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Kurzkommentare September anno domini 2014 - Filmforen.de

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Kurzkommentare September anno domini 2014

Schnellschußkritik Meinung und Deinung Duelle

45 Antworten in diesem Thema

#1 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 01. September 2014, 10:28

(1) Hier kommen alle Kurzurteile über gerade gesehene Filme rein, die man zwar mitteilen will, aber eben nicht in einem neuen Filmtagebuch-Eintrag oder Forenthema.

(2) Falls sich eine Diskussion aus einem solchen Urteil entwickeln sollte, behalten sich die Moderatoren das Recht vor, diese in einen eigenen Thread abzuspalten.

(3) Jeden Monatsanfang wird ein neuer Kurzkommentar-Thread mit dem Thementitel "Kurzkommentare [Monat] [Jahr]" erstellt. Jedes Mitglied darf dies machen, soweit es noch nicht geschehen ist. Wichtig ist dabei nur, diesen Text immer als ersten Beitrag einzufügen!

(4) Hier ist das Archiv der bisherigen Kurzkommentare.

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#2 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 01. September 2014, 11:04

Killer's Moon

Irgendwo angesiedelt zwischen dumm und dreist.Bei "Look, you were only raped, as long as you don't tell anyone about it you'll be alright. You pretend it never happened, I pretend I never saw it and if we ever get out of this alive, well, maybe we'll both live to be wives and mothers." hakte es endgültig bei mir aus. Wo ist das LSD, das sie mir im Film versprochen haben.

Someone behind the door

Interessante Prämisse, die über weite Strecken trägt, aber unbefriedigend aufgelöst wird. Wirkt arg theaterhaft, was nicht wenig Bronson's roboterhafter Präsenz geschuldet ist. Spannend auch, daß dieser ur-britische Film in Frankreich entstanden ist. Wie bei den deutschen Nachkriegs-Wallace-Filmen hat man das Böse über den Kanal verschoben.

Resonnances

Ach ja, in der Postmoderne ist es so einfach, Filme zu machen. Ich dachte immer, daß SynapseFilms keine Titel nach 1990 im Angebot hat. So kann man sich irren.

The snake god

Nadia Cassini, die in Italien vor allem als Sängerin bekannt ist, taumelt durch eine Geschichte, die auf eine Briefmarke paßt. Aber: Wie Piero Vivarelli das in Szene setzt und am Laufen hält, das ist wahrlich sehenswert.

Die Weibchen

Schwer zu sagen, ob das Emanzipationmäntelchen nur zur Tarnung da ist, um Nackerte zu zeigen. Am Ende des Tages ist das aber egal, denn wie hier die Sixties noch mal Wellen schlagen, bevor kurz darauf die Hippies ins Koma versanken, ist originell.

Butterflies are free

So viel gutgemeinte Scheiße, daß einem übel wird. Hätte ich ohne Eileen Heckart nicht durchgestanden. Die kann auch die Staumeldungen vorlesen und das wirkt lustig. Was man nicht wirklich von Goldie Hawn behaupten kann.

Madame de...

Wow. Diese Fluidität in der Kameraführung! Atemberaubend. Lange Kamerafahrten, bei denen jedes Bild stimmt und neue Elemente unverhofft in Spiegeln oder durch Fenstern sichtbar werden, um neue Aspekte einzuflechten. Motive und Charaktere wirken wie mit leichter Hand in den Film gewirkt, dennoch verlieren sie nie ihre Komplexität. Ich muß mehr Ophüls sehen.

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#3 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 01. September 2014, 12:33

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 11:04:

Someone behind the door

Interessante Prämisse, die über weite Strecken trägt, aber unbefriedigend aufgelöst wird.
Kannst Du das präzisieren?

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 11:04:

Someone behind the door

Wirkt arg theaterhaft, was nicht wenig Bronson's roboterhafter Präsenz geschuldet ist.
Dass ein Kammerspiel, welches sich vorrangig auf zwei Schauspieler konzentriert, theaterhaft wirkt, ist doch nicht nur sinnhaft, sondern eine Notwendigkeit. Darüberhinaus finde ich Bronsons Spiel grandios.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 11:04:

Someone behind the door

Spannend auch, daß dieser ur-britische Film in Frankreich entstanden ist.
Der Film ist durch Frankreich entstanden. Gedreht wurde er in dem Ort, wo er spielt: Folkstone, Kent.

#4 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 01. September 2014, 14:01

Beitrag anzeigensicomastik sagte am 01. September 2014, 12:33:

Kannst Du das präzisieren?

Ich verstehe nicht die Reaktion seiner Frau. Aber noch weniger verstehe ich, daß er diese Reaktion zum Ziel seines Planes macht.

Zitat

Dass ein Kammerspiel, welches sich vorrangig auf zwei Schauspieler konzentriert, theaterhaft wirkt, ist doch nicht nur sinnhaft, sondern eine Notwendigkeit.

Sinnvoll - ja. Notwendigkeit - wage ich zu bezweifeln. Wie auch immer: Bei manchen Filmen habe ich das Gefühl, sie seien abgefilmte Theaterdialoge. Und diese Filmen hinterlassen bei mir meist einen schalen Nachgeschmack. Vermutlich werfe ich ihnen insgeheim vor, daß sie das Potential des Kinos nicht ausnutzen.

Zitat

Darüberhinaus finde ich Bronsons Spiel grandios.

Wirkte auf mich gestellt. Ich kenne niemanden mit Amnesie, der sich so verhält. Aber mag an meinem begrenzten Erfahrungsschatz liegen.

Zitat

Der Film ist durch Frankreich entstanden. Gedreht wurde er in dem Ort, wo er spielt: Folkstone, Kent.

Der Film basiert auf einer Geschichte eines französischen Autors, der sie nach UK verlegt. Da der Originaltitel französisch war, nahm ich an, der Regisseur käme auch aus Frankreich. Mein Fehler.

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#5 wowie

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Geschrieben 01. September 2014, 14:44

@OPHÜLS
von dem hab ich glaub ich noch gar nichts gesehen...muss wohl auch mal ran... deine kurzkritik ist der tropfen ... obwohl ich glaub, dass das fass ein loch hat ;)
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#6 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 01. September 2014, 14:56

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 14:01:

Ich verstehe nicht die Reaktion seiner Frau. Aber noch weniger verstehe ich, daß er diese Reaktion zum Ziel seines Planes macht.
Da weiß ich leider nicht, welche Reaktion Du im Konkreten meinst.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 14:01:

Sinnvoll - ja. Notwendigkeit - wage ich zu bezweifeln. Wie auch immer: Bei manchen Filmen habe ich das Gefühl, sie seien abgefilmte Theaterdialoge. Und diese Filmen hinterlassen bei mir meist einen schalen Nachgeschmack. Vermutlich werfe ich ihnen insgeheim vor, daß sie das Potential des Kinos nicht ausnutzen.
Wenn man Schauspieler und Dialoge inszeniert, auch filmisch, ist die Theaterebene eine Notwendigkeit. Bei den vielen Dolly-Fahrten, Reißschwenks, Zooms und verkanteten Diagonalen der Kadrage innerhalb des Hauses hatte ich allerdings nicht das Gefühl, der Film würde das Potenzial des Kinos nicht nutzen.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 14:01:

Wirkte auf mich gestellt. Ich kenne niemanden mit Amnesie, der sich so verhält. Aber mag an meinem begrenzten Erfahrungsschatz liegen.
Gut, da haben wir unterschiedliche Perspektiven. Mich interessiert mehr, welche Idee der Schauspieler mir versucht - in diesem Fall von einem Amnestiker - zu vermitteln, wie er sich das Ganze vorstellt und wie gut er das dann umsetzt. Eine möglichst "naturgetreue" Darstellung eines psychiatrischen Störungsbildes erwarte ich nicht, zu mal dann sowieso praktisch alle Spielfilme, die sich mit solcherlei Störungen befassen, Blödsinn sind. Denn wenn es tatsächlich um die möglichst genaue Darstellung geht, ergibt das i.d.R. einen anderen Film, der sich ausschließlich darum dreht.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 14:01:

Der Film basiert auf einer Geschichte eines französischen Autors, der sie nach UK verlegt. Da der Originaltitel französisch war, nahm ich an, der Regisseur käme auch aus Frankreich. Mein Fehler.
Da Du schriebst, dass der Film in Frankreich entstanden sei, dachte ich, Du nahmst an, man habe ihn in dortigen Kulissen gedreht.

#7 Short Cut

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Geschrieben 01. September 2014, 18:32

Zitat

Madame de...

