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One Night Stands und wahre Liebe





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FORCED ENTRY



FORCED ENTRY FORCED ENTRY (DVD: After Hours Cinema, USA)
(OT: Forced Entry | USA 1972 | Regie: Shaun Costello)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Der Krieg in Vietnam ist vorbei. Doch für einen der vielen Veteranen (Harry Reems) geht der Krieg im Kopf weiter. Als neues Feindbild hat er sich das weibliche Geschlecht ausgesucht und beginnt damit, wahllos Frauen zu vergewaltigen und zu töten…

Forced Entry von Regisseur Shaun Costello dürfte wohl zu den berüchtigsten Beitragen der sogenannten Roughies aus dem Golden Age of Porn gelten. Und das vollkommen zu Recht. Ich habe selten einen Film gesehen, der dermaßen verstörend und befremdlich geraten ist, wie dieser Streifen. Das liegt zum einen an der intensiven Darstellung des Psychopathen durch Harry Reems (er steht hier einem Jamie Gillis - der im Hardcore-Kino der damaligen Zeit praktisch ein Abo auf solche Rollen hatte - oder einem David Hess aus The Last House on the Left in wirklich gar nichts nach), zum anderen an der Vermischung von Hardcore- und Kriegsszenen. Erotisch, erregend oder anregend ist hier rein gar nichts. Ein hässlicher, bedrückender, fast unverdaulicher Film, der lange Zeit äußerst schwer im Magen liegen bleibt, innerhalb seines Subgenres aber definitiv ein, wenn nicht sogar der Meilenstein ist bzw. sein dürfte. Für zartbesaitete Gemüter definitiv nicht geeignet.

TRAILER:


Harry Reems Shaun Costello 1970er female nudity Roughie Shocksploitation



Dafür ein nachdrückliches :cheers: !

Ich finde auch, der Film ist ein verdrängtes Meisterwerk und in jeglicher Hinsicht der konsequente Kulminationspunkt des Splatterkinos.

Wir haben den vor zwei Jahren mal auf dem Pornfilmfestival gezeigt, und ich war mir im Vorfeld schon sehr unsicher über die zu erwartenden Publikumsreaktionen. Jedenfalls unser Publikum konnte dann aber doch sehr gut damit umgehen.
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Dankeschön. :cheers:

Vor FORCED ENTRY hab ich mich ziemlich lange gedrückt, weil ich schon "befürchtet" hatte, dass mich da ein äußerst schwer verdauliches Stück Genrekino erwartet. Und das sage ich als Freund des gerne auch etwas "extremeren" Exploitation-Films. Meine "Befürchtungen" haben sich dann auch vollends bestätigt. Einer dieser Streifen, die einen erst mal ziemlich mies zurücklassen und nach deren Sichtung man sich irgendwie "schmutzig" fühlt. Gegen FORCED ENTRY kommt mir im Nachhinein betrachtet der vor einigen Monaten gesehene WATER POWER - ja auch von Shaun Costello - regelrecht harmlos vor.
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