Zum Inhalt wechseln


One Night Stands und wahre Liebe


Foto

KURZKOMMENTARE - NOVEMBER 2014


33 Filme gesehen. Reihenfolge der Kommentare entspricht der Reihenfolge der Sichtungen. *=keine Erstsichtung


THEY ALL LAUGHED (USA 1981, Regie: Peter Bogdanovich)

Eine Detektei setzt drei Detektive (Ben Gazzarra, John Ritter, Blaine Novak) auf zwei scheinbar untreue Ehefrauen (Audrey Hepburn, Dorothy Stratten) an. Scheinbar ein Routinejob, zumindest solange, bis sich zwei der Überwacher in ihre Überwachungsobjekte verlieben. THEY ALL LAUGHED ist eine wunderbar unbeschwerte Komödie, ein Film, in den man sich einfach mal so hineinfallen lassen kann. Mit seiner wirklich federleichten Inszenierung nimmt Regisseur Peter Bogdanovich den Zuschauer mit auf eine knapp 2-stündige Tour durch die Straßen von Manhattan, eine Tour, die - wenn der Abspann einsetzt - viel zu schnell vorübergegangen ist.
Tragische Trivia: Für Dorothy Stratten, die ihre Karriere erst ein Jahr zuvor mit der titelgebenden Hauptrolle in GALAXINA so richtig begonnen hatte, sollte dies der letzte Filmauftritt gewesen sein. Sie wurde im Alter von gerade mal 20 Jahren von ihrem übereifersüchtigen Ehemann brutal ermordet. THEY ALL LAUGHED startete schließlich erst am ersten Todestag von Dorothy Stratten in den amerikanischen Kinos.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


CONTRABAND (Frankreich/Großbritannien/USA 2012, Regie: Baltasar Kormákur)

CONTRABAND präsentiert sich zwar nicht immer glaubwürdig und logisch, dafür aber über weite Strecken schön spannend und verdammt atmosphärisch. Kormákurs Film - ein US-Remake des isländischen Films REYKJAVÍK ROTTERDAM aus dem Jahr 2008 (bei dem Kormákur nicht wie hier als Regisseur, sondern als Produzent tätig gewesen ist) - erinnert (auch wenn kein richtiger Überfall vorkommt) an ein klassisches Heist Movie und wird besiedelt von einer ganzen Reihe von Antihelden, die allesamt versuchen, sich gegenseitig auszutricksen und von denen keiner mit offenen Karten spielt. Vielleicht macht der Plot - gerade zum Ende hin - den einen oder anderen Haken zu viel, insgesamt betrachtet liefert Kormákur aber mit CONTRABAND einen mehr als soliden Hybriden aus Gangsterfilm, Thriller und Heist Movie ab, der mit Mark Wahlberg, Kate Beckinsale, Giovanni Ribisi, Ben Foster und J.K. Simmons auch noch richtig gut besetzt ist.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


SEED OF CHUCKY (Großbritannien/Rumänien/USA 2004, Regie: Don Mancini)

Beim mittlerweile fünften Film innerhalb der Reihe nimmt mit Drehbuchautor Don Mancini, praktisch der Ur-Vater des Franchises, erstmals auf dem Regiestuhl Platz und versucht, den von Ronny Yu mit BRIDE OF CHUCKY eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. So richtig gelingen mag dies allerdings nicht. SEED OF CHUCKY will mit noch mehr Puppenaction, noch mehr Splattereffekten, noch mehr coolen Sprüchen und noch mehr bösen Gags überzeugen, verheddert sich aber ziemlich schnell in diesem ganzen Sammelsurium an potentiellen Schau- bzw. Unterhaltungswerten und erreicht damit letztendlich nur eines: nicht wegzuleugnende Ermüdungserscheinungen beim Zuschauer. Klar, auch SEED OF CHUCKY hat definitiv seine Momente, insgesamt betrachtet wäre hier weniger aber eindeutig mehr gewesen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Naja!


HEISSES PFLASTER KÖLN (Deutschland 1967, Regie: Ernst Hofbauer)

Einer der vielen Gangster- und Milieu-Filme, die von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre ein fester Bestandteil des deutschen Kinos waren. Fiese Gangster, hilflose Staatsmächte, scheinheilige Spießbürger und verkommene Jugendliche bestimmen das Bild und Regisseur Ernst Hofbauer nimmt den Zuschauer mit auf einen rasanten Trip durch die Unter- und Schattenwelt einer deutschen Großstadt. Spielte ein Großteil solcher Filme normalerweise mitten im Sündenpfuhl St. Pauli, darf sich hier ausnahmsweise Köln die zweifelhafte Ehre geben und den Beweis antreten, dass es in anderen deutschen Großstädten ebenso übel zugeht wie auf Hamburgs Reeperbahn.
Ich will jetzt nicht mit der “Früher war alles besser“-Keule um die Ecke kommen, aber ich muss schon zugeben, dass die Betrachtung eines Films wie HEISSES PFLASTER KÖLN in mir persönliche eine gewisse Wehmut auslöst. Das war noch echtes Genrekino damals. Wäre schön, wenn es so etwas auch heute noch in der deutschen Kinolandschaft geben würde.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


CELLAT (Türkei 1975, Regie: Memduh Ün)

Nachdem seine Frau und seine Schwester von einer Bande von Verbrechern brutal vergewaltigt wurden, nimmt ein eigentlich friedliebender Architekt (Serdar Gökhan) Recht und Gesetz in die eigene Hand und macht sich fortan auf die Jagd nach diversen Gangstern. Der Plot klingt bekannt? Kein Wunder, denn auch CELLAT ist eines der vielen Plagiate, die das türkische Kino - insbesondere in den 70er und 80er Jahren - hervorgebracht hat. Für CELLAT stand mehr als offensichtlich Michael Winners DEATH WISH Pate und ähnlich wie Charles Bronson im Original macht auch Serdar Gökhan im Plagiat keine Gefangenen. CELLAT ist zeitweise ziemlich derb und ruppig geraten (auch wenn die immer noch bestehende Beschlagnahme des alten deutschen Videotapes natürlich nur als schlechter Scherz bezeichnet werden kann) und begeistert zudem mit dieser besonderen Art des “Dilettantismus“ (mir fällt kein besserer Ausdruck ein, auch wenn das vielleicht etwas zu negativ beschrieben ist), mit der hier alle Beteiligten zu Werke gehen. Gnadenloses Overacting und ausgesprochen eigensinnige Improvisationskunst in allen Bereichen des Films machen einen Großteil des Charmes von CELLAT aus und sorgen dafür, dass man mit Üns Film über knapp 90 Minuten einfach nur jede Menge Spaß hat. Und mal ehrlich: einen Film, in dem ein Gangster durch einen Stromschlag getötet wird und die dabei entstehenden Funken durch Wunderkerzen simuliert werden, kann man doch nur in sein Herz schließen, oder?

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


CURSE OF CHUCKY (USA 2013, Regie: Don Mancini)

Neun Jahre nach dem eher leidlich unterhaltsamen fünften Teil - zum 25-jährigen Jubiläum des Auftaktfilms - lässt Regisseur und Drehbuchautor Don Mancini noch mal die Puppe tanzen. Auch CURSE OF CHUCKY erzählt die Geschichte weiter, wirft aber den ganzen überflüssigen Ballast aus dem Vorgänger über Bord und erinnert endlich wieder an einen Film aus dem Horrorgenre und nicht an eine Kirmesveranstaltung. Mancini stellt praktisch alles auf Null - CURSE OF CHUCKY könnte man fast schon als eine Art Reboot bezeichnen - und besinnt sich auf die Stärken des Auftaktfilms aus dem Jahr 1988. CURSE OF CHUCKY ist tatsächlich spannend, atmosphärisch - vor allem auch wegen dem Schauplatz des Films, einem alten, mondänen Anwesen mit düsteren Ecken und Winkeln - und creepy geraten, bietet ein paar hübsch anzusehende Splatterszenen, den einen oder anderen fiesen Oneliner und einige gelungene Schockeffekte. Sehr schön auch der Gastauftritt von Jennifer Tilly kurz vor und der Gastauftritt von Alex Vincent - dem Darsteller des kleinen Andy Barcley aus den ersten beiden Teilen - kurz nach dem Abspann.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


DEEP RISING (Kanada/USA 1998, Regie: Stephen Sommers)

Rock & Roll!!! Eine aus Söldner/Piraten bestehende Truppe entert einen Luxusliner auf hoher See und muss sich an Bord mit einem riesigen Tentakelmonster herumschlagen. DEEP RISING ist ein Partyfilm wie er im Buche steht und macht über die komplette Laufzeit einfach nur riesigen Spaß. Wer auf Monsterfilme steht, dürfte DEEP RISING lieben!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


THE FOREIGNER (Polen/USA 2003, Regie: Michael Oblowitz)

Pure Tristesse! Eine planlose Story (deren Grundidee stark an THE TRANSPORTER erinnert), trostlose Settings und Locations (auf dem Backcover der DVD will einem die Werbeabteilung von Columbia TriStar doch tatsächlich was von “exotischen Schauplätzen“ erzählen), Steven Seagal mit einem verkümmerten Pferdeschwanz und ein Regisseur, dessen Allheilmittel es zu sein scheint, in den Actionszenen mit diversen - in seinen Augen wohl - megacoolen Stilmitteln (schnelle Schnitte, Zooms, Zeitlupen), die er allerdings nicht wirklich beherrscht, so etwas wie Dynamik zu erzeugen. Ab und zu fliegt mal ein Haus ganz ansehnlich in die Luft und es gibt eine Reihe brutaler Shoot-Outs. Ansonsten herrscht gepflegte und gähnende Langeweile.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Mies!


THE PURGE (Frankreich/USA 2013, Regie: James DeMonaco)

Die US of A im Jahr 2022: Um die Verbrechensstatistiken zu senken, wurde ein Tag im Jahr eingeführt, an dem alle Verbrechen legal sind und jeder Bürger - sofern er denn will - die in ihm aufgestaute Frustration und den in ihm aufgestauten Hass freien Lauf lassen kann.
Dies ist die Grundidee von THE PURGE und Regisseur James DeMonaco hat versucht, daraus eine bitterböse Dystopie zu stricken, die über weite Strecken - leistet man die hier wirklich zwingend erforderliche “willing suspension of disbelief“ - tatsächlich (halbwegs objektiv betrachtet) ziemlich spannend und creepy geraten ist und den Zuschauer im letzten Drittel zudem mit allerlei derben Gewaltspitzen konfrontiert.
Mir persönlich war die Ausgangssituation allerdings dann doch etwas zu weit hergeholt und so muss ich sagen, dass mich THE PURGE nicht wirklich begeistern oder faszinieren konnte. Bricht man DeMonacos Film auf das herunter, was er letztendlich ist - ein typischer Home-Invasion-Film mit diesem klassischen Westernmotiv, bei dem sich eine Handvoll Menschen innerhalb eines Gebäudes verschanzen und sich gegen ungebetene Eindringlinge verteidigen -, bleibt am Ende des Tages ein zumindest noch solider Vertreter dieses immer mal wieder gern gesehenen Subgenres übrig.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Ok!


ANYTHING ELSE (Frankreich/Großbritannien/USA 2003, Regie: Woody Allen)

Ich liebe Woody Allen! Ich liebe es zu sehen, wie er seine Lieblingsstadt New York in Szene setzt. Ich liebe seine schrulligen und liebenswerten Charaktere. Ich liebe seine federleichte Art und Weise der Inszenierung. Und ich liebe diese messerscharfen, schwarzhumorigen und hintergründigen Dialogzeilen, die er seinen Charakteren in den Mund legt. ANYTHING ELSE ist ein typischer Allen-Film. Man könnte jetzt Kritik üben und ausführen, dass ANYTHING ELSE keine großartigen Neuerungen im Vergleich zu anderen Allen-Filmen zu bieten hat. Mir ist das ziemlich schnuppe. Ich liebe Allen so wie er ist und ANYTHING ELSE zeigt ihn mal wieder in bestechender Form.
Dialogzeilen wie "Why are you in analysis? You're afraid to sleep, what else? " - "Fear of death." - "That's funny. I have that too. My dog has it. It's very common with living creatures." oder auch "You chose psychoanalysis over real life? Are you learning disabled?" bzw. "Last night I was home alone in my apartment and I conjured up a threesome with me, Marilyn Monroe and Sophia Loren, and it was very very erotic. As a matter of fact if I'm not mistaken, it was the first time those two great actresses ever appeared in anything together." und "You know, Falk, if a guy comes out onstage at Carnegie Hall and throws up, you can always find some people who will call it art." sind hierfür der beste Beweis.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


NEED FOR SPEED (Großbritannien/Irland/Philippinen/USA 2014, Regie: Scott Waugh)

Jetzt könnte man sich natürlich wieder vortrefflich über die klischeehaften Charaktere, die vielen Unglaubwürdigkeiten und Logiklöcher oder die vorhersehbare Handlung auslassen - ehrlich gesagt, drauf geschissen! Denn NEED FOR SPEED "delivers the goods". Was den Film schon mal unglaublich sympathisch macht ist die Tatsache, dass die wirklich packend inszenierten Rennszenen größtenteils ohne CGI-Effekte realisiert worden sind. Hier kriegt man tatsächlich echte Car-Stunts zu sehen und die sind einfach atemberaubend gut gelungen. Und dann hat mich die ganze Atmosphäre und Stimmung des Films absolut in den Bann gezogen. NEED FOR SPEED atmet irgendwie die Luft diverser Carsploitation-Klassiker aus den 70er Jahren und versprüht schon fast so etwas wie einen Hauch von Nostalgie. Und Hauptdarsteller Aaron Paul ist absolut großartig und momentan vielleicht einer der besten Newcomer, die Hollywood zu bieten hat. Er erinnert mich irgendwie ein bisschen an den von mir sehr verehrten Ben Foster. Hoffe nur, dass seine Karriere erfolgreicher verläuft als die von Foster. Es wäre ihm zu wünschen.
Noch kurz was zur 3D-Konvertierung: Die hätte nicht wirklich sein müssen, da sie mit Ausnahme von ein paar wenigen Szenen keinen großen Mehrwert bringt und hier wohl mal wieder nur die Cash-Cow gemolken werden sollte.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


DIE WEISSE SPINNE (Deutschland 1963, Regie: Harald Reinl)

Nach DER TEPPICH DES GRAUENS ist DIE WEISSE SPINNE die zweite Verfilmung eines Romans von Louis Weinert-Wilton und wie schon bei seinem ein Jahr zuvor in die Kinos gekommenen Vorgänger versucht Regisseur Harald Reinl erneut, die erfolgreiche Wallace-Reihe zu kopieren und bedient sich darüber hinaus auch noch ganz offensichtlich bei den Mabuse-Filmen. So wirklich gelingen mag ihm das allerdings abermals nicht. Zwar sind mit Joachim Fuchsberger als cooler Held und Karin Dor als attraktives Love Interest erneut zwei Wallace-Veteranen mit an Bord (und mit Chris Howland leistet sich Reinl sogar einen Eddi-Arent-Klon), die alleine können den Zuschauer - insbesondere im letzten Drittel - aber auch nicht vor der teils gähnenden Langeweile retten, die DIE WEISSE SPINNE verbreitet. Reinls Film fehlt es an Spannung und Atmosphäre, stattdessen wird eine vorhersehbare Handlung komplett verworren erzählt und damit der Geduldsfaden des Zuschauers ein ums andere Mal extrem strapaziert. Und mit einer Laufzeit von gut 100 Minuten ist DIE WEISSE SPINNE für einen Film dieser Art außerdem viel zu lang geraten.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Naja!


TURBO (USA 2013, Regie: David Soren)

Ein weiterer Film aus den DreamWorks Animation Studios. Hier verwandelt sich eine verträumte Schnecke durch einen verrückten Zufall in eine regelrechte Turbo-Schnecke und nimmt am berühmten Autorennen in Indianapolis teil. Eine positive Botschaft der Marke “Lebe Deinen Traum“ bzw. “Du kannst alles erreichen, wenn Du nur willst“, liebenswert animierte Charaktere, prominente Schauspieler in den Sprechrollen (u.a. Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson und Paul Giamatti) und ein paar ausgesprochen witzige und sympathische Einfälle - fertig ist ein absolut typischer Animationsfilm. TURBO ist grundsolide, absolut nett und kurzweilig anzuschauen, aber am Ende des Tages auch kein Film, der aus dem Gros ähnlicher Produktionen großartig herausragen könnte. Macht für 90 Minuten Spaß und gerät danach wahrscheinlich wieder relativ schnell in Vergessenheit.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


GINCHÔ WATARIDORI (aka Wandering Ginza Butterfly, Japan 1972, Regie: Kazuhiko Yamaguchi)

Ausgesprochen ruhig erzählte Mischung aus Drama und Gangsterfilm, in der sich die frühere Anführerin (Meiko Kaji) einer Mädchengang nach einem dreijährigen Aufenthalt im Gefängnis erneut mit finsteren Gestalten auseinandersetzen muss. Regisseur Kazuhiko Yamaguchi lässt sich extrem viel Zeit um seine Charaktere einzuführen und seinen Plot zu entwickeln. So etwas wie handfeste Action ereignet sich erst in den letzten 5 Minuten, als die bezaubernde Meiko Kaji ihr Schwert auspackt, die Angelegenheiten selbst in die Hand nimmt und letztendlich den kathartischen Racheakt vollbringt. Im Vergleich mit anderen japanischen Filmen aus der damaligen Zeit geht es in GINCHÔ WATARIDORI regelrecht gezügelt zu. Sleazige Momente, exzessive Gewalt oder nackte Tatsachen sucht man hier vergebens. Es passt ins Bild, dass den absoluten Höhepunkt des Films nicht etwa das blutige Finale markiert, sondern das für den Verlauf des weiteren Plots entscheidende Billard-Spiel nach ca. 1 Stunde Laufzeit, welches von Yamaguchi extrem spannungsreich inszeniert wurde. Und Hauptdarstellerin Meiko Kaji ist einfach mal wieder toll und hinreißend - wie in bisher jedem Film, den ich mir ihr gesehen habe.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


GINCHÔ NAGAREMONO: MESUNEKO BAKUCHI (aka Wandering Ginza Butterfly 2: She-Cat Gambler, Japan 1972, Regie: Kazuhiko Yamaguchi)

Im Gegensatz zum Vorgänger geht es hier dann doch etwas zügelloser zu (auch wenn auch hier alle Schauwerte im Vergleich mit ähnlichen Filmen deutlich im Rahmen bleiben). In GINCHÔ NAGAREMONO: MESUNEKO BAKUCHI ist ständig was los, die Ruhe und die Langsamkeit des ersten Teils wird durch eine obskure Mischung aus fast schon psychedelischer Atmosphäre, einzelnen Actionsequenzen und vielen Albernheiten ersetzt. Absolutes Highlight des Films ist das Finale, in dem die wieder mal tolle Meiko Kaji Seite an Seite mit Sonny Chiba ihre blutige Rache nimmt.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


TRANSFORMERS: AGE OF EXTINCTION (China/USA 2014, Regie: Michael Bay)

Michael Bay macht das, was er am besten kann. Er macht das, wofür ihn seine Fans lieben und seine Kritiker verachten. Er liefert einmal mehr die ultimative Materialschlacht ab und versorgt den Zuschauer über gut 2,5 Stunden mit einem absoluten Action-Overkill. Die Actionchoreographien sind atemberaubend, die 3D-Effekte richtig, richtig geil und das Sound Design lässt die heimische Couch vibrieren und die Wände im Wohnzimmer wackeln. Aber irgendwie ist das auch alles ein bisschen zu viel des Guten, irgendwann ist man von dem audiovisuellen Spektakel schlichtweg überfordert. Manchmal wäre ein kleines bisschen weniger wirklich so verdammt viel mehr. Michael Bay wird das wohl nie begreifen. Wenn es eine Schnittmenge zwischen “total fucking awesomeness“ und “total fucking bullshit“ gibt, dann hört sie auf den Namen TRANSFORMERS: AGE OF EXTINCTION.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam (wenn man es denn so bezeichnen mag)!


STOKER (Großbritannien/USA 2013, Regie: Park Chan-wook)

Beeindruckende Mischung aus Drama, Mystery und Thriller. Regisseur Park Chan-wook konfrontiert den Zuschauer mit einem wahrlich intensiven Portrait einer dysfunktionalen Familie, steigert die Spannung langsam und kontinuierlich von Minute zu Minute und überrascht im letzten Drittel mit dem einen oder anderen netten Twist. STOKER ist richtig gut gespielt und von Kameramann Chung Chung-hoon zudem erstklassig abgelichtet. Ein Film mit Gänsehautgarantie.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


HOT POTATO (USA 1976, Regie: Oscar Williams)

Jim Kelly und zwei weitere Schwachköpfe sollen die Tochter eines Senators aus den Fängen eines asiatischen Schurken befreien und prügeln sich knapp 90 Minuten lang in haarsträubend choreographierten Kampfszenen durch den Dschungel. HOT POTATO ist bewusst albern gehalten und versucht krampfhaft komisch zu sein, bei mir als Zuschauer hat diese Rezept allerdings nicht wirklich gewirkt. Als Fan des Exploitationkinos neigt man ja oft dazu, auch den größten Unfug nostalgisch verklären und in gewisser Weise abfeiern zu wollen. Hier nützt auch die ganze Verklärung nichts. HOT POTATO ist riesengroßer Käse.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Mies!


