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Kurzkommentare 01-2014 - Filmforen.de

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Kurzkommentare 01-2014



96 Antworten in diesem Thema

#1 Ubaldo Terzani

    Reader discretion is advised, lan

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Geschrieben 01. Januar 2014, 15:29

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. Dezember 2013, 23:59:

1) Hier kommen alle Kurzurteile über gerade gesehene Filme rein, die man zwar mitteilen will, aber eben nicht in einem neuen Filmtagebuch-Eintrag oder Forenthema.

(2) Falls sich eine Diskussion aus einem solchen Urteil entwickeln sollte, behalten sich die Moderatoren das Recht vor, diese in einen eigenen Thread abzuspalten.

(3) Jeden Monatsanfang wird ein neuer Kurzkommentar-Thread mit dem Thementitel "Kurzkommentare [Monat] [Jahr]" erstellt. Jedes Mitglied darf dies machen, soweit es noch nicht geschehen ist. Wichtig ist dabei nur, diesen Text immer als ersten Beitrag einzufügen!

(4) Hier ist das Archiv der bisherigen Kurzkommentare.


#2 Ubaldo Terzani

    Reader discretion is advised, lan

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Geschrieben 01. Januar 2014, 15:32

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#3 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 01. Januar 2014, 18:33

Was ich am Film Mandela schon mal überhaupt nicht mag: Sie hatten den im Schrank und haben nur auf seinen Tod gewartet. Geier.

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#4 cribs

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Geschrieben 01. Januar 2014, 18:38

Carrie (2013): mehrmals begonnen, immer wieder dabei eingepennt. Ich erhoffte mehr, aber leider, leider- nichts, was mich in irgendeiner Art gereizt oder eingenommen hat.
Ein verspäteter Rachezug (sehr spät), erkannte Macht, die Einsatz findet- bla und blub.
Was mir im Gedächtnis verblieb ist, die eingekerkerte Haltung und das ständige Zurückhalten der Haarsträhnen, welche drohen, feine Gesichtszüge zu offenbaren. Es passt leider nicht zu ihr.

#5 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 01. Januar 2014, 18:49

Zwar technisch im vergangenen Jahr, aber wir sind ja hier nicht auf www.erbsenzähler.de:

Krakatit

Die Weltgeschichte als Fiebertraum eines modernen Dr. Faustus. Und das alles in überwältigende Schwarzweißbilder gepackt. Warum kann man heutzutage nicht mehr solch Leuchten in den Bilder kreieren?

Terror Train
Jamie Lee Vehikel, das mit David Copperfield protzen kann. Wenn sie den Zug besteigen, weiß man schon, daß die Drehbuchschreiber da nicht gut rauskommen werden.

Der Puppenmörder
Ein weiterer Blochfilm und ein Freddie Francis Film. Geht nicht hundertprozentig auf, aber vermittelt das Gefühl eines Giallo-Vorläufers. Die Handschuhe, der Wahnsinn, die Spieluhrmelodie, der Fetisch für Puppen.
Bizarrerweise waren die Namen der deutschen Figuren im Abspann verändert. Das Bildmaterial war wohl von einer deutsche Veröffentlichung, aber meine Tonspur war englisch. Weiß jemand, ob in der deutschen Synchro die Gräfin und ihr Sohn noch die von Sturms waren? Wenn nein, warum wurden sie umbenannt? Wurde etwa gar die ganze Geschichte im Dialog verändert, um von der WKII Thematik abzulenken?

The Lady and the monster
Die erste von drei Verfilmungen von Donovan's Brain über den telepathische Kontrollzwang, den das Gangstergehirn noch nach dessen Tode ausübt. Hier wird mehr Wert auf die moralischen Konflikte gelegt und der Film sieht vom Bild her arg nach Film noir aus. Erich von Strohheim und Richard Arlen sind super, Vera Ralston ist allerdings eine Lachnummer. Sie wirkt wie ein Roboter, der mit tschechischem Akzent durchs Bild stakst.

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#6 Ubaldo Terzani

    Reader discretion is advised, lan

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Geschrieben 02. Januar 2014, 20:41

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 01. Januar 2014, 18:33:

Was ich am Film Mandela schon mal überhaupt nicht mag: Sie hatten den im Schrank und haben nur auf seinen Tod gewartet. Geier.

das ist ja nicht verwerflich. meinetwegen hätte der film aber im schrank bleiben können

************


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#7 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 02. Januar 2014, 22:14

Beitrag anzeigenUbaldo Terzani sagte am 02. Januar 2014, 20:41:

das ist ja nicht verwerflich. meinetwegen hätte der film aber im schrank bleiben können

Also auch noch gerupfte Geier. Umso schlimmer.

