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The Passion Trailer - Filmforen.de - Seite 5

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The Passion Trailer


133 Antworten in diesem Thema

#121 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 01. April 2004, 21:46

Hinten anstellen. Immer der Reihe nach... :D
"Was für Idioten, was für eine Dreckskaste. Ein solcher Korpsgeist wie in der deutschen Presse findet sich allenfalls noch bei alten Wehrmachtsoffizieren."
(Klaus Theweleit)


"I was always killing myself, but it was always the bystander who died."
(Dennis Nilsen)

#122 Kasimir

    Räudige Ratte

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Geschrieben 01. April 2004, 21:47

Deep Red sagte am 01.04.2004, 22:46:

Hinten anstellen. Immer der Reihe nach... :D
Diese Jahr hab ich ja auch zur Abwechslung mal nicht Ostern Geburtstag - puh.

#123 arch-angelsk

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Geschrieben 03. April 2004, 15:23

leicht verwirrt wie immer zwischen all den links und rezis...
wer hat ihn denn nun gesehen und wie fandet ihr ihn?

ich konnte mich noch nicht ins kino bequemen.

SK
ich kann euch auch nicht leiden...

#124 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 03. April 2004, 16:05

arch-angelsk sagte am 03.04.2004, 16:23:

leicht verwirrt wie immer zwischen all den links und rezis...
wer hat ihn denn nun gesehen und wie fandet ihr ihn?
Ich habe ihn gesehen und so fand ich ihn.

maX

#125 arch-angelsk

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Geschrieben 03. April 2004, 16:18

also ein passionsspiel in hollywood-optik...

SK
ich kann euch auch nicht leiden...

#126 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 08. April 2004, 14:08

Mel Gibsons «Passion Christi» bricht in Italien alle Rekorde

Rom (dpa) - Mel Gibsons umstrittener Jesus-Film «Die Passion Christi» hat bei seinem Kinostart in Italien alle Rekorde gebrochen. Schon am ersten Tag seien 250 000 Zuschauer in die Kinos geströmt, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Damit hat «Die Passion Christi» in Italien sogar den dritten Teil von Peter Jacksons Fantasy-Saga «Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs» überrundet: Dieser hatte im Januar am Premierentag 1,1 Millionen Euro eingespielt.

[Quelle: Yahoo-News]
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#127 Oskar

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Geschrieben 23. April 2004, 07:41

Quentin Tarantino unter Drogenverdacht :D

Zitat

So you saw The Passion of the Christ?

I loved it. I’ll tell you why. I think it actually is one of the most brilliant visual storytelling movies I’ve seen since the talkies — as far as telling a story via pictures. So much so that when I was watching this movie, I turned to a friend and said, “This is such a Herculean leap of Mel Gibson’s talent. I think divine intervention might be part of it.” I cannot believe that Mel Gibson directed it. Not personally Mel Gibson — I mean, Braveheart was great. I mean, I can’t believe any actor made that movie. This is like the most visual movie by an actor since Charles Laughton made The Night of the Hunter. No, this is 15 times more visual than that. It has the power of a silent movie. And I was amazed by the fact that it was able to mix all these different tones. At first, this is going to be the most realistic version of the Jesus story — you have to decipher the Latin and Aramaic. Then it throws that away at a certain point and gives you this grandiose religious image. Goddamn, that’s good direction! It is pretty violent, I must say. At a certain point, it was like a Takashi Miike film. It got so fucked up it was funny. At one point, my friend and I, we just started laughing. I was into the seriousness of the story, of course, but in the crucifixion scene, when they turned the cross over, you had to laugh.

(Quelle: L.A.Weekly)

#128 sb.

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Geschrieben 23. April 2004, 09:50

Israel Art House Cinema to Show Gibson's 'Passion'

TEL AVIV (Reuters) - An Israeli art house cinema said Thursday it would screen Mel Gibson (news)'s controversial "The Passion of the Christ" after commercial distributors in the Jewish state decided not to handle the film.