DIE HARD (USA 1988, Regie: John McTiernan)*

Gemeinsam mit dem ein Jahr zuvor gestarteten LETHAL WEAPON von Regisseur Richard Donner markiert DIE HARD einen dieser Wendepunkte im Bereich des Actiongenres (die es ja im Lauf der Filmgeschichte immer wieder gegeben hat, man denke nur an Peter Yates’ BULLITT aus dem Jahr 1968), einen dieser Filme, nach dem fast nichts mehr so war wie zuvor. Spätestens nach DIE HARD neigte sich die Zeit der praktisch unbesiegbaren Helden, wie sie in den Jahren zuvor insbesondere von Leuten wie Chuck Norris, Sylvester Stallone oder Arnold Schwarzenegger verkörpert wurden, immer mehr dem Ende entgegen. Unbezwingbare Helden wie Matt Hunter, John Rambo oder John Matrix wurden durch Martin Riggs und eben John McClane ersetzt. Gerade der hier von Willis gespielte McClane ist ein absolutes Paradebeispiel des damals neuen Heldentypus. Auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Kerl von nebenan, der mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat und es schafft, in einer ausweglosen Situation über sich hinauszuwachsen. McClane war vielleicht der Prototyp dieser Art von Actionheld und DIE HARD die Blaupause für die nächsten 11 Jahre des Actionfilms. Im Jahr 1999 sollten die Wachowski-Brüder mit THE MATRIX schließlich einen weiteren Wendepunkt innerhalb des Genres markieren. Was aber nichts daran ändert, dass DIE HARD auch heute noch ganz hervorragend funktioniert und mich als Zuschauer noch immer zu begeistern vermag. Einer der ganz großen Klassiker des Actionfilms, ein Meilenstein seines Genres.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Lieblingsfilm!


THE GIRL FROM S.I.N. (USA 1966, Regie: C. Davis Smith)

Es stellt sich schon irgendwie die Frage, weshalb Filme wie dieser überhaupt je gedreht worden sind und weshalb man sich Filme wie diesen eigentlich ansieht. Vielleicht einfach nur, weil man kann.
THE GIRL FROM S.I.N. ist eine Obskurität sondersgleichen, entsprungen aus einem der tiefsten Filme des amerikanischen Exploitationkinos der 60er Jahre. Hier ist wirklich alles obskur. Eine obskure Verbrecherorganisation versucht mit obskuren Methoden an eine obskure Rezeptur zu kommen, mit der ein obskurer Wissenschaftler eine obskure Pille entwickelt hat, die Lebewesen unsichtbar werden lässt. Und zu allem Überfluss gerät ein obskurer Nacktfotograf mitten hinein in diesen obskuren Schlamassel.
THE GIRL FROM S.I.N. bietet dem geneigten Trash-Liebhaber die volle Breitseite. Es gibt nackte Frauen, seltsame Slapstickeinlagen, Laiendarsteller, die in hässlich eingerichteten Zimmern blödsinnige Verrenkungen machen, einen Off-Kommentar, der dem Zuschauer das Geschehen auf der Leinwand bzw. dem Bildschirm erklärt und dabei den Verlauf der Handlung erzählt. Außerdem gibt es seltsame Musik und interessante Kameraeinstellungen. Was es nicht gibt, sind Dialoge (nicht unüblich für Filme dieser Art aus der damaligen Zeit). Im Endeffekt ist THE GIRL FROM S.I.N. eine Art Stummfilm mit Musikuntermalung bei dem die aus dem Stummfilm bekannten Tafeln mit den Zwischentexten fehlen und stattdessen durch den schon genannten Off-Kommentar ersetzt werden. Nein, ich weiß immer noch nicht, weshalb man sich so etwas überhaupt ansieht. Aber ich weiß, dass ich über die exakt 68 Minuten Laufzeit, die dieser Film gedauert hat, jede Menge Spaß hatte.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS (Deutschland 1969, Regie: Rolf Olsen)

Curd Jürgens außer Rand und Band. AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS zeigt einen Star im Ausnahmezustand. Olsens Film gehört einer ganzen Reihe von St.-Pauli-Exploitern an, die in den 60er und 70er Jahren in die Kinos kamen und die allesamt - sofern sie mir bekannt sind - mit einer gehörigen Portion Sleaze und jeder Menge Schauwerten überzeugen konnten. AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS bildet da keine große Ausnahme, wenngleich es hier schon noch etwas ruhiger zur Sache geht als beispielsweise in dem auch von Olsen stammenden WENN ES NACHT WIRD AUF DER REEPERBAHN aus dem Jahr 1967. Das mag vielleicht auch der Vorlage geschuldet sein, handelt es sich bei Olsens Film doch um ein loses Remake des Hans-Albers-Klassikers aus dem Jahr 1954, welches mit entsprechenden Zutaten aufgepeppt wurde. Die nicht ganz so zügellose Herangehensweise tut dem großen Unterhaltungspotential des Films allerdings keinen Abbruch. Dafür sorgt allein der Hauptdarsteller, der den ganzen Film förmlich an sich reißt und ohne den man sich diesen Film gar nicht vorstellen mag. AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS ist unbedingt sehenswert, allein schon wegen dieser unfassbaren Sauftour, die Curd Jürgens und sein Co-Star Heinz Reincke nach gut 50 Minuten Laufzeit unternehmen und während der Olsens Film für ein paar Minuten dann auch vollkommen aus dem Ruder zu laufen scheint.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


DIE HARD 2 (USA 1990, Regie: Renny Harlin)*

Nach dem großen Erfolg von DIE HARD musste natürlich ein Nachfolger in die Kinos kommen. 2 Jahre später war es soweit und Bruce Willis durfte erneut in die Rolle des John McClane schlüpfen und sich nunmehr mit Terroristen an einem Flughafen herumschlagen. Ein größerer Aktionsradius des Helden, mehr Gegner und mehr Action - DIE HARD 2 folgt den Regeln einer Fortsetzung und bleibt doch nicht - wie so viele andere Fortsetzungen erfolgreicher Filme - hinter den Erwartungen zurück. Renny Harlin hat da ein echtes Brett von einem Actionfilm gedreht und mir ganz persönlich - man darf es vielleicht gar nicht zu laut sagen - gefällt DIE HARD 2 sogar noch einen klitzekleinen Tick besser als der Vorgänger.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Lieblingsfilm!


DIE HARD: WITH A VENGEANCE (USA 1995, Regie: John McTiernan)*

5 Jahre nach DIE HARD 2 kam der dritte Teil der Reihe in die Kinos. Die Regie übernahm John McTiernan, Regisseur des Auftaktfilms, und natürlich musste dieser versuchen, den Vorgänger zu übertrumpfen. DIE HARD: WITH A VENGEANCE spielt nicht mehr auf einem beengten Raum wie die beiden Filme zuvor, McLanes Spielplatz ist praktisch ganz New York. Gemeinsam mit seinem Co-Star Samuel L. Jackson darf sich Bruce Willis auf eine Schnitzeljagd begeben, die Gangster Jeremy Irons jedoch nur als Ablenkungsmanöver für einen großen Coup dient. Auch DIE HARD: WITH A VENGEANCE bietet wieder spektakuläre Action und coole Sprüche und ist fast über jeden Zweifel erhaben. An die außerordentlich hohe Qualität der ersten beiden Filme kommt dieser dritte Teil allerdings nicht wirklich heran. Der Twist mit dem Ablenkungsmanöver kommt viel zu früh und dadurch fehlt es dem Film in der zweiten Hälfte etwas an Spannung. Darüber hinaus ist das Ende einfach einen Tick zu lang geraten und vor allem in den letzten 15 Minuten scheint dem Film etwas die Luft auszugehen. Aber das ist jetzt wirklich Jammern auf verdammt hohem Niveau.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


BEYOND RE-ANIMATOR (Spanien 2003, Regie: Brian Yuzna)

14 Jahre nach BRIDE OF RE-ANIMATOR schlüpfte Jeffrey Combs unter der Regie von Brian Yuzna erneut in die Rolle des Dr. Herbert West und durfte ein weiteres Mal - nun hinter Gefängnismauern sitzend - mit seinem Serum und totem Gewebe experimentieren. Natürlich kommt BEYOND RE-ANIMATOR nicht an die beiden tollen Vorgänger heran, den Stempel “überflüssiges Sequel“ sollte man ihm dennoch nicht zu schnell aufdrücken. Dafür sieht man insbesondere Jeffrey Combs ganz offensichtlich den Spaß, den er beim Dreh dieses Films gehabt haben dürfte, viel zu sehr an und dafür hat auch Regisseur Brian Yuzna viel zu viele makabre Ideen und skurrile Effekte auf Lager, mit denen er dem geneigten Zuschauer sicherlich ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern dürfte. Ich hatte meinen Spaß!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


PRAY FOR DEATH (USA 1985, Regie: Gordon Hessler)*

Ninja-Filme waren in den 80er Jahren groß angesagt und Shô Kosugi einer der großen Stars dieses Subgenres. PRAY FOR DEATH ist ein typischer Vertreter der damaligen Zeit. Regisseur Gordon Hessler inszeniert eine dieser unzähligen Rachegeschichten, bei denen eine unbescholtene Familie durch unglückliche Umstände ins Visier einer Gangsterbande gerät, die Polizei macht- und tatenlos zusieht und das Opfer die Gerechtigkeit schließlich in die eigene Hand nimmt. Insbesondere in den letzten 20 Minuten, wenn Shô Kosugi richtig aufdreht und sich mit Bösewicht James Booth erst durch ein Lager für Schaufensterpuppen und anschließend durch eine Art Sägewerk prügelt, geht PRAY FOR DEATH ab wie Schmidts Katze. Ich habe diese Filme in den 80er Jahren geliebt und ich liebe sie auch heute noch. Ganz viel Nostalgie!!!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


LIVE FREE OR DIE HARD (Großbritannien/USA 2007, Regie: Len Wiseman)*

Cyber-Terroristen bedrohen die USA und wieder mal ist es an Bruce Willis in seiner Paraderolle als John McClane den Tag zu retten. 12 lange Jahre nach Teil 3 kehrte Willis als McClane auf die Leinwand zurück und wohl wirklich jeder, der damals mit DIE HARD groß geworden ist, dürfte diese Rückkehr vor mittlerweile auch schon wieder 7 Jahren mit einer Mischung aus Skepsis und Vorfreude herbeigesehnt haben.
Wirkte die Kinofassung noch zu glattgebügelt und kam diese aufgrund der PG-13-Freigabe mit definitiv zu wenig Härten um die Ecke, ist die nun erstmals von mir gesehene Unrated-Version schon von einem anderen Kaliber. LIVE FREE OR DIE HARD rockt in der Unrated-Fassung ganz gewaltig das Haus. Viel besser hätte man die Reihe in meinen Augen nicht ins neue Jahrtausend überführen können. Vielleicht fehlt Timothy Olyphant als Bösewicht etwas das Bedrohungspotential und für meinen Geschmack wurde die tolle Maggie Q leider viel zu früh geopfert, diese kleineren Kritikpunkte werden durch die wahrlich brachialen Action-, Shoot-Out- und Fight-Sequenzen aber locker wieder wett gemacht.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


GWOEMUL (aka The Host, Südkorea 2006, Regie: Bong Joon-ho)

Der etwas andere Monsterfilm. Regisseur Bong Joon-ho präsentiert mit GWOEMUL eine irre Mischung aus Horror, Drama, Action und Komödie und bettet diese eine streckenweise zutiefst melancholische Stimmung und Atmosphäre - und das funktioniert tatsächlich ganz vorzüglich. GWOEMUL ist mitreißend, spannend, komisch, bedrückend, bietet gelungene Effekte und ein herrlich ekliges Monster - viel mehr kann man von einer Genreproduktion nicht wirklich verlangen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


COME CANI ARRABBIATI (Italien 1976, Regie: Mario Imperoli)

Korruption, die Machtlosigkeit der Polizei, die Dekadenz der reichen Gesellschaft, die Perspektivlosigkeit des Bürgertums - immer wieder gern genommene Themen im italienischen Kino der 70er Jahre. Auch Regisseur Mario Imperoli greift diese Themen auf und konfrontiert den Zuschauer mit einer Mischung aus Polizei- und Terrorfilm, die sich wahrlich gewaschen hat. COME CANI ARRABBIATI ist wie dieser sprichwörtliche Hieb in die Magengrube, einer dieser Filme, nach deren Sichtung man am liebsten ein heißes Bad nehmen würde. Imperolis Film kommt wie eine schmierige, sleazige Variante von Kubricks A CLOCKWORK ORANGE um die Ecke und muss ausnahmslos jedem Zuschauer empfohlen werden, der auch nur einen Hauch von Interesse am Exploitationkino der 70er Jahre zeigt. Die Kameraarbeit von Romano Albini ist zudem exzellent und der Score von Mario Molini der absolute Hammer!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


THE NAUGHTY SHUTTER (USA 1963, Regie: Sammy Helm)

In einem seltsamen Hotel treffen ein alkoholisierter Reporter (gleichzeitig Hauptfigur des Films, welche die Geschehnisse aus dem Off kommentiert - wie in dem ein paar Tage zuvor gesehenen THE GIRL FROM S.I.N. gibt es auch hier keinerlei Dialoge), Mitglieder einer Nudistenkolonie (!!!), ein Bestatter samt Sarg, zwei Polizisten, ein Gauner, ein Spion und ein Mann mit einer ganz besonderen Kamera (anstelle normaler Fotos macht diese Nacktfotos von den fotografierten Personen) aufeinander und treiben allerlei Unsinn.
Wir schreiben das Jahr 1963 und nackte Tatsachen auf der Leinwand sind aufgrund der strengen Zensurvorschriften nur dann erlaubt, wenn sie nicht in einem sexuellen Kontext stehen. Undergroundfilmer mussten einfallsreich sein, um nackte Haut auf der Leinwand zeigen zu dürfen. Da wird dann auch schon mal - so wie hier - eine Nudistenkolonie in ein Hotelzimmer verlegt. Die Kamera, um die es hier geht, ist bestenfalls ein MacGuffin, der ganze Plot eine einzige Farce. Regisseur Sammy Helm geht es ausschließlich darum, möglichst viel Slapstick und möglichst viele nackte Tatsachen in seine ausgesprochen überschaubare Laufzeit von einer knappen Stunde zu packen. Heute, im Jahr 2014, wirkt ein Film wie THE NAUGHTY SHUTTER einfach nur noch skurril. Wobei, dieser Running Gag mit dem Zimmermädchen, welches immer wieder mit ausgeleerten Mülltonnen im Hinterhof des Hotels konfrontiert wird, weil jeder, der hinter der Kamera her ist, denkt, dass diese sich in den Tonnen befindet, war echt ganz nett.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Naja!


A GOOD DAY TO DIE HARD (USA 2013, Regie: John Moore)

Der mittlerweile fünfte Teil der DIE HARD-Reihe hat irgendwie überall nur Prügel bezogen. Und ich kann es durchaus verstehen. Typisches DIE HARD-Feeling mag hier einfach nicht aufkommen, der Plot passt nicht in die Reihe, Hauptdarsteller Bruce Willis steht zu wenig im Zentrum des Geschehens, die Laufzeit ist deutlich kürzer als in den Vorgängern und sogar das Bildformat wurde erstmals komplett anders gewählt.
Während der Sichtung des Films habe ich mir allerdings auch die Frage gestellt, wie A GOOD DAY TO DIE HARD wohl beim Publikum angekommen wäre, wenn er nicht dieses "Die Hard" im Titel tragen würde. Wenn es derselbe Film mit einem anderen Titel wäre, dieselben Schauspieler mit anderen Rollennamen agieren würden und derselbe Plot ohne die Querverweise auf die Vorgänger erzählt werden würde. Denn könnte man Moores Film als eigenständiges Werk, losgelöst von der Reihe, betrachten, dann müsste man wohl durchaus anerkennen, dass er hier einen grundsoliden, rasanten, kurzweiligen und unterhaltsamen Beitrag zum Actiongenre gedreht hat. Diese Autoverfolgungsjagd im ersten Drittel des Films ist ein echtes Highlight und absolut atemberaubend und auch die beiden weiteren, großen Actionsequenzen nach ca. der Hälfte der Laufzeit und im Finale sind grandios choreographiert und in Szene gesetzt. Ich kann da beim besten Willen keinen schlechten Film erkennen. Lediglich diese Schlussszene mit dem Familienidyll hätte Moore sich sparen können.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


THE SUGARLAND EXPRESS (USA 1974, Regie: Steven Spielberg)

Spielbergs Kino-Debüt als Regisseur. Ein Jahr bevor er mit JAWS den ganz großen Durchbruch schaffen und das Blockbuster-Kino (mit-)erfinden sollte, drehte er diese relativ ruhige Mischung aus Drama, Komödie, Road Movie und Carsploitation-Film. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Spielberg die Geschichte einer jungen Frau, die alles daran setzt, ihren kleinen Sohn aus den Händen von Pflegeeltern zurückzubekommen und aufgrund widriger Umstände ihren Weg ins titelgebende Sugarland als Geiselnehmerin und mit einer Meute von Polizisten und Reportern im Schlepptau begehen muss. Ein paar coole Verfolgungsjagden, die erlesene Fotografie von Kameramann Vilmos Zsigmond, der schöne Score von John Williams und der nette Plot um das Outlaw-Pärchen, für welches es - das ist von vornherein abzusehen - natürlich kein Happy End geben wird. Viele schöne Elemente, die Spielberg gekonnt miteinander verbindet. THE SUGARLAND EXPRESS ist rundum gelungen, wenngleich ihn von der enorm hohen Qualität späterer Spielberg-Filme dann doch noch Welten trennen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


LOOKIN' TO GET OUT (USA 1982, Regie: Hal Ashby)

Um Spielschulden zu begleichen, setzt sich Gauner Alex Kovac (Jon Voight) mit seinem Kumpel Jerry (Burt Young) nach Las Vegas ab. Das nötige Kleingeld soll beim Blackjack gewonnen werden. Doch das ist leichter gesagt als getan. Alex trifft in Vegas nicht nur auf eine alte Liebe (Ann-Margret), sondern hat auch seine wütenden Gläubiger auf den Fersen.
LOOKIN' TO GET OUT ist eine rasante, herrlich beschwingte Komödie, die ihre drei Hauptdarsteller in bester Laune und absoluter Höchstform präsentiert. Die Geschichte selbst gibt jetzt zwar nicht allzu viel her - das ist nichts, was man nicht ähnlich schon mal irgendwo gesehen hätte -, es ist vielmehr die Art und Weise, wie sie Ashby erzählt. Es macht einfach Spaß, den beiden Gaunern Alex und Jerry zuzusehen - zwei Typen, die das Herz irgendwie schon am rechten Fleck haben -, sie dabei zu beobachten, wie sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern und am Ende herzhaft über sie zu lachen, wie sie so grinsend im Taxi sitzen, vom netten Twist, den die Handlung ihnen gespielt hat, tatsächlich nichts ahnend. Das ist Kino zum Wohlfühlen, von dem ich mich gerne 2 Stunden gefangen nehmen lasse.
Ach ja, wer am Ende ganz genau hinschaut, wird in dem kleinen Mädchen, welches die Tochter von Ann-Margret spielt, die echte Tochter von Jon Voight entdecken - eine zum damaligen Zeitpunkt 6 Jahre alte Angelina Jolie in ihrem ersten Leinwandauftritt.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


WHEN IN ROME (USA 2010, Regie: Mark Steven Johnson)

Typische RomCom mit Fantasy-Touch. WHEN IN ROME funktioniert nach den gesetzmäßigen Prinzipien der romantischen Komödie. Zwei Menschen lernen sich kennen, verlieben sich, trennen sich wieder und finden am Ende doch wieder zusammen. Hat man schon unzählige Male gesehen, schaut man sich dennoch immer wieder gerne an. Mit Danny DeVito, Anjelice Huston und Don Johnson in kleineren und größeren Nebenrollen ist WHEN IN ROME ziemlich gut besetzt, Regisseur Mark Steven Johnson hat den einen oder anderen guten Gag in seiner vorhersehbare Story gepackt und Hauptdarstellerin Kristen Bell ist einfach bezaubernd.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Nett!


Der Vollständigkeit halber hier noch die gesehenen TV-Serien-Episoden:
Desperate Housewives: Season 6 (Episoden 1-5)
Dexter: Season 8 (komplett)
New Girl: Season 3 (Episoden 4-14)



Foto

FILMSICHTUNGEN - OKTOBER 2014


Nachdem ich mich in den letzten Monaten nur reine Listen gepostet habe, gibt es mal wieder ein paar Texte zu den von mir im Oktober gesehenen Filmen. Die Textreihenfolge entspricht der Sichtungsreihenfolge.

