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174 Antworten in diesem Thema

#1 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 12. August 2005, 10:50

Und bitte:
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#2 Puni

    wird ständig genexted

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Geschrieben 12. August 2005, 14:31

Herzlich Willkommen, ersteinmal! :cheers:

#3 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 12. August 2005, 15:30

Dankeschön. :cheers:
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#4 jr-atthemovies (Gast)

  • Gast

Geschrieben 14. August 2005, 17:10

Super!!!!
Ich warte auf den ersten "Ich hasse kino.de"-Thread

Bearbeitet von jr-atthemovies, 14. August 2005, 17:11.


#5 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 15. August 2005, 17:59

jr-atthemovies sagte am 14.08.2005, 17:10:

Super!!!!
Ich warte auf den ersten "Ich hasse kino.de"-Thread

<{POST_SNAPBACK}>


Witzige Idee. :D
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#6 jr-atthemovies (Gast)

  • Gast

Geschrieben 15. August 2005, 18:30

Ein Scherz sollte dies nicht sein :motz:

#7 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 16. August 2005, 09:19

Das habe ich auch nicht gemeint. Finde die Vorstellung, jemand eröffnet hier einen kino.de-Hassthread, bloß sehr erheiternd.

Mit welchem Nickname warst Du denn bei kino.de unterwegs und was ist passiert, dass Du diese Site dermaßen hasst, wenn man mal fragen darf?
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#8 jr-atthemovies (Gast)

  • Gast

Geschrieben 16. August 2005, 12:55

Bevor hier etwas falsch verstanden wird. Ich bin momentan immernoch sehr glück auf kino.de unterwegs und woolte mit diesem Beitrag nur mal sagen, dass ich es nicht so toll finde, wenn in einem FILMTAGEBUCH so über ein anderes Forum geschrieben wird. Es ähnelt einem HASS Thread. Finde es eben nur ungeeignet an solch einem Ort so über ein anderes Forum herzuziehen.

#9 Hagen

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Geschrieben 16. August 2005, 15:09

Ich finde es nur sehr witzig, dass wir hier scarlett_fans Filmtagebuch kommentieren dürfen. Nicht nur die Wege Gottes sind eben unergründlich... :D

#10 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 17. August 2005, 00:50

JR,

dann schreib das doch gleich. Ironie funktioniert nur in Bild und Ton, nicht aber in so einem Internetforum. Freilich nahm ich an, Dein erster Beitrag sei ernst gemeint.


Hagen,

der Ton macht die Musik. Solange dieser Grundsatz beachtet wird, darf auch munter kommentiert werden. In besagtem Forum war das zuletzt leider nicht mehr der Fall.
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#11 Hagen

    Señor Member

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Geschrieben 30. August 2005, 09:01

Falls es dich interessiert:
http://kino.de/commu...d.php4?id=76959

#12 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 30. August 2005, 11:31

Merci. Sehr freundlich von Dir. Er hat mich allerdings schon gefunden und kontaktet.
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#13 Howie Munson

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Geschrieben 04. November 2005, 06:17

Zitat

Es ist wirklich beschämend, was für Werke auf die Menschheit losgelassen werden. THE DESCENT ist ein Film ohne
-Handlung
-Charakterzeichnung
-handwerkliche Qualität
-Atmosphäre
-Relevanz
-Sinn und Verstand.

:immo:

#14 Elektro

    Weg mit Stasi, gebt uns Kasi!

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Geschrieben 04. November 2005, 10:40

Howie Munson sagte am 04.11.2005, 07:17:

Zitat

Es ist wirklich beschämend, was für Werke auf die Menschheit losgelassen werden. THE DESCENT ist ein Film ohne
-Handlung
-Charakterzeichnung
-handwerkliche Qualität
-Atmosphäre
-Relevanz
-Sinn und Verstand.

:immo:

<{POST_SNAPBACK}>


das unterstreiche ich doch mal mit ein paar

:wall: :wall: :wall:

#15 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 04. November 2005, 10:47

Wozu Argumente bringen und seine Sichtweise verdeutlichen, wenn es ein drolliges Smiley auch tut?
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#16 Howie Munson

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Geschrieben 04. November 2005, 14:26

scarlett_fan123 sagte am 04.11.2005, 10:47:

Wozu Argumente bringen und seine Sichtweise verdeutlichen, wenn es ein drolliges Smiley auch tut?

