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Die Kinostarts vom 06. März - Filmforen.de

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Die Kinostarts vom 06. März


31 Antworten in diesem Thema

#1 Immo

    zombie

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  • Ort:Berlin

Geschrieben 06. März 2003, 12:31

Heute laufen folgende Filme an:
  • Solaris Steven Soderberghs Tarkowski-Remake mit George Clooney
  • Frida Salma Hayek als Frida Kahlo
  • Manhattan Love Story Wayne Wangs neuer Film mit Jennifer Lopez
  • Tortilla Soup US Komödie über einen Koch und seine Töchter
  • Martha...Martha französisches Drama
  • Final Destination 2 US-Teenie-Horrorfilm-Fortsetzung
Pressespiegel bei angelaufen.de

Welche Filme reizen Euch davon besonders? Welche müssen unbedingt so schnell wie möglich gesehen werden und warum? Welche werden auf später verschoben, welche sind überhaupt erst auf Video/DVD interessant? Welche Kritiken zu welchem Film sind die schönsten? Welche Filme waren enttäuschend, welche müssen unbedingt bei Erscheinen auf DVD ins heimische Regal? Welche habt ihr vielleicht schon gesehen (Festival/Sneak/etc.)? Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Name your own fucking question! :)

Was haltet ihr davon aus solche Threads, die das aktuelle Kinogeschehen reflektieren, eine Tradition werden zu lassen? :) Ich fände das super! :) :)

Cheers,
IMMO

PS: Keine Angst, ich schreib auch noch was dazu - ich brauch nur erstmal 'nen kleinen Moment Zeit! ;)

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#2 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 06. März 2003, 12:34

Ich guck Solaris ... wenn es die Zeit zulässt.

maX

#3 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 06. März 2003, 12:47

1. ich werde mir frida anschauen...die holde weiblichkeit will es so :)

2. solaris interessiert mich, ebenso wie the ring, überhaupt nicht, diese art von remakes entstehen aus purer ignoranz gegenüber dem internationalen film. außerdem hat soderbergh traffic verbrochen.

3. ich wäre sehr für eine solche tradition

4. ich warte vor allem auf diesen: http://www.city-of-god.de/ obwohl ich durch die kritik eines prolligen idioten namens pavlovic, welcher schuld daran ist, dass ich mir so schnell keine steadycam mehr kaufen werde, darauf aufmerksam wurde.

#4 Immo

    zombie

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Geschrieben 06. März 2003, 14:17

Da ich SOLARIS bereits auf der Berlinale gesehen habe, ist der bei mir nicht mehr ganz so wichtig - werde ihn aber definitiv wohl nochmal ansehen. Auch wenn ich beim Verlassen des Saals nun nicht wusste, ob ich jetzt vollkommen begeistert oder enttäuscht bin, hat sich das ganze mittlerweile zur großen Begeisterung gewandelt. :) Der Film ist vor allem intelligent inszeniert, und zieht mit seinem meditativen Score und den wunderbar ästhetischen Bildern in einen hypnotischen Bann. Man kann sich den Film natürlich auch ganz bewusst madig reden wollen und alle 30 Sekunden auf den Tarkowskij-Film oder das Lem-Buch verweisen - fragliche Methode, meiner Meinung nach. Der Film teilt mit beiden eine gewisse Grundessenz, ist aber ansonsten auch fernab jener Vorlagen autonom.

Dann interessiert mich da noch FRIDA, nicht nur, weil der für viele Oscars nominiert wurde, sondern auch weil ich die Geschichte recht interessant finde, die Kritik in epd auf vieles hoffen lässt und weil ich vor kurzem den Debutfilm von Julie Taymor, TITUS, gesehen habe, der mich, man kann es im Filmtagebuch nachlesen, doch recht zu begeistern wusste. Außerdem habe ich ein Herz für langjährige Herzensprojekte und lasse mich von der Begeisterung für den Stoff, die solchen Werken nicht selten mit jeder Einstellung innewohnt, einfach gerne anstecken. Ich verspreche mir von FRIDA also vor allem einen ästhetischen wie narrativ interessanten Film.

TORTILLA SOUP wäre ebenfalls ein Film für mich, da der aber bereits im Drom als Import-VHS im Verleih steht, werde ich ihn mir wohl einfach mal die nächsten Tage ausleihen und zuhause begutachten. Wäre eh nur ein "ferner liefen".

MANHATTAN LOVE STORY wäre wegen Wayne Wang (Smoke, Blue In The Face) wohl sehr interessant, aber wenn ich ehrlich bin, schreckt mich J.Lo (so gut ich sie auch in THE CELL fand) etwas ab, von der Geschichte ganz zu schweigen. Was ich so bislang an Sneak-Berichten im Web lesen konnte, hat mich dahingehend ncoh etwas bestärkt. Wird wohl mal irgendwann auf DVD nachgeholt werden, wenn überhaupt. Der grauenhafte Trailer tat sein übriges.

Zu MARTHA... MARTHA habe ich noch gar nüscht gelesen und FINAL DESTINATION 2 interessiert mich ca. gar nicht. Solche Filme wie FD2 schaue ich mir eh lieber billig irgendwann mal zuhause an, für einen Kinogang reizen mich Teenie-Horrorfilme nun wirklich gar nicht!

@Ippolit

Ja, City Of God scheint mir recht vielversprechend zu sein. Allein - er läuft doch gar nicht heute an! ;) :)

Für eine solche Traditon wäre ich auch, der Übersicht halber schlage ich aber wirklich vor, bei den jeweils aktuellen Starts zu bleiben. Könnte so eine Art "Filmtagebuch-Laberecke" werden oder so :) Ich würde auch, wenn das die Mods von angelaufen nicht tun wollen, wöchentlich am Donnerstag einen entsprechenden Thread eröffnen :) Vielleicht hat man bei angelaufen.de dann ja Lust in der Übersicht diesen Thread zu verlinken?? :)


Cheers,
IMMO

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#5 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 06. März 2003, 14:42

Immo sagte am 06.03.2003, 14:17:

@Ippolit

Ja, City Of God scheint mir recht vielversprechend zu sein. Allein - er läuft doch gar nicht heute an! ;) :)

du solltest ein buch daraus machen: "immo als erzieher" :rolleyes:

beim stichwort filmtagebuch-laberecke sei angemerkt, dass ich mir in dem bereich onehin etwas mehr interaktion wünschen würde...nicht nur, was aktuelle filme anbelangt.

#6 Immo

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Geschrieben 06. März 2003, 15:38

Ippolit sagte am 06.03.2003, 13:42:

Immo sagte am 06.03.2003, 14:17:

@Ippolit

beim stichwort filmtagebuch-laberecke sei angemerkt, dass ich mir in dem bereich onehin etwas mehr interaktion wünschen würde...nicht nur, was aktuelle filme anbelangt.

"this is not about discussion, baby" :D

Aber Du kannst ja gerne passende Threads dazu eröffnen - hast Du mit ICHI ja bereits gemacht! Hat sicher keiner was dagegen, nur "innerhalb des Tagebuchs" fände ich es etwas unpassend. :)

Grüße,
Immo

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#7 Immo

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Geschrieben 06. März 2003, 15:39

...übrigens "City Of God" - in dieser Minute hat mich eine Pressemitteilung von Constantin erreicht: der Termin wurde vom 22. auf den 08. Mai vorverlegt! Super! :) :) :)

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#8 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 06. März 2003, 16:05

Immo sagte am 06.03.2003, 15:38:

"this is not about discussion, baby" :D

Aber Du kannst ja gerne passende Threads dazu eröffnen - hast Du mit ICHI ja bereits gemacht! Hat sicher keiner was dagegen, nur "innerhalb des Tagebuchs" fände ich es etwas unpassend. :)

Grüße,
Immo
innerhalb des tagebuches natürlich nicht...es ist nur so, dass im f-lm bereich eine solche laberecke fehlt, weshalb ich auch auf jump-cut ausgