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Aleisters Filmtagebuch

Filmkultur




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"Im Angesicht des Verbrechens"



Ich ergreife hier die Gelegenheit um die Mitglieder auf eine neue TV-Serie aufmerksam zu machen.
Dominik Graf, der alte TV und Kino-Haudegen, weiß das vor allem amerikanische Fernsehproduktionsfirmen in den letzten Jahren dem Format Serie die Ehre gerettet haben und will nun die deutsche Fernsehserie mit "im Angesicht des Verbrechens" in das 21 Jahrhundert transportieren. Das Drehbuch wurde von Rolf Basedow geschrieben und handelt vom Alltag der Berliner Polizei im Kampf gegen die Russenmafia.
Die ersten Ausstahlungstermine sind für April bei Arte geplant.




Hallo Aleister! :cheers:

Da du dich ja offenbar sehr gerne vorstellen willst (in einem anderen Thema hast du dies auch schon getan :D ), gibt es hier sogar einen offiziellen Thread für den Begrüßungsritus.

Ansonsten, nur als Hinweis zu verstehen, weiß ich nicht unbedingt, ob es in einem Filmtagebuch Programmankündigungen geben sollte. Primär sollen hier Erlebnisse des Filmschauens verarbeitet werden.

Ansonsten freut mich natürlich die Nachricht, dass Graf sich für eine deutsche TV-Serie verantwortlich zeichnen soll. Da fällt mir ein, dass ich noch nicht einmal KRIMINALDAUERDIENST - eine Serie, die angeblich auch gelungen an US-Stanards anknüpfen soll - gesehen habe...
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Hallo Aleister,

willkommen hier bei Filmforen. Sie küßten und sie schlugen ihn war Dein Erweckungserlebnis? Ganz schön gewagt als Kinderfilm. War sicherlich das Mitleiden sehr ausgeprägt, oder? Mein erster Film, der mich wirklich beeindruckt hat, war Tarkowskis Stalker. Ich muß so 14 gewesen sein. Obwohl ich nichts verstanden habe, fand ich das Geschehen aufregend; wie es erzählt wurde und mit wie wenig Mitteln hier Effekte erzielt wurden. Was hat Dich denn an Truffauts Film begeistert?
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Hii bekay,

vielen Dank für Begrüßung und Feedback. Es ist meine erste Anmeldung auf einer Seite dieser Art und ich bitte um Nachsicht für meine wilden Aktionen. Ich bin sehr dankbar für Hilfestellungen und habe auch gleich eine Anfängerfrage. Bei meinen ersten Beiträgen in den Foren erscheint mein Bild/Profil nicht, was mache ich falsch?

Ich bekam am Wochenende durch einen glücklichen Zufall einen ersten Eindruck von dem Projekt "Im Angesicht ds Verbrechens".
Die Serie Kriminaldauerdienst hat mich nicht gepackt, vieleicht gerade weil das Format versucht sich an amerikanischen Standards zu orientieren. Ich erhoffe mir durch die Zusammenarbeit von Graf und Basedow einen originelleren Ansatz.
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Aleister sagte am 22. Februar 2010, 14:47:

Bei meinen ersten Beiträgen in den Foren erscheint mein Bild/Profil nicht, was mache ich falsch?
Gar nichts. Das ist einfach eine Eigenheit des Forums, von der man wissen muss: Es gibt einmal das Avatar-Bild (in dem man sich zu Bogart oder Takora machen kann) und das Profil-Foto, in dem man sein echtes Ebenbild preisgeben kann. Muss man natürlich alles nicht. Jedenfalls muss man wissen, dass der Avatar neben deinen Beiträgen im Forum erscheint und das Foto in deinem Profil und hier in den Filmtagebüchern. Du musst also ebenfalls einen Avatar hochladen, um überall "bebildert" zu sein.
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Hi Critic,

danke für die nette Begrüßung. Innerhalb der Situation in der ich mich damals als Kind befand, und zum erstenmal diesen Film von Truffaut sah, war es eine Erlösung, weil der Film ein ganz anderes Weltbild reflektierte als es mir von meinem erzkonservativen Umfeld bis zu diesem Zeitpunkt vermittelt wurde. Im Allgemeinen begeistert mich bis heute das menschliche Verständnis das Truffaut für die Protagonisten in seinen Filmen aufbringt.
Ich liebe die "Traum-Code- Bildsprache" von Tarkowski, gerade in Stalker.
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Aleister sagte am 22. Februar 2010, 15:22:

Innerhalb der Situation in der ich mich damals als Kind befand, und zum erstenmal diesen Film von Truffaut sah, war es eine Erlösung, weil der Film ein ganz anderes Weltbild reflektierte als es mir von meinem erzkonservativen Umfeld bis zu diesem Zeitpunkt vermittelt wurde.

:love: Ist das nicht toll, was Film alles leisten kann?

Zitat

Im Allgemeinen begeistert mich bis heute das menschliche Verständnis das Truffaut für die Protagonisten in seinen Filmen aufbringt.


Auch in Fahrenheit 451? :) Mit Oskar Werner hatte Truffaut sich am Ende total zerstritten gehabt. Das ging soweit, daß sich Werner nicht mehr die Haare schneiden ließ, um die Kontinuität zu torpedieren. Dafür hat Truffaut ihm die häßlichsten Hände in einer Nahaufnahme angedichtet. Die Welt ist einfach ein Kindergarten.

Zitat

Ich liebe die "Traum-Code- Bildsprache" von Tarkowski, gerade in Stalker.

Da mag ich Solyaris noch einen Zacken lieber, weil er ... warmherziger ist. Stalker ist so erbarmungslos zu seinen Protagonisten. Das liegt natürlich auch an der Vorlage - die Strugazkis vs. Lem.
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Auch in Fahrenheit 451? :) Mit Oskar Werner hatte Truffaut sich am Ende total zerstritten gehabt. Das ging soweit, daß sich Werner nicht mehr die Haare schneiden ließ, um die Kontinuität zu torpedieren. Dafür hat Truffaut ihm die häßlichsten Hände in einer Nahaufnahme angedichtet. Die Welt ist einfach ein Kindergarten.

Hi Critic,
ich meinte ja "in seinen Filmen". Was bei den Dreharbeiten so abgeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Fahrenheit 451 ein großartiger Roman von Ray Bradbury und Oskar Werner ist ein legendärer Schauspieler. Ein wilder Typ
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Aleister sagte am 23. Februar 2010, 11:45:

Auch in Fahrenheit 451?

Hi Critic,
ich meinte ja "in seinen Filmen". Was bei den Dreharbeiten so abgeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Ich meinte auch "in seinem Film", der persönliche Zwist war nur ein Schmankerl. In Fahrenheit 451 sind die Menschen technizistisch angelegt. Thematisch passend, aber die von Dir verortete Warmherzigkeit kann ich darin nicht wirklich entdecken.
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Okay, hab ich mir fast gedacht, da bin ich natürlich Deiner Meinung, is ja ne Romanadaption, spielt in einer unmenschlichen Gesellschaft.
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Hört sich so an, als ob Du den Film noch nicht kennst. Der ruft ganz doll nach Dir. Wirklich!

Mein liebster Truffaut. Man möge mir nerviges Insistieren verzeihen.
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Ich kenn den Film und das Buch. No problem
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