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One Night Stands und wahre Liebe





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HEUBODENGEFLÜSTER



HEUBODENGEFLÜSTER HEUBODENGEFLÜSTER (Pay-TV: Heimatkanal, Deutschland)
(OT: Heubodengeflüster | Deutschland 1967 | Regie: Rolf Olsen)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Großbauer Florian Maderer (Carsten Peter) macht sich berechtigte Hoffnungen bei den bald anstehenden Wahlen zum Amt des Bürgermeisters und wird plötzlich mit der knallharten Realität konfrontiert, dass er wegen einer angezettelten Rauferei einen mehrwöchigen Gefängnisaufenthalt anzutreten hat. Das könnte Maderer den Wahlsieg kosten und um die ganze Angelegenheit zu vertuschen, zwingt er seinen hilflosen Vetter Blasius (Gunther Philipp) dazu, ihm zu helfen. Blasius soll sich als Maderer ausgeben und an dessen Stelle die Haftstrafe im einige Städte entfernt gelegenen Gefängnis antreten...

Bereits nach den Anfangscredits erscheint eine Texttafel, auf der sinngemäß zu lesen steht, dass Gerüchte, nach denen der nun folgende Film diverse Auszeichnungen erhalten hätte, empört zurückgewiesen werden. Damit wird die Richtung des Films zweifelsfrei vorgegeben. Heubodengeflüster ist purer Klamauk, ein früher Bruder im Geiste von beispielsweise den Supernasen-Filmen und anderen zweifelhaften Höhepunkten deutscher Komödienkost. So manche Gags dürften bereits im Jahr 1967 einen ziemlich langen Bart gehabt haben. Regisseur Rolf Olsen und sein durchaus namhaftes Ensemble (Ralf Wolter, Trude Herr, Gunther Philipp, Willy Millowitsch) rumpeln in dieser doch ziemlich kurzweilig ausgefallenen Verwechslungskomödie munter drauf los und scheren sich einen feuchten Dreck darum, dem Zuschauer auch nur einen Hauch an anspruchsvoller Unterhaltung zu präsentieren. Spaß macht dieser komplette Blödsinn fast zwangsläufig ungemein und ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich mich von dem Krawall bestens unterhalten fühlte. Muss mal wieder die Supernasen-Filme gucken.

Rolf Olsen 1960er Lisa Film



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Splatter-Fanatic
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