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Ubaldo Terzanis Schreibstube Volume 2

Hier polemisiert der Meista!

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RESIDENT EVIL: RETRIBUTION


RESIDENT EVIL: RETRIBUTION The honorable and very Reverend Prof Dr Dr Terzani meint, lan: Diese trashige Mischung von visuellen Stilelementen aus THE MATRIX, CUBE und TRON LEGACY macht durchaus Laune. Und die Geschichte (eigentlich zweitrangig, weil das Spektakel im Vordergrund steht) ist dermaßen behindert und dümmlich zusammengeklaut dass sie schon wieder abgefahren ist und man gar nicht böse sein kann. Außerdem macht Milla spektakuläre Verrenkungen; was will man mehr.

6,5/10

lauer kurzhirnfurz nicht korrekturgelesen


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GUT


GUT Zwei Arbeitskollegen und Jugendfreunde geilen sich sexuell auf an Videos aus dubiosen Quellen, die echte Folterung und Tötungen von entführten Frauen zeigen. Nach dem Onanieren folgen Scham und Reue, trotzdem werden immer wieder neue Videos geordert. Als der unbekannte Folter-Filmer ins persönliche Umfeld der Männer einzudringen scheint, macht sich Angst und Paranoia breit...

Die Produzenten dieses Arthouse-Horrorfilms konzentrieren sich vornehmlich auf die Befindlichkeiten, die Psychologie der beiden Männer, während die Gewalt oftmals nur off-screen statt findet. Das ist durchaus effektiv und entfaltet eine beklemmende Wirkung, welche nicht mal die low budget-Produktionswerte kaputt machen können. Wenn es um Subtilität geht, ist der Film unausgegoren. Einerseits wird nicht alles explizit ausformuliert und der Zuschauer kann/muss sich einige Dinge selbst erschließen. Andererseits passiert es im Filmverlauf mehrmals dass das, was zwei Szenen vorher unmissverständlich angedeutet wurde, plötzlich explizit ausformuliert wird. Ebenfalls die prätentiösen, langen Einstellungen von bedeutungsschwangeren Gesichtsausdrücken nerven bisweilen, weil sie mehr Anspruch und Bedeutung suggerieren als tatsächlich vorhanden ist.

Nichtsdestotrotz: Es ist ein sehenswerter low budget-Psychohorror, der nicht durch graphische Gewalt, sondern durch Konzentration auf psychische menschliche Abgründe eine düstere, beklemmende Wirkung erreicht.

6,5/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Horror Drama Voyeurismus Paranoia Freundschaft Schuldgefühle


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AZ AJTO


AZ AJTO nur kurz:

In dieser klugen Geschichte über die quasi-freundschaftliche Beziehung zwischen einer aufgeschlossenen Schriftstellerin und ihrer konservativen, kratzbürstigen alten Haushälterin werden viele ethisch-philosophische Fragen ausdiskutiert, die die Würrde des menschliches Lebens und den Umgang miteinander angehen. Dabei wird durchaus harter Tobak aufgefahren - wenn es beispielsweise um Tiertötung geht oder noch krassser ums Loslassen eines geliebten Menschen geht - bis hin zur Frage, ob man verpflichtet sei, aus Liebe Beihilfe zum Suizid zu leisten. Durchaus viel nachzudenken gibt es also nach der Filmbetrachtung, weil man sich fragt was man mit seinem Gewissen vereinbaren kann und wie man sich in gewissen Situationen verhalten würde.

Der verdienst des Regisseurs ist dass dieser stark dialoglastige Film weder zu steif/verkopft, unfilmisch, noch pathetisch wirkt. Neben den beiden sehr gut agierenden Hauptdarstellerinnen ist es nämlich vor allem die stilsichere, sehr flüssige, aber unaufdringliche Inszenierung von Szabo Istvan, die frei von Mätzchen ist und den Film zu dem macht, was er ist. So ist AZ AJTO ein sowohl formal als auch inhaltlich weit überdurchschnittlicher Film, der tatsächlich zum nachdenken anregt und lange nachwirkt.

8/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Freundschaft Liebe Tod Ethik Phiosophie


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INTERVIEW WITH A HITMAN (filmtitel aufgrund bekifftheit nicht korrekturgelesen)


INTERVIEW WITH A HITMAN (filmtitel aufgrund bekifftheit nicht korrekturgelesen) Noch vor ein paar Jahren kamen aus Großbritanien bemerkenswerte Filme. Mittlerweile kann man britische Filme wohl ungesehen rechts liegen lassen. War jedenfalls ein Fehler, sich voller Hoffnung INTERVIEW WITH A HITMAN anzusehen. Aus GB kommt echt nur noch Kacke. Liegt es daran dass die beschwuchtelte Regierung Cameron/Cregg die Filmförderung kastriert hat und bei brititischer Filmkunst nun der Kapitalismus regiert? Keine Ahnung. Jedenfalls sind alle neuen britischen Spielfilme, die Ubaldo gesehen hat, prollige Mainstreamfilme.
Aber das an sich ist noch kein Problem. Nix gegen prollige Mainstreamfilme. Aber die neuen britischen Spielfilme sind nicht nur prollige Mainstreamfilme, sondern prollige Mainstreamfilme, die das amerikanische Mainstreamkino sinnfrei nach Europa kopieren und nicht die Spur einer eigenen Identität haben.
Und auch das ist noch nicht der Kern des Problems. Die neuen britischen Spielfilme sind nämlich nicht nur sinnlose Kopien prolliger amerikanischer Mainstreamfilme ohne eigene Ideen, sondern sind auch noch medioker inszeniert. Oder submedioker - wie INTERVIW WITH A HITMAN. Ubaldo hat Schnauze voll von britischem Kino. You can suck my giant cock, bitches.

2/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen


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KALINKAS KALAS


KALINKAS KALAS Dieser Film ist thematisch mit den französischen Filmen LE PRENOM und LE SKYLAB verwandt (Familie und Freunde feiern ein Fest, das für die Anwesenden aber nicht wie geplant fröhlich verläuft, sondern schmerzliche Wahrheiten, Dramen und lange unterdrückte Konflikte zu Tage fördert). Während July Delpy ihr Familientreffen in LE SKYLAB quasi als reine Komödie inszeniert (und das sehr clever, lustig und filmästhetisch ansprechend macht), pendelt LE PRENOM zwischen Drama und Komödie und ist dabei sehr gefällig darum bemüht dass auf jeden Schlag in die Magengrube des Publikums gleich ein Witz folgt, um ja niemanden zu vergraulen. Der schwedische KALINKAS KALAS ist da schon wesentlich konsequenter und schonungsloser, härter, psychologisch und soziologisch fundierter, aber auch filmisch ausgereifter als der schlicht theatralisch inszenierte LE PRENOM.
Bis auf den Umstand dass die große Konflikt- und Problemdichte in KALINKAS KALAS etwas erzwungen bzw. konstruiert wird (was bei Filmen dieser Art aber nicht ungewöhnlich ist), ist es ein von der ersten bis zur letzten Minute packender Ensemblefilm, der gekonnt viele Aspekte des menschlichen Lebens und Beziehungen abdeckt und den man trotz psychischer Härte und viel Leid gebannt ansieht und anschließend findet dass er ruhig länger als 90 Minuten hätte dauern können. Ubaldo ist zufrieden, und Geburtstagskind Kalinka könnte man ruhig mal nackig in Ubaldos Schlafzimmer vorbeikommen, hadi lan!

