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Reality, what is it good for? - Filmforen.de

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Reality, what is it good for?


695 Antworten in diesem Thema

#1 JohnnyFavorite

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Geschrieben 20. September 2004, 20:58

Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal damit angefangen, eine Liste mit von mir gesehenen Filmen zu führen. Dies habe ich allerdings schnell aufgegeben, da sie bald in einem besorgniserregenden Maß anwuchs. Damals hatte ich eben noch viel Zeit (Schule) und Freunde, die diesem Zeitverteib ebenso gerne nachgingen wie ich.

Warum ich jetzt wieder damit anfange? Nun, zum ersten habe ich um einiges weniger Zeit (Studium, Wohnung mit Freundin) und werde dementsprechend weniger Beiträge schreiben und zum anderen kann es nicht schaden manche Gedanken zu einem Film "einzufrieren".

Dem Titel meines Filmtagebuchs stimme ich nicht immer 100prozentig zu, doch leider (noch) viel zu oft. Häufig erinnert mich mein Leben (meine Realität) etwas an Krieg und Frieden ("Seinfeld"-Kenner nicken nun hoffentlich erkenntnisvoll) - und flüchte mich deshalb oft gerne in Filmwelten. Meist sehe ich Filme allerdings - wie der Großteil der Menschheit wohl auch - aus "Spaß an der Freude" wie man so schön sagt. Trotzdem weiß ich für insgeheim, dass ich immer etwas mehr in Filmen sehen werde, als viele andere und das ist auch gut so :)

Nun viel Vergnügen mit meinen (mal kürzeren, mal ausschweifenderen) Gedanken zu den bewegten Bildern!

#2 JohnnyFavorite

    Pionier

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Geschrieben 20. September 2004, 21:37

Welcher Film könnte besser für die Eröffnung geeignet sein als "Donnie Darko"? Ich habe den Film bereits zum zweiten Mal gesehen (dieses Mal mit einem Freund) und bin mal wieder schwer begeistert. Der Film besitzt einfach so viel, ich kann mich kaum daran sattsehen. Die Geschichte ist klasse - und ich denke ich habe nun den Großteil davon erfasst (mit Unterstützung des AKs und des P.O.T.T.-Buchs auf der DVD). Die Inszenierung gefällt mir auch ausgesprochen gut. Zwar nicht effekthascherisch, aber doch sehr interessant und "anders". Auch die Schauspieler sind über jeden Zweifel erhaben.

Trotz der schon sehr verzwickten Sci-Fi-Geschichte hat Regisseur Richard Kelly noch genug Platz in seinem Film für köstlichen Humor, etwas Sozialkritik und große Tragik gelassen. Selten hat mich ein Film dieses Genres so berührt wie "Donnie Darko". Auch nach dem zweiten Mal, konnte ich nach dem Ende einfach nur dasitzen und auf die Credits starren. Die ausgezeichnete Musikwahl und die wunderbaren Kompositionen tragen bestimmt dazu bei.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte zu verwirrt ist, sprich der Zuschauer ohne Hinweise von außen fast unmöglich die wahre Bedeutung des Films erkennen kann. Sicher mag das auch schön sein, da jeder den Film auf seine Weise interpretieren kann, aber mir geht es zumindest schon immer so, dass ich auch hinter das "Rätsel" kommen will. Die eigentliche Bedeutung entdecken und so... denn die meisten Filmemacher denken sich ja auch was bei ihren Werken. ;)

Mir ist diese Bedeutung (der Wechsel ins Tangentenuniversum, lebende/tote Manipulierende und deren genaue Bedeutung, Wasser und Metal etc.) zumindest erstmal verschlossen geblieben. Zwar hatte ich auch eigene Interpretationen aber die Idee mit dem Paralleluniversum, das sich nach 28 Tagen selbst zerstört und Donnie der Empfänger ist usw. ...ohne P.O.T.T. für mich unmöglich. Man hätte zum Kinoticket das Buch vielleicht mitliefern sollen. Ich finde die Geschichte klasse und setze mich nach dem Sehen noch gerne eifrig mit dem Film auseinander (vielleicht mag ich ihn auch deshalb so sehr), aber ich glaube dass der "normale" Zuschauer mit der Geschichte, so wie sie im Film präsentiert wird, überfordert ist. Hoffentlich ändert das der Director's Cut und der Film findet ein paar neue Freunde an der Kinokasse. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf.

Insgesamt gebe ich dem Film 9/10 Punkte. Mit Option auf Besserung!

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Kellys nächsten Film!

#3 JohnnyFavorite

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Geschrieben 21. September 2004, 09:56

Gestern habe ich mir nun noch "Stargate" im Director's Cut angeschaut. Ein Film, den ich das letzte Mal im Alter von 14-16 auf irgend einem Videoabend gesehen hatte und der mir von da als sehr unterhaltsam in Erinnerung geblieben war.

Genauso hat er gestern auch für mich angefangen. Schöner Spannungsaufbau bis zum Durchschreiten des Stargates und nette Charaktere. Hat alles nach einem großen Abenteuer ausgesehen. Doch nach Ankunft auf dem fremden Planeten geht der Geschichte sowas von die Luft aus... zwar ist alles ganz nett inszeniert und das Ägypten-Feeling kommt unterstützt durch den Score wunderbar rüber, aber die Geschichte. :zzz:

Das ist halt so eine Sache. Ich denke mir total oft bei Filmen, dass Regie, Schauspieler, Effekte etc. eigentlich ganz gut wären, aber das Drehbuch? Andersrum ist es mir eigentlich noch nie bewusst aufgefallen, dass eine klasse Story durch schlechte Inszenierung ruiniert worden wäre. Eigentlich Schade, denn ich glaube es gibt genug Schreiberlinge dort draußen mit guten Ideen.

Aber zurück zum Film. Also war ja alles ganz nett zum Anschauen, aber keine Wendungen, die Charaktere haben sich nicht weiterentwickelt und seltsame Botschaften wurden übermittelt (O'Neill ist strikt gegen Waffenbesitz von Kindern, doch am Schluss retten geraden diese ausgestattet mit irdischen Schusswaffen unsere Helden :haeh:).

Wie auch immer, ich gebe dem Film 5/10 Punkte, da er doch über weite Strecken zu unterhalten weiß.

#4 JohnnyFavorite

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Geschrieben 23. September 2004, 22:09

Habe mir gerade zum zweiten Mal "Nobody's Fool" mit Paul Newman angesehen. Das Erste was mir beim Sehen aufgefallen ist: Die Musik erinnert mich an einen anderen Score. Mir fällt nur absolut nicht ein, an welchen! (Wer weiß, was ähnlich klingt darf mir gerne eine Mail schicken...)

Doch nun zum Film: Ich finde ihn wunderschön erzählt. Man muss Sully einfach mögen. Sicher, die Geschichte ist nicht sonderlich spektakulär, aber das ist auch gerade das Schöne daran. Das Schauspieler-Ensemble ist sehr gut gewählt und die dargestellte Welt wird durch sie sehr glaubhaft (auch wenn manche Elemente etwas übertrieben wirken mögen: "nackte Pokerrunde", geplante Flucht nach Hawaii o.ä.). Von der Atmosphäre her erinnert mich "Nobody's Fool" immer etwas an "Beautyful Girls" ...vielleicht liegt's ja am Schnee.

Mehr will ich nun auch gar nicht schreiben. Ich werde aber sicher noch ein paar Mal in Sully's Welt zurückkehren, denn diese ist wie er "auf Dauer einfach unwiderstehlich".

8/10 Punkte

#5 JohnnyFavorite

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Geschrieben 26. September 2004, 10:53

Vorgestern hab ich mir "Bad Boys" (Michael Bay) angeschaut. Fand ich mal wieder sehr kurzweilig. Ich nehme mir zwar jedes mal vor, den Film aufgrund seiner gewollten Coolness nicht zu mögen aber nach einer Weile muss ich mir doch immer eingestehen, dass mir die Beaty-Shots gefallen und selbst das Gehabe der Darsteller nicht ganz so nervig ist, wie ich mir einreden will.

Sicher, die Story ist belanglos. Aber alles hat auch so einen schönen Comic-Touch, der einfach nicht ernst zu nehmen ist. Manchmal brauch ich einfach auch solche Filme, No-Brainer, die einen nach einem langen Tag einfach nur gut unterhalten. Und das tut "Bad Boys" definitiv.

Kann mich jetzt nicht so ganz zwischen 7 und 8 Punkten entscheiden. Gebe aber mal 8/10 Punkte, da man nicht immer so knausrig sein sollte.

#6 JohnnyFavorite

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Geschrieben 26. September 2004, 14:38

Gestern im Kino "Der Untergang" gesehen. Und gleich voraus: Mich hat schon lange kein Film mehr so mitgenommen, dass ich selbst am Tag danach die Bilder nicht aus dem Kopf bekommen habe. Ich habe im Vorfeld natürlich schon viel darüber gelesen, viel gesehen und viel gehört. Und schon als das Publikum aus der Vorstellung vor unserer (Freundin und ihre Eltern waren mit dabei) aus dem Kino gekommen ist, wusste ich, dass da ein harter Brocken auf uns zukommt. Ausnahmslos ALLE Leute hatten einen total ernsten Gesichtsausdruck, niemand hat geredet und es waren so viele ältere Menschen dabei, wie ich sie noch nie in einem Kino gesehen habe.

Nun aber zu meinen Eindrücken: Ich fand den Film wirklich sehr gut. Fantastische Schauspieler (allen voran natürlich Bruno Ganz), absolut glaubwürdige Sets und eine Atmosphäre, wie sie beklemmender nicht hätte sein können. Ich verstehe auch die Kritiker nicht, die sagen Hitler würde zu menschlich und verharmlosend dargestellt. Ich finde gerade dass man ihm eine menschliche Seite gab hat ihn nur noch monströser erscheinen lassen, da so die Distanz genommen wurde, die sonst immer vorherrscht. Hier war deutlich: er war kein Monster, er war ein Mensch. Und eben ein Mensch war zu solch abscheulichen Taten fähig.

Am beängstigend fand ich allerdings wie bedingungslos man ihm untergeben war, dieser blinde Fanatismus (besonders erschreckend bei Geobbels und Frau). Die strikte Einhaltung der militärischen Befehlskette, die mir eigentlich schon immer sehr widersinnig erschienen ist, hat hier ihren bedrückenden Höhpunkt gefunden. Kein eigenes Denken ist mehr erlaubt und wenn die Oberbefehlshaber abdrehen werden die Befehle trotzdem befolgt. Traurig, aber leider wahr.

