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Kurzkommentare Dezember 2013 - Filmforen.de - Seite 3

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Kurzkommentare Dezember 2013

Schnelle Nummer Sprich mit ihr

96 Antworten in diesem Thema

#61 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 16. Dezember 2013, 19:21

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#62 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 18. Dezember 2013, 01:01

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#63 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 18. Dezember 2013, 01:05

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#64 Settembrini

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Geschrieben 19. Dezember 2013, 15:30

Der von mir kürzlich gerühmte Mein Onkel war auch beim erneuten Sehen am gestrigen Abend wieder großartig. Der Film vereint praktisch alles, was ich an Tati mag, und weist auch eine unübersehbare Verwandtschaft mit Tatis anderen Filmen auf: das Viertel, in dem Monsieur Hulot wohnt, erinnert an die liebevolle Zeichnung des geruhsamen Lebens in Tatis Schützenfest, die Szenen, in denen Hulot mit seinem Neffen Gerard zusammen ist, sind in ihrer unbeschwerten Heiterkeit mit den Ferien des Monsieur Hulot vergleichbar, während dagegen das schreckliche Haus von Hulots Schwester und die Ereignisse in der Plastikschlauch-Fabrik bereits Playtime ahnen lassen. Allzuviel Handlung gibt es, wie üblich, auch in diesem Film nicht: Hulots Schwester und sein Schwager Monsieur Arpel unternehmen verschiedene Versuche, Hulot zu "siwilisieren" (wie Huck Finn es ausdrücken würde) und gar mit der wohlhabenden Nachbarin zu verkuppeln, was natürlich nicht gutgehen kann, da diese eine furchtbar affektierte Zimtzicke ist. Tati stellt zwei grundverschiedene Welten gegenüber, wobei sich die geruhsame und ein wenig nostalgische Schilderung des Marktplatz-Milieus und die mit viel satirischem, dabei aber auf höchst präziser Beobachtung beruhendem Witz gewürzte Darstellung der modernen Welt der Arpels die Waage halten. Ein Meisterwerk, aber ohne jenen etwas einschüchternen Unterton, der bei dem Wort "Meisterwerk" oft mitschwingt, denn dafür ist der Film viel zu liebenswert.

#65 The Critic

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Geschrieben 19. Dezember 2013, 17:45

Das Haus ist doch ganz freundlich, es beobachtet sogar wohlwollend Monsieur Hulot. Den Springbrunnen finde ich das schönste Element daran. Was für eine feine Beobachtung, wann der angestellt wird. Geizig ist man schließlich auch noch.

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#66 Smergo

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Geschrieben 20. Dezember 2013, 00:56

The Green Inferno - gar nicht mal so gut, oder: interessante Ideen, naja umgesetzt.

#67 Settembrini

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Geschrieben 20. Dezember 2013, 14:32

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 19. Dezember 2013, 17:45:

Das Haus ist doch ganz freundlich, es beobachtet sogar wohlwollend Monsieur Hulot. Den Springbrunnen finde ich das schönste Element daran. Was für eine feine Beobachtung, wann der angestellt wird. Geizig ist man schließlich auch noch.

Sehr schöne Details, die Du da ansprichst (und auf die ich in einer ausführlichen Besprechung bestimmt auch kurz eingegangen wäre, aber ich habe zur Zeit doch eine ziemlich umfassende Schreibblockade...). Ach, da steht gar kein wohlhabender Gast vor der Tür, sondern nur ein Lieferant? Sofort den Brunnen wieder abstellen! Der ist schließlich ein Statussymbol, das nur wohlgelittenen Personen vorgeführt wird, da könnte ja sonst jeder kommen.