7,5/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Familientreffen Geburtstag schmerzliche Wahrheiten Beziehung Konflikte Selbsterkenntnis Ensemblefilm


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RED LIGHTS


RED LIGHTS Dieser Film um zwei, später drei Wissenschaftler, die sich der Widerlegung angeblicher paranormaler Phänomene sowie der Entzauberung von Scharlatanen verschrieben hat, ist durchaus ordentlich inszeniert, besonders der abwechslungsreiche Schnitt weiß zu gefallen, da er innerhalb der Szenen das Auge geschickt auf Details lenkt sowie uns ein Ereignis aus verschiedenen Perspektiven erleben lässt. Zudem sorgen die diversen Knall- und Booh!-Effekte des Films zumindest für leidliche Unterhaltung.

Ansonsten lässt sich nichts Positives sagen über diesen Film. Einen Vortrag im Hörsaal zu zeigen, um eine Figur die Handlung des Films verbal erklären zu lassen, ist schon kein guter Stil. Wenn die von S. Weaver gespielte Wissenschaftlerin aber mit ihrem Assistenten ins Krankenhaus geht und am Bett ihres komatösen Sohnes allen Ernstes zu einem philosophischen Monolog ansetzt, dann packt sich Ubaldo nur noch an den Kopf. Überhaupt wird in diesem Film redundant gefaselt, anstatt Bilder und Taten sprechen zu lässen. Ständig stehen die Protagonisten irgendwo rum und monologisieren sich nen Wolf, oder versuchen verzweifelt, sich gegenseitig die triviale Handlung dieses Films zu erklären.

Schlimm auch dass die wunderbare Elizabeth Olsen in einer Stichwortgeberin-Rolle verbraten wird. Bei ihr macht der lasche Umgang des Films mit seinen Figuren aber nicht Halt: Robert DeNiros Figur wird systematisch zur Bedrohung und zum Mysterium aufgeblasen, nur um am Ende die Luft rauszulassen und alles, was der Film bis dahin an (wenn auch nur leidlicher) Spannung aufgebaut hat, schlagartig zu unterminieren. Der pathetische Plot Twist am Ende des Films ist nicht nur abgeschmackt (quasi The 6th Sense, nur halt ohne Tote), sondern er ist auch ein Schlag ins Gesicht der Zuschauer, die zusehen müssen, was alles, was der Film aufgebaut hat, in die Tonne getreten wird zugunsten einer weinerlichen Selbsterkenntnis von ...(wäre ein Spoiler).

4,5/10

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Dummgefasel


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SKYLAB, LE


SKYLAB, LE Während die beiden "2 Days"-Filme vornehmlich vom brillanten Wortwitz lebten, wird in "Le Skylab" zusätzlich eine Fülle an herrlichem visuellen Humor inszeniert. Die Kuss-Szene in der Dorfdisko ist for the ages - das ganze Kino hat sich heute vor Lachen fast eingepisst. Ebenfalls grandios ist beispielsweise das Bild mit Teller und Hammeln. Man kann den ideenreich inszenierten "Le Skylab" also rugigen Gewissens als July Delpys zweitbeste Regiearbeit nach "The Countess" bezeichnen. Bis auf den Umstand dass dieser Film über ein Familientreffen auf dem Lande einige Längen hat und gerne 10 Minuten kürzer hätte sein können, ist es eine exquisite Sommerkomödie, die mit gut aufgelegten Darstellern, grandiosem Wortwitz und dem schon erwähnten kreativen visuellen Humor glänzt. Besonders mochte ich dass die Handlung ziemlich ausgefranzt erscheint und in den persönlichen Geschichten der einzelnen Familienmitglieder viele lose Enden besitzt. Im Gegensatz zu einigen deutschen Kritikern finde ich das konsequent, denn schließlich ist ein zweitägiges Familientreffen nur eine Momentaufnahme, in der langjährige Probleme und Konflikte nicht mal eben gelöst werden können. Dass am Ende des Films im Prinzip alles so ist wie am Anfang, dass über Probleme der familiäre Mantel des Schweigens gelegt wird, dass man sich trotz Reibereien und Drama wie selbstverständlich zum nächstjährigen Familientreffen verabredet, wo dann auch nichts geklärt und gelöst werden wird, das ist irgendwo wahrhafttig und macht Familie aus.