*=keine Erstsichtung


THE CAR (USA 1977, Regie: Elliot Silverstein)

In einer Kleinstadt in Utah treibt ein geheimnisvolles schwarzes Auto sein Unwesen und tötet jeden, der mit ihm in Kontakt gerät. Das etwas andere Monster Movie. Das Monster aus Blech und Stahl ist richtig schön stylish geraten, so wirklich bedrohlich wirkt die schwarze Karre allerdings nicht und echte Spannung kommt eher selten auf. Dafür punktet THE CAR mit einer durchaus kurzweiligen und unterhaltsamen Erzählweise und einem nett anzusehenden Finale.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


CHILD'S PLAY (USA 1988, Regie: Tom Holland)*

Der Auftakt zu einem der langlebigsten Horror-Franchises ist ziemlich gut gealtert und kann den Zuschauer auch nach über 25 Jahren noch richtig gut gruseln. Wer prinzipiell Probleme mit Puppen hat und diese creepy findet, dürfte nach Sichtung dieses Films vielleicht ein bisschen schlechter einschlafen als gewohnt.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


CORRUPTION (Großbritannien 1968, Regie: Robert Hartford-Davis)

Peter Cushing spielt einen Chirurgen, der frische Haut junger Damen benötigt, um das aufgrund eines Brandschadens entstellte Gesicht seiner Geliebten wieder herzurichten. Schön schmieriger Grusler aus Großbritannien, der - gemessen an seinem Erscheinungsjahr - erstaunlich zeigefreudig ausgefallen ist. Wer auf britische Horrorkost aus dieser Zeit steht, macht mit CORRUPTION sicherlich nichts falsch. Und Filme aus den 60ern, die - wie dieser hier - mit einer ausgedehnten Partysequenz aufwarten, können gar nicht schlecht sein.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


LÅT DEN RÄTTE KOMMA IN (Schweden 2008, Regie: Tomas Alfredson)

Originelle Mischung aus Coming-of-Age-Drama und Vampirfilm aus dem hohen Norden. Der Film ist zwar zeitweise etwas sperrig geraten, aber die Vielzahl an wunderschön fotografierten Bildern, die melancholische Grundstimmung und die poetische Erzählweise machen diesen kleinen Makel wieder wett. Und das Finale im Schwimmbad ist der Knaller.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


LONG HU DOU (aka The Chinese Boxer) (Hongkong 1970, Regie: Jimmy Wang Yu)

Klassischer Stoff aus der Produktionsschmiede der Shaw Brothers. Ein aufrichtiger Kämpfer setzt sich gegen eine ganze Armee von Schurken zur Wehr damit wieder Ruhe und Frieden in sein Heimatdorf einkehren können. Es geht um Rache, Ehre, Gerechtigkeit und Kung Fu. Die Kampfchoreographien sind - wie man es von den Shaw Brothers gewohnt ist - perfekt in Szene gesetzt und überzeugen - man kennt das aus dem heutigen Kino ja gar nicht mehr so wirklich - insbesondere durch ihre Übersichtlichkeit. Vor allem die Kampfsequenz im Schnee war richtig toll anzusehen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


THE SAVAGE SEVEN (USA 1968, Regie: Richard Rush)

Arthouse Meets Grindhouse - oder so ähnlich. Eine Bande von Bikern fällt in ein Indianerreservat ein und scheint den Bewohnern zunächst im Kampf gegen einen skrupellosen weißen Geschäftsmann zu helfen. Zumindest so lange bis dieser es schafft, die Biker und die Indianer gegeneinander auszuspielen. Teils betörend schöne Bilder, ein toller Soundtrack und eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen grenzenloser Freiheit und unendlicher Melancholie schwankt, scheinen den Zuschauer über weite Strecken des Films regelrecht einlullen zu wollen (das ist nicht negativ gemeint), jedoch nur, um ihn im Finale auf äußerst unsanfte Art wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


HARDBODIES (USA 1984, Regie: Mark Griffiths)

Typische US-Teenie-Komödie aus den 80ern. Regisseur Mark Griffiths bringt es fertig, über knapp 90 Minuten praktisch gar keine Geschichte zu erzählen. HARDBODIES kommt ohne Plot aus, stattdessen reiht Griffiths einen Kalauer an den nächsten und versorgt den Zuschauer mit Schauwerten ohne Ende. Kurzweiliger Unsinn, der zudem mit den absurdesten Mode- und Frisurverbrechen aufwarten kann, die die 80er so zu bieten hatten.

Rein subjektives Geschmackurteil: Spaßig!


LOVELACE (USA 2013, Regie: Rob Epstein/Jeffrey Friedman)

Biopic über DEEP THROAT-Hauptdarstellerin Linda Lovelace und gleichzeitig Portrait einer Zeit, in der Pornographie plötzlich zum Mainstream gehörte. Die Idee, die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven zu erzählen, fand ich zwar ganz gut, so etwas wie Tiefe oder Authentizität geht LOVELACE dennoch ab. Dann lieber BOOGIE NIGHTS oder INSIDE DEEP THROAT anschauen. Ach ja, Sharon Stone in der Rolle von Lindas Mutter hätte ich nie im Leben erkannt.

Rein subjektives Geschmackurteil: Ok!


ROLLING THUNDER (USA 1977, Regie: John Flynn)

Extrem ruhig inszeniertes Drama über einen Kriegsveteranen, der sich auf einen persönlichen Rachefeldzug begibt. Das typische Multiplex-Blockbuster-Publikum von heute dürfte von Flynns Film wohl sehr schnell in den Wahnsinn getrieben werden. Hier ist der Weg das Ziel. Es lohnt sich, ihn mitzugehen (und diese letzten 5 Minuten, in denen sich die zuvor angesammelte Spannung entlädt, sind an Intensität kaum zu überbieten). Toller Film!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


HARDBODIES 2 (USA 1986, Regie: Mark Griffiths)

Der Vorgänger war wohl so erfolgreich, dass Regisseur Mark Griffiths 2 Jahre später noch dieses Sequel nachschieben durfte. HARDBODIES 2 kann jedoch rein gar nichts. Hatte der erste Teil zumindest noch Charme und einen ausgesprochen hohen Unterhaltungswert zu bieten, so regieren hier 90 Minuten gepflegte Langeweile. Und die Film-im-Film-Handlung ist ebenso nervig wie bescheuert. Zeitverschwendung.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Mies!


NEIGHBORS (USA 2014; Regie: Nicholas Stoller)

Die jungen Eltern Seth Rogen und Rose Byrne müssen sich mit ihren neuen Nachbarn herumschlagen. Eine feierwütige Studentenvereinigung unter der Leitung von Zac Efron. Schnell beginnt die Situation zu eskalieren. NEIGHBORS steht sicher nicht im Verdacht, je in einem Arthouse-Kino laufen zu wollen. Stollers Film ist laut, grell und der Humor definitiv einer der derberen Sorte. Ich liebe die Filme mit Seth Rogen und habe mich auch bei NEIGHBORS köstlich amüsiert. Unbedingt sehenswert, allein schon wegen dieser Sequenzen mit den Airbags. Einfach nur "fucking awesome"!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


CLERKS. (USA 1994, Regie: Kevin Smith)*

"'You hate people!' - 'But I love gatherings. Isn't it ironic?'" oder "'My question is, how did she come to have sex with a dead man?' - 'She thought it was me.' - 'What kind of convenience store do you run here?'" oder "'37! My girlfriend sucked 37 dicks!' - 'In a row?'" und natürlich "'I'm not even supposed to be here today!'"! In diesem Jahr hatte ich CLERKS. noch nicht gesehen. Es war mal wieder an der Zeit. Ich liebe diesen Film. Jede Sekunde, jede Einstellung, jeden Dialog. Einer der für mich wichtigsten Filme in meinen Leben. :love: :love: :love:

Rein subjektives Geschmacksurteil: Lieblingsfilm!


CLERKS II (USA 2006, Regie: Kevin Smith)*

Wenn Dante (Brian O’Halloran) und Randal (Jeff Anderson) in dieser letzten Szene hinter dem Tresen ihres nun eigenen Convenience Stores stehen, sich die Kamera langsam entfernt, das Bild von Farbe in s/w wechselt und die bereits aus dem ersten Clerks-Film bekannte Frau mit den Milchkanistern (Grace Smith, die Mutter von Regisseur Kevin Smith) zu sehen ist, dann schließt sich der Kreis zum ersten Teil aus dem Jahr 1994. Das Ende des insgesamt 6 Filme umfassenden View-Askew-Universums ist erreicht und es macht sich eine verdammt melancholische Stimmung breit. Die von Jason Mewes und Regisseur Kevin Smith gespielten Jay und Silent Bob haben dieses Universum über 12 Jahre zusammengehalten, waren in jedem Film dabei. Am Ende des Abspanns von CLERKS II steht geschrieben: "Jay and Silent Bob may return. As for now, they're taking it easy.". Kevin Smith hat sich damals schon die Hintertür offen gelassen, irgendwann in sein Universum zurückzukehren. Die Dreharbeiten zu CLERKS III sollen angeblich im Sommer 2015 starten. Ich freu mich drauf. :)

Rein subjektives Geschmacksurteil: Lieblingsfilm!


THE CONJURING (USA 2013, Regie: James Wan)

Haunted-House-Film, der logischerweise nicht ohne die typischen Klischees auskommt, dafür aber eine unheimliche Atmosphäre und eine ganze Reihe effektiv eingesetzter Schocksequenzen zu bieten hat. INSIDIOUS, der vorherigen Film von James Wan, fand ich ziemlich beschissen. THE CONJURING hat mich absolut positiv überrascht.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


CHILD'S PLAY 2 (USA 1990, Regie: John Lafia)*

Das Sequel knüpft direkt an die Handlung des ersten Teils an. Chucky wird rekonstruiert und die immer noch vom Geist eines Serienmörders besessene Puppe macht sich sogleich auf die Suche nach dem kleinen Andy (erneut gespielt von Alex Vincent), der sich mittlerweile bei einer Pflegefamilie aufhält. CHILD'S PLAY 2 folgt den typischen Regeln einer Fortsetzung. Mehr Spektakel, mehr Puppenaction, dafür weniger Spannung und Atmosphäre. Letzteres ist gar nicht so tragisch, denn Regisseur John Lafia hat einen zwar spannungsarmen, aber dafür umso rasanteren Film gedreht, der den geneigten Zuschauer auf ausgesprochen kurzweilige Art und Weise zu unterhalten versteht. Die Puppeneffekte sind nett anzusehen, das Finale in der Puppenfabrik eine schöne Referenz an Camerons THE TERMINATOR und in dieser Szene in der Mitte des Film, in der der kleine Andy mit einem elektrischen Messer bewaffnet in den Keller geht um Chucky dort in die ewigen Puppenjagdgründe zu verbannen, kommt tatsächlich mal kurz so etwas wie echte Gruselstimmung auf.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Unterhaltsam!


ATTACK OF THE 50 FOOT WOMAN (USA 1958, Regie: Nathan Juran)

Schwerenöter Harry Archer (William Hudson) wünscht sich nichts sehnlicher als den baldigen Tod seiner schwerreichen Gattin Nancy (Allison Hayes), um sich mit deren Vermögen und seiner Geliebten (Yvette Vickers) ein schönes Leben zu machen. Als Nancy mit einer außerirdischen Lebensform in Kontakt gerät (!!!), scheint sich dieser Wunsch tatsächlich zu erfüllen. Doch die Gattin tut Harry nicht wirklich den Gefallen, sondern wächst stattdessen auf eine mehr als beachtliche Größe an und lässt ihrer Wut freien Lauf.
Ich liebe Filme wie diesen hier. In 65 Minuten wird auf todernste Art und Weise eine komplett hanebüchene Story erzählt und die auf dem Filmplakat - und sicher auch im Trailer - groß angekündigte Attraktion des Films bekommt man in seiner ganzen Pracht erst am Ende (in diesem Fall genau 9 Minuten vor Ende) zu Gesicht. Böse sein kann ich einem Film wie diesem - der die gemachten Versprechungen natürlich nie und nimmer erfüllen kann - einfach nicht. Dafür ist das Gesehene viel zu sympathisch und charmant und dafür wickeln mich solche Filme einfach viel zu sehr um ihre sprichwörtlichen Finger. Jedes Mal, wenn ich mir B-Movies aus den 50er und 60er Jahren ansehe, trauere ich dieser Zeit hinterher. Als noch nichts ironisch gebrochen sein musste um sich ja nicht lächerlich zu machen, als man eine Story wie diese hier noch komplett ernst an den Mann bringen konnte. Irgendwie schade, dass das heutzutage einfach nicht mehr möglich ist.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


DER TEPPICH DES GRAUENS (Deutschland/Italien/Spanien 1962, Regie: Harald Reinl)

Die erste von insgesamt 4 Verfilmungen des Groschenromanautors Louis Weinert-Wilton schwimmt überdeutlich im Fahrwasser der damals so erfolgreichen Wallace-Filme, erreicht trotz des Mitwirkens von Joachim Fuchsberger und Karin Dor jedoch nie die Qualität der richtig guten Wallace-Verfilmungen, sondern erinnert eher an die etwas schwächeren Filme dieser Reihe. In DER TEPPICH DES GRAUENS ist zwar ständig etwas los, worum es im Endeffekt in dem Film überhaupt geht, bleibt jedoch bis zum Schluss - Fuchsberger fasst in der letzten halben Minute des Films netterweise die Hintergründe des ganzen Treibens zuvor für den Zuschauer noch mal kurz zusammen - ein Rätsel. Reinls Film wirkt überladen und teilweise plan- und konzeptlos, wie ein einziges Mysterium im Raum-Zeit-Kontinuum der erzählten Handlung. Diese Schwäche macht ihn aus heutiger Sicht jedoch auch verdammt unterhaltsam. Man kommt nicht umhin, sich wieder und wieder zu fragen, was die sich damals beim Dreh so alles eingeschmissen haben, um einen Film wie diesen hier auf das Publikum loszulassen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Ok!


CHILD'S PLAY 3 (Großbritannien/USA 1991, Regie: Jack Bender)

Alles wie gehabt. Killerpuppe Chucky wird erneut zum Leben geweckt und mit ihr natürlich der in ihr hausende Geist des Serienkillers aus dem ersten Teil. Und natürlich macht sich Chucky abermals auf die Suche nach Andy (der zum ersten und auch einzigen Mal innerhalb der Reihe nicht von Alex Vincent sondern von Justin Whalin gespielt wird; aus gutem Grund: CHILD'S PLAY 3 ist nur ein Jahr nach dem zweiten Teil in die Kinos gekommen, spielt in der Timeline aber 8 Jahre später und Vincent wäre einfach zu jung für die Rolle gewesen), der sich mittlerweile in einer Militärakademie befindet und dort durchkämpfen muss. Mit Horror- oder Spannungskino hat dieser Film hier - so geht es früher oder später ja sehr vielen Fortsetzungen innerhalb bekannter und erfolgreicher Horror-Franchises - natürlich nicht mehr viel zu tun. Es regiert der Spaß- und Unterhaltungsfaktor und der ist leider nicht allzu hoch ausgefallen. Ein paar coole Oneliner aus dem Mund der Killerpuppe, ein paar blutige Effektszenen, sehr viel mehr hat Benders Film leider nicht zu bieten. Das ist zwar stellenweise immer noch ganz nett anzusehen, wirkt aber auch ziemlich schnell ziemlich ermüdend.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Naja!


LIFEFORCE (Großbritannien/USA 1985, Regie: Tobe Hooper)*

Überzeugende Effekte, düstere Atmosphäre, Zombies, die frappierend an diejenigen aus THE RETURN OF THE LIVING DEAD erinnern (oder umgekehrt, beide Filme stammen aus dem Jahr 1985) und die blanken Brüste von Mathilda May (der guten Frau dürfte es damals am Set ziemlich kalt gewesen sein, sie hat in so gut wie keiner ihrer Szenen etwas an) - Zutaten, die dafür sorgen, dass man sich LIFEFORCE auch heute - fast 30 Jahre nach seinem Erscheinen - noch verdammt gut unterhalten lassen kann (auch wenn man natürlich zugeben muss, dass Hoopers Film mit gut 110 Minuten einen Tick zu lang geraten ist und man sich ab und an eine etwas straffere Erzählweise wünschen würde).

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


NIGHT OF THE COMET (USA 1984, Regie: Thom Eberhardt)

Nachdem die Strahlung eines vorbeiziehenden Kometen praktisch die komplette Menschheit entweder ausgelöscht oder in Zombies verwandelt hat, müssen sich zwei Schwestern im Teenie-Alter damit auseinandersetzen, dass sie die letzten Überlebenden sein dürften. NIGHT OF THE COMET schwankt irgendwo zwischen melancholischer Untergangsstimmung und bissiger Teenager-Komödie, ist mit einem 'cheezy' 80er-Jahre-Soundtrack ausgestattet und zitiert eifrig bekannte Vorbilder wie DAWN OF THE DEAD und THE OMEGA MAN. Und diese unzähligen Einstellungen des leergefegten und in rote Farben getauchten Los Angeles sind einfach nur unbeschreiblich schön.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


THE OTHER WOMAN (USA 2014, Regie: Nick Cassavetes)

Der erfolgreiche Charmeur Mark King (Nikolaj Coster-Waldau) betrügt seine Ehefrau (Leslie Mann) gleich mit zwei verschiedenen Frauen (Cameron Diaz und Kate Upton). Als die drei Damen Wind voneinander bekommen, entschließen sie sich, den Spieß umzudrehen. Zwar vorhersehbare, aber stellenweise wirklich saukomische Komödie für zwischendurch. Einer dieser perfekten Filme, um abzuschalten und sich berieseln zu lassen. Mir persönlich machen Filme wie dieser hier immer wieder richtig viel Spaß.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Gut!


BLACK BELT JONES (USA 1974, Regie: Robert Clouse)

Blaxploitation Meets Shaw Brothers. Ein typischer Shaw-Brothers-Plot - der Besitzer einer Karate-Schule soll von einer Handvoll Fieslingen zum Verkauf gezwungen werden und am Ende rettet ein einsamer Held den Tag - wird von Regisseur Robert Clouse und seinen Drehbuchautoren nach South Central, LA, verlegt, mit so etwas wie Kampfchoreographien ausgestattet und mit jeder Menge Klamauk und Slapstick - zu Beginn einer Kampfsequenz landet ein Beteiligter bspw. auf einem Trampolin, fliegt bis an die Decke und bleibt mit dem Kopf schließlich in dieser stecken - angereichert. In BLACK BELT JONES ist ständig was los und es wird tatsächlich nie langweilig. Von der Qualität echter Klassiker des Black Cinema der damaligen Zeit wie SHAFT oder COFFY ist BLACK BELT JONES natürlich meilenweit entfernt. Dafür fehlt ihm einfach die Ernsthaftigkeit und Leading Man Jim Kelly - der sich wohl durch seinen Auftritt im Bruce-Lee-Klassiker ENTER THE DRAGON ein Jahr zuvor für diesen Part qualifiziert haben dürfte - auch die nötige Ausstrahlung und Präsenz, die Schauspieler/innen wie Richard Roundtree, Fred Williamson oder Pam Grier damals auf der Leinwand verstrahlten. Der Spaßfaktor ist dennoch ungemein hoch und das Finale in bzw. vor der Autowaschanlage ist besser als jede Schaumparty.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Spaßig!


FROM BEYOND (USA 1986, Regie: Stuart Gordon)*

Kaum zu glauben, knapp 30 Jahre hat Gordons wunderbare Variation einer Kurzgeschichte von Lovecraft nun schon wieder auf dem Buckel. Und ich muss sagen, FROM BEYOND ist verdammt gut gealtert. Dürfte nun 20 Jahre her sein, dass ich den Film zum letzten Mal gesehen habe und er hat mich heute ähnlich begeistert zurückgelassen wie damals. Ein Glanzstück des Body-Horror-Genres, ausgestattet mit wahrlich eindrucksvollen Creature-, Ekel- und Splattereffekten (insbesondere im letzten Drittel dürfte es empfindlicheren Gemütern, die kurz zuvor etwas gegessen haben, ziemlich den Magen umdrehen) und einer herrlich unheimlichen Atmosphäre. Klasse!

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


THE THING (USA 1982, Regie: John Carpenter)*

Zwischen 1976 und 1982 hatte John Carpenter einen Lauf. Insgesamt 5 Filme kamen von ihm ins Kino und wirklich jeder von ihnen gehört heute zum Kanon der unbestrittenen Klassiker des phantastischen Films. So auch THE THING, in dem einer Gruppe von Forschern in der Antarktis ein blutrünstiges Alien auf den Leib rückt. Eine bedrückende, fast schon klaustrophobisch zu nennende Atmosphäre, eine wahrlich unglaubliche Spannung, ein wieder mal betont minimalistisch gehaltener Score (der gerne noch etwas häufiger während des Films erklingen dürfte) und Creature-Effekte vom Allerfeinsten zeichnen THE THING aus und sorgen auch heute noch dafür, dass der geneigte Genrefreund mit großer Freude auf der heimischen Couch Platz nimmt und sich für knapp 105 Minuten in die eiskalte Antarktis begibt. Einen Film wie diesen darf man vollkommen zu Recht als zeitlosen Klassiker bezeichnen.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


AMORE E MORTE NEL GIARDINO DEGLI DEI (Italien 1972, Regie: Sauro Scavolini)

Regisseur und Drehbuchautor Sauro Scavolini erzählt - in diversen Rückblenden, mit Hilfe eines Tonbandes, welches ein Ornithologe zufällig im Garten einer alten Villa entdeckt hat - die Geschichte eines mysteriösen Familiendramas und nimmt den Zuschauer mit auf eine wahrlich außergewöhnliche Reise. Scavolini entwickelt seinen Plot behutsam und ausgesprochen langsam, setzt viel auf eine fast schon poetische und träumerische Atmosphäre und die toll fotografierten Bilder seines Bruders und Kameramannes Romano Scavolini. Als Zuschauer muss man durchaus Geduld aufbringen, denn so etwas wie eine Sogwirkung entwickelt AMORE E MORTE NEL GIARDINO DEGLI DEI erst in den letzten 20-25 Minuten. Mich selbst hat Scavolini mit seinem Film etwas ratlos zurückgelassen. Ich bin ohne jegliche Vorkenntnisse an AMORE E MORTE NEL GIARDINO DEGLI DEI herangegangen, habe eigentlich einen typischen Giallo erwartet und wurde dann von dieser Arthouse-Variante eines italienischen Kriminalfilms auf dem komplett falschen Fuß erwischt. Um Scavolinis Film wirklich einschätzen zu können, muss ich ihn mir irgendwann noch mal anschauen. Bei der jetzigen Sichtung war das definitiv der falsche Film zur falschen Zeit.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Ok und interessant!


RE-ANIMATOR (USA 1985, Regie: Stuart Gordon)*

Das Regiedebüt von Stuart Gordon - dessen zweiten und auch ganz vorzüglichen Film FROM BEYOND ich mir ein paar Tage vorher angesehen hatte - ist für mich - neben BRAINDEAD von Peter Jackson - das Paradebeispiel für eine gelungene Horror- bzw. Splatterkomödie. Gordon präsentiert ein Sammelsurium grotesker Einfälle, schwarzen Humors und absurd-komischer Situationen, garniert seinen Film mit ziemlich derben Splattereffekten und schafft es ganz nebenbei auch noch, eine richtig spannende Geschichte zu erzählen. Und Jeffrey Combs in der Rolle des Herbert West ist einfach nur großartig.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Großartig!