Ich fand gut, dass der Film nicht moralisiert hat, dass man das Gesehene ungefiltert verarbeiten musste. Dadurch wurde wieder Distanz genommen und der Irrsinn noch klarer. Ich glaube Näher an der Wirklichkeit und eindringlicher hätte man dieses Thema nicht verfilmen können. Für den Mut und ihr Können gratuliere ich den Filmemachern. Sowohl Eichinger als auch Hirschbiegel haben bewiesen, dass sie zu den Großen gehören. Auch nach unserer Vorstellung war es totenstill im Kino, niemand ist sofort aufgesprungen, Gespräche haben erst kurz vor Abspannende eingesetzt. Ich denke diesen Film muss man verarbeiten. Ich glaube auch ich könnte noch viel mehr dazu schreiben, möchte es aber hierbei belassen. Nur eins noch: Ich glaube dies ist ein sehr wichtiger Film für die deutsche Kinolandschaft und man sollte ihn gesehen haben.

Zur Bewertung sei gesagt, dass dies wohl kein Film ist, den ich mir auf DVD kaufen würde um ihn öfter anzusehen, da er (für mich zumindest) keine Unterhaltung ist. Dennoch gebe ich ihm 10/10 Punkten, denn wenn mich ein Film so beschäftigt und er von solch großem Können und Verständnis der Macher zeugt, dann hat er es verdient.

#7 JohnnyFavorite

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Geschrieben 27. September 2004, 15:45

"Sag kein Wort" stand gestern Abend auf dem Programm. Zu dem Film hab ich irgendwie nicht viel zu sagen. War nett gemacht und dem entsprechend anzuschaun, doch leider war die Story allzu vorhersagbar und ohne Wendungen. Atmosphäre hatte der Film schon und es war lustig eine Schauspielerin aus "Chaos City" zu entdecken.

Ingesamt bekommt der Film von mir 5/10 Punkten. Noch einmal anschaun muss ich ihn mir nicht.

#8 JohnnyFavorite

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Geschrieben 27. September 2004, 19:18

Gerade eben "The Insider" gesehen. Ist einer dieser Filme, über die ich schon viel gelesen habe, die mich aber aufgrund ihres Themas nie wirklich interessierten. Nicht falsch verstehen: Die Geschichte ist gut und wohl auch wichtig, nur wäre sie für mich nicht unbedingt Thema eines großen Filmes. Wie sich aber gezeigt hat, wurde sie auch sehr interessant und spannend umgesetzt. Besonders gefallen hat mir der Einblick in die (natürlich teils dramatisierte) journalistische Arbeitsweise. Nur leider fand ich den Film stellenweise zu lang. Nicht gerade langweilig, nur eben ...ja lang ;)

Schauspieler, Kamera und Regie fand ich sehr gut und ich konnte auch Michael Manns Handschrift erkennen. Pacino hat mir wieder einmal ausgezeichnet gefallen. Crowe fand ich ebenso gut, aber nicht überragend, wie ich so oft gelesen hatte.

Insgesamt bekommt der Film von mir 7/10 Punkten. Obwohl er vielleicht mehr verdient hätte...

#9 JohnnyFavorite

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Geschrieben 29. September 2004, 18:17

Nach einem langen Tag war gestern Abend noch Disneys "Taran und der Zauberkessel" am Start. Hat mir - im Gegensatz zu meiner Freundin - sehr gut gefallen. War außergewöhnlich düster für einen Disney und hatte einen richtig schönen Fantasy-Plot.

Es gab einen Haufen durchgeknallter Charaktere, die allesamt schön ausgearbeitet waren. Nur die 3 Hexen gingen mir irgendwie auf den Senkel. Weiß auch nicht warum. Der Bösewicht erinnerte zudem etwas an He-Mans Skeletor.

Trotz leichter Einbußen bekommt der Film von mir 8/10 Punkte, allein schon für das Blut an Tarans Unterlippe - und das obwohl ich auch die meisten Sing-Song-Happy-Fluffy-Disneys schön finde.

#10 JohnnyFavorite

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Geschrieben 03. Oktober 2004, 23:06

So heut hab ich mir endlich mal wieder einen Film angeschaut: "Was Frauen wollen". Wollte ich schon länger mal sehen, da ich Mel Gibson recht gern mag und meine Freundin war eh in "Romantic-Movie-Stimmung". Wir sind uns auch beide einig, dass uns der Film prima unterhalten hat. Zwar finde ich hätte man aus der Idee mehr machen können und im letzten Drittel gab es ein paar Längen, aber okay. Für einen Sonntag Abend genau das richtige, deshalb gibt es auch 7/10 Punkten.

#11 JohnnyFavorite

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Geschrieben 08. Oktober 2004, 14:10

Gestern Abend hab ich mir mit meiner Freundin "Tatsächlich... Liebe" angeschaut. Ein Film, den wir letztes Jahr eigentlich im Kino sehen wollten, aber leider verpasst haben. Somit gab es dann gestern also einen romantischen Filmabend.

Nun aber zum Film selbst: Ich mag die verschachtelte Erzählstruktur, der es trotz einem guten Dutzend - anfangs noch getrennter - Erzählstränge nie an Übersicht fehlt. Bei so viele Geschichten können natürlich nicht alle zünden. Ich fand die Story am Filmset echt genial lustig und so schön anders. Ebenso gefallen haben mir die Geschichten um Liam Neeson, Hugh Grant, Keira Nightley und den alternden Rocker. Teils gute Momente hatten die Alan Rickman und Colin Firth Parts. Etwas langweilig kam mir die Liebesgeschichte im Büro vor und echt unnötig fand ich die Teeniefantasie (obwohl ich es schön fand Elisha Cuthbert zu sehen ;)).

Insgesamt hat mich der Film aber echt gut unterhalten. Hat mich von der Atmosphäre irgendwie an "About a boy" und "Notting Hill" erinnert, wobei er an die beiden nicht ganz rankommt. Dafür waren die Geschichten teils zu wenig in die Tiefe gehend um wirklich überzeugen zu können. Achja und Heike Makatsch hat mich nicht halb soviel gestört wie ich am Anfang befürchtet hatte.