#68 Antoine Doinel

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 12:23

Notorious SW OF Alfred Hitchcock

Das Wiedersehen machte große Freude, auch wenn es nur auf einem kleinen Bildschirm stattfand, nachdem ich
den Film vor Jahren auf einer großen Leinwand kennen- und lieben gelernt habe. Die Grandiosität des
Beginns, wo die schwer besoffene Fr. Huberman(Ingrid Bergman) sich sofort in den ihr unbekannten Partygast
(Cary Grant) verschaut und dieser mit leichter Verachtung und viel Coolnes auf sie herabschaut, ist mir
vielleicht erst diesmal im vollem Umfang klar geworden. Obwohl, wie bei jedem großen Film entdeckt man
auch hier generell viele Facetten nur bei mehrmaligen Sehen, und die Spannung in der legendären
Kellerszene war auch diesmal kaum auszuhalten, so wie das Ende genauso herzzerreissend war wie
beim ersten Mal. Auf alle Fälle zählt Notorious zu den besten Filmen Hitchcocks.

#69 Antoine Doinel

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 13:02

If you cannot beat them, join them. Unter diesem Motto habe ich gestern den Adventmarkt vor der Karlskirche(es gibt furchtbarere in Wien) aufgesucht, habe zwei rote Glühwein getrunken und bin anschließend ins Kino gewackelt um mir dort Jeune et Jolie/Jung und schön OmU Francois Ozon anzuschauen. Der Film konnte mich wirklich begeistern, und ich bin froh ihn doch noch gesehen zu haben. Er konnte mich begeistern, weil ich von Beginn bis zum Ende gebannt auf die Leinwand gestarrt habe, und ich mich dabei keine Minute gelangweilt aber dafür sehr gut unterhalten gefühlt habe. Ich denke, dass dies primär an der hohen erzählerischen Raffinesse liegt, die Ozon mittlerweile entwickelt hat, aber auch an den sehr guten Schauspielern, allen voran die Hauptdarstellerin Auf alle Fälle ist Ozon nach Dans la maison hier wieder ein außergewöhnlich sehenswerter Film gelungen. Ja man könnte sagen, dass das was in Dans la maison theoretisch abgehandelt wird, nämlich wie erzähle ich eine Geschichte spannend, er hier erfolgreich in die Tat umsetzt. P.S. Ich habe eine Frage an Keitel, der mir diesen Film empfohlen hat, bzw an jeden der ihn kennt: Die Frau, die am Ende auftritt ist schon echt, und nicht nur ein Hirngespinnst "Leas", oder?

#70 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 17:03

Beitrag anzeigenAntoine Doinel sagte am 21. Dezember 2013, 13:02:

... Ich denke, dass dies primär an der hohen erzählerischen Raffinesse liegt, die Ozon mittlerweile entwickelt hat, aber auch an den sehr guten Schauspielern, allen voran die Hauptdarstellerin

Schön, daß in Wien der Film noch aufgeführt wird, noch schöner, daß du ähnlich wie ich von "Jung und schön" (Anmerkung: genannt nach einer franz. Jugendzeitschrift) begeistert bist. Nur das Wort "mittlerweile" gefällt mir nicht, denn ich mag auch seine alte Filme (Ausnahme "Angel") sehr! Selbstverständlich entwickelt sich ein Genie wie Ozon weiter. Nicht nur seine Regie ist äußerst elegant auch als Drehbuchautor ist er einer der Besten auf der Welt.

Antoine Doinel sagte:

P.S. Ich habe eine Frage an Keitel, der mir diesen Film empfohlen hat, bzw an jeden der ihn kennt: Die Frau, die am Ende auftritt ist schon echt, und nicht nur ein Hirngespinnst "Leas", oder?

Wer ist Lea? Du meinst Isabelle. Mit der Frau meinst du den Auftritt von Charlotte Rampling? Natürlich war sie echt. Sie war die Witwe ... Nur weil Isabelle am Ende des Filmes im Bett aufwacht, heißt das nicht, daß sie die Begegnung ge-(er-)träumt hat (1.Warum auch? damit sie kein schlechtes Gewissen hat? dann sollte sie vom "Freier" träumen. 2. Sie wacht auch nicht in ihrem "Kinderzimmer", sondern im Hotelzimmer! auf)


PS: ich möchte nicht behaupten, daß "Jung und schön" genauso genial bzw. bedeutend wie "Belle de jour – Schöne des Tages" ist, aber was das Thema (freiwillige Prostitution bei jungen Mädchen aufgrund des Traumas bei der ersten sexuellen Erfahrung) angeht, kenne ich nicht viele bessere Filme!
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#71 Keitel

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 17:42

Ich bin bis heute zu faul und auch ein bißchen krank, damit ich paar Zeilen in ftb zu "La vie d’Adèle – chapitres 1&2: Blau ist eine warme Farbe" schreibe: An dieser Stelle kurze Bewertung: sehr guter Film, aber auf keinen Fall das erwartete Meisterwerk. "Jung und schön" ist für mich der bessere (Coming of Age-)Film. Auch wenn die Liebe zwischen den beiden Lesben in "La vie d’Adèle" so leidenschaftlich und authentisch dargestellt ist, daß man mitleiden muß. Der Flm (3 Stunden) hat meiner Meinung nach Längen, er könnte gute 45 Minuten kürzer sein. Note: 7,5/10 Punkte
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#72 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 18:54

Beitrag anzeigenKeitel sagte am 21. Dezember 2013, 17:42:

Ich bin bis heute zu faul und auch ein bißchen krank, damit ich paar Zeilen in ftb zu "La vie d’Adèle – chapitres 1&2: Blau ist eine warme Farbe" schreibe: An dieser Stelle kurze Bewertung: sehr guter Film, aber auf keinen Fall das erwartete Meisterwerk. "Jung und schön" ist für mich der bessere (Coming of Age-)Film. Auch wenn die Liebe zwischen den beiden Lesben in "La vie d’Adèle" so leidenschaftlich und authentisch dargestellt ist, daß man mitleiden muß. Der Flm (3 Stunden) hat meiner Meinung nach Längen, er könnte gute 45 Minuten kürzer sein. Note: 7,5/10 Punkte

:tornhau:

#73 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 21. Dezember 2013, 19:24

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#74 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 22. Dezember 2013, 01:48

Beitrag anzeigenUbaldo Terzani sagte am 21. Dezember 2013, 18:54:

:tornhau:
aua, das tut weh Eingefügtes Bild

/Ab hier SPOILER!!!!

lan, der Film erzählt das Erwachsenwerden von Adéle etwa in 4 Kapiteln: 1. Schulzeit von Adèle: sie sucht noch ihre sexuelle Identität, der Sex mit dem gutaussehenden Jungen aus der Schule ist nicht befriedigend und sie denkt bei der Selbstbefriedigung an Mädchen ... Das alles nimmt mehr als 60 Minuten! Zeit. Man sieht den Schulkindern bei ihrem Alltag zu, wie gemein, dumm oder oberflächlich aber auch zum Teil unsicher sie sind. Adéle darf man mehrmals jeweils minutenlang beim Schlafen beobachten, wie sie mit offenem Mund schläft, in der Nahaufnahme wie die Hautporen ihrer Wangen aussehen und wie sie am Tisch Spagetti ißt und ... Viel zu Viel Banalität bzw. Wiederholung davon. Es geht nicht nur darum, daß man Adèle kennenlernt, sondern man sollte bitte sie auch lieben lernen, denn sie ist extrem süß und hat einen tollen Schmollmund und kann immer mit ihren Kulleraugen traurig ausschauen, auch wenn sie lächelt. Alles sehr sympathisch. Ich finde vieles hier könnte man sich sparen (30 Minuten hätte mir ausgereicht), der Regisseur wollte jedoch möglichst viel Adéles Gesicht in Nahaufnahme zeigen. Überhaupt von 180 Minuten werden geschätzt 90 Minuten nur Adéle in Großaufnahme/Nah- /Halbnahe -Einstellung gezeigt. Der Regisseur möchte, daß der Zuschauer der Lolita-Ausstrahlung von Adéle erliegt. Dem alten Keitel genügt 30 Minuten um die Schülerin Adéle süß zu finden.