8/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Familientreffen hübsche Französin


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PRENOM, LE


PRENOM, LE Revolutionär ist das Konzept nicht (Familienabendessen in Echtzeit, Konflikte treten auf, Geheimnisse werden volens nolens gelüftet, alle sehen sich gegenseitig plötzlich mit anderen Augen, schmerzhafte Wahrheiten werden dem Gegenüber kommuniziert). Ebenfalls die Inszenierung dieses örtlich und zeitlich komprimierten Films mutet bei weitem nicht so präzise und minimalistisch-virtuos an wie bei Roman Polanskis - zumindest unter gewissen Aspekten mit LE PRENOM vergleichbarem - CARNAGE. Die auf critic.de geschollten Ausbrüche aus dem komprimierten Setting in Form von Rückblenden stören tatsächlich: Es scheint so, als trauten die Filmemacher der Konzentrationsfähigkeit des Publikums nicht. Warum sonst werden Monologe mit Rückblende-Bildern versehen, die auch noch exakt das zeigen, was im Monolog eh schon verbal kommuniziert wird?

Rein inhaltlich und darstellerisch ist LE PRENOM aber ein unterhaltsamer und recht empfehlenswerter Film, der diverse Elemente des menschlichen Lebens und menschlicher Beziehungen sowie der Schwierigkeiten des Zusammenseins thematisiert. Dies macht dieser auf einem Bühnendrama basierende Film in meist cleveren und hintergründigen Dialogen. Auch wenn bisweilen harter Tobak aufgetischt wird, ist der Film aber nie wirklich schwer verdaulich, weil ständig für comic relief gesorgt wird. Es wird sich Mühe gegeben, den Grundton des Films eher leicht und humorbetont zu halten, um das Mainstreampublikum nicht zu verschrecken. Ich finde das nicht wirklich schlimm, und es ändert letzlich nichts daran dass diese Bühnendrama-Adaption interessant, clever und gedankenanregend ist. Nur die filmische Umsetzung lässt wie oben beschrieben etwas zu wüschen übrig.

Summa Summarum ein angenehmer Kinobesuch. Nur die vier circa 12-14 jährigen Gören im Publikum, denen der Film nicht zugänglich genug war, weshalb sie im Kinosaal allen Ernstes Fangen und Verstecken gespielt (!) haben, weshalb Ubaldo sich an der Kasse beschweren musste und so 5 Minuten in der Mitte des Films verpasst hat, siktir lan, waren nervig. :frenzy:

6,5/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Drama Komödie Familie komprimiertes Setting


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407 เที่ยวบินผี


407 เที่ยวบินผี Dieser Film hätte soo geil werden können! Dieser Film hätte soo scary werden können! Ausgangssituation: Auf einem Inlandsflug treten paranormale Erscheinungen auf; nach und nach sterben Passagiere und Crew; das Flugzeug fliegt führerlos; die verbleibenden Passagiere und Flugbegleiter kämpfen um ihr Leben und gegen die Geister. Diese Prämisse ist natürlich toll, weil sie den Figuren jegliche Fluchtmöglichkeit nimmt: Man ist mit paranormalen Erscheinungen in einer 100-sitzigen fliegenden Blechbüchse gefangen und kann dem schieren Horror somit nicht ausweichen, muss sich ihm stellen, und das führerlose Flugzeug will auch noch unter Kontrolle gebracht werden. Daraus hätte man einen krass atmosphärischen und beklemmenden Horrorfilm kredenzen können. Ich gucke ja nun sehr viele Horrorfilme, aber so eine clevere und Grauen-versprechende Ausgangssituation wie die von 407 DARK FLIGHT ist mir persönlich noch nicht untergekommen: Mit Geistern im führerlosen Flugzeug eingesperrt - toll.

