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One Night Stands und wahre Liebe





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THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT



THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT THE FAST AND THE FURIOUS: TOKYO DRIFT (DVD: Universal, Deutschland)
(OT: The Fast and the Furious: Tokyo Drift | Deutschland/USA 2006 | Regie: Justin Lin)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB

Der schon mehrfach wegen illegaler Straßenrennen mit dem Gesetz in Konflikt gekommene Teenager Sean (Lucas Black) wird von seiner alleinerziehenden Mutter (Lynda Boyd) zur Streife nach Tokio zu seinem dort lebenden Vater (Brian Goodman) verfrachtet. Aber auch in Tokio gibt es eine illegale Rennszene und es dauert nicht lange, bis Sean diese kennenlernt...

Der dritte Teil der mittlerweile schon 5 Filme umfassenden The Fast and the Furious-Reihe ist der einzige Film, der weder Vin Diesel noch Paul Walker in Hauptrollen zu bieten hat. Auf den allerersten Blick hat der Streifen also weder etwas mit den Vorgängern noch mit den Nachfolgern zu tun. Erst in der wirklich netten Endsequenz folgt der Brückenschlag zu den sonstigen Streifen. Dort wird auch klar, dass die Ereignisse dieses Films sich in der Timeline der kompletten Reihe erst nach Teil 5 abspielen. Davor gibt es Action und Car-Chase-Sequenzen satt. Allerdings auch nichts anderes. The Fast and the Furious: Tokyo Drift ist ein ausgesprochen einfach gehaltener und schlicht dummer Film, in der Konsequenz, wie er seine Einfachheit und Dummheit durchzieht, aber schon fast wieder bewundernswert. Hatten Rob Cohen und insbesondere John Singleton in den beiden Vorgängern zumindest noch versucht, die Schauwerte in einen Hauch von Handlung einzubetten, macht sich Regisseur Justin Lin diese "Mühe" erst gar nicht. Seine Plotelemente sind nicht mehr als Versatzstücke aus dem Baukasten "Drehbuchschreiben für Anfänger". Lin verlässt sich ausschließlich auf seine Actionszenen, seine aufgemotzten Karren und seine hübschen Japanerinnen in hohen Stiefeln und extrem kurzen Röcken. Für mehr ist in The Fast and the Furious: Tokyo Drift einfach kein Platz. Allerdings wirkt diese fast schon planlose Aneinanderreihung von Schauwerten für halbwegs "normale" Zuschauer auf die Dauer ausgesprochen ermüdend. Dem anvisierten Zielpublikum - Teenager mit schwerer ADS-Störung - dürfte das allerdings ziemlich egal sein. Alle anderen Rezipienten können während der Sichtung dieses Streifens ein paar Experimente ausprobieren. Beispielsweise wie lange sie es aushalten, den schnell geschnittenen Actionszenen zu folgen ohne dabei nervöse Zuckungen zu bekommen. Oder wie belastbar die heimische Surroundanlage und insbesondere deren Subwoofer ist. Kein Film für das Kind, sondern viel mehr für das Kleinkind im Manne. Ich hol jetzt meine Matchbox-Autos vom Dachboden und spiel die Stunts aus dem Streifen nach.

TRAILER:


Justin Lin Vin Diesel Sonny Chiba 2000er car chase Sequel Carsploitation



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