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One Night Stands und wahre Liebe





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DAMNED BY DAWN



DAMNED BY DAWN DAMNED BY DAWN (DVD: I-On New Media, Deutschland)
(OT: Damned by Dawn | Australien 2009 | Regie: Brett Anstey)

Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Nach längerer Zeit kehrt Claire (Renee Willner) in ihr Elternhaus im australischen Hinterland zurück um ihre kranke Großmutter (Dawn Klingberg) zu besuchen. Die bereitet sich bereits auf ihren Tod vor und erzählt ihrer Enkelin, dass ihr eine gespenstische Hexe beim Übertritt ins Jenseits helfen werde. Claire nimmt diese Aussage nicht sonderlich ernst, muss aber - als ihre Großmutter tatsächlich im Sterben liegt - entsetzt feststellen, dass diese die Wahrheit gesagt hatte. Voller Panik greift Claire die Hexe an, mit verheerenden Folgen...

Noch ein Film aus Australien, dieses Mal aus dem Bereich des Independent-Horror. Und für einen Debütfilm ist der Streifen durchaus ansehnlich geraten. Bevor es in der zweiten Filmhälfte ans Eingemachte geht, versucht Regisseur Brett Anstey in der ersten Hälfte so etwas wie Spannung aufzubauen und eine schaurige Atmosphäre zu erzeugen. Das gelingt ihm über weite Strecken auch ganz gut. Das Setting des Films - mit nebeldurchwobenen Wäldern und einem großen, bedrohlich wirkenden Haus irgendwo im Nirgendwo - eignet sich dafür bestens, der eine oder andere Schockeffekt sitzt und die Masken der Hexen, Geister und Dämonen sind richtig schön "creepy" ausgefallen. Leider übertreibt es Brett Anstey im weiteren Verlauf des Films dann etwas zu sehr mit dem Einsatz der Nebelmaschine - offensichtlich hatte er den Eindruck, dass viel Nebel vollkommen ausreicht um eine dichte Atmosphäre zu erzeugen - und verliert dabei irgendwie seine Story ein bisschen aus den Augen. Zum Ende hin wirkt Damned by Dawn mitunter etwas konfus und auch der eine oder andere Effekt ist dann doch eher miss- statt gelungen.
Die Frage ist allerdings, ob man einem Film wie Damned by Dawn überhaupt solche Schwächen vorwerfen darf. Wenn man nämlich ein bisschen in die sich im Bonusmaterial der DVD von I-ON New Media befindliche, knapp 1-stündige Making-Of-Dokumentation reinschaut, wird schnell klar, dass es sich bei Damned by Dawn letztendlich um ein Fanprojekt handelt, einen kleinen Film, der über einen Zeitraum von 3 Jahren gedreht wurde und in den alle Beteiligten ganz offensichtlich jede Menge an Herzblut gesteckt haben. Für viele der Cast- und Crew-Mitglieder war dies die erste Arbeit an einem abendfüllenden Spielfilm und unter diesen Voraussetzungen kann sich das Ergebnis absolut sehen lassen. Erfreulich ist außerdem die Tatsache, dass Damned by Dawn nicht auf der mittlerweile doch schon reichlich ausgelutschten Torture-Porn-Welle mitreitet und auf seine ganze eigene Art und Weise ein kleines bisschen Abwechslung in das in den letzten Jahren - durch Saw & Konsorten sowie unzähligen Remakes und Reboots alter Streifen - doch etwas festgefahrene Horrorgenre bringt.

TRAILER:


Brett Anstey 2000er Australien Rache



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