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Watch Those Candles - Part 2


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Filme der letzten Tage Part 3


Summertime (David Lean/USA/GB/1955)


Endlich ein weiterer Film von David Lean den ich entdecken konnte. Nachdem ich seine "grossen" Werke ja nun alle gesehen habe war "Summertime" nun der erste kleinere Film den ich von Lean gesehen habe. Wo soll ich anfangen?? Der Film sieht mal wieder prächtig aus, Venedig bietet sich zwar für wunderbare Bilder geradezu an, aber die tolle Kamerarbeit zieht sich durch alle mir bekannten Lean-Filme. Jedenfalls ist das Ganze wunderbar anzusehen. Das nächste Plus ist Katharine Hepburn, ich bin ja grosser Fan von ihr und mag sie eigentlich viel mehr als ihre Schwester Audrey. Audrey mag objektiv gesehen ne ausergewöhnliche Schönheit sein aber ich finde Katharine einfach viel interessanter und das auch optisch. Naja, hier ist sie ja dann auch schon etwas älter und entsprechend gut ist ihre Darstellung. Sie gibt dem Film jedenfalls das gewisse Etwas.
Zudem ist die Geschichte auch relativ offenherzig und wohl auch brisant für die damalige Zeit. Das muss man ihm jetzt nicht unbedingt als positiv anrechnen, aber es trägt doch viel zur Natürlichkeit des Geschehens bei und macht das ganze ziemlich unverkrampft. Naja, aber was laber ich eigentlich so viel. "Summertime" ist ein grösstenteils zauberhafter Film irgendwo zwischen Romanze, Drama und Tragikkomödie den man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn er mich jetzt nicht ganz so gepackt hat wie andere Lean-Filme.



Nighthawks (Bruce Malmuth/USA/1981)

Stallone geht hier optisch mal einen anderen Weg und das ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig :D. Ansonsten kann ich nicht viel ausergewöhnliches and diesem Film feststellen auser das er vielleicht nicht so ganz in Stallone's sonstige Rollenwahl bzw. Filmwahl fällt und das er recht kantig und schnörkellos ist. Insgesamt wurde ich ganz passabel unterhalten. "Nighthawks" ist sicherlich in Stallone's Filmographie etwas ausergewöhnlich, zu seinen stärkeren Filmen zähle ich ihn aber nicht.



Mr. Hobbs Takes A Vacation (Henry Koster/USA/1962)

Sehr lustiger Klassiker mit James Stewart! Wie so immer bei solchen Filmen kann manches sicherlich etwas angegraut wirken im Vergleich mit unserem heutigen Zeitalter. Ich geb da eigentlich nicht viel drauf, denn ein guter Film setzt nie Staub an und ich kann über die meisten heutigen Komödien auch nicht wirklich MEHR lachen. Egal, der Film ist einfach super sympathisch und macht grossen Spass. Höhepunkt ist für mich James Stewart als Vogelkundschafter, da musste ich schon sehr lachen.


Men Who Stare At Goats (Grant Heslov/USA/2009)

Einer dieser Filme die man entweder mag oder hasst. Er hat einfach was Spezielles das eben nicht überall ankommt. Mir hat er insgesamt sehr viel Freude bereitet und den Darstellern sicherlich auch, jedenfalls glaube ich ihnen das anzusehen. Inhaltich ist das auch alles höchst amüsant und was den Wahrheitsgehalt angeht so hält man es am besten mit den ersten Worten des Films:" Es stimmt mehr als man vielleicht glauben würde." Joa, für mich ein sehr schöner Film mit dem Herz am richtigen Fleck, sicherlich nicht für jeden was aber dafür ist er was Besonderes.


Tango & Cash (Andery Konchalovsky/Albert Magnoli/USA/1989)

Bei aller Liebe für das Duo Stallone und Kurt Russel bleibt trotzdem ein relativ fahler Nachgeschmack. Die erste Hälfte ist ziemlich amüsant und auch sonst ist alles ganz ok. Das Ganze wirkt aber auf mich auch etwas lieblos und "hingeschludert" obwohl der Film handwerklich natürlich ok ist. "Tango And Cash" ist ganz ok, zu meinen Lieblingen aus dern 80er Jahren zählt er aber nicht.


The Bone Collector (Phillip Noyce/USA/1999)

Insgesamt ganz passabler Serienkiller/Ermittlerfilm, mit Schwerpunkt auf Spurensuche und Forensik. Hat seine spannenden Stellen, ist aber sowohl inhaltlich als auch handwerklich nicht viel mehr als solide Standartkost. Das Plus des Films sind die guten Darsteller, damals hat mich Angelina Jolie z.B. noch nicht genervt und Denzel Washington ist für mich eh fast immer ne sichere Bank. So ist "The Bone Collector" insgesamt ein guter Zeitvertreib, dank seiner Darsteller und einigen spannenden Passagen aber eben nicht wirklich etwas Besonderes.


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Filme der letzten Tage Part 2


The Avengers (Joss Whedon/USA/2012)


Die größtenteils sehr guten und mächtig unterhaltsamen Einführungsfilme für die Mitglieder der Avengers haben die Vorfreude auf diesen Film natürlich gesteigert. Skeptisch war ich trotzdem, die Skepsis hat sich aber schnell in Luft aufgelöst. Man hat es wirklich geschafft all diese Charaktere in eine homogen wirkende Geschichte zu packen die alles erfüllt was ich von einem Superhelden-Spektakel erwarte. Die Action ist einfach bombastisch und exzellent in Szene gesetzt und jeder der Charaktere hat seine Momente. Für mich hatten aber auf jeden Fall Hulk und Iron Man die besten Szenen. Ja, was soll man sagen? Perfekte Unterhaltung.



