Vorgestern..., nein, gestern früh genaugenommen (2:00 Uhr Nachtvorstellung), habe ich mich, trotz der Verrisse, die einem in Foren begegnen, diesem Werk ausgesetzt. Ich wollte einfach einen unheimlichen Film sehen und Christina Ricci alleine ist ja schon unheimlich genug.... Ich fand ihn dann gar nicht so schlecht.
Die zugrunde liegende Idee war speziell für mich recht ansprechend, weil ich eh ein Faible für so klerikales Gruselzeug habe. Sprich, kommen in einem Horrorfilm eine Kirche, irgendwelche entsprechenden Gemälde und in Stein gehauene Figuren vor, dann braucht es nicht mehr so viel, das finde ich schon ziemlich gruselig. Es lag wohl an der Umsetzung des Stoffes, dass mich die Grundidee nicht so ganz überzeugen wollte. Das ist schon starker Tobak, der einem vom Autor dieser Mär aufgetischt wird und es gehört wohl mindestens das Fingerspitzengefühl eines Lynch dazu, wenn man das alles so funktionieren soll. Der Film hätte vielleicht eine Stunde länger gehen müssen, es passiert einfach zu viel Unglaubliches in zu kurzer Zeit. Nichts kann sich setzen und den Acker des Unbewussten für den Schrecken düngen, der solchen Geschichten innewohnt. Vielleicht wäre der Stoff für einen TV-Achtteiler geeigneter gewesen, was weiß ich. Trotzdem gibt es ein paar gut gesetzte Schocks und einen Hauch Grusel. Das ist allemal besser, als dieser "Ghostship"-Rotz & Co. .... Ach ja, und dann ist da noch Christina natürlich...
Schade, dass der Film am Schluss dann total im Kitsch versackt, und das, wo doch der erste und der letzte Eindruck immer besonders wichtig sind (im Film wohl eher letzteres). Nette Geschichte, nicht überzeugend umgesetzt..., aber wenigstens zeitweise spannend.
The Gathering England 2002 Christina Ricci
Die zugrunde liegende Idee war speziell für mich recht ansprechend, weil ich eh ein Faible für so klerikales Gruselzeug habe. Sprich, kommen in einem Horrorfilm eine Kirche, irgendwelche entsprechenden Gemälde und in Stein gehauene Figuren vor, dann braucht es nicht mehr so viel, das finde ich schon ziemlich gruselig. Es lag wohl an der Umsetzung des Stoffes, dass mich die Grundidee nicht so ganz überzeugen wollte. Das ist schon starker Tobak, der einem vom Autor dieser Mär aufgetischt wird und es gehört wohl mindestens das Fingerspitzengefühl eines Lynch dazu, wenn man das alles so funktionieren soll. Der Film hätte vielleicht eine Stunde länger gehen müssen, es passiert einfach zu viel Unglaubliches in zu kurzer Zeit. Nichts kann sich setzen und den Acker des Unbewussten für den Schrecken düngen, der solchen Geschichten innewohnt. Vielleicht wäre der Stoff für einen TV-Achtteiler geeigneter gewesen, was weiß ich. Trotzdem gibt es ein paar gut gesetzte Schocks und einen Hauch Grusel. Das ist allemal besser, als dieser "Ghostship"-Rotz & Co. .... Ach ja, und dann ist da noch Christina natürlich...
Schade, dass der Film am Schluss dann total im Kitsch versackt, und das, wo doch der erste und der letzte Eindruck immer besonders wichtig sind (im Film wohl eher letzteres). Nette Geschichte, nicht überzeugend umgesetzt..., aber wenigstens zeitweise spannend.
The Gathering England 2002 Christina Ricci













