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Kurzkommentare Mai 2012



348 Antworten in diesem Thema

#61 Johannes

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Geschrieben 08. Mai 2012, 19:12

ich kucke am liebsten die directors cut-dvd. der final cut ist zwar irgendwie farbkorrigiert aber das stört mich vor allem in der szene, in der harrison ford das erste mal zu tyrell fliegt und der himmel im hintergrund nicht mehr luftverschmutzungs-orange sondern einfach nur irgendwie gelb ist. das bild der final cut-dvd ist schärfer. und im final cut gibt es ein paar mehr gore-einstellungen.

#62 Keitel

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Geschrieben 08. Mai 2012, 19:33

danke Johannes, FC wird gekauft, DC wird aus Bibliothek ausgeliehen :).
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#63 Funxton

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Geschrieben 08. Mai 2012, 21:19

Ich bevorzuge noch immer den unzensierten 82er-Kinoschnitt.

#64 Short Cut

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Geschrieben 08. Mai 2012, 22:41

Für mich persönlich ist jede Version sehenswert. Den Final Cut fand ich interessant, da er nochmal neue Szenen zu bieten hatte und vom Bild her ein Upgrade war. Den Directors Cut empfinde ich als perfekt, da er für mich die rundeste Fassung ist. Das ganze mit dem Bild des FC würde noch das I-Tüpfelchen darstellen.
Die US & International Kinoversionen haben allerdings auch ihre Vorzüge. Am besten die ganze Box kaufen ;)
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#65 The Critic

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Geschrieben 09. Mai 2012, 08:13

Dead End Drive-In

West-Berlin 1986? Nö. Das Jahr stimmt, der Film wurde aber in Sydney gedreht. Verblüffende Ähnlichkeit in der Bebilderung. Vielleicht aber auch nur ein Effekt, der sich einstellt, wenn man Ingolf Lück und Linie 1 kennt. Der Plot ist reichlich hirnrissig, besonders die xenophoben Punks machen nicht wirklich Sinn. Dennoch macht der Film auf der allegorischen Ebene Spaß. Nur - wohin bricht man eigentlich aus im weltumspannenden Kapitalismus? Was wohl Auto-Erotiker sich bei diesem Film denken?

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#66 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 09:16

SUPERMAN IV - DIE WELT AM ABGRUND

Wahrnehmen, aber bewusstes ignorieren der schlechten Spezialeffekte (Superman hängt an Schnüren) und der ungelenken dramaturgischen Verkürzungen und reines Abgehen in der Kindheitserinnerung dieses von mir so geliebten Superman-Filmes, wodurch mir die immersivste Betrachtung der bisherigen Superman-Sichtungen beschert wurde. Am Ende fühlten wir uns richtig belebt von diesem naiven Jahrmarktszauber, ohne dass wir in der Lage gewesen wären noch irgendetwas vom Film zu erinnern. Eine tendenziell eher emotionale Betrachtung.

LOVE STORY

Bei dieser Betrachtung interessierten mich vor allem die Kameraführung, die Schauspielführung, der elliptische Schnitt und die jeweilig an die Stimmung der Szene angepasste, sich ständig minimal modifizierende Titelmelodie. Die titelgebende Liebesgeschichte interessierte mich nur peripher, auch wenn ich die melodramatischen Szenen in ihrer Kraft wahrnahm, sie mich aber, genauso wie das Schicksal der Figuren, nur geringfügig bis gar nicht - anders als bei manch anderen Betrachtungen - tangierten. Eine tendenziell eher rationale Betrachtung.

"Der Unterschied zwischen dem Kino damals und heute ist, dass man heute die Kackwurst zeigt."