"We see this as a chance to hold an educational discussion on the subject," said Alon Garboz, director of Tel Aviv's Cinematheque.

Jewish groups have said the film could foment anti-Semitism by depicting Jews as putting pressure on the Romans to crucify Jesus. Israeli distributors turned down the film because of the controversy and concern they would not recoup their investment.

Garboz said the Cinematheque would show the movie within the next three months and hold a post-screening seminar examining the depiction of Jesus in the cinema. Gibson's film has been a huge commercial success, taking over $360 million since its release in mid-February. But films about Jesus rarely draw large audiences in the Jewish state.

Gibson, a traditionalist Catholic who rejects the 1965 Vatican (news - web sites) decree that absolved Jews of collective responsibility for Jesus's crucifixion, has denied the film is anti-Semitic.


quelle: yahoo!news

#129 arch-angelsk

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Geschrieben 02. Mai 2004, 02:40

maX sagte am 03.04.2004, 16:05:

Ich habe ihn gesehen und so fand ich ihn.

maX
nun, jetzt habe ich ihn mir angeschaut und in der tat ein passionsspiel aus hollywood...und weil es ein passionsspiel ist, braucht man auch nicht mehr erwarten; deswegen kann ich auch deine filmkritik nicht ganz nachvollziehen. der film wollte nicht eine thematik künstlerisch ausleuchten (wie wie bei der "letzte versuchung"), noch cineastisch sein (die kritik erinnert an leute die nicht zur messe gehen, weil es dort zu "langweilig" oder die kirche ein bunker ist) oder eine neuinterpretation des stoffes liefern. noch weniger erbaulich sind die halbgebildeten pressemitteilungen über denn film (besucherzahlen, antisemitismus, zweites vaticanum, authentizität usw.). warum weicht die presse dem stoff aus und redet über nebensächlichkeiten? weil es ein passionsspiel ist und darüber und über den stoff läßt sich schlecht diskutieren und etwas schreiben, höchstens über die qualität der aufführung...und die war hollywood.
du schreibst gibson "verlässt sich dabei voll und ganz auf die Aura und das mythische Potenzial seines Stoffes ... und versagt." versagt hat er nicht, höchstens bei denen die mit diesem mythos nichts anfangen können; die wüßten während einer prozession durch ein bayrische kleinstadt etwas besseres mit ihrer zeit anzufangen, als brav dem marienbild hinterherzuwanken; es gibt aber leute die der prozession folgen und für die war der film gedacht. denen ist es egal ob das marienbild aus dem 17.jahrd. ist und einen kunsthistorischen wert hat, sie folgen dem mythos. klar, du als cineast, hast dir den film mit anderen augen angesehen und wurdest selbstverständlich enttäuscht...
gibson kann man dafür aber keinen vorwurf machen.

gruß
Sasa
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#130 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 02. Mai 2004, 07:02

Gut: Rein als Passionsspiel betrachtet, hast du Recht mit deiner Kritik an meiner Kritik und ich habe Gibson Unrecht getan. Was aber, wenn ich den Film einfach nicht als Passionsspiel sehen will, sondern eine andere Lektüre favorisiere (etwa die eines polysemantischen Kunstwerkes)? Ich meine, für meine Lektüre gibt es einige Indizien: Etwa das ständige Auftauchen des Teufels oder die Rückblenden (in Form von Flashbacks von Jesus und Maria). So etwas gehört in kein Passionsspiel "hinein montiert" ... das zeugt von künstlerischer Auslegung des Stoffes.

maX

#131 arch-angelsk

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Geschrieben 02. Mai 2004, 11:29

im grunde richtig.
das auftreten des teufels ist im grunde ein schwachpunkt, wenn man einen historienfilm erwartet hat. wenn wir uns an das beispiel des passionsspiel binden lassen wollen, so sehe ich in diesen "zitaten" nicht unbedingt einen widerspruch. ich denke die religiösen kernaussagen der kreuzigung jesu sollten im film dadurch eigentlich nur unterstrichen werden - (teufel/das böse, durch den opfertod jesu besiegt; auftreten und rückblenden marias um das mutter/"pieta"- motiv am ende zu verstärken, kreuzigung/leiden/schuld - bergpredigt/vergebung)
gibsons film sollte kein historiendrama, sondern eine religiös motivierte aufführung werden. und was anderes ist ein passionsspiel?
die "künstlerische auslegung" gibsons ist mit absolut christlicher absicht geschehen...und ich glaube das ist für viele rezensenten das problem. ein durchschnittlicher film bleibt er trotzdem... das sind hill/spencer filme auch, aber trotzdem schalte ich kabeleins an und geniese diese b-movies, weil ich auch nicht mehr erwarte. und wenn hill manchmal in den filmen den gutmenschen spielt, so nervt es nur; dem regisseur böse sein, weil seine sozialkritik oberflächlich und platt war, kann man nicht. hier machen die sozialkritischen elemente daraus schon lange nicht ein gesellschaftsdrama, man schaut sich diese prügelfilme aus anderen gründen an.

gruß
Sasa
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#132 Deep Red

    Sozialismus oder Barbarei

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Geschrieben 13. August 2006, 07:05

Gibson's Anti-Semitic Tirade -- Alleged Cover Up

EXCLUSIVE: MEL GIBSONTMZ has learned that Mel Gibson went on a rampage when he was arrested Friday on suspicion of drunk driving, hurling religious epithets. TMZ has also learned that the Los Angeles County Sheriff's department had the initial report doctored to keep the real story under wraps.

TMZ has four pages of the original report prepared by the arresting officer in the case, L.A. County Sheriff's Deputy James Mee. According to the report, Gibson became agitated after he was stopped on Pacific Coast Highway and told he was to be detained for drunk driving Friday morning in Malibu. The actor began swearing uncontrollably. Gibson repeatedly said, "My life is f****d." Law enforcement sources say the deputy, worried that Gibson might become violent, told the actor that he was supposed to cuff him but would not, as long as Gibson cooperated. As the two stood next to the hood of the patrol car, the deputy asked Gibson to get inside. Deputy Mee then walked over to the passenger door and opened it. The report says Gibson then said, "I'm not going to get in your car," and bolted to his car. The deputy quickly subdued Gibson, cuffed him and put him inside the patrol car.

TMZ has learned that Deputy Mee audiotaped the entire exchange between himself and Gibson, from the time of the traffic stop to the time Gibson was put in the patrol car, and that the tape fully corroborates the written report.

Once inside the car, a source directly connected with the case says Gibson began banging himself against the seat. The report says Gibson told the deputy, "You mother f****r. I'm going to f*** you." The report also says "Gibson almost continually [sic] threatened me saying he 'owns Malibu' and will spend all of his money to 'get even' with me."

The report says Gibson then launched into a barrage of anti-Semitic statements: "F*****g Jews... The Jews are responsible for all the wars in the world." Gibson then asked the deputy, "Are you a Jew?"

The deputy became alarmed as Gibson's tirade escalated, and called ahead for a sergeant to meet them when they arrived at the station. When they arrived, a sergeant began videotaping Gibson, who noticed the camera and then said, "What the f*** do you think you're doing?"

A law enforcement source says Gibson then noticed another female sergeant and yelled, "What do you think you're looking at, sugar tits?"

We're told Gibson took two blood alcohol tests, which were videotaped, and continued saying how "f****d" he was and how he was going to "f***" Deputy Mee.

Gibson was put in a cell with handcuffs on. He said he needed to urinate, and after a few minutes tried manipulating his hands to unzip his pants. Sources say Deputy Mee thought Gibson was going to urinate on the floor of the booking cell and asked someone to take Gibson to the bathroom.

