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Kurzkommentare Februar 2015 - Filmforen.de

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Kurzkommentare Februar 2015



19 Antworten in diesem Thema

#1 Short Cut

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Geschrieben 06. Februar 2015, 14:34

(1) Hier kommen alle Kurzurteile über gerade gesehene Filme rein, die man zwar mitteilen will, aber eben nicht in einem neuen Filmtagebuch-Eintrag oder Forenthema.

(2) Falls sich eine Diskussion aus einem solchen Urteil entwickeln sollte, behalten sich die Moderatoren das Recht vor, diese in einen eigenen Thread abzuspalten.

(3) Jeden Monatsanfang wird ein neuer Kurzkommentar-Thread mit dem Thementitel "Kurzkommentare [Monat] [Jahr]" erstellt. Jedes Mitglied darf dies machen, soweit es noch nicht geschehen ist. Wichtig ist dabei nur, diesen Text immer als ersten Beitrag einzufügen!

(4) Hier ist das Archiv der bisherigen Kurzkommentare.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#2 Short Cut

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Geschrieben 06. Februar 2015, 15:47

Blackhat
2015
(Michael Mann)
5/10

Urgs. Das ist mit Abstand der hässlichste und ja auch langweiligste Michael Mann Film, den ich bislang gesehen habe. So richtig schlecht ist er dann aber auch nicht aber sehr unausgegoren. Die digitalen HD Bilder wollen sich nicht wirklich entfalten. Die typischen Michael Mann Kadragen sind nahezu nichtexistent. Dafür gibt es haufenweise Nahaufnahmen und überhaupt ist die Handkamera immer mittendrin im Geschehen. Das wirkt noch wesentlich roher als in seinen letzten 2 Filmen. Das große Problem was ich hier habe ist aber vor allem das Script, welches sehr überraschungsarm daherkommt und keine wirkliche Subebene bietet, die selbst in seinem letzten Public Enemies Film vorhanden ist, mit dem ich anfangs auch große Schwierigkeiten hatte. In Miami Vice ist die Story im Grunde austauschbar und pure Oberfläche doch genau diese Oberfläche ist es, die in einer puren Ästhetik eine herzzerreissende Geschichte erzählt indem der Film in seinen schönsten Szenen abschweift ins digitale Blau des Meeres. In Public Enemies dauerte es ein wenig bis ich mich mit der Realismus Ästhetik innerhalb eines 30er Jahre Settings anfreunden konnte und auch wenn man über ihn sagen kann, dass er im Grunde über ein Zuviel an Handlung stolpert, ist es gerade die Mythologisierung die ihn interessant macht. In Blackhat ist von alldem nichts zu spüren. Das einzig tolle ist hier das physisch greifbare, was sich besonders in den Shoot Out Szenen niederschlägt wobei man sich schon fragen kann woher der Hacker dargestellt von Chris Hemsworth seine phänomenalen Shooting und Kampf Skills hat, die er mit roher Wucht einsetzt. Aber das gehört vielleicht auch einfach zur These des Films, dass virtuelle Kräfte tatsächlich reelle Gesichter haben, die mit aller Kraft bekämpft werden müssen. Eine schmale These in einem Film voller Behauptungen, der so gut wie nie anhält und ständig hastet. Ich werd ihm nochmal ne zweite Chance geben aber momentan seh ich diesen Film als sehr mittelprächtig an.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#3 Antoine Doinel

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Geschrieben 08. Februar 2015, 12:04

Short Cut, ich habe ja überlegt, Blackhat anzuschauen, aber davon werde ich, auch beeinflusst
durch deine interessanten Ausführungen nun Abstand nehmen. Schließlich gibt es sonst eh schon genug,
das ich in nächster Zeit im Kino anschauen möchte(noch einen weiteren De Sica, P.T. Andersons
neuen Film, Boogie Nights der deswegen wiederaufgeführt wird, den neuen Brenner-Krimi, u.s.w.).

Mit Michael Mann verbinde ich primär Collateral, den ich äußerst positiv in Erinnerung habe, und
auch den "Nichtraucherfilm" mit Russel Crowe. Aber etwa mit Miami Vice(Kinoversion) konnte ich herzlich
wenig anfangen.

#4 Antoine Doinel

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Geschrieben 08. Februar 2015, 12:29

La Ceremonie/Biester OmEU Claude Chabrol

Vor 20 Jahren, als ich noch sehr jung und dumm war(heute nur mehr letzteres) habe ich diesen Film im Kino gesehen.
Er konnte mich derart begeistern, dass ich von da an kaum einen Chabrol im Kino ausgelassen habe.
Nun habe ich ihn wiedergesehen, und die positiven Erinnerungen, die ich an ihn hatte, wurden voll und ganz
bestätigt. Mitverantwortlich dafür natürlich die beiden Hauptdarstellerinnen (Sandrine Bonaire, Isabelle Huppert)
die wirklich glanzvolle Biester sind. Ein ganz großer Film, der sicherlich zu Chabrols Hauptwerken zählt.

#5 Settembrini

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Geschrieben 09. Februar 2015, 18:26

Beitrag anzeigenAntoine Doinel sagte am 08. Februar 2015, 12:04:

Short Cut, ich habe ja überlegt, Blackhat anzuschauen, aber davon werde ich, auch beeinflusst
durch deine interessanten Ausführungen nun Abstand nehmen. Schließlich gibt es sonst eh schon genug,
das ich in nächster Zeit im Kino anschauen möchte(noch einen weiteren De Sica, P.T. Andersons
neuen Film, Boogie Nights der deswegen wiederaufgeführt wird, den neuen Brenner-Krimi, u.s.w.).

Mit Michael Mann verbinde ich primär Collateral, den ich äußerst positiv in Erinnerung habe, und
auch den "Nichtraucherfilm" mit Russel Crowe. Aber etwa mit Miami Vice(Kinoversion) konnte ich herzlich
wenig anfangen.

Michael Mann gehört zu den Regisseuren, bei denen bei mir der Funke nicht so richtig überspringen will - ich fand zwar mehrere Filme recht gut, ohne aber wirklich begeistert zu sein oder gar in Ekstase zu geraten. Den eindeutig stärksten Eindruck von den Filmen, die ich gesehen habe, hat Manhunter hinterlassen, den ich natürlich nicht auf eine Stufe mit dem m.E. überragenden Das Schweigen der Lämmer stellen, aber immerhin als einen recht würdigen Vorgänger bezeichnen möchte.
Ansonsten muß ich aber gestehen, daß Anthony Mann mir mehr liegt...


Kleines Berlinale-Zwischenresultat: bisher drei Langfilme und ein halbstündiger Kurzfilm. Richtig aus dem Kinositz geschleudert hat mich bisher noch kein Film, eine echte Gurke war aber auch noch nicht dabei.

#6 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 09. Februar 2015, 19:12

Beitrag anzeigenSettembrini sagte am 09. Februar 2015, 18:26:

Michael Mann gehört zu den Regisseuren, bei denen bei mir der Funke nicht so richtig überspringen will - ich fand zwar mehrere Filme recht gut, ohne aber wirklich begeistert zu sein oder gar in Ekstase zu geraten. Den eindeutig stärksten Eindruck von den Filmen, die ich gesehen habe, hat Manhunter hinterlassen, den ich natürlich nicht auf eine Stufe mit dem m.E. überragenden Das Schweigen der Lämmer stellen, aber immerhin als einen recht würdigen Vorgänger bezeichnen möchte.
Ich würde MANHUNTER jederzeit über DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER stellen, obwohl das nicht ganz fair wäre, da beide Filme ein gänzlich unterschiedliches ästhetisches und narratives Konzept verfolgen. DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER finde ich grandios, aber er ist ein grandioser Film innerhalb konventioneller Parameter. MANHUNTER hingegen ist ein experimenteller Film der bemüht ist eine völlig neue Form und Filmsprache zu finden, womit er m.E. allerdings - zumindest gesamt betrachtet - scheitert. Die einzige Ebene, die die beiden Filme künstlerisch miteinander verbindet, ist die Grundstory.