Wow. Diese Fluidität in der Kameraführung! Atemberaubend. Lange Kamerafahrten, bei denen jedes Bild stimmt und neue Elemente unverhofft in Spiegeln oder durch Fenstern sichtbar werden, um neue Aspekte einzuflechten. Motive und Charaktere wirken wie mit leichter Hand in den Film gewirkt, dennoch verlieren sie nie ihre Komplexität. Ich muß mehr Ophüls sehen

Habe ich auch vorletzten Monat gesehen und hat mich förmlich überrollt !!! Innerhalb der Magical History Tour habe ich auch einen kleinen Eintrag verfasst :)
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#8 The Critic

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Geschrieben 01. September 2014, 20:20

Beitrag anzeigensicomastik sagte am 01. September 2014, 14:56:

Da weiß ich leider nicht, welche Reaktion Du im Konkreten meinst.

Spoiler

Zitat

Wenn man Schauspieler und Dialoge inszeniert, auch filmisch, ist die Theaterebene eine Notwendigkeit. Bei den vielen Dolly-Fahrten, Reißschwenks, Zooms und verkanteten Diagonalen der Kadrage innerhalb des Hauses hatte ich allerdings nicht das Gefühl, der Film würde das Potenzial des Kinos nicht nutzen.

Da habe ich wohl nicht richtig aufgepaßt. Am meisten hat mich gleich am Anfang die Auslassung am Strand begeistert. Das war toll - die Bilderfolge evozierte ein Geschehen, aber auch das Gegenteil könnte der Fall sein.

Zitat

Gut, da haben wir unterschiedliche Perspektiven. Mich interessiert mehr, welche Idee der Schauspieler mir versucht - in diesem Fall von einem Amnestiker - zu vermitteln, wie er sich das Ganze vorstellt und wie gut er das dann umsetzt. Eine möglichst "naturgetreue" Darstellung eines psychiatrischen Störungsbildes erwarte ich nicht, zu mal dann sowieso praktisch alle Spielfilme, die sich mit solcherlei Störungen befassen, Blödsinn sind. Denn wenn es tatsächlich um die möglichst genaue Darstellung geht, ergibt das i.d.R. einen anderen Film, der sich ausschließlich darum dreht.

Nicht naturgetreu. Wie sollte das gehen? Jeder Amnestiker hat eine andere Art mit den Leerstellen in seinem Gedächtnis umzugehen. Hängt schließlich auch von Art und Umfang des Verlustes und der Persönlichkeitsstruktur ab. Aber die gewählte Darstellung, dieses Duo Programmierer trifft auf Roboter, erscheint mir - unglaubwürdig.

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#9 sicomastik

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Geschrieben 01. September 2014, 21:20

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 20:20:

Spoiler
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Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 20:20:

Nicht naturgetreu. Wie sollte das gehen? Jeder Amnestiker hat eine andere Art mit den Leerstellen in seinem Gedächtnis umzugehen. Hängt schließlich auch von Art und Umfang des Verlustes und der Persönlichkeitsstruktur ab.
Mir ging es jetzt mehr um die Abbildung klassischer Symptomgruppen, die von Bronson so natürlich nicht 1:1 wiedergegeben werden und er im Grunde verschiedene Amnesieformen vermischt. Offensichtlich meinst Du was anderes.

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 20:20:

Aber die gewählte Darstellung, dieses Duo Programmierer trifft auf Roboter, erscheint mir - unglaubwürdig.
Das folgt natürlich dem mechatronischen Grundkonzept des Filmes, welches ja durch den mehrminütigen Vorspann deutlich gemacht wird und dass das Gehirn offensichtlich doch nicht fehlerfrei zu programmieren ist wie ein Computer. Insofern war Bronsons Spiel für mich nicht nur der Rolle angemessen, sondern wurde durch seine Nuancierungen, insbesondere im mimischen Bereich, zu einer persönlichen Note gebracht, was den eigentlichen Menschen dahinter doch wieder erahnen lässt.

#10 Antoine Doinel

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Geschrieben 02. September 2014, 10:02

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. September 2014, 11:04:



Madame de...

Wow. Diese Fluidität in der Kameraführung! Atemberaubend. Lange Kamerafahrten, bei denen jedes Bild stimmt und neue Elemente unverhofft in Spiegeln oder durch Fenstern sichtbar werden, um neue Aspekte einzuflechten. Motive und Charaktere wirken wie mit leichter Hand in den Film gewirkt, dennoch verlieren sie nie ihre Komplexität. Ich muß mehr Ophüls sehen.

Mir geht es da wie Wowie. Ich kenne keinen einzigen Film von Ophüls, und denke immer mehr, dass dies ein großes Versäumnis ist.