<{POST_SNAPBACK}>


Hab das in meinem Kommentarfred noch n bissel verschriftlicht ;)

#17 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 04. November 2005, 16:26

Danke. Eben gelesen.
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#18 theblob

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Geschrieben 05. November 2005, 13:23

scarlett_fan123 sagte am 04.11.2005, 00:20:

Es ist wirklich beschämend, was für Werke auf die Menschheit losgelassen werden. THE DESCENT ist ein Film ohne
-Handlung
-Charakterzeichnung
-handwerkliche Qualität
-Atmosphäre
-Relevanz
-Sinn und Verstand.


Mahlzeit :)

Was hast Du denn erwartet? Ingmar Bergman? Mene Erwartunghaltung: Ein Film mit Hand und Fuss, beides meistens ab. Und siehe da: Erwartungshaltung erfüllt. :D

Und Handwerklich war doch nun nix auszusetzen..


scarlett_fan123 sagte am 04.11.2005, 00:20:

Was ich aber wirklich erschreckend finde, sind die Userkommentare in gewissen anderen Filmforen, wo behauptet wird, diese grenzdebile Metzelorgie habe Subtext (Gelächter!) und sei eine Abhandlung über Darwins Evolutionstheorie und das „survival of the fittest“.  What the fuck?! Also, mit dieser "Argumentation" könnte man ja jeden Film verteidigen, der eine Gruppe Menschen zeigt, die nacheinander abgemetzelt werden, um die Gore-Gelüste des Publikums zu stillen - also ungefähr 90% aller kontemporären Horrorfilme.

Hab ich nu nich gelesen, da kann ich aber zustimmen. Allerdings wird so ein Überbau ja nun gerade im Horrorgenre irgendwie JEDEM Dreck unterstellt, als ob die Leute sich dafür entschuldigen möchten, einfach mal ein krasses, aber irgendwie dummes Gewaltfilmchen genossen zu haben.

Bearbeitet von theblob, 05. November 2005, 13:24.

"Der Typ hat halt so seine Marotten" (Sermon über Sermon)

#19 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 05. November 2005, 14:30

theblob sagte am 05.11.2005, 14:23:

Was hast Du denn erwartet?

Prinzipiell nur das, als was der Film im Voraus angepriesen wurde. Und natürlich interessante Figuren und eine vernünftige Handlung, denn das erwarte ich eigentlich von jedem Film, auch einem Horrorfilm.

theblob sagte am 05.11.2005, 14:23:

Hab ich nu nich gelesen, da kann ich aber zustimmen. Allerdings wird so ein Überbau ja nun gerade im Horrorgenre irgendwie JEDEM Dreck unterstellt, als ob die Leute sich dafür entschuldigen möchten, einfach mal ein krasses, aber irgendwie dummes Gewaltfilmchen genossen zu haben.

Stimmt genau. Und viele dieser Filme fahren auch noch eine schlecht gefertigte, pseudo-psychologisierende Schiene (House of Wax 2005 beispielsweise), um sich eine Daseinsberechtigung jenseits der puren Stillung von Gore-Gelüsten zu schaffen.
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#20 Mr. Vengeance

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Geschrieben 03. Dezember 2005, 18:12

lange hats gedauert, nun hats geklappt !

Servus, Scarlett Fan. Ich lese dein Filmtagebuch seit Bestehen und freue mich immer wieder über neue Kommentare deiner Seits.

Könntest du mir mal deine email Adresse zukommen lassen per PM.

Es grüßt ebenfalls ein Fan von Scarlett, der dir aus einem anderen Forum nicht unbekannt sein dürfte. :-)
"In einer größeren Zelle lebt es sich nicht unbedingt besser..."

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#21 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 03. Dezember 2005, 18:36

Die Orthographie kommt mir doch irgendwie bekannt vor. :D

PM soeben abgeschickt. Hoffe, sie ist angekommen, denn ich finde sie nicht in meinem "Sent"-Ordner gespeichert. Wenn nicht, melde Dich nochmal hier.
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#22 FakeShemp

    Schlauer noch, als Sokrates! Zudem Anwalt schlechter Filme..

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Geschrieben 16. Dezember 2005, 16:57

Tach!

Beim Lesen deines FTB-Eintrags zum neuen „KING KONG“ erwuchs in mir doch das Bedürfnis, das Eine oder Andere anzumerken. Das ist kein Versuch, eine andere Meinung zu erzeugen, weil Geschmäcker sind eben Geschmäcker, aber mir ist halt grad langweilig. :D