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#8 Noruberuto

    Die mise en scène war wirklich schön!

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Geschrieben 03. Januar 2014, 09:07

Trance // Danny Boyle // GB 2013

Wendungsreiche, visuell bestechende bis berauschende Umsetzung eines Kunstraubs. (Falsche) Erinnerungen, Sehnsüchte, Wahrheit und Kunst, Wahn und Sinn. Wie so oft: nichts ist so, wie es zunächst scheint. Protagonisten und Antagonistenrollen verschieben sich. Es gibt keine klare Richtung, kein oben und unten. Der Rahmen ist leer.

#9 Smergo

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Geschrieben 03. Januar 2014, 11:04

DER POSTMEISTER (Deutschland 1940, Gustav Ucicky)

Oha, der Film hat mich positiv überrascht. Einer der besten Film aller NS-Produktionen, die ich kenne. Basierend auf einer Geschichte von Alexander Puschkin wurde DER POSTMEISTER während der kurzen Zeit des Nichtangriffspaktes zwischen Deutschland und der Sowjetunion produziert. (Übrigens hatte diese politische Entwicklung auch bizarre Auswirkungen auf so manchen Film. So wurde etwa der erfolgreiche anti-sowjetische Streifen WEISSE SKLAVEN von 1936 im Jahr 39 verboten, 41 dann aber erneut in die Kinos gebracht. Was sich das damalige Publikum angesichts des Freund/Feinbild hin-und-her wohl dachte?)
Aber es geht ja um den Postmeister: Heinrich George, auch in den miesesten Nazifilmen immer ein Lichtblick, leistet in der Titelrolle die mit Abstand beste Arbeit, die ich bisher von ihm gesehen habe. Er ist mal naiv und sensibel, mal jähzornig und mal ein fröhlich tanzender Bär - sein Spiel ist vielschichtig und einfühlend. Toll. Seine Tochter wird gespielt von Hilde Krahl (rrrr :kork: ), und sie ist ebenfalls sehr gut. Gustav Ucicky hatte ich bisher nicht als interessanten Regisseur auf dem Radar, kannte den Namen nur in Zusammenhang mit dem Propagandafilm HEIMAT (den ich vielleicht auch einmal sehen sollte, immerhin spielten mit Paula Wessely und Attila Hörbiger zwei große österreichische Publikumslieblinge mit. Ein Film, den sie später wohl lieber vergessen hätten).
Wie gesagt, DER POSTMEISTER ist deutlich besser als erwartet. Empfohlen.

#10 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 03. Januar 2014, 20:45

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#11 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 03. Januar 2014, 22:20

Wo ist die Benotung geblieben? :cry:
Vor einer Stunde war sie noch da. Und ich wollte mich bei dir herzlichst bedanken :(
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#12 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 04. Januar 2014, 02:24

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#13 The Critic

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Geschrieben 04. Januar 2014, 14:03

Barry McKenzie Holds His Own

Selten einen Film so voller Stereotype und Humor, der unter die Gürtellinie zielt, gesehen. Und das ist lustig. Wirklich. Habe zum ersten Mal verstanden, warum die Figur der Dame Edna so erpicht ist, einen britischeren Akzent als die BBC zu haben. Und die Sets sind fabulös. Allein, wie die australische Botschaft imaginiert wird, ist brilliant. Oh, und er hat auch filmtechnisch einiges zu bieten. Es gibt eine ausgedehnte Sequenz, wo eine Figur mit ihrem Zwillingsbruder kämpft, die beide von demselben Schauspieler dargestellt werden. Die Anschlüsse müssen eine Tortur gewesen sein.

Edith sagt: Die schönste Umschreibung für Kotzen war "Technicolor yawn".

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#14 The Critic

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Geschrieben 04. Januar 2014, 19:06

Haie am Todesriff

Einer der vielen Trittbrettfahrer von Der weiße Hai. Wirrer Plot wird von wirrer Kameraarbeit perfekt ergänzt. Die Auflösung ist bescheuert hoch drei.
Schlimmer noch: Der einzige Lichtblick, die phänomenalen Unterwasseraufnahmen mit den Haiangriffen, ist aus Tintorera geklaut. Wörtlich genommen - es sind die gleichen Aufnahmen, obwohl es kein Film von Cardona Jr. ist. Was auch erklärt, warum Andres Garcia genommen werden mußte, den man immerhin gerne in derlei Filmen sieht.