BRIDE OF CHUCKY (Kanada/USA 1998, Regie: Ronny Yu)

Die Reihe um Slasher-Puppe Chucky geht in die 4. Runde. Mit Horror hat dieser Film nur noch im Ansatz etwas zu tun, bei BRIDE OF CHUCKY handelt es sich um einen typischen Vertreter des Fun-Splatter- bzw. Fun-Slasher-Genres. Gleich zu Beginn gibt es Referenzen an Chuckys Brüder im Geiste, sprich Leatherface, Jason und Michael Myers - eine zusätzliche Referenz an Pinhead soll sich im weiteren Verlauf dazugesellen - und Regisseur Ronny Yu - der 5 Jahre später mit FREDDY VS. JASON einen weiteren Genreprototypen drehen sollte - kümmert sich nicht im Geringsten darum, so etwas wie Spannung zu erzeugen, sondern reiht stattdessen Gag an Grag und kreativen Kill an kreativen Kill. Unterlegt mit dem typischen Metal-Soundtrack - u.a. gibt es Songs von Rob Zombie, Coal Chamber, Static-X und Monster Magnet zu hören - entwickelt BRIDE OF CHUCKY so einen ziemlichen Drive und selbst wenn man wollte, einen gewissen Unterhaltungswert kann man diesem Film hier definitiv nicht absprechen. BRIDE OF CHUCKY hat auf seine eigene Art und Weise verdammt viel Spaß gemacht.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Spaßig!


ZOMBEAVERS (USA 2014, Regie: Jordan Rubin)

Ein Film wie eine Naturkatastrophe. Man ist fassungslos und kann einfach nicht mehr wegschauen. ZOMBEAVERS ist gewollter Mega-Trash, mit miesen Schauspielern, bescheuerten Gags, extrem hohlen Dialogen und titelgebenden Monstern, die aussehen, als hätte sie irgendjemand aus dem Müllcontainer der Augsburger Puppenkiste mitgehen lassen. Überraschend ist lediglich, dass das “final girl“ (wenn man es als solches bezeichnen darf) genau das Mädel ist, welches in allen anderen Filmen dieser Art im Normalfall als erstes den Löffel abgeben darf. Einen Film wie ZOMBEAVERS darf man gerne scheiße finden, ich habe dafür jedes Verständnis. Ich fand ihn verdammt unterhaltsam. Alkoholkonsum während der Sichtung dürfte den Spaßfaktor zudem exorbitant erhöhen. Und diese letzte Szene nach dem Abspann schreit förmlich nach einer Fortsetzung, die dann mit ziemlich hoher Sicherheit den Titel “Zombees“ tragen dürfte.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Spaßig!


BRIDE OF RE-ANIMATOR (USA 1989, Regie: Brian Yuzna)*

Regisseur Brian Yuzna erzählt die Geschichte von Herbert West (wieder großartig: Jeffrey Combs) und Konsorten konsequent weiter und entführt den Zuschauer endgültig nach Absurdistan. BRIDE OF RE-ANIMATOR steckt voller skurriler, grotesker und absurder Ideen, der Humor ist schwarz wie die Seele des Teufels und in Sachen Special Effects machen Yuzna und sein Team gleich gar keine Gefangenen. Gerade im Horrorbereich bekleckern sich Fortsetzungen ja nicht gerade oft mit sonderlich viel Ruhm. BRIDE OF RE-ANIMATOR ist eine dieser Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Eine mehr als würdige Fortsetzung eines großartigen Films.

Rein subjektives Geschmacksurteil: Sehr gut!


Und zur Vervollständigung der Sichtungen des Monats hier noch die Auflistung der TV-Serien:
The Big Bang Theory: Season 7 (Episoden 10-24)
Dexter: Season 6 (Episoden 3-12)
Dexter: Season 7 (komplett)
New Girl: Season 3 (Episoden 1-3)


Foto

SEPTEMBER 2014


Keine neuen Texte, dafür wieder die Monatsliste. Der September war für mich ein wahrlich überragender Monat. Ich habe zwar nur 17 Filme und ein paar TV-Episoden gesehen, aber das “Erlebnis Film“ war so intensiv wie nie zuvor und dürfte im Kopfkino die nächsten Wochen und Monate noch eine erhebliche Rolle spielen. Grund dafür war meine erste Reise nach Hollywood (von der ich gestern zurückgekommen bin) und damit verbundene Besuche in den Studios von Universal, Warner, Paramount, Sony und DreamWorks Animation. Erlebnisse und Eindrücke, die ich wohl nie mehr vergessen werde.

Angeschaut habe ich mir im September folgende Filme:

Top 10:
01. Possession (Deutschland/Frankreich 1981, Andrzej Zulawski)
02. Night Moves (USA 1975, Arthur Penn)
03. Nebraska (USA 2013, Alexander Payne)
04. Her (USA 2013, Spike Jonze)
05. Captain America: The Winter Soldier (USA 2014, Anthony Russo/Joe Russo)
06. Blue Jasmine (USA 2013, Woody Allen)
07. The Nanny (Großbritannien 1965, Seth Holt)
08. Sabotage (USA 2014, David Ayer)
09. Bullet to the Head (Schweiz/USA 2012, Walter Hill)
10. Quelqu'un derrière la porte (Frankreich 1971, Nicolas Gessner)

Auch gut:
11. The Bucket List (USA 2007, Rob Reiner)
12. Escape Plan (USA 2013, Mikael Håfström)

Naja:
13. Parker (USA 2013, Taylor Hackford)
14. Idiocracy (USA 2006, Mike Judge)
15. Resturlaub (Deutschland 2011, Gregor Schnitzler)*
16. Edge of Darkness (Großbritannien/USA 2010, Martin Campbell)

Außer Konkurrenz, da ich den Film auf riesiger Leinwand im Chinese Theatre in Hollywood gesehen habe und die Intensität dieses Erlebnisses eine faire Einordnung innerhalb der sonstigen Filme dieses Monats unmöglich macht:
The Equalizer (USA 2014, Antoine Fuqua)

TV-Serien:
The Big Bang Theory: Season 7 (Episoden 1-9)
Dexter: Season 5 (Episoden 3-12)
Dexter: Season 6 (Episoden 1-2)
How I Met Your Mother: Season (Episoden 17-22)

*=keine Erstsichtung


Foto

AUGUST 2014


Immer noch keine Zeit/Muse/usw. gefunden, um irgendwas Sinnvolles zu gesehenen Filmen zu schreiben. Deshalb nun wieder "nur" die Monatsliste. 33 Filme und ein paar TV-Episoden sind dann doch wieder zusammengekommen (*=keine Erstsichtung).


Die besten 10:
01. The Fisher King (USA 1991, Terry Gilliam)*
02. The Last Boy Scout (USA 1991, Tony Scott)*
03. The Long Goodbye (USA 1973, Robert Altman)
04. Se sei vivo spara (Italien/Spanien 1967, Giulio Questi)
05. Nicht mein Tag (Deutschland/Niederlande 2014, Peter Thorwarth)
06. The Long Good Friday (Großbritannien 1980, John Mackenzie)
07. End of Watch (USA 2012, David Ayer)
08. The Raid 2: Berandal (Indonesien/USA 2014, Gareth Evans)
09. All About Eve (USA 1950, Joseph L. Mankiewicz)
10. Lone Survivor (USA 2013, Peter Berg)

Geil/Gut/Unterhaltsam:
11. Beverly Hills Cop (USA 1984, Martin Brest)*
12. Sorcerer (USA 1977, William Friedkin)
13. Breaking Point (Kanada/USA 1976, Bob Clark)
14. We Bought a Zoo (USA 2011, Cameron Crowe)*
15. Under the Skin (Großbritannien/Schweiz/USA 2013, Jonathan Glazer)
16. Beverly Hills Cop II (USA 1987, Tony Scott)*
17. The Transporter (Frankreich/USA 2002, Corey Yuen)*
18. Ha-Trempist (aka An American Hippie in Israel) (Israel 1972, Amos Sefer)
19. Thor: The Dark World (USA 2013, Alan Taylor)
20. That’s My Boy (USA 2012, Sean Anders)
21. Transporter 3 (Frankreich/Großbritannien/USA 2008, Olivier Megaton)*
22. Transporter 2 (Frankreich/USA 2005, Louis Leterrier)
23. Homefront (USA 2013, Gary Fleder)
24. The Chase (USA 1994, Adam Rifkin)
25. Ninja III: The Domination (USA 1984, Sam Firstenberg)
26. Fack ju Göhte (Deutschland 2013, Bora Dagtekin)
27. The Heat (USA 2013, Paul Feig)

Ok:
28. Sweet and Lowdown (USA 1999, Woody Allen)
29. Upperseven, l’uomo da uccidere (Deutschland/Italien 1966, Alberto De Martino)

Naja:
30. Anchorman 2: The Legend Continues (USA 2013, Adam McKay)
31. Abduction of an American Playgirl (USA 1975, Unknown Director)
32. Otto - Der neue Film (Deutschland 1987, Xaver Schwarzenberger/Otto Waalkes)*
33. Beverly Hills Cop III (USA 1994, John Landis)

TV-Serien:
Dexter: Season 4 (komplett)
Dexter: Season 5 (Episoden 1-2)
How I Met Your Mother: Season 1 (Episoden 9-16)


Foto

JULI 2014


Da ich es leider nicht geschafft habe, in diesem Monat den einen oder anderen Text zu einem gesehen Film zu schreiben, poste ich zumindest wieder meine Monatsliste. Insgesamt betrachtet war das wieder ein ausgesprochen schöner Monat mit insgesamt 37 gesehenen Filmen (*=keine Erstsichtung).


Die besten 10:
01. Stand by Me (USA 1986, Rob Reiner)*
02. Lat sau san taam (aka Hard-Boiled) (Hongkong 1992, John Woo)*
03. The Seven-Ups (USA 1973, Philip D’Antoni)
04. Fort Apache the Bronx (USA 1981, Daniel Petrie)
05. Absolute Giganten (Deutschland 1999, Sebastian Schipper)
06. Walking the Edge (USA 1983, Norbert Meisel)
07. Cat People (USA 1982, Paul Schrader)
08. The Last Seduction (Großbritannien/USA 1994, John Dahl)
09. Bone (USA 1972, Larry Cohen)
10. Duel (USA 197l, Steven Spielberg)

Auch (sehr) gut und sehenswert:
11. Veronica Mars (USA 2014, Rob Thomas)
12. American Hustle (USA 2013, David O. Russell)
13. L.A. Story (USA 1991, Mick Jackson)
14. 2 Guns (USA 2013, Baltasar Kormákur)
15. Terminator Salvation (Deutschland/Großbritannien/Italien/USA 2009, McG)
16. Serbuan maut (aka The Raid) (Frankreich/Indonesien/USA 2011, Gareth Evans)
17. Nove ospiti per un delitto (Italien 1977, Ferdinando Baldi)
18. French Connection II (USA 1975, John Frankenheimer)
19. Scarecrow (USA 1973, Jerry Schatzberg)
20. The Challenge (Japan/USA 1982, John Frankenheimer)*
21. L’assassino ha riservato nove poltrone (Italien 1974, Giuseppe Bennati)
22. Maraschino Cherry (USA 1978, Radley Metzger)
23. Julie Darling (Deutschland/Kanada 1983, Paul Nicholas)
24. Gattaca (USA 1997, Andrew Niccol)
25. Killing Them Softly (USA 2012, Andrew Dominik)

Unterhaltsam/nett/ok:
26. The People vs. Larry Flynt (USA 1996, Milos Forman)
27. The Italian Job (Frankreich/Großbritannien/USA 2003, F. Gary Gray)
28. RED 2 (Frankreich/Kanada/USA 2013, Dean Parisot)
29. The Wolverine (Großbritannien/USA 2013, James Mangold)
30. French Postcards (Deutschland/Frankreich/USA 1979, Willard Huyck)
31. Hot Pursuit (Mexiko/USA 1987, Steven Lisberger)
32. Radioactive Dreams (Mexiko/USA 1985, Albert Pyun)
33. Predators (USA 2010, Nimród Antal)
34. The Sitter (USA 2011, David Gordon Green)

Naja:
35. Lost, Lonely and Vicious (USA 1958, Frank Myers)
36. Snow White and the Huntsman (USA 2012, Rupert Sanders)
37. Chronicle (USA 2012, Josh Trank)

TV-Serien:
Dexter: Season 3 (Episoden 5-12)
How I Met Your Mother: Season 1 (Episoden 1-8)


Foto

JUNI 2014 oder 30 DAYS OF ACTION, HORROR, FILTH & MAYHEM


Da ich ja nur noch zu vereinzelten Filmen hier was schreibe, hab ich mir gedacht, ich poste auch mal meine Monatsliste und kopier die aus der "TOP-10-MOVING-PICTURES-OF-THE-MONTHS-LISTS"-Gruppe aus Facebook einfach mal hier rein. Ich hab keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, in diesem Monat zwischen Fußball-WM und ein paar TV-Episoden tatsächlich noch 50 Filme anzuschauen. Here we go:

Top 10:
01. Predator (USA 1987, John McTiernan)*
02. The Curse of the Cat People (USA 1944, Gunther von Fritsch/Robert Wise)
03. Terminator 3: Rise of the Machines (Deutschland/Großbritannien/USA 2003, Jonathan Mostow)*
04. Tenebre (Italien 1982, Dario Argento)
05. La banda del gobbo (Italien 1978, Umberto Lenzi)
06. Cat People (USA 1942, Jacques Tourneur)
07. Predator 2 (USA 1990, Stephen Hopkins)*
08. 殘缺 (Can que AKA Crippled Avengers) (Hongkong 1978, Chang Cheh)
09. Roma a mano armata (Italien 1976, Umberto Lenzi)
10. Xaver (Deutschland 1986, Werner Possardt)*


Durch die Bank richtig geile Follow-Ups:
11. Supervixens (USA 1975, Russ Meyer)
12. Reazione a catena (Italien 1971, Mario Bava)
13. Cani arrabbiati (Italien 1974, Mario Bava)
14. La vittima designata (Italien 1971, Maurizio Lucidi)
15. 五毒 (Wu du AKA The Five Venoms) (Hongkong 1978, Chang Cheh)
16. Il giorno del Cobra (Italien 1980, Enzo G. Castellari)
17. ギャング対ギャング (Gang tai Gang AKA Die Killer von Tokio) (Japan 1962, Teruo Ishii)
18. Alien: Resurrection (USA 1997, Jean-Pierre Jeunet)*
19. The Leopard Man (USA 1943, Jacques Tourneur)
20. The Soldier (USA 1982, James Glickenhaus)
21. An Eye for an Eye (USA 1981, Steve Carver)
22. Revenge of the Ninja (USA 1983, Sam Firstenberg)*
23. Città violenta (Frankreich/Italien 1970, Sergio Sollima)
24. Joysticks (USA 1983, Greydon Clark)
25. La rose de fer (Frankreich 1973, Jean Rollin)
26. The Big Doll House (Philippinen/USA 1971, Jack Hill)
27. The Big Bird Cage (Philippinen/USA 1972, Jack Hill)
28. Spasmo (Italien 1974, Umberto Lenzi)
29. Women in Cages (Philippinen/USA 1971, Gerardo de Leon)
30. Alien³ (USA 1992, David Fincher)*
31. Spawn of the Slithis (USA 1978, Stephen Traxler)
32. Another Day, Another Man (USA 1966, Doris Wishman)
33. Cannibal Holocaust (Italien 1980, Ruggero Deodato)
34. Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy (USA 1976, Bud Townsend)
35. Une corde, un Colt… (Frankreich/Italien/Spanien 1969, Robert Hossein)
36. The Monolith Monsters (USA 1957, John Sherwood)


Weitere, größtenteils ausgesprochen unterhaltsame Follow-Ups:
37. AVP: Alien vs. Predator (Deutschland/Großbritannien/Kanada/Tschechien/USA 2004, Paul W.S. Anderson)*
38. Warm Bodies (Kanada/USA 2013, Jonathan Levine)
39. Enter the Ninja (USA 1981, Menahem Golan)*
40. La via della prostituzione (Italien 1978, Joe D’Amato)
41. Krankenschwestern-Report (Deutschland 1972, Walter Boos)
42. Stryker’s War (USA 1985, Josh Becker)
43. Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (Deutschland 1963, Paul May)
44. Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse (Deutschland/Frankreich/Italien 1964, Hugo Fregonese)
45. Bad Girls Go to Hell (USA 1965, Doris Wishman)
46. The Ghost Ship (USA 1943, Mark Robson)
47. Otto - Der Film (Deutschland 1985, Xaver Schwarzenberger/Otto Waalkes)
48. Punk Vacation (USA 1990, Stanley Lewis)
49. Macho Man (Deutschland 1985, Alexander Titus Benda)
50. AVPR: Aliens vs Predator - Requiem (USA 2007, Colin Strause/Greg Strause)


TV-Serien:
The Big Bang Theory: Season 6 (Episoden 7-24)
Dexter: Season 2 (Episoden 7-12)
Dexter: Season 3 (Episoden 1-4)


* = keine Erstsichtung


Foto

THE BOYS ARE BACK IN TOWN...


Als ich Anfang November letzten Jahres dieses Tagebuch geschlossen hatte, war es praktisch eine Verzweiflungstat, weil mich meine "Alles oder Nichts"-Einstellung hinsichtlich des Veröffentlichens von Texten kein Licht am Ende des Tunnels mehr hat erkennen lassen und weil der Blog so mehr zur Belastung wurde und der Spaß an der Sache immer mehr verloren ging. Das Schließen des Tagebuchs war damals eine Erleichterung, eine Aktion, zu der es keine Alternativen gab.

Meine persönliche berufliche Situation, insbesondere der extreme Stress in der Arbeit und das ständige Ausgelaugtsein nach der Arbeit - Dinge, die letztendlich hautpverantwortlich für das Schließen des Tagebuchs waren - hat sich zwar seit damals eher noch verschlechtert als verbessert, aber mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich dieses - sicherlich mehr als amateurhafte - Schreiben über Film einfach vermisse, dass das Veröffentlichen von Texten - egal ob auf Facebook oder hier - ein dringend notwendiger Ausgleich zum Bürostress zu sein scheint. Ein Ausgleich, der mir in den letzten Wochen und Monaten doch sehr gefehlt hat.

Ich habe zwar seit Anfang dieses Jahres verdammt viele Filme gesehen, aber ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich diese nicht mehr so konzentriert angeschaut habe wie noch zu der Zeit, als ich danach ein paar Zeilen in die Tastatur gehämmert habe. Stattdessen dachte ich während der Sichtung oft über Probleme in der Arbeit nach, beschäftigte mich in Gedanken mit komplizierten Akten und konnte so überhaupt nicht mehr abschalten. Ich hoffe jetzt mal, dass mir die Wiedereröffnung dieses Blogs dabei hilft, einen dringend notwendigen Ausgleich zum beruflichen Stress zu schaffen.
Um mich erst gar nicht mehr so unter Druck zu setzen wie früher, habe ich mich dazu entschlossen, meine "Alles oder Nichts"-Regel über Bord zu werfen und nur dann zu schreiben, wenn ich Lust dazu habe. Nur noch Texte zu einzelnen Filmen, vielleicht mal ein paar Lieblingslisten, usw., usf.; immer nach Lust und Laune.

Ich hab mich damals mit nem Song verabschiedet und kehre jetzt mit nem Song zurück. Und was würde besser passen als dieser zeitlose Klassiker von Thin Lizzy hier:



Foto

THE END'S NOT NEAR, IT'S HERE...


EVERYTHING ENDS…

Was sich im Endeffekt schon seit längerer Zeit abgezeichnet hat, wird nun doch Realität. Schweren Herzens verabschiede ich mich aus dem Kreis der aktiven Filmtagebuch-Schreiber und bleibe dem Forum in Zukunft nur noch als passiver Mitleser erhalten.
Mir fällt diese Entscheidung nicht wirklich leicht, in diesem Blog hier steckt verdammt viel Arbeit und auch verdammt viel Herzblut und auch das Forum selbst und praktisch alle sein noch aktiven und leider auch nicht mehr aktiven Mitglieder (ich vermisse den Außenseiter, molotto, cjamango, Funk_Dogg, Schischa, u.a.) sind mir im Lauf der Jahre sehr ans Herz gewachsen.
Aber als ich irgendwann Mitte 2006 mit dem alten Filmtagebuch angefangen habe, hätte ich sowieso nie geglaubt, dass es mir über einen so langen Zeitraum gelingt, wirklich zu jedem gesehenen Film einen kleinen Text zu schreiben. Wirklich am Laufenden war ich in den letzten 7 Jahren zwar nie, mittlerweile hinke ich aber so extrem hinterher (ca. 100 Filme), dass es einfach keinen Sinn mehr macht, dieses Tagebuch meinen eigenen Ansprüchen entsprechend weiterzuführen. Ich könnte hier zwar noch Texte zu den nach THE COOLER vielleicht 10 gesehenen Filmen kurzfristig einstellen und weiter zweifelhaft versuchen, den Blog so am Leben zu halten, wirklich gelingen würde es mir definitiv nicht. Manchmal ist es dann doch besser, einfach einen Schlussstrich zu ziehen und den sowieso nur noch an Maschinen hängenden Patienten zu erlösen und die lebensverlängernden Maßnahmen einzustellen.

Zum Abschluss noch zwei Sachen:
Zum einen möchte ich allen Exploitation-Freunden hier dringenden THE MAD BOMBER von Regisseur Bert I. Gordon ans Herz legen, der von Code Red unter dem Titel THE POLICE CONNECTION in einer schönen DVD-Edition veröffentlicht wurde und hier bestellt werden kann. Der Film hat mich regelrecht in andere Sphären gekickt.
Zum anderen habe ich mir - um überhaupt noch Textmaterial für diesen Blog zu haben - in den letzten zwei Jahren angewöhnt, nach Filmsichtungen lose Gedanken auf Facebook zu posten, die dann als Gerüst für die Texte hier gedient haben. Ich denke, dass ich dies auch weiterhin bei ausgewählten Filmen tun werde. Wer also auch dort angemeldet ist und Interesse an diesen Gedanken hat, kann mir gerne ne PN schicken. Würde mich freuen, den einen oder anderen hier in meine Freundesliste aufnehmen zu können.

So, das war's. Oder um es mit der tollen Band of Horses zu sagen: The End's Not Near, It's Here!



Foto

5 Fragen oder Die Weitergabe des Filmstöckchens


Normalerweise bin ich ja kein Fan von Kettenbriefen, da mir dieser hier aber von Whoknows mit der lobenswerten Absicht zugeschoben wurde, die Bekanntheit von Filmforen - und auch meines kleinen, bescheidenen Blogs hier - ein bisschen zu pushen, nehme ich das “Filmstöckchen“ gerne an, beantworte artig die Fragen und reiche es anschließend weiter.