Was mir gleich auffiel, war deine Erwartungshaltung, die ich dem Metier nicht so ganz angemessen finde. Du kritisierst “artifiziell“ Anmutendes und Plakatives gleich zu Anfang, damit so quasi der Dümmste es auch kapiert. Ist das aber nicht das Wesen aller Märchen und aufgeblasenen B-Movies, genau diese einfache Sprache zu sprechen? Ich versuche mir das gerade vorzustellen. Ein Monster-B-Movie, authentisch und zurückhaltend in seiner Art der Darstellung, irgendwie fühlte sich das total falsch an. Naomi Watts hat mich jetzt eigentlich auch nicht gestört. Sie ist natürlich unterfordert. Mehr gibt ihre Rolle einfach nicht her. Mit einem Affen kann man keine langen intelligenten Gespräche führen, die ein vielschichtiges Minenspiel verlangen. Kreischen, Lachen, Weinen, mehr ist nicht. Im Prinzip wie beim Original. Bei solchen Mäkeleien drängt sich mir immer der Verdacht auf, die Leute mögen einen bestimmten Schauspieler nicht. Wenn man es genau nimmt, hat DeNiro auch nur einen Gesichtsausdruck, aber das gehört nicht hier her. :D Das mit den angerissenen Nebenplots als Füllmaterial mag ja so sein, aber das muss einen nicht stören. Im Prinzip befinden sich “auf“ der Schiffspassage zur Insel ja dennoch einige hübsche Ideen und Einfälle, die halt irgendwo ein wenig festgemacht werden müssen. Also muss man den Protagonisten zwangsläufig den Hauch einer Lebensgeschichte verpassen. In einem Monsterfilm reicht da wirklich das Minimum, sonst hätte man ganz schnell den falschen Film. Aber man hätte es vielleicht auch weglassen können, möglich. Ich glaube nur, mir hätte dann was gefehlt.
Da es sich um keine Naturdokumentation handelt, sondern um ein Monsterepos mit seinen Wurzeln im Horrorfilm, kann ich deine Probleme mit dem Inselgeschehen ebenfalls nicht nachvollziehen. Natürlich ist da alles plakativ. Und es gibt viele Dino-Kämpfe. Ob man so etwas mag oder nicht ist ebenfalls Geschmackssache. Bei Monsterfilmen ist das aber zunächst mal leider die Hauptattraktion. Ein wenig wie im Zirkus halt. Ich denke, als Fan von solchen Filmen will man das einfach sehen. Und auch hier gibt es absolut geile Szenen, wenn man’s denn mag und auch einiges Vermurkste. Dass die Insel aus dem Computer stammt, also sozusagen komplett kreiert wurde, macht in einem Horrorfilm schon Sinn. Ein Ausflug in eine komplett andere Welt. Die alten Filme früher arbeiteten ebenfalls hauptsächlich mit Kulissen. Zum einen war es billiger im Studio zu drehen, zum anderen macht das doch aber auch den Kintopp dieser Prägung erst aus. Stichwort Traumfabrik. Es ist ein pures Werk der Phantasie. Da kann man unter Umständen Atmosphären zaubern, die es in der Realität kaum zu finden gibt. Es muss dabei nämlich dem speziellen Anspruch des Werkes gerecht werden. In einem realistischen Abenteuerfilm will ich natürlich möglichst keine Kulissen haben. Ein gut eingefangenes Realszenario ist unschlagbar, funktioniert aber unter Umständen trotzdem nicht. Es kommt eben auf den Film an. Ein Monstermovie braucht Monsterkitsch.
Du beanstandest dann, dass eine Frau einer Kreatur verfällt, die unzählige ihrer Kollegen umbringt. Das würde im wahren Leben ja durchaus beanstandenswert sein, aber Mitleid mit der unverstandenen Kreatur darf zumindest im Phantastischen Film zu den großen Werten überhaupt gezählt werden. Und die Kreatur hat ja auch wirklich allen Grund zum Berserken, oder nicht? Sie wird gefangen und verschleppt. Zuvor hat es dem Mädel das Leben gerettet und nicht zu knapp, das wollen wir mal nicht vergessen. So sind Frauen eben. :D Die Blondine sieht kein Monster mehr in der Kreatur, sondern ein Wesen, das ein Recht auf seine Freiheit hat und dessen animalische Unbedarftheit seine Unschuld aufrechterhält, egal wie viele unsympathische Matrosen irgendwo zertreten am Fels pappen. Das ist doch wundervoll… :D Zum restlos Ernstnehmen sind solche Filme nun wirklich nicht gedacht.
Ich habe schon viele seelenlose Blockbuster gesehen, aber der hier ist für mich nicht seelenlos. Die Seele eines Kindes, das mag ja sein, voller Naschwerk und Kirmes-Zauber…, aber das war ja schon seit jeher die Essenz guter Monsterfilme.