2. Kapitel: Begegnung mit Emma und Beginn einer leidenschaftliche Liebe + explizite Sex-Szenen. Das dauert etwa 30 Minuten, wobei jede Minute elektrisierend und ungemein intensiv ist. Einfach genial!

3. Kapitel: Adéle fängt an als Grundschullehrerin zu arbeiten und allmählich kriselt es in der Beziehung, bis zum bitteren Ende der Beziehung. Das dauert wieder 60 Minuten, wobei etwa 5Mal je 6 Minuten darf man zusehen, wie sehr Adéle ihren Beruf liebt und wie gut sie mit Kleinkindern umgehen kann. Auch hier könnte man 15 Minuten kürzen. Zu häufig zu viel die Kleinkinder in der Klasse zu beobachten bringt die Geschichte nicht weiter. Daß die Kinder niedlich sind und sie bei den Zuschauern gut ankommen, ist mir zu viel Kalkül, das mir nicht gefällt.

4. Kapitel: Wiederbegegnung mit Emma und das endgültige schmerzhafte "Aus" jeglicher Hoffnung. Das dauert etwa 30 genialen Minuten, die mir am besten gefielen.

Also etwa 45 redundante Minuten.

SPOILER-ENDE/

Zur Versöhnung: " Blau ist eine warme Farbe" Note: 8/10 Punkte aber dann
"Jung und schön"-Note: 8,5 /10 Punkte
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#75 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 22. Dezember 2013, 02:57

also nach dieser mathematik müsste der film 8 stunden dauern (so wie du szenen beschreibst und andere auslässt), ist kurioserweise aber schon nach 3 stunden vorbei. ich bin mir auch nicht sicher, ob sie ihren job als grundschullehrerin liebt. einer der konfliktpunkte zwischen den beiden ist ja dass emma künsterische und intellektuelle ambitionen hat (und diese auslebt), adele aber nicht und auschließlich in der liebesbeziehung ihre erfüllung sucht (und sich vor emmas künstlerfreunden als köchin und hausmütterchen zum horst macht). die eine fühlt sich vernachlässigt und nicht wertgeschätzt, während die andere ihre berufung lebt und möchte dass die partnerin ihr schreiberisches potential ausschöpft, anstatt botten zu beaufsichtigen. missverständnis/fehlkommunikation auf beiden seiten letztendlich, was dann halt in den aus dem film bekannten konsequenzen endet.

edit: klar könnte man den film auch kürzer erzählen. dazu müsste aber viel mehr zwischen den beiden ehrlich verbalisiert werden. aber das wäre in bestimmten situationen unrealistisch

edit 2: kein grund für "aua" und "versöhnung", lan. ubaldo achtet dein meinung und hat dich gern, vertritt seine meinung aber polemisch und in absoluten formulierungen. und haut kindisch um sich :D

#76 La Chouette

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Geschrieben 23. Dezember 2013, 15:10

EIN GROSSER GRAUBLAUER VOGEL [Thomas Schamoni, 1970]

Da hat einer von Godard abgepaust und ist sich dabei anscheinend megacool vorgekommen. Das Ergebnis ist eine Cineasten-Klamotte der verschrobensten Art, dabei unanständig wie behindert, und bevölkert von Vollspackos, die unverständliches Zeug quatschen, bei dem man sich wundert, warum sie sich nicht gegenseitig Dildos in die Hälse stecken, damit endlich Ruhe im Karton ist.

Bearbeitet von La Chouette, 23. Dezember 2013, 15:10.


#77 Settembrini

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Geschrieben 25. Dezember 2013, 19:16

Über Barry Lyndon muß ich an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren, da ich vorgestern schon einen Text in meinem Filmtagebuch veröffentlicht habe. Daher hier nur so viel: großartig fand ich den Film sowieso immer, aber diesmal hat er mich auch in besonderem Maße berührt.