Driving Miss Daisy (Bruce Beresford/USA/1989)

Irgendwie besteht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Oscar-Gewinnern der letzten Jahre und diesem älteren Gewinner. Alles Filme die gut und nett sind aber keinem weh tun. Das klingt jetzt vielleicht etwas zu negativ, so mein ich es aber nicht, denn vor allem "Driving Miss Daisy" ist ein wirklich schöner und herzerwärmender Film. Er lebt dabei vor allem von seinen feinen Darstellern und ihrem hochsympathischen Spiel. Mehr gibts da im Moment nicht zu sagen, ich mag den Film sehr.


Tears Of The Black Tiger (Wisit Sasanatieng/Thailand/2000)

Es gibt sie alle paar Jahre mal, diese seltenen Glücksfälle bei denen ein Film rauskommt bei dem wirklich alles stimmt und wirklich alle Komponenten perfekt und unverkrampft harmonisieren. "Tears Of The Black Tiger" ist so ein Fall. Ich kann mir fast nicht vorstellen wie ein gestandener Film-Fan, der mit allen Genres was anfangen kann und vielleicht noch auf Klassiker steht, nicht in irgendeiner Weise Freude an diesem Film haben kann. Das "Tears Of The Black Tiger" nebenbei einer der besten thailändischen Filme ist versteht sich da von selbst.

Looper (Rian Johnson/USA/2012)

Ich kann nur immer wieder sagen das ich grosser Fan von allen Filmen mit Zeitreisethematik bin. Auch "Looper" hat mir ziemlich gut gefallen. Zwar hält er sich zumindest was Optik und Schauplätze angeht zurück wenns um Futuristisches geht. Dafür ist die Idee ziemlich gut und auch spannend umgesetzt. Der Film bringt keine grossen Mätzchen und zieht seine Sache recht schnörkellos und konsequent zu Ende. Die Sache mit dem Kind war für mich auch ziemlich gut und vor allem sehr unheimlich umgesetzt, auch wenn man es im zehnten Teil von "Scary Movie" sicherlich verarschen wird. Insgesamt ist "Looper" nicht ganz der erwartete Knaller aber er hat mir sehr gut gefallen.


Confucius (Hu Mei/China/2010)

Insgesamt ein ziemlich ansehnlicher Historienfilm, der sich aber in der Anfangsphase zu viel und danach etwas zu wenig Zeit für seine Geschichte nimmt. Naja, Konfuzius ist in China vielleicht auch nicht ganz unumstritten von daher kann man mit dem Inhalt ganz zufrieden sein. Die Darsteller sind allesamt brauchbar und Chow Yun-fat ist sowieso immer der Boss, auch wenn seine Performance hier nicht ganz so ausergewöhnlich ist wie man es von einigen Leuten gehört hat. Ja, "Confucius" ist sicher kein Ûberflieger aber allemal sehr sehenswert.


Argo (Ben Affleck/USA/2012)

"Argo" ist mit Sicherheit einer der spannungserzeugendsten Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Ansonsten ist das Ganze sicherlich sehr unterhaltsam, tut aber im Endeffekt auch keinem weh. Gefallen haben auch Alan Arkin und John Goodman, wobei auch der Rest der Darstellerriege sehr überzeugend ist. Der Film lebt wie erwähnt von seiner Spannung und seiner "verrückten" Geschichte. Guter Film, auch wenn für mich trotzdem ein wenig das Gefühl der Beliebigkeit kleben bleibt

The King's Speech (Tom Hooper/Australien/GB/2010)

Im Grunde genommen ist "The King's Speech" eigentlich ein harmloser Film der auch mal wieder keinem weh tut und irgendwie nicht besonders ambitioniert wirkt. Was Eindruck macht sind die Darsteller und ihre tollen Darbietungen, allen voran natürlich Colin Firth und Geoffrey Rush. Colin Firth hat das Stottern meiner Meinung nach sehr, sehr gut umgesetzt, ist nämlich nicht so einfach so etwas natürlich darzustellen. Ja, dank der Darsteller bleibt der Film interessant.


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Filme der letzten Tage


Waterworld (Kevin Reynolds/USA/1995)


Ich will ja nicht leugnen das Waterworld seine Probleme hat, vor allem was die Story betrifft welche sicherlich nicht immer ganz logisch ist. Das "Waterworld" aus einigen Gründen auch immer etwas trashig wirkt will ich auch nicht bestreiten, aber das ist in diesem
Fall eher positiv zu sehen. Was ich aber auch nicht zur Seite schieben will ist das Kevin Reynolds Endzeitfilm einfach verdammt unterhaltsam ist. Trotz seiner 130 Minuten ist er ziemlich kurzweilig und rasant und wird niemals langweilig. Er hat sehr sympathische Charaktere und einen völlig überzeichneten Bösewicht welcher von Dennis Hopper dementsprechend überdreht und amüsant gespielt wird. Keine Ahnung, der Film ha für mich was Besonderes,trotz seiner Schwächen und der Tatsache das er sicher einiges aus anderen Filmen kopiert. Ich mag ihn sehr!


Robin Hood: Prince Of Thieves (Kevin Reynolds/USA/1991)

Ich wünschte ich würde mich etwas besser mit der Geschichte von Robin Hood auskennen. Naja aber ich brauch irgendwie auch nicht viel Wissen um mir vorstellen zu können das Reynold's Version eher Oma's Märchenstunde entspringt. Ist aber auch egal, denn er ist ähnlich wie "Waterworld" einfach sehr unterhaltsam und sympathisch. An der Stelle von Dennis Hopper gibts hier eben Alan Rickman, welcher seine Rolle ebenso unterhaltsam spielt. In jüngeren Jahren hab ich den Film sehr gern gesehen und auch heute hab ich nichts gegen ihn!


F.I.S.T. (Norman Jewison/USA/1978)

Für viele Leute ja Stallone's beste Rolle, ich kann es zwar nachvollziehen was das Schauspiel betrifft aber bei mir führt nichts an Rocky vorbei. Egal, denn Fist ist so oder so ein vortrefflicher Film der mit ein paar mehr investierten Minuten sicherlich das Zeug zu nem grossen Klassiker gehabt hätte. Mir wurden irgendwann einfach zu viele Dinge vernachlässigt und die Story wird halt irgendwann zu sprunghaft. So bleibt am Ende eben nur noch ein sehr guter Film der das Zeug zu Größerem hatte. Egal, es gibt schlimmeres!


13 Assassins (Takashi Miike/GB/Japan/2010)

Takashi Miike dreht einen Samurai-Film mit Koji Yakusho in der Hauptrolle! Das ist etwas über das ich mich gefreut habe. Im Endeffekt wurde ich auch nicht enttäuscht. Das Takashi Miike problemlos jede Art von Film anpacken kann ist ja kein Geheimnis und so gelingt es ihm auch einen sehr guten Beitrag zum Samurai-Genre zu liefern. Was ich aber etwas schade fand ist das sich Miike zwar relativ viel Zeit für das ruhige Erzãhlen seiner Geschichte nimmt, die Charaktere aber trotzdem etwas zu kurz kommen lässt. Ich hätte mir noch etwas mehr Zeit mit ihnen und auch mehr Interaktion zwischen ihnen gewünscht. Naja, dafür bietet uns Miike aber ein beeindruckendes Finale das aus einer sicherlich über 30 Minuten langen Actionsequenz besteht. Hier gehts ordentlich zur Sache und es wird gemetzelt was das Zeug hält. Insgesamt ist "13 Assassins" sicherlich nicht revolutionär und hat etwas Luft nach oben, ist aber gleichzeitig einfach ein sehr guter Samurai-Film mit guter Inszenierung und Miike-Touch!


Biutiful(Alejandro Gonzales Inarritu/Spanien/Mexiko/2010)

Inarritu gibt mal wieder den Meister des Depri-Films, klingt zwar etwas negativ ist aber keinesfalls so gemeint. Die Geschichten rund um Uxbal, der von einem genialen Javier Bardem gespielt wird, fahren ein und der Film ist meisterlich inszeniert. Mehr hab ich im Moment auch nicht zu sagen. "Babel" hat mir zwar besser gefallen, "Biutiful" ist aber ebenfalls sehr stark und beeindruckend! Ach ja, möchte noch anmerken das sich Inarritu zwar dieses Mal mehr auf eine Person konzentriert, es aber trotzdem mehrere Geschichten gibt, er räumt ihnen eben nur nicht ganz so viel Platz ein wie z.B. in "Babel".


RED (Robert Schwentke/USA/2010)

Sehr, sehr unterhaltsamer Film mit einer sehr sympathischen Rentner-Truppe. Vor allem Johm Malkovich ist wieder mal genial hat ettliche tolle Szenen. Was soll man gross sagen? Ich kenn die Vorlage nicht und weis deshalb nich wie gelungen der Film in dieser Hinsicht ist. Die Story ist einfach recht interessant und kurzweilig. "RED" zieht seinen größten Unterhaltungswert für mich einfach aus dieser herrlichen Truppe! Ein Film den man sich sicher öfters ansehen kann.


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The Expendables (Director's Cut)


The Expendables (Director's Cut) (Sylvester Stallone/USA/2010)



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Ich fand den Film ja nach dem ersten Ansehen (liegt bestimmt über ein Jahr zurück) eigentlich nur OK, dieses Mal habe ich Stallone's Action-Orgie aber richtig genossen. Ich weis nicht ob es wirklich daran liegt das dieser Director's Cut angeblich runder ist aber ich hatte einfach ne Menge Spass und das Feeling war richtig gut. Ok, ich würde immer noch sagen das die Action ein wenig zu schnell geschnitten und teilweise auch etwas dunkel geraten ist, Spass macht das ganze aber trotzdem und die Häre ist genau richtig. Vor allem das ausufernde Finale geht richtig ab, das ist wirklich ne wahre Freude. Das Beste an "The Expendables" ist trotz allem aber immer noch sein fantastischer, legendärer Cast mitsamt den unterhaltsamen Dialogen und Sprüchen. Als schnörkelloser Actioner, mit dem man einfach nur seinen Spass hat mit den alten und jüngeren Haudegen, ist Stallone's Filme einfach 1A. So ist jetzt bei der Zweitsichtung letztlich doch noch so ein kleiner Traum von mir in Erfüllung gegangen und ich freue mich nun noch mehr auf den zweiten Teil, den werd ich wohl auch in den nächsten Tagen zu sehen bekommen!