Genau betrachtet sind die Aussagen des Remakes doch genau die alten vom Original geblieben. Nur deutlicher ausgesprochen diesmal. Dann wirst du den alten Film wohl auch nicht mögen, denn auf den ließen sich deine Kritikpunkte ebenfalls alle anwenden und auf die meisten anderen Vertreter dieser Zunft ebenso. Man muss Monsterfilme gut leiden können, das ist Grundvoraussetzung.

Ich bin mir fast sicher, dass du den Film noch mögen wirst. Irgendwann, wenn du ihn dir ausleihst, lange nachdem der Hype abgeklungen ist. Ungeliebter Hype kann die Sicht total verzerren. Ging mir auch schon so.

Bearbeitet von FakeShemp, 16. Dezember 2005, 17:25.

Mein herziges Filmtagebuch:
http://www.filmforen...?showtopic=1154
Wie, Sie sind anderer Meinung...??!
http://www.filmforen...?showtopic=1155
Eingefügtes BildEingefügtes BildEingefügtes Bild_________Eingefügtes Bild"Wolle Rose kaufe...???"
"Realität ist eine Illusion, die durch Alkoholmangel hervorgerufen wird!" - ein Unbekannter
"Wenn Du zwei weiße Eltern hast, wirst Du nie ein Halbfarbiger!" - Dieter Bohlen
"Als Johannes Paul der II. gestorben worden war..." Andreas Englisch In einer Talkshow

#23 Mr. Vengeance

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Geschrieben 16. Dezember 2005, 17:16

gute Ausführung. Viele dieser Fragen habe ich mir beim lesen auch gestellt. Schade, und ich war mir irgendwie so sicher das dir der Film gefallen würde, Mr. Scarlett. Naja, wenigstens sagtest du, das auch für dich ein paar wirklich tolle Momente hatte. :-)
"In einer größeren Zelle lebt es sich nicht unbedingt besser..."

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#24 scarlett_fan123

    Ich habe immer Recht

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Geschrieben 16. Dezember 2005, 18:10

Aber der Unterschied zwischen Jackson und Cooper/Shoedsack ist einfach der, dass der Neuseeländer aus der Materie einen dreistündigen Film macht, ohne dass sein Inhalt diese lange Spieldauer auch nur ansatzweise rechtfertigen würde. Mit der Begründung "das ist ein Monsterfilm und kämpfende Dinos sind da nunmal die Hauptattraktion" kann ich nicht den Fakt entschuldigen, dass Jackson mich sage und schreibe 45 Minuten lang mit Dinosaurierkampf-Rekapitualiton langweilt. Wie ein weises Sprichwort schon besagt: selbst die schönsten Dinge verlieren in der Wiederholung ihren Reiz. Natürlich erkenne ich an, dass Naomi Watts Erettung vor dem Getier durch King Kong inhaltlich wichtig ist, aber es hätte gereicht, wenn man das in 10 Minuten abgehandelt hätte. Aber da kommt noch ein Dino und noch einer und.. Zu allem Überfluss wird dann auch noch die Filmcrew in der Höhle attakiert, usw. Tut mir leid, irgendwann ist meine Geduld am Ende. Übrigens ist es nicht nur ein Problem bei diesem Film, sondern ich leide bei zu langen Actionszenen grundsätzlich unter Konzentrationsmangel. Da macht mein Hirn irgendwann *klick* und ich bin nah am wachkomatösen Zustand. Ich HASSE es, wenn ein Film seine Actionsequenzen nicht vernünftig dosieren kann. WAR OF THE WORLDS ist in dieser Hinsicht ein Positivbeispiel an wohldosierten Actionszenen.
Was ich Jackson also vorwerfe, ist die Gewichtung, die er in seinem Film unternimmt. Und ja, ich hätte es begrüßt, wenn es hier eine tiefschürfendere Handlung und Charaktere, zu denen man Empathie aufbauen kann, gegeben hätte. Stünde das im Widerspruch zum Genre "Monsterfilm"? Weiß ich nicht, denn ich kenne nur wenige Monsterfilme. Aber meiner Meinung nach hätte man es ruhig so machen können. Oder spricht es automatisch für die Qualität eines Monsterfilms, wenn er möglichst wenig Substanz hat?
Was die Gestaltung der Insel angeht, ist es mir schon bewusst, dass Jackson eine reine Phantasiewelt erschaffen wollte. Aber für meine Begriffe sieht das Ganze einfach sche***e aus und hat mich in seiner offensichtlichen Künstlichkeit abgestoßen. Es ist ja schön, dass Jackson den Film nach seinen Vorstellungen umgesetzen konnte und sich bei der Gestaltung auch etwas gedacht hat. Aber ein Kunstwerk muss mir ja nicht gefallen, nur weil es so ist, wie der Künstler es haben wollte.

