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In meinem Herzen haben viele Filme Platz 2.0





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DELTA FORCE COMMANDO (Pierluigi Ciriaci/I 1988)



Zitat entfällt.

Delta Force Commando ~ I 1988
Directed By: Pierluigi Ciriaci

Nachdem eine Terroristen-Abordnung in seinen puertoricanischen Militärstützpunkt eingedrungen ist, einen Nuklearsprengkopf geraubt und seine hochschwangere Frau (Emy Valentino) erschossen hat, sinnt der Ex-Delta-Force-Kämpfer Tony Turner (Brett Baxter Clark) auf blutige Rache. Mit der zunächst unfreiwilligen Unterstützung des genervten Elite-Piloten Beck (Fred Williamson) verfolgt Turner die Politgangster bis in ihr Versteck in Nicaragua, legt sich mit den Sandinisten an und bekommt am Ende, mit der inoffiziellen Hilfe seines früheren Vorgesetzten (Bo Svenson) seine verdiente Vergeltung.

Trotz einiger Sparmaßnahmen überraschend sauber inszenierter Ballerspaß aus wohlfeiler, italienischer Fertigung, der durch seine zahlreichen, pittoresk ins Bild gesetzten Explosionen geradezu unirdisch zu leuchten scheint. Ciriaci bietet eine formidable Italoploitation-Besetzung auf; neben dem zwischenzeitlich in Italien gestrandeten Brett Baxter Clark sind das die erwähnten Standards Williamson und Svenson und Mark Gregory, der als psychotischer Oberterrorist mit zierender Mundwinkelnarbe eine überaus gute Figur macht und beweist, dass er zu seinen aktiven Zeiten wesentlich öfter als Bösewicht hätte eingesetzt werden sollen. "Delta Force Commando" gefällt formal durch eine knallige Farbdramaturgie, die mit ihren Dämmerungsszenarien Einiges von der US-Action-Ästhetik der kommenden Dekade antizipiert und inhaltlich durch seine himmelschreiende Naivität, die jedoch ausnahmsweise mal nicht das angebrannte Schlachtfeld Vietnam bemüht. Williamson kommt außerdem durchweg ohne Kotzbalken aus, was dem kleinen Film einen zusätzlichen Sonderstatus sichert.

6/10

Nicaragua Terrorismus Atombombe Pierluigi Ciriaci Europloitation



Oh ja, der gehört auch zu meinen Lieblingen in der späten Italo-Phase. Liegt aber auch daran, dass ich den damals als Knirps als Original-VHS hatte, die ständig in der Klasse rumgereicht wurde. Da war auch ein Trailer zu FIREHOUSE... WIE DIE FEUERWEHR - WIR MACHEN ALLE NASS, den man natürlich unbedingt gesehen haben musste. :))
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An den kann ich mich leider nicht erinnern.
Mir ist bei der Betrachtung der Marketing-DVD allerdings aufgefallen, dass die Farbkontraste manchmal immens übersteigert wirken. Das kam mir auch "neu" vor, und ich bin mir nicht sicher, ob es in dieser Form von Haus aus intendiert ist.
Vielleicht hat der gute Herr Krekel beim Authoring auch einfach ein bisschen zuviel an den Fabreglern herumgespielt. Dem Film schadet das aber überhaupt nicht; im Gegenteil. Es unterstreicht noch seine "trippiness" und sieht einfach nur klasse aus.
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Dass mit den Farben, also ob das "von Hause aus" so sein soll, kann ich jetzt auch nicht sagen. Ich steuere meistens dagegen, wenn mir die Farben zu blass oder zu knallig sind, aber Du wirst wohl schon recht haben, dass der Krekel da dran gedreht haben wird. Wie immer eigentlich. Der Film kommt ja demnächst von Retrofilm noch mal raus, aber das wird wohl nur ein Repack sein.
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Ist ja häufig so bei diesen Hartbox-Labels. Kennst du eigentlich das Sequel und weißt, ob es sich lohnt? Ist mir bis dato entgangen.
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Das finde ich ziemlich langweilig. Soll ja inzwischen auch als DVD erschienen sein, aber das spielt größtenteils nur in einer Besenkammer. Und Richard Hatch wirkt etwas desinteressiert.
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Hmm, danke. Dann ist es vorläufig gestrichen :)
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