Für die positive Message und die schöne Zusammenführung der Geschichten bekommt der Film von mir knappe 8/10 Punkte.

#12 JohnnyFavorite

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Geschrieben 09. Oktober 2004, 11:09

So gestern gab es "Bad Boys 2". Da mir der erste Teil ziemlich gut gefällt, hatte ich auch dementsprechend hohe Erwartungen und Teilweise wurden diese auch erfüllt. Der Film hat Spass gemacht, man konnte einfach abschalten und das Action-Feuerwerk auf sich wirken lassen. Nur leider war es das dann auch schon. Der Film ist Action pur. Der gleiche Effekt wie er mir schon bei einigen Actionfilmen der letzten Jahre ("Matrix: Reloaded", "Terminator 3" u.a.) aufgefallen ist: Es ist einfach zuviel. Da dauert eine Verfolgungsjagd nicht "nur" 5 Minuten, sondern halt 15... kam mir alles etwas überladen und noch gewollt cooler als bei Teil 1 vor. Zudem hab ich den Hans Zimmer Score vermisst.

Zum Thema Gewalt kann ich nur sagen: Sicher es ist mehr als bei anderen Filmen und sie wird auch gefährlich cool und gefällig inszeniert, aber hey das ist ein Film. Dafür hat er auch keine Jugendfreigabe bekommen und das ist auch gut so. Insgesamt ein netter Popcorn-Film, der Teil 1 in jeder Hinsicht zu übertrumfen versucht, dies aber leider nur von der Quantität her schafft.

Trotzdem hat er mir Spass gemacht und bekommt deshalb 7/10 Punkten.

#13 JohnnyFavorite

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Geschrieben 10. Oktober 2004, 10:43

Nach einem gemütlichen Schmaus gab es gestern Abend in gemütlicher Runde ein "Jeepers Creepers" Double Feature.

Zu "Jeepers Creepers": Den ersten Teil kannte ich schon. Er hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen. Die Atmosphäre bis zum endgültigen Erscheinen des Creepers ist echt wahnsinnig dicht. Schön fand ich auch, dass dieses Mal ein Geschwisterpärchen die Hauptcharaktere waren und nicht irgendwelche rumknutschenden Pseudopärchen. Ab dem Auftauchen des Creepers wird es dann etwas spannungsärmer, aber es bleibt trotzdem unterhaltsam, da ich finde, dass hier mal wieder ein echt cooles Filmmonster geschaffen wurde. Nur der ganze Hellseherhokuspokus ging mir wieder auf den Sack. Ein paar unfreiwillig komische Szenen gab's in der Polizei auch, wofür das schön düstere Ende aber hinweggetröstet hat. Im Teenie-Schocker-Einheitsbrei sticht "Jeepers Creepers" wohlig hervor und bekommt von mir dafür unterhaltsame 7/10 Punkte.

Nun zu "Jeepers Creepers 2": Meine Erwartungen waren nicht all zu hoch, da dies ja "nur" die Forsetzung eines ganz netten Teenie-Schockers ist. Das größte Manko des Films ist, dass man den Creeper schon kennt. Man weiß was da draußen lauert und somit geht ein großer Teil der Spannung flöten. Was bleibt ist aber eine sehr unterhaltsame Jagd des Creepers auf seine Opfer. Sicher strotzt diese nicht geradezu vor Intelligenz oder Einfallsreichtum, das Zuschauen macht aber trotzdem Spaß. Insgesamt bekommt der Film von mir 6/10 Punkte.

#14 JohnnyFavorite

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Geschrieben 15. Oktober 2004, 08:02

Nach einem ewig langem Tag wollten wir uns gestern nur noch was kurzes gönnen und somit stand "Bernard & Bianca im Känguruhland" auf dem Programm. Ich hatte den Film seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen und konnte mich an kaum noch etwas erinnern, was seltsam ist, denn eigentlich habe ich ein gutes Filmgedächtnis, auch wenn das Sehen schon länger her ist. Auch dieses Mal hat der Film keinen besonders starken Eindruck hinterlassen, kann aber auch daran liegen, dass ich echt mit dem Schlaf zu kämpfen hatte.

Im Vergleich zum ersten Teil erkennt man die zeitgemäße Technik und die moderneren Zeichnungen. Was Pixar 1990 mit 3D-Einsatz geleistet hat, mag heute unbedeutend wirken, damals war es aber ein Meilenstein und soweit ich weiß war "Bernard & Bianca im Känguruhland" einer der ersten Zeichentrick Filme in denen 3D so stark zum Einsatz kam.

Die Geschichte ist eigentlich nur ein Aufguss von Teil 1, wobei alles natürlich Disney-Like wieder sehr niedlich und schön zum anschauen gemacht ist. Die australische Fauna wird sehr schön dargestellt und es sind einige nette Charaktere dabei. Auch die Weiterentwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist - besonders im Bezug auf Bernards Eifersucht - nett anzusehen. Ja das ist es auch, was der Film ist: nett. Nicht mehr und nicht weniger. Trotzdem die beste Disney-Fortsetzung, die ich kenne. Schade nur, dass die Story relativ schwach ist.