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Rocky 1-6


Rocky 1-6 (John G. Avildsen/Sylvester Stallone/John G. Avildsen/USA/1976/1979/1982/1985/1990/2006)


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Mehr als Avildsen und Stallone mit "Rocky" erreicht haben kann man sich eigentlich nicht wünschen. "Rocky" ist ein Film, eine Geschichte und ein Charakter der von sämtlichen Generationen geliebt wird und zum absoluten Kult wurde und das völlig zurecht. Es ist einfach ein wunderbarer Film voller magischer Momente und mit einem der liebenswertesten und sympathischsten Charaktere die es ja gab. Ich wüsste überhaupt nicht was man an hier hätte besser machen können, in Vergleich zu seinen Nachfolgern ist er zwar weniger Actionlastig aber das ist auch gut so. Denn ich liebe das Herz und die warmherzigkeit die dieser erste Teil besitzt, wenn man nur über diese tolle Geschchichte und die Charaktere nachdenkt dann treibts einem schon die Tränen in die Augen. "Rocky" ist ein wahrer Glücksfalls und ein Film für die Ewigkeit der auch Stallone zu einem der beliebtesten Darsteller ever machte. "Rocky" ist die Rolle und der Film seines Lebens und das kann ihm keiner nehmen, egal wie sie alle noch heißen.


Zum Glück hat man bei "Rocky 2" bei allen möglichen Varianten, wie sich die Geschichte entwickeln konnte, eine der besten Möglichkeiten gewählt und auch Stallone hat seine Sache als Regiesseur gut gemacht. Ist schön zu sehen das auch dieser zweite Teil wieder zu gefühlvoll ist und sich Zeit für die Geschichte zwischen Rocky und Adrian nimmt und meiner Meinung nach immer noch voll und ganz für seine Charaktere lebt. Ich finde immer noch das "Rocky 2" kaum schwächer ist als der erste Teil, obwohl er nicht ganz so magisch ist und der Kampf zwischen Rocky und Creed mich weniger begeistert hat, aber ich finde man hat so ziemlich das beste daraus gemacht. Jedenfalls bildet "Rocky 2" zusammen mit dem ersten den Glanzpunkt der Serie!

Auch wenn "Rocky 3" ein absolut gelungener Film ist so ist er schon ein wenig von der Qualität der ersten Teile entfernt. Trotzdem muss man sagen das die Geschichte zumindest noch gut und sinnvoll weitergeführt wird auch wenn natürlich so langsam etwas der Lack ab ist und sich die Motive wiederholen. Ich finde aber das die Fights in dem Film der absolute Hammer sind, auch wenn sie mit der Realität schon lange nichts mehr zu tun haben. Das macht aber auch nichts und war etwas das mich auch nie gestört hat, das Finale gegen Clubber Lang ist jedenfalls einer der geilsten Kino-Fights die es je gab und auch besser als der Kampf gegen Ivan Drago im nächsten Teil. Insgesamt halte ich "Rocky 3" für einen weiteren gelungenen Teil der Serie den ich nicht missen möchte, leider blieb er bis zum neuen "Rocky Balboa" für mich auch der letzte überzeugende Teil der Serie.

Stallone hat ja mal gesagt das er immer einen neuen Rocky Film drehte wenn er wieder mal Geld brauchte, auch wenns jetzt als Witz gemeint war so hat man bei "Rocky 4" schon diesen Eindruck. Dieser Teil hat für mich auser der Anwesenheit von liebgewonnenen Charakteren und dem Boxen nicht mehr viel mit den Vorgängern gemein. Mir schwirrte beim ansehen des Films irgendwie die ganze Zeit der Song "Dumb It Down" , von Lupe Fiasco, im Kopf rum. Stallone hat den Film wirklich auf das Einfachste reduziert und dann auch noch mit dieser, meiner Meinung nacht, bescheuerten Propaganda-Story versehen. Ok, Rocky tut am Ende doch noch was für die Völkerverständigung und kann selbst denn russichen Präsidenten begeistern, trotzdem habe ich in der Hinischt selten was Dümmeres und Naiveres gesehen. Soll bloß keiner mehr über Rambo schimpfen, aber gut, ich glaube viele Leute sehen es eh ähnlich.
Ok, das Training und der Endkampf sind auf jedenfall brauchbar und machen Laune, auch wenn mir persönlich der Schnitt nicht so gefällt. Aber egal, das schlimmste an "Rocky 4" ist einfach das es nichts mehr zu sagen gibt und der Film einfach kein Herz hat und somit ein wenig dieser geliebten Figur schadet. Naja, was solls? Zumindest ist er unterhaltsam.


Auch "Rocky 5" konnte den Glanz leider nicht mehr wirklich zurückbringen, wäre es keine Rocky-Film so würde man sich heute wohl kaum noch dafür interessieren. Von der Idee her ist der Film sicherlich nicht übel, man geht wieder hin wo alles angefangen hat. So war zumindest die Chance gegeben wieder näher an den ersten Teil und damit auch näher an diese tollen Charaktere zu kommen. Leider wirkt auch dieses vorläufige Finale seltsam herzlos, so gut das alles auch gemeint ist. Die Geschichte wird größtenteils so vorhersehbar, forciert und überdreht runtergerattert das es teilweise fast schon peinlich ist. Das einzige was den Film für mich vorm Totalabsturz rettet ist die Sympathie für Rocky und die anderen Charaktere und deren Geschichte. So war "Rocky 5" sicherlich ein netter Versuch, ging aber letztlich doch in die Hose.


