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One Night Stands und wahre Liebe





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BULLITT



BULLITT BULLITT (DVD: Warner, Deutschland)
(OT: Bullitt | USA 1968 | Regie: Peter Yates)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Bullitt (Steve McQueen), seines Zeichens Polizist in San Francisco, erhält den Auftrag einen wichtigen Zeugen zu beschützen. Als dieser tatsächlich Opfer eines Attentats wird und im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erliegt, hält Bullitt den Tod des Zeugen geheim und macht sich auf die Suche nach den Tätern...

Peter Yates' Bullitt gilt ja gemeinhin als der Steve McQueen-Film schlechthin und - vor allem wegen der berühmten Verfolgungsjagd - als einer der wegweisendsten Streifen für das Action-Genre. Vielleicht hatte ich mir aufgrund der großen Vorschusslorbeeren einfach viel zu viel von Bullitt erwartet, denn die Erstsichtung dieses Klassikers verlief doch ziemlich ernüchternd. Der Film war sicher nicht schlecht, großartige Begeisterungsstürme hat der Streifen bei mir aber nicht gerade ausgelöst. Ich hatte mir einen ähnlichen Kracher wie Getaway erhofft (der für mich persönlich den Steve McQueen-Film schlechthin darstellt) und wurde von dem in meinen Augen doch recht spannungsarmen Bullitt dann auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Vielleicht kann ich dem Streifen bei einer Zweitsichtung, die sicher irgendwann anstehen wird, ja mehr abgewinnen. Schließlich weiß ich dann schon, was mich erwartet.

TRAILER:


Robert Duvall Jacqueline Bisset Steve McQueen Peter Yates 1960er car chase San Francisco Oscar Winner Oscar Nominee



Also die Verfolgungsjagd ist wirklich nicht übel, sogar besser als ich sie in Erinnerung hatte, leider ist das aber auch das einzig Unterhaltende bei dem Film; die Story ist unschlüssig und auch ehrlich gesagt kaum packend. Mehr noch, die Handlung ist zäh wie Gummi und ich frage mich auch immer, wie die Leute auf über 10 min. Verfolgungsjagd kommen. Die reine Jagd beträgt siebeneinhalb Minuten, nimmt man auch die vorangegangene Beschattungsszene, in denen die Fahrzeuge noch gemächliches Tempo fahren, komme ich auf etwa neuneinhalb minuten.

Also für heute gibts erstmal - und auch nur dank der wirklich guten Autojagd

6 von 10, weil viel zu träge... und die auch nur ganz knapp.

Action gibts reichlich, las ich noch wo ???? hö??? Außer der Autojagd gibts nur das eher magere Finale am Flughafen und den Minishootout in der ersten Stunde. Action reichlich??? Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild


Ich weiß nicht, ob man die beiden filme miteinander vergleichen kann, aber gerade wenn es um Filme geht, die eher als Thriller aufgebaut sind und die ein oder zwei Höhepunkte haben in einer rasanten Verfolgungsjagd, dann fällt mir Leben und sterben in LA ein. Klar, der Film ist 17 Jahre neuer, aber dennoch, sage ich es, im direkten Vergleich kackt der Bullit tierisch ab: Story extrem schwach, die von Live and Die in LA finde ich wesentlich mitreißender, die Musik, auch hier Bullit extrem lahmarschig, selbst die Autojagd, im direkten Vergl. würde ich Friedkins Highspeedjagd vorziehen, auch weil mich der restliche Teil des Films einfach viel mehr anspricht



Nachtrag zu Bullit (Quelle Wikipedia)

Lange Zeit nahm man an, dass der autobegeisterte Steve McQueen den Mustang während der Dreharbeiten selbst gefahren habe. Dies stimmt nur zum Teil. Einige fahrerisch anspruchsvolle oder gefährliche Szenen wurden von dem berühmten Stuntman und Motorradrennfahrer Bud Ekins gedoubelt, der McQueens Motorradsprung in Gesprengte Ketten ebenfalls gedoubelt hatte. Unterscheiden kann man die jeweiligen Szenen der beiden meistens an der Stellung des Rückspiegels im Mustang. Sieht man die Augen des Fahrers, fährt McQueen selbst, wenn nicht, dann der Stuntman.
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