After leaving the bathroom, Gibson then demanded to make a phone call. He was taken to a pay phone and, when he didn't get a dial tone, we're told Gibson threw the receiver against the phone. Deputy Mee then warned Gibson that if he damaged the phone he could be charged with felony vandalism. We're told Gibson was then asked, and refused, to sign the necessary paperwork and was thrown in a detox cell.

Deputy Mee then wrote an eight-page report detailing Gibson's rampage and comments. Sources say the sergeant on duty felt it was too "inflammatory." A lieutenant and captain then got involved and calls were made to Sheriff's headquarters. Sources say Mee was told Gibson's comments would incite a lot of "Jewish hatred," that the situation in Israel was "way too inflammatory." It was mentioned several times that Gibson, who wrote, directed, and produced 2004's "The Passion of the Christ," had incited "anti-Jewish sentiment" and "For a drunk driving arrest, is this really worth all that?"

We're told Deputy Mee was then ordered to write another report, leaving out the incendiary comments and conduct. Sources say Deputy Mee was told the sanitized report would eventually end up in the media and that he could write a supplemental report that contained the redacted information -- a report that would be locked in the watch commander's safe.

Initially, a Sheriff's official told TMZ the arrest occurred "without incident." On Friday night, Sheriff's spokesman Steve Whitmore told TMZ: "The L.A. County Sheriff's Department investigation into the arrest of Mr. Gibson on suspicion of driving under the influence will be complete and will contain every factual piece of evidence. Nothing will be sanitized. There was absolutely no favoritism shown to this suspect or any other. When this file is presented to the Los Angeles County District Attorney, it will contain everything. Nothing will be left out."

On Saturday, Gibson released the following statement:

"After drinking alcohol on Thursday night, I did a number of things that were very wrong and for which I am ashamed. I drove a car when I should not have, and was stopped by the LA County Sheriffs. The arresting officer was just doing his job and I feel fortunate that I was apprehended before I caused injury to any other person. I acted like a person completely out of control when I was arrested, and said things that I do not believe to be true and which are despicable. I am deeply ashamed of everything I said. Also, I take this opportunity to apologize to the deputies involved for my belligerent behavior. They have always been there for me in my community and indeed probably saved me from myself. I disgraced myself and my family with my behavior and for that I am truly sorry. I have battled with the disease of alcoholism for all of my adult life and profoundly regret my horrific relapse. I apologize for any behavior unbecoming of me in my inebriated state and have already taken necessary steps to ensure my return to health."

Quelle
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#133 Deep Red

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Geschrieben 13. August 2006, 07:06

Der Niedergang des Mel Gibson

Mel Gibson ist betrunken am Steuer erwischt worden und dann ausfallend geworden. Der Polizei zufolge gab er antisemitische Äußerungen von sich und beschimpfte einen Beamten. Der Star gibt sich zerknirscht, aber der Imageschaden ist kaum gutzumachen, meinen Experten.

Los Angeles - "Die Sache ist für ihn der absolute GAU", sagte Publizist Michael Levine. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das wieder geradebiegen kann." Levine hat in der Vergangenheit auch schon Michael Jackson und Charlton Heston in Imagefragen beraten. Auch andere Experten sehen Gibsons Entgleisung kritisch. Ein namentlich nicht genannter Medienexperte bezeichnete das Verhalten des Schauspielers als "durchgeknallt". Er habe seiner Karriere irreparablen Schaden zugefügt.

Mel Gibson war in der Nacht zu Freitag mit einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern in der Stunde unterwegs gewesen, wie das Büro des zuständigen Sheriffs erklärte. Erlaubt seien auf dem Highway nur 70 Stundenkilometer. Ein Atemtest habe bei Gibson einen Blutalkoholwert von 1,2 Promille ergeben, die gesetzliche Obergrenze liegt in Kalifornien bei 0,8 Promille. Gibson wurde vorübergehend festgenommen und am Freitagmorgen nach etwa sechs Stunden gegen Zahlung einer Kaution von 5000 Dollar wieder freigelassen.