Zunächst das Regelwerk:

1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
4. Gib den Personen Bescheid, die getaggt wurden.
5. Stelle anschließend 5 Fragen an die, die getaggt wurden.

Nun zu den Fragen von Whoknows:

1. Der amerikanische Produzent, für den du neuerdings arbeitest, ist ein hoffnungsloser Sissi-Fan, und er möchte das Leben der Kaiserin unbedingt hollywoodgerecht verfilmen. Nun weiß er, dass die Amis von dem guten Kind keine Ahnung haben und der Titel "Sissi" keine Sau in die Kinos lockt. Er braucht aber einen Blockbuster, und er bittet dich, einen Titel zu finden, der Erfolg garantiert, ob er nun etwas mit Sissi zu tun hat oder nicht. - Wie heißt dein Sissi-Film made in USA?

Ich würde ihn davon überzeugen, Spielberg und Bay mit ins Boot zu holen und den Film dann einfach STEVEN SPIELBERG PRESENTS: MICHAEL BAY’S SISSI nennen.

2. Viel unnützes Zeugs wurde gedreht. Auch du bist überzeugt, dass es aber einen Film gibt, der unbedingt noch gedreht werden müsste. Wie heißt er, und wer wäre der ideale Regisseur?

Ich liebe das View Askewniverse und bedaure sehr, dass Regisseur Kevin Smith dieses Universum mit Clerks II beendet hat. Der Film, der noch gedreht werden müsste, heißt somit Clerks III: A New Beginning und auf dem Regiestuhl würde sich selbstverständlich Kevin Smith niederlassen.

3. In einer Kneipe setzt sich ein dämlich grinsender Typ neben dich. Da er einsam aussieht, fühlst du dich verpflichtet, ein wenig mit ihm zu reden - und erzählst ihm, dass du Filmblogger bist. "Und wie finden Sie denn mein filmisches Werk?", fragt dich der dämlich grinsende Typ interessiert. Wie lautet deine Antwort auf die Frage von Hansi Hinterseer?

Moment, ich muss schnell auf die Toilette und mich übergeben...

4. Du bist Mitglied von filmforen.de, wo sich der Thread "Wir haben abgebrochen" großer Beliebtheit erfreut. Welchen Film, den du tatsächlich abgebrochen hast, würdest du dort nie erwähnen? Und warum nicht?

Ob man mir nun Glauben schenkt oder nicht: Ich habe bis jetzt erst einen einzigen Film abgebrochen und das war Harry Potter and the Deathly Hollows: Part 1, ca. 20 Minuten vor dem Ende, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte. Den würde ich aber jederzeit im benannten Thread erwähnen. Ansonsten kann ich mich wirklich nicht daran erinnern, jemals einen Film abgebrochen zu haben.

5. Da du Film-Blogger bist, hat man dich verdientermaßen zum Tod durch den Strang verurteilt. Den letzten Abend verbringst du trübselig in deiner Zelle, als der Gefängniswärter hereinkommt und zu dir sagt: "Ihre letzte Mahlzeit dürfen Sie sich wie üblich selber aussuchen. Und nennen Sie uns den Film, den Sie sich dazu ansehen möchten!" - Also: Welchen Film wünschst du dir zu deiner Henkersmahlzeit?

Wahrscheinlich würde ich einen Film wählen, der a.) möglichst lange dauert, den ich b.) von ganzem Herzen liebe und der mich c.) immer wieder so sehr begeistert, dass ich während der Sichtung die Welt um mich herum vergessen kann. Unter Berücksichtigung auf die Laufzeit würde ich mir dann wohl die Director’s-Cut-Version von Almost Famous ansehen wollen.



So, und nun wird das “Filmstöckchen“ weitergereicht. Da ich mich selbst in der Blogger-Szene nicht so extrem gut auskenne, habe ich mir von Whoknows ein paar Tipps geben lassen. Das Stöckchen geht an ChristiansFoyer, It’s just a film, FILM!, EquilibriumBlog und außerdem an Settembrini hier im Forum, der mich deshalb hoffentlich nicht virtuell steinigen wird. Wer keine Lust auf das Stöckchen hat: Einfach ignorieren!

Und hier nun meine 5 Fragen:

1.) Das Gutfinden mancher Filme ist einem ja mitunter peinlich. Was ist Dein peinlichster Lieblingsfilm und warum ist er Dir peinlich?
2.) Mit welchem anerkannten Meisterwerk der Filmgeschichte kannst Du so rein gar nichts anfangen und aus welchen Gründen?
3.) Wer ist Dein Lieblingsregisseur und welchen Film würdest Du einem Interessierten als Einstieg in die Welt dieses Regisseurs empfehlen?
4.) Welche SchauspielerInnen haben bei Dir einen Stein im Brett? Wer muss also die Hauptrolle spielen, damit Du Dir einen Film ansiehst, der Dich ansonsten nicht die Bohne interessiert hätte?
5.) Was sind Deine 10 Lieblingsfilme, die nicht aus Hollywood stammen?



Foto

42ND STREET FOREVER VOLUME 5: ALAMO DRAFTHOUSE CINEMA


42ND STREET FOREVER VOLUME 5: ALAMO DRAFTHOUSE CINEMA (DVD: Synapse Films, USA)
(OT: 42nd Street Forever Volume 5: Alamo Drafthouse Cinema | USA 2009)

Eingefügtes Bild

Infos zur Compilation: IMDB


Mal kein Eintrag zu einem Film, sondern zu einer Compilation. Ein Eintrag also, der ein bisschen aus der Reihe fällt. Was wäre der Exploitation-Film ohne seine reißerische Werbung, sprich seine Trailer? Viele dieser Kleinode sind fast sehenswerter als die durch sie beworbenen Filme und versprechen nicht selten Attraktionen, welche die Streifen im Endeffekt nur schwer einhalten können. Das US-Genrefilm-Label Synapse hat unter dem Titel 42nd Street Forever bereits vor längerer Zeit mit dem Start einer DVD-Reihe begonnen, in der Trailer dieser Art nun einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Mit Laufzeiten zwischen 90 und 120 Minuten enthält jede der bisher insgesamt sechs erschienenen Compilations (5 reguläre und eine XXX-Edition) eine wahre Unmenge entsprechender Trailer und kann wohl wirklich jeden halbwegs interessierten Zuschauer durch diese Aneinanderreihung von Kuriositäten und Unglaublichkeiten bestens unterhalten. Volume 5 ist die bisher jüngste Veröffentlichung dieser Reihe und stellt - evtl. sogar innerhalb der Reihe selbst - ein absolutes Highlight dar. Die Auswahl der Trailer erfolgte von den Betreibern des wohl kultigsten Kinos Amerikas (davon kann man sich durch die im Bonusmaterial der Scheibe enthaltene Doku eindrucksvoll überzeugen), dem Alamo Drafthouse in Austin, Texas. Neben dem regulären Programm gibt es hier immer und immer wieder Kultfilme aus den 60er, 70er und 80er Jahren zu sehen und das Zeigen entsprechender Trailer - auch vor aktuellen Hollywood-Produktionen - ist fester Bestandteil eines jeden Programms. In den gut 100 Minuten dieser von den Drafthouse-Jungs zusammengestellen Compilation bekommt man Filme zu Gesicht von denen man nie zuvor gehört hatte und die man - auch wenn klar ist, dass sie nur in den allerwenigsten Fällen das halten können, was die Trailer versprechen - am liebsten sofort in die Sammlung aufnehmen würde. Als Exploitation-Fan wird einem durch die Sichtung einer solchen Compilation erst richtig bewusst, welche unentdeckten Schätze und Gurken bis heute auf eine vernünftige Veröffentlichung warten und wahrscheinlich noch eine halbe Ewigkeit warten werden. In dieser Compilation haben es mir persönlich besonders die Trailer zu Stacey und Pretty Maids All in a Row angetan, ersterer ein weiblicher Bond-Ripp-Off, zweiterer ein Cheerleader-Streifen mit Rock Hudson, Angie Dickinson, Keenan Wynn, Roddy McDowall, Telly Savalas und James Doohan von Regisseur Roger Vadim, der - glaubt man den enthusiastischen Äußerungen der Drafthouse-Jungs im hoch interessanten Audiokommentar (in dem verdammt viel Hintergrundwissen zu den einzelnen Filmen vermittelt wird und außerdem recht spaßige Anekdoten aus dem Kinobetrieb - sprich: unbewusst ungünstige Trailerauswahl vor aktuellen Hollywood-Blockbustern - zu hören sind) - wohl pures "eye candy" sein muss und ein absolutes Genrehighlight darstellen soll. Verdammt noch mal, ich will diese - und noch viele weitere in der Compilation enthaltene - Filme sehen. Und besser heute als morgen!

2000er car chase female nudity









Foto

200 SCHÖNE FRAUEN AUS - NICHT GANZ, ABER FAST - 100 JAHREN FILM, TEIL 1


Die nächsten 8 Beiträge in diesem Blog stehen ganz im Zeichen schöner Frauen. Attraktive und verführerische Schönheiten gehören für mich in Filme wie das berühmt-berüchtigte Salz in die Suppe. Haupt- und Nebendarstellerinnen, Superstars und Pornostars, Diven und Eintagsfliegen, Ikonen und hoffnungsvolle Newcomer, längst vergessene Exploitation-Queens und Film-Göttinnen, die sicher niemals Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten. Namen sind wie Schall und Rauch. Ich lasse Bilder sprechen, lade zum "Babe- und Film-Quiz" in den Kommentaren ein, entschuldige mich schon vorab für das eine oder andere Frisurverbrechen und die Tatsache, dass vielleicht nicht jede der Damen optimal getroffen ist. Aber es handelt sich ja auch nicht um Hochglanzfotos, sondern um Screenshots aus verschiedenen Filmen. Hier sind ohne bestimmte Reihenfolge und nach dem Zufallsprinzip angeordnet

200 SCHÖNE FRAUEN AUS - NICHT GANZ, ABER FAST - 100 JAHREN FILM:



Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild




SIEHE AUCH:
Schöne Frauen, Teil 2
Schöne Frauen, Teil 3
Schöne Frauen, Teil 4
Schöne Frauen, Teil 5
Schöne Frauen, Teil 6
Schöne Frauen, Teil 7
Schöne Frauen, Teil 8


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 10


THE TERMINATOR (Großbritannien/USA 1984; Regie: James Cameron)

Mein absoluter Lieblingsfilm - und das ist Camerons The Terminator schon seit vielen, vielen Jahren - kann und darf in dieser Liste einfach nicht fehlen. Meine Lieblingsszene ist der Schluss. Die schwangere Sarah Connor (Linda Hamilton) fährt mit ihrem Jeep eine Straße entlang, die Pistole auf dem Schoß bespricht sie Tonbänder für ihren ungeborenen Sohn. Sie hält an einer Tankstelle, ein kleiner Junge macht ein Foto von ihr und will es ihr verkaufen. Sie kauft es ihm ab, der Junge bedankt sich, läuft davon, zeigt auf den Himmel und sagt etwas auf Spanisch. Sarah fragt den Tankwart, was der Junge gerade gesagt habe. Der antwortet: "He said there's a storm coming in."; Sarah blickt nachdenklich und antwortet nur: "I know.", danach fährt sie davon. Das Hauptthema des Scores erklingt, schwarze Wolken hängen bedrohlich am Himmel. Dieses äußerst melancholische Ende bereitet mir immer wieder absolute Gänsehaut. Pure Magie. Danke James Cameron, für diesen außergewöhnlichen Film!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY (Frankreich/USA 1991; Regie: James Cameron)

Ganz hoch im Kurs steht bei mir natürlich auch die Fortsetzung von Camerons The Terminator aus dem Jahr 1991. Auch wenn ich den Film - ohne den in diesem Jahr in den Kinos angelaufenen vierten Teil bisher gesehen zu haben - für den "schwächsten" Teil der Reihe halte. Gestört hat mich an dem Streifen immer der Kitschanteil. Und komischerweise ist es dann gerade eine dieser eher kitschigen Szenen, die ich für absolut magisch halte. John Connor (Edward Furlong) und der Terminator (Arnold Schwarzenegger) beobachten während eines Aufenthalts an einer Tankstelle Kinder, die mit Spielzeugpistolen ausgestattet sind und sich streiten. John fragt den Terminator: "We're not gonna make it, are we? People, I mean."; der blickt auf die sich streitenden Kinder und sagt nur: "It's in your nature to destroy yourselves." Ja, ich kann dieser Szene einen immensen Gänsehautfaktor trotz allem Kitsch nicht absprechen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES (Deutschland/Großbritannien/USA 2003; Regie: Jonathan Mostow)

Auch der in meinen Augen vollkommen unterschätzte und zu unrecht viel gescholtene dritte Teile meiner liebsten Filmreihe kann und darf hier nicht fehlen. Keine nachdenkliche Szene, keine kitschige Szene, sondern pure Action hat es in diese Liste geschafft, nämlich die Sequenz mit dem Terminator (Arnold Schwarzenegger) mit dem Sarg auf der Schulter auf dem Friedhof. Einfach nur geil!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DER TEUFEL KAM AUS AKASAVA (Deutschland/Spanien 1971; Regie: Jesus Franco)

Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass es auch in richtig miesen Filmen unvergessliche Momente geben kann, ist Der Teufel kam aus Akasava von Jess Franco. Der Film ist purer Trash, hat aber mindestens eine Sequenz zu bieten die man - einmal gesehen - wohl nicht mehr so leicht aus dem Kopf bekommt. Die Agentin Jane Morgan (Soledad Miranda) gibt sich als exotische Tänzerin aus und geht in dieser Szene in einem Hauch von Nichts ihrem Job in einem Nachtclub nach. Allein wegen dieser Sequenz ist der Streifen unbedingt sehenswert!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THIEF (USA 1981; Regie: Michael Mann)

Auch wenn Der Einzelgänger mit der einzige Film von Michael Mann ist, mit dem ich noch nicht so recht warm geworden bin, die Szene mit Frank (James Caan) und Jessie (Tuesday Weld) im Café versprüht einfach pure Magie.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE UNTOUCHABLES (USA 1987; Regie: Brian De Palma)

Auch einer dieser Momente, die sich für alle Ewigkeiten im Gehirn festsetzen: nach etwas über 80 Minuten kommt es zu einem entscheidenden Shootout in einer Bahnstation während dem ein Kinderwagen eine Treppe hinunterrollt.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE USUAL SUSPECTS (Deutschland/USA 1995; Regie: Bryan Singer)

Es gibt ja gewisse Schlüsselszenen in Filmen. Szenen, in denen das große Ganze für den Zuschauer und auch für die handelnden Personen im Film sichtbar wird. Oft fällt in solchen Szenen etwas zu Boden. So auch in The Usual Suspects von Bryan Singer. Kurz nachdem Zollfahnder Kujan (Chazz Palminteri) seinen Verdächtigen, den offensichtlich körperlich gehandicapten Verbal Flint (Kevin Spacey) hat gehen lassen, hält er mit dem zuständigen Officer, in dessen Büro das Gespräch/Verhör stattgefunden hat noch etwas Smalltalk, blickt dabei auf die Pinwand und lässt vor Schreck seine Kaffeetasse fallen. Ein genauerer Blick auf die Notizen an der Wand lässt ihn erkennen, dass er sich zuvor eine riesige Lügengeschichte angehört hat.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



VANISHING POINT (USA 1971; Regie: Richard C. Sarafian)

Eine einfach nur herrliche Szene gibt es in Fluchtpunkt San Francisco zu bewundern. Bei einem Zwischenstopp von Kowalski (Barry Newman) irgendwo im Nirgendwo fährt eine hübsche Blondine (Gilda Texter) nackt auf einem Motorrad durch die Pampa. Sequenzen wie diese konnte es wohl wirklich nur in Filmen aus den 70er Jahren geben und im Fachjargon darf man das wohl als "Gratuitous Nudity" bezeichnen. Ganz große Klasse!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



WAYNE'S WORLD (USA 1992; Regie: Penelope Spheeris)

Auch wieder eine Szene, zu der man gar nicht viel sagen bzw. schreiben muss. Es sollte die Nennung eines Songs genügen: Bohemian Rhapsody!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ZOMBI 2 (Italien 1979; Regie: Lucio Fulci)

Ich liebe die Tauchszene aus Woodoo. Weshalb kann ich gar nicht so genau beschreiben. Wohl auch deshalb, weil sie in meinen Augen eine der Szenen ist, die vielleicht fast sinnbildlich für die Schauwerte des italienischen Genrekinos dieser Zeit steht. Eine nackte Schönheit wird beim Tauchen von einem Hai angegriffen, welcher daraufhin von einem Zombie attackiert wird.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 9


SCARFACE (USA 1983; Regie: Brian De Palma)

Bei Scarface sind es die letzten Momente vor dem Abspann, welche bei mir immer wieder für extreme Gänsehaut sorgen. Tony Montana (Al Pacino) liegt erschossen im Wasser, über ihm prangt die Leuchtschrift "THE WORLD IS YOURS".

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SCHULE (Deutschland 2000; Regie: Marco Petry)

Es gibt kaum einen Film über die letzten, unbeschwerten Tage der Schulzeit, der mich so sehr an meine eigene Zeit kurz vor dem Abitur erinnert wie Marco Petrys Schule. Für viele mag der Streifen wahrscheinlich auch nur eine von vielen deutschen Komödien vom Reißbrett sein, für mich stellt der Film immer wieder ein regelrechtes Abtauchen in die eigene Vergangenheit dar. Eine Szene hat es mir dabei besonders angetan. Mit einem herrlich melancholisch-rockigem Musikstück unterlegt, fährt die Clique zur letzten gemeinsamen Fete ans Seeufer. Gänsehaut pur!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SCREAM (USA 1996; Regie: Wes Craven)

Und wieder eine Szene, die dank dem Einsatz eines perfekten Songs ihre Magie und ihre besondere Atmosphäre entfaltet. Sidney (Neve Campbell) sitzt bei geöffnetem Fenster alleine in ihrem Zimmer. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich) klettert zu ihr durchs Fenster. Er beginnt ein Gespräch über den Stand ihrer Beziehung. Es ertönen die ersten Klänge einer Coverversion des Klassikers "(Don't Fear) The Reaper". Eine ganz eigene Atmosphäre stellt sich ein und ganz nebenbei gibt Wes Craven durch die Wahl des Musikstücks schon einen ganz dezenten Hinweis auf einen der Mörder.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE SEVEN YEAR ITCH (USA 1955; Regie: Billy Wilder)

Die wohl bekannteste Fotografie von Marilyn Monroe stammt aus Das verflixte 7. Jahr - nun ja, nicht ganz. Während die Monroe auf den Standfotos in voller Pracht zu bewundern ist, ist im Film wegen der damaligen Zensurbestimmungen entweder nur der wehende Rock oder nur ihr Oberkörper zu sehen. Der Magie dieser Szene schadet das allerdings in keinster Weise. Die Monroe und das Lüftungsgitter über dem U-Bahn-Schacht - auch so ein Moment, der wohl fast zwangsläufig in einer solchen Liste auftauchen muss.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SHAUN OF THE DEAD (Frankreich/Großbritannien 2004; Regie: Edgar Wright)

Shaun of the Dead steckt voller extrem witziger Szenen und vieler komischer Highlights. Für mich unübertroffen ist jedoch die Sequenz im Garten nach einer knappen halben Stunde. Shaun (Simon Pegg) und Ed (Nick Frost) entdecken einen weiblichen Zombie in ihrem Garten, denken zunächst aber, sie hätten es mit einer Betrunkenen zu tun. Sie veräppeln die scheinbar betrunkene Frau, schießen Fotos und erst als diese versehentlich auf einem herausstehenden Eisenpfahl landet, von diesem durchbohrt wird und sich wieder erhebt, realisieren Shaun und Ed, mit was sie es hier zu tun haben.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SHURAYUKI-HIME (Japan 1973; Regie: Toshiya Fujita)

Nein, die beiden unteren Screenshots stammen nicht aus Kill Bill: Vol. 1, sondern aus Lady Snowblood, einer der großen Inspirationsquellen für Tarantinos Racheepos. Viele Einstellungen aus Fujitas Film finden sich in ähnlicher Art und Weise in Kill Bill: Vol. 1 wieder, so auch der Showdown im Schnee, den Tarantino dann auch für seinen Streifen übernommen hat.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIN CITY (USA 2005; Regie: Frank Miller/Robert Rodriguez/Quentin Tarantino)

Ich wünsche mir einen Director's Cut von Sin City bei dem ich Jessica Alba mindestens eine Stunde - gerne auch länger - beim Tanzen zusehen kann. Viel mehr muss ich wohl zu der für mich erinnerungswürdigsten Szene aus diesem Streifen nicht sagen. :love: :love: :love:

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIX FEET UNDER (USA 2001-2005; Idee: Alan Ball)

Six Feet Under ist auch ein Paradebeispiel dafür, dass schier unendlich viele magische Momente allein in einer Serie vorkommen können. Den Höhepunkt haben sich die Macher bis zum Ende aufgehoben. Das Serienfinale erzeugt über mehrere Minuten hinweg einfach nur pure Gänsehaut. Claire (Lauren Ambrose) verlässt die Familie in Richtung New York. Zu den Klängen des Songs "Breathe Me" von Sia sehen wir Claire im Auto und bekommen gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft aller Familienmitglieder. In meinen Augen das wohl intensivste Finale einer Serie, das ich bis heute gesehen habe.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SOME LIKE IT HOT (USA 1959; Regie: Billy Wilder)

Auch so ein Film mit einer Vielzahl an erinnerungswürdigen und magischen Momenten. Meine Wahl fällt auf eine Szene im Zug. Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemon) befinden sich als Frauen verkleidet gemeinsam mit ihren neuen Kolleginnen auf einer Zugfahrt zum Auftrittsort. Als sich alle in ihre Schlafkabinen zurückgezogen haben, bekommt Jerry unerwarteten Besuch von Sugar (Marilyn Monroe), aus einem Gespräch entwickelt sich ein kleiner Umtrunk und aus diesem eine Party in Jerrys Schlafkabine, an der im Endeffekt die komplette Kapelle beteiligt ist.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SUNSET BLVD. (USA 1950; Regie: Billy Wilder)