#67 Funxton

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Geschrieben 09. Mai 2012, 09:34

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 09. Mai 2012, 09:16:

SUPERMAN IV - DIE WELT AM ABGRUND

Wahrnehmen, aber bewusstes ignorieren der schlechten Spezialeffekte (Superman hängt an Schnüren) und der ungelenken dramaturgischen Verkürzungen und reines Abgehen in der Kindheitserinnerung dieses von mir so geliebten Superman-Filmes, wodurch mir die immersivste Betrachtung der bisherigen Superman-Sichtungen beschert wurde. Am Ende fühlten wir uns richtig belebt von diesem naiven Jahrmarktszauber, ohne dass wir in der Lage gewesen wären noch irgendetwas vom Film zu erinnern. Eine tendentiell eher emotionale Betrachtung.

Den habe ich seltsamerweise schon als Teenie nicht gemocht. Dabei bescherte mir allein die Ankündigung eines neuen, vierten "Superman"-Films bereits gewaltige Glücksschübe, zumal die Cannon damals ja mehrere Eisen im Feuer hatte und das Kinojahr 88 so gut angefangen hatte. Die eigentliche Umsetzung gefiel mir dann aber überhaupt nicht - der weitere Untergang der essenziellen Lois-Lane-Figur, Luthors nerviger Neffe, Mark Pillow als pappiger Kunstschurke, schließlich die bereits von dir erwähnten F/X, die bei den damals nicht wenigen Verächtern dieser Gattung Film sogar oberflächlichstem Spott eine willfährige Plattform boten. Ich konnte, als ich aus dem Kino kam, gar nicht glauben, was mir da eben feilgeboten worden war und ich auch noch gutfinden sollte...
Hab' den Film aus o.a. Gründen schon bestimmt fünfzehn Jahre nicht gesehen, will's demnächst jedoch auch mal wieder probieren.

#68 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 09:49

Beitrag anzeigenFunxton sagte am 09. Mai 2012, 09:34:

Den habe ich seltsamerweise schon als Teenie nicht gemocht. Dabei bescherte mir allein die Ankündigung eines neuen, vierten "Superman"-Films bereits gewaltige Glücksschübe, zumal die Cannon damals ja mehrere Eisen im Feuer hatte und das Kinojahr 88 so gut angefangen hatte. Die eigentliche Umsetzung gefiel mir dann aber überhaupt nicht - der weitere Untergang der essenziellen Lois-Lane-Figur, Luthors nerviger Neffe, Mark Pillow als pappiger Kunstschurke, schließlich die bereits von dir erwähnten F/X, die bei den damals nicht wenigen Verächtern dieser Gattung Film sogar oberflächlichstem Spott eine willfährige Plattform boten. Ich konnte, als ich aus dem Kino kam, gar nicht glauben, was mir da eben feilgeboten worden war und ich auch noch gutfinden sollte...
Hab' den Film aus o.a. Gründen schon bestimmt fünfzehn Jahre nicht gesehen, will's demnächst jedoch auch mal wieder probieren.

Ich war 11 als ich ihn zum ersten Mal sah und er gefiel mir auf Anhieb am besten. Durch diese emotionale Bindung sind mir dann alle von Dir angeführten rationalen Argumente - die mir ebenfalls aufgefallen sind und die ich so blindlings unterschreiben würde - völlig egal. :otto: Aber jetzt genug davon.

Tjaaa, ob Du den jetzt besser finden wirst. 15 Jahre sind eine lange Zeit. Glaub mir, gut gealtert ist der Film bestimmt nicht, da er ja schon damals effekttechnisch katastrophal war. Ich denke nicht, dass der Dich noch erreichen wird, wünsche es mir aber natürlich. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Veröffentlichungen ist, aber ich hatte mir damals diese Steelbook-Edition im Brotkasten mit allen Teilen geholt und da sind für den vierten Teil geradezu unglaubliche Deleted Scenes dabei. Auch einiges aus dem 135-Minuten-Cut, der ja vernichtet oder verlorengegangen sein soll. Da sind auch Szenen dabei, wie Superman gegen den Prototypen des Nuclear-Mans kämpft. Da fiel mir echt die Kinnlade runter. Man könnte schon fast von einer Demontage der Reihe sprechen, was mir persönlich zusagt, da ich ihr nicht so verbunden bin wie Du. Im Grunde ist SUPERMAN IV eine Art Majestätsbeleidigung, weswegen er mir vielleicht auch heute noch so gefällt.