Die Entertainment-Website TMZ.com hatte einen Polizeibericht von Gibsons Festnahme veröffentlicht, dessen Authentizität die Behörde zwar nicht bestätigt hat, aber auch die "Los Angeles Times" berichtet inzwischen, der Bericht sei echt. Darin heißt es, der Schauspieler habe auf "die Juden" geschimpft und gesagt: "Die Juden sind für alle Kriege in der Welt verantwortlich", hieß es in dem vier Seiten langen, handschriftlichen Bericht.

Mel Gibson hat inzwischen ein Fehlverhalten eingeräumt, aber keine konkreten Äußerungen bestätigt. "Ich habe wie jemand gehandelt, der völlig die Kontrolle verloren hat", ließ der 50-jährige Schauspieler und Regisseur in einer Erklärung an die TV-Promisendung "Access Hollywood" am Wochenende verbreiten. "Ich schäme mich zutiefst für alles, was ich gesagt habe, und ich entschuldige mich bei jedem, den ich beleidigt habe."

Gibson erklärte, er habe immer gegen den Alkoholismus gekämpft, seit er erwachsen sei, und er bedauere seinen Rückfall sehr. "Ich habe meiner Familie und mir durch mein Verhalten Schande bereitet, und das tut mir aufrichtig leid." Er habe bereits Schritte eingeleitet, um wieder gesund zu werden. Bei seiner Festnahme habe er Dinge gesagt, die er selbst nicht für wahr halte und die "verachtenswert" seien. "Der Beamte hat nur seine Arbeit gemacht, und ich bin froh darüber, dass ich festgenommen wurde, bevor ich jemand anderen verletzt habe", hieß es.

Die "Los Angeles Times" berichtet zudem noch, es werde untersucht, ob die Polizei Gibson bevorzugt behandelt und versucht habe, den Vorfall zu vertuschen. Die Polizei wies diesen Verdacht zurück.

Der in Amerika geborene und in Australien aufgewachsene Schauspieler ist strenggläubiger Katholik. Er war in den achtziger Jahren durch die Filmreihen "Mad Max" und "Lethal Weapon" bekannt geworden; für seinen Film "Braveheart", bei dem er Regie geführt hatte, wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet. Gibson spielte außerdem in Filmen wie "Was Frauen wollen" und "Fletchers Visionen". Für Aufsehen sorgte zuletzt sein Film "Die Passion Christi" über die letzten Stunden im Leben von Jesus Christus, der ebenso erfolgreich wie umstritten war. Jüdische Gruppen hatten dem Film antisemitische Untertöne vorgeworfen.

Gibson gilt als einer der mächtigsten Männer in Hollywood, der regelmäßig Millionengagen einstreicht. In Rankings taucht er immer wieder als einer der einflussreichsten Schauspieler auf. 1985 war Gibson der erste Mann, der vom US-Magazin "People" zum "Sexiest Man Alive" gewählt wurde. Zahlreiche ähnliche Auszeichnungen in den neunziger Jahren folgten.

SpOn
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#134 Deep Red

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Geschrieben 13. August 2006, 07:11

HOLOCAUST-PROJEKT

Sender stoppt Zusammenarbeit mit Gibson

Schwere Zeiten für Mel Gibson: Nach seiner verbalen Entgleisung wenden sich immer mehr Leute von dem Schauspieler ab. So hat der US-Sender ABC jetzt sogar eine Zusammenarbeit mit Gibsons Produktionsfirma Icon für eine Holocaust-Serie gestoppt.

Los Angeles - Ob die Entscheidung des Senders mit Gibsons antisemitischen Äußerungen im Zusammenhang stehe, wollte ein Sprecher des Senders bislang nicht bestätigen. ABC erklärte lediglich, dass man im Laufe von fast zwei Jahren nicht einmal einen Entwurf von Icon für die Serie gesehen habe. Aus diesem Grund habe der Sender das Projekt nun beendet. Die Serie sollte die Erinnerungen eines holländischen Juden an den Zweiten Weltkrieg behandeln.

