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Kurzkommentare Dezember 2014 - Filmforen.de - Seite 2

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Kurzkommentare Dezember 2014



43 Antworten in diesem Thema

#31 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 29. Dezember 2014, 00:04

ICH WILL MEIN LEBEN LEBEN

Huston reduziert die formalen Mittel im Vergleich zu seinem Debut, aber verfolgt nicht minder konsequent seine Geschichte um Isolation der Frau, die im steifen Korsett der 1940er Jahre unspezifischen Freiheitsdrang einzig durch pathologisierten Hedonismus erlösen kann.

#32 Antoine Doinel

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Geschrieben 29. Dezember 2014, 10:22

Juste avant la nuit/Vor Einbruch der Nacht OmEU Claude Chabrol

Der Film ist kein packender Thriller wie etwa Chabrols Le Boucher aus dem Jahr zuvor, dafür wird hier
der Themenkomplex Schuld, Sühne, Sadomasochismus bei Wahrung des bürgerlichen Scheins auf höchst
eindringliche und geradezu perfide Weise abgearbeitet. Ganz großes Kino, auch wenn ich den Film
nur auf Youtube gesehen habe.

#33 Smergo

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Geschrieben 29. Dezember 2014, 10:50

The Monkey Goes West (1966, Ho Meng-Hua)
Unendlich bunte, lebhafte, reizende, spezialeffektgeladene Verfilmung der klassischen chinesischen Geschichte "Die Reise nach Westen". Oberster Leitsatz der Produktion war wohl, jede Sekunde des Films zum Bersten mit visuellen Ideen zu füllen. Leute wie ich, die die grundlegende Geschichte nicht kennen und die in der chinesischen Mythenwelt generell nicht sattelfest sind, haben manchmal etwas zu knabbern dem Geschehen zu folgen - macht aber nichts, da "The Monkey Goes West" trotzdem sehr unterhaltsam ist und ich jetzt Lust habe, den Roman zu lesen.

#34 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 30. Dezember 2014, 23:48

ABENTEUER IN PANAMA

Hustons dritter Spielfilm ist ein als Undercover-Kriegs-Action-Film getarntes Stimmungswerk, um die amerikanische Bevölkerung, die per Plebiszit gegen einen Eintritt in WW II war, doch noch "auf Linie zu bringen" und wurde während der Produktion durch den Angriff auf Pearl Harbor von der Realität überholt. In der Inszenierung von Dialogen und der Doppelbödigkeiten wie eine Milde Reprise auf DIE SPUR DES FALKEN, zum Ende hin schönster Pulp durch die Auswechselung des Regisseurs, da Huston wenige Tage vor Schluss keine Lust hatte weiter zu filmen und sich freiwillig meldete, um Militärdokumentationen drehen zu können.

#35 Short Cut

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Geschrieben 31. Dezember 2014, 16:26

Zitat

zum Ende hin schönster Pulp durch die Auswechselung des Regisseurs, da Huston wenige Tage vor Schluss keine Lust hatte weiter zu filmen und sich freiwillig meldete, um Militärdokumentationen drehen zu können.

Finds ja sehr schön wie Huston das in seiner Autobiographie beschreibt, ich zitier das mal :"Ich wollte die Lage für meinen Nachfolger so schwierig wie möglich machen. Ich ließ Bogie an einen Stuhl fesseln und von dreimal soviel Japanern bewachen, wie eigentlich nötig gewesen wäre. An jedem Fenster standen Wachtposten mit Maschinengewehren im Anschlag. Ich richtete alles so ein, dass es vollkommen ausgeschlossen war, dass Bogart auf glaubwürdige Weise entkommen konnte. So drehte ich die Szene, rief danach Jack Warner an und sagte Jack, ich muß weg. Ich bin in der Armee. Bogie weiß schon, wie er da rauskommt."
:D
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#36 Mr. Bungle

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Geschrieben 31. Dezember 2014, 21:08

KILL YOUR DARLINGS! STREETS OF BERLADELPHIA (René Pollesch)

"Die Antwort auf alle Fragen ist eine Antwort, die nicht zu leben ist. Hört auf! Sie wäre einfach zu schön."
Radieschen waren die Cleveren und Kartoffeln die Polizisten

#37 Settembrini

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Geschrieben 01. Januar 2015, 18:20

Viele Leute sehen zu Silvester "Dinner for One", ich sah lieber

Breaking the Waves
Natürlich hat mich an diesem Film nicht unbedingt das Sujet angezogen, sondern eben der Name Lars von Triers. Und es ist dann wohl auch vor allem die filmische Gestaltung, die dieser Passionsgeschichte ihre emotionale Wucht und verstörende Wirkung verleiht. Einen neuen Lieblingsfilm habe ich mit diesem Werk sicherlich nicht gefunden, aber beeindruckt bin ich allemal (so wie von nahezu allen Trier-Filmen, die ich bislang gesehen habe), und vieles bleibt im Gedächtnis: das intensive Spiel Emily Watsons und insbesondere die Gespräche, die Bess mit Gott führt; das Glockenläuten; und die schreckliche Dorfgemeinschaft mit ihrer gruseligen Religiosität: wenn der Pfarrer bei einer Beerdigung sagt: "Da bist ein Sünder. Du verdienst deinen Plaz in der Hölle!", dann prägt sich das ein. So unbarmherzig können wohl nur gläubige Menschen sein.

#38 Antoine Doinel

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Geschrieben 02. Januar 2015, 12:01

@Settembrini

Breaking the Waves ist auf meiner imaginaeren "To see"-Liste ganz weit oben, waehrend mich seine davor
gedrehten Filme wie Element of Crime nicht wirklich reizen. Und bei Nymphomaniac frage ich mich nach
wie vor auf was Von Trier da hinaus will, bzw. was ich mit dem Gesehenen anfangen soll.


Magic in the Moonlight OmU Woody Allen

Diesen Film habe ich bzw wir in einer Sylvestervorstellung gesehen. Danach, um Mitternacht gab es im
(Votiv)Kino noch ein Glas Sekt, dann ein wenig den Sylvesterpfad, noch ein Lokal, und das
war es schon wieder. Magic in the Moonlight ist natuerlich meilenweit von der Klasse und der Tiefe von Blue Jasmin des Vorjahres entfernt, aber er zeigt schoene Leute in schoener Umgebung (die Zwanziger), ist charmant, kurzweilig, unterhaltend, und schoen fotografiert, Allen hat da in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon schon weit inspirationslosere Filme abgeliefert, auch wenn er zu sehr auf das Wort und zu wenig auf auf Bild vertraut.

#39 Short Cut

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Geschrieben 02. Januar 2015, 19:44

BREAKING THE WAVES :love:

Ist tatsächlich mein liebster von Trier und ist es auch nachdem ich sein Werk teils mehrfach komplett gesichtet habe immer noch geblieben. Einen "Aha" Effekt hatte ich im Zusammenhang mit diesem Film ja tatsächlich als ich vorletztes Jahr Ordet von Dreyer sah, den du sicherlich kennst !? Breaking the Waves ist heruntergebrochen tatsächlich eine Variation von Ordet. Es gibt dort einige Übereinstimmungen. Inspirierst mich zu einer von Trier Lieblingsliste :) In den nächsten Tagen dazu mehr !

Ganz kurz nur :

Silvester die Bergman Reihe an einen Endpunkt geführt über den es trotzdem nochmal hinausgeht.
Ca. 5 Stunden Fanny & Alexander in der Langfassung !
DAS war kein Film ! DAS war wahrlich ein Happening ! Ein Film, der es schafft im Stehen 40 Jahre Schaffen zusammenzutragen und ein ganzes Lebenswerk zu vereinen. GRANDIOS !
Mehr dazu wie immer in meinem FTB, indem immer noch die letzten 3 Bergmänner schlummern.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#40 hoolio21

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Geschrieben 03. Januar 2015, 02:21

Beitrag anzeigenSettembrini sagte am 01. Januar 2015, 18:20:

So unbarmherzig können wohl nur gläubige Menschen sein.

Stalin, Mao und Hitler waren keine.

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#41 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 03. Januar 2015, 02:29

Beitrag anzeigenhoolio21 sagte am 03. Januar 2015, 02:21:

Stalin, Mao und Hitler waren keine.
Doch, sie glaubten an ihre Ideologie.

UND JA, IHR UNGLÄUBIGEN, DAS ZEITALTER DER IDEOLOGIEN HAT IM 20. JAHRHUNDERT MEHR MENSCHEN GEOPFERT ALS ALLE KRIEGE IN 10.000 JAHREN DER ZIVILISIERTEN MENSCHHEITSGESCHICHTE DAVOR ZUSAMMENGERECHNET.

#42 hoolio21

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Geschrieben 03. Januar 2015, 02:40

Sah es in Settembrinis Zusammenhang eher auf das Christentum bezogen. Aber du hast natürlich recht. Hitler war gläubig. Mao vielleicht auch, so lange er zurechnungsfähig war. Und Stalin war einfach nur ein Räuberhauptmann.

Eingefügtes Bild


#43 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 03. Januar 2015, 02:57

Ich denke auch Stalin war gläubig. Warum sonst hätte er Lenin zum Totem erklärt? Selbst er brauchte einen größeren (spirituellen) Hintergrund zum Töten.

#44 Settembrini

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Geschrieben 03. Januar 2015, 17:00

So, hier hat sich doch einiges angesammelt, worauf ich antworten sollte...

@Antoine: im Fall von "The Element of Crime" ist bei mir der Funken auch nicht so richtig übergesprungen (obwohl ich gar nicht so recht weiß, warum nicht), aber schon "Europa" fand ich doch ausgesprochen interessant, insofern würde ich also empfehlen, das Frühwerk nicht einfach auszugliedern.

@Short Cut: Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor "Melancholia"; ich bewundere fast alles, was ich von Lars von Trier gesehen habe, aber viele seiner Filme gehören auch zu denen, die ich nicht unbedingt noch ein zweites Mal sehen, während "Melancholia" da eine Ausnahme darstellt: den habe ich schon dreimal gesehen, und das dritte Mal wird kaum das letzte gewesen sein. Das hat verschiedene Gründe, einer ist sicher der, daß mir Justine besonders nah ist.
"Ordet" ist übrigens von den großen Filmen Dreyers gerade der, den ich nicht kenne.
Bergman zu Silvester? Ist ja fast so beschwingt und fröhlich wie meine Filmwahl... :D (Wobei freilich "Fanny und Alexander" zu den "heitersten" Bergman-Filmen gehört.)

@hoolio: Konkret auf den FIlm bezogen, hast Du meinen Schlußsatz durchaus zu Recht auf das Christentum bezogen; aber ich hatte auch die weiter gefaßten Bedeutungen von "gläubig" bei diesem Satz im Hinterkopf: also auch "gläubig" im Sinne von "religiös" (das muß dann nicht unbedingt christlich sein) oder, noch weiter gefaßt, "gläubig" in dem Sinne, daß jemand an eine Lehre glaubt, die den Anspruch auf absolute Wahrheit erhebt. Da sind dann auch die politischen Ideologien und die drei von Dir genannten Massenmörder erfaßt. Letztlich sehe ich - trotz aller Unterschiede im einzelnen - auch ziemlich viele (vor allem strukturelle) Ähnlichkeiten zwischen Religionen und politischen Ideologien, und beide Sorten von Lehren haben ja nun auch schon Fanatiker in Hülle und Fülle hervorgebracht, was auch nicht erstaunlich ist, denn sowohl die Religionen als auch die politischen Ideologien mögen einen Menschenschlag überhaupt nicht: den Zweifler. Da sind sie sich dann alle einig: der Ungläubige wird in "den feurigen Pfuhl" geworfen und "gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Bibel), oder "wer da Unsre Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine frische, damit sie die Strafe schmecken" (Koran), und Kommunisten und Nationalsozialisten haben zwar keine jenseitige Hölle zu bieten, aber wie die mit allen umgingen, die nicht in ihr Weltbild paßten, muß man ja nicht lange ausführen: Nazis und Kommunisten brauchten keine Hölle im Jenseits mehr, weil sie die Hölle auf Erden zu errichten verstanden.





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