"Der Unterschied zwischen dem Kino damals und heute ist, dass man heute die Kackwurst zeigt."


#69 Zodiac

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Geschrieben 09. Mai 2012, 10:02

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 09. Mai 2012, 09:16:

LOVE STORY

Bei dieser Betrachtung interessierten mich vor allem die Kameraführung, die Schauspielführung, der elliptische Schnitt und die jeweilig an die Stimmung der Szene angepasste, sich ständig minimal modifizierende Titelmelodie. Die titelgebende Liebesgeschichte interessierte mich nur peripher, auch wenn ich die melodramatischen Szenen in ihrer Kraft wahrnahm, sie mich aber, genauso wie das Schicksal der Figuren, nur geringfügig bis gar nicht - anders als bei manch anderen Betrachtungen - tangierten. Eine tendentiell eher rationale Betrachtung.

Das muss ein Akt der Verzweiflung gewesen sein, lieber Aussi. Alle potentiellen Freundinnen (die ich mir vom Hals schaffen musste) liessen sich lang und breit darüber aus, mit welcher Anzahl Papiertaschentücher ihre grossen Schwestern den Film besucht hätten. Eine dieser Potentiellen schenkte mir dann die literarische Vorlage von Erich Segal - die ich las. Und ich konnte es nicht fassen, dass der Film noch schwächer ausfallen würde. Aber wir alle wissen: Love means never having to say you're sorry. :cry:

#70 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 10:19

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 09. Mai 2012, 08:13:

Dead End Drive-In

West-Berlin 1986? Nö. Das Jahr stimmt, der Film wurde aber in Sydney gedreht. Verblüffende Ähnlichkeit in der Bebilderung. Vielleicht aber auch nur ein Effekt, der sich einstellt, wenn man Ingolf Lück und Linie 1 kennt.

Diesen architektonischen Blick meinte ich auch schon bei manchen Filmen Trenchard-Smiths zu erkennen. In DER MANN VON HONGKONG erscheint jede Metropole wie ein Betondschungel. Bei der Collage zu Beginn von INSEL DER VERDAMMTEN und DIE BMX-BANDE ebenso.

"Der Unterschied zwischen dem Kino damals und heute ist, dass man heute die Kackwurst zeigt."


#71 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 10:21

Beitrag anzeigenZodiac sagte am 09. Mai 2012, 10:02:

Love means never having to say you're sorry. :cry:

"Was Dümmeres hab' ich noch nie gehört."

Ryan O'Neals Antwort als Barbra Streisand ihm das in IS' WAS DOC? sagt.

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#72 Short Cut

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Geschrieben 09. Mai 2012, 12:28

Gestern Nacht noch Mitternachtskino eingelegt :

Ilsa : She Wolf of the SS
(Don Edmonds)

Uiuiuiui, ein Nazi-Sex & Torture Exploiter der einem doch einiges abverlangt.
Wenn das ganze nicht größtenteils so unfreiwillig komisch gewesen wäre und die Gore-Effekte nicht so billig ausgesehen hätten, würde ich sagen ein zutiefst widerwärtiger Film.
Aber nein, werd mir die 2 anderen ILSA Filme dann wohl auch noch antun.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#73 The Critic

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Geschrieben 09. Mai 2012, 18:16

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 09. Mai 2012, 10:19:

Diesen architektonischen Blick meinte ich auch schon bei manchen Filmen Trenchard-Smiths zu erkennen. In DER MANN VON HONGKONG erscheint jede Metropole wie ein Betondschungel. Bei der Collage zu Beginn von INSEL DER VERDAMMTEN und DIE BMX-BANDE ebenso.

Es ist weniger der Betondschungel. Vielmehr sieht das nach Musicalbühne ohne Gesang aus. Die Figuren, selbst die Neben-neben-figuren, wirken extrem choreographiert in ihren Handlungen. Alles drängt zur Kamera. Und das Licht, das wirkt wie eine Armee von Scheinwerfern. Jeder ein Star in seinem eigenen Madonna-Video.