Schon zuvor hatte eine jüdische Organisation die Filmindustrie zu einem Boykott von Gibsons Filmen aufgerufen. Der nationale Direktor der Liga gegen Verleumdung, Michael Foxman, sagte, in einer Zeit eskalierender Spannungen in der Welt dürfe Gibson "mit derart aufrührerischen Äußerungen" nicht so davonkommen. Seine Entschuldigung sei ohne Reue und unzureichend. "Menschen in der Unterhaltungsindustrie, ob Juden oder nicht, müssen ihn professionell meiden und sich weigern, mit ihm zusammenzuarbeiten - selbst wenn es ihnen am Ende selbst ein Opfer abverlangt", sagte er.

Schon einmal hatte der katholische Schauspieler den Ärger jüdischer Organisationen auf sich gezogen. Diese hatten Passagen in Gibsons Film "Die Passion Christi" als antisemitisch empfunden und kritisiert. Das Verhalten des Schauspielers zeige nun, dass seine Beteuerungen in der Debatte um "Die Passion Christi", er habe mit dem Film niemanden verletzen wollen, "nichts als eine Lüge" gewesen seien, so Foxman.

Unterdessen diskutiert Hollywood weiter über Gibsons Fehltritt. Besonders kritisch wertet die Fachzeitschrift "Variety" das Verhalten des Hollywood-Stars. Dessen Sturz werde schwindelerregend sein, schreibt der Produzent Peter Bart in einem Leitartikel. "Die Kritik wird ihn töten, ein Teil des Publikums wird auf seine Arbeit herabschauen. Seine Glaubwürdigkeit als Regisseur ist schwer beschädigt." Durch seine Tiraden habe Gibson nicht nur seine Freunde und Kollegen, sondern auch sich selbst verraten.

Robert Thompson, Professor an der Universität Syracuse, sieht auf Gibson schwere Zeiten zukommen. Nicht so sehr, weil in Hollywood viele jüdische Filmschaffende tätig sind. "Hollywood ist generell nicht besonders erfreut bei einem solchen Verhalten. Welchen Film auch immer er machen will - er hat nun diese Geschichte am Hals", sagte Thompson.

"Schrecklicher Schlag" für Gibson

Auch Peter Montoya sprach von einem "schrecklichen Schlag" für Gibsons Ansehen. Allerdings glaubt der Image-Berater nicht, dass das Ganze außer Kontrolle geraten werde. Immerhin habe Gibson eine eiserne Regel beherzigt und sich schnell entschuldigt.

Dagegen wollte der Polizist James Mee, der den Schauspieler am Freitag festgenommen hatte, Gibsons judenfeindliche Äußerungen nicht überbewerten. Laut der Entertainment-Webseite TMZ.com hatte der Schauspieler gesagt: "Die Juden sind für alle Kriege in der Welt verantwortlich. Sind Sie ein Jude?". Der Star habe diese Sachen im betrunkenen Zustand gesagt, so Mee. Alkohol verstärke die grundlegenden Züge einer Persönlichkeit. Eine entspannte Person werde lockerer, ein gestresster Mensch werde nervöser. In der Folge kämen "all' die schlechten Dinge raus", sagte der Sheriff.

Die Bezirksstaatsanwaltschaft bestätigte, dass sie in dem Fall ermittle. Die Anklageerhebung sei vorläufig für den 28. September angesetzt worden. Gibson arbeitet derzeit an seinem nächsten Film als Regisseur. "Apocalypto" soll im Dezember in die Kinos kommen.

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"Was für Idioten, was für eine Dreckskaste. Ein solcher Korpsgeist wie in der deutschen Presse findet sich allenfalls noch bei alten Wehrmachtsoffizieren."
(Klaus Theweleit)


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