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The Motorcycle Boy: Even the most primitive of societies have an innate respect for the insane.

Hauptsächlich im Kino gesehene Filme, Schwerpunkt non-mainstream, aber auch....




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OL am Samstag: BOOSTER (2012), FROM WITHIN (2008) und WRONG (2012)



OL am Samstag: BOOSTER (2012), FROM WITHIN (2008) und WRONG (2012) Oldenburg, Teil 2
heute alles im hübschen kleinen cine K, bei der nebendran eine etwas strange Thirty Dancing Party war.

BOOSTER von Matt Ruskin.
Der Kleingangster Simon(Nico Stone) in Boston versucht mit kleinen Diebstählen über die Runden zu kommen, lernt eine Frau kennen, kümmert sich um seine Oma und einen alten Mann. Sein Bruder kommt ins Gefängnis und es scheinbar nur einen Weg für Simon, ihn da herauszuholen.
So weit, so unspektakulär. Aber total spannend erzählt und toll gefilmt (Kamera und Farben erinnerten an den tollen DRIVER). Schön auch, wie Nico Stone hier spielt. Die guten sozialen Sachen, die er so macht, werden von ihm nicht groß herausgestellt, sondern ganz natürlich dargestellt, einfach als Teil seines Charakters. Auch wenn er irgendwo in Boston sitzt und raucht, ist das ein Hingucker.
Matt Ruskin hat hier einen tollen FIlm gedreht (und auch das Drehbuch ist von ihm), dazu noch Seymor Cassel in einer prominenten Nebenrolle, aber der gesamte, mir ansonsten unbekannte Cast, macht das hervorragend.
Eine Entdeckung.
Davor gab es noch einen Doku-Kurzfilm namens Lil Buck, über ein Streetdancer gleichen namens, der in China mit Meryl Streep und Yo-Yo Ma auftreten durfte. Ganz nett, interessant, dass seine Tanz-Performances oft ganz ohne Musik unterlegt wurden. Insgesamt ein wenig zu chinafreundlich.

FROM WITHIN von Phedon Papamichael, der ja mit einer Retrospektive geehrt wurde.Eingefügtes Bild
Horrorfilm über die Geschehnisse in einer amerikanischen Kleinstadt, in der eine Selbstmordreihe zu einer Hexenjagd führt. Ach ja, alles ganz gut gedreht, gut gespielt, hübsche EInfälle, sehr inspiriert von japanischen Horror und Teenie-Mystery.
Die Doppelgänger/Selbstmord - Einfälle waren richtig gut und schön ausgedacht, ansonsten aber doch zu viele Horror-Teenie-Standards, aufgelockert mit japanischen (The Ring-) BIldern. Gerade auch die Rollen waren dann doch zu typisch, und dadurch ein wenig zu durchschaubar. Funktioniert aber, ist ganz spannend. Aber ein horrorerfahrender Regisseur hät vielleicht mehr draus gemacht.

WRONG von Quentin Dupieux, Eingefügtes Bilddessen RUBBER ich hier ja schon neulich hochlobte, so dass sein neuer auch unbedingt gesehen werden mußte. Und es hat sich gelohnt. Ein Film über ein Mann, der eines morgens aufwacht und dessen Hund verschwunden ist. Ansonsten passieren auch sonst surreale Sachen, die zum Teils die Leute verwundert, zB wenn sich eine Tanne einfach in eine Pinie verwandelt, oder aber als normal hingenommen wird, im Büro zB regnet es ständig. Das hat alles den Aberwitz, den wir schon aus Rubber kennen, nimmt hier noch manchmal Monthy-Pythoneske Züge an, und hat einen hevorragenden Hauptdarsteller (Jack Plotnick, die Stimme von Xandir aus der unterschätzten Drawn together Serie)). Selten so viel gelacht im Kino, und dass zwischen 0:15 und 2:00. Hervorragend.

Zweiter Tag, kein Ausfall, zwei klasse FIlme!

Matt Ruskin Nico Stone Phedon Papamichael Horror Quentin Dupieux Jack Plotnick Mr. Oizo



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