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#15 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 05. Januar 2014, 01:48

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#16 cribs

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Geschrieben 05. Januar 2014, 15:47

Liebe mich, wenn du dich traust.

Ein Spiel reizt das Leben- wird erträglich, interessanter, spannender.
Kinderträume bleiben wahr.
Die Liebe türmt sich auf, staut sich an- die Jahre ziehen dahin, jeder für sich, doch nie verbannt.
Sie bleiben lieblich- die Wege suchen einander.
Dramatisch, tragisch, schön- aber mich derzeit wenig packend.

#17 cribs

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Geschrieben 05. Januar 2014, 20:46

Tiger and Dragon

Ehrlich gesagt bin ich hingerissen, von dieser Beweglichkeit, Präzision, dem sanften Gleiten über Dächer, Wasser, in Bäumen und Räumen. Den Zauber einer Waffe, dem energischen Hingeben und Auslaugen im Kampf, die Stille und Leichtigkeit, mit der sich in höhere Sphären getanzt wird. Beeindruckend kunstvoll.

#18 The Critic

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Geschrieben 05. Januar 2014, 21:42

Das hört sich entschuldigend an, als ob Dir es unangenehm wäre, daß Dir der Film gefallen hat. :)

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#19 The Critic

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Geschrieben 05. Januar 2014, 21:56

The Crypt of the Vampire

Der deutsche Verleihtitel ist Ein Toter hing am Glockenseil. Aha. Daher hat also der Fulci seinen Titel. Insgesamt dann etwas langsam mit einigen unsinnigen Wendungen, aber nicht uninteressant mit seiner unterschwelligen lesbischen Warnung.

Up from the depths

Au wacka. Ich hoffe, Corman hat wenigstens Geld damit gemacht.

Captain Nemo and the Underwater City

Inszeniert im retrofuturistischen Design, als ob wir Zuschauer aus dem Viktorianischen Zeitalter wären. Wirkt andererseits wie ein Hollywood Musical aus den 30ern, nur ohne Musik. Nicht schlecht, wie die Geschichte mit ein wenig moralischer Motivation unterfüttert wird, ohne die Dominanz des Abenteuers zu untergraben.

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#20 cribs

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Geschrieben 06. Januar 2014, 00:28

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 05. Januar 2014, 21:42:

Das hört sich entschuldigend an, als ob Dir es unangenehm wäre, daß Dir der Film gefallen hat. :)

Ja, da hast du wohl recht. Ich wollte eigentlich einen Filmtagebucheintrag dazu tätigen, aber als ich schreiben wollte, fielen mir nur beeindruckend schwächelnde Freudeshymnen dazu ein, anstatt etwas reflektierter heran zu gehen . Daher nur dieser kurze Eintrag. Ein bisschen unangenehm war mir das schon. Aber es musste gesagt sein. :haeh: ;)

#21 jackIII

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Geschrieben 06. Januar 2014, 00:58

wow, ist HAPPY NEW YEAR scheiße. und der casting director gehört an meinen persönlichen pranger, da tummelt sich alles, was ich nicht gern sehe: sarah j. parker, til schweiger, hilary swank, zac efron, jessica biel... etc etc. wahnsinn.
genauso scheiße ist aber auch TERMINATOR SALVATION. pest vs cholera am späten abend.

#22 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 06. Januar 2014, 02:30

edit: sonst kann mich ja jemand ausfindig machen :scary:

#23 Short Cut

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Geschrieben 06. Januar 2014, 20:38

La vie d’Adèle – chapitres 1&2
(Blau ist eine warme Farbe)
2013
(Abdellatif Kechiche)
6/10

Nachdem hier und anderortens auch, solche Lobeshymnen geschwungen wurden, schnappte ich mir einen Freund, der eigentlich hoffte, dass dieser Kelch an ihm vorübergehen würde und ging gestern ins Kino.
Nach ca. 1,5 Stunden schaute ich zum ersten Mal auf die Uhr. Später alle halbe Stunde. Was ich echt selten im Kino mache.
Die größte Stärke besitzt der Film, wenn er mit seiner Adéle alleine ist. Léa Seydoux vermag es in der Tat die Leinwand zu füllen, was auch im Grunde den ganzen Film über geschieht. Die Kamera, wie sie sich in jede Pore ihres Gesichtes bort und ihr innerstes Offenbahr wird, lange Sequenzen ohne Schnitt. Nur sie und wir. Das ist toll. Leider wars das aber auch schon. Ansonsten habe ich einen Beziehungsfilm gesehen, der nicht wirklich etwas besonderes zu bieten hatte. Zwei kindliche Schauspielerinnen sind mir da zu wenig. Sicher, es ist eine lesbische Beziehung und es gibt viel Sex zu sehen, aber irgendwie möchte ich auch von einer interessanten Geschichte gepackt werden. Die gibt es hier leider nicht. Die Gefühle sind hier zwar endlos ausgebreitet, der Film will alles genau ablichten, nimmt sich viel zu viel Zeit in lapidaren Szenen wie die Party und überhaupt legt er nicht unbedingt wert auf ausgefeilte Dialoge. Der Film meint allein durch seine Hauptdarstellerinnen zu tragen, mich konnte das jedenfalls nicht überzeugen. Ich fand ihn teilweise sogar ausgesprochen langweilig.

Černý Petr
(Der schwarze Peter)
1964
(Milos Forman)
8/10

Das Spielfilm Debut von Milos Forman lief am Samstag im hiesigen Sprengel Kino in der DEFA Fassung. Nicht ganz so subversiv aber ebenso lustig wie sein Feuerwehrball ist dies ein FIlm, der in schönem, dokumentarischem Stil, der neuen tschechischen Welle der 60er, die Diskrepanz zwischen der Jugend und der älteren Generation aufzeigt. Die Erwachsenen vom alten Schlag haben merkwürdige Ideen und die Jugend weiß gar nicht wohin bei soviel Autorität. Ganz toll Jan Vostrcil als Peters Vater.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#24 Rieslingrübe

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Geschrieben 06. Januar 2014, 23:27

´


.........................,,,,,,,,..... Don Siegel revisited....




........................ Wie schon erwähnt: . Timothy Carey übertreibt zuweilen und verhält sich häufig taktisch unklug....




........................





........................ ....während Steve Cochran zwar auch oft forsch rangeht, die Situation aber meist noch rechtzeitig rettet....




.........................





...............................,,,,,,,,,,,,,................................................... Eingefügtes Bild




´

.......................

´
....... The past is never dead. It's not even past. . (William Faulkner)

#25 wowie

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Geschrieben 07. Januar 2014, 08:20

Beautiful Creatures
überraschend kreative und wertvolle dialoge, guter flow guter Altersdurchschnitt - Emma Thompson & Jeremy Irons schön extrovertiert zu sehen.
Irgendwo kitsch, irgendwo modernes Märchen das much besser ist als die meisten sonstigen teenie bombardierungen.
7,9

Upside Down
der wohl kitschigste und schlecht geschnittenste (gibts das wort) hochgalnz sci-fi film aller zeiten.
Ich weiß allerdings nicht ob es da noch nen anderen Cut gibt. Der film könnte locker 20-30 min länger gehen.
Denn das Drehbuch is gar nicht so schlecht als sci-fi märchen denk ich, aber der ablauf hier zieht irgendwie nicht. Schade!! Besonders da Sturgess und Dunst wirklich gut zusammen ... funktionieren.
6

Turbo
leichte Unterhaltung, schöne Charakter, schöne Animation, typen/mimiken sind genial gut, wenn auch Klischee, und ne wirklich hohe frequenz/dichte an guten einfällen und "zeichnungen"!!!
7,2

Numbers Station
und es geht doch noch. John Cusack in einer herrlichen Rolle. Hes so good as tragicomedy killer!!!
Gibt es auch nur wenige die soviel intimen Zynismus und Sehnsucht zeigen. Ne Komödie mit Cusack und Keener, das wär ne echt depressive angelegenheit.
Erste hälfte des Films is sehr gut, danach wirds etwas ... schwer zu sagen .... müsste man nochmal sehen.
Jdf schöne nummer ;)
7,8 so far, maybe more

Young Guns 1+ 2
hmm ja interessanter soundtrack :D
Kiefer Southerland in seiner vlt sympathischsten Rolle.
7,x

Round MIdnight
hab ich den schon gepostet, i dont know
is jdf ein toller film!!! Gutes Double Feature zu PARIS BLUES.
8,2
http://www.avaaz.org/ --- "the world in action" --- https://www.campact.de/ --- "Demokratie in Aktion"