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#74 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 18:26

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 09. Mai 2012, 18:16:

Es ist weniger der Betondschungel. Vielmehr sieht das nach Musicalbühne ohne Gesang aus. Die Figuren, selbst die Neben-neben-figuren, wirken extrem choreographiert in ihren Handlungen. Alles drängt zur Kamera. Und das Licht, das wirkt wie eine Armee von Scheinwerfern. Jeder ein Star in seinem eigenen Madonna-Video.

Ach so, ich hatte jetzt mehr das kalte, graue Berlin der Kalte-Kriegs-80er im Kopp. Was Du beschreibt, erinnert mich jetzt mehr an die Rotlichtmilieu-Darstellungen Michael Winners im zweiten Death Wish. Aber diese Schauspielführung findet sich auch beim "Hongkong-Mann" und dem "Truthahnschuss". Leider kenne ich von Trenchard-Smith sonst nur noch THE FIREBASE, der für einen Vietnam-Actioner eine erstaunliche Perspektive und Einsicht auf das gegnerische Lager bietet. Auf jeden Fall ein Regisseur, der zu mehr befähigt gewesen wäre. Nach INSEL DER VERDAMMTEN wollte die australische Filmförderung, oder was ihn da auch immer finanziell unterstützt hatte, ihr Geld zurück.

Ich glaube, diesen ESCALATION (unter dem Titel kam der hier raus) habe ich nie gesehen. Gleich mal ordern.

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#75 The Critic

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Geschrieben 09. Mai 2012, 21:17

Gut. Aber nicht meckern, wenn er nicht gefällt, denn eigentlich fühlt sich der Film abgekupfert an. Aber bei den für mich richtigen Vorlagen :)
Und in dem Zusammenhang kann ich nur noch mal auf die außergewöhnliche Dokumentation Not Quite Hollywood hinweisen. Unglaublich knorke, ganz wie der Regisseur.

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#76 The Critic

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Geschrieben 09. Mai 2012, 21:28

Ach so, Insel der Verdammten ist Turkey Shoot. Deshalb sehen sich das also die Delinquenten in Dead-End Drive In an. :D

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#77 Der Außenseiter

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Geschrieben 09. Mai 2012, 23:12

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 09. Mai 2012, 21:17:

Gut. Aber nicht meckern, wenn er nicht gefällt, denn eigentlich fühlt sich der Film abgekupfert an.

Ach, Du weißt doch, dass mich sowas nicht stört, denn hier gab's:


DEADLY BLAZE - HEISSER ALS DIE HÖLLE

Eines der letzten Produkte aus der Phoenician-Entertainment-Bruchbude. Der Film wurde aus den Spektakulärszenen der Serie NOTRUF CALIFORNIA, sowie den Filmen STADT IN FLAMMEN und dem Bruce-Willis-Kracher TÖDLICHE NÄHE zu einem neuen Film zusammengeschnitten. Den Rest hat man mit selbstgedrehtem Material aufgefüllt, in dem Ice-T, Tom Arnold und Michael Dudikoff etwas Screentime bekamen. Irgendwie geht es um eine Stadt, die in Flammen steht und um ein Krankenhaus, das eingekreist ist von einem Feuersturm. Die Feuerszenen sind großartig, da sie ja aus recht aufwendig produzierten anderen Filmen stammen.

Der Rest sorgt für ein eher bewustseinsentfernendes Erleben.

Hier einige der Dialogperlen:

Die rundliche, alte Krankenschwester ist die Patente, die immer eine Weisheit auf Lager hat. Ihre Dialoge werde ich in der Reihenfolge ihres Auftretens posten.

Auftritt Nr.1 zu einer werdenden Mutter:

"Wie mein Vater immer sagte: Irgendwann, meine Tochter, wirst Du herausfinden, dass alles nur ein großer Haufen Scheiße ist."