Ich möchte dem Film 7/10 Punkten geben. Hat der Film auf meiner Skala nicht leicht erreicht, aber es gab noch den Pixar-Bonus ;)

#15 JohnnyFavorite

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Geschrieben 15. Oktober 2004, 16:15

So gerade etwas Zeit gehabt und "Cube 2 - Hypercube" gesehen. Hmm was soll ich sagen? Ich kenne und liebe den ersten Teil. Wollte diesen auch davor noch einmal anschauen, die Neugier auf Teil 2 hat dann aber doch gewonnen ;) Auch hier machte sich sofort die Cube-Atmosphäre breit, allerdings war alles viel steriler als beim Original. Ebenso habe ich die unterschiedlichen Farben vermisst. Naja und die Schauspieler und ihre Rollen... irgendwie platt und ähnlich wie in Teil 1 angelegt. Enttäuscht war ich auch, dass es kaum Fallen gab (die im Endeffekt ja eh nur eine Eigenart des instabilen 4D-Raums waren) und wenn dann nur billig wirkende CG-Bilder. Wenn ich schonmal bein meckern bin, dann muss ich noch erwähnen, dass ich manche Plot-Twists ultra dämlich fand (Hacker) und das Ende gelinde gesagt auch enttäuschtend...

...ABER der Film hat mich trotzdem nicht gelangweilt und sogar gut unterhalten. Sicher kann er mit Teil 1 in keinster Weise mithalten, doch die Idee des Vierdimensionalen hat mir gut gefallen (sich selbst begegnen etc.) und die Ausführung war im großen und ganzen auch ok. Ich habe gehört es soll nun noch "Cube Zero" kommen... und man soll es nicht glauben, ich freu mich da jetzt schon drauf :)

Insgesamt ein gut unterhaltender, aber irgendwie auch enttäuschender Film, wenn man "Cube" als Vergleich heranzieht. 6/10 Punkte.

#16 JohnnyFavorite

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Geschrieben 16. Oktober 2004, 10:14

Anders als geplant konnten wir gestern doch nicht ins Kino um "The Terminal" zu sehen, also wollte ich was anderes schönes sehen: Terry Gilliam's "König der Fischer". Ich hatte den Film vor ein paar Jahren schon einmal Abends im TV gesehen und ich erinnerte mich nur noch daran, dass er mir ausgezeichnet gefallen hat und er einige fantastische Elemente enthielt. Ich habe also eher einen fantastischen Film, als ein Drama erwartet, das der Film letztendlich ist. Enttäuscht war ich darüber nicht, da der Film eine interessante Geschichte auf wunderbare Weise erzählt. Es gibt zauberhafte Szenen (Perry beim Beobachten seiner Angebeteten u.v.m.) und skurrile Einfälle (Tanzszene in der U-Bahn u.a.). Man erkennt einfach Terry Gilliam's Handschrift. Das findet man nicht bei vielen Regisseuren. Bei Terry Gilliam könnte ich jeden Film 100%ig auf ihn zurückführen.

Kritik kann ich nicht wirklich üben, das der Film insgesamt gesehen einfach wunderschön ist. Vielleicht, dass der eigentliche Plot zwischen den vielen wunderbaren Szenen etwas zurückbleibt. Oder dass zuvielen Teilgeschichten (Jack und Freundin, Perry und Grahl, Jack's Schuldgefühle, Obdachlosen Thematik etc.) zuviel Bedeutung beigemessen wird und Teile von denen man sich mehr erwartet (Grahlsymbolik) darin etwas untergehen. Aber das stimmt auch nicht ganz, da alles zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt wird.

Bei der Bewertung habe ich es nun etwas schwer. Der Film ist zwar ein kleines Meisterwerk, trotzdem fehlt mir irgendetwas, das ich nicht beschreiben kann. Vielleicht ändert sich das ja beim nächsten Sehen ;) Seine 8/10 Punkten hat er aber mehr als verdient.

#17 JohnnyFavorite

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Geschrieben 18. Oktober 2004, 07:11

Gestern gab's zur gemütlichen Sonntag-Abend-Unterhaltung "...und dann kam Polly". Hat mir gut gefallen. Ich mag Ben Stiller-Filme sowieso gern, da ich ihn als Komiker einfach superlustig und glaubhaft finde. Als "Friends"-Fan fand ich es auch sehr nett Jennifer Anniston als Polly zu sehen, was auch echt gut gepasst hat.

Sicher, die Story ist nicht sonderlich einfallsreich. Aber alle Nebenrollen sind klasse besetzt und man hat das Gefühl als hätten alle Beteiligten großen Spass gehabt. Abzüge gibt's allerdings für die nicht genutzte Chance vom komischen Potential von Rodolfo. Da hätte ich irgendwie mehr erwartet. Zudem ist mir der Film viel zu kurz vorgekommen. Aber so kam wenigstens keine Langweile auf.

7/10 Punkte

#18 JohnnyFavorite

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Geschrieben 19. Oktober 2004, 09:18

Nachdem ich den Film vor ein paar Jahren schon einmal im TV gesehen habe und sehr schön fand, gab es gestern Abend "Nur für dich - Only you" mit Marisa Tomei. Auch dieses Mal hat mir der Film wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht so begeistert war wie letztes Mal. Kann aber auch an der schlechten Qualität (und 4:3) der Ausstrahlung gelegen haben. Sobald es die DVD mal billiger gibt, werde ich mir sie auf jeden Fall zulegen.

Zum Film selber: Grandios sympathische Hauptdarsteller. Allen voran natürlich Marisa Tomei, dich gefolgt von Robert Downey Jr. Die Geschichte ist auch wunderbar, von der Location ganz zu schweigen. Irgendwie kam mir die Geschichte dieses Mal etwas gehetzt vor, hatte ich harmonischer in Erinnerung.