Mit "Rocky Balboa" hat uns Stallone viele Jahre später doch noch einen würdigen Abschluss (?? ich hoffe es mal) beschert. Ich kann mir richtig vorstellen wie froh und überglücklich die ganzen Rocky-Fans waren als sie diesen Film endlich sehen durften. Auch ich bin mit diesen Filmen aufgewachsen, auch wenn ich natürlich nicht von Anfang an dabei war und ich kann mir richtig vorstellen welche Gefühle dieser Film in den vielen alten Fans ausgelöst hat und ich denke genau für die ist dieser Film auch am schönsten. Stallone hat hier etwas ganz besonderes vollbracht und den Film genau so gemacht wie er sein muss. Er hat meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Ok, ich hätte den Endkampf gerne etwas anders gesehen aber das ist nun wirklich nur ein ganz kleines Manko für mich. Ansonsten ist "Rocky Balboa" ähnlich wie der erste Teil ein ganz wunderbarer Film, der einen stark gealterten und vom Leben gezeichneten Rocky zeigt. Jedenfalls hat mir das alles in regelmäßigen Abständen die Tränen in die Augen getrieben und das beweisst nur wie sehr man diese Figur mittlerweile ins Herz geschlossen hat. "Rocky Balboa" ist für mich neben "Rocky" der absolute Höhepunkt der Serie! Wie schon gesagt, ich bin davon überzeugt das "Rocky Balboa" auch so ein toller Film aber für die ganzen alten Rocky-Fans ist er eine Offenbarung. Ich danke Stallone für diesen Film!


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The Visitor/The First Grader


The Visitor (Thomas McCarthy/USA/2007)


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"The Visitor" ist ein ganz unkitschitger, gefühlvoller Film der ein sehr schwieriges und hochemotionales Thema behandelt. Man kann froh sein wenn man persönlich nicht mit einer solchen Situation konfrontiert wird, denn solche Probleme sind auch schon in kleinerem Rahmen äußerst nervenaufreibend. Wenn die Sache dann erst mal so ernst ist wie im Film dargestellt, das will ich mir nich gerne vorstellen.
Jedenfalls ist "The Visitor" ein ganz toller Film der unaufgeregt, unbelehrend aber einfach vollkommen human und bewegend auf ein schwieriges Thema aufmerksam macht. Natürlich ist es neben all den Problemen auch schön zu sehen wie die Menschen hier zueinander finden. Ein Film den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann!


The First Grader (Justin Chadwick/USA/UK/Südafrika/Kenia/2010)


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Ein Film der mir persönlich sehr gut gefallen hat! Dem Film wird teilweise vorgeworfen das er seine Geschichte, sowie geschichtliche Dinge, zu sehr vereinfacht und verhollywoodisiert. Dazu kann ich nicht allzu viel sagen, dafür kenne ich mich in der Geschichte Kenias und auch was diese spezielle Geschichte betrifft zu wenig aus. Im Endeffekt glaub ich aber das dies für "The First Grader" nicht hunderprozentig wichtig ist, denn der Film kümmert sich im großen und ganzen um die Geschichte des alten Schülers und die ist für mich eigentlich auf den Punkt gebracht, vereinfacht oder nicht. Was jetzt geschichtliche Dinge angeht, so wird wohl nicht besonders weit ausgeholt, trotzdem werden viele der Probleme in Afrika deutlich, sowohl die äußeren als auch die inneren Probleme. Wie dem auch sei, "The First Grader" ist ein hochsympathischer Film der aber auch stellenweise sehr bedrückend ist und unter die Haut geht. Dazu ist er auch formal auf hohem Niveau und ich finds gut das er politisch nicht ZU korrekt ist. Insgesamt hat er mir einfach sehr gut gefallen!


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Rambo 1-4


Rambo 1-4 (Ted Kotcheff/George P. Comsatos/Peter MacDonald/Sylvester Stallone/USA/1982/1985/1988/2008)


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"Rambo" ist auch so ein echter Meilenstein der 80er! Das waren noch Zeiten, in denen auch in Actionfilmen noch auf Atmosphäre, Story und Charaktere gesetzt wurde und man noch nicht 10 Schnitte pro Sekunde brauchte. Zudem ist die Story in "Rambo", zumindest bei diesem ersten Teil, auch noch richtig gut und auch hintergründing sowie emotional. Das Szenario des Films ist einfach genial und wirkt auch sehr, sehr ungemütlich, ich mochte den Wald bei solchem Wetter noch nie :D. John Rambo bringt Vietnam qausi in die Wälder von Amerika und sein Kleinkrieg in der Stadt ist ebenso legendär. Das schönste aber ist die Figur John Rambo selbst, und auch der Grund warum mir die Fortsetzungen(vor allem Teil 2 und 3 natürlich) trotz ihrer zahlreichen Probleme immer noch recht gut gefallen haben. Egal, ich liebe Stallone und "Rambo" ist neben "Rocky" einer seiner größten und besten Filme.


