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One Night Stands und wahre Liebe





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THE LAST HOUSE ON THE LEFT (Extended Cut)



THE LAST HOUSE ON THE LEFT (Extended Cut) THE LAST HOUSE ON THE LEFT (Extended Cut) (Blu-ray: Universal, Großbritannien)
(OT: The Last House on the Left | USA 2009 | Regie: Dennis Iliadis)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Als die beiden Freundinnen Mari (Sara Paxton) und Paige (Martha MacIsaac) dem schüchternen Justin (Spencer Treat Clark) mit der Aussicht auf einen Joint in ein Motelzimmer folgen, hätten sie nicht gedacht, dass kurz darauf ihre komplette Welt zusammenbricht. Die Mädchen geraten in die Hände von Justins Vater, des brutalen Krug (Garrett Dillahunt), und seiner Bande...

An die Horrorfilm-Remake-Welle der letzten Jahre habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt und so skeptisch wie manch andere Genrefans stehe ich den vielen Neuinterpretationen ja sowieso nicht gegenüber. Da wechseln sich Licht und Schatten ab und nicht wenige der viel beschimpften Filme haben mir sogar richtig gut gefallen. Wenn dann aber plötzlich einer der persönlichen Lieblinge eine Neuauflage erfährt, kommt auch bei mir eine gewisse Skepsis auf. Cravens The Last House on the Left halte ich für einen der großartigsten Terrorfilme aller Zeiten und ob es gelingen würde, den adäquat in die Neuzeit zu transportieren, wagte ich doch zu bezweifeln. Unberechtigterweise, wie sich nun herausgestellt hat. Denn die Neuauflage aus dem Jahr 2009 ist ein richtig guter Film geworden. Regisseur Dennis Iliadis unternimmt erst gar nicht den Versuch, die dreckige und rohe Atmosphäre des Originals zu kopieren und er unternimmt auch keinen Versuch, die Rolle des Krug mit einer zweitklassigen David-Hess-Kopie zu besetzen. Das wäre wohl sowieso nicht gelungen. Stattdessen orientiert er sich lose an der Vorlage - die ja letztendlich auch nur ein Remake von Bergmans Die Jungfrauenquelle war - und erzählt die Geschichte auf seine eigene Art und Weise. Und die kann sich wirklich sehen lassen. War Cravens Film in erster Linie abstoßend und schockierend, so ist Iliadis' Variante vor allem richtig schön spannend geraten und mit einigen wirklich derben Härten ausgestattet. Kein Wunder, dass dem Streifen in der ungekürzten Fassung eine FSK-Freigabe verwehrt geblieben ist. Auch die Schauspieler können größtenteils überzeugen; insbesondere Riki Lindhome in der Rolle der Sadie spielt ihren Part herrlich schön böse. Wenn es etwas an dem Film auszusetzen gibt, dann ist es der "final kill", der mir dann doch etwas zu übertrieben vorkam und ich bin froh, dass Iliadis solche Sperenzchen nicht schon zu früheren Zeitpunkten im Film platziert hat.

TRAILER:


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