Auftritt Nr. 2, als die Stadt in Flammen steht und das Krankenhaus abgeschnitten ist:

"Jetzt ist die Kacke am Dampfen."

Auftritt Nr. 3, als bei der Mutter die Wehen einsetzen:

"Ich weiß, dass das weh tut. Stellen sie sich einfach vor, sie würden einen Bus scheißen."

Auch der Dialog zwischen einem der Hauptdarsteller und seinem sterbenden Bruder ist bemerkenswert. Der Sterbende kann klar stellen, dass er nicht für den Tod der Frau seines Bruders verantwortlich ist. Dieser ist überglücklich und möchte sich darüber unterhalten:

Sterbender: "Hör auf! Du verschwendest das bisschen Zeit, das ich noch habe. Erzähl mir lieber noch mal die Geschichte von der Forelle."

Hauptdarsteller: "Ach, die Forelle. Ich weiß es noch ganz genau. Ich angelte mit einem Haken und einer Fliege. Und du mit einer Schnurr und einem Wurm. Und dann hast du diese Riesenforelle an Land gezogen."

Sterbender: "Ich habe die Forelle in Mehl gebraten und sogar jetzt schmecke ich die Forelle."

Hauptdarsteller (andächtig): "Die Forelle war wunderbar..."

Mehr fällt mir nicht mehr ein.

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#78 Groucho Marx

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Geschrieben 10. Mai 2012, 18:06

Schon die Häufung von Fäkalweisheiten ("Bus scheißen") ließ Großes erwarten, bis dann die "Geschichte von der Forelle" dem Fass die Krone ins Gesicht schlug. Anfallartig musste ich mehrere Minuten debil vor mich hinlachen ("... und sogar jetzt schmecke ich die Forelle"). Da fällt einem echt nichts mehr ein.

#79 Zodiac

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Geschrieben 10. Mai 2012, 22:19

I.Q. (I.Q. - Liebe ist relativ, 1994)

Hiermit stehe ich zu meiner Schwäche für humorvolle Liebesgeschichten, die vor diesem erbärmlichen Jahrtausend noch mit Ideen aufzuwarten vermochten. Meg Ryan als hyperintellektuelle Nichte von Albert Einstein muss gefühlsmässig auf den Marlon Brando-Verschnitt Tim Robbins eingestellt werden. Könnte ich mir immer wieder reinziehen und wird zum Kauf ähnlicher Perlen aus den 80ern und 90ern führen.- So, jetzt ists raus!

#80 Der Außenseiter

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Geschrieben 10. Mai 2012, 23:28

FOLLOWING

Ein bisschen Stereotypie des Film Noir, ein bisschen erzieherische Montage der Nouvelle Vague, ein bisschen Genrekonvention, ein bisschen Essayfilm, ein bisschen Hitchcock. Beachtliches Regiedebut Christopher Nolans über austauschbare Platzhalteridentitäten, den Zirkelschluss der Verfolgung u.a. Krankt leider ein wenig an der Überkonstruiertheit des die Narration durchbrechenden Prinzips, wie es seit den 1990ern im Kino üblich geworden ist (salopp wohl Mindfuck-Kino genannt). Alles muss zu einem verengenden, übererklärenden Abschluss geführt werden. Eigene Gedanken darf man sich nicht machen. Das übliche Ding, dass man den Zuschauer unterfordert, weil man ihn für dümmer hält, als er ist.

SINDBAD - HERR DER SIEBEN MEERE

:dissed: :dissed: :dissed:

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#81 The Critic

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Geschrieben 11. Mai 2012, 08:52

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 10. Mai 2012, 23:28:

FOLLOWING

Das übliche Ding, dass man den Zuschauer unterfordert, weil man ihn für dümmer hält, als er ist.

Auch wenn ich das für Following nicht so recht erkennen kann, mag das schon sein und nur meinen Augen verborgen bleiben. Denn auf jeden Fall entwickelte sich Nolan in diese Richtung, wie er mit Prestige und Inception eindrucksvoll beweist. (Bei Insomnia lasse ich mal Gnade vor Recht walten. Mit dem ausgebleichten Remake mußte er imho nur dem Hollywoodklüngel beweisen, daß er größere Projekte nicht in den Sand setzt.)

