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The Passion Trailer - Filmforen.de - Seite 2

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The Passion Trailer


133 Antworten in diesem Thema

#31 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 23. Januar 2004, 22:03

Juden werfen Mel Gibsons neuem Jesus-Film Antisemitismus vor

New York (AP) Jüdische Organisationen in den USA haben dem neuen Jesus-Film von Hollywoodstar Mel Gibson Antisemitismus vorgeworfen. Der Film «The Passion of the Christ» (»Das Leiden Christi»), der am Aschermittwoch (25. Februar) in die Kinos kommen soll, stelle die Juden «eindeutig als die Verantwortlichen für den Tod Jesu dar», erklärte am Donnerstag Abraham Foxman von der jüdischen Anti-Diffamierungs Liga nach einer Vorabvorführung. Oscar-Preisträger Gibson ist Regisseur, Geldgeber und Ko-Drehbuchautor des Films.

So soll nach Angaben verschiedener jüdischer Organisationen in dem Film eine Passage aus dem Matthäus-Evangelium (27,25) über die Verurteilung Jesu enthalten sein: «Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder». In einer früheren Version des Films war dieser Vers nicht enthalten. Gibson hat wiederholt bestritten, dass sein Film die Juden verleumde.

[Quelle: Yahoo-News]

http://www.thepassionofchrist.com/
"Was für Idioten, was für eine Dreckskaste. Ein solcher Korpsgeist wie in der deutschen Presse findet sich allenfalls noch bei alten Wehrmachtsoffizieren."
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#32 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 04. Februar 2004, 08:46

Darstellerin in Jesus-Film weist Vorwurf des Antisemitismus zurück

Bukarest (AP) Die Hauptdarstellerin in Mel Gibsons neuem Jesus-Epos hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Film sei antisemitisch. Religiöse Fragen seien bei den Dreharbeiten zu «The Passion of Christ» (»Das Leiden Christi») nie ein Thema gewesen, sagte die rumänische Schauspielerin Maia Morgenstern am Dienstag. «Mel Gibson ist ein Künstler, ein Regisseur. Er hat niemandem seine religiösen Überzeugungen aufgezwungen», erklärte die 42-Jährige, die selbst Jüdin ist. Ihr Großvater kam im Vernichtungslager Auschwitz ums Leben.

Falls der Film überhaupt eine politische Botschaft habe, bestehe diese darin, die Macht von Führungspersönlichkeiten auf die Masse darzustellen, sagte Morgenstern, die Darstellerin der Maria. «Das Leiden Christi» kommt am Aschermittwoch (25. Februar) in die Kinos. Jüdische Organisationen warfen Gibson vor, Juden darin als die Verantwortlichen für den Tod Jesu darzustellen. Der Schauspieler und Regisseur wies die Anschuldigungen zurück.

[Quelle: Yahoo-News]
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#33 Immo

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Geschrieben 04. Februar 2004, 11:17

Kinostart: 08. April, laut Pressemeldung von Constantin gestern.

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#34 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 13. Februar 2004, 19:13

Gibson überwand Suizid-Depressionen mit 'Passion Christi'

In wenigen Tagen läuft in den USA Mel Gibsons kontrovers diskutierter Film „Die Passion Christi“ an. Jetzt verriert „Braveheart“-Star Gibson der australischen Zeitung Herald Sun: „Vor einiger Zeit dümpelte ich in einer schrecklichen Grauzone umher, war völlig verzweifelt. Einerseits wollte ich nicht mehr leben, andererseits war ich noch nicht bereit, zu gehen." Mit 'Die Passion Christi' habe er diese lebensmüden Depressionen überwunden.

Das Bibelwerk (James Caviezel spielt den Jesus) rief schon vor Monaten jüdische Gemeinden auf den Plan. Grund ihres Protestes: Die Darstellung von Christi Kreuzigung auf Geheiß der Juden schüre Antisemitismus. Nach ersten Testvorführungen in Anwesenheit verschiedener religiöser Oberhäupter soll Regisseur Gibson zugestimmt haben, im Abspann des Films darauf hinzuweisen, dass während der römischen Besatzung 250.000 Juden gekreuzigt wurden. Angeblich sei auch eine Szene herausgeschnitten worden sein, in der ein jüdischer Hohepriester Jesu Hinrichtung deklariere.

Gibson ist dennoch überzeugt, dass sein Mammutprojekt beim Publikum gut ankommen wird. Er habe den Film als eine Art Buße gesehen für all den Luxus und die Dekadenz seines Promidaseins. „Mir wurde jede Form von Exzess angeboten, die Geld und Ruhm ermöglichen. Aber ich bin an einen Punkt gekommen, an dem ich mich mehr denn je auf innere Werte und Spiritualität besinne“, so Gibson.

[Quelle: www.rp-online.de]
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#35 Deep Red

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Geschrieben 13. Februar 2004, 19:52

Relativiert Mel Gibson den Holocaust?

Für sein seit Monaten viel diskutiertes Werk "The Passion of the Christ", das die letzten zwölf Stunden Jesu und die Kreuzigung im Detail darstellt, macht Mel Gibson eifrig Werbung hinter verschlossenen Türen. Der Hollywoodstar, der einer katholischen, traditionalistischen Glaubensgemeinschaft angehört, hat die Passionsgeschichte bereits Tausenden überwiegend evangelikalen Pastoren vorgeführt. Viele sind anscheinend begeistert. Es sei, als habe Gott den Christen etwas in den Schoß gelegt, das ein "geistliches Wiedererwachen" auslösen könnte, sagte der Vorsitzende der Baptisten, Morris Chapman. In den USA kommt der Film am 25. Februar, dem Aschermittwoch, in die Kinos, in Deutschland am Gründonnerstag.

"The Passion" bedient nach Ansicht jüdischer Verbände und mancher Theologen auch antisemitische Vorurteile. Die Juden würden für die Kreuzigung verantwortlich gemacht. Zudem habe Gibson in einem Interview der Zeitschrift "Reader's Digest" die "Einzigartigkeit des Holocaust" der Juden relativiert, betonte der Rabbiner Marvin Hier vom Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles. Ohne Zweifel habe der Holocaust stattgefunden, sagte Gibson nach Presseberichten auf eine entsprechende Frage: "Krieg ist schrecklich. Der Zweite Weltkrieg hat viele Millionen getötet. Manche von ihnen waren Juden in Konzentrationslagern." In der Ukraine seien 1932 und 1933 Millionen verhungert, und im vergangenen Jahrhundert seien in der Sowjetunion 20 Millionen Menschen getötet worden.

Rabbiner Hier protestierte in einem Brief an Gibson: Die ermordeten Juden nur "nebenbei" zu erwähnen, diene letztendlich den Holocaust-Leugnern. Ein Sprecher Gibsons erklärte, der Regisseur wisse Bescheid über den Holocaust und habe darüber "Tränen vergossen". Zahlreiche Evangelikale nehmen Gibson in Schutz. Er sei nicht antisemitisch eingestellt, und der Film sei bibeltreu.

"The Passion" könne die "verlorenen Amerikaner", die dem Evangelium gegenüber "immun" gewesen seien, dazu bringen, sich zum ersten Mal mit Jesus Christus auseinander zu setzen, freut sich der Baptist Chapman. Der "Südliche Baptistenverband", die größte protestantische Kirche der USA, bietet Gemeinden Bücher, Schriften und eine Internet-Website (www.PassionChrist.org) an, um beim Missionieren mit dem Film zu helfen.

Christliche Kritiker des Films geben zu bedenken, dass Gibson den falschen Schwerpunkt setze. Die Evangelien berichteten nur ganz kurz über die Kreuzigung, stellte die orthodoxe christliche Autorin Frederica Mathewes-Green im Internet-Informationsdienst "beliefnet.com" klar. Die frühen Christen hätten sich nicht auf das Leiden konzentriert, um Mitleid zu erregen, sondern auf die Erlösung der Menschheit durch das Leiden.

Der Theologe John Dominic Crossan (DePaul Universität, Chicago) kritisierte Werbematerial für den Film, auf dem es heiße, dass Jesus gelebt habe, um für die Menschen zu sterben. Das Gegenteil sei wahr, betonte Crossan. Jesus sei wegen seines Lebens hingerichtet worden. Er habe das Königreich Gottes verkündet, das römische Reich habe ihn deswegen hingerichtet. epd

[Quelle: Berliner Morgenpost, 12.02.2004]
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#36 Deep Red

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Geschrieben 19. Februar 2004, 12:48

'JESUS' NAIL SALE

By WILLIAM NEUMAN

February 19, 2004 -- Replicas of the nails used to hang Jesus on the cross have become the red-hot official merchandise linked to Mel Gibson's controversial new movie, "The Passion of the Christ."

Pendants made from the pewter, 2 1/2-inch nails - selling for $16.99 - all but flew out of the Christian Publications Bookstore on West 43rd Street as soon as they were put on display.

Hundreds of stores across the country will be selling licensed items tied to the movie, a graphically violent depiction of the last 12 hours of Christ's life, which opens next week on Ash Wednesday.

The souvenirs include a book, pins, key chains, coffee mugs and T-shirts.

But the most unusual collectibles are the nails, each of which hangs on a leather cord.

Its side bears the inscription "Isaiah 53:5," referring to a Bible verse that begins, "He was pierced for our transgressions..."

The Family Christian Store in Newark, Del., received a large shipment of merchandise to sell at a preview screening of the film on Monday.

"The response so far has been overwhelming . . . They want to buy this product," the store's manager, Tina Weldon, said of the nail pendants.

"It's very symbolic for a lot of people."

A California company is manufacturing the pendants and other merchandise under a licensing agreement with Gibson. Neither Gibson nor the manufacturer returned calls yesterday.

"The cross has become such a benign jewelry item . . . The shock of its original form . . . is lost to modern people," said Charles Houser, publications manager at the American Bible Society's Nida Institute for Biblical Scholarship.

"Choosing the detail of the spike would be to reinvigorate the image. They're really trying to capture that this was that day's form of execution."

But the Rev. Forrest Church, of All Souls Unitarian Church on the Upper East Side, called the pendants "macabre."

"I expect the prominence of the nail reflects the prominence of the gore in the movie itself," he said.

"That becomes the icon for identification."

The film itself has sparked controversy, too. Jewish leaders fear it could foster anti-Semitism, but Gibson says the film is not anti-Jewish.