Billy Wilders Sunset Blvd. ist auch wieder einer dieser Filme, bei denen man sich wohl nur schwer auf nur einen einzigen magischen Moment festlegen kann. Es gibt so viele zitierwürdige Stellen. Ich habe mich für einen kurzen Dialog zwischen Joe Gillis (William Holden) und Norma Desmond (Gloria Swanson) entschieden. Joe Gillis hat sich auf der Flucht vor seinen Gläubigern gerade in ein altes, auf den ersten Blick verlassenes Anwesen geflüchtet, welches allerdings doch noch bewohnt wird. Nach relativ kurzer Zeit erkennt Gillis, in wessen Haus er sich da begeben hat und es kommt zu folgendem Dialog, der in meinen Augen pure Magie darstellt:
Joe Gillis: "You're Norma Desmond. You used to be in silent pictures. You used to be big." - Norma Desmond: "I am big. It's the pictures that got small."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 8


OUT OF SIGHT (USA 1998; Regie: Steven Soderbergh)

Eine dieser Szenen in denen einfach alles passt gibt es in Out of Sight zu bewundern. Es ist das Aufeinandertreffen von Federal Marshal Karen Sisco (Jennifer Lopez) und Bankräuber Jack Foley (George Clooney). Sie sitzt allein in einem Restaurant vor einer breiten Fensterfront. Draußen schneit es. Er kommt dazu und lädt sie zu einem Drink ein. Anstatt ihn zu verhaften, lässt sie sich auf ihn ein. Zuerst auf ein Gespräch, später auch auf mehr. Die Atmosphäre dieser Szene und insbesondere die Chemie zwischen den beiden Charakteren in dieser Szene sind einfach nur großartig.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE PINK PANTHER (Großbritannien/USA 1963; Regie: Blake Edwards)

Für mich eine der lustigsten Szenen überhaupt gibt es in Blake Edwards' erstem Pink Panther-Film zu bewundern. Nach einer Kostümparty gibt es eine wilde Verfolgungsjagd, in deren Verlauf die Beteiligten immer wieder an einem Brunnen vorbeikommen. Zeitgleich versucht ein älterer, unbeteiligter Mann die Straße zu überqueren. Ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Letztendlich setzt sich der Alte auf einen Stuhl und schaut sich das wilde Treiben von dort aus an. Eine Sequenz, bei der ich immer wieder Tränen lachen muss.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL (USA 2003; Regie: Gore Verbinski)

Vielleicht nicht unbedingt magisch, aber definitiv erinnerungswürdig ist der erste Auftritt von Johnny Depp am Anfang von Fluch der Karibik, Gore Verbinskis Sommer-Blockbuster aus dem Jahr 2003. Piratenkapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) kommt auf einem sinkenden Boot im Hafen an und betritt den Landungssteg als ob nichts gewesen wäre. Eine Szene, die in meinen Augen sinnbildlich für den Spaß steht, den der Film in den nächsten 2 Stunden verbreiten wird.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



PREDATOR (USA 1987; Regie: John McTiernan)

Hier sollte ein einziges Wort genügen und jeder, der den Film kennt, müsste wissen, welche Szene gemeint ist. Für mich eine der geilsten Action-Sequenzen ever! Konnte mich damals mit knapp 15 Jahren ins Kino schmuggeln und fühlte mich von dem ganzen Film - und eben insbesondere auch von dieser einen Szene - wie weggeblasen. Ach ja, das Wort lautet natürlich: CONTACT!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



PSYCHO (USA 1960; Regie: Alfred Hitchcock)

Auch wenn diese Liste hier natürlich eine absolut subjektive und persönliche Angelegenheit ist, manche Szenen - wie weiter oben bei Dr. No bereits geschrieben - tauchen fast zwangsläufig und wahrscheinlich auch erwartungsgemäß auf. Unzählige Male zitiert, nachgeahmt, durch den Kakao gezogen und bis heute unerreicht: Der Mord in der Dusche an Marion Crane (Janet Leigh) in Hitchcocks Psycho.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



PULP FICTION (USA 1994; Regie: Quentin Tarantino)

Von allen bereits genannten und noch zu nennenden Szenen ist diese hier wohl meine Lieblingsszene, für mich sozusagen der magischste aller Filmmomente und gleichzeitig das wohl perfekte Zusammenspiel zwischen Soundtrack und Handlung. Vincent Vega (John Travolta) hat von seinem Boss den Auftrag erhalten, dessen Ehefrau Mia (Uma Thurman) auszuführen. Als die beiden nach dem befohlenen Rendezvous in Mias Wohnung zurückkehren, begibt sich Vincent Vega ins Bad um einen kühlen Kopf zu bewahren. Währenddessen legt Mia Musik auf und beginnt zu den Klängen von "Girl, You’ll Be A Woman Soon" von Urge Overkill zu tanzen. Kein anderes Lied würde wohl in genau dieser Szene besser passen als dieses.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



RAW DEAL (USA 1986; Regie: John Irvin)

Ein bisschen weiter oben habe ich mit den Szenen aus Missing in Action und Predator ja bereits zwei dieser typischen 80er-Jahre-Action-Momente gewürdigt. Für einen weiteren muss einfach noch Platz sein. Es handelt sich um das actionreiche Finale in Der City Hai, in dem Arnie zu den Klängen des Stones-Hits "(I Can’t Get No) Satisfaction" ganz gehörig aufräumt.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



RESERVOIR DOGS (USA 1992; Regie: Quentin Tarantino)

Nicht magisch, aber definitiv unvergesslich und selbst für den Zuschauer extrem schmerzhaft sind die Verhörmethoden von Mr. Blonde (Michael Madsen) in Reservoir Dogs. Den Song "Stuck In The Middle With You" werde ich wohl auf alle Ewigkeiten mit der Szene mit dem abgeschnittenen Ohr in Verbindung bringen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE ROCK (USA 1996; Regie: Michael Bay)

Einer dieser typischen Bay-Momente mit ihrer ganz eigenen Magie und Ästhetik befindet sich in The Rock. Dr. Goodspeed (Nicolas Cage) versucht den Angriff der gestarteten Kampfjets durch das Hochstrecken zweier bengalischer Fackeln zu verhindern. Ja, auch eine dieser Szenen mit dem gewissen Etwas.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



RUNNING SCARED (Deutschland/USA 2006; Regie: Wayne Kramer)

Regisseur Wayne Kramer zelebriert in Running Scared eine richtiggehende - und sicher auch in Teilen äußerst bedenkliche - Orgie der Gewalt. Wie die FSK hier eine Freigabe ab 16 Jahren aussprechen konnte, bleibt mir bis heute unerklärbar. So humorlos der Streifen auch sein mag, es gibt mindestens eine Szene, die an "Coolness" - wenn ich das jetzt mal so bezeichnen darf - kaum zu überbieten ist. Ich meine die Sequenz mit der Anspielung auf die MasterCard-Werbung, in der Detective Rydell (Chazz Palminteri) vom Gangster Tombs Perello (Johnny Messner) per Bombe ins Jenseits befördert wird: "One Nike gym bag - sixty bucks. One Nokia cell phone - hundred bucks. One ounce semtex - five hundred bucks. Gettin' rid of a dirty cop... Fuckin' priceless!"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 7


THE MAN WHO KNEW TOO MUCH (USA 1956; Regie: Alfred Hitchcock)

Gänsehaut pur gibt es im Finale von Hitchcocks Der Mann, der zuviel wusste. Während Josephine McKenna (Doris Day) in der Londoner Royal Albert Hall am Klavier sitzt und "Que Sera, Sera" singt, hört ihr im oberen Stockwerk eingeschlossener Sohn Hank (Christopher Olsen) das Lied und erkennt den Gesang seiner Mutter. Er pfeift lautstark mit und dieses Pfeifen wird auch unten von seinen Eltern gehört.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MARATHON MAN (USA 1976; Regie: John Schlesinger)

Über 30 Jahre hat Schlesingers Der Marathon Mann mittlerweile auf den Buckel und diese eine Szene finde ich auch heute noch extrem furchteinflößend. Wahrscheinlich, weil sich der Horror im Kopf des Betrachters abspielt, auch wenn es gar nicht so viel zu "sehen" gibt. Gemeint ist natürlich die zahnärztliche Behandlung des von Dustin Hoffman gespielten Charakters durch Szell (Laurence Olivier). Für mich die Mutter aller Folter- und Verhör-Szenen, in meinen Augen bis heute unerreicht. Keine andere Szene dieser Gattung weckt in mir so ein ungutes Gefühl. Da kann Jack Bauer in 24 Leuten gleich zu Beginn des Verhörs ins Bein schießen, Jigsaw kann sich in Saw noch so abstruse Foltermethoden ausdenken und Eli Roth kann in Hostel seine Schlächter noch so grausam agieren lassen. Für mich alles Mumpitz im Vergleich mit Szell in Der Marathon Mann. "Is it safe?"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MIAMI VICE (USA 1984-1989; Idee: Anthony Yerkovich)

Allein wegen des grandiosen Soundtracks gibt es in fast jeder Episode von Miami Vice einen oder mehrere Gänsehautmomente. Einen der bekanntesten "Miami Vice Magic Music Moments" gibt es bereits im Pilotfilm zu bewundern. Kurz nachdem Crockett (Don Johnson) herausgefunden hat, dass ausgerechnet einer seiner engsten Vertrauten auf der Gehaltsliste des Drogenbosses Calderone (Miguel Pinero) steht, fährt er gemeinsam mit Tubbs (Philip Michael Thomas) fast wortlos durch das nächtliche Miami um die Chance zu nutzen, Calderone zu verhaften. Dazu ertönt "In The Air Tonight" von Phil Collins und sorgt für pure Gänsehaut.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MIAMI VICE (Deutschland/USA 2006; Regie: Michael Mann)

Ähnlich wie die Serie in der 80er Jahren lebt auch der Film aus dem Jahr 2006 stark von seinem großartigen Soundtrack. Und wie schon in der Serie ist es auch im Film - zumindest im Director's Cut - der Song "In The Air Tonight", der besondere Magie hervorzaubert. Hier nicht in der Originalversion von Phil Collins, sondern als Cover der Band Nonpoint. Der Song begleitet die letzten Minuten vor dem finalen Shootout zwischen den Männern von Jose Yero (John Ortiz) und den Polizisten um Crockett (Colin Farrell) und Tubbs (Jamie Foxx) und sorgt dabei einfach nur für pure Gänsehaut.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MISSING IN ACTION (USA 1984; Regie: Joseph Zito)

So, auch Momente dieser Art müssen einfach in dieser Liste ihren Platz finden. Der hier ist exemplarisch für viele ähnliche Momente in den Actionfilmen der 80er Jahre und da ist auch verdammt viel Nostalgie mit im Spiel. Es wird wohl keinen (männlichen) Filmfreund geben, der - sofern er genauso wie ich seine filmische Jugend hauptsächlich mit dem (Action-)Kino der 80er Jahre verbracht hat - ernsthaft von sich behaupten würde, dass er mit 13, 14 oder 15 Jahren nicht jubelnd vor dem Fernseher saß als Chuck Norris in Missing in Action - nachdem sein Schnellboot abgeschossen wurde - wieder aus dem Wasser auftauchte und die Gegner platt machte. Those were the days! : love :

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MISSION: IMPOSSIBLE II (Deutschland/USA 2000; Regie: John Woo)

Wieder John Woo und wieder ein im Wind wehendes Kleidungsstück, welches für eine besondere Stimmung sorgt. In Face/Off war es noch ein wehender Mantel, in Mission: Impossible II ist es ein wehender Schal, der für die entsprechende Atmosphäre in dieser Szene verantwortlich ist. Den trägt die bezaubernde Thandie Newton und nachdem sie aus einem Motorboot ausgestiegen ist und den Landungssteg entlangläuft weht der Schal im Wind.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



NORTH BY NORTHWEST (USA 1959; Regie: Alfred Hitchcock)

Auch eine dieser Szenen für die Ewigkeit: Roger O. Thornhill (Cary Grant) wird in Hitchcocks Der unsichtbare Dritte von einem Flugzeug durch die Einöde gejagt und beschossen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE O.C. (USA 2003-2007; Idee: Josh Schwartz)

Es ist schon bei vielen Filmen nicht einfach, sich auf einen magischen Moment festzulegen. Bei kompletten Serien ist es noch um ein Vielfaches schwieriger. Insbesondere bei The O.C. gibt es - vor allem durch das Zusammenspiel mit dem grandiosen Soundtrack - unzählige erinnerungswürdige Szenen und es würde mir wohl nicht allzu schwer fallen, allein 100 magische Momente allein aus dieser Serie zu sammeln. Ich habe mich letztendlich für die Hommage an Raimis Spider-Man entschieden, eine Szene aus The Rainy Day Women, der 14. Episode aus der 2. Staffel, welche vielleicht sogar die beste Episode der ganzen Serie ist. Seth (Adam Brody) hat Liebeskummer wegen Summer (Rachel Bilson), die sich mit ihrem neuen Freund Zach (Michael Cassidy) am Flughafen befindet um nach Italien zu fliegen. Es hat den ganzen Tag geregnet und Comicfreak Seth hatte, um sich vor dem Regen zu schützen, ständig eine Spider-Man-Maske auf. Durch verschiedene Umstände fällt Seth irgendwann am Ende des Tages mit der Maske über dem Kopf vom Hausdach und Summer entscheidet sich am Flughafen dazu, nicht nach Italien zu fliegen, sondern zu Seth zurückzukehren. Sie findet ihn hilflos und kopfüber an einem Seil vom Dach hängend und schließlich werden Seth Cohen und Summer Roberts zu Peter Parker und Mary Jane Watson.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



OCTOPUSSY (Großbritannien/USA 1983; Regie: John Glen)

Einen der ungewöhnlichsten Abgänge überhaupt gibt es im Bond-Film Octopussy zu bewundern. Gerade als Bond (Roger Moore) die geheimnisvolle Magda (Kristina Wayborn) küssen will, verabschiedet diese sich rücklings vom Balkon und seilt sich an ihrem Kleid ab. Ich liebe diese kleine Szene schon seit ich sie vor zig Jahren zum ersten Mal gesehen habe.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ÔDISHON (Japan/Südkorea 1999; Regie: Takashi Miike)

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals bei einem Film so extrem erschrocken bin wie bei Takashi Miikes Audition. Stichworte: Sack und Telefon. Jeder, der den Film gesehen hat, dürfte wissen was gemeint ist. Das funktioniert natürlich nur beim ersten Ansehen, da aber dafür verdammt heftig.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 6


THE GRADUATE (USA 1967; Regie: Mike Nichols)

Die Mutter aller "Ich verhindere in letzter Sekunde eine Hochzeit, weil die Braut eigentlich mich liebt"-Szenen befindet sich in Mike Nichols Die Reifeprüfung. Elaine Robinson (Katharine Ross) befindet sich schon vor dem Traualtar als Ben (Dustin Hoffman) verzweifelt von außen mit den Händen gegen eine Fensterfront der Kirche schlägt und ihren Namen ruft. Und natürlich hat er damit auch letztendlich Erfolg.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



GREMLINS (USA 1984; Regie: Joe Dante)

Ich liebe diese eine Szene aus Joe Dantes Gremlins, in der die kleinen Monster im Kino sitzen und sich Schneewittchen ansehen. Vielleicht nicht unbedingt magisch, aber extrem spaßig und einfach nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



GROSSE FREIHEIT NR. 7 (Deutschland 1944; Regie: Helmut Käutner)

In Große Freiheit Nr. 7 gibt es eine wunderbar melancholische Szene. Hannes Kroeger (Hans Albers) hat Gisa (Ilse Werner), die frühere Geliebte seines verstorbenen Bruders, bei sich aufgenommen und die Tatsache, dass der alte Haudegen langsam aber sicher Gefühle für die junge Frau entwickelt, ist nicht zu übersehen. Hannes arbeitet als singender Seemann in einem Nachtlokal und möchte Gisa unter allen Umständen von seinem Arbeitsplatz fernhalten. Als jedoch eines Abends ein Radiosender live aus der Großen Freiheit Nr. 7 sendet, kommt Gisa automatisch mit Hannes' "Arbeit" in Kontakt. Denn während Hannes im Lokal "La Paloma" singt, sitzt Gisa auf dem heimischen Sofa und lauscht den Klängen aus dem Radio.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



HEAT (USA 1995; Regie: Michael Mann)

In Michael Manns Filmen geben sich magische Momente praktisch die Klinge in die Hand. Heat darf in dieser Auflistung auf gar keinen Fall fehlen. Und natürlich habe ich mich für die Szene mit Lt. Hanna (Al Pacino) und Neil McCauley (Robert De Niro) im Café entschieden.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



JFK (Frankreich/USA 1991; Regie: Oliver Stone)

Mit dem magischen Moment aus Eine Frage der Ehre ist zwar schon eine Gerichtsszene in der Liste vertreten, da das Schlussplädoyer von Jim Garrison (Kevin Costner) in Oliver Stones JFK aber einfach zu viel Gänsehaut verbreitet, als das ich es hier unter den Tisch fallen lassen könnte, ist diese Sequenz der nächste magische Filmmoment aus dem Gerichtssaal.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



KILL BILL: VOL. 1 (USA 2003; Regie: Quentin Tarantino)

Tarantinos Kill Bill: Vol. 1 ist mit seinen vielen Zitaten und Anspielungen und seinem unglaublich guten Soundtrack eine wahre Fundgrube für magische Momente. Entschieden habe ich mich für eine Szene zwischen der ersten und zweiten Angriffswelle im House of Blue Leaves. The Bride (Uma Thurman) hört Geräusche von Motorrädern und ihr wird klar, dass sie es noch mit einer weiteren Armada von Gegnern aufnehmen muss. Es kommt zu folgendem, kurzen Dialog zwischen ihr und O-Ren (Lucy Liu):
The Bride: "Is that what I think it is?"
O-Ren: "You didn't think it would be that easy, did you?"
The Bride: "You know, for a second there… …yeah, I kind of did."
O-Ren: "Silly rabbit."
The Bride: "Trix are for…"
O-Ren: "…kids."
Keine Ahnung, weswegen es mir gerade diese Dialogsequenz so sehr angetan hat, aber für mich hat diese Szene einfach nur etwas verdammt Magisches an sich.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



KILL BILL: VOL. 2 (USA 2004; Regie: Quentin Tarantino)

Bei Tarantinos Kill Bill: Vol. 1 habe ich mir ziemlich schwer getan, mich für einen der vielen magischen Momente zu entscheiden. Im Endeffekt habe ich mich dann für Platz 2 der magischsten Momente aus diesem Film entschieden. Und das aus gutem Grund. Denn der für mich magischste Moment im ersten Teil ist eine kurze Szene am Ende des Films, die gleichzeitig eine Vorschau auf die Fortsetzung ist. Und so kommt meine Lieblingssequenz aus Teil 1 auch in Teil 2 vor und so musste ich mir bei Kill Bill Vol. 2 gar keine großen Gedanken machen, welche Szene ich nehmen sollte. Denn diese Sequenz ist für mich persönlich der definitiv magischste Moment des Gesamtwerks. Budd (Michael Madsen) sitzt im Gespräch mit Bill (David Carradine) vor seinem Trailer und sagt folgenden Satz: "That woman deserves her revenge, and we deserve to die."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE LORD OF THE RINGS: THE RETURN OF THE KING (Deutschland/Neuseeland/USA 2003; Regie: Peter Jackson)

Den vielleicht magischsten Moment der ganzen Trilogie gibt es meines Erachtens im letzten Teil. Es ist eine Geste, ein Satz von Aragorn (Viggo Mortensen), der soeben zum König gekrönt wurde. Frodo (Elijah Wood), Sam (Sean Astin), Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) stehen Aragorn gegenüber und verneigen sich vor ihm. Daraufhin folgt folgender Satz des Königs: "My friends… …you bow to no one." Und Aragorn, Arwen (Liv Tyler) und das komplette Volk verbeugen sich vor den vier Hobbits. Pure Gänsehaut und meines Erachtens wäre genau diese Szene auch der perfekte Schluss für die gesamte Trilogie gewesen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE LORD OF THE RINGS: THE TWO TOWERS (Deutschland/Neuseeland/USA 2002; Regie: Peter Jackson)

Wegen der alphabetischen Auflistung kommt der zweite Teil der Trilogie in dieser Liste nach dem letzten Teil. Auch hier ist es eine der vielen Szenen voller Pathos, die einfach in Filme dieser Art gehören und die es in meine kleine Liste hier geschafft hat. Es ist die Ankunft von Gandalf (Ian McKellen) bei der entscheidenden Schlacht um Helm's Deep, die immer wieder für extreme Gänsehaut sorgt.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



MAJOR LEAGUE (USA 1989; Regie: David S. Ward)

Sportfilme sind einfach prädestiniert für magische Momente und mindestens einer dieser Streifen musste einfach in dieser Liste auftauchen. Entschieden habe ich mich für eine Szene aus Die Indianer von Cleveland. Es ist das entscheidende Spiel der Saison. Ricky Vaughn (Charlie Sheen) wird eingewechselt, Standing Ovations und natürlich "Wild Thing". Einfach nur geil!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 5


FANDANGO (USA 1985; Regie: Kevin Reynolds)

Vollkommen zu unrecht in Vergessenheit geraten ist eine der besten Komödien der 80er Jahre. Fandango von Kevin Reynolds braucht sich in meinen Augen in keinster Weise vor der fast übermächtig erscheinenden Konkurrenz dieser Zeit - beispielsweise in Form der Filme von John Hughes - zu verstecken und es wäre schön, wenn dieser kleine Film endlich die Aufmerksamkeit bekommen würde, die er verdient hat. Ein Film voller witziger Szenen, wie beispielsweise dem unglaublichen Versuch, ein stehen gebliebenes Auto von einem vorbeifahrenden Zug abschleppen zu lassen!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



A FEW GOOD MEN (USA 1992; Regie: Rob Reiner)

