Sicko (2007)
Michael Moore nimmt in diesem Film das US-Gesundheitssystem auseinander und vergleicht es mit jenem in Kanada, Frankreich, Großbritannien und Kuba (!). Dabei geht er mit gewohntem Aktionismus ans Werk, fördert aber zahlreiche erstaunliche Dinge zu Tage ...
... und Moores Aktionismus ist teilweise äußerst fragwürdig, wenn er beispielsweise Neidgefühle weckt, indem er darauf hinweist, dass die Al-Kaida-Terroristen in Guantanamo eine bessere medizinische Versorgung erhalten als der Durchschnittsamerikaner. Dass in Guantanamo aber auch Uschuldige festgehalten werden und dort Folter an der Tagesordnung ist, verschweigt Moore.
Mich hat beispielsweise an "Fahrenheit 9/11" gestört, dass dort der Irak unter dem Massenmörder Saddam Hussein als Paradies dargestellt wird, welches von Bush zerstört wurde. Und die Guantanamo-Sequenz hätte sich Moore auch sparen können.
Wobei ich seine Filme insgesamt schon sehr eindrucksvoll finde, denn die Herrschaften, die sich Moore vornimmt, haben auch nicht verdient, mit Samthandschuhen angefasst zu werden.
Dass das verhasste Kuba unter Fidel Castro auch eine wesentlich bessere Gesundheitsversorgung als die USA zustande bringt, fand ich auch wirklich beachtlich, und mit welchen Methoden die amerikanischen Krankenversicherungen, Pharmakonzerne und Medien arbeiten, werden in diesem Film hervorragend dargestellt.
Als Dokumentation geht der Film natürlich nicht durch, aber ich halte ihn - wie alle Moore-Filme - für eine grandiose polemische Satire.
Michael Moore nimmt in diesem Film das US-Gesundheitssystem auseinander und vergleicht es mit jenem in Kanada, Frankreich, Großbritannien und Kuba (!). Dabei geht er mit gewohntem Aktionismus ans Werk, fördert aber zahlreiche erstaunliche Dinge zu Tage ...
... und Moores Aktionismus ist teilweise äußerst fragwürdig, wenn er beispielsweise Neidgefühle weckt, indem er darauf hinweist, dass die Al-Kaida-Terroristen in Guantanamo eine bessere medizinische Versorgung erhalten als der Durchschnittsamerikaner. Dass in Guantanamo aber auch Uschuldige festgehalten werden und dort Folter an der Tagesordnung ist, verschweigt Moore.
Mich hat beispielsweise an "Fahrenheit 9/11" gestört, dass dort der Irak unter dem Massenmörder Saddam Hussein als Paradies dargestellt wird, welches von Bush zerstört wurde. Und die Guantanamo-Sequenz hätte sich Moore auch sparen können.
Wobei ich seine Filme insgesamt schon sehr eindrucksvoll finde, denn die Herrschaften, die sich Moore vornimmt, haben auch nicht verdient, mit Samthandschuhen angefasst zu werden.
Dass das verhasste Kuba unter Fidel Castro auch eine wesentlich bessere Gesundheitsversorgung als die USA zustande bringt, fand ich auch wirklich beachtlich, und mit welchen Methoden die amerikanischen Krankenversicherungen, Pharmakonzerne und Medien arbeiten, werden in diesem Film hervorragend dargestellt.
Als Dokumentation geht der Film natürlich nicht durch, aber ich halte ihn - wie alle Moore-Filme - für eine grandiose polemische Satire.