Quelle
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#37 Deep Red

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Geschrieben 20. Februar 2004, 08:20

Mel Gibsons Vater leugnet in Interview den Holocaust

New York (AP) Wenige Tage vor dem Kinostart des als antisemitisch kritisierten Jesus-Films von Mel Gibson hat der Vater des Schauspielers und Regisseurs in einem Interview den Holocaust geleugnet. Der US-Radiosender Talkline Communications Network veröffentlichte am Donnerstag (Ortszeit) die Abschrift eines Interviews, derzufolge Hutton Gibson über den Holocaust erklärte: «Es ist alles - vielleicht nicht alles - Fiktion, aber das meiste schon.» Teile des Interviews sollten am Montag ausgestrahlt werden.

Hutton Gibson sagte den Informationen des Senders zufolge weiter, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Europa lebenden Juden seien vermutlich nicht von den Nazis umgebracht worden, sondern ausgewandert. Der Vater von Mel Gibson hatte bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Bemerkungen Aufsehen erregt. Sein Sohn verweigerte in Interviews eine Stellungnahme dazu mit der Begründung, er liebe seinen Vater.

Mel Gibsons Film «The Passion of Christ» (Das Leiden Christi) kommt in den USA am Aschermittwoch in die Kinos. Jüdische Organisationen befürchten, dass der Film den Antisemitismus schüren könnte, weil Juden darin als Verantwortliche für die Kreuzigung Jesu erschienen. Der Besitzer von Talkline Communications, Zev Brenner, hatte daraufhin zu einem Boykott aller Filme von und mit Mel Gibson aufgerufen. Brenner bezeichnet Talkline Communications als jüdischen Sender.

[Quelle: Yahoo-News]
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#38 Deep Red

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Geschrieben 21. Februar 2004, 21:18

Mel Gibsons Jesus-Film wird schon jetzt als Blockbuster angesehen

Los Angeles (AFP) - Die Verleiher von Mel Gibsons neuen Film "The passion of Christ" ("Das Leiden Christi") haben aus der Debatten um das umstrittene Werk ihre eigenen Konsequenzen gezogen: "The Passion of Christ" soll am Aschermittwoch in 4000 statt wie ursprünglich geplant in 2500 Kinos in Nordamerika anlaufen. Gibsons Produktionsfirma habe kurzfristig 60 Prozent mehr Kopien des Film hergestellt, berichtete die Fachpresse am Donnerstag. Verschiedene Kinos hätten auch mehr Kopien des Films über die letzten Stunden Jesus angefordert, weil sie mit hohen Besucherzahlen rechneten und den Film auf mehreren Leinwänden zeigen wollen. In Deutschland soll das umstrittene Werk an Gründonnerstag, also am 8. April in die Kinos kommen.

[Quelle: Yahoo-News]
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#39 Deep Red

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Geschrieben 21. Februar 2004, 21:20

Juden in USA verunsichert durch Mel Gibsons umstrittenen Jesus-Film

New York (dpa) - Immer mehr amerikanische Juden fühlen sich nach US-Medienberichten verunsichert durch die Auseinandersetzungen um den Jesus-Film des Hollywood-Stars Mel Gibson. Vor der US-Premiere von «Die Passion Christi» seien jüdische Organisationen intensiv bemüht, gegen den Eindruck vorzugehen, dass Juden für die Kreuzigung von Jesus verantwortlich gemacht werden könnten. Das berichtet die «New York Daily News». Gibson beteuert inzwischen, er sei durch religiöse Erleuchtung zu dem Film veranlasst worden.

[Quelle: Yahoo-News]

So langsam geht mir die Berichterstattung über diesen Kackfilm richtig auf den Sack!
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#40 kørken

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Geschrieben 21. Februar 2004, 21:38

Deep Red sagte am 21.02.2004, 21:20:

So langsam geht mir die Berichterstattung über diesen Kackfilm richtig auf den Sack!
:lol:

#41 sb.

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Geschrieben 21. Februar 2004, 22:25

Deep Red sagte am 21.02.2004, 21:20:

Gibson beteuert inzwischen, er sei durch religiöse Erleuchtung zu dem Film veranlasst worden.
:lol: :wall:

#42 Immo

    zombie

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Geschrieben 21. Februar 2004, 22:31

Auch die Linken bilden sich ihre Meinung.

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#43 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 22. Februar 2004, 00:35

Immo sagte am 21.02.2004, 22:31:

Auch die Linken bilden sich ihre Meinung.
Meine Güte, dermaßen viele Falschinformationen und Schreibfehler in so wenigen Sätzen. Das muß man erst mal schaffen!
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#44 El_Ektromo

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Geschrieben 25. Februar 2004, 21:52

Hier noch einmal was kleines für Deep Red:

http://www.imdb.com/name/nm0323689/

:oskar:

#45 Deep Red

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Geschrieben 25. Februar 2004, 22:02

Purismus der Grausamkeit: "The Passion" von Mel Gibson

Von Andreas Kilb

25. Februar 2004 "Und dann kommt der Schmerz", heißt es am Anfang von Martin Scorseses Film "Die letzte Versuchung Christi" (1988), "als krallte sich ein Adler in mein Fleisch." In Mel Gibsons Verfilmung der Leidensgeschichte Christi ist der Schmerz Anfang und Ende, Grundmotiv und am Ende einziger Inhalt der Geschichte.

"The Passion of the Christ" ist ein Film, der die Qualen des Erlösers so überdeutlich ausstellt, daß er selbst immer wieder zur Tortur wird. Vielleicht braucht man eher Nerven- als Glaubensstärke, um "The Passion" bis zum Schluß auszuhalten, bis zu jener Szene, in der ein wundersam genesener und jugendschöner Jesus sich am Tag der Auferstehung von seinem steinernen Lager in der Gruft erhebt, ohne daß man nach den vorangegangenen zwei Stunden das Gefühl hätte, dadurch würde irgend etwas wieder gut.

Panoramaansicht des Martyriums

Einen Adler gibt es nicht zu sehen in "The Passion of the Christ", aber dafür eine Krähe, und die Art, wie der Film sie einsetzt, sagt einiges über den Regisseur Mel Gibson und seine Auffassung des biblischen Stoffes. Es ist die Kreuzigungsszene, in der der Vogel auftritt, und seine dramaturgische Funktion besteht präzise darin, einen Übeltäter zu bestrafen - den Schächer zur Linken Christi, der seinen Zweifel an der Erlösungsbotschaft des Gottessohnes lautstark geäußert hat. Die Krähe setzt sich über ihn auf den Querbalken seines Kreuzes, dann hackt sie ihm in den Kopf. Man sieht den Vorgang aus zwei verschiedenen Perspektiven, aus der des hilflos schreienden Opfers und aus der des Vogels, schräg von hinten über den Kreuzbalken aufgenommen.

Das ist exakt die Haltung dieses Films: eine Panoramaansicht des Martyriums, gewonnen aus der doppelten Optik von Schlächter und Dulder, die nach dem Prinzip von Schuß und Gegenschuß ineinandergeflochten werden. Hier Jesus, dort die römischen Soldaten; hier die Peitsche, dort die Wunde, die sie schlägt. Aus dieser starren Blickstrategie bezieht Gibsons Film seine Kraft und seinen Schrecken, seine Faszination wie seine Monotonie.

Ursprünglich ein privates Vorhaben

Das Medienecho, das "The Passion of the Christ" lange vor seinem amerikanischen Kinostart an diesem Mittwoch ausgelöst hat, macht diesen Film zu einem zeitgeschichtlichen Ereignis, ganz gleich, wie gelungen oder banal seine Bilder im einzelnen sein mögen. Dennoch ist es nützlich, sich daran zu erinnern, was "The Passion" ursprünglich einmal war: ein kleines, persönliches Kinoprojekt, dessen Regisseur mit seinem eigenen Vermögen für die Fertigstellung bürgte. Denn genau so sieht der Film auch aus: wild, blutig, kompromißlos, idiosynkratisch; pompös, aber auf private Art.

Es ist die Art des Hollywoodstars Mel Gibson, dessen Lust an Gewalt und Pathos vor zehn Jahren in "Braveheart" triumphierte - der Geschichte eines Rebellen, der am Ende hingerichtet wird, weil er die Ordnung seiner Welt umstürzen will. In "The Passion" ist der Rebell nun der Gründer jener Religion, zu deren strengsten, traditionalistisch-katholischen Bekennern Gibson selbst gehört.

Die Miene des Dulders

Das hat Folgen für die Besetzung des Films wie für seine Form. Die offensichtlichste Folge ist, daß Gibson, anders als in seinen früheren Regiearbeiten, nicht selbst die Hauptrolle spielt, sondern Jim Caviezel ("Der schmale Grat") als Jesus engagiert hat. Caviezel spielt seinen Part, wie man einen Mann wohl spielen muß, der zuerst mit Fäusten, dann mit Ruten, Ketten und der "neunschwänzigen Katze" geschlagen wird, bevor man ihm einen Dornenkranz auf den Kopf drückt und ihn mit ausgerenkten Schultern an ein Holzkreuz nagelt, wo er langsam verblutet.

Außer der Miene des Dulders hat Caviezel fast keinen weiteren Gesichtsausdruck im Angebot, besonders im zweiten Teil des Films, wo seine Züge unter der Kruste aus Staub und Blut, die seinen gesamten Körper bedeckt, kaum mehr zu erkennen sind. Dafür leuchtet sein linkes, von den Schlägern verschontes Auge in jenem irritierenden Goldton, der zu den besseren Einfällen von "The Passion" gehört. Christus hat in Gibsons Film tatsächlich den Blick des Erlösers, auch wenn die Welt, auf die dieser Blick fällt, von seiner Kraft nichts zu ahnen scheint.

Weder borniert noch liberal

Die zweite Konsequenz des begrenzten Budgets von "The Passion" ist eine extreme zeitliche und räumliche Kontraktion des Geschehens. Für die fünfundzwanzig Millionen Dollar, die Mel Gibson zur Verfügung standen, hätte Pier Paolo Pasolini sein "Zweites Evangelium Matthäus" von 1965 vermutlich viermal drehen können, aber Gibson, der aus einer industriellen Tradition kommt, die aus jeder seiner Einstellungen spricht, wollte nicht an den Kulissen und Effekten sparen; also sparte er an der Geschichte. "The Passion" umspannt ziemlich genau die letzten zwölf Stunden im Leben Christi, von der Verhaftung im Garten Gethsemane bis zur Kreuzabnahme und Beweinung durch Maria (Maia Morgenstern) und Maria Magdalena (Monica Bellucci).

Manches andere, von dem die Evangelien erzählen - die Bergpredigt, die Rettung der Ehebrecherin, das letzte Abendmahl -, ist auf ein paar sekundenkurze Rückblenden zusammengezogen; das meiste fehlt ganz. Das bedeutet, daß man in "The Passion of the Christ" über den eigentlichen Inhalt der Religion, die der Held des Films gestiftet, und über das Leben, mit dem er diesen Inhalt beglaubigt hat, so gut wie nichts erfährt. Einer der wichtigsten Vorwürfe, die vor dem Kinostart gegen "The Passion" erhoben wurden, lautete ungefähr, der Film deute die Evangelien, aus denen er zitiere, auf bornierte, fundamentalistische Art. Dieses Kriegsbeil kann man getrost begraben, denn Gibson interpretiert weder borniert noch liberal, er interpretiert gar nicht. Statt dessen zeigt er gut zwei Stunden lang, wie ein Mann namens Jesus von seinesgleichen verraten, verleugnet, gepeinigt und zu Tode gebracht wird. So steht es in der Bibel. Aber es steht noch viel mehr darin.

Getragen von Wut, Scham und Inbrunst

Der zweite Vorwurf gegen den Film lautete auf Antisemitismus. Er ist falsch und wahr zugleich. Auf den ersten Blick ist "The Passion" nicht mehr und nicht weniger antisemitisch als die Evangelien, aus denen die Geschichte stammt. Da schreit das Volk "Kreuzige ihn!", da wäscht Pilatus seine Hände in Unschuld, da fordern die jüdischen Hohepriester die Freilassung des Barrabas und den Tod Jesu, ganz so, wie es Matthäus und Markus erzählen. Auf den zweiten Blick freilich erkennt man, daß die Färbung solcher Einzelheiten mit dem Licht wechselt, das durch die umgebende Erzählung auf sie fällt. Da es aber bei Mel Gibson so gut wie keine Umgebung gibt, keinen Kontext, der das Geschehen erhellt, ist sein dramaturgisches Kolorit von brutaler Eindeutigkeit: hier der Blutdurst der Juden, dort Jesus und die Seinen, dazwischen, als zaudernder Kosmopolit, Pontius Pilatus.

Wenn man den Film mit den Augen eines heidnischen Kindes sehen könnte, dann müßte man sich fragen, warum Pilatus die fanatischen Priester, die ihm die Tür einrennen, nicht einfach verhaften läßt. Frühere Bibelfilme, von Cecil B. DeMille bis Scorsese, haben sich bemüht, diese Frage halbwegs befriedigend zu beantworten. Gibson stellt sie nicht einmal. Sein Blick auf die Heilsgeschichte ist zutiefst mittelalterlich, von Wut, Scham und Inbrunst getragen wie die Prozessionen, die durch die Städte der Gotik zogen. So könnte er auch die Emotionen von damals wieder heraufbeschwören. Der Haß auf die Juden gehörte dazu.

Für eine Abendmahlsgemeinde der Schauenden

"The Passion" ist der blutigste Evangelienfilm, den es je gab. Schon der Mann, der mit verschwollenem Gesicht vor Pilatus erscheint, ist ein körperliches Wrack, aber der Jesus Christus des Kreuzwegs, dessen Haut in Striemen von Schultern, Brust und Beinen hängt, ist nur noch ein Stück zuckendes menschliches Fleisch. Sowohl die Geißelung als auch die Kreuzigung werden bei Gibson in ihren schrecklichen Einzelheiten vorgeführt, als könnten die Blutströme, die über die Leinwand fließen, eine Art Abendmahlsgemeinde der Schauenden stiften, mit dem Bild des Erlösers als visueller Oblate.

Und so, wie Gibson selbst die Messe lieber auf lateinisch hört, läßt er seine Hauptdarsteller Latein und Aramäisch reden, als käme er mit dieser Rückübersetzung in die Nähe dessen, was wirklich geschah. Es ist aber nicht "die Wahrheit", die da erscheint, sondern nur eine neue Art von Fiktion, ein Purismus der Grausamkeit, der den klassischen Sandalenfilm beerbt, indem er ihn umdreht und seine rohe, blutige Unterseite zeigt.

"Es ist, wie es war", soll Papst Johannes Paul II. gesagt haben, nachdem er sich den Film im Vatikan vorführen ließ. Die katholische Kirche beeilte sich, die Meldung zu dementieren, und sie tat gut daran. Nichts in "The Passion of the Christ" ist so, wie es war, selbst die Striemen nicht, die Jim Caviezel täglich in achtstündiger Make-up-Arbeit aufgeschminkt wurden. Wie es wirklich war, kann jeder, der die Evangelien liest, nur in sich selbst erfahren. Wie es für Mel Gibson war, erfährt er in diesem Film.

[Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2004, Nr. 48]
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#46 Immo

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Geschrieben 25. Februar 2004, 22:04

El_Kramo sagte am 25.02.2004, 21:52:

Hier noch einmal was kleines für Deep Red:

http://www.imdb.com/name/nm0323689/

:oskar:
:muhaha:

Habe da gleich mal ein Trivia-Update hingemailt:

"Is supposed to be father of Jesus Christ, who he happens to be as well."