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#82 Der Außenseiter

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Geschrieben 11. Mai 2012, 11:40

Mit diesem Satz bin ich auch etwas ins Allgemeine abgedriftet. Das ist etwas, was mich an diesem narrativen Prinzip grundsätzlich stört. Mal mehr, mal weniger. Als ich 1995/96 DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN sah, dachte ich, das wäre im Geburtstagsjahr des Kinos ein schönes Geschenk an selbiges. Die menschliche Schwäche "Ich habe es doch (so) gesehen, also muss es wahr sein!" wird hier geschickt genutzt, um uns die Fehlbarkeit menschlicher Beobachtungen und des Kinobildes an sich aufzuzeigen und ist gleichzeitig ein Abtauchen in die Mythen des Gangsterkinos. Der Film gefiel mir damals sehr, aber trotz allem hielt ich das nur für einen Taschenspielertrick, der mir mit absoluter Brillanz und Präzision vorgeführt wurde. Damals hätte ich nie angenommen, dass das Kino derart von solchen Umkehrungen, solchen Plot-Twists (und eigentlich sind sie das ja gar nicht wirklich), eben dem, was man heute als Mindfuck-Kino bezeichnet, okkupiert werden würde. Filme in solche Klammern zu setzen, kann auch häufig genutzt werden, um inszenatorische Ungenauigkeiten zu kaschieren, denn wenn am Ende eh alles und sowieso schon immer ganz anders war, verlieren die Codes, die sich im Inneren dieser Klammer abspielen, ein wenig an Bedeutung oder werden in ihrer Bedeutung sogar völlig aufgelöst. Ein Film, wo mich das in jüngster Zeit wirklich mal wieder geärgert hatte, war TRICKS von Ridley Scott. Zuerst war ich nämlich ganz begeistert, weil ich dachte, ihm gelingt doch wieder mal ein Film, der nicht in langweilender Perfektion untergeht und er schafft sogar das woran er immer scheitert, ein character-drama, und dann wurde sich mit dem Ende auch nur wieder an den Trend gehängt alles als Lüge zu entlarven. Das Problem war dadurch - und das sehe ich auch bei FOLLOWING -, dass die (Psycho-)Dynamiken zwischen den Figuren dadurch an Wert verlieren. Was sich zwischen ihnen abgespielt hat ist plötzlich unwichtig geworden, da es ja eh immer nur einem bestimmten, manipulierenden Zweck diente, dem sich alles unterzuordnen hat. Allerdings kommt mir, während ich das hier schreibe, die Idee, dass solche narrativen Enden auch schön auf einen virtuellen oder imaginativen Raum verweisen. In diesem narrativen Raum, der nur durch ein Komplott, eine Manipulation o.ä. besteht, halten sich die Figuren auf und nehmen alles "für wahr". Passend zu Menschen in der Gesellschaft, die sich lieber der Illusion von Fiktion/Film/Facebook, was weiß ich, hingeben und nicht die Fragilität ihrer Lebenswelt realisieren (möchten). Das ist natürlich kein neuer Gedanke oder ein neues Konzept, aber auf dieses Plottwist-Kino habe ich das noch nicht angewendet. Im Gespräch mit Jasmin gestern, sprachen wir noch über die Gehässigkeit solcher Enden. Sowohl dem Zuschauer, als auch den Figuren des Films gegenüber.

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#83 The Critic

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Geschrieben 11. Mai 2012, 18:28

Mhm. So richtig verstehe ich das nicht, auch wenn ich das Argument im Zusammenhang mit The Usual Suspects häufiger gehört habe - in Abwandlungen bis zu "Der Film hat mich ja von vorne bis hinten belogen". Warum sollte das die emotionale Glaubwürdigkeit der Figuren unterminieren? Der narrative Raum des Filmes ist eh nicht die Realität, das weiß ich spätestens in dem Moment, in dem das Kino dunkel wird. Und daß mir hier eine Version aufgetischt wird, ist mir, wie bei jeder Kommunikation, doch auch klar. Ob das nun die Version des Regisseurs oder einer der Hauptfiguren ist, spielt da für mich keine Rolle und mindert auch nicht den emotionalen Eindruck auf mich. Wäre das anders, wäre ich vermutlich zu keiner Empathie fähig, weil ich jedes Erlebnis eines anderen Menschen (real oder fiktiv) nur als Erzählung seiner Innenwahrnehmung kennenlerne. Deshalb ist es für mich wichtiger, wie überzeugend die realen oder fiktiven Personen mir ihre Geschichte übermitteln und ob ich Anknüpfungspunkte daran habe, so daß ich Empathie mit diesen Personen/Figuren habe. Im realen Leben wäre ich in der Tat enttäuscht, wenn man mich bewußt anlügt - ich würde diesen Personen nicht so schnell wieder Glaubwürdigkeit unterstellen. Im Film ist das anders - hier will ich ja belogen werden. Am ehesten noch hinderlich ist das bei Dokumentationen, aber auch da verzeihe ich für eine runde Erzählung Wahrheitsverbiegungen wie beim großartigen Man on Wire.

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#84 Der Außenseiter

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Geschrieben 11. Mai 2012, 19:07

Den emotionalen Eindruck mindert das während der Betrachtung bei mir auch nicht, aber wenn ich z.B. am Ende bei Film X erfahre, dass die zufällige Begegnung zweier Personen gar kein Zufall war, dass die tapsige Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau nur eine vermeintliche war, die anfängliche Schüchternheit und das sich langsame Näherkommen von einer der beiden Personen von Anfang an Kalkül war, wird mir rückwirkend klar gemacht, dass die Emotionen die ich währenddessen hatte, so nicht mehr zutreffen, denn eigentlich habe ich nicht zwei Menschen zugesehen, die eine zärtliche Beziehung zueinander aufbauen, sondern bspw. eine Frau, die sich an dem Mann wegen einer Tat, die in seiner Vergangenheit liegt, rächen möchte und dafür diese Begegnung inszeniert. Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches und nehme ich auch gerne hin, denn ich möchte ja auch durch Illusion/Täuschung unterhalten werden. Wenn daraus aber ein formaler Zwang wird (siehe Shyamalan) dann erlahmt mein Interesse mir am Ende immer erklären zu lassen, dass alles, was ich sah und empfunden habe, auf intradiegetischer Ebene nicht zutraf. Dadurch entsteht für mich irgendwann ein Gefühl von Attitüde, deren Kern es ist, mir klar zu machen, dass ich in der Hand des Regisseurs/Film bin. Und das ist für mich die wichtige Differenzierung zu dem von Dir am Anfang Deines Postings erwähntem Wunsch sich vom Film "hinters Licht führen zu lassen". Ich möchte am Ende eines Filmes nicht immer nur einen Arschtritt kassieren. So fühlt sich das für mich nämlich an. Das unterscheidet dieses Kino nämlich auch von Hitchcock, Argento etc., die mit solchen Illusionen arbeiten können, ohne mir die ganze Zeit ihre Ausgeschlafenheit unter die Nase zu reiben und ohne auf den billigsten aller Plottwists zurückzugreifen: am Ende alles nur kaputt machen. Der Plottwist war ursprünglich dafür da, den Ereignissen einen mehrbödigen Sinngehalt zu verleihen, nicht am Ende alles nur in eine Richtung tendieren zu lassen

SPOILER(am Ende von FOLLOWING entpuppt sich alles als simpler Auftragsmord).(SPOILERENDE)

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#85 The Critic

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Geschrieben 11. Mai 2012, 19:40