Es ist nicht ganz richtig, dass King Kong da immer in Notwehr tötet. Schließlich hat er von Anfang an Mitglieder der Crew wahllos angegriffen bevor sie ihn überhaupt einfangen wollten. Deshalb will bei mir auch keine rechte Sympathie aufkommen und die Weinerlichkeit von Watts Rolle finde ich albern.

Am Ende schreibst Du, man müsse Monsterfilme gut leiden können, um Gefallen an King Kong zu finden. Das mag sein. Aber schau mal, wie dieser Film für die breite Masse vermarktet wurde, anstatt für eine bestimmte Zielgruppe.

Wie dem auch sei, ich fand KING KONG furchtbar öde. Dennoch freut es mich natürlich, dass Du Deinen Spaß hattest. Sei Dir ja auch unbenommen. :)
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#25 MovieBuff

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Geschrieben 16. Dezember 2005, 18:16

Meiner Meinung nach ist King Kong in gewisser Hinsicht die Kulmination einer bitteren Wahrheit die mir gerade in den letzten Jahren leider immer mehr dämmert: Hollywood sind zwar nicht die Talente, aber die Ideen ausgegangen. Ein Remake dieses Stoffs war tatsächlich so überflüssig wie ein Kropf, und das ist leider für den allergrössten Teil der Remakes der jüngeren Vergangenheit der Fall.
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#26 scarlett_fan123

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Geschrieben 16. Dezember 2005, 21:16

Ich fand z.B. den oben erwähnten "War of the Worlds" von Spielberg ganz ordentlich. Besonders die Verlegung der Handlung ins Post-9/11-Amerika und der sich damit ergebende Subtext wussten zu überzeugen. Spielberg hat also etwas zeitgenössisch Relevantes aus diesem Stoff gemacht. Prinzipiell würde ich also sagen, dass es darauf ankommt, *wie* man einen alten Stoff umsetzt und ob man ihm neue Aspekte abgewinnen kann.

Bearbeitet von scarlett_fan123, 16. Dezember 2005, 21:20.

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#27 Mr. Vengeance

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Geschrieben 03. Januar 2006, 02:31

Scarlett,

Standing Ovations für deinen Letzten Tagebuch-Eintrag !!!
:ola: :cheers:

Auch sehr interessant was zu zu "Constant Gardener" zusagen hast. Ich werde mich gleich beim DE-Start von dessen Qualität überzeugen! :D
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#28 scarlett_fan123

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Geschrieben 03. Januar 2006, 12:19

Mr.Vengeance,

ja, CONSTANT GARDENER könnte Dir gefallen. Einen Kinobesuch solltest Du auf jeden Fall riskieren. Ich war doch recht überrascht davon, wie nahe mir der Film letztendlich ging. Über die paar Mängel kann ich dann gerne hinwegsehen. Interessant auch, wie Regisseur Meirelles den Zuschauer mit seinem visuellen Stil regelrecht auf einen Trip schickt (etwas, das Scott in DOMINO verzweifelt versucht, aber kläglich scheitert).

Bearbeitet von scarlett_fan123, 03. Januar 2006, 12:20.

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#29 Howie Munson

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Geschrieben 07. Januar 2006, 03:32

Zitat

Das Original aus 1955 kenne ich nicht und wusste bis eben auch nichts von dessen Existenz (ansonsten hätte ich mir dieses Remake auch kaum angesehen). Mag sein, dass das Original sehenswert ist, aber diese Neuauflage ist ziemlich unstimmig.

Hättste nur mal nen Blick in mein FTB werfen brauchen! :doc: ;)

Das Original ist für mich der mit Abstand beste Horrorfilm, auch wenn er vielleicht nicht so ganz in dieses Genre passt.

#30 scarlett_fan123

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Geschrieben 07. Januar 2006, 04:11

Howie Munson sagte am 07.01.2006, 04:32:

Zitat

Das Original aus 1955 kenne ich nicht und wusste bis eben auch nichts von dessen Existenz (ansonsten hätte ich mir dieses Remake auch kaum angesehen). Mag sein, dass das Original sehenswert ist, aber diese Neuauflage ist ziemlich unstimmig.

Hättste nur mal nen Blick in mein FTB werfen brauchen! :doc: ;)

Das Original ist für mich der mit Abstand beste Horrorfilm, auch wenn er vielleicht nicht so ganz in dieses Genre passt.

<{POST_SNAPBACK}>


Danke für den Tipp. Werde das mal im Hinterkopf behalten und vielleicht bietet sich mir ja mal die Gelegenheit, den Film zu sehen.
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