70 Antworten in diesem Thema
#63
Geschrieben 30. Oktober 2013, 02:27
das poster von meinem heutigen film zu posten ist mir zu peinlich. und wer nachfragt bekommt krasse haue
#64
Geschrieben 01. November 2013, 09:28
'G' Men
(USA 1935, William Keighley)
Kann als frühes Beispiel für die Government Agency Movies bezeichnet werden, die Teil Genrefilm, Teil Pseudodoku, die Arbeit von FBI, CIA u.a. werbewirksam in Szene setzten, und wie sich später dieses Genre dem Film noir bediente (etwa Anthony Manns toller BORDER INCIDENT - der auch deutliche Western-Spuren enthält), bedient sich G MEN dem Gangsterfilm der frühen 30er. Eigentlich ist es ein reiner Gangsterfilm. Cagney ist der harte Kerl "von der Straße" mit schnellen Fäusten und schnellem Munderwerk, immer auch etwas verspielt und tänzelnd, nur dass er hier zusätzlich einen Doktor in Rechtswissenschaften hat, dem FBI (das damals noch nicht so hieß) beitritt und somit auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Tolle Verfolgungsjagten, Schießereien und Dialoge wie aus der Pistole geschossen. Passt.
(USA 1935, William Keighley)
Kann als frühes Beispiel für die Government Agency Movies bezeichnet werden, die Teil Genrefilm, Teil Pseudodoku, die Arbeit von FBI, CIA u.a. werbewirksam in Szene setzten, und wie sich später dieses Genre dem Film noir bediente (etwa Anthony Manns toller BORDER INCIDENT - der auch deutliche Western-Spuren enthält), bedient sich G MEN dem Gangsterfilm der frühen 30er. Eigentlich ist es ein reiner Gangsterfilm. Cagney ist der harte Kerl "von der Straße" mit schnellen Fäusten und schnellem Munderwerk, immer auch etwas verspielt und tänzelnd, nur dass er hier zusätzlich einen Doktor in Rechtswissenschaften hat, dem FBI (das damals noch nicht so hieß) beitritt und somit auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Tolle Verfolgungsjagten, Schießereien und Dialoge wie aus der Pistole geschossen. Passt.
#67
Geschrieben 01. November 2013, 23:44
Observe and Report - Grenzüberschreitende Hollywood-Komödie, die einen bipolaren Gewaltäter als Held hat. Großartig!
#69
Geschrieben 02. November 2013, 09:58
Ubaldo, also mir hat Francis Ha sehr gut gefallen.
Viennale:
Tip Top OmEU mit anschließenden Gespräch mit Regisseur Serge Bozon
Um bei der Viennale zu Karten zu bekommen muss man rechtzeitig, am besten gleich zu Beginn des Vorverkaufs, diese besorgen, denn die attraktiven Vorstellungen sind oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Oder aber man stellt sich vor der Vorstellung mit dem Risiko leer auszugehen, um Restkarten an. Und das hat in diesem Fall problemlos funktioniert. LEIDER!
Denn Tip Top mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle erwies sich als der ultimative Griff ins Klo.
Einen derartig schlechten Film kann man wohl nur bei einem Festival erwischen, denn Konfektionsware,
also der Mainstream, ist meist derart glattgebügelt, dass solche Ausreisser eher selten sind.
Die Reaktion des Publikums ließ darauf schließen, dass es vielen so wie mir ging, und Bozon
faselte dann was von aggressiven Humor und Howard Hawks. In Woody Allens
Hollywood Ending sieht sich ein unabhängiger Regisseur am absteigenden Ast gezwungen, Regie bei
einem Hollywood-Film zu übernehmen. Aus psychosomatischen Gründen erblindet er bei den
Drehrbeiten. Er kann dies zwar geheim halten, aber natürlich misslingt der Film vollkommen,
womit seine Karriere entgültig beendet scheint. Die Rettung kommt dann aus Frankreich, denn
dort hält man fälschlicherweise diesen vollkommen misslungenen Film für Avantgarde und
große Kunst. Eine ähnliche Verwechslung muss auch bei Tip Top vorliegen.
Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass Serge Bozon blind ist.
Viennale:
Tip Top OmEU mit anschließenden Gespräch mit Regisseur Serge Bozon
Um bei der Viennale zu Karten zu bekommen muss man rechtzeitig, am besten gleich zu Beginn des Vorverkaufs, diese besorgen, denn die attraktiven Vorstellungen sind oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Oder aber man stellt sich vor der Vorstellung mit dem Risiko leer auszugehen, um Restkarten an. Und das hat in diesem Fall problemlos funktioniert. LEIDER!
Denn Tip Top mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle erwies sich als der ultimative Griff ins Klo.
Einen derartig schlechten Film kann man wohl nur bei einem Festival erwischen, denn Konfektionsware,
also der Mainstream, ist meist derart glattgebügelt, dass solche Ausreisser eher selten sind.
Die Reaktion des Publikums ließ darauf schließen, dass es vielen so wie mir ging, und Bozon
faselte dann was von aggressiven Humor und Howard Hawks. In Woody Allens
Hollywood Ending sieht sich ein unabhängiger Regisseur am absteigenden Ast gezwungen, Regie bei
einem Hollywood-Film zu übernehmen. Aus psychosomatischen Gründen erblindet er bei den
Drehrbeiten. Er kann dies zwar geheim halten, aber natürlich misslingt der Film vollkommen,
womit seine Karriere entgültig beendet scheint. Die Rettung kommt dann aus Frankreich, denn
dort hält man fälschlicherweise diesen vollkommen misslungenen Film für Avantgarde und
große Kunst. Eine ähnliche Verwechslung muss auch bei Tip Top vorliegen.
Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass Serge Bozon blind ist.
#70
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