Ich liebe Gerichtsfilme und Rob Reiners Eine Frage der Ehre zählt in dieser Kategorie zu meinen absoluten Favoriten. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich diesen Film mittlerweile schon gesehen habe. Er nutzt sich nicht ab und beim finalen Duell zwischen Lt. Kaffee (Tom Cruise) und Col. Jessep (Jack Nicholson) kriege ich immer wieder Gänsehaut. Dialogzeilen für die Ewigkeit:
Jessep: "You want answers?"
Kaffee: "I want the truth!"
Jessep: "You can’t handle the truth! Son, we live in a world that has walls, and those walls have to be guarded by men with guns. Whose gonna do it? You? You, Lt. Weinburg? I have a greater responsibility than you could possibly fathom. You weep for Santiago, and you curse the marines. You have that luxury. You have the luxury of not knowing what I know. That Santiago's death, while tragic, probably saved lives. And my existence, while grotesque and incomprehensible to you, saves lives. You don't want the truth because deep down in places you don't talk about at parties, you want me on that wall, you need me on that wall. We use words like honor, code, loyalty. We use these words as the backbone of a life spent defending something. You use them as a punchline. I have neither the time nor the inclination to explain myself to a man who rises and sleeps under the blanket of the very freedom that I provide, and then questions the manner in which I provide it. I would rather you just said thank you, and went on your way, Otherwise, I suggest you pick up a weapon, and stand a post. Either way, I don't give a damn what you think you are entitled to."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FIGHT CLUB (Deutschland/USA 1999; Regie: David Fincher)

Natürlich darf das großartige Ende aus Finchers IMHO bestem Film hier nicht fehlen. Edward Norton und Helena Bonham Carter stehen Hand in Hand hinter der Glasfront eines Hochhauses. Die ersten Töne des Pixies-Hits "Where Is My Mind?" ertönen, die umstehenden Gebäude - mit Sprengstoff präpariert - fallen in sich zusammen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FIRST BLOOD (USA 1982; Regie: Ted Kotcheff)

Ist es nur Nostalgie oder doch vielleicht der krönende Abschluss eines einfach nur großartigen Films? Vielleicht geht es anderen Filmfans ja ähnlich wie mir. Beim Dialog zwischen Rambo (Sylvester Stallone) und Trautman (Richard Crenna) am Ende des ersten Teils kriege ich auch heute noch Gänsehaut. Hier noch mal zur Erinnerung:
Trautman: "You did everything to make this private war happen. You've done enough damage. This mission is over, Rambo. Do you understand me? This mission is over! Look at them out there! Look at them! If you won't end this now, they will kill you. Is that what you want? It's over Johnny. It's over!"
Rambo: "Nothing is over! Nothing! You just don't turn it off! It wasn't my war! You asked me, I didn't ask you! And I did what I had to do to win! But somebody wouldn't let us win! And I come back to the world and I see all those maggots at the airport, protesting me, spitting. Calling me baby killer and all kinds of vile crap! Who are they to protest me? Who are they? Unless they've been me and been there and know what the hell they're yelling about!"
Trautman: "It was a bad time for everyone, Rambo. It's all in the past now."
Rambo: "FOR YOU! For me civilian life is nothing! In the field we had a code of honor, you watch my back, I watch yours. Back here there's nothing!"
Trautman: "You're the last of an elite group, don't end it like this."
Rambo: "Back there I could fly a gunship, I could drive a tank, I was in charge of million dollar equipment, back here I can't even hold a job PARKING CARS!"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FRIENDS (USA 1994-2004; Idee: David Crane/Marta Kauffman)

Erinnerungswürdige Szenen müssen nicht unbedingt magisch, melancholisch oder atmosphärisch sein. Manchmal tut es auch purer Klamauk. Ich liebe Friends und habe während der insgesamt 10 Staffeln mehr als nur einen Lachkrampf über mich ergehen lassen müssen. Am schlimmsten hat es mich damals jedoch bei der achten Folge der fünften Staffel erwischt. In The One with the Thanksgiving Flashbacks erinnern sich die sechs Freunde an ihre verrücktesten Thanksgiving-Erlebnisse. Die Folge ist sowieso schon verdammt lustig, als sich eine der Erinnerungen jedoch darum dreht, dass sich Joey - aus welchen Gründen auch immer - einen Truthahn auf den Kopf gesetzt hat und diesen nun nicht mehr herunterkriegt, bin ich beim ersten Ansehen vor Lachen fast zusammengebrochen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FROM DUSK TILL DAWN (USA 1996; Regie: Robert Rodriguez)

Gibt es wirklich männliche Zuschauer, die von Santanico Pandemoniums Tanz nicht angetan sind? Wenn ja, ich gehöre definitiv nicht dazu! Salma Hayek ist gerade in dieser Sequenz einfach nur sexy wie Hölle. Für mich ist diese Szene einer der unbestrittenen Höhepunkte des ganzen Films.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



GENTLEMEN PREFER BLONDES (USA 1953; Regie: Howard Hawks)

Musik- und Gesangseinlagen kamen - gerade in den 50er und 60er Jahren - nicht nur in Musicals vor, sondern waren in vielen der großen Hollywoodproduktionen der damaligen Zeit vorhanden. Mitunter können solche Einlagen durchaus etwas nervig wirken, manche verbreiten aber auch eine ganz besondere Magie. Wenn Marilyn Monroe in der Rolle der Lorelei Lee in Blondinen bevorzugt beispielsweise "Diamonds Are A Girl's Best Friend" zum Besten gibt, kann man wohl einfach nur regelrecht Dahinschmelzen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE GETAWAY (USA 1972; Regie: Sam Peckinpah)

Sam Peckinpahs The Getaway ist sicher ein absolutes Highlight des Actionfilms und das großartige Finale setzt dem zuvor Gezeigten noch die Krone auf. In einem kleinen Hotel kommt es zum Showdown zwischen Doc McCoy (Steve McQueen), Rudy Butler (Al Lettieri) und Benyons Männern. Gute fünf Minuten voller Shootouts und atemberaubender Spannung.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE GODFATHER (USA 1972; Regie: Francis Ford Coppola)

Wenn Michael Corleone (Al Pacino) im Finale des Films während der Tauffeier in der Kirche dem Bösen entsagt und man gleichzeitig zu sehen bekommt, wie in seinem Auftrag seine Gegner kaltblütig ermordet werden, sind das Bilder, die zumindest ich nicht mehr aus dem Gedächtnis bekomme. Seit der Erstsichtung des Streifens vor über 20 Jahren hat sich diese einfach nur faszinierende Sequenz aus dem großartigen Auftakt der Der Pate-Trilogie regelrecht in mein Gehirn eingebrannt. Und ich werde sie wohl nie wieder losbekommen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



GOLDFINGER (Großbritannien 1964; Regie: Guy Hamilton)

Eine meiner Lieblingsszenen aus den Bond-Filmen stammt aus Goldfinger. Bond (Sean Connery) befindet sich in der Gewalt von Goldfinger (Gert Fröbe) und droht baldige Bekanntschaft mit einem tödlichen Laserstrahl zu machen. Bond hofft, dass Goldfinger nur Informationen von ihm will, doch der erwartet etwas gänzlich anderes, wie folgender Dialog vortrefflich beweist: "Do you expect me to talk?" - "No, Mr. Bond. I expect you to die."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 4


THE DEVIL IN MISS JONES (USA 2005; Regie: Paul Thomas)

Wie schon Damianos Original aus dem Jahr 1973 hat auch das 2005 veröffentlichte gleichnamige - jedoch hauptsächlich unter dem Titel The New Devil in Miss Jones vermarktete - Remake von Regisseur Paul Thomas einen echten magischen Moment zu bieten. Wie schon im Original hat dieser Moment etwas mit dem Grund zu tun, weswegen Miss Jones (Savanna Samson) in die Hölle muss. Das Remake ist allerdings etwas anders aufgebaut als das Original und auch der Grund ist ein anderer. Hier erfahren sowohl der Zuschauer als auch die Protagonistin selbst erst zum Ende des Films die Wahrheit. Georgina Spelvin - die Darstellerin der Miss Jones im Original - öffnet Miss Jones in einem kleinen Gastauftritt als Zimmermädchen eine Tür, hinter der der Grund für ihr Schicksal zu sehen ist. Das Zimmermädchen verwandelt sich in Miss Devlin (Jenna Jameson) - dem Pendant zu dem von John Clemens gespielten Abaca im Original - und diese konfrontiert Miss Jones endgültig mit den Konsequenzen, die sie erwarten. Miss Jones geht verstört und eingeschüchtert einen langen Gang rückwärts, während Miss Devlin immer weiter auf sie zugeht. Eine wirklich unglaublich intensive Szene. Ja, so etwas ist auch in modernen HC-Produktionen noch immer möglich.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE DEVIL'S REJECTS (Deutschland/USA 2005; Regie: Rob Zombie)

Ein Großteil magischer Momente oder erinnerungswürdiger Szenen entsteht für mich durch perfektes Zusammenspiel zwischen Film und Musik. So auch in Rob Zombies The Devil's Rejects. Zu den Klängen von Lynyrd Skynyrds "Free Bird" rasen die Fireflys am Ende ihrer Flucht mit gezogenen Waffen einer Polizeisperre und zugleich dem sicheren Tod entgegen. Ganz groß!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DIABOLIK (Frankreich/Italien 1968; Regie: Mario Bava)

In Mario Bavas kunterbunter Comicverfilmung Diabolik befindet sich eine kleine, eigentlich eher unbedeutende Szene, die in meinen Augen diese fast schon unnachahmliche und von mir so heiß und innig geliebte Atmosphäre solcher Produktionen auf den Punkt bringt. Zu den Klängen von Ennio Morricones "Deep Deep Down" dürfen wir Eva Kant (Marisa Mell) beim Duschen beobachten. Eva verlässt mit einem Handtuch die Dusche und begibt sich danach vor die benachbarte Duschkabine in der sich Diabolik (John Phillip Law) befindet um diesem mitzuteilen, dass er sich beeilen soll. Was danach folgt, kann sich wohl jeder denken...

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DIP HUET SEUNG HUNG (Hong Kong 1989; Regie: John Woo)

The Killer ist meines Erachtens der vielleicht beste Filme von John Woo. Und der finale Shootout in der Kirche ist der absolute Höhepunkt eines in jeglicher Hinsicht perfekten Action-Streifens.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DONNIE DARKO (USA 2001; Regie: Richard Kelly)

Ein wunderbares Beispiel für das nahezu perfekte Zusammenspiel zwischen Film und Musik gibt es auch in Donnie Darko. Vielleicht geht es ja anderen Filmfreunden, die Kellys Streifen kennen- und auch liebengelernt haben ähnlich wie mir. Wann immer ich im Radio die Klänge dieser grandiosen Coverversion des Tears for Fears-Hits "Mad World" höre, laufen die entsprechenden Szenen des Films vor meinem geistigen Auge ab.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DOOM (Deutschland/Großbritannien/USA/Tschechien 2005; Regie: Andrzej Bartkowiak)

Mir ist vollkommen klar, dass Doom alles andere als ein "guter" Film ist. Und einen wirklich magischen Moment hat der Streifen auch nicht zu bieten. Der Grund, weswegen er in dieser Liste der "Magic Moments" dennoch auftaucht? Weil nicht alle Momente magisch sein müssen, manchmal reicht auch ein einfach nur "geiler" Moment aus, um unvergesslich zu werden. Und so einer ist die Ego-Shooter-Sequenz - mag manch einer sie vielleicht noch so peinlich finden - in meinen Augen auf jeden Fall. Eine wunderbare Verbeugung vor der Vorlage.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DR. NO (Großbritannien 1962; Regie: Terence Young)

In meiner Liste der magischen Momente wird es sicher viele Beiträge geben, bei denen einige nur verwundert den Kopf schütteln können. Dann gibt es aber sicher auch Szenen, die wohl fast zwangsläufig in einer solchen Liste auftauchen. So eine Szene ist meines Erachtens der erste Auftritt des ersten Bondgirls im ersten Bondfilm. Von James Bond (Sean Connery) beobachtet, kommt die wunderschöne Honey Ryder (Ursula Andress) singend aus dem Meer und betrachtet sich danach eingehend die Muscheln, die sie gesammelt hat. Ein solch beeindruckender erster Auftritt eines Bondgirls ist wohl in keinem der späteren Bondfilme mehr gelungen. Die Hommage an diese Szene aus Stirb an einem anderen Tag mit Halle Berry in der Rolle des Bondgirls wirkt im direkten Vergleich mit dem Original fast schon peinlich.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ELIZABETHTOWN (USA 2005; Regie: Cameron Crowe)

Für mich der Höhepunkt so einiger magischer Momente aus Cameron Crowes großartigem Elizabethtown: Der von Claire (Kirsten Dunst) für Drew (Orlando Bloom) entworfene Road Trip.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FACE/OFF (USA 1997; Regie: John Woo)

Zeitlupenaufnahmen, im Wind wehende Kleidungsstücke, Tauben - einige der immer wieder eingesetzten Stilmittel von John Woo, die auch in seinen US-Produktionen für den einen oder anderen magischen bzw. extrem stylishen Moment sorgen. In Im Körper des Feindes ist es eine kurze Szene am Anfang des Films - noch während der Vorspann läuft -, die mich damals schon im Kino absolut begeistert hat. Mit ausgebreiteten Armen läuft Castor Troy (Nicolas Cage) über ein Flugfeld, sein Mantel weht im Wind. Er lässt sich den Mantel von einem seiner Handlanger abnehmen, zwei goldene Pistolen mit verzierten Griffen kommen zum Vorschein. Das ist nun sicher keine Sequenz, die für die Handlung in irgendeiner Weise von großer Wichtigkeit wäre - aber sie kommt halt verdammt cool rüber.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



FADE TO BLACK 2 (USA 2006; Regie: Paul Thomas)

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und so haben es tatsächlich insgesamt drei Pornos in diese Liste geschafft. Nach einem Klassiker und dem Remake dieses Klassikers nun eine moderne Feature-Produktion aus dem HC-Bereich. Regisseur ist - wie beim Remake von The Devil in Miss Jones - wiederum Paul Thomas. In Fade to Black 2 spielt er sich praktisch selbst. Es geht um den Regisseur Trent Morgan (Paul Thomas), der - um unliebsamen Gestalten aus dem Weg zu gehen - einen außergewöhnlichen Job annimmt. Er lässt sich von Bewohnern einer Kleinstadt engagieren, die einen Porno drehen und anschließend für gutes Geld verkaufen wollen, um so die Sanierung des städtischen Abwassersystems zu finanzieren. Doch die Arbeit mit den Amateuren gestaltet sich schwieriger als gedacht. Keiner schafft es, seine Hemmungen vor der Kamera abzulegen. Aus Verzweiflung lässt Morgan sein Starlet Darla (Lexie Marie) anreisen. Sie als absoluter Vollprofi soll den Amateuren dabei behilflich sein alle Hemmungen abzulegen. Und dieser erste Auftritt von Darla vor den Kleinstädtern ist dann tatsächlich ein besonderer und irgendwie magischer Moment in Fade to Black 2: Vor den Augen der Amateure schreitet sie in ihrem Fick-mich-Outfit wie eine Diva langsam eine Treppe herunter.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 3


CHARLIE'S ANGELS: FULL THROTTLE (USA 2003; Regie: McG)

Ich will mit der Aufnahme dieser Szene in meine Liste gleichzeitig mal ne Lanze für die beiden Charlie’s Angels-Filme von Regisseur McG brechen. Die funktionieren nicht nur als Guilty Pleasure einfach hervorragend, sondern sind gleichzeitig ein Paradebeispiel für selbstironisches und augenzwinkerndes Zitatekino und eine herrlich übertriebene Hommage an das Actiongenre. Während die Anfangscredits noch laufen gibt es im zweiten Teil eine Actionsequenz die so sehr überzeichnet ist, dass mir jedes Mal fast Freudentränen in die Augen laufen, wenn ich mir diesen einfach nur herrlichen "Unfug" ansehe. Die drei Engel und eine soeben spektakulär befreite Geisel flüchten mit einem Militärtransporter über einen Staudamm. Hinter ihnen befindet sich ein Mann mit einer Panzerfaust, vor ihnen steht ein feuerbereiter Panzer. Der Mann mit der Panzerfaust und der Panzer feuern gleichzeitig, Alex (Lucy Liu) reist das Steuer herum, der Transporter durchbricht die Barriere und stürzt den Staudamm mit samt seiner Ladung - einem Helikopter, in dem sich Natalie (Cameron Diaz) bereits befindet - hinab. Die Insassen werden aus dem Transporter gewirbelt, gelangen im Sturzflug in den abstürzenden Helikopter bzw. halten sich an diesem fest und fliegen davon. Mit diesem Auftakt zeigt Regisseur McG gleich unmissverständlich auf, was er in den folgenden 90 Minuten vorhat und wer sich hier über fehlende Logik oder unrealistische Szenen beschweren will, sitzt definitiv im falschen Film.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CHASING AMY (USA 1997; Regie: Kevin Smith)

Einer meiner allerliebsten magischen Momente befindet sich in Chasing Amy. Und natürlich ist es die Szene, in der Holden (Ben Affleck) Alyssa (Joey Lauren Adams) seine Liebe gesteht und deren Reaktion darauf. 6 Minuten für die Ewigkeit!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CLERKS. (USA 1994; Regie: Kevin Smith)

"I'm not even supposed to be here today!"
Welche Szene soll man aus einem Film wählen, der exakt 88 Minuten lang einen erinnerungswürdigen Moment an den nächsten reiht? Es ist praktisch unmöglich. Ich mache es mir aus diesem Grund bei diesem Film relativ einfach. Alles, was sich zwischen den beiden Screenshots hier abspielt, ist in meinen Augen ein einziger, magischer Moment. Fans des Films werden die beiden Einstellungen sicher zuordnen können. :love:

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CLERKS II (USA 2006; Regie: Kevin Smith)

Den letzten Akt seiner New-Jersey-Reihe beschließt Regisseur Kevin Smith mit einer absolut grandiosen Sequenz. Dante (Brian O’Halloran) und Randal (Jeff Anderson) stehen hinter dem Tresen, die Kamera entfernt sich langsam, das Bild wechselt von Farbe in s/w und die bereits aus dem ersten Clerks-Film bekannte Frau mit den Milchkanistern (Grace Smith, die Mutter von Regisseur Kevin Smith) ist zu sehen. Der Kreis schließt sich, das Ende ist erreicht und nach den vielen Lachattacken in den 90 Minuten zuvor macht sich eine verdammt melancholische Stimmung breit.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CONVOY (USA 1978; Regie: Sam Peckinpah)

Gleich mehrere, fast identische magische Momente, die Atmosphäre und Gänsehaut-Feeling pur vermitteln: Die verschiedenen Kameraeinstellungen in Convoy, welche das ganze Ausmaß des Convoys aufzeigen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CRASH (Deutschland/USA 2004; Regie: Paul Haggis)

Regisseur Paul Haggis hat mit L.A. Crash einen Film gedreht, den man wohl nur hassen oder lieben kann. Für die einen unerträglicher Kitsch, für die anderen - wie beispielsweise für mich - ein hervorragend konstruiertes Drama voll hochemotionaler Szenen und erinnerungswürdiger Momente. Eine Szene, die den Kritikern mit absoluter Sicherheit die Zornesröte ins Gesicht treibt, ist die Geschichte mit dem kleinen Mädchen, das - im Glauben, es habe einen unsichtbaren Schutzumhang um - seinem Vater zur Hilfe eilt und dabei fast von einer Kugel getötet wird.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CRUEL INTENTIONS (USA 1999; Regie: Roger Kumble)

Einer der Gründe, weswegen ich diesen viel kritisierten Film so gerne mag ist sein in meinen Augen hervorragender Soundtrack. Und das Ende von Eiskalte Engel - unterlegt mit "Bittersweet Symphony" von The Verve - sorgt bei mir immer wieder für absolute Gänsehaut.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE CRYING GAME (Großbritannien/Japan 1992; Regie: Neil Jordan)

Aus der Kategorie "Szenen, die man einmal sieht und nie wieder vergisst": Fergus aka Jimmy (Stephen Rea) macht nach ca. einer Stunde Laufzeit eine Entdeckung.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DEATH PROOF (USA 2007; Regie: Quentin Tarantino)

"The woods are lovely, dark, and deep. And I have promises to keep. Miles to go before I sleep. Did you hear me, Butterfly? Miles to go, before you sleep." - Mit diesem Zitat aus dem Bronson-Klassiker Telefon fordert Stuntman Mike (Kurt Russell) von Arlene (Vanessa Ferlito) seinen Lapdance. Eine Szene mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Anfangs noch ausgesprochen bedrohlich, wird die Situation innerhalb kürzester Zeit - als Mike sein Notizbuch zückt - schon fast komisch.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DEVIL IN MISS JONES (USA 1973; Regie: Gerard Damiano)

Auch im - vor allem klassischen - HC-Film gibt es durchaus erinnerungswürdige Momente. Einer dieser Momente befindet sich in Devil in Miss Jones aus dem Jahr 1973, einem der großen Klassiker des Genres. Es ist die Selbstmordszene ziemlich am Anfang des Films, in der sich Miss Jones (Georgina Spelvin) in der Badewanne liegend die Pulsadern aufschneidet. Eine Szene die - insbesondere auch wegen der nahezu perfekten musikalischen Untermalung - eine fast schon hypnotische Wirkung hat.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 2


THE BLUES BROTHERS (USA 1980; Regie: John Landis)

Blues Brothers ist wahrscheinlich einer der Kultfilme unter den vielen so genannten Kultfilmen. Definitiv ist das einer der Filme, die das Wort "Coolness" in gewisser Weise bis heute definieren. Lieblingsszene und Lieblingsspruch seit ich den Streifen zum ersten Mal gesehen habe: "It's 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it's dark, and we're wearing sunglasses."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BOOGIE NIGHTS (USA 1997; Regie: Paul Thomas Anderson)

In Boogie Nights gibt es die eine oder andere Szene, in der das Selbstverständnis, die Motivation und auch die - vielleicht etwas naiven - Träume der Filmemacher in der goldenen Ära des HC-Films ganz gut auf den Punkt gebracht werden. Eine dieser Szenen zeigt Dirk Diggler (Mark Wahlberg) bei einer Preisverleihung. Nachdem er insgesamt drei Trophäen gewonnen hat, hält er eine Dankesrede, in der er verspricht, immer sein Bestes zu geben um noch bessere Filme zu machen und in der er auch alle Anwesenden auffordert, ebenfalls alles dafür zu geben, noch bessere Filme zu drehen. Danach verlässt er unter dem Applaus des Publikums die Bühne.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE BOONDOCK SAINTS (Kanada/USA 1999; Regie: Troy Duffy)

Duffys Der blutige Pfad Gottes ist einer der wenigen Tarantino-Klone, der es - und das in meinen Augen vollkommen zu recht - selbst zum Kultfilm geschafft hat. Kontrovers ist der Streifen definitiv, durch seine Ästhetisierung der Gewalt und seiner unglaublichen Coolness vielleicht sogar bedenklich. Man muss halt damit umgehen können. Und gerade die Hinrichtungsszenen mit dem Bibelzitat ("And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from Thy hand, that our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri. Et Fili. Spiritus Sancti.") haben es halt einfach in sich.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BRAINDEAD (Neuseeland 1992; Regie: Peter Jackson)

Im Bereich des Funsplatter bleibt Peter Jacksons Schlachtfest aus dem Jahr 1992 in meinen Augen bis heute unerreicht. Absoluter Höhepunkt des Gematsches war für mich schon immer die Szene mit dem Rasenmäher. Mit den Worten "Party is over!" wirft Lionel (Timothy Balme) den Rasenmäher an und kämpft sich durch die Zombiehorde!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BRAVEHEART (USA 1995; Regie: Mel Gibson)

Schlachtengemälde wie Mel Gibsons Braveheart eignen sich mit all ihrem Pathos natürlich hervorragend für Gänsehautmomente. Man muss sich halt darauf einlassen können. Und die Ansprache von William Wallace (Mel Gibson) an seine Männer vor der Schlacht mit den Engländern ist definitiv einer dieser magischen Momente: "Fight and you may die. Run, and you'll live... at least a while. And dying in your beds, many years from now, would you be willin' to trade ALL the days, from this day to that, for one chance, just one chance, to come back here and tell our enemies that they may take our lives, but they'll never take... OUR FREEDOM!"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE BREAKFAST CLUB (USA 1985; Regie: John Hughes)

Wie ein Stück weiter oben bei Blade Runner sollte auch hier ein Zitat genügen, um die einzigartige Magie dieser einen Szene ganz am Ende und des ganzen Films zu beschreiben: "Dear Mr. Vernon, we accept the fact that we had to sacrifice a whole Saturday in detention for whatever it was we did wrong. But we think you're crazy to make an essay telling you who we think we are. You see us as you want to see us... In the simplest terms, in the most convenient definitions. But what we found out is that each one of us is a brain... ...and an athlete... ...and a basket case... ...a princess... ...and a criminal... Does that answer your question? Sincerely yours, the Breakfast Club."

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BREATHLESS (USA 1983; Regie: Jim McBride)

Auch erotische Momente können durchaus magisch sein und wirken. Einen solchen gibt es in Atemlos, dem US-Remake des Godard-Klassikers Außer Atem. Zu den Klängen des Elvis-Hits "Suspicious Minds" haben Jesse (Richard Gere) und Monica (Valérie Kaprisky) Sex in der Dusche. Verdammt heiß, verdammt erotisch, auf gewisse Weise magisch und definitiv atemberaubend.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



IL BUONO, IL BRUTTO, IL CATTIVO. (Deutschland/Italien/Spanien 1966; Regie: Sergio Leone)

Kurz bevor es zum finalen Showdown zwischen Blondie (Clint Eastwood), Sentenza (Lee Van Cleef) und Tuco (Eli Wallach) kommt, erreicht Letztgenannter den Friedhof und begibt sich - zu den Klängen des grandiosen Scores von Ennio Morricone - auf die Suche nach dem richtigen Grab. Wahrscheinlich eine der bekanntesten Szenen des Films und innerhalb des Streifens - der mit erinnerungs- und zitierwürdigen Stellen durchaus reichlich ausgestattet ist - in meinen Augen der magischste Moment.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



C'ERA UNA VOLTA IL WEST (Italien/USA 1968; Regie: Sergio Leone)

Auch Spiel mir das Lied vom Tod ist geradezu dafür prädestiniert mit mehr als nur einer Szene in dieser Liste aufzutauchen. Ich denke nur mal an das Warten auf Harmonica (Charles Bronson) am Bahnhof ganz zu Beginn des Films, dessen Ankunft und das folgende Duell oder an die eine oder andere Dialogsequenz für die Ewigkeit oder an den Moment, in dem Frank (Henry Fonda) - Sekunden vor seinem Tod - erkennt, mit wem er es zu tun hat. Entschieden habe ich mich für die in meinen Augen schönste Sequenz des Films. Jill McBain (Claudia Cardinale) kommt am Bahnhof an und erwartet eigentlich, dass sie abgeholt wird. Sie sieht sich um, blickt auf ihre Uhr und stellt fest, dass niemand kommen wird. Die ersten Klänge von Morricones Titelthema setzen ein. Sie begibt sich in die Bahnstation um Hilfe zu finden und bekommt auch entsprechenden Rat. Die Kamera fährt über die Bahnstation hinweg, man bekommt das Treiben auf den Straßen der Stadt zu sehen und schließlich Jill in einer Kutsche davonfahren. Dialoge gibt es nicht, es reichen die Bilder und Morricones genialer Score, um aus dieser Sequenz einen magischen Moment für die Ewigkeit zu machen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



CASABLANCA (USA 1942; Regie: Michael Curtiz)

Auf welchen der unzähligen magischen Momente in Casablanca soll man sich schon festlegen? Ich habe mich letztendlich für die Szene entschieden, in der Ilsa Lund (Ingrid Bergman) in Ricks Bar kommt und - noch bevor sie auf Rick (Humphrey Bogart) trifft - den Klavierspieler Sam (Dooley Wilson) darum bittet noch einmal "As Time Goes By" zu spielen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

MAGIC MOMENTS, TEIL 1


Nach meiner Hall of Fame möchte ich mich nun den

MAGIC MOMENTS


widmen. Momente, die sich regelrecht im Gehirn festsetzen und für alle Ewigkeiten im Gedächtnis bleiben. Jeder hat da sicher seine eigenen Filmmomente, mit denen bestimmte Erinnerungen verknüpft sind. Bei mir sind das Szenen ganz unterschiedlichster Art und Weise. Manchmal ist es das perfekte Zusammenspiel zwischen Handlung und Musik, manchmal die Hommage an einen anderen Film, manchmal ist es eine Szene, die mehrere Minuten dauert und manchmal vielleicht auch nur eine sehr kurze Einstellung, eine kleine, für viele andere Betrachter absolut unscheinbare Szene. Das können lustige oder melancholische Momente genauso sein wie erotische, gruselige, erschreckende oder actionhaltige. Hier sind 100 dieser - in meinen Augen - erinnerungswürdigen Szenen (ich konnte mich einfach nicht auf weniger beschränken), wieder ohne irgendein Ranking aufstellen zu wollen in alphabetischer Reihenfolge der Originaltitel (welcher gleichzeitig auch den Link zur IMDB-Seite des jeweiligen Films darstellt). Vielleicht sind nicht alle dieser Momente unbedingt "magisch", erinnerungswürdig sind sie in meinen Augen aber auf jeden Fall. Müsste ich mich wirklich für einen Lieblingsmoment entscheiden, würde die Wahl höchstwahrscheinlich auf die unten aufgeführte Szene aus Pulp Fiction fallen. HERE WE GO (vor evtl. Spoilern wird ausdrücklich gewarnt!):


25TH HOUR (USA 2002; Regie: Spike Lee)

Den Start meiner alphabetischen Auflistung der magischen Momente macht Spike Lees 25 Stunden. Hier hat man vielleicht das Ende des Films besonders im Gedächtnis, entschieden habe ich mich allerdings für eine kurze Szene in der Mitte des Streifens. Es geht mir um den Trinkspruch, den Monty Brogan (Edward Norton) in dem Club auf seiner Abschiedsparty ausspricht: "Champagne for my real friends, and real pain for my sham friends." Eine Szene mit einer extrem intensiven Atmosphäre. Allerdings nur im O-Ton, in der Synchronfassung hört sich das dann so an: "Auf die Liebe für meine wahren Freunde und mächtig Hiebe für meine falschen Freunde." Ein gutes Beispiel dafür, wie eine miese Synchronisation eine Szene komplett zerstören kann.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ALIAS (USA 2001-2006; Idee: J.J. Abrams)

Auch wenn die 4. Staffel von Alias insgesamt betrachtet sicher nicht zu den Höhepunkten der Serie zu zählen ist, in Sachen Cliffhanger liegt diese Season ganz weit vorne. Denn das Finale dieser vorletzten Staffel wartet mit dem wohl fiesesten Cliffhanger auf, den ich bisher bei einer TV-Serie zu Augen bekommen habe. Ich habe zwar vorher schon vor evtl. Spoilern gewarnt, setze das hier aber jetzt doch lieber in entsprechende Tags. Vielleicht möchte sich ja irgendjemand irgendwann mal die Serie ansehen.
Spoiler

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ALMOST FAMOUS (USA 2000; Regie: Cameron Crowe)

Eine Szene die hier einfach nicht fehlen darf findet sich in Almost Famous. Dort gibt es einen der magischsten Musik-Momente, der je auf Zelluloid gebannt wurde. Im Tourbus stimmen alle nach und nach Elton Johns "Tiny Dancer" an und bei mir jagt während der gut 2 Minuten eine Gänsehaut die nächste. Ganz ganz groß!

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



APOCALYPSE NOW (USA 1979; Regie: Francis Ford Coppola)

Wasserski zu den Klängen von "(I Can’t Get No) Satisfaction", der Hubschrauberangriff mit Wagners "Walkürenritt", der Ausspruch "I love the smell of napalm in the morning." von Kilgore (Robert Duvall), die Ankunft im Reich von Kurtz (Marlon Brando) oder vielleicht doch die berühmte Surfszene? Alle diese und wahrscheinlich noch einige mehr würden sich für diese Liste qualifizieren. Aber ich möchte mich ja immer nur auf eine Szene festlegen und so fällt meine Entscheidung auf die Anfangssequenz des Films. Die ersten Hubschraubergeräusche, die ersten Klänge von "The End", ein Waldstück geht nach einem Bombenangriff in Flammen auf, danach die Überblendungen zwischen dem auf einem Bett liegenden Captain Willard (Martin Sheen) und den Kriegshandlungen, an die er sich erinnert. Bereits nach wenigen Sekunden packt mich bei Apocalypse Now die erste Gänsehaut. Einfach nur faszinierend.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



ARMAGEDDON (USA 1998; Regie: Michael Bay)

Style over substance? Unnötiger Pathos? Mag durchaus zutreffen, aber der Gang der Auserwählten zur Rakete kurz vor dem Start, die gleichzeitige Ansprache des Präsidenten und die Umschnitte auf die Angehörigen und in alle möglichen Ecken der Welt hat definitiv Gänsehautpotential. So ist das halt mit den Filmen von Michael Bay. Love it or hate it…

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BIG FISH (USA 2003; Regie: Tim Burton)

Big Fish von Tim Burton ist einfach nur ein wunderschöner Film. Und das Ende treibt einem regelrecht die Tränen in die Augen. Auf der Beerdigung seines Vaters Ed (Albert Finney) erkennt Will (Billy Crudup) bei einem näheren Blick auf die Trauergesellschaft, dass dessen Geschichten alles andere als nur geflunkert waren.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



THE BIG LEBOWSKI (England/USA 1998; Regie: Joel Coen/Ethan Coen)

The Big Lebowski ist meines Erachtens der beste Film der Coen-Brüder und eine einzige Quelle voller erinnerungswürdiger Szenen und Dialoge. Sich da auf nur eine Szene festzulegen ist extrem schwer und nahezu unmöglich. Ich habe mich für eine kleine und auf den ersten Blick vielleicht eher unscheinbare Szene entschieden, welche ich allerdings für absolut grandios halte. Um sich vor ungebetenen Gästen zu schützen, versucht der Dude (Jeff Bridges) seine Wohnungstür mit einem Stuhl zu verrammeln. Dazu nagelt er mehr schlecht als recht ein Brett in den Boden und klemmt den Stuhl zwischen Brett und Türknauf. Dumm nur, dass sich die Tür nicht nach innen, sondern nach außen öffnet und seine Peiniger so ohne Probleme in seiner Wohnung stehen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BILL & TED'S EXCELLENT ADVENTURE (USA 1989; Regie: Stephen Herek)

Stephen Hereks Zeitreiseklamauk gehört - auch wenn ich ihn zu meinen Lieblingsfilmen zähle - sicher nicht zu den Höhepunkten der Filmgeschichte. Saukomisch ist der Streifen trotzdem und eine der vielen witzigen Szenen hat es mir schon immer besonders angetan. Die von den beiden Chaoten in die Gegenwart geholten Figuren der Weltgeschichte sind abhanden gekommen und werden nun nach und nach von der Polizei eingesammelt und verhört. Dabei kommt es zu folgendem Dialog zwischen einem Polizeipsychologen (Steven Rotblatt) und Sigmund Freud (Rod Loomis): "I wanna know why you claim to be Sigmund Freud." - "Why do you claim I'm not Sigmund Freud?" - "Why do you keep asking me these questions?" - "Tell me about your mother. Do you like a couch to lie on?" - "No, I don't want a couch to lie on!"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



BLADE RUNNER (Hong Kong/USA 1982; Regie: Ridley Scott)

"I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the darkness at Tan Hauser Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain. Time to die." - Noch irgendwelche Fragen?

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



DER BLAUE ENGEL (Deutschland 1930; Regie: Josef von Sternberg)

Vielleicht nicht unbedingt magisch, aber definitiv erinnerungswürdig und nicht so leicht zu vergessen ist der Schluss von Der Blaue Engel. Nachdem Prof. Rath (Emil Jannings) sein ganzes Leben für die Nachtclubsängerin Lola Lola (Marlene Dietrich) aufgegeben hat und die Liebe zu dieser Frau den früheren Lehrer fast komplett zerstört hat, kehren Lola Lola und Rath auf die Bühne im Blauen Engel in Raths Heimatstadt zurück. Dort wird Rath vollends vor seinen ehemaligen Mitbürgern gedemütigt und flüchtet daraufhin an seinen alten Wirkungsort, dem Klassenzimmer in seiner alten Schule.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild



SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10


Foto

LIEBLINGSFILME, TEIL 12 (T-Z)


TO LIVE AND DIE IN L.A. (USA 1985; Regie: William Friedkin)
Eingefügtes Bild


TRADING PLACES (USA 1983; Regie: John Landis)
Eingefügtes Bild


TRANSFORMERS (USA 2007; Regie: Michael Bay)
Eingefügtes Bild


TRUE LIES (USA 1994; Regie: James Cameron)
Eingefügtes Bild


TRUE ROMANCE (USA 1993; Regie: Tony Scott)
Eingefügtes Bild


TWELVE MONKEYS (USA 1995; Regie: Terry Gilliam)
Eingefügtes Bild


UNDERWORLD (Deutschland/Großbritannien/Ungarn/USA 2003; Regie: Len Wiseman)
Eingefügtes Bild


UNDERWORLD: EVOLUTION (USA 2006; Regie: Len Wiseman)
Eingefügtes Bild


UNFORGIVEN (USA 1992; Regie: Clint Eastwood)
Eingefügtes Bild


THE UNTOUCHABLES (USA 1987; Regie: Brian De Palma)
Eingefügtes Bild


USED CARS (USA 1980; Regie: Robert Zemeckis)
Eingefügtes Bild


THE USUSAL SUSPECTS (Deutschland/USA 1995; Regie: Bryan Singer)
Eingefügtes Bild


VANISHING POINT (USA 1971; Regie: Richard C. Sarafian)
Eingefügtes Bild


VERTIGO (USA 1958; Regie: Alfred Hitchcock)
Eingefügtes Bild


VIVA MARIA! (Frankreich/Italien 1965; Regie: Louis Malle)
Eingefügtes Bild


WAIT UNTIL DARK (USA 1967; Regie: Terence Young)
Eingefügtes Bild


WHAT'S UP, DOC? (USA 1972; Regie: Peter Bogdanovich)
Eingefügtes Bild


THE WILD BUNCH (USA 1969; Regie: Sam Peckinpah)
Eingefügtes Bild


WILD THINGS (USA 1998; Regie: John McNaughton)
Eingefügtes Bild


WO HU CANG LONG (China/Hong Kong/USA/Taiwan 2000; Regie: Ang Lee)
Eingefügtes Bild


WONG FEI HUNG (Hong Kong 1991; Regie: Hark Tsui)
Eingefügtes Bild


WONG GA JIN SI (Hong Kong 1986; Regie: David Chung)
Eingefügtes Bild


YASAGURE ANEGO DEN: SÔKATSU RINCHI (Japan 1973; Regie: Teruo Ishii)
Eingefügtes Bild


ZEROKA NO ONNA: AKAI WAPPA (Japan 1974; Regie: Yukio Noda)
Eingefügtes Bild


ZOMBI 2 (Italien 1979; Regie: Lucio Fulci)
Eingefügtes Bild



So, das war sie, meine erste von drei Listen auf dieser Seite. Mit der zweiten Liste geht es in ein paar Tagen weiter. Und ich stehe wirklich zu jedem der hier geposteten Filme. Auch zu Sachen wie Cruel Intentions, Coyote Ugly und Transformers! Natürlich verstecken sich in diesen 300 Streifen auch meine zehn absoluten Lieblingsfilme. Die da wären (sofern es überhaupt jemanden interessiert):

1. Platz: The Terminator
2. Platz: Pulp Fiction
3. Platz: Clerks.
4. Platz: Casablanca
5. Platz: The Breakfast Club
6. Platz: The Graduate
7. Platz: Il buono, il brutto, il cattivo.
8. Platz: Donnie Darko
9. Platz: Fight Club
10. Platz: Kill Bill

Siehe auch:
Lieblingsfilme, Teil 1
Lieblingsfilme, Teil 2
Lieblingsfilme, Teil 3
Lieblingsfilme, Teil 4
Lieblingsfilme, Teil 5
Lieblingsfilme, Teil 6
Lieblingsfilme, Teil 7
Lieblingsfilme, Teil 8
Lieblingsfilme, Teil 9
Lieblingsfilme, Teil 10
Lieblingsfilme, Teil 11


Foto

LIEBLINGSFILME, TEIL 11 (S-T)


SHURAYUKI-HIME: URAMI RENGA (Japan 1974; Regie: Toshiya Fujita)
Eingefügtes Bild


DIE SIEGER (Deutschland 1994; Regie: Dominik Graf)
Eingefügtes Bild


SIN CITY (USA 2005; Regie: Frank Miller/Robert Rodriguez/Quentin Tarantino)
Eingefügtes Bild


SIX FEET UNDER (USA 2001-2005; Idee: Alan Ball)
Eingefügtes Bild


SOME LIKE IT HOT (USA 1959; Regie: Billy Wilder)
Eingefügtes Bild


SOUTHERN COMFORT (Großbritannien/Schweiz/USA 1981; Regie: Walter Hill)
Eingefügtes Bild


THE SPY WHO LOVED ME (Großbritannien 1977; Regie: Lewis Gilbert)
Eingefügtes Bild


STAND BY ME (USA 1986; Regie: Rob Reiner)
Eingefügtes Bild


STARSHIP TROOPERS (USA 1997; Regie: Paul Verhoeven)
Eingefügtes Bild


STRANGE DAYS (USA 1995; Regie: Kathryn Bigelow)
Eingefügtes Bild


LO STRANO VIZIO DELLA SIGNORA WARDH (Italien/Spanien 1971; Regie: Sergio Martino)
Eingefügtes Bild


STRAW DOGS (Großbritannien/USA 1971; Regie: Sam Peckinpah)
Eingefügtes Bild


STREETS OF FIRE (USA 1984; Regie: Walter Hill)
Eingefügtes Bild


SUNSET BLVD. (USA 1950; Regie: Billy Wilder)
Eingefügtes Bild


THE SURE THING (USA 1985; Regie: Rob Reiner)
Eingefügtes Bild


SUSPIRIA (Italien 1977; Regie: Dario Argento)
Eingefügtes Bild


TAXI DRIVER (USA 1976; Regie: Martin Scorsese)
Eingefügtes Bild


THE TERMINATOR (Großbritannien/USA 1984; Regie: James Cameron)
Eingefügtes Bild


TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY (Frankreich/USA 1991; Regie: James Cameron)
Eingefügtes Bild


TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES (Deutschland/Großbritannien/USA 2003; Regie: Jonathan Mostow)
Eingefügtes Bild


THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (USA 1974; Regie: Tobe Hooper)
Eingefügtes Bild


THE THING (USA 1982; Regie: John Carpenter)
Eingefügtes Bild


THROUGH THE LOOKING GLASS (USA 1976; Regie: Jonas Middleton)
Eingefügtes Bild


TO CATCH A THIEF (USA 1955; Regie: Alfred Hitchcock)
Eingefügtes Bild


TO KILL A MOCKINGBIRD (USA 1962; Regie: Robert Mulligan)
Eingefügtes Bild


Siehe auch:
Lieblingsfilme, Teil 1
Lieblingsfilme, Teil 2
Lieblingsfilme, Teil 3
Lieblingsfilme, Teil 4
Lieblingsfilme, Teil 5
Lieblingsfilme, Teil 6
Lieblingsfilme, Teil 7
Lieblingsfilme, Teil 8
Lieblingsfilme, Teil 9
Lieblingsfilme, Teil 10
Lieblingsfilme, Teil 12





Filmtagebuch von...

Splatter-Fanatic
  • Senior-Member
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 1.580 Beiträge

Letzte Besucher

Neuste Einträge

Neuste Kommentare

Aktuelle Besucher

Mitglieder: 0, Gäste: 6, unsichtbare Mitglieder: 0

Filmtagebuch durchsuchen