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One Night Stands und wahre Liebe





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MAGIC MOMENTS, TEIL 7



THE MAN WHO KNEW TOO MUCH (USA 1956; Regie: Alfred Hitchcock)

Gänsehaut pur gibt es im Finale von Hitchcocks Der Mann, der zuviel wusste. Während Josephine McKenna (Doris Day) in der Londoner Royal Albert Hall am Klavier sitzt und "Que Sera, Sera" singt, hört ihr im oberen Stockwerk eingeschlossener Sohn Hank (Christopher Olsen) das Lied und erkennt den Gesang seiner Mutter. Er pfeift lautstark mit und dieses Pfeifen wird auch unten von seinen Eltern gehört.

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MARATHON MAN (USA 1976; Regie: John Schlesinger)

Über 30 Jahre hat Schlesingers Der Marathon Mann mittlerweile auf den Buckel und diese eine Szene finde ich auch heute noch extrem furchteinflößend. Wahrscheinlich, weil sich der Horror im Kopf des Betrachters abspielt, auch wenn es gar nicht so viel zu "sehen" gibt. Gemeint ist natürlich die zahnärztliche Behandlung des von Dustin Hoffman gespielten Charakters durch Szell (Laurence Olivier). Für mich die Mutter aller Folter- und Verhör-Szenen, in meinen Augen bis heute unerreicht. Keine andere Szene dieser Gattung weckt in mir so ein ungutes Gefühl. Da kann Jack Bauer in 24 Leuten gleich zu Beginn des Verhörs ins Bein schießen, Jigsaw kann sich in Saw noch so abstruse Foltermethoden ausdenken und Eli Roth kann in Hostel seine Schlächter noch so grausam agieren lassen. Für mich alles Mumpitz im Vergleich mit Szell in Der Marathon Mann. "Is it safe?"

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MIAMI VICE (USA 1984-1989; Idee: Anthony Yerkovich)

Allein wegen des grandiosen Soundtracks gibt es in fast jeder Episode von Miami Vice einen oder mehrere Gänsehautmomente. Einen der bekanntesten "Miami Vice Magic Music Moments" gibt es bereits im Pilotfilm zu bewundern. Kurz nachdem Crockett (Don Johnson) herausgefunden hat, dass ausgerechnet einer seiner engsten Vertrauten auf der Gehaltsliste des Drogenbosses Calderone (Miguel Pinero) steht, fährt er gemeinsam mit Tubbs (Philip Michael Thomas) fast wortlos durch das nächtliche Miami um die Chance zu nutzen, Calderone zu verhaften. Dazu ertönt "In The Air Tonight" von Phil Collins und sorgt für pure Gänsehaut.

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MIAMI VICE (Deutschland/USA 2006; Regie: Michael Mann)

Ähnlich wie die Serie in der 80er Jahren lebt auch der Film aus dem Jahr 2006 stark von seinem großartigen Soundtrack. Und wie schon in der Serie ist es auch im Film - zumindest im Director's Cut - der Song "In The Air Tonight", der besondere Magie hervorzaubert. Hier nicht in der Originalversion von Phil Collins, sondern als Cover der Band Nonpoint. Der Song begleitet die letzten Minuten vor dem finalen Shootout zwischen den Männern von Jose Yero (John Ortiz) und den Polizisten um Crockett (Colin Farrell) und Tubbs (Jamie Foxx) und sorgt dabei einfach nur für pure Gänsehaut.

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MISSING IN ACTION (USA 1984; Regie: Joseph Zito)

So, auch Momente dieser Art müssen einfach in dieser Liste ihren Platz finden. Der hier ist exemplarisch für viele ähnliche Momente in den Actionfilmen der 80er Jahre und da ist auch verdammt viel Nostalgie mit im Spiel. Es wird wohl keinen (männlichen) Filmfreund geben, der - sofern er genauso wie ich seine filmische Jugend hauptsächlich mit dem (Action-)Kino der 80er Jahre verbracht hat - ernsthaft von sich behaupten würde, dass er mit 13, 14 oder 15 Jahren nicht jubelnd vor dem Fernseher saß als Chuck Norris in Missing in Action - nachdem sein Schnellboot abgeschossen wurde - wieder aus dem Wasser auftauchte und die Gegner platt machte. Those were the days! : love :

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MISSION: IMPOSSIBLE II (Deutschland/USA 2000; Regie: John Woo)

Wieder John Woo und wieder ein im Wind wehendes Kleidungsstück, welches für eine besondere Stimmung sorgt. In Face/Off war es noch ein wehender Mantel, in Mission: Impossible II ist es ein wehender Schal, der für die entsprechende Atmosphäre in dieser Szene verantwortlich ist. Den trägt die bezaubernde Thandie Newton und nachdem sie aus einem Motorboot ausgestiegen ist und den Landungssteg entlangläuft weht der Schal im Wind.

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NORTH BY NORTHWEST (USA 1959; Regie: Alfred Hitchcock)

Auch eine dieser Szenen für die Ewigkeit: Roger O. Thornhill (Cary Grant) wird in Hitchcocks Der unsichtbare Dritte von einem Flugzeug durch die Einöde gejagt und beschossen.

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THE O.C. (USA 2003-2007; Idee: Josh Schwartz)

Es ist schon bei vielen Filmen nicht einfach, sich auf einen magischen Moment festzulegen. Bei kompletten Serien ist es noch um ein Vielfaches schwieriger. Insbesondere bei The O.C. gibt es - vor allem durch das Zusammenspiel mit dem grandiosen Soundtrack - unzählige erinnerungswürdige Szenen und es würde mir wohl nicht allzu schwer fallen, allein 100 magische Momente allein aus dieser Serie zu sammeln. Ich habe mich letztendlich für die Hommage an Raimis Spider-Man entschieden, eine Szene aus The Rainy Day Women, der 14. Episode aus der 2. Staffel, welche vielleicht sogar die beste Episode der ganzen Serie ist. Seth (Adam Brody) hat Liebeskummer wegen Summer (Rachel Bilson), die sich mit ihrem neuen Freund Zach (Michael Cassidy) am Flughafen befindet um nach Italien zu fliegen. Es hat den ganzen Tag geregnet und Comicfreak Seth hatte, um sich vor dem Regen zu schützen, ständig eine Spider-Man-Maske auf. Durch verschiedene Umstände fällt Seth irgendwann am Ende des Tages mit der Maske über dem Kopf vom Hausdach und Summer entscheidet sich am Flughafen dazu, nicht nach Italien zu fliegen, sondern zu Seth zurückzukehren. Sie findet ihn hilflos und kopfüber an einem Seil vom Dach hängend und schließlich werden Seth Cohen und Summer Roberts zu Peter Parker und Mary Jane Watson.

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OCTOPUSSY (Großbritannien/USA 1983; Regie: John Glen)

Einen der ungewöhnlichsten Abgänge überhaupt gibt es im Bond-Film Octopussy zu bewundern. Gerade als Bond (Roger Moore) die geheimnisvolle Magda (Kristina Wayborn) küssen will, verabschiedet diese sich rücklings vom Balkon und seilt sich an ihrem Kleid ab. Ich liebe diese kleine Szene schon seit ich sie vor zig Jahren zum ersten Mal gesehen habe.

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ÔDISHON (Japan/Südkorea 1999; Regie: Takashi Miike)

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals bei einem Film so extrem erschrocken bin wie bei Takashi Miikes Audition. Stichworte: Sack und Telefon. Jeder, der den Film gesehen hat, dürfte wissen was gemeint ist. Das funktioniert natürlich nur beim ersten Ansehen, da aber dafür verdammt heftig.

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SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 4
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10




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