Zitat entfällt.
Secuestrados (Kidnapped) ~ E/F 2010
Directed By: Miguel Ángel Vivas
Drei Raubeinbrecher (Guillermo Barientos, Dritan Biba, Martijn Kuiper) dringen eines abends in den Neubau einer wohlhabenden, dreiköpfigen Familie in einem Vorort Madrids ein. Während der Vater (Fernando Cajo) mit einem der Gauner (Barrientos) loszieht, um die Kreditkartenkonten leerzuräumen, bleiben die anderen beiden bei seiner Frau (Ana Wagener) und seiner Tochter (Manuela Vellés). Als ein Polizist (Pepo Suevos) klingelt, um nach dem Rechten zu sehen, eskaliert die sich ohnehin zunehmend explosiv ausnehmende Situation vollends und mündet in ein blutiges Gewaltdrama.
Knüppelharter Terrorfilm aus Spanien, der sein unangenehm gesalzenes Süppchen gar vortrefflich kocht und der lauen amerikanischen Konkurrenz darüberhinaus komplett das Wasser abgräbt. Ein Direktvergleich mit dem ähnlich gelagerten (rein nominellen) "Mother's Day"-Remake bietet sich an und verbietet sich zugleich; mit der auf billigen Suspense gedrillten Mär von Darren Lynn Bousman hat "Secuestrados" bis auf die handlungsstiftende Prämisse jedenfalls wenig gemein. Vivas' Film gräbt sich mit geschickten Mitteln vom intensiven Gebrauch der Handicam über split screens bis hin zu einer überaus clever arrangierten Raumkonstruktion unerbittlich und suggestiv in die Publikumswahrnehmung ein, um erst gegen Ende alles aus seiner zunächst noch subtil aufgebauten Perfidie herauszuholen und den Zuschauer japsend dastehen zu lassen. Überraschend gut.
8/10
Miguel Ángel Vivas Spanien Madrid Terrorfilm Kidnapping Familie Transgression Home Invasion
Secuestrados (Kidnapped) ~ E/F 2010
Directed By: Miguel Ángel Vivas
Drei Raubeinbrecher (Guillermo Barientos, Dritan Biba, Martijn Kuiper) dringen eines abends in den Neubau einer wohlhabenden, dreiköpfigen Familie in einem Vorort Madrids ein. Während der Vater (Fernando Cajo) mit einem der Gauner (Barrientos) loszieht, um die Kreditkartenkonten leerzuräumen, bleiben die anderen beiden bei seiner Frau (Ana Wagener) und seiner Tochter (Manuela Vellés). Als ein Polizist (Pepo Suevos) klingelt, um nach dem Rechten zu sehen, eskaliert die sich ohnehin zunehmend explosiv ausnehmende Situation vollends und mündet in ein blutiges Gewaltdrama.
Knüppelharter Terrorfilm aus Spanien, der sein unangenehm gesalzenes Süppchen gar vortrefflich kocht und der lauen amerikanischen Konkurrenz darüberhinaus komplett das Wasser abgräbt. Ein Direktvergleich mit dem ähnlich gelagerten (rein nominellen) "Mother's Day"-Remake bietet sich an und verbietet sich zugleich; mit der auf billigen Suspense gedrillten Mär von Darren Lynn Bousman hat "Secuestrados" bis auf die handlungsstiftende Prämisse jedenfalls wenig gemein. Vivas' Film gräbt sich mit geschickten Mitteln vom intensiven Gebrauch der Handicam über split screens bis hin zu einer überaus clever arrangierten Raumkonstruktion unerbittlich und suggestiv in die Publikumswahrnehmung ein, um erst gegen Ende alles aus seiner zunächst noch subtil aufgebauten Perfidie herauszuholen und den Zuschauer japsend dastehen zu lassen. Überraschend gut.
8/10
Miguel Ángel Vivas Spanien Madrid Terrorfilm Kidnapping Familie Transgression Home Invasion