Vom klinisch-psychologischen Standpunkt aus betrachtet ist natürlich MANHUNTER der weit bessere Film, wohingegen DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER vieles wieder in die Steinzeit von Irrenhäuser-Klischees überführt. Aber das macht eben den Thrill aus, der dem klinisch-reinen MANHUNTER abgeht und dieser versucht auf andere Weise zu generieren.

#7 Settembrini

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Geschrieben 09. Februar 2015, 19:46

Vielleicht ist es am besten, unsere unterschiedlichen Einschätzungen so stehen zu lassen, denn eine vergleichende Diskussion würde ich schon deshalb ungern beginnen, weil ich Demmes Film viel häufiger gesehen habe und daher genauer kenne als Manns Film. Ich stimme allerdings zu, daß Das Schweigen der Lämmer nicht unbedingt neue filmische Wege einschlägt - ich sehe ihn eher als grandiosen Abschluß alter Wege; aber warum ich ihn nun im einzelnen so großartig finde, habe ich ja schon in meinem Filmtagebuch zu erklären versucht (wobei ich aber immer noch das Gefühl habe, daß der entsprechende Eintrag dem Film in all seiner Vielschichtigkeit nicht wirklich gerecht wird).
Fraglos verfolgt aber Manhunter in der Tat ein ganz anderes ästhetisches Konzept, was einen (fairen) Vergleich sowieso schwierig macht. Aber letztlich hat der mich (um zu meiner ursprünglichen Bemerkung zurückzukommen) von den mir bekannten Mann-Filmen eben doch am nachhaltigsten beeindruckt.

#8 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 09. Februar 2015, 20:21

Beitrag anzeigenSettembrini sagte am 09. Februar 2015, 19:46:

Ich stimme allerdings zu, daß Das Schweigen der Lämmer nicht unbedingt neue filmische Wege einschlägt - ich sehe ihn eher als grandiosen Abschluß alter Wege; aber warum ich ihn nun im einzelnen so großartig finde, habe ich ja schon in meinem Filmtagebuch zu erklären versucht (wobei ich aber immer noch das Gefühl habe, daß der entsprechende Eintrag dem Film in all seiner Vielschichtigkeit nicht wirklich gerecht wird).
DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER würde ich, natürlich nicht zuletzt wegen der ähnlichen Thematik, als eine unglaublich einflussreiche Modernisierung und Weiterentwicklung von Hitchcocks PSYCHO sehen B-Movie-Strukturen in das angesehene Massenunterhaltungskino zu integrieren. Das gelingt Demme mit einer derartigen Präzision und gleichzeitig scheinbaren Einfachheit, dass ich manchmal in Ehrfurcht erstarre. Während Hitch seine Einflüsse noch direkt aus dem B-Pool entnimmt - vor allem bei William Castle bedient er sich - und damit vom klassischen zum modernen Kino einläutet, kann der alte Roger-Corman-Schützling Demme im modernen Kino direkt die B-Film-Recken (Romero, Corman, Fujimoto) und ihre Techniken zum Einsatz bringen und so zum postmodernen erweitern.

#9 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 15. Februar 2015, 03:42

DIE HERRSCHAFT DER NINJA

Die Bewegung des durch Aerobic bestimmten Körpers infiziert eine selbstbewusste Frau mit dem Ninja-Virus durch Gedankenübertragung. Elektrisierend!

SPIDER-MAN SCHLÄGT ZURÜCK

Pure Kindheit!

TOP FIGHTER

Transzendierend und delirierend!

ZWEI BÄRENSTARKE TYPEN

Der Amerika-Film, wo Spencer nur die Hasskappe fährt und Hill bei der Linie bleibt

THE EXECUTOR - DER VOLLSTRECKER

Endzeit-Kino! Es schmerzt so viel Wahrheit zu sehen.