To Have and Have Not SW OF Howard Hawks

Das ist sicherlich ein in vielen Aspekten geglückter und sehenswerter Film, der wohl auch Howard Hawks
Meisterschaft innerhalb des Hollywood-Studiosystems demonstriert. Und natürlich ist Lauren Bacall, deren
Ableben der Grund ist, warum der Film im (Gartenbau)Kino gezeigt wird, ein Erlebnis der besonderen Art.
(got a match?)Trotzdem konnte mich der Film nicht vollkommen überzeugen, und zwar weil es Hawks weniger
darum geht, eine interessante, spannende, rührende oder was auch immer für eine Geschichte zu erzählen, sondern
interessante, erotische, coole u.s.w Szenen, in denen die Protagonisten ihre Abgeklärtheit demonstrieren
unter irgendeinen Vorwand zu zeigen. Viele dieser Szenen sind grandios, aber sie stehen eben für sich alleine.
Überspitzt formuliert könnte man sagen, mich stört der postmoderne Aspekt dieses Filmes.










#11 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 06. September 2014, 00:31

DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN

Sexploitation-As Joseph W. Sarno liefert hier einen seiner besten narrativen Spielfilme ab, dessen Wirkung sich beim geneigten Zuschauer durch die stimmungsvollen Einzelszenen, die völlig in ihrer Sache aufgehenden Darstellerinnen und die überbordende Macht weiblicher Gier nach dem "Gefickt-Werden-Wollen" ergibt.

RED FORCE II

Der fünfte Teil der "In the line of duty"-Reihe fällt gegen die vier vorangegangenen ab, aber präsentiert uns immer noch einen wunderbaren Vertreter des Golden Age des Neuen Hong Kong Kinos.

DIE ABENTEUER DES PINOCCHIO

Sprachlos machendes Meisterwerk des obskuren und morbiden "Kinderfilms", der kurz nach WK2 hervorgebracht wurde, aus dem zerstörten Italien des Jahres 1947. Giuseppe Zacconi, der hier unter Pseudonym arbeitet, hat einen Märchenfilm gedreht, der sich um Nekrophilie, Pädophilie, Sodomie und Tod dreht.

JUMANJI

Eine der diversen Variationen der 1990er, die, berauscht durch die neue CGI-Technik, versucht die "Struktur" der Mack-Sennet-Filme zurückzubringen.

DER NAME DER ROSE

Frech-witzige Groteske, welche die Hommage an Arthur Conan Doyle in den Vordergrund stellt.

DER UNTERGANG

An Dämlichkeit nur schwer zu überbietender Unsinn, der wenigstens die Verdichtung versucht adäquat abzubilden.

ENEMIES CLOSER

Ein weiteres Beispiel für die Instrumentalisierung des Anti-Helden-Mythos für reaktionäre Soldatengeschichten.

WOLVERINE: WEG DES KRIEGERS

Existenzialismus im Ausverkauf.

JUNGFRAU (40), MÄNNLICH, SUCHT...

Es gibt genug Spießer, die darüber lachen können. Das ist das eigentlich erschreckende an unserer Gesellschaft. Sie ist unfähig sich vorwärts zu bewegen.

#12 Bastro

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Geschrieben 06. September 2014, 09:40

THE MONUMENTS MEN - wenig launige Nummernrevue, die in ihrer additiven Ödnis vor allem Langeweile und Bauchweh hinterlässt.

#13 Funxton

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Geschrieben 06. September 2014, 09:44

Ich wollte mir den eigentlich demnächst mal anschauen...:(

#14 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 06. September 2014, 12:08

Beitrag anzeigenFunxton sagte am 06. September 2014, 09:44:

Ich wollte mir den eigentlich demnächst mal anschauen... :(

würde ich nicht ubedingt empfehlen. ist so ein film, der keinen eindruck hinterlässt. paar tage nach dem sehen war der schon fast aus dem gedächtnis verschwunden.

#15 Funxton

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Geschrieben 06. September 2014, 14:44

Mich reizt vornehmlich die zumindest aus der Entfernung betrachtet ja doch ziemlich prägnante Besetzung in Kombination mit dem interessanten Thema. Mal sehen, irgendwann bestimmt.

#16 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 06. September 2014, 23:22

SABOTAGE

Die Genre-Filme, die das Mainstream-Kino von heute braucht, aber die leider keiner sehen will.

HOBO WITH A SHOTGUN

Basierend auf einem Mainstream-Kino, das heute keiner mehr sehen will, aber ein konsequenter Genre-Film ist.

#17 Short Cut

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Geschrieben 08. September 2014, 22:48

Maps to the Stars (Kino)
2014
(David Cronenberg)
7-8/10

Der Film, der als abgrundtief böse Farce beginnt, wird nach etwa der Hälfte zu einer perversen Brutstätte inzestuös gezeugter Körper. Ausgeprägter, wie ich finde, sind hier wieder offensichtlicher die typischen Themen des Meisters zu finden. Nebenbei spült Cronenberg die heutige Traumfabrik die Toilette runter und läßt Julianne Moore als Bette Davis Verschnitt drauf scheißen. Die Farce funktioniert meines Erachtens bedingt und leider kommt der Film ein wenig langsam in Gang, wirkt anfangs viel zu episodisch, gefällt mir aber dennoch ein Stück weit besser als seine letzten 2 Filme.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#18 Antoine Doinel

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Geschrieben 09. September 2014, 09:24

Safety Last! SW Stumm mit Harold Lloyd

Harold Lloyd am Zeiger einer Gebäudeuhr hängend. Dieses ikonographische Bild, das aus besagtem Film stammt, war mir seit langem bekannt. Am Samstag habe ich bei Stumm und Laut in Wien-Favoriten, einer dreitägigenFreiluftveranstaltung bei freiem Eintritt, den dazugehörigen Film mit passender jazziger Livemusik kennengelernt.
Und dies war eine recht vergnügliche Angelegenheit. Das Publikum war geradezu außer sich vor Freude,
es wurde viel gelacht, und applaudiert. Von dieser Stimmung ließ auch ich mich anstecken, denn es gibt
tatsächlich viel zu lachen und atemberaubende Stunts zu bestaunen auch wenn Harold Lloyd das
Charisma eines Chaplin oder Keaton fehlt. Einem Film aus 1923 eine Videospielästhetik zu unterstellen,
mag ziemlich blöd klingen, aber die Hauptattraktion des Filmes(die Umstände zwingen Lloyd anstatt eines
"Professionellen" die Fassade eines Hochhauses hinaufzuklettern) erinnert mich daran.
Wie auch immer Safety Last ist ein von Anfang bis zum Ende geglückter Film, der auch 90 Jahre
nach seiner Entstehung das Publikum zu fesseln weiß.

P.S.
Immer wenn ich Stummfilme sehe, was selten der Fall ist, weil ich mich mit ihnen schwer tue,
frage ich mich, warum es statt den Zwischentitel keine Untertitel verwendet wurden.
War dies technisch noch nicht möglich?

#19 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 09. September 2014, 23:31

Beitrag anzeigensicomastik sagte am 06. September 2014, 23:22:

SABOTAGE

Die Genre-Filme, die das Mainstream-Kino von heute braucht, aber die leider keiner sehen will.

ich hab's leider gesehen, das filmchen, und brauch es nicht

#20 The Critic

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Geschrieben 10. September 2014, 09:03

Beitrag anzeigenAntoine Doinel sagte am 09. September 2014, 09:24:

Safety Last! SW Stumm mit Harold Lloyd

Harold Lloyd am Zeiger einer Gebäudeuhr hängend. Dieses ikonographische Bild, das aus besagtem Film stammt, war mir seit langem bekannt. Am Samstag habe ich bei Stumm und Laut in Wien-Favoriten, einer dreitägigenFreiluftveranstaltung bei freiem Eintritt, den dazugehörigen Film mit passender jazziger Livemusik kennengelernt.
Und dies war eine recht vergnügliche Angelegenheit. Das Publikum war geradezu außer sich vor Freude,
es wurde viel gelacht, und applaudiert. Von dieser Stimmung ließ auch ich mich anstecken, denn es gibt
tatsächlich viel zu lachen und atemberaubende Stunts zu bestaunen auch wenn Harold Lloyd das
Charisma eines Chaplin oder Keaton fehlt. Einem Film aus 1923 eine Videospielästhetik zu unterstellen,
mag ziemlich blöd klingen, aber die Hauptattraktion des Filmes(die Umstände zwingen Lloyd anstatt eines
"Professionellen" die Fassade eines Hochhauses hinaufzuklettern) erinnert mich daran.
Wie auch immer Safety Last ist ein von Anfang bis zum Ende geglückter Film, der auch 90 Jahre
nach seiner Entstehung das Publikum zu fesseln weiß.

Das freut natürlich ungemein, daß der Film nichts von seiner Wirkung verloren hat. Noch mehr dann aber, daß in Zeiten von CGI die Tricktechnik der Stummfilmzeit zu blenden weiß.
Spoiler

Zitat

Immer wenn ich Stummfilme sehe, was selten der Fall ist, weil ich mich mit ihnen schwer tue,
frage ich mich, warum es statt den Zwischentitel keine Untertitel verwendet wurden.
War dies technisch noch nicht möglich?

Sicherlich eine Mixtur aus verschiedenen Motivationen. Erst einmal war es technisch einfacher, Zwischentitel einzuschneiden, besonders für den Exportmarkt wichtig. (Es war aber nicht unmöglich, die ersten Untertitel wurden 1909 patentiert.) Dann war man diese Form der Präsentation aus dem Vaudeville Theater gewöhnt - die Szenerie der Akte wurde durch Titel eingeführt. Auch gab es eine Reihe von Stummfilmen, die gar nicht viele Zwischentitel benötigten - Murnaus Der letzte Mann ist ein gutes Beispiel dafür. Nicht zuletzt entwickelten die Zwischentitel eine eigene Dramatik und Formgestaltung, die den Film unterstützte. Beispiele wären Das Cabinet des Dr. Caligari, Streik! oder Cyankali. Die ersten Academy Awards von 1929 hatten noch die Kategorie Best Title Writing. Hier hat jemand interessante Zwischentitel zusammengetragen.

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#21 wowie

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Geschrieben 10. September 2014, 13:49

@funxton
vorschlag, double feature mit Frankenheimers "Der Zug".
Selbe story, einmal ernst, einmal nich so ernst.... sollte Monuments Men wirklcih so schlecht in deinen augen sein, hast du wenigstens noch einen direkten Bezug zum Vorläufer
;)
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#22 Funxton

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Geschrieben 10. September 2014, 15:38

Beitrag anzeigenwowie sagte am 10. September 2014, 13:49:

@funxton
vorschlag, double feature mit Frankenheimers "Der Zug".
Selbe story, einmal ernst, einmal nich so ernst.... sollte Monuments Men wirklcih so schlecht in deinen augen sein, hast du wenigstens noch einen direkten Bezug zum Vorläufer
;)

http://www.filmforen...post__p__364215

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#23 wowie

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Geschrieben 11. September 2014, 13:32

:)
wenn du ihn alldgs noch auswendig kennst vlt nich so dolle.
Ich fand Monuments Men schon okay (so ne 7.5 vlt) .... nich so sensationell wie der Vorgänger .... fast schon konträr inszeniert, wo DER ZUG adrenalin pur ist, ist TMM eher ein Schaukelstuhl bis hin zu comedy... alles sehr charmant und hmmm, auch nostalgisch inszeniert.
Nur einmal gesehen .... insofern auch schwer zu sagen ob sich da noch was größeres oder viel kleines verbirgt ....
naja, enjoy!



Tal der Rache
hmmm ja, nix weltbewegendes
7

Das Unsichtbare Auge
sehr schön!!
die weibl. hauptrolle, sehr gut! ...
7.6

The Suicide Circle
sehr gut!
vlt sogar ne 8, auch wenns technisch nicht brilliert.

Last Will and Testament of Rosalind Leigh
an sich wie ne TV produktion, aber echt sauber getimed, gefilmt und nett belichtet.
Die shock elemente sind sehr gut gemacht, leider is ihnen wohl das geld ausgegangen für die letzten 10 minuten ... schade!
6.9

Flug 7500
naja .... 6,...

Lucky Luke (2009)
anfangs vlt etwas irritierend, aber wird immer besser .... ein paar tolle szenen .... und ein paar nette antworten für den laien
wann und warum hat Jolly Jumper anfgefangen zu sprechen?
auf dem niveau einer griechischen tragödie!!
Sehr schöne retrospektive und mehr!!!
8

Its a Disaster
gut! Woody Allen meets Apocalypse ....
Das ende so naja
7,3

Snow Piercer
hmmmm, paar gute sachen und einige so naja ne ....
schwierig. Das ende hat aber irgendwie genervt.
7,6
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#24 Smergo

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Geschrieben 14. September 2014, 13:11

Earth vs the Spider (USA 1958, Bert I. Gordon)

Die etwas zähe und holprig erzählte Handlung wird durch sympathische Effekte und besonders durch die B-Movie-50s-Kleinstadt-Americana-Atmosphäre aufgewogen (dass der Titel das verschlafene Nest, in dem der Film spielt, mit der gesamten Erde gleichsetzt, ist auch ganz hübsch ;)).

#25 Bastro

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Geschrieben 14. September 2014, 18:42

The Loneliest Planet - interessanter Ansatz, aber ich konnte mich nicht richtig hineinfinden in den Film... :(

Yogoto no Yume (1934) - Stummfilm-Klassiker und Kinema Junpo-Liebling von Mikio Naruse, der mir nach der Zweitsichtung noch besser gefallen hat. Interessante Montagen und generell formale Raffinesse zu Shomingeki-Shochiku-Kamata-Style-content. Tolle Hauptdarstellerin.

Patema Inverted - optisch toll und klug konstruiert, aber dann halt doch... sehr konstruiert.

The Rover - definitiv auf der guten Seite, aber irgendwann bisschen öde. Wie immer: Guy Pearce rules.

#26 jackIII

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Geschrieben 16. September 2014, 08:32

ich verstehe bis heute mein problem mit brian de palma nicht.
hatte schon immer das gefühl, dass er nicht mein regisseur ist, kann mir aber bis heute nicht erklären, wieso.
jetzt hab ich nochmal ein paar filme nachgeholt bzw wiederholt und es bleibt dabei. kurzzusammenfassung:

SCARFACE ist so etwas wie der "unreifste" der großen gangsterfilme - pacino ist trumpf, alles andere fällt ein bisschen ab. war in meiner jugend mal einer meiner lieblingsfilme, inzwischen mehr eine ansammlung großer szenen, oder so ähnlich. zu sehr cool, um echt zu wirken.

MISSION: IMPOSSIBLE ist vor allem sehr clever - auf einer emotionalen ebene wurde ich aber nie erreicht.

THE UNTOUCHABLES ist zäh. kommt bei mir ebenfalls nicht an. man merkt dem film an, wie groß er sein möchte, könnte und vielleicht auch ist, ich habe mich aber eher gelangweilt.

CARRIE, zweifellos schockierend, aber für mich zu langsam, mit seltsamen schwerpunktsetzungen.


das ist alles bahnbrechend, toll gefilmt, aber vielleicht missfällt mir de palmas timing? damit habe ich seine großen werke ja auch schon gesehen. anscheinend einfach nicht mein regisseur.


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dafür endlich zum ersten mal SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN und wie weggeblasen. die bildersprache, das paris 1959, das genaue erfassen des erwachsenwerdens. wow. truffaut bislang immer stiefmütterlich behandelt und godard vorgezogen, das wird sich jetzt erst einmal ändern.

#27 Antoine Doinel

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Geschrieben 17. September 2014, 15:45

The Shining (US-Version) OF Stanley Kubrick

Land of the Dead, Horrorfilme von 1968 bis 1987, so heißt das aktuelle Programm im ö. Filmmuseum, dessen Bildmotiv auf den Plakaten und den Programmheften ein etwas unentspannt dreinblickender Jack Nickolson als Jack Torrance ist.(offensichtlich war da Settembrini bei der Auswahl nicht eingebunden...)
Menschen verlieren sich in Raum und Zeit, dies trifft auf so manchen Kubrickfilm zu, etwa auf 2001 oder
Barry Lyndon, hier ist es eine dysfunktionale Kleinfamilie, die in den Weiten des Overlook-Hotels entgültig
auseinanderbricht. Außerdem zeigt dieser Film, so wie etwa Eyes Wide Shut, das Scheitern des klassischen Männlichkeitsbildes. Kubrick hat mit grellen Farben gemalt die keinen Platz für Subtilitäten lassen. Dies und die Nähe zu klassischen Hollywood-Genres waren sein Erfolgsrezept um mit sperrigen, kalten Filmen ein breites Publikum anzusprechen, und sich so seine große künstlerische Autonomie bei hoch budgetierten Filmen zu erhalten. Dazu versuchte er seit 2001 "absolute Werke" zu schaffen, die wie in Stein gemeiselt und dadurch ein wenig leblos wirken.
Diese meine Vorbehalte ändern aber nichts daran, dass Kubricks Filme für mich überwältigende (und überwältigen wollen sie ohne Zweifel) audiovisuelle Erfahrungen darstellen. Und dies trifft auch trotz mangelnder Subtilität auf The Shining zu.

P.S.
Auch wenn ich die mir bereits vertraut gewesene um 24 Minuten kürzere Euro-Version als die bessere einstufen würde, verändern die zusätzlichen Szenen der US-Version nicht den Charakter oder die Qualität des Filmes.