Dieses Mal geb ich dem Film "nur" 7/10 Punkte.

#19 JohnnyFavorite

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Geschrieben 25. Oktober 2004, 08:10

So gestern Abend war nach einer stressigen Woche endlich mal wieder ein Film angesagt, und zwar: "Was das Herz begehrt". Ein Film, auf den ich eher zufällig gestoßen bin, weil es ihn halt grad günstig gab ;) Hatte aber auch nur Gutes darüber gehört und ich muss sagen es hat sich voll und ganz bewahrheitet.

Was da auf die Leinwand (bzw. auf den TV) gezaubert wurde, ist einfach so erfrischend "altmodisch". Eine klassische Komödie mit viel Dialogwitz und einem erfrischenden non-fäkalen Slapstick und zwei grandiosen Hauptdarstellern. Jack Nicholson kann sein komödiantisches Können in allen Facetten zeigen und Diane Keaton ist ein starker und nicht minder sehenswerter Gegenpart - was bei Nicholson als Partner durchaus hoch zu bewerten ist! Die Geschichte selbst ist einfach schön und das Thema wird mit viel Humor und Selbstironie umgesetzt.

Doch, der Film hat mich wirklich begeistert und wird bestimmt noch des öfteren im Player landen :)

Verdiente 8/10 Punkte!

#20 JohnnyFavorite

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Geschrieben 26. Oktober 2004, 11:44

Dank spätem Vorlesungsbeginn und etwas Freizeit, konnte ich mir gerade noch einmal "Prinzessin Mononoke" anschauen. Fand ich wieder sehr faszinierend. In der Geschichte steckt so viel und die visuelle Umsetzung ist echt bemerkenswert. Trotzdem hab ich jedes Mal wenn ich einen Anime schaue anfangs Schwierigkeiten mit der Darstellung der Menschen (die großen Augen, der Mund, manche Gesichtsausdrücke). Das gibt sich aber nach ein paar Minuten. Teile der Geschichte sind auch sehr ungewohnt für westliches Publikum (extrem schleimige Monster mit gigantischen Ausmaßen), zu dem Film passen sie aber.

Desweiteren sind die Charaktere wundervoll ausgearbeitet und es gibt keine klare Trennung zwischen gut und böse. Unterhalten hat mich der Film auf jeden Fall sehr gut, wenngleich man sich wirklich auf ihn einlassen muss. Was mir bei Filmen glücklicherweise nicht besonders schwer fällt ;)

8/10 Punkte

#21 JohnnyFavorite

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Geschrieben 29. Oktober 2004, 16:44

Bis jetzt hab ich ja keine Kritiken zu Serien-Episoden geschrieben, doch da ich gerade etwas Zeit habe will ich doch mal. Es geht um die "Stargate: SG1" Folge, die bei der AVF-Bild dabei war. Die Serie hat mich noch nie interessiert, aber da ein Freund von mir begeisterter Fan ist und vermutlich weil das ganze auf DVD war ;) habe ich mir doch einmal eine Folge gegönnt.

Mir ist schon klar, dass ich nicht die ganze Serie abstempeln kann, da ich die Charaktere ja nicht kenne usw., aber was ich in den letzten 40 whatsoever Minuten gesehen habe, war wirklich übelst. Hatten die keine besseren Episoden um Werbung für die Serie zu machen!?!? :haeh:

Die Story war ja schonmal super: die bösen Russen! Da hat sich wohl jemand im Jahrzehnt geirrt. Die Dialoge waren auch genial, von den Effekten mal ganz zu schweigen... ich sehe ja normalerweise echt an jeder Produktion noch was Gutes. Aber das? Nee echt, schade dass es auf meiner Punkteskala keine 0/10 gibt... vielleicht bin ich jetzt auch etwas unfair... nein, doch nicht, das war wirklich Schrott und somit gibt es:

1/10 Punkte

#22 JohnnyFavorite

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Geschrieben 30. Oktober 2004, 10:25

Hmm so gestern Abend noch "Wir waren Helden" gesehen. Dieser Film lässt mich nun ziemlich unschlüssig zurück. Fand ich ihn gut? Eher schlecht? Zu patriotisch? Irgendwie kam mir alles auf jeden Fall sehr bekannt vor und jedes Mal wenn der Film anfängt einen Schritt in eine neue, richtige Richtung zu machen (den Vietnamesen ein Gesicht zu geben o.ä.) wird der Schwanz eingekniffen.

Krieg stellt für mich immer etwas unfassbares dar. Kann ich mir nicht vorstellen wie das ist. War auch "nur" Zivi und hab somit keine Ahnung von Befehlskette, Ungehorsam o.ä. Dingen. Vielleicht üben deshalb Kriegsfilme auch so eine große Faszination auf mich aus. Warum gibt es Leute die für irgendwelche Politikerziele in den Krieg rennen? Wie Mel Gibson's Charakter sagte: "Krieg sollte es nicht geben. Aber irgend jemand muss es ja tun." Muss das wirklich jemand? Zumindest im Fall Vietnam? Leider bringt dieser Film auch keine neue Erkenntnis. Die Amis sind mal wieder die Helden, die gerne für ihr Land sterben (wird sogar wörtlich erwähnt). Zumindest die Grausamkeit des Krieges wird gezeigt und Pluspunkte sammelt bei mir auch der Photograph, der am Schluss die Waffe wieder gegen seine Kamera tauscht.