"Rambo 2" geht für mich zumindest anfänglich nicht in eine ganz andere Richtung, so ist die Figur des John Rambo nicht groß verändert worden und das ist auch gut so, obwohl er natürlich vor allem im letzten Drittel schon zum absoluten Superman stilisiert wird. Zumindest über weite Strecken und dann auch wieder gegen Ende des Films habe ich die Figur immer noch ernst genommen. Klar, "Rambo 2" ist auf jeden Fall actionlastiger als der erste Teil aber immer noch sehr stimmungsvoll, vor allem dank der genialen Schauplätze die verdammt viel zur Atmosphäre beitragen. In dieser Hinsicht ist der Film meiner Meinung nach absolut grandios! Was jetzt das Politische und die Propanganda angeht so ist die Kritik zwar irgendwo berechtigt aber es wird immer gerne vergessen das John Rambo immer noch ein Mann ist der auch gegen seine eigene Regierung kämpft. Außerdem ist John Rambo trotz allem ja eher ein Mann der für sich und seine Überzeugungen kämpft, was z.B. auch im späteren "John Rambo" wieder sehr deutlich wird. "Rambo 2" ist also insgesamt eine gute Fortsetzung die aber nicht ganz an den ersten Teil rankommt!

Joa, "Rambo 3" ist dann so ne Sache. Der Anfang im Kloster ist gut und die Figur des John Rambo ist für mich weiterhin interessant, dann wird aber schnell klar das es nur ein weiterer Auftrag ist und es eigentlich nichts besonderes mehr zu sagen gibt. Rambo metzelt sich im etablierten Superman-Stil durch die Gegner und lässt es ordentlich krachen. John Rambo in allen Ehren aber die Daueraction, die zwar stellenweise sehr gelungen ist, wirkt irgendwann einfach nur noch ermüdend und gar langweilig. Was Propaganda und Patriotismus angeht so übertrifft der Dritte den zweiten Teil nochmals aber insgesamt ist auch das nicht das große Problem von "Rambo 3". Es gibt eben nur noch Action und ich finde es ist einfach schade um diese tolle Figur. Somit kann man sich diesen Teil sicherlich ganz gut geben aber er ist mit Abstand der schlechteste der Serie. Was man aber ganz klar sagen muss ist das "Rocky 4" der weitaus dümmere Film ist :D .

Es ist aber verdammt schön den gealtereten Rambo dann in "John Rambo" wieder zu sehen! Wenn man den "alten Mann" zum ersten Mal sieht und dann das Hauptthema der Rambo-Filme erklingt dann ist das schon etwas ganz Besonderes, ähnlich schön wie in "Rocky Balboa". Ja, Stallone weis eben was die Fans von ihm wollen! ;)
Ansonsten ist "John Rambo" ein verdammt guter Teil der Serie geworden, wahrscheinlich sogar der beste nach dem grandiosen ersten Teil. John Rambo ist jetzt endgültig ein Mann geworden der das Vertrauen und den Glauben an die Menschen und die Welt verloren hat. Ich sag ja, diese Figur hat noch unheimlich potential und "John Rambo" schafft es zwar dieses zu reanimieren aber schöpft es sicherlich nicht ganz aus. Egal, ich liebe diese Figur immer noch und Stallone ist mit den Jahren auch nicht schlechter geworden, nur eben etwas älter. Auch wieder ganz toll sind die Schauplätze die wiederum einen großen Teil zur Spannung und zur intensiven Atmosphäre beitragen! Was die Schauplätze angeht war die Rambo-Reihe immer ganz vorne, das muss man schon sagen! Hinzu kommt das "John Rambo" sowohl was Brutalität aber auch "Realismus" angeht einer der herausragendsten Action-Filme der letzten Jahre ist. Stallone zeigt einfach wie es gemacht wird! Das Einzige was mich stört ist die kurze Laufzeit, einerseits ist sie zwar schön knackig und der Film lässt niemals Längen aufkommen aber andereseits gibt es dadurch auch irgendwie ein bisschen zu wenig von John Rambo zu sehen. Das Rambo jetzt ein paar Mitstreiter hat ist zwar ganz reizvoll, trotzdem geht dadurch ein bisschen was flöten. Egal, jedenfalls ist "John Rambo" ein toller Film und ich bin gespannt wie Stallone die Reihe fortsetzen wird!


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Gremlins 1+2


Gremlins 1+2 (Joe Dante/USA/1984/1990)


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"Gremlins" ist auch so ein echtes Juwel der 80er und bietet alles was man sich nur wünschen kann. Besonders gefallen mir immer wieder die sympathischen Charaktere und die echt tolle Atmosphäre, die Geschichte reist im Prinizp keine Bäume aus aber sie ist einfach sehr charmant und herrlich abgedreht und politisch unkorrekt umgesetzt und noch mit ein wenig Kitsch verfeinert. Darüber hinaus werden langjährige Filmfans wirklich freude mit den ganzen Zitaten, Anspielungen und Verweisen haben. Was ich auch immer wieder erwähnen muss sind die Effekte, klar, heute macht man das alles mit Computer aber früher waren solche Sachen einfach viel cooler. Jedenfalls kann mich Gremlins in der Hinsicht immer noch überzeugen und gefällt mir wie beim ersten Mal. Wie gesagt, ein echtes Juwel! They don´t make 'em like this anymore!