#26 Settembrini

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Geschrieben 07. Januar 2014, 13:46

Ikiru ist ein ebenso bewegender wie meisterhafter Film, über den ich hier nicht viel sagen muß, weil es schon einen (etwas älteren) längeren Text in meinem Filmtagebuch gibt, den ich heute kaum anders schreiben würde. Ein einerseits kontemplatives Werk, das trotzdem eine beachtliche Bilderfülle vorzuweisen hat und sicher auch zu Kurosawas gesellschaftskritischsten Filmen gehört. Getragen wird der Film aber von den wunderbaren Takashi Shimura, der in der Kurosawa-Rezeption doch ziemlich im Schatten von Toshiro Mifune steht, was nicht so ganz gerecht ist.

#27 Ubaldo Terzani

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Geschrieben 07. Januar 2014, 16:53

Beitrag anzeigenShort Cut sagte am 06. Januar 2014, 20:38:

La vie d’Adèle – chapitres 1&2
(Blau ist eine warme Farbe)
2013
(Abdellatif Kechiche)
6/10

Nachdem hier und anderortens auch, solche Lobeshymnen geschwungen wurden, schnappte ich mir einen Freund, der eigentlich hoffte, dass dieser Kelch an ihm vorübergehen würde und ging gestern ins Kino.
Nach ca. 1,5 Stunden schaute ich zum ersten Mal auf die Uhr. Später alle halbe Stunde. Was ich echt selten im Kino mache.
Die größte Stärke besitzt der Film, wenn er mit seiner Adéle alleine ist. Léa Seydoux vermag es in der Tat die Leinwand zu füllen, was auch im Grunde den ganzen Film über geschieht. Die Kamera, wie sie sich in jede Pore ihres Gesichtes bort und ihr innerstes Offenbahr wird, lange Sequenzen ohne Schnitt. Nur sie und wir. Das ist toll. Leider wars das aber auch schon. Ansonsten habe ich einen Beziehungsfilm gesehen, der nicht wirklich etwas besonderes zu bieten hatte. Zwei kindliche Schauspielerinnen sind mir da zu wenig. Sicher, es ist eine lesbische Beziehung und es gibt viel Sex zu sehen, aber irgendwie möchte ich auch von einer interessanten Geschichte gepackt werden. Die gibt es hier leider nicht. Die Gefühle sind hier zwar endlos ausgebreitet, der Film will alles genau ablichten, nimmt sich viel zu viel Zeit in lapidaren Szenen wie die Party und überhaupt legt er nicht unbedingt wert auf ausgefeilte Dialoge. Der Film meint allein durch seine Hauptdarstellerinnen zu tragen, mich konnte das jedenfalls nicht überzeugen. Ich fand ihn teilweise sogar ausgesprochen langweilig.

ausgefeilte dialoge? man spricht im alltag nicht in ausgefeilten dialogen, weil man in spontanen, eventuell emotional aufwühlenden situationen gar keine zeit und geistige kraft hat, seine worte zurecht zu legen, sondern einfach instinktiv drauf los sprichst. willst du ausgefeilte dialoge, dann guck halt nen pathetischen amerikanischen mainstreamfilm. auch verstehe ich den vorwurf nicht, der film hätte keine interessante geschichte. hat er wohl. nur ist der film halt nicht klassisch erzählt, begnügt sich teilweise mit andeutungen und auslassungen, was aber seine stärke ist. bei dir liest es sich ja so als würde im film nichts über die figuren erzählt und keine konflikte ausgetragen. übrigens verwechselst du die beiden hauptdarstellerinnen, scheint mir.

#28 Short Cut

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Geschrieben 07. Januar 2014, 21:26

Zitat

ausgefeilte dialoge? man spricht im alltag nicht in ausgefeilten dialogen, weil man in spontanen, eventuell emotional aufwühlenden situationen gar keine zeit und geistige kraft hat, seine worte zurecht zu legen, sondern einfach instinktiv drauf los sprichst. willst du ausgefeilte dialoge, dann guck halt nen pathetischen amerikanischen mainstreamfilm.
Ausgefeilte Dialoge hab ich vielleicht auch nicht unbedingt erwartet, ist auch missverständlich, allerdings empfand ich die Auswälzung teils lapidarer Szenen, wie die Party, das Kunstgerede, das Spaghetti Essen als viel zu lang und ausführlich. Klar, Kechiche nimmt alles ganz genau unter die Lupe um die größer werdende Diskrepanz zwischen Adéle und Emma auch ja für jeden fühlbar zu machen. Überhaupt verlor ich ab dieser Szenerie fast komplett das Interesse an dem Film.
Stichwort Diskrepanz : Das finde ich widerum klug in diesem Film, das der Film mit Marivaux´s "La vie de Marianne" beginnt und dieser Roman im Prinzip im Film verwoben ist, da es auch dort um Diskrepanz geht. Um Gegensätze.

Zitat

auch verstehe ich den vorwurf nicht, der film hätte keine interessante geschichte. hat er wohl. nur ist der film halt nicht klassisch erzählt, begnügt sich teilweise mit andeutungen und auslassungen, was aber seine stärke ist.
Oh, der Film ist aber ganz klassisch erzählt. Strikt chronologisch. Das einzige was fehlt, sind die Texteinblendungen "ála soundsoviel Monate später". Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl irgendetwas zu vermissen. Als Stärke habe ich das nicht empfunden eher als Stil der dokumentarischen Sichtweise, die der Film einnimmt, immer ganz nah dran zu sein. Das war teilweise so lang, das ich dachte "Mann, jetzt mach doch mal n Punkt."

Zitat

bei dir liest es sich ja so als würde im film nichts über die figuren erzählt und keine konflikte ausgetragen.
Natürlich werden im Film Konflikte ausgetragen und der Film definiert sich ja fast nur über seine 2 Mädchen, wobei eigentlich nur über Adéle, da es ihre Sichtweise ist, die der Film einnimmt. Von Emma erfahren wir im Grunde nur über sie. Konflikte werden zu 90% innerlich ausgetragen, da es Adéles Konflikte sind, die wir sehen. Die inneren Konflikte sind auch toll dargestellt, was die äußeren angeht finde ich das doch sehr lapidar. Das sexuell verwirrte Mädchen, was zuerst von ihrer Clique ausgestossen wird, dann Liebe, Leidenschaft. Sie hat sich verliebt, vergnügt sich an Sex, findet sich aber in der homosexuellen Welt von Emma nicht so wirklich zurecht, empfindet Zufriedenheit in ihrem Beruf, sehnt sich nach ihresgleichen, Sex, Rausschmiss, Ende. Natürlich ist das auch recht subtil dargestellt aber gleichzeitig nehmen Szenen, die doch recht banal sind, einen Riesen Platz ein.

Zitat

übrigens verwechselst du die beiden hauptdarstellerinnen, scheint mir.
Stimmt ! Adéle ist nicht Léa Seydoux sondern Adéle Exarchopoulos, die den ganzen Film immer mit offenem Mund gezeigt wird :D

Glaube übrigens auch nicht, dass es weitere Kapitel geben wird. Nach der Schlammschlacht, die sich Regisseur und Hauptdarstellerinnen geliefert haben.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.

#29 Antoine Doinel

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Geschrieben 07. Januar 2014, 21:35

Über die Grenzen der Sprache.
Mir geht es ähnlich wie Ubaldo. Ich bin enttäuscht, wenn jemand einen von mir so hochgeschätzten Film wie
la vie d'Adele missfällt. Nun ist aber Short Cuts Einschätzung erstens natürlich zu respektieren und zweitens
auch nicht durch die bestechendsten Argumente zu ändern, denn sie beruht auf Gefühle, und nicht auf
Argumenten.



#30 Short Cut

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Geschrieben 07. Januar 2014, 22:25

Ich war ja, nach den Lobeshymnen die ihr so ausgeschüttet habt und die auch woanders zu lesen waren, selbst fast schon erschrocken, da ich mit sehr hohen Erwartungen in den Film gegangen bin. Ich fand den Film ja auch nicht abgrundtief schlecht, da soll man mich bitte nicht missverstehen. Nur las ich überall, dass der Film so dermaßen berührt und ins Herz trifft. Mir war der Film zum Ende hin einfach recht egal und das worauf er abzielt, nämlich das man mitempfindet und da sprechen wir definitiv über Gefühle, stellte sich zu 0,0 % ein. Wäre die Identitätsfindung von Adéle nicht, würde der Film eine sehr einfache Beziehungsgeschichte erzählen und das gestreckt, was ich sehr ermüdend fand.
Jeder Film schreibt Geschichte. Um Filmgeschichte zu verstehen muss man Film immer im geschichtlichen und natürlich im Genrespezifischen Kontext sehen. So ist das und nicht anders.





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