Alles in allem war ich doch recht enttäuscht. Inszeniert war der Film aber zumindest technisch gut. Dramaturgisch hat man das alles irgendwo schon einmal gesehen. Achja und die Action war schön laut und "nett" anzusehen. Sollte sie das sein? Ich weiß nicht.

Seitdem ich den Film gesehen habe, schwanke ich bei der Bewertung zwischen 5 und 7 Punkte. Im Endeffekt gebe ich mal großzügige 6/10 Punkte.

#23 JohnnyFavorite

    Pionier

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Geschrieben 31. Oktober 2004, 09:21

Gestern Abend mit zwei Freunden "From Hell" gesehen. War bereits das zweite Mal, allerdings habe ich seit der letzten Sichtung die Graphic Novel gelesen und somit fielen mir mehr Schwachpunkte ins Auge. Trotzdem finde ich, dass der Film eine geniale Atmosphäre hat, sehr spannend ist (zumindest beim ersten Mal) und in technischer Hinsicht eigentlich alles richtig macht.

Der Unterschied zum Buch ist natürlich schon gravierend. Mir ist schon klar, dass man es nie hätte umsetzen können, dafür ist die Erzählweise einfach zu unfilmisch. Trotzdem tauchen viele Details noch im Film auf (Architektur, Locations, Zitate), an die ich mich nicht zu erinnern geglaubt hätte. Warum der Inspektor nun wie Johnny Depp aussieht weiß ich nicht, stört mich aber auch nicht sonderlich. Am schwerwiegensten fand ich die andere Beziehung von ihm mit Mary Kelly. Trotzdem ein Thriller mit genialer Atmosphäre, der einfach mitreißt.

8/10

#24 JohnnyFavorite

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Geschrieben 01. November 2004, 09:31

Hab nun endlich "Tremors 4 - Wie alles begann" gesehen. Schließt sich nahtlos an die anderen Tremors-Filme an. Sehr nettes Setting, liebenswerte Charaktere und Riesenwürmer :) Was will man mehr? Wollte eigentlich davor die anderen 3 Teile nochmals anschauen, aber mangels Zeit und wachsender Neugierde gab's dann doch nur den Vierten.

Effektmäßig sieht alles wieder etwas billig aus, aber trotzdem irgendwie glaubwürdig. Klingt jetzt seltsam, ist aber so ;) Naja was soll ich sonst noch sagen? Der Film macht einfach Spass. Storymäßig ist er sicher kein Highlight und die Monster sind auch langweiliger als in den Vorgängern, dafür gibt es dieses Mal ein paar schöne Lacher (Grummer mag keine Waffen etc.) und den Wilden Westen.

6/10 Punkte

#25 JohnnyFavorite

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Geschrieben 01. November 2004, 09:50

Im Anschluss an Trash ("Tremors 4") gab es gestern dann noch einmal Nostalgie pur: "Die unendliche Geschichte"! Was hab ich diesen Film als Kind geliebt! Ich glaube bis auf vielleicht "Pulp Fiction" ist das der Film, den ich bis jetzt am öftesten angeschaut habe. Dementsprechend viel Angst hatte ich auch gestern den Film mal wieder anzusehen... nach bestimmt 10 Jahren! Darauf kam ich eigentlich, weil ich neulich Abend mal in die unsägliche Mini-Serie reingeschaltet hatte. Die war sooooooo schlecht, dass in mir der Wunsch aufgekommen ist nochmal das Original zu sehen. Aber nun zum Film.

Ja was soll ich sagen? Es war wieder alles da. Die Angst vor Gmork, das Zusammenzucken mit Bastian am Dachboden der Schule. Einfach fantastisch! Natürlich gibt es heute ein paar Sachen die mir auffallen: Special Effects, die nicht mehr up to date sind. Andere Beleuchtung in den Bluescreen Sequencen. Modelle klar als solche ersichtlich. Damals war der Film aber bestimmt ein Meilenstein und das nicht nur für mich und bestimmt viele andere Kinder :)

Die Geschichte selbst ist natürlich unendlich komprimiert. Man hätte aus dem fantastischen Buch eine Trilogie á la "Herr der Ringe" machen müssen (nein, die aktuellen Sequels kann man getrost vergessen). Trotzdem überzeugt der Film für sich und fängt zumindest die Aussage des Buches ein.

Trotz aller heute offensichtlichen Fehler ist der Film immer noch einer der wenigen gelungenen Fantasy-Filme und bekommt dafür fantastische 8/10 Punkte :)

#26 JohnnyFavorite

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Geschrieben 02. November 2004, 11:31

Habe gestern "Fahrenheit 9/11" gesehen. Ich muss sagen, dass ich schon beeindruckt bin. Sicher geht das ganze nicht als objektive Doku durch, aber das war laut Michael Moore auch nie sein Anspruch. Sicher hat man hier schon so einiges gesehen, aber man muss bedenken, dass die Amis mit ganz anderen Informationen gefüttert werden als wir Europäer. Besonders schlimm fand ich die Aussagen einiger im Irak stationierter Soldaten. Von wegen Adrenalin-Kick, laute Musik etc. ...da könnte man echt kotzen :doof:

Ich kenne selbst einen Ami, der als unterstützende Polizei im Irak war. Er war vollends davon überzeugt gutes zu tun, dass die Bush Regierung Recht hat usw. Und nun? Er ist in Deutschland, da er es im Irak nicht mehr ausgehalten hat. Er hat gesehen, dass die Ami-Irakpolitik zu nix führt. Jetzt muss er noch so lange im Ausland bleiben, wie sein Irakaufenthalt ursprünglich hätte dauern sollen, weil er sonst kein Geld bekommt. Ich werde ihn demnächst wiedersehen und bin auf seine Erzählungen und Bilder gespannt. Das war schon das letzte Mal schockierend. Aber ich schweife ab...