#28 sicomastik

    Schlundforscher

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Geschrieben 19. September 2014, 17:13

SHOWTIME

Ganz lustig. Nett antiquiert in der Inszenierung der Action.

EIN NEUER TAG IM PARADIES

Undurchdachter Mumpitz, der mit seinen Gefühlen nicht klar kommt.

TRON

Undurchdachter Kult mit fantastischen visuellen Ideen.

DAS SYNDIKAT DES GRAUENS

Bombe!

CAPTAIN PHILLIPS

Spannender aber auch recht banal-egaler 08/15-Streifen.

MEN OF HONOR

:dissed:

SCHLOSS VOGELÖD

Murnau nutzt das Gerüst eines angelsächsisch inspirierten Whodunit, um eine psychoanalytische Durchdringung auf Basis hermeneutisch-konstruktivistischer Ausrichtung abzubilden. Die Welt wird durch die inneren Zustände der Figuren nicht nur geprägt, sondern ist eine mit ihr reziprok verbundene, fast schon verschlungene Einheit, so wie die Umgebung die inneren Zustände der Figuren bildet und formt. Was als "nervöser Mann" in der Figurenzuordnung eingeführt wird und namenlos bleibt, arbeitet extrinsisch mit der Abwehr des herzhaften Alleskönners und wird intrinsisch in seinen Träumen von schlimmsten Deformationen heimgesucht, welche ihn in die Dunkelheit jenseits des Fensters ziehen. Ein Küchenjunge kann seine ES-Strukturen träumerisch ausleben, in dem die Personifizierung des Allvaters persönlich ihm den Wanst vollstopft und er als Belohnung für die Völlerei mit jedem Sahnelöffel seinen Vorgesetzen züchtigen darf. Das rationale Element, vertreten durch die im angelsächsischen Raum typische Abduktion, wird ausgehöhlt durch Täuschung und Nutzung religiöser Wahnstrukturen. Nur die Lüge und das Irrationale können hier aufklären. Autoritäten wie ein Richter, der meint Klarheit schaffen zu können, werden dezent der Lächerlichkeit preisgegeben. Die Charade führt zum Ziel. Der Versuch die de-sexualisierte Erleuchtung zu finden, wird der sexuellen Raserei gegenüber gestellt. Lust bringt Tod und Schuld, weil "das Reine" unfähig ist zu verstehen. Die Rückblenden sind mit viel Umgebungslicht versehen, so dass sie wie eine Dokumentation wirken. Die Realität ist mit so viel künstlichem Licht und Viragierung versehen, dass sie nur unwirklich erscheint.

Eine der bekanntesten Einstellungen des Films wo Rückblende auf Tatsächliches und die Traumsymbolik das Verhältnis von Geschlecht und Figuren widerspiegeln. Die Halle als gescheiterter Ort der Begegnung, die Tür als Symbol der Grenze. Beides steht für den Beginn neuer Beziehungsmuster, deren Grundlage hier der Tod ist.

Eingefügtes Bild

#29 Short Cut

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Geschrieben 19. September 2014, 19:21

@ JackIII : Schade ! Ich mag alle von den genannten De Palma Filmen. Selbst den MI und the Untouchables, über die ja gern gemäkelt werden.

Den Antoine Doinel hab ich auch diesen Monat gesehen, will sagen, sogar den gesamten Zyklus. Kannte bislang nur den ersten und kann nun sagen, dass mir dieser sowie TISCH UND BETT am besten gefallen haben. Auf jeden Fall sehr lohnenswert sich mit diesem Zyklus chronologisch samt Kurzfilm zu befassen ! :)

Zitat

TRON

Undurchdachter Kult mit fantastischen visuellen Ideen.
Fand ich als Jugendlicher richtig klasse. Als ich ihn dieses Jahr mal wieder gesehen habe, wirkte vieles der narrativen Linie sehr ernüchternd. Ein schnieker Avantgarde Blockbuster ist er aber irgendwie immer noch, wenn auch ein verschwurbelter.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#30 Bastro

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Geschrieben 19. September 2014, 21:20

The Target (2014) - koreanisches High-End-Actionbrett, das seine melodramatischen Kapazitäten nicht zu nutzen versteht und somit kaltes Bewegungskino bleibt. Slick inszeniert, einige Abkürzungen nehmend (für Cannes evtl. gekürzt?), und geht so schon alles in allem in Ordnung. Letztlich aber zu gesichtslos, leider.





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