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The Hills have Eyes - Filmforen.de - Seite 7

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The Hills have Eyes


191 Antworten in diesem Thema

#181 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:17

Beitrag anzeigenmaX sagte am 30.07.2007, 00:13:

Beitrag anzeigenFunxton sagte am 30.07.2007, 00:12:

Beitrag anzeigenmaX sagte am 30.07.2007, 00:11:

Beitrag anzeigenFunxton sagte am 30.07.2007, 00:10:

Wie ist es technisch eigentlich zu bewerkstelligen, dass die Bilder in den Gewaltsequenzen so merkwürdig aneinander angeschlossen wirken? Lässt man da ein einfach ein paar Frames zwischendrin weg?
Highspeed Shutter

Kann man da irgendwo was zu lesen?
http://www.videomake...m/article/3646/

Danke dir :) Bettlektüre.

Bearbeitet von Funxton, 29. Juli 2007, 23:17.


#182 Hick

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:19

War super. Geiler Film.

#183 evoken

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:19

Ganz nett, der Film. Aber so überhart fand ich den jetzt nicht...

Was ist denn jetzt übrigens die politische Ebene des Films? Die Mutanten-Community als utopische Gesellschaft? War das Ernst gemeint?

#184 Groucho Marx

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:20

Eigentlich wäre jetzt Rob Zombie folgerichtig. B)

#185 Funxton

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:29

Eigentlich sind jetzt viereckige Augen folgerichtig, ich kann nicht mehr :zora:

#186 enjoy

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:30

Bei House of 1000 Corpses wäre ich dabei, aber nicht jetzt. :gaehn:

Eingefügtes Bild


#187 Hick

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Geschrieben 29. Juli 2007, 23:59

Beitrag anzeigenevoken sagte am 30.07.2007, 00:19:

Ganz nett, der Film. Aber so überhart fand ich den jetzt nicht...

Was ist denn jetzt übrigens die politische Ebene des Films? Die Mutanten-Community als utopische Gesellschaft? War das Ernst gemeint?
Naja, wenn du den gesamten Kontext mit einbeziehst: Die Vertreibung, die Atomtests und die "conditio humana", unter der die ihre Gesellschaft ausbilden musste, dann kann man am Ende schon die Frage stellen: "Who are the real monsters?"

Dem gegenüber kann man den Gesinnungswandel der Nicht-Mutanten ja auch negativ sehen, wie da aus der Not heraus sämtliche Errungenschaften der Zivilisation bis hin zur Selbstjustiz aus Rache fallen gelassen werden.

Man müsste halt mal schauen, wie die beiden Gemeinschaften im Detail dargestellt und charakterisiert werden.

#188 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 30. Juli 2007, 00:00

Beitrag anzeigenGroucho Marx sagte am 30.07.2007, 00:20:

Eigentlich wäre jetzt Rob Zombie folgerichtig. B)

wär ich in tübingen, wär ich dabei B)

#189 evoken

    a dick

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Geschrieben 30. Juli 2007, 00:28

Beitrag anzeigenmaX sagte am 30.07.2007, 00:59:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 30.07.2007, 00:19:

Ganz nett, der Film. Aber so überhart fand ich den jetzt nicht...

Was ist denn jetzt übrigens die politische Ebene des Films? Die Mutanten-Community als utopische Gesellschaft? War das Ernst gemeint?
Naja, wenn du den gesamten Kontext mit einbeziehst: Die Vertreibung, die Atomtests und die "conditio humana", unter der die ihre Gesellschaft ausbilden musste, dann kann man am Ende schon die Frage stellen: "Who are the real monsters?"

Dem gegenüber kann man den Gesinnungswandel der Nicht-Mutanten ja auch negativ sehen, wie da aus der Not heraus sämtliche Errungenschaften der Zivilisation bis hin zur Selbstjustiz aus Rache fallen gelassen werden.

Man müsste halt mal schauen, wie die beiden Gemeinschaften im Detail dargestellt und charakterisiert werden.

Hab ich auch kurz gedacht: Eigentlich sind die wahren Opfer des Films die Mutanten. Deren Ansprüche auf Lebensraum wurden verneint, ihr Land verseucht und sie von der Gesellschaft ausgeschlossen (wofür auch die Freakshow im Vorspann spricht). In diese unfreiwillige Enklave dringen dann Vertreter gerade des Establishments ein, das dieses Unrecht kollektiv zu verantworten hat.

Was natürlich zu gewissen Spannungen führt...

Die mögliche Wiedervereinigung dieser beiden Gruppen wird übrigens in der Figur des Rotkäppchens (ich nenn sie mal so) angedeutet: Sie opfert sich, um das Baby zu retten. Dieses Rotkäppchen könnte man vielleicht sogar als einen mythologischen Kind-Archetypen (nach Jung) sehen, der eine vereinigende Symbolkraft hat. Das Mutantenkind steht als Mittler zwischen dem instinktnäheren Unbewussten (repräsentiert durch die Mutantenfamilie) und dem davon dissoziierten Bewusstsein (repräsentiert durch die zivilisierte Familie). Die Gefahr dieser Dissoziation ist dargestellt anhand der kalten ratio der Massenvernichtungswaffe. Jung spricht von einer prometheischen Schuld des Fortschritts in der (Kollektiv-)Psyche, die in den Kernwaffen vielleicht ihren Höhepunkt gefunden hat. Visualisiert ist deren zynische Logik im Film durch die authentisch eingerichteten und von Puppen bevölkerten Modellhäuser, in denen sich dann die echten Mutanten einrichten. So betrachtet wäre der Film die Bebilderung eines rein seelischen Konflikts.

Nur mal so wild ins Blaue schwadroniert! ;)

Bearbeitet von evoken, 30. Juli 2007, 01:01.


#190 Hick

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Geschrieben 30. Juli 2007, 07:43

Ich kenne mich mit Jung leider (noch) zu wenig aus, finde aber, dass deine Interpretation schlüssig ist. Dass Horrorfiktionen stets auch als Vergegenständlichungen von sozialen oder individuellen Konflikten gesehen werden können, ist ja unfraglich. Insofern ähneln sich unsere Ansätze, die beide nach einer symbolischen Lesart suchen.

Die Figur der Ruby (sinnigerweise heißt die kleine Mutantin in Rot so und wird damit zur Schnittstellen-Figur zu anderen Fiktionen ... von "Rotkäppchen" bis "Don't look now") bewegt sich ja sowohl psychisch als auch vom Grad ihrer Deformation her zwischen beiden Welten. Dass Aja sie - im Gegensatz zu Craven - am Schluss opfert, macht das Remake für mich zu der wesentlich unversöhnlicheren, zeitgemäßeren Variante. Bei Craven lag ja aber ohnehin ein größerer Wert auf einer schnell erkennbaren strukturellen Gleichartigkeit beider Familien. Bei Aja ist die zwar immer noch da, aber eben auf eine höhere psychische bzw. makrosoziale Ebene "aufgehoben".

#191 Funxton

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Geschrieben 30. Juli 2007, 08:06

Beitrag anzeigenmaX sagte am 30.07.2007, 08:43:

Ich kenne mich mit Jung leider (noch) zu wenig aus, finde aber, dass deine Interpretation schlüssig ist. Dass Horrorfiktionen stets auch als Vergegenständlichungen von sozialen oder individuellen Konflikten gesehen werden können, ist ja unfraglich. Insofern ähneln sich unsere Ansätze, die beide nach einer symbolischen Lesart suchen.

Die Figur der Ruby (sinnigerweise heißt die kleine Mutantin in Rot so und wird damit zur Schnittstellen-Figur zu anderen Fiktionen ... von "Rotkäppchen" bis "Don't look now") bewegt sich ja sowohl psychisch als auch vom Grad ihrer Deformation her zwischen beiden Welten. Dass Aja sie - im Gegensatz zu Craven - am Schluss opfert, macht das Remake für mich zu der wesentlich unversöhnlicheren, zeitgemäßeren Variante. Bei Craven lag ja aber ohnehin ein größerer Wert auf einer schnell erkennbaren strukturellen Gleichartigkeit beider Familien. Bei Aja ist die zwar immer noch da, aber eben auf eine höhere psychische bzw. makrosoziale Ebene "aufgehoben".

Damit wird diese Variante aber auch vielerseits ihrer Kammerspielartigkeit ent-hoben. Bei all der Diskussion um die inszenatorisch angereicherte Qualität von Ajas Version, die ich noch nichteinmal in Frage stellen möchte, geht für meinen Geschmack ein wenig die Berücksichtigung des filmhistorischen Kontextes verloren. Es werden hier doch viele Motive (nicht nur aus Cravens Film, sondern aus weiten Teilen der Genrehistorie) lediglich aufgegriffen und den aktuellen medialen Gewohnheiten gemäß publikumswirksam neu verwoben - eine erleichternde Prämisse, die zahlreiche (äußere und innere) unbequeme Faktoren des alten Films schlicht ignoriert. Das beginnt schon bei dessen ruppigem Erscheinungsbild, das sich bei Aja deutlich im bereits gestern angemerkten, "edlen Used-Look" äußert. Letztlich ist es der alte Konflikt Indie - Studio. Die Produktionsbedingungen für Craven, der damals die Kohlen schwerlichst zusammenhalten musste, waren katastrophal - "Hills" 05 ist ein vordeklinierter Studiofilm. Ich muss meine primären Sympathien da einfach dem kleineren Produkt zuschustern, kann gar nicht anders.
Zur Motivlage: Ruby als Mittlerin zwischen den Familien wird dem Rezipienten bekanntermaßen auch in der früheren Variante an die Hand gegeben und ich halte es sowohl für deutlich wagemutiger als sogar auch philanthropischer, sie am Ende mit den Carters gehen zu lassen. Man könnte sogar soweit gehen, dem neuen "Hills" eine reaktionäre Haltung zu unterstellen angedenk der Tatsache, dass Ruby hier als physisch deformiertes und der urbanen Gesellschaft dadurch zusätzlich entfremdetes Wesen am Ende den Heldentod stirbt. Was mich w.e. noch etwas stört, ist die Relativierung der Initialisierungsgeschichte, die den alten Film zu einer Siedler-Americana macht. Man mag anbringen, dass Ajas Film das neu kontextualisiert, man könnte ihm auch Ignoranz unterstellen. Ich bin mir nicht ganz sicher.

#192 evoken

    a dick

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Geschrieben 30. Juli 2007, 12:47

Alles sehr interessant!

Übrigens noch @ Don't Look Now: Gerade bei diesem Film bietet sich (nach meinem laienhaften Verständnis) eine psychologische Deutung sehr an. Das Kind ertrinkt in seiner roten Kapuze in einem kleinen Teich. Stille Gewässer sind geradezu ein klassisches Symbol für das Unbewusste, es entgleitet also ein Fragment der Psyche auf traumatische Weise in das Unbewusste. Dieses Fragment taucht dann später in verzerrter Form (dieses rätselhafte Hutzelmännchen mit dem Messer) wieder auf. Der Film spielt hauptsächlich in Venedig, also einer Stadt, die sich quasi an der Schnittstelle (Wasseroberfläche) zwischen Bewusstsein und Unbewusstem bewegt: Donald Sutherlang arbeitet als Restaurator gegen das langsame Verrotten und Versinken der Stadt in der Lagune, verteidigt also Bewusstes gegen das Absinken. Dass er die Dynamik seiner Psyche aber nicht zu fürchten braucht, versucht dieses blinde Medium zu zeigen, das eine Art Heilsbotschaft aus dem Totenreich (dem Unbewussten) vermittelt. Wiederum gibt es einen Kind-Archetypen, der sich hier als paradoxes Anfangs- und Endwesen zeigt, nämlich anfangs als das eigene Kind (Leben) und am Ende als mörderischer alter Zwerg (Tod).

(Vielleicht lehne ich mich aber auch zu sehr aus dem Fenster... Also bitte sagen, wenn die Küchenpsychologie zu unerträglich wird! :D )

Bearbeitet von evoken, 30. Juli 2007, 12:51.






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