Und da frage ich mich doch ernstlich: Warum um Gottes Willen machen die Filmemacher aus so einer geilen Prämisse so einen verschissen schlechten Film?!?! Ein Gefühl von Horror kommt in diesem submedioker inszenierten, überkandidelten und Atmosphäre-freien Film absolut nicht auf. Die inkohärente Storyline hat weder Hand noch Fuß, die Figuren sind langweilige Abziehbildchen von 70er- und 80er Jahre-Flugkatastrophenfilm-Stereotypen und führen da über den Wolken eine imbezile Fluggast-Posse auf; anders kann man die Ereignisse während des Fluges echt nicht bezeichnen. Als Comic Relief fungiert zudem eine Klischee-Tucke von Flugbegleiter, was dem Film zu allem Übel noch eine diskriminierende Note verleiht. Und vor allem: Das Ganze ist von den Filmemachern so planlos umgesetzt dass ich in dieser selbsternannten "Horrorkomödie" weder gelacht, geschweige denn Anspannung, Grusel oder Schrecken verspürt habe. Und wenn ein Horrorfilm es nicht schafft, mir ein unbehagliches Gefühl bei der Betrachtung zu verpassen, dann hat er sein Ziel kläglich verfehlt.

Ubaldo gibt das erste Mal seit Bestehen seines FTBs folgende Bewertung:

0/10 :bart:

hirnfurz nicht korrekturgelesen

Scheißendreck


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DICTADO


DICTADO Ein Lehrerehepaar nimmt die Tochter eines ehemaligen Kumpels des Ehemannes zu sich in Pflege, nachdem dieser sich umgebracht hat. Das Mädchen sagt ihrem neuen Pflegevater unverblühmt, sie sei die Reinkarnation von Clara. Clara war eine Jugendbekanntschaft des Lehrers, und durch einen dummen Jugendstreich hat er ihren Tod mitverursacht. Nun hat er Angst dass sie seine Pflegetochter - die tatsächlich aussieht wie die Clara von früher - Rache üben wird.

Der Film zeigt eindrucksvoll wie ein Pflegekind ins Lebenszentrum einer Frau rückt so dass sie kaum noch Augen für etwas anderes hat, worunter die Ehe immer mehr leidet. Auch die Eifersucht des Mannes wird thematisiert, der in dem Kind gleich eine doppelte Bedrohung sieht: Gefährdung seiner Ehe und Gefährdung seines Lebens. Je größer seine Ängste werden, desto irrationaler und impulsiver wird sein Verhalten, womit er irgendwann seine Frau gegen sich aufbringt. Nach 2/3 des Films erfolgt ein Plot Twist, über den hier nichts geschrieben werden sollte (und nein, es ist nicht der Twist, an den man bei so einem Film automatisch denkt, sondern ein völlig anderer und - zumindest für mich - nicht absehbarer), was dem Film erlaubt, in seinem letzten Drittel verschiedene Arten von Manipulation zu verhandeln. Das macht diesen Horror/Drama-Film psychologisch interessant, und DICTADO hat wesentlich mehr Substanz als die meisten anderen aktuellen Horrorfilme. Eine willkommene und überraschende Abwechslung.

Zudem muss man sagen dass hier wirklich verstanden wird, dem Zuschauer ein unbehagliches Gefühl zu geben. Der Aufbau der langsamen, creepigen Horrorszenen ist sehr effektiv, ohne effekthascherisch zu sein, und man verspürt echten Grusel, obwohl eigentlich nichts passiert. Der Film spielt geschickt mit der Figurenwahrnehmung der Zuschauer und erzeugt daraus vorurteilsbelasteten Grusel. Chapeau.

Summa Summarum ein spannender, dramatischer, hochgradig unheimlicher und psychologisch interessanter Horrorfilm, lan, der aus der großen Masse aktueller Genre-Beiträge hinausragt.

7,5/10

hirnfurz nicht korrekturgelesen


P.S. Und Barbara Lennie, die hier die Ehefrau spielt, ist einfach zum niedaknien

Drama Psychologie Horror Thriller Ehekrise Kind





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