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FakeShemp's Blog

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Creep, England 2005



Irgendwie schön, dass es solche handfesten Stinker noch gibt. Tut nach so manchem überkandidelten Zeug, das den Kritikern mit angestrengtem Witz, Charme und Esprit Honig ums Maul schmieren will, auch mal wieder gut. Ein Film für reinrassige Fans, die sich dort unten im Londoner U-Bahnsystem sozusagen zuhause fühlen und solche Filme wegen der Vertrautheit dieser Szenarien halt lieben, weniger wohl für solche Zeitgenossen, die immer noch was zusätzlich brauchen, um sich beim "Gutfinden" keinen Zacken aus der Krone zu brechen. „Creep“ ist schnörkellose Horrorunterhaltung, die zwar null Überraschungen bietet, dem Fan ein Dejavu nach dem anderen vor den Latz knallt, und doch den Tisch mit der geliebten Hausmannskost anständig zu decken weiß. Ordentliche Hausmannskost, nix für Gourmets! Und zwischen den einfachen, aber herzhaften Gängen gibt es dann doch hie und da manch kleine Praline zu schlucken.

Franka Potente Creep



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