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One Night Stands und wahre Liebe





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QUO VADIS FILMTAGEBUCH?



Mit dem Schließen der Filmforen Ende Mai stellt sich auch für mich die Frage, wie, wo und ob überhaupt es weitergehen soll mit meinem Filmtagebuch. Auch wenn meine kleinen Texte - so selbstkritisch bin ich schon - sicher nicht gerade von allzu hohem Niveau geprägt sind und eher als Beobachtungen eines Amateur-Schreibers angesehen werden müssen und weniger als echte Filmkritik wahrgenommen werden dürfen und sollen, so muss ich doch sagen, dass mir etwas fehlen würde, wenn ich mit dem Schreiben einfach aufhören müsste. Ich habe in dieses Filmtagebuch verdammt viel Herzblut gesteckt und das Schließen dieses Forums und die damit verbundene Schließung des Tagebuchs geht sicher nicht spurlos an mir vorbei.

Auf der anderen Seite fehlt mir jedoch die Zeit, der Antrieb und auch das technische Wissen, einen eigenen Blog zu betreiben und auch die Wahrscheinlichkeit, mit einem eigenen Blog überhaupt großartig Leser zu erreichen, sehe ich als sehr gering an. Das Filmtagebuch in Blogform besteht hier seit Anfang 2010 (alle alten Texte aus dem Filmtagebuchthread wurden ja nach und nach erst übertragen) und hat seit diesem Zeitpunkt über 2.600.000 (!!!) Aufrufe zu verzeichnen. Eine absurde Zahl, die ich mir selbst nicht erklären kann und die natürlich niemals in einem eigenen, selbstständig betriebenen Blog erreicht werden kann.

Im Endeffekt werde ich mich wohl erst Ende Mai entscheiden, ob ich quasi "öffentlich" im Netz mit einem eigenen Blog weitermache oder aber die Schreiberei - wie ich es bisher schon parallel tue - in Zukunft ausschließlich auf Facebook fortführe (einige hier aus dem Forum habe ich ja in meiner Freundesliste und wer Interesse an meinen geistigen Ergüssen hat, kann sie dort dann ja auch jederzeit verfolgen).

Was ich jedoch bis Ende Mai noch machen möchte - und das ist im Endeffekt auch der Hauptgrund dieser Zeilen - ist, dieses Filmtagebuch hier mit Texten zu füllen, die sich noch auf meinem Rechner auf "Halde" befinden. Texte, die ich, bevor ich mein Tagebuch hier vor gut 1 1/2 Jahren mal aus Zeitgründen vorübergehend geschlossen hatte, bereits verfasst hatte und für die damals einfach keine Zeit mehr war, sie noch großartig zu veröffentlichen. Texte, die dann doch irgendwo nicht verloren gehen sollen und die durch dieses dann geschlossene Filmtagebuch - welches ja weiterhin abrufbar bleiben wird - für mich und andere, jederzeit über das Register abrufbar, erhalten bleiben können.




Um einen Blog zu eröffnen, brauchst Du kein technisches Wissen. Ist woanders im Netz auch nicht komplizierter als bei filmforen.de. Du registrierst Dich bei Wordpress, Blogspot oder sonst wo, wählst ein Layout für Deinen Blog, und er wird halt automatisch erstellt. Dann klickst Du "Neuer Eintrag" und schreibst einfach.

Über mangelnde Leser musst Du Dir keine Sorgen machen. Tritt einfach einigen Facebook-Cineastengruppen bei und verlinke jeden neuen Blog-Eintrag in diesen Gruppen für jeden sichtbar
Twittere Links zu neuen Blog-Einträgen unter irgendwelchen filmbezogenen Hashtags.
Such Dir auf Deiner zukünftigen Blogger-Platform andere Filmschreiber, die in ihren Blogs einen Link zu Deinem Blog setzen und vice versa (Beispiel: verlink bei Dir Funxtons Blog, und frag mal höflich, ob er im Gegenzug Deinen bei sich verlinken möchte).
Wenn filmforen.de dicht gemacht wird, sollte Dein letzter FTB-Eintrag einen Link zum neuen Blog enthalten. Das sieht dann jeder Besucher.

Kostet halt alles etwas Zeit, ich weiß.

edit:

Wäre doch schade, das Schreiben aufzugeben oder nur für seine Facebook-Freunde Texte zu schreiben, finde ich. :)
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Danke für Deine netten Worte, Ubaldo. Ich weiß echt noch nicht, wie ich es weiterhin machen soll. Bin einfach hin- und hergerissen. Wahrscheinlich werde ich mich demnächst mal bei Wordpress anmelden und schauen, wie ich mit dem Blogerstellen zurecht komme. Kommt Zeit, kommt Rat. Wenn ich tatsächlich nen richtigen Blog eröffne, wird - wie Du schon richtig geschrieben hast - mein letzter Eintrag hier natürlich auf diesen Blog verweisen. :)
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Ist in der Tat mittlerweile keine Hexerei mehr, ein eigenes Blog zu eröffnen. Als weiterer Tipp sei noch empfohlen, deine Texte dann bei der ofdb und imdb einzutragen, bringt meiner Erfahrung nach auch einiges an neuen Lesern.
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pasheko sagte am 17. April 2015, 01:12:

Ist in der Tat mittlerweile keine Hexerei mehr, ein eigenes Blog zu eröffnen. Als weiterer Tipp sei noch empfohlen, deine Texte dann bei der ofdb und imdb einzutragen, bringt meiner Erfahrung nach auch einiges an neuen Lesern.

Ich möchte keinen Blog eröffnen. Es gibt wahrscheinlich eh schon viel zu viele
davon, und da wird die Welt nicht auch noch auf meine Ergüsse warten. Außerdem geht es mir mehr um einen Austausch mit anderen, um eine Art virtuellen
cineastischen Stammtisch, als darum mich als Möchtegernfilmkritiker zu
profilieren.
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Splatter-Fanatic sagte am 16. April 2015, 21:27:

Mit dem Schließen der Filmforen Ende Mai stellt sich auch für mich die Frage, wie, wo und ob überhaupt es weitergehen soll mit meinem Filmtagebuch. Auch wenn meine kleinen Texte - so selbstkritisch bin ich schon - sicher nicht gerade von allzu hohem Niveau geprägt sind und eher als Beobachtungen eines Amateur-Schreibers angesehen werden müssen und weniger als echte Filmkritik wahrgenommen werden dürfen und sollen, so muss ich doch sagen, dass mir etwas fehlen würde, wenn ich mit dem Schreiben einfach aufhören müsste. Ich habe in dieses Filmtagebuch verdammt viel Herzblut gesteckt und das Schließen dieses Forums und die damit verbundene Schließung des Tagebuchs geht sicher nicht spurlos an mir vorbei.

Geht mir ganz genauso. Ich werde aber wohl auf wordpress oder einer ähnlichen Seite weitermachen, wobei ich ebenfalls Zweifel habe, ob das Viele lesen werden. Ist mir im Prinzip aber nicht so wichtig. Mir geht es in erster Linie darum, für mich selbst meine Eindrücke festzuhalten. Ich habe regelmäßig in dein FTB geschaut und würde dies sicher auch künftig tun. Fühle dich also ermuntert weiterzumachen!
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Es juckt in den Fingern. Ich denke schon, dass ich - sofern ich mit der Technik klarkomme (wovon ich einfach mal ausgehe, wenn das tatsächlich keine große Zauberei ist) - in einem eigenen Blog weitermachen werde.
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Ich habe mich jetzt für blogspot entschieden und bin gerade dabei, alles einzurichten. Ist kein größeres Problem und sieht schon ganz nett aus. Jetzt müsste ich nur mal wieder Zeit für einen Film haben...
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Antoine Doinel sagte am 17. April 2015, 15:57:

Ich möchte keinen Blog eröffnen. Es gibt wahrscheinlich eh schon viel zu vieledavon, und da wird die Welt nicht auch noch auf meine Ergüsse warten. Außerdem geht es mir mehr um einen Austausch mit anderen, um eine Art virtuellencineastischen Stammtisch, als darum mich als Möchtegernfilmkritiker zuprofilieren.

Kennst du Letterboxd? Dort schreibt man quasi einen Blog, kann aber auch reichlich mit anderen Filmfreaks interagieren. Sind auch einige Filmforler dort aktiv.
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Noruberuto sagte am 18. April 2015, 09:42:

Kennst du Letterboxd? Dort schreibt man quasi einen Blog, kann aber auch reichlich mit anderen Filmfreaks interagieren. Sind auch einige Filmforler dort aktiv.

Ubaldo, zum Beispiel. Ich benutze das hauptsächlich als Filmbewertungsseite. Ist ganz praktisch, dasss man in seinem Diary alle Filmsichtungen chronologisch mit Sternewertung sieht.

Als Quasi-Blog kann man die Seite freilich auch benutzen, Splatter-Fanatic, ohne einen eigenen Blog überhaupt erstellen zu müssen. Allerdings empfiehlt sich dort aufgrund des sehr internationalen Publikums die englische Sprache für Filmtexte. Man kann aber natürlich auf Deutsch schreiben. Tun auch einige Leute. Mir gefällt Letterboxd jedenfalls sehr gut.
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Vielleicht schau ich mir das auch mal an. Ist ja noch ein bisschen Zeit. Vorerst werd ich hier noch fleißig weiter Texte veröffentlichen. :)
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Letterboxd ist sozusagen das Fecebook-Äquivalent für Film. Technischer auskennmüssen-Faktor tendiert gegen null, was sehr angenehm ist. Dafür kann man sich voll und ganz dem Inhalt widmen. Leider ist aber auch alles etwas uniformiert, man kann formal so gut wie nichts anpassen. Bei einem "echten" Blog hingegen hast du absolute Freiheit, was Form und Inhalt betrifft, musst aber dementsprechend mehr Zeit investieren.
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