Gut, da sind wir wieder bei der unangenehmen vermeintlichen Überlegenheit, die Nolan gerne raushängen läßt, wobei das natürlich schwacher Tobak von ihm ist, weil er eh von Anfang an alle Fäden in der Hand hat.
Warum der einengende Plottwist so populär ist, weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht, weil die modernden Regisseure mit Giallo/Slasher aufgewachsen sind. Vielleicht aber auch nur, weil mit Video/DVD und mehr Freizeit/Geld das Publikum im Großen und Ganzen schon nahezu alle bekannten narrativen Strukturen kennt. Oder eben, weil Filmkultur seit den 90ern mehr und mehr zum Ereignis mutiert ist und weniger als ästhetische oder philosophische Reflexion verstanden wird.

Following und mehr noch Memento finde ich trotzdem knorke. Weil hier doch recht glaubwürdig die Hilflosigkeit der Hauptfigur vermittelt wird, die am Ende auch alle Fakten kennt, aber als Betroffener nicht glauben will, was ihm widerfährt. Und vermutlich das auch gar nicht glauben darf, ohne eine Zerrüttung der psychischen Struktur zu riskieren.

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#86 Der Außenseiter

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Geschrieben 11. Mai 2012, 19:50

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 11. Mai 2012, 19:40:

Oder eben, weil Filmkultur seit den 90ern mehr und mehr zum Ereignis mutiert ist und weniger als ästhetische oder philosophische Reflexion verstanden wird.

Das war gestern auch unsere Conclusio. :cheers:

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 11. Mai 2012, 19:40:

Vielleicht aber auch nur, weil mit Video/DVD und mehr Freizeit/Geld das Publikum im Großen und Ganzen schon nahezu alle bekannten narrativen Strukturen kennt.

Das ganz bestimmt.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 11. Mai 2012, 19:40:

Following und mehr noch Memento finde ich trotzdem knorke. Weil hier doch recht glaubwürdig die Hilflosigkeit der Hauptfigur vermittelt wird, die am Ende auch alle Fakten kennt, aber als Betroffener nicht glauben will, was ihm widerfährt. Und vermutlich das auch gar nicht glauben darf, ohne eine Zerrüttung der psychischen Struktur zu riskieren.

Finde die Filme ja auch gut. Sie operieren für mich beide auf einer höheren Ebene. Da werd ich dann immer schnell zum Kritikaster. :critic:

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#87 Der Außenseiter

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Geschrieben 11. Mai 2012, 22:22

ENDGAME - DAS LETZTE SPIEL MIT DEM TOD

Dieser Film kann ALLES!

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#88 Zodiac

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Geschrieben 11. Mai 2012, 22:59

Anger Management (2003)

Ich verweise auf diese Besprechung und meinen Kommentar. :love:

#89 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 11. Mai 2012, 23:23

Killer Constable (1981) - arg blutige Shaw-Produktion, die super ausgestattet ist und hochspannend noch dazu. Hier fliegen die Gliedmaßen durch die Gegend, da beinah ausschließlich mit dem Schwert gekämpft wird. Anlehnungen an den Samurai-Film, und vielleicht auch an den Hardboiled-Krimi.

#90 Der Außenseiter

    jetzt auch in Farbe

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Geschrieben 11. Mai 2012, 23:40

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 11. Mai 2012, 19:40:

Following und mehr noch Memento finde ich trotzdem knorke. Weil hier doch recht glaubwürdig die Hilflosigkeit der Hauptfigur vermittelt wird, die am Ende auch alle Fakten kennt, aber als Betroffener nicht glauben will, was ihm widerfährt. Und vermutlich das auch gar nicht glauben darf, ohne eine Zerrüttung der psychischen Struktur zu riskieren.

Dazu fällt mir, wenn wir mal jüngeres Kino der letzten 15 Jahre nehmen, noch Ferraras THE BLACKOUT ein, den ich wesentlich besser fand, als er damals von der Kritik gemacht wurde. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber irgendwie habe ich das Gefühl, der ist ganz schön untergegangen.

"Der Unterschied zwischen dem Kino damals und heute ist, dass man heute die Kackwurst zeigt."






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