9/10


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In "Gremlins 2" sind Billy und Kate jetzt in New York angelangt, wo sie beide ihre Jobs haben und wohl kurz vor der Heirat stehen. Jedenfalls finden sie sich in einer von Großunternehmen beherrschten, gleichgeschalteten Welt in der jegliche Individualität flöten gegangen ist oder gar untersagt ist und Menschen rücksichtslos und im Dauerstress sind. Man merkt also, die Kleinstadtidylle des ersten Teils wird man hier kaum finden und auch die große Qualtität des ersten Teils erreicht Joe Dante mit "Gremlins 2" nicht mehr. Dabei ist eigentlich alles ok soweit, zumindest wenn man die Einzelteile betrachtet. Die Charaktere sind zwar immer noch wahnsinnig sympathisch werden aber eigentlich verschenkt und auch die Geschichte (die zwar schon im ersten Teil kaum großartig war) wird ziemlich vernachlässigt und der Charme und die Magie sind für mich irgendwie flöten gegangen. "Gremlins 2" wirkt irgendwie wie eine Aneinanderreihung von gelungen Einzelszenen aber als funktionierndes Ganzes kann er nicht so recht überzeugen und funktioniert bei weitem nicht so geht wie der Vorgänger. Das selbe Gefühl hab ich auch oft bei Tarantino's Filmen, auch wenn der Vergleich jetzt etwas bemüht wirkt :D. Natürlich hat man es hier aber immer noch mit einem ziemlich unterhaltsamen Film zu tun der insgesamt natürlich immer noch höchst solide ist. So sind die Gremlins "böse" wie eh und je und jetzt sogar noch in verschiedenen Mutationen vorhanden und treiben allen möglichen ziemlich spassigen Unfug. Außerdem gibt es auch noch einen kleinen Gastauftritt von Hulk Hogan :D. Für die Effekte gilt natürlich das Gleiche wie beim ersten Teil. Ja, "Gremlins 2" ist ein solider Film aber reicht eben auf keinen Fall an den grandiosen Vorgänger heran! Habe gerade gelesen das der Kritiker Roger Ebert meinte es gäbe in "Gremlins 2" zu viele Gremlins und zu wenig Story. So kann man es natürlich auch sehen!

7/10


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Beverly Hills Cop 1-3


Beverly Hills Cop 1-3 (Martin Brest/Tony Scott/John Landis/USA/1984/1987/1994)


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Ich vergess immer wieder gerne das Eddie Murphy eigentlich auch so ein kleiner Held der 80er Jahre für mich ist. Klar, über seine filme ab Mitte der 90er hüllt man oft besser den Mantel des Schweigens aber in den 80er Jahren hat er doch ziemlich viele Knaller rausgehauen und er war eine Zeit lang ein absoluter Megastar. Sicherlich, Eddie Murphy ist (für mich) jetzt kein Stallone, Schwarzenegger, Van Damme oder auch Harrison Ford aber ich habe mit Freuden viele Stunden mit seinen Filmen verbracht. "Beverly Hills Cop" ist wohl einer seiner meistgeliebten Filme und das ist auch kein Wunder, diese Mischung aus Humor und Action sehen die Leute einfach gerne. Ich bin zwar kein Filmhistoriker aber wenn ich so darüber nachdenke war "Beverly Hills Cop" wohl einer der ersten Filme seiner Art. Eddie Murphy ist einfach Klasse als Cop Axel Foley mit dem niemals stehenden Mundwerk (etwas was einem in Teil 3 übrigens schon ein wenig fehlt) und auch Rosewood und Taggart muss man einfach mögen, die drei geben jedenfalls ein tolles Gespann ab und machen den Film so einfach unglaublich sympathisch und irgendwie auch warm. Das einzige was man dem Film vielleicht vorwerfen könnte ist das Martin Brests Stil jetzt keine großen Besonderheiten aufzuweisen hat, sein Stil ist doch eher Standart wie man so sagt aber das ist nicht so schlimm, denn meiner Meinung nach brauch der Film auch nichts anderes und vielleicht ist er auch deswegen der sympathischste und wärmste der Trilogie.
In "Beverly Hills Cop 2" gibt es eigentlich nur mehr vom Selben und man hat mit Tony Scott auf jeden Fall einen Regiesseur gefunden dessen Stil auffälliger ist und somit sieht der Film erstmal anders (stylischer) aus und fühlt sich auch anders an. Tony Scott's Stil ist vielleicht cooler aber der Film wirkt dadurch auch etwas glatter und auch kälter, es fehlt eben einfach ein wenig das gute Feeling des ersten Teils. Trotzdem würde ich den Film gegenüber dem ersten Teil nich zu sehr abwerten, denn mir gefällt er eigentlich ziemlich gut. Wenn man die Filme nacheinander sieht dann ist man einfach froh das es mit den bewährten drei hochsympathischen Figuren weiter geht und man ist froh wieder einen Fall mit ihnen zu lösen. Der Witz ist zwar ziemlich ähnlich, aber für mich hat das ganze auch ein zweites Mal funktioniert, ich habe immer noch großen Spass mit dem Film.
"Beverly Hills Cop 3" wird ja dann aber von vielen, wohl irgendwie zurecht, als schlechtester Teil der Serie gesehen. Das der Film nicht erfolgreich war und ein paar Jahre zu spät kam kann einem dabei ja ziemlich egal sein. Wirklich schade an diesem Teil ist das einfach mehr möglich gewesen wäre, die Story z.B. wirkt lieblos und auch etwas ideenlos. Schade ist auch das jetzt fast nur noch Axel Foley im Mittelpunkt steht, Rosewood tauch nur ab und zu mal auf und Taggart ist in Rente. Klar sieht man auch Eddie Murphy alleine gerne zu aber gerade dieses Gespann haben die Serie für mich so schön gemacht. Egal jetzt, ich finde "Beverly Hills Cop 3" ist einfach eine solide Action-Komödie, die ich mir zwar immer wieder ganz gerne ansehe aber bei der deutlich mehr drin gewesen wäre, sowohl was Humor als auch Story angeht. Trotzdem ist diese Trilogie in ihrer Gesamtheit etwas das ich nicht missen möchte, sie macht immer noch viel Spass und es hängen viele gute Gefühle an ihr!


