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Suche Literatur (Faszination von Gewalt)

#1 Mitglied ist offline   Cenobythe 

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Geschrieben 14. September 2005, 15:18

Als ein Thema (von drei) für meine letzte mündl. Prüfung Ende Oktober schwebt mir die Fragestellung "Warum sind wir fasziniert von gewalttätigen Filmen/Wo liegen die Ursachen?" im Prüfungskomplex Mediensozialisation vor. Ich muß aber zugeben, daß ich bisher fast keinerlei Einblick in die Thematik habe (schon eher von Medienwirkung in Bezug auf gewalttätige Inhalte).

Bisher liegen Baumanns "Horror - Die Lust am Grauen" u. Hausmanningers/Bohrmanns "Mediale Gewalt" auf meinem Schreibtisch. Welche Bücher/Texte würden euch noch einfallen?

#2 Mitglied ist offline   philosophus 

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Geschrieben 14. September 2005, 19:18

Mir fällt da ein Aufsatz ein, der zumindest am Rande interessant sein könnte:

Morsch, Thomas (1999): „Die Macht der Bilder: Spektakularität und die Somatisierung des Blicks im Actionkino“, in: Film und Kritik 4, 21–43.

#3 Mitglied ist offline   Hick 

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Geschrieben 15. September 2005, 07:59

Basistext zu einem psychologischen Verständnis dieser Faszination ist:

Michael Balint
Angstlust und Regression
Beitrag zur psychologischen Typenlehre
Reinbeck: Rowohlt 1972 (rororo Studium)

-> Amazon

Das Buch liefert aber einen sehr plausiblen und verständlichen Ansatz zur Fragestellung, indem es zwei Typen aufstellt, von denen einer (der "Philobat") seine Befriedigung aus der Konfrontation mit der Gefahr - und sei sie nur symbolisch, wie im Film - zieht.

Eine gute Zusammenfassung findest du hier: http://www.suesske.d...sske_balint.htm

#4 Mitglied ist offline   Cenobythe 

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Geschrieben 15. September 2005, 20:28

Erstmal danke für die bisherigen Tipps; das Balint-Buch habe ich schon gebraucht bestellt u. erwarte es bis Samstag. ;) Klingt wirklich vielversprechend!

#5 Mitglied ist offline   Dead Wall Reveries 

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Geschrieben 13. Juni 2009, 23:32

Welche weiteren grundlegenden und/oder neueren Theorien gibt es denn zur Rezeptionsästhetik von gewaltlastigen Filmen?

Mich würde generell sehr interessieren, welche aktuell gültigen, also mehr oder weniger anerkannten Antworten es auf diese beiden Fragen gibt:
1. was Gewalt-Konsum im filmischen Medium bewirkt und
2. was die Neigung zu diesem Konsum überhaupt verursacht?

Am liebsten wären mit kultur- und gesellschaftskritisch eingebettete Analysen; am unliebsten neuropsychologische Fachsimpeleien...

Danke im voraus!
"Erhänge dich oder erhänge dich nicht, du wirst beides bereuen." (Kierkegaard)

#6 Mitglied ist offline   bekay 

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Geschrieben 13. Juni 2009, 23:46

Beitrag anzeigenDead Wall Reveries sagte am 14.06.2009, 00:32:

Mich würde generell sehr interessieren, welche aktuell gültigen, also mehr oder weniger anerkannten Antworten es auf diese beiden Fragen gibt:
1. was Gewalt-Konsum im filmischen Medium bewirkt und
2. was die Neigung zu diesem Konsum überhaupt verursacht?


Bei diesen beiden Fragen kommst du ja an empirischen Befunden nicht vorbei. Und diese sind noch immer - das sollte klar sein - völlig verschieden und kommen nicht zu einem Ergebnis. Ich kann nichts empfehlen, aber als Überblick scheint mir diese Forschungsergebnisse zusammenfassende Studie geeignet:

Medien und Gewalt. Befunde der Forschung seit 1998.

#7 Mitglied ist offline   Dead Wall Reveries 

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Geschrieben 14. Juni 2009, 23:59

Danke sehr, das ist schonmal eine informative Zusammenfassung.

Allerdings dachte ich an empirische Befunde nur bei der ersten Frage; zumindest die zweite läßt sich schwerer empirisch als spekulativ bearbeiten, was ja der obengenannte Hinweis auf einen psychoanalytischen Erklärungsversuch belegt. Grundsätzlich ist mir natürlich beides recht.
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#8 Mitglied ist offline   Praxisphilosoph 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 00:44

Michaels Kuncziks Gewalt und Medien soll nicht unerwähnt bleiben, auch wenn er als Prof. eine große Schlaftablette ist.

#9 Mitglied ist offline   bekay 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 00:59

Die Frage nach der Neigung zum medialen Gewaltkonsum stellt sich in der Zeit einer neuen Horrorwelle, in der es äußerst exlizit zugeht (was aber nicht unbedingt heißt, dass es auch wirklich wirkungsvoller ist), ganz gewiss. Und hier ist man eher auf Spekulation angewiesen, das stimmt. Mit oben schon genannter Balint-Studie hast du ja einen ersten psychologischen Ansatz. Sehr bekannt und interessant ist ja auch der Ansatz, den Konsum von filmischer Gewalt besonders in Jugendgruppen zu verorten - aus Gruppenzwang, als Initationsritus / Mutprobe. Vielleicht kann auch die evolutionäre Psychologie etwas beitragen - schließlich gehört der "Angriffsmodus" noch immer zu unseren Instinkten, womit wohl davon auszugehen ist, das Gewalt uns grundsätzlich inhärent ist. Aber dafür haben wir hier im Forum einen anderen Experten.

Ganz gute Bibliographie, die auch deine zweite Frage streift: Literatur zum Thema "Gewalt im Film"

Und: "Mediale Gewalt", hrsg. v. Thomas Hausmanninger & Thomas Bohrmann Eingefügtes Bild
(Wie ich gerade sehe, wird der Band bereits im Eingangsposting genannt :) )

#10 Mitglied ist offline   Der Außenseiter 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 11:33

Nur kurz, da in Eile:

Thesen und Theorien zur Betrachtung von Gewalt in Medien

Die grundlegenden Theorien der Verhaltensforschung laufen auf einer bipolaren Dimension mit den Endpunkten Hemmung und Förderung aggressiven Verhaltens hinaus. Im Groben hat man:

Die Katharsisthese: Betrachtung von Gewalt wirkt triebreduzierend.

Die Inhibitionsthese: Wahrnehmung von Gewalt führt zu Furcht vor Sanktionen und ist damit hemmend.

These der kognitiven Unterstützung: Aggressionshemmung durch kognitive Kontrolle aggressiver Impulse.

Suggestionsthese: Betrachtung von Gewalt führt zu sofortiger Nachahmung.

Stimulationsthese: Bei vorausgegangener Frustration führt die Betrachtung von Gewalt zu Aggression.

Die Erregungsthese: Betrachtung von Gewalt führt zu physiologischer Erregung.

Sozial-Kognitive Lerntheorie: Gewalt wird durch Betrachtung erlernt.

Kultivierungsthese: Bei gehäufter Betrachtung von Gewalt wird die Welt zunehmend als bedrohlich wahrgenommen.

Habitualisierungsthese: Gewalt führt zu Abstumpfung.

These der Wirkungslosigkeit: Betrachtung von Gewalt ist für die Entstehung von Aggressionen (zumindest was langfristige Effekte angeht) absolut bedeutungslos.

Später kann ich noch was zu Autoren schreiben und zur Frage was uns zur Betrachtung von Gewalt verleitet.

#11 Mitglied ist offline   bekay 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 12:31

Die berühmtesten Vertreter der Katharsisthese sind doch sicher Sigmund Freund und Konrad Lorenz, oder?

Was mir bei deiner Aufzählung auffällt, Außi, ist die Verbindung mit den ganz allgemeinen Gewalttheorien. Damit werden zwar theoretische Modelle der möglichen Wirkung medialer Gewalt gegeben, aber können sie auch die Faszination erklären? Es gibt ja bewusste Entscheidungen, mediale Gewalt zu konsumieren (z.B. bei jedem SAW-Teil ins Kino zu rennen) - aber da laufen ja die möglichen Prozesse, die durch deine Thesen abgesteckt sind, allerhöchstens unbewusst ab, wenn sie überhaupt ablaufen. Niemand denkt sich ja "Ich geh mal wieder ein paar Triebe reduzieren" ... ich mein das jetzt nicht flapsig, sondern ich frage mich auch über die bewussten Prozesse. Steht die Suche nach einer extremen Erfahrung im Vordergrund, der soziale Zwang einer Subkultur etc.?