ZWEI SIND NICHT ZU BREMSEN

Der einzige Amerika-Film, wo Spencer gut gelaunt ist. Allein das verleiht ihm etwas Besonderes. Ansonsten möchte ich auch so die Welt im Griff halten.

VIER FÄUSTE GEGEN RIO

So muss die Welt gemeistert werden.

CONQUEST

Wenn je ein Fantasy-Film gedreht wurde, dann dieser. Lucio Fulci schafft ein Kunstwerk!

RUSH II - FINAL GAME

Unerträglich unterhaltsame Scheiße!

#10 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 21. Februar 2015, 02:47

HERR OBER!

Ja, es ist der schwächste Polt, aber ich liebe ihn trotzdem.

CUSACK - DER SCHWEIGSAME

Dass Chuck Norris mit dem Film in Deutschland mal mehr Zuschauer hatte als Arnie mit DER TERMINATOR, glaubt heute auch niemand mehr.

9 1/2 WOCHEN

Mit dem Blick der Distanz offenbart sich hier ein kleines Meisterwerk.

FAUSTHIEB DES TODES

Weiterer John-Liu-Chaos-Film, der auch als FISTFUCK OF DEATH durchgehen würde. Oder, wie meine Frau meinte: Was Götter in den Abend scheißen, wir uns in den Player schmeißen. Auf jeden Fall haben wir geschrien vor Lachen.

#11 Smergo

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Geschrieben 21. Februar 2015, 08:37

The Singing Thief (1969, Chang Cheh)
Beginnt als Musical in hochkünstlichen Sets, wird dann zum beschwingt-ironischen Sixties-Gaunerstreifen und macht nach etwa einer Stunde die überraschende Wende zum harten Kung-Fu-Thriller mit tollen Kampfszenen. Man könnte sagen, das populäre Kino Hongkongs der späten 60er auf einen Film gebracht.

#12 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 23. Februar 2015, 14:14

96 HOURS - TAKEN II

Ich habe nun schon Einiges an Stuss gesehen, aber ein Schwachsinnsscheiß wie dieser hier, der wirklich alles auf allen Ebenen vergeigt, ist mir seit Jahren nicht untergekommen.

#13 Short Cut

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Geschrieben 23. Februar 2015, 23:53

Kann ich vom ersten Teil auch sagen, den ich damals gesehen hatte. Unglaublich & verdammt ärgerlich noch dazu ! :rolleyes: :doof: :dissed:
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#14 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 23. Februar 2015, 23:55

DIE TOTENLISTE

Weiter geht's in der Huston-Reihe. Nach den in prachtvollen Farben und gigantischen Cinemascope-Bildern ersaufenden 2-und-mehr-Stunden-Filmen kehrte Huston zu den Ursprüngen des Kinos zurück, was bedeutet: Schwarz-Weiß und kleine Breitwand. Nachdem wir MISFITS - NICHT GESELLSCHAFTSFÄHIG in den vergangenen Jahren gefühlte 297 Mal gesehenen haben und FREUD uns noch in guter Erinnerung war (und ich zu faul war, die alte VHS-Kassette auf dem Dachboden zu suchen), haben wir mit diesem britischen Krimi-Mystery-Thriller weitergemacht, der bzgl. der Spannung ein etwas betulich inszenierter Versteck-Spiel-Blödsinn war und mit seinem Maskeraden-Gag endgültig baden ging. Alles in allem ganz nett, aber dämlich.

KRIS

Ingmar Bergmans Regiedebut beinhaltet thematisch alles, was sein späteres Werk ausmachen sollte: Sexuelle Frustration, der Kontrast zwischen Liberalität und Konservatismus, die Geißelung eines lutherisch-christlichen Denkens, die komplizierten emotionalen Verbindungen zwischen Frau und Frau, die Zwangsvorstellungen und Narzissmen von Männern, die ständige Drohung des Untergangs und die humorvoll-salopp aufgefangene Weiterexistenz. Stilistisch ein wenig wie Poetischer Realismus auf Speed, filmisch beeinflusst von seinen Lieblings-Regisseuren Buñuel, u.a. bzgl. surrealer Wechsel von Innen und Außen der Figuren (immer durch das Schneiden in der Kamera verdeutlicht), sowie Ford bzgl. der Oszillation zwischen Tradition und Neuaufbruch, welche das intrapsychisch-graduelle Treiben der Figuren und ihre Sehnsüchte verdeutlicht.