Gestern sah ich dann noch Das letzte Einhorn, der seit Jahren fester Bestandteil des Weihnachtsprogramms im Privatfernsehen ist, den ich bisher aber noch nicht kannte. Auch wenn der Einwand mancher Kritiker, daß der Film doch ziemlich kitschig sei, nicht ganz von der Hand zu weisen ist, fand ich doch Gefallen an der Story, die um einiges komplexer ist als man es vom Genre gewohnt ist. In der Summe mochte ich den Film, nur eine Szene mit einem Schmetterling war mit allerlei Albernheiten gespickt, die mir gar nicht gefielen, die aber mit großer Wahrscheinlichkeit der deutschen Synchronisation anzulasten sind.

#78 Smergo

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Geschrieben 26. Dezember 2013, 10:37

La charrette fantôme (1939, Julien Duvivier)

Variante des Fuhrmann des Todes im Stil des poetischen Realismus - Hat mir gut gefallen. Im Gegensatz zum schwedischen Film von 1921 nimmt hier der Fuhrmann eine noch kleinere Rolle ein, die wenigen Szenen mit der Kutsche sind dafür sehr fein und durch die Verwendung von Ton interessant gelöst - das Quietschen der Kutschenräder kündigt den nahen Tod an. Der Film ist außerdem wunderschön fotografiert.
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#79 Noruberuto

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 08:42

Beim zappen durch das TV-Feiertagsprogramm: Franco Nero und Rosamunde Pilcher!?

Verwechslung oder nicht, gar nicht viel drüber nachgedacht, schnell weitergezappt.

#80 wowie

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 09:24

The Last Unicorn is a cult classic of fantasy and animated art!!!!
The same goes for Valhalla & Der Zauberer und die Banditen & Die Hexe und der Zauberer.
i love 'em all!!!


Frozen Ground
boar wie überflüssig .... Cage und Cusack goes miserable!!
5.9


Aftershock (2012 Roth)
splatter katastrophen film .... brutal shit!
7,7

btw Serie HEMLOCK GROVE is gar nicht so schlecht, das beste teenie ding (wobei es nicht nur das ist eher generations übergreifend) und hat einige Twin Peaks links.


Odd Thomas
kenn die vorlage nicht, der film war mal anders ....
ehrlich gesagt hab ich aber total vergessen was da abging ... :D
wiedersehwert hat er insofern auf alle fälle ...
...


The Bling Ring
not that much bling .... quite zeitgeistig, modern lyrical, psycho and artsy photographed ....
8,6


PLEASE GIVE
:love:
Cathrine Keener is the best!!!
Nicole Holofcener scheint mir sehr zu gefallen. Sie hat nicht nur Six Feet Under, Bored to Death, Parks and Recreations UND ENLIGHTENED mitgedreht, sondern auch Friends with Money und Enough Said (gleich mal gucken).
8,5

wieso is das love emoticon egtl so weit hinten ... ;)
http://www.avaaz.org/ --- "the world in action" --- https://www.campact.de/ --- "Demokratie in Aktion"

#81 Antoine Doinel

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 12:01

Beitrag anzeigenUbaldo Terzani sagte am 21. Dezember 2013, 18:54:

:tornhau:

Ich kann mich da nur anschließen...

Ozon und Kechiche sind sicherlich höchst unterschiedliche Filmemacher. Kechiches Anspruch das
Leben ungeschminkt abzubilden ist nicht unproblematisch, hat mich aber bei der Adele zutiefst
beeindruckt. Angeblich heißt die Filmfigur so wie ihre Darstellerin, weil Kechiche sie auch außerhalb
der Rolle mitfilmen ließ, und dieses Material dann verwendete. Ich denke ja, dass es zwischen
Kechiche und Seidl einige Gemeinsamkeiten gibt, auf alle Fälle weit größere als zwischen Kechiche und Ozon.

Jeune et jolie war mein 9. Film von Ozon, den ich im Kino gesehen habe, was meine Wertschätzung
für ihn zeigt. Mein erster Film war Sitcom, wo er noch weit grobschlächtiger vorging, trotzdem,
habe ich ihn in guter Erinnerung. Dann habe ich Ozon zweimal persönlich bei der Viennale erlebt
(seine Fassbinder Adaption und Unter dem Sand wo auch Charlotte Rampling da war)
Keiner seiner Filme hat mir missfallen, aber auch keiner absolut begeistert. 8 Frauen war für mich
sein unterhaltendster, Swimming Pool sein schönster Film. Ozon ist für mich eine französische
Variante des postmodernen Kinos, und mit der Zeit fand ich seine Filme immer lauwarmer.
So habe ich nach "die Zeit die bleibt" das Interesse an ihm verloren.
Es war Settembrinis Begeisterung für Dan la maison die mich dazu brachte, ihn auch anzuschauen.
Und dieser Film und Jeune et jolie sind meiner Meinung seine besten Arbeiten, zwei Filme
die mich wirklich begeistern konnten.

#82 Settembrini

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 13:33

Beitrag anzeigenAntoine Doinel sagte am 27. Dezember 2013, 12:01:

Es war Settembrinis Begeisterung für Dan la maison die mich dazu brachte, ihn auch anzuschauen.
Und dieser Film und Jeune et jolie sind meiner Meinung seine besten Arbeiten, zwei Filme
die mich wirklich begeistern konnten.

Das lese ich natürlich ausgesprochen gern. :cheers:

#83 The Critic

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 14:08

Naked Angels

Einer für hoolio, aber nicht nur für ihn. Gewohnte LoFi-Qualität Corman'scher Prägung, die sich im nachhinein metaphorisch überraschend komplex erweist. Allein die Exposition: die Gangs werden aus den Neonlichtern von Las Vegas in die Wüste geschubst, um dort gegeneinander um Nichts zu kämpfen. Das Schlußbild ist eine Wüstenlandschaft, in der die Motorräder Zeichen im Sand wie Kornkreise hinterlassen haben. Kein Wunder, daß alle Bewohner der Wüste degenerierte Irre sind. Wie schade, daß Bruce D. Clark nur vier Filme gemacht hat.

Oh und eine Dokumentation über Amicus gesehen, die größtenteils sprechende Köpfe Film nach Film abarbeiten ließ. Nicht spannend, aber: Ich habe endlich gelernt, daß Freddie Francis, der viel zu lange unter meinem Radar flog, nicht nur ein toller Regisseur für Hammer und Amicus war, sondern auch ein begnadeter Kameramann. Er ist für Filme wie The Innocents oder The Elephant Man verantwortlich. Es bewahrheitet sich mal wieder wie z.B. bei Mario Bava, daß Kameramänner exzellente Regisseure sind, weil sie die Bildkomposition durchdenken und den Einfluß der Bilder auf den Filmfluß.

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#84 Antoine Doinel

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 17:12

Und nun zu etwas ganz was anderem:

The Hobbit 2 The Desolation of the Smaug 48 HFR 3D OF

Nicht, dass mich die Herr der Ringe Filme begeistern konnten, dazu sind sie zu naiv-pathetisch, zu unreflektiert
und zu martialisch. Im Grunde genommen sind das altvaterische(30iger Jahre?) Filme die sich modernster
technischer Mittel bedienen.Auch habe ich mich nie für den Roman interessiert oder für Fantasy im allgemeinen.
Trotzdem habe ich sie mir recht gerne angeschaut.Sie gehörten drei Jahre lang zur Vorweihnachtszeit wie
Glühwein, Punsch und Vanillekipferl, weil sie trotz ihrer Schwächen einen gewissen naiven, märchenhaften
Charme haben und tolle Schauwerte produzieren. Davon ist bei The Hobbit nichts übrig geblieben.
Der Film(der erste Teil blieb mir glücklicherweise erspart) möchte ausschließlich 3 D taugliche Sensationen
schaffen mit ein paar Verschnaufpausen dazwischen, aber keine Geschichte erzählen. Diese 48 HFR Technologie
produziert grausliche kalte Bilder die an billige Fernsehspiele erinnern. In Summe hat das ganze mehr
Ähnlichkeit mit einem Computerspiel als mit einem Spielfilm womit die im deutschen Titel vorkommende
Ödnis durchaus seine Berechtigung hat.

