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Ubaldo Terzanis Schreibstube Volume 2

Hier polemisiert der Meista!




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MEDIANERAS



MEDIANERAS Es geht um Einsamkeit in der Masse, um Anonymität und Isolation iund aneinander Vorbeileben n der Großstadt, sowie um moderne Kommunikations-Technologie, die die Menschen sowohl verbinden als auch von einander trennen kann. Nichts Neues also, was die Filmemacher hier verhandeln. Dazu nehme man noch zwei sympathisch schrullige Neurotiker, Nachbarin und Nachbar, die von der Existenz des jeweils Anderen nichts wissen, durch eine Verkettung von blödsinnigen Zufällen am Ende jedoch zueinander finden. Und fertig ist ein sehr mainstreamiger, bemüht sympathischer, traurig anrührender und lustig gefälliger Arthouse-Film, der es jedem Zuschauer recht machen will und konsequenterweise mit Publikumspreisen überschüttet wurde.

Was aber wirklich sehr gut gelungen ist, ist die süßlich märchenhafte Atmosphäre und Bildsprache des Ganzen, die latent an Sofia Coppola erinnert. Ebenfalls die Vermischung von Film, Photographie, Skizzen, Zeichnungen und Animationen weiß in ihrer Kreativität zu gefallen. Und der Prolog des Films, wo die Architektur Buenos Aires' en detail beleuchtet und erklärt wird wie sie sich auf die Befindlichkeiten und das Leben der Menschen auswirke, ist nicht nur visuell herausragend.

Summa Summarum ist MEDIANERAS trotz inhaltlicher Schwächen und trotz seiner bemüht gefälligen Protagonisten ein sehenswerter, weit überdurchschnittlicher, sehr kreativer, bisweilen faszinierender Film. Es kommt manchmal halt nicht so sehr darauf an, was vermittelt wird, sondern wie es vermittelt wird. Und letztendlich hatten die beiden Fremden auch ein paar *wirklich* lustige und sympathische Momente zwischen all den Publikums-anbiedernden Drehbuch-Einfällen.

knappe 7/10 (noch gut)

text nicht korrekturgelesen und rechtschreibprüfung nicht eingeschaltet

Drama Komödie Isolation Einsamkeit Liebe Metropole Traurigkeit seelische Buhbuhs



Ich erinnere mich gern an "Medianeras". Den hatte ich letztes Jahr auf der Berlinale gesehen. Seltsamerweise kenne ich viele, die mit dem Film wenig anfangen konnten.
Ich mochte die verspielte Art sehr, sowohl was das Spiel mit den Figuren, als auch die optische Visualierung angeht. Ich erinnere mich gern an die Fahrstuhlphobie oder an die beiden treffend platzierten Fensterdurchbrüche.
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Yo, das mit den verbotenen seitlichen Fensterdurchbrüchen war ein starkes (Sinn)bild, und mit der Fahrstuhlphobie kann ich viel anfangen, weil ich selbst keine Aufzüge benutze, auch wenn ich 10 Etagen hochsteigen muss.

Warum viele Menschen den Film nicht mögen, weiß ich nicht, aber ich vermute mal einfach dass sie die gewisse Gefälligkeit und Anbiederung, die der Film besitzt, stärker kritisieren / noch negativer sehen als ich. (?)
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