HITMAN

Chuck Norris chucknorrist durch nen Chuck-Norris-Film, zur Chucknorrisierung chucknorrisiger Chuck-Norris-Welten.

#15 wowie

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Geschrieben 24. Februar 2015, 16:55

^^ DANKE! für DAS KRIS kurzkommentar!!

Silvi
sehr gut!!!
toller mix .... die stimmung ist erstaunlich konsistent dafür.
Wird immer besser zum ende hin ... grandiose dialoge und szenen!!! Herrliche musik ;)
9

Zeit der Kannibalen
sehr gut!!!
fast schon kammerspiel, aber sowas von vital und dynamisch ... (leider) nur wenig makrosoziales (was vlt auch täuscht weil das ja die ganze zeit passiert und die individuen am ende ... zum ende bringt), Gutes ding mit guten einzelleistungen vor allem von den beiden herren.
8,7

The Book of Life
pretty nice animation flick, auch wenn das alte kliche der menage-a-trois sowie die etwas veralteten rollenbilder schon etwas nerven!
7,5

Borgman
GUCKEN!!!! MUST SEE!!!
9

Es werde Stadt... (doku)
MUST SEE!!!
10

some more old western, ill post soon...
http://www.avaaz.org/ --- "the world in action" --- https://www.campact.de/ --- "Demokratie in Aktion"

#16 Gerngucker

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Geschrieben 24. Februar 2015, 20:26

Aktuell stark beeindruckt von "WHIPLASH".

Berlinale lässt grüßen:
Positive Eindrücke: El Club, Eisenstein in Guanajuato, H., Zurich, Hedi Schneider steckt fest, Victoria, 45 Years, Body, Sangue azul, Que Horas ela Volta, Flocken.
Endlich gesehen: Wenders' "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter".

#17 wowie

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Geschrieben 26. Februar 2015, 16:00

A most wanted man
hmmm ja spannender als ARGO
was mir aufgefallen ist, das synchronsprecher oft deutlicher sprechen als schauspieler, was zu nem komischen effekt führt.
Was für mich auch die teilweise simple verbesserung bei manchen synchronisationen erklärt, weil die englisch sprechenden schauspieler auch teils sehr undeutlich sprechen.
Eine saubere und wohlakzentuierte synchro kann da leicht einen gewissen hochglanz erzeugen.
7...

Giovannis Insel
hmm jaa ganz nett
erinnert hier und da etwas an DIE LETZTEN GLÜHWÜRMCHEN
7...

Zeit der Kannibalen würd ich auch downraten auf unter 8.5

ach so ja
Django Nudo ... Porno Hill
eine der grandiosesten synchros aller zeiten!!! Denkmalschutz!!!
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#18 Settembrini

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Geschrieben 26. Februar 2015, 20:21

Einen so erschreckenden Horrorfilm habe ich schon lange nicht mehr gesehen:

Macht ohne Kontrolle - Die Troika
Gruselig. Die Dokumentation nimmt unter die Lupe, was die von der sogenannten Troika (EU, EZB, IWF) verordneten "Strukturreformen" in Ländern wie Irland, Portugal und insbesondere Griechenland tatsächlich bewirkt haben und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis. Extrem hohe Arbeitslosigkeit, angeordnete Privatisierungswellen, bei denen allerlei Staatseigentum weit unter Wert verkauft wurde, eine nicht mehr gewährleistete medizinische Versorgung - das sind nur einige Resultate einer Sparpolitik, die eine Schrumpfung der Wirtschaft in den betroffenen Ländern zur Folge hatte (und auch haben mußte, denn wie im Film erklärt wird, schrumpft die Wirtschaft zwangsläufig, wenn überall zugleich gespart wird). Dabei stellt der Film keineswegs in Abrede, daß die griechischen Regierungen in der Vergangenheit jede Menge Mist gemacht haben, macht aber eben auch deutlich, wie untauglich die von den Troika-Bürokraten verordneten Rezepte sind; er zeigt weiterhin, daß es bei Hilfs- und Rettungspaketen vor allem darum ging, deutsche und französische Banken, die in Griechenland Geschäfte gemacht hatten, zu retten, und nicht etwa Griechenland. Selbst Harald Schumann, einer der beiden Autoren des Films (und außerdem so ziemlich der einzige Redakteur beim "Tagesspiegel", der noch lesenswerte Beiträge zu Politik und Wirtschaft schreibt) meint einmal, so schlimm hätte er es sich auch nicht vorgestellt. Manchmal verliert sich der Film ein wenig in Details, und es kommen wesentlich mehr Gegner des Troika-Kurses zu Wort als Befürworter, dies liegt aber vor allem, daß letztere in der Regel nicht bereit waren, auf Schumanns Fragen zu antworten. Alles in allem ein erschreckender Film, der deutlich macht, woran überall in Europa besonders gespart wird: an Demokratie.

#19 Antoine Doinel

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Geschrieben 01. März 2015, 14:30

La Ciociara SW OmU Vittorio De Sica

Ciociara ist der Name einer mittelitalienischen Region südlich von Rom. Die Protagonistin des Films, die von
dort stammt(La Ciociara=die aus Ciociara) zieht sich in den letzten Kriegstagen mit ihrer Tochter aus Rom dorthin zurück.
Der Film ist eine etwas unebene Mischung aus melodramatischen und neorealistischen Elementen, und diente
primär dazu, Sophia Loren schauspielerische Respektabilität zu verleihen. Dies funktionierte tadellos,
schließlich gewann sie dafür als erste fremdsprachig agierende Schauspielerin den Oscar. Gleichzeitig ist
meines Erachtens die Loren der große Schwachpunkt des Films, denn ich nehme ihr die einfache Geschäftsfrau
und Witwe keine Sekunde ab. Ich möchte hier an dieser Stelle an Marion Cotillard erinnern, der es bei den
Dardennes überzeugend gelingt ihre Starpersona abzulegen um eine einfache Arbeiterin zu verkörpern. Dies
misslingt der Loren. Der zweite int. Star des Films, Jean-Paul Belmondo (in einer seiner ersten Rollen nach
A bout de souffle) hingegen kann als weltfremder, bebrillter Intellektueller durchausaus glänzen.
Trotz der angesprochenen Mängel hat der Film auch viele Stärken(etwa das radikale grausame Ende)
und ist mir dadurch recht positiv und intensivin Erinnerung auch wenn ich annehme dass die mir von
Short Cut und Settembrini empfohlenen Filme noch besser gewesen wären. Diese standen aber
nicht mehr auf dem Programm.

#20 Antoine Doinel

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Geschrieben 01. März 2015, 14:51

Fifty Shades of Grey DF Taylor-Johnson

Ein bisschen peinlich ist es mir schon, hier zu beichten, ihn gesehen zu haben.Es geschah dies in ganz großer
Runde und der Grund dafür war nicht die Erwartung eines auch nur ansatzweise interessanten Filmes.Diese Film
version eines höchst erfolgreichen Mummy-Porns ist in vielerlei extrem missglückt und dadurch unfreiwillig
komisch. Als Camp betrachtet war das ein durchaus lustige Erfahrung. Interessanter als der Film ist der Hype
um ihn. Es könnte eine Maus(in diesem Fall wohl eine Sadomaso Maus) über die Leinwand hüpfen und die
Kinos wären trotzdem noch einige Zeit voll. Interessant auch, wie schambesetzt der Hollywood-Mainstream nach wie
vor ist.





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