#12 Mitglied ist offline   Der Außenseiter 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 18:42

Hier ist ein kurzer Abriss über die Katharsis- und die Inhibitionsthese nachzulesen.

http://www.hdm-stutt...nwirkung_brunst

#13 Mitglied ist offline   Der Außenseiter 

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Geschrieben 15. Juni 2009, 19:01

Beitrag anzeigenbekay sagte am 15.06.2009, 13:31:

Steht die Suche nach einer extremen Erfahrung im Vordergrund, der soziale Zwang einer Subkultur etc.?

Ja, sicher. Nun ist es natürlich so, dass die bewussten Prozesse aus den unbewussten entstehen. Das bedeutet, dass sowieso schon ein höchst komplexes Zusammenspiel aus genuinen und prägenden Umständen dafür sorgen, dass bestimmte Menschen eher eine Neigung zu gewalthaltigen Inhalten haben als andere.

Folgende Gruppen werden von gewalthaltigen Inhalten besonders angezogen:

- Männer
- in ihrer Aggressivität auffällige Personen
- extravertierte Personen
- Personen mit hohen Sensation-Seeking-Tendenzen
- Personen auf der Suche nach sozialer Identität
- Personen, die sozial isoliert oder emotional unsicher sind
- Personen mit einem übermäßigem Drang nach Gerechtigkeit bzw. ihrer Darstellung
- Personen, die sich emotional besonders gut von dargestellter Gewalt distanzieren können

Den neuropsychologischen Aspekt dabei außer Acht zu lassen, wie das weiter oben gefordert wurde, ist dabei natürlich nicht möglich. Das behavioral Activation System (führt zu Annäherung im Verhalten), das behavioral Inhibition System (führt zum Stop, Verhaltenshemmung) und das Kampf-Flucht-System im amygdalen Bereich sind bei der Konfrontation mit gewalthaltigen Inhalten einfach zu wichtig für Kontrolle unserer bei Betrachtung ausgelösten Emotionen. Der Wunsch eben diese unangenehmen Empfindungen zu kontrollieren, ist bspw. ein faszinierender Reizaspekt bei der Betrachtung von Gewalt o.ä. Wird aber auch von einigen der oben genannten Gruppen gut abgedeckt.

Ich suche in meinen digitalen Unterlagen immer noch nach einer Literaturliste, da ich keine Lust habe, dass alles aufzuschreiben.

#14 Mitglied ist offline   Der Außenseiter 

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Geschrieben 16. Juni 2009, 11:39

Zur genaueren Erklärung meiner obigen Ausführung und der genannten Thesen/Theorien sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass es eine beim Menschen flächendeckene "Faszination von Gewalt" gar nicht gibt. Viele Menschen, insbesondere Frauen, haben höchstens in der Adoleszenz ein gesteigertes Bedürfnis Gewaltdarstellungen zu sehen, da hier der Sensation-Seeking-Effekt höher ist als bei Erwachsenen. Für eine wirklich detaillierte Darstellung von Gewalt interessieren sich statistisch eher weniger Menschen. Natürlich gibt es soziologische Phänomene, dass die Gesellschaft zu bestimmten Zeiten ein gesteigertes Interesse daran hat, aber das liegt dann an vielen komplex ineinandergreifenden Variablen (Krieg, Arbeitslosigkeit, Verelendung oder deren Kolportierung in den Medien) und nicht an einer beim Menschen grundsätzlichen Faszination von Gewalt.
Vor allem im zunehmenden Alter wollen Erwachsene (Ausnahmen bilden die oben genannten Gruppen) eher Sanitized -Violence-Angebote sehen, wo Gewalt verrationalisiert werden kann und sich an dramaturgisch und narrativ notwendige Inhalte koppelt. Der Grund, warum bei gewaltorientierten Nachrichten der Zuschauer aufmerksamer wird, hängt auch mehr mit Aspekten der Befürchtung das eigene Leben könnte gefährdet werden zusammen. Darum interessieren sich Menschen auch mehr dafür, wenn über einen Mord in ihrer Nachbarschaft berichtet wird, als über ein Massensterben in Peru. Eine Taktik, die zur Meinungsmache vom Privatfernsehen medientechnisch geschickt ausgenutzt wird. Ich erinnere mich noch an das Motto von RTL-Aktuell Ende der 1980er Jahre: "Wir bringen Nachrichten, die sie wirklich interessieren!"

#15 Mitglied ist offline   Der Außenseiter 

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Geschrieben 17. Juni 2009, 11:14

Slater, M. D., Henry, K. L., Swaim, R. C., & Cardador, J. (2004). Vulnerable teens, vulnerable times: How sensation-seeking, alienation, and victimization
moderate the violent media content-aggressiveness relation. Communications Research, 31, 642-668.