#85 The Critic

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 17:46

Beitrag anzeigenSmergo sagte am 26. Dezember 2013, 10:37:

La charrette fantôme (1939, Julien Duvivier)

Variante des Fuhrmann des Todes im Stil des poetischen Realismus - Hat mir gut gefallen. Im Gegensatz zum schwedischen Film von 1921 nimmt hier der Fuhrmann eine noch kleinere Rolle ein, die wenigen Szenen mit der Kutsche sind dafür sehr fein und durch die Verwendung von Ton interessant gelöst - das Quietschen der Kutschenräder kündigt den nahen Tod an. Der Film ist außerdem wunderschön fotografiert.

Sprichst Du ausreichend gut französisch? Ich kann nur die DVD von SNC entdecken, die keine englischen Untertitel hat.

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#86 Smergo

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Geschrieben 27. Dezember 2013, 18:35

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 27. Dezember 2013, 17:46:

Sprichst Du ausreichend gut französisch? Ich kann nur die DVD von SNC entdecken, die keine englischen Untertitel hat.

Ich kann mir auf französisch nicht mal etwas zu trinken bestellen.:D Es gibt "fan-made" Untertitel im Netz.

#87 The Critic

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Geschrieben 28. Dezember 2013, 15:04

Ich kann in Paris perfekt auf die Teller am Nebentisch zeigen.

Mit den handgestrickten Untertiteln habe ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Von unverständlich bis zu ha-ha-humoristisch war da einiges an Schrott dabei. Aber bestimmt gibt es auch jede Menge gut gemachte.

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#88 The Critic

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Geschrieben 28. Dezember 2013, 15:10

Venom (The Legend of spider forest)

Nicht schlecht gedacht, das Konzept. Eine Art deutsches Volksmärchen im Gewand des brutalen Grimm'schen Horrors mit eindeutiger Verankerung in der jüngeren Geschichte. Auch die Bildgestaltung ist recht gelungen, so weit man das von der ausgelutschten VHS beurteilen kann. Leider geht das Konzept am Ende nicht so recht auf, die Elemente erschlagen einander anstatt sich zu ergänzen. Dennoch eine lohnende Sichtung, die ruhig mal aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt werden könnte.

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#89 Smergo

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Geschrieben 28. Dezember 2013, 16:17

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 28. Dezember 2013, 15:04:

Mit den handgestrickten Untertiteln habe ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Von unverständlich bis zu ha-ha-humoristisch war da einiges an Schrott dabei. Aber bestimmt gibt es auch jede Menge gut gemachte.

Oft sind Fansubs die einzige Möglichkeit, einen Film überhaupt mit Untertiteln zu sehen - da kann man über manche Unzulänglichkeit hinweg sehen. Richtig unterirdische Exemplare sind mir zum Glück bisher kaum untergekommen, auch, da hinter der Arbeit oft engagierte Communities stecken. (Die schlechtesten Erfahrungen mit Untertiteln habe ich eher bei DVDs aus Hongkong gemacht; dem Fass den Boden ausgeschlagen hat aber eine Kopie von Song at Midnight, die im Herbst im Filmmuseum gezeigt wurde - das war brutalstes Kauderwelsch. Aber das nur nebenbei).

Die Untertitel zu "La charrette fantôme" sind übrigens - soweit ich es beurteilen kann - sehr gut.

#90 Noruberuto

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Geschrieben 28. Dezember 2013, 19:42

"Un bierre du cul, putain!" - "Ein kühles Bier, bitte!"
:otto:





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