Beverly Hills Cop 1 : 9/10
Beverly Hilss Cop 2: 8,5/10
Beverly Hills Cop 3 : 7/10


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Sichtungen Der Letzten Tage


Hard Target (John Woo/USA/1993)

Einer der letzten Van Damme Filme und wohl auch der letzte John Woo Film den ich noch nicht gesehen hatte, mehr als ganz unterhaltsam und ok ist er aber leider nicht. Nein, das liegt nicht an Van Damme oder seiner Frisur sondern an anderen Dingen. Ok, Chow Yun-fat hätte in dem langen Mantel vielleicht cooler gewirkt, wie gesagt kann Van Damme aber wenig dafür das seine Figur nur angerissen wird und nicht viel hergibt. So stehts auch um die restlichen Figuren und den den gesamten Inhalt des Films, das Thema gibt ja durchaus was her und eignet sich hervorragend für einen spannenden Film aber die Geschichte wird einfach viel zu simpel und lieblos und ohne das nötige Drama erzählt. Figuren werden nur angerissen oder sind überzeichnet und das alles wirkt teilweise schon unnötig trashig und billig! Schade das John Woo in der Hinsicht nicht mehr aus dem Stoff machen konnte, er war zwar auch nie der größte Geschichtenerzähler aber er hat es meistens hervorragend geschafft den Zuschauer für die Figuren und deren Geschichte zu begeistern oder einen zumindest mitfiebern zu lassen. Hier ist das leider nicht der Fall und so bleibt fast nur noch die Action übrig. Die ist, Woo-typisch, meistens sehr schön und stylisch anzusehen auch wenn die Shoot-Outs und Explosionen natürlich besser wirken als die meisten von Van Dammes Zeitlupen-Tritten. Man soll mich aber auch nicht falsch verstehen, wirklich übel find ich den Film auf keinen Fall. Er ist sicher unterhaltsam und ich liebe John Woo und auch Van Damme, von ersterem kann man aber durchaus mehr Qualität verlangen.

6/10


Bloodsport (Newt Arnold/USA/1988)

:love:

Scheiss doch auf die ganzen negativen Stimmen von denen die "Bloodsport" früher so cool fanden und heute drüber lachen!! ;) . Im Ernst, ich kann diese Leute sicherlich irgendwo verstehen aber ich find den Film weiterhin gut, kultig und halte ihn für einen absoluten Klassiker. Ich geb zu das vieles ziemlich infantil und recht simpel ist und die Darsteller auch nicht auf Weltklasseniveau agieren, aber "Bloodsport" war einer DER Filme meiner Jugend und Kindheit! Das war damals einfach das heiße Zeug und ich brauch mich ja sicher nicht dafür zu entschuldigen das ich Van Damme Fan bin, den Streifen auch heute noch gelungen find und ich einfach mit Spaß dabei bin, auch wenn man "Bloodsport" sicher einiges ankreiden kann. :D

8/10


Kickboxer (Mark DiSalle;David Worth/USA/1989)

:love: :love:

"Kickboxer" mag ich sogar noch etwa lieber als "Bloodsport", ich bin jedes Mal ganz glücklich nach der Sichtung. :D
Der Film badet in Klischees und man kann ihm ähnlich wie "Bloodsport" einiges vorwerfen und einiges bemängeln, aber er funktioniert einfach!! Man hasst Tong Po und kann kaum erwarten bis er endlich auf die Fresse bekommt und Van Damme ist nach harten Trainig der Held und bekommt auch noch das Mädchen, so einfach ist das. Also ich hab immer noch meine Freude daran, das ist wirklich legendärer Stoff!! :D

9/10


Jack And Jill (Dennis Dugan/USA/2011)

Also dieses Mal muss ich sogar sagen das es Adam Sandler seinen Kritikern hier natürlich unheimlich leicht macht ihn niederzuknüppeln. "Jack And Jill" ist wirklich nur was für Sandler-Fans und selbst die dürften unter Umständen schon besseres von ihm gesehen haben. Ich fand den Film insgesamt ganz ok und er hat seine witzigen Momente, insgesamt wirkt er auf mich aber etwas lieblos und ein wenig billig, ich werde dieses Gefühl einfach nicht los. Auch Sandler hat man, trotz Doppel-Rolle, schon besser und engagierter gesehen und außerdem fehlt mir hier einfach so ein wenig das Herz, "Jack And Jill" wirkt für mich wie gesagt einfach etwas hingerotzt. Das größte Highlight des Films ist(auch wenn einige sicher um ihn weinen werden) Al Pacino, der sich hier von Anfang bis Ende selbst auf die Schippe nimmt und das ist eigentlich echt witzig mit anzusehen. Insgesamt ist "Jack And Jill" zwar durchaus unterhaltsam aber auch gleichzeitig die schwächste Zusammenarbeit (neben "Big Daddy") von Sandler und Dennis Dugan und auch der schwächste Sandler-Film der letzten Jahre!

5,5/10