Nunja, sicher ist Moore's Film subjektiv und polemisierend, aber manche Bilder sprechen einfach für sich, manche Aussagen Bush's sowieso. Man mag Moore auch immer vorwerfen er käme nur mit billigen Parolen weiter und würde den gleichen Stil fahren wie die Leute, die er kritisiert. Aber ich denke genau SO erreicht er nunmal sein Zielpublikum, eben auch die weniger Gebildeten, die einfach mal mit dem Holzhammer gezeigt bekommen müssen, wen sie da eigentlich gewählt haben.

Bei der Bewertung tu ich mir jetzt schon etwas schwer. Aber da ich denke, dass Moore diesen subjektiven, "platten" Stil absichtlich gewählt hat, bekommt der Film von mir 8/10 Punkte.

#27 JohnnyFavorite

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Geschrieben 08. November 2004, 09:35

So gestern nach langer Zeit mal wieder einen Film geschaut: "Old School". Naja und was soll ich sagen? Fast auf ganzer Linie enttäuschend. Hatte mir eine wirklich lustige Komödie erwartet. Die Grundidee war ja schon ziemlich klasse, hätte man wirklich was draus machen können. Gab für mich vielleicht 4 Lacher und das ist einfach zu wenig. Will Ferrell war wirklich komisch und der Film war gesamt ganz nett anzusehen, aber einfach irgendwie unausgegoren und der Funke wollte nicht überspringen.

Ich gebe mal 5/10 Punkte. Die DVD wird wieder verkauft.

#28 JohnnyFavorite

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Geschrieben 09. November 2004, 09:46

Nun hab ich mir gestern doch noch "Tremors - Im Land der Raketenwürmer" angeschaut, obwohl ich eigentlich was besseres zu tun gehabt hätte. Egal :)

Also der Film ist immer noch große Klasse. Für mich einfach perfekte Unterhaltung und er hat meiner Meinung nach die besten Creature FX aus der ganzen Reihe. Sicher gewinnt die Story keinen Originalitätspreis, aber wie sie umgesetzt ist, mit den schrulligen Charakteren und überhaupt die Idee der "land sharks" ist schonmal echt klasse :)

Hab den Film nun bestimmt schon das vierte Mal gesehen und er kommt mir von Mal zu Mal kürzer vor!? Aber vielleicht auch nur weil ich inzwischen die anderen Teile schon kenne und da was vermisse...

Voll verdiente 8/10 Punkte :)

#29 JohnnyFavorite

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Geschrieben 12. November 2004, 12:11

Gestern im Rahmen einer Vorlesung Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche" gesehen. Könnte jetzt hier meine gesamte Analyse posten, aber die behalt ich nun denn lieber für mich ;)

Nun aber zum Film: Hat mir sehr gut gefallen. Hitchcock gelingt durch die "schnittlose" Technik ein unglaublich intensives Echtzeiterlebnis, bei dem man sich wirklich wie ein Teil dieser seltsamen Partygemeinschaft fühlt. Und wenn man bedenkt, dass der Film 1948 entstanden ist, ist das umso bemerkenswerter. Auch dieser Film hat auf mich - wie viele Hitchcock Filme - eine zeitlose Wirkung. Viele sogenannte Klassiker sind eher stinklangweilig und haben superkünstlerischen Anspruch und sonst nix. Nicht so bei "Cocktail für eine Leiche". Der ist zwar filmtechnisch anspruchsvoll aber trotzdem unterhaltsam. Klasse :)

8/10 Punkte

#30 JohnnyFavorite

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Geschrieben 13. November 2004, 10:31

Nach langer Überlegung was denn zu schauen sein, haben wir uns gestern Abend "Der Name der Rose" angesehen. Den Film hatte ich bereits einmal irgendwann zwischen 12 und 14 gesehen und weiß nur noch, dass ich eine Mordsangst hatte und mir die Sexszene ziemlich peinlich war, da meine Eltern mitgeschaut haben ;)

Heute hat der Film für mich viel von seinem Schrecken verloren und auch die besagte Szene treibt mir nicht mehr die Schamesröte ins Gesicht. Dafür erkenne ich viele andere Qualitäten: Eine spannende Geschichte, interessante Charaktere, ein sehr atmosphärisches Setting, glaubwürdige Inszenierung uvm. Der Film wirkt einfach zu keinem Moment alt oder angestaubt. Die Sets sehen wirklich aus wie ein Kloster, da wirkt nichts billig oder wie Pappe. Und ich muss zugeben bei der Szene im Labyrinth habe ich mich doch ein paar Mal mehr gegruselt als ich zugeben würde ;)

Einzig die starke Überzeichnung der Mönche als Verückte/Fanatische kam mir etwas aufgesetzt vor. Achja und der Tod des Inquisators war irgendwie nicht rund. Bei dem wütenden Mob hatte ich eher erwartet, dass er von diesem zerfetzt wird, dabei stürtzt er mit der Kutsche einen Abhang herunter, fällt aus dieser heraus nur um blutig aufgespießt zu werden. Ich weiß nicht wie das im Buch gelöst wurde - das ich endlich einmal lesen muss - aber hier fand ich es irgendwie unpassend.

Jetzt hab ich fast soviel Negatives, wie Positives geschrieben, dabei waren das eigentlich nur Randbemerkungen... toller Film auf jeden Fall. Werde ich bestimmt noch öfter sehen.

Mittelalterliche 8/10 Punkte





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