Anderson, C.A. & Bushman, B.J. (2002). Human Aggression. Annual Review of Psychology, 53: 27-51.

Ein Klassiker:

Bandura, A. (1986). Social foundations of thought and action: A social cognitive theory. Englewood Cliffs, NJ: Prentice-Hall.

Ene Studie:

http://opus.kobv.de/...texte/2006/773/

Mit dem Phänomen des "infantilen Sadismus", der wohl der "Faszination von Gewalt" am nächsten kommen kann (wenn einen tatsächlich genuine Mechanismen interessieren), kann man sich eher nur auf psychoanalytischer bzw. therapeutischer Ebene beschäftigen.

Eine schöne Zusammenfassung über die evolutionspsychologische Medientheorie gibt es hier.

Da sich Dead Wall Reveries nicht mehr gemeldet hat, fürchte ich allerdings, dass meine Vorschläge alle zu hard-science sind. Ich bin wohl schon zum Fachidioten geworden. :wacko:

#16 Mitglied ist offline   bekay 

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Geschrieben 17. Juni 2009, 11:29

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 17.06.2009, 12:14:

Slater, M. D., Henry, K. L., Swaim, R. C., & Cardador, J. (2004). Vulnerable teens, vulnerable times: How sensation-seeking, alienation, and victimization moderate the violent media content-aggressiveness relation. Communications Research, 31, 642-668.

Den Text gibt es interessanterweise hier relativ unversehrt nachzulesen: http://www.allacadem...4/p112444-1.php (man muss mit der Firefox-interen Zoom-Funktion nur ein wenig vergrößern.)

Und: Ich lese mit. :doc: (Bloß mitkommen tue ich nicht! :wacko: )

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 15.06.2009, 20:01:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 15.06.2009, 13:31:

Steht die Suche nach einer extremen Erfahrung im Vordergrund, der soziale Zwang einer Subkultur etc.?

Ja, sicher. Nun ist es natürlich so, dass die bewussten Prozesse aus den unbewussten entstehen. Das bedeutet, dass sowieso schon ein höchst komplexes Zusammenspiel aus genuinen und prägenden Umständen dafür sorgen, dass bestimmte Menschen eher eine Neigung zu gewalthaltigen Inhalten haben als andere.

Ich wusste, dass du das sagen würdest.

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 15.06.2009, 20:01:

Folgende Gruppen werden von gewalthaltigen Inhalten besonders angezogen:

- Personen mit einem übermäßigem Drang nach Gerechtigkeit bzw. ihrer Darstellung

Interessant... Wieso das? Denn Darstellungen von Gewalt beinhalten doch nicht automatisch einen retributiven Aspekt.

#17 Mitglied ist offline   Dead Wall Reveries 

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Geschrieben 17. Juni 2009, 22:31

Ich bin wirklich dankbar, daß es dieses Forum gibt, in dem wissende Menschen ihre Zeit opfern, um neugierigen Menschen wie mir weiterzuhelfen. Herzlichsten Dank an euch!

Sorry, aber ich melde mich jetzt erst, weil ich wenig Freizeit habe. Mir kann es eigentlich gar nicht hard-science genug sein, d.h. ich verstehe darunter nur Positives.

Ich bin im Netz auch auf ein Buch gestoßen, das ich nur erwähnt haben will, weil es das Thema wortwörtlich im Titel trägt: "Motive für den Horrorkonsum: Die Rezeption angstauslösender Medieninhalte" von einer gewissen Inga T. Kukula, der dazu leider nur 50 Seiten eingefallen sind (die aber 50 Euro kosten).

Stay tuned!
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#18 Mitglied ist offline   bekay 

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Geschrieben 23. Juni 2009, 08:56

Hab noch einen Text gefunden:

Dagmar Krebs: Gewalt und Pornographie im Fernsehen - Verführung oder Therapie? In: Merten, Schmidt, Weischenberg (Hrsg.): Medien und Kommunikation. Ein Lehrbuch. Opladen 1994. S. 352-376.

#19 Mitglied ist offline   Nixer 

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Geschrieben 01. Juli 2009, 12:32

Sehr zu empfehlen ist auch das Buch von Stephen Prince: "Savage Cinema: Sam Peckinpah and the Rise of Ultraviolent Movies". Versucht eine Art Brückenschlag zwischen Empirik und Hermeneutik. Auch ein Stück Aufarbeitung amerikanischer Filmgeschichte.

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