Mal schaun, ob sie's nehmen. :muhaha:

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#47 Immo

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Geschrieben 26. Februar 2004, 14:59

Pressemitteilung von Constantin zum US-Start

Zitat

Sensationeller Start für DIE PASSION CHRISTI
                                 
  Mit einem Boxoffice von über USD 20 Mio. am ersten Tag erzielt DIE
            PASSION CHRISTI einen Rekordstart in den USA



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen  zu  können,  dass  am  gestrigen
Aschermittwoch  Mel  Gibsons  DIE  PASSION  CHRISTI  mit  über  4.000
Filmkopien in den nordamerikanischen Kinos startete. Damit verzeichnet
das seit Monaten heiß erwartete Leinwandepos über die letzten  Stunden
im Leben Jesus Christus in den USA die größte Startkopienanzahl  aller
Zeiten und übertrifft die  bisherigen  Spitzenreiter  HERR  DER  RINGE
(3.703)  und  HARRY  POTTER  (3.672)  deutlich.  Trotz  immenser
Vorverkaufszahlen bildeten sich  landesweit  lange  Schlangen  an  den
Kinokassen.  Nach  Auswertung  der  gestrigen  Zahlenmeldungen  der
amerikanischen Kinoketten konnte DIE PASSION CHRISTI die bereits  sehr
hohen Starterwartungen nochmals deutlich übertreffen und hat am ersten
Tag über USD 20 Mio. an den US-Kinokassen eingespielt.


Constantin  Film  wird  dieses  außergewöhnliche  Kinohighlight  am
Gründonnerstag  2004  in  die  deutschen  Kinos  bringen.  Weitere
Informationen    finden    sie    unter    www.passion.film.de    [
http://www.passion.film.de/ ].

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#48 rocknrollriot

    höhenflieger

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Geschrieben 26. Februar 2004, 16:39

Zitat

Constantin  Film  wird  dieses  außergewöhnliche  Kinohighlight  am
Gründonnerstag  2004  in  die  deutschen  Kinos  bringen. 


:lol: :lol: :lol:
Drei Elemente vornehmlich: der Geschlechtstrieb, der Rausch, die Grausamkeit -
alle zur ältesten Festfreude des Menschen gehörend, alle insgleichen im anfänglichsten
»Künstler« überwiegend.

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#49 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 26. Februar 2004, 18:26

Immo sagte am 26.02.2004, 14:59:

Zitat

hat am ersten
Tag über USD 20 Mio. an den US-Kinokassen eingespielt.
Jetzt darf man gespannt sein, über welche legs dieser Film verfügt. Ich befürchte fast: sehr laaaange.
"Was für Idioten, was für eine Dreckskaste. Ein solcher Korpsgeist wie in der deutschen Presse findet sich allenfalls noch bei alten Wehrmachtsoffizieren."
(Klaus Theweleit)


"I was always killing myself, but it was always the bystander who died."
(Dennis Nilsen)

#50 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 26. Februar 2004, 18:44

Herodes ist ein bekiffter Partyboy mit zu viel Mascara

Herrlich :D
"Was für Idioten, was für eine Dreckskaste. Ein solcher Korpsgeist wie in der deutschen Presse findet sich allenfalls noch bei alten Wehrmachtsoffizieren."
(Klaus Theweleit)


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#51 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 26. Februar 2004, 18:48

Mel Gibson will zu Kritik an Jesus-Film schweigen

Hamburg (AP) Mel Gibson will nicht öffentlich auf Kritik an seinem umstrittenen Film «Die Passion Christi» (Kinostart in Deutschland: 8. April) antworten. «Ich versuche zu schweigen, während die Kanonen um mich feuern», sagt der 48-Jährige der deutschen Zeitschrift «TV Movie». Gibson hat Regie geführt, das Drehbuch mitverfasst und den Film auch produziert. Konfrontiert mit dem Vorwurf des Antisemitismus, den Juden gegen ihn erhoben haben, antwortete Gibson: «Ich lasse die Angriffe lieber über mich ergehen, als Steine zurückzuwerfen.»

Viele Szenen seien vielleicht schwer zu ertragen, zeigten aber «die Wahrheit», betonte der australisch-amerikanische Filmstar, der ursprünglich einmal Priester werden wollte. «Ich bin für diesen Film durch die Hölle gegangen», sagte Gibson. Der finanzielle Erfolg ist ihm nach eigenen Worten nicht wichtig. «Ich habe diesen Film nicht wegen des Geldes gemacht. Ich erwarte keinen Cent zurück.»

Der siebenfache Vater will den Film seiner eigenen Familie nicht uneingeschränkt zumuten. «Meine älteren Kinder haben ihn noch nicht gesehen, mein Jüngster soll ihn nicht sehen», sagte er. Gibson betonte, dass seine Familie hinter ihm stehe. Der streng katholisch erzogene Schauspieler sagte über seine Verbundenheit zum Glauben: «Meine Frau und ich sagen ein Gebet, wenn wir uns mit den Kindern zum Abendessen hinsetzen.»

[Quelle: Yahoo-News]

Mit der fett hervorgehobenen Aussage des Regisseurs im Rücken, wird es ein leichtes sein, diesen Dreck zu zerpflücken.
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#52 Deep Red

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Geschrieben 26. Februar 2004, 18:51

Frau erleidet tödlichen Herzanfall bei Gibsons Jesus-Film

New York (dpa) - Tod im Kino: Während einer Vorführung des umstrittenen Jesus-Films von Mel Gibson hat eine Frau im US-Staat Kansas bei einer Gewaltszene einen tödlichen Herzanfall erlitten. Die etwa 50-Jährige sei während der blutigen Szene der Kreuzigung Jesu zusammengebrochen, berichten lokale Fernsehsender. Die Vorführung des Films «Die Passion Christi» sei unterbrochen worden. Die Mediziner wollten keine Angaben dazu machen, ob eine starke Emotion die Herzattacke auslöste oder ob andere Ursachen ausschlaggebend waren.

[Quelle: Yahoo-News]
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#53 Deep Red

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Geschrieben 28. Februar 2004, 11:46

I DETEST THIS FILM ... WITH A PASSION

Christopher Hitchens

A FEW years ago, Mel Gibson got himself into an argument after uttering a series of crude remarks that were hostile to homosexuals.

Now he has made a film that principally appeals to the gay Christian sado-masochistic community: a niche market that hasn't been sufficiently exploited.

If you like seeing handsome young men stripped and tied up and flayed with whips, The Passion Of The Christ is the movie for you.

Some people used to go to Ben-Hur deliberately late, and just watch the chariot race while skipping the boring quasi-Biblical stuff. Alas, that isn't possible with this film.

Along with the protracted torture comes a simple-minded but nonetheless bigoted version of the more questionable bits of the Gospels. It's boring all right - much of the film is excruciatingly tedious - but it also manages to be extraordinarily nasty.

Gibson claims that the Holy Ghost spoke through him in the directing of this movie, and that everything in it is from the Bible. I very much doubt the first claim, and I can safely say that the second one is false.

The Bible does not have an encounter between Jesus and a sort of Satanic succubus figure in the Garden of Gethsemane. The Bible does not have a raven pecking out the eye of one of the crucified thieves. The Bible does not have Judas pursued to his suicide by a horde of supernatural and sinister devil-children.

Moreover, whatever the Bible may say, the Roman authorities in Jerusalem were not minor officials in a Jewish empire, compelled to obey the orders of a gang of bloodthirsty rabbis.

It was Rome that was boss. Indeed, Pontius Pilate was later recalled by the Emperor Tiberius for the extreme brutality with which he treated the Jewish inhabitants (and you had to be quite cruel to get Tiberius to raise his eyebrows).

YET Gibson is evidently obsessed with the Jewish question, and it shows in his film.

It also shows when he's off-screen. Invited by Peggy Noonan - a sympathetic conservative interviewer - in Reader's Digest to say what he thought of the Holocaust, Gibson replied with extreme cold-ness that a lot of people were killed in the Second World War and no doubt some of them were Jews. Shit happens, in other words. He doesn't seem to grasp the point that the war was started by a political party which believed in a Jewish world conspiracy.

He doesn't go as far as his father, who says that the Holocaust story is "mostly fiction" and that there were more Jews at the end of the war than there were at the beginning, but he does say that his old man has "never told me a lie".


And he does say that he bases his film on the visions of the Crucifixion experienced by a 19th-century German nun, Anne-Catherine Emmerich, who believed that the Jews used the blood of Christian children in their Passover rituals. (In case you have forgotten, the setting of the film is the Jewish Passover.)

Yesterday, as the movie opened, a Pentecostal church in Denver, Colorado, put up a big sign on its marquee saying: "Jews Killed The Lord Jesus." Nice going.

In order to keep up this relentless propaganda pressure, Gibson employs the cheap technique of the horror movie director.

Just as you think things can't get any worse, he shoves in a gruesome surprise.

The flogging scene stops, and you think: "Well, that's over." And then the sadistic guards pick up a new kind of flagellating instrument, and start again.

The nails go through the limbs, one by one, and then, for an extra touch, the cross is raised, turned over and dropped face-down with its victim attached, so that the nails can be flattened down on the other side.

The vulgarity and sensationalism of this would be bad enough if there wasn't a continual accompaniment of jeering, taunting Jews who want more of the same.

The same cynical tactic has been applied to the marketing of the movie.

Gibson is well known to be a member of a Catholic extremist group that rejects the Pope's teachings and denounces the Second Vatican Council (which, among other things, dropped the charge that all Jews were Christ-killers).

He went to some trouble to spread alarm in the Jewish community, which rightly suspected that the film might revive the old religious paranoia.

HE showed the film at the Vatican, and then claimed that the Pope had endorsed it - a claim that the Vatican has flatly denied, but then every little helps.

Then he ran a series of screenings for right-wing fundamentalists only, and refused to show any tapes to anyone who wasn't a religious nut. (It took me ages to get around the ban and get hold of a pirated copy, and I was writing for the Hollywood issue of Vanity Fair.)

Having secured a huge amount of free publicity in this way, and some very lucrative advance block bookings from Christian fundamentalist groups, Gibson now talks self-pityingly about how he has risked his fortune and his career, but doesn't care if he "never works again" because he's done it all for Jesus.

The clear message I get from that is that he'll be boycotted by sinister Hollywood Jews. So it's a win-win for him: big box office or celebrity martyrdom. With any luck, a bit of both. How perfectly nauseating.

In a widely publicised concession, Gibson said that he'd removed the scene where the Jewish mob cries out that it wants the blood of Jesus to descend on the heads of its children's children.

This very questionable episode - it is mentioned in only one of the four gospels - has in fact not been cut. Only the English subtitle has gone. (The film is spoken in Aramaic and Latin, though Roman soldiers actually spoke a dialect of Greek.)

So when the film is later shown, in Russia and Poland, say, or Egypt and Syria, there will be a ready-made propaganda vehicle for those who fancy a bit of torture and murder, with a heavy dose of Jew-baiting thrown in.

Gibson knows very well that this will happen, and he'll be raking it in from exactly those foreign rights to the film.

So my advice is this. Do not go.

Leave it to the sickoes who like this sort of thing, and don't fill the pockets of the sicko who made it.


mirrornews@mgn.co.uk

Christopher Hitchens is a columnist for Vanity Fair.

Quelle
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#54 Rookie887

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Geschrieben 28. Februar 2004, 12:08

Deep Red sagte am 21.02.2004, 21:20:

So langsam geht mir die Berichterstattung über diesen Kackfilm richtig auf den Sack!
ähem, ja. mir auch. irgendwie... :(
My library card is wearing out.

#55 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 01. März 2004, 11:38

Zitat

DIE PASSION CHRISTI begeistert das US-Kinopublikum und erzielt den fünftbesten Kinostart aller Zeiten.

Aufgrund der immensen Nachfrage auch in den deutschen Kinos zieht Constantin Film den Kinostart auf den 18. März 2004 vor.

München, den 01.03.2004
wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Mel Gibsons beeindruckendes Kinoepos

DIE PASSION CHRISTI
mit Jim Caviezel, Monica Bellucci, Maia Morgenstern
Regie: Mel Gibson
Produzenten: Mel Gibson, Bruce Davey, Stephen McEveety

am Startwochenende die bereits sehr hoch gesetzten Besuchererwartungen nochmals deutlich übertreffen konnte und seit Start am Aschermittwoch über USD 117 Mio. an den US-amerikanischen Kinokassen umsetzen konnte. Damit erzielte der Mel Gibson - Film den fünftbesten US-Kinostart aller Zeiten, nach "Matrix Reloaded", "Spider Man", "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" und "Stars Wars 2".

Sowohl in Multiplexkinos der Großstädte an der Ost- und Westküste, als auch in kleineren Kinocentern im Mittleren Westen der USA waren viele Vorstellungen über das Wochenende ausverkauft. Die am Wochenende im Vergleich zum bereits überaus erfolgreichen Starttag nochmals steigenden Kinoumsätze belegen eine positive Mundpropaganda des Publikums auf den Film.

Bereits bevor der Film das erste Mal gezeigt wurde, hat das Leinwandepos weltweit für großes Aufsehen gesorgt. Schon jetzt gilt DIE PASSION CHRISTI als DAS Kinoereignis 2004. Der in Latein und Aramäisch gedrehte, bewegende Monumentalfilm zeigt die letzten 12 Stunden im Leben Jesu Christi (JIM CAVIEZEL). Basierend auf historischen Quellen ruft der Film in ergreifender Authentizität und mit überwältigenden Bildern den Tag der Kreuzigung ins Gedächtnis und zeigt die "wichtigste Geschichte der Menschheit" in einer nie zuvor erlebten und bewegenden Nähe.

In den USA wurde DIE PASSION CHRISTI am vergangenen Mittwoch in 3006 Kinos mit 4643 Filmkopien gestartet. Aufgrund der immensen Nachfrage auch in den deutschen Kinos wird Constantin Film den ursprünglich für Gründonnerstag geplanten deutschen Kinostart auf den 18. März 2004 vorziehen. 

www.constantin-film.de
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#56 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 01. März 2004, 12:55

Ich habe gerade entschieden: Ich gehe heute Nachmittag in die Pressevorführung ... 127 Minuten dürfte erträglich sein. :)

maX

#57 Deep Red

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Geschrieben 01. März 2004, 13:04

Ich weiß nur eins: Diesen klerikalfaschistischen Gibson-Clan werde ich finanziell nicht unterstützen. Deswegen fällt Kino bei mir flach, aber allein die Vorstellung, mich mit einem ganzen Saal voller Deppen anzulegen, reizt ungemein. :D (Hat meine Freundin nicht noch Gutscheine fürs Kino? :D) Ansonsten werde ich mir auf anderen Wegen eine Kopie besorgen. :nocomment:
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#58 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 01. März 2004, 13:08

die PV ist ja nicht nur umsonst: Ich kann durch das massierte Trinken von Bier und tonnenweise essen von Popcorn den Verleih auch noch ordentlich schädigen. Ich trage mich dann mit deinen Daten in die Presseliste ein :D

maX

#59 Deep Red

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Geschrieben 01. März 2004, 13:16

maX sagte am 01.03.2004, 13:08:

die PV ist ja nicht nur umsonst: Ich kann durch das massierte Trinken von Bier und tonnenweise essen von Popcorn den Verleih auch noch ordentlich schädigen. Ich trage mich dann mit deinen Daten in die Presseliste ein :D

maX
Kannst Du gerne machen :D
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#60 Kasimir

    Räudige Ratte

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Geschrieben 03. März 2004, 20:25

Nahm Jesus Cannabis?

:oskar: :wacko: :blink:





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