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One Night Stands und wahre Liebe





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MAGIC MOMENTS, TEIL 4



THE DEVIL IN MISS JONES (USA 2005; Regie: Paul Thomas)

Wie schon Damianos Original aus dem Jahr 1973 hat auch das 2005 veröffentlichte gleichnamige - jedoch hauptsächlich unter dem Titel The New Devil in Miss Jones vermarktete - Remake von Regisseur Paul Thomas einen echten magischen Moment zu bieten. Wie schon im Original hat dieser Moment etwas mit dem Grund zu tun, weswegen Miss Jones (Savanna Samson) in die Hölle muss. Das Remake ist allerdings etwas anders aufgebaut als das Original und auch der Grund ist ein anderer. Hier erfahren sowohl der Zuschauer als auch die Protagonistin selbst erst zum Ende des Films die Wahrheit. Georgina Spelvin - die Darstellerin der Miss Jones im Original - öffnet Miss Jones in einem kleinen Gastauftritt als Zimmermädchen eine Tür, hinter der der Grund für ihr Schicksal zu sehen ist. Das Zimmermädchen verwandelt sich in Miss Devlin (Jenna Jameson) - dem Pendant zu dem von John Clemens gespielten Abaca im Original - und diese konfrontiert Miss Jones endgültig mit den Konsequenzen, die sie erwarten. Miss Jones geht verstört und eingeschüchtert einen langen Gang rückwärts, während Miss Devlin immer weiter auf sie zugeht. Eine wirklich unglaublich intensive Szene. Ja, so etwas ist auch in modernen HC-Produktionen noch immer möglich.

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THE DEVIL'S REJECTS (Deutschland/USA 2005; Regie: Rob Zombie)

Ein Großteil magischer Momente oder erinnerungswürdiger Szenen entsteht für mich durch perfektes Zusammenspiel zwischen Film und Musik. So auch in Rob Zombies The Devil's Rejects. Zu den Klängen von Lynyrd Skynyrds "Free Bird" rasen die Fireflys am Ende ihrer Flucht mit gezogenen Waffen einer Polizeisperre und zugleich dem sicheren Tod entgegen. Ganz groß!

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DIABOLIK (Frankreich/Italien 1968; Regie: Mario Bava)

In Mario Bavas kunterbunter Comicverfilmung Diabolik befindet sich eine kleine, eigentlich eher unbedeutende Szene, die in meinen Augen diese fast schon unnachahmliche und von mir so heiß und innig geliebte Atmosphäre solcher Produktionen auf den Punkt bringt. Zu den Klängen von Ennio Morricones "Deep Deep Down" dürfen wir Eva Kant (Marisa Mell) beim Duschen beobachten. Eva verlässt mit einem Handtuch die Dusche und begibt sich danach vor die benachbarte Duschkabine in der sich Diabolik (John Phillip Law) befindet um diesem mitzuteilen, dass er sich beeilen soll. Was danach folgt, kann sich wohl jeder denken...

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DIP HUET SEUNG HUNG (Hong Kong 1989; Regie: John Woo)

The Killer ist meines Erachtens der vielleicht beste Filme von John Woo. Und der finale Shootout in der Kirche ist der absolute Höhepunkt eines in jeglicher Hinsicht perfekten Action-Streifens.

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DONNIE DARKO (USA 2001; Regie: Richard Kelly)

Ein wunderbares Beispiel für das nahezu perfekte Zusammenspiel zwischen Film und Musik gibt es auch in Donnie Darko. Vielleicht geht es ja anderen Filmfreunden, die Kellys Streifen kennen- und auch liebengelernt haben ähnlich wie mir. Wann immer ich im Radio die Klänge dieser grandiosen Coverversion des Tears for Fears-Hits "Mad World" höre, laufen die entsprechenden Szenen des Films vor meinem geistigen Auge ab.

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DOOM (Deutschland/Großbritannien/USA/Tschechien 2005; Regie: Andrzej Bartkowiak)

Mir ist vollkommen klar, dass Doom alles andere als ein "guter" Film ist. Und einen wirklich magischen Moment hat der Streifen auch nicht zu bieten. Der Grund, weswegen er in dieser Liste der "Magic Moments" dennoch auftaucht? Weil nicht alle Momente magisch sein müssen, manchmal reicht auch ein einfach nur "geiler" Moment aus, um unvergesslich zu werden. Und so einer ist die Ego-Shooter-Sequenz - mag manch einer sie vielleicht noch so peinlich finden - in meinen Augen auf jeden Fall. Eine wunderbare Verbeugung vor der Vorlage.

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DR. NO (Großbritannien 1962; Regie: Terence Young)

In meiner Liste der magischen Momente wird es sicher viele Beiträge geben, bei denen einige nur verwundert den Kopf schütteln können. Dann gibt es aber sicher auch Szenen, die wohl fast zwangsläufig in einer solchen Liste auftauchen. So eine Szene ist meines Erachtens der erste Auftritt des ersten Bondgirls im ersten Bondfilm. Von James Bond (Sean Connery) beobachtet, kommt die wunderschöne Honey Ryder (Ursula Andress) singend aus dem Meer und betrachtet sich danach eingehend die Muscheln, die sie gesammelt hat. Ein solch beeindruckender erster Auftritt eines Bondgirls ist wohl in keinem der späteren Bondfilme mehr gelungen. Die Hommage an diese Szene aus Stirb an einem anderen Tag mit Halle Berry in der Rolle des Bondgirls wirkt im direkten Vergleich mit dem Original fast schon peinlich.

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ELIZABETHTOWN (USA 2005; Regie: Cameron Crowe)

Für mich der Höhepunkt so einiger magischer Momente aus Cameron Crowes großartigem Elizabethtown: Der von Claire (Kirsten Dunst) für Drew (Orlando Bloom) entworfene Road Trip.

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FACE/OFF (USA 1997; Regie: John Woo)

Zeitlupenaufnahmen, im Wind wehende Kleidungsstücke, Tauben - einige der immer wieder eingesetzten Stilmittel von John Woo, die auch in seinen US-Produktionen für den einen oder anderen magischen bzw. extrem stylishen Moment sorgen. In Im Körper des Feindes ist es eine kurze Szene am Anfang des Films - noch während der Vorspann läuft -, die mich damals schon im Kino absolut begeistert hat. Mit ausgebreiteten Armen läuft Castor Troy (Nicolas Cage) über ein Flugfeld, sein Mantel weht im Wind. Er lässt sich den Mantel von einem seiner Handlanger abnehmen, zwei goldene Pistolen mit verzierten Griffen kommen zum Vorschein. Das ist nun sicher keine Sequenz, die für die Handlung in irgendeiner Weise von großer Wichtigkeit wäre - aber sie kommt halt verdammt cool rüber.

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FADE TO BLACK 2 (USA 2006; Regie: Paul Thomas)

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und so haben es tatsächlich insgesamt drei Pornos in diese Liste geschafft. Nach einem Klassiker und dem Remake dieses Klassikers nun eine moderne Feature-Produktion aus dem HC-Bereich. Regisseur ist - wie beim Remake von The Devil in Miss Jones - wiederum Paul Thomas. In Fade to Black 2 spielt er sich praktisch selbst. Es geht um den Regisseur Trent Morgan (Paul Thomas), der - um unliebsamen Gestalten aus dem Weg zu gehen - einen außergewöhnlichen Job annimmt. Er lässt sich von Bewohnern einer Kleinstadt engagieren, die einen Porno drehen und anschließend für gutes Geld verkaufen wollen, um so die Sanierung des städtischen Abwassersystems zu finanzieren. Doch die Arbeit mit den Amateuren gestaltet sich schwieriger als gedacht. Keiner schafft es, seine Hemmungen vor der Kamera abzulegen. Aus Verzweiflung lässt Morgan sein Starlet Darla (Lexie Marie) anreisen. Sie als absoluter Vollprofi soll den Amateuren dabei behilflich sein alle Hemmungen abzulegen. Und dieser erste Auftritt von Darla vor den Kleinstädtern ist dann tatsächlich ein besonderer und irgendwie magischer Moment in Fade to Black 2: Vor den Augen der Amateure schreitet sie in ihrem Fick-mich-Outfit wie eine Diva langsam eine Treppe herunter.

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SIEHE AUCH:
Magic Moments, Teil 1
Magic Moments, Teil 2
Magic Moments, Teil 3
Magic Moments, Teil 5
Magic Moments, Teil 6
Magic Moments, Teil 7
Magic Moments, Teil 8
Magic Moments, Teil 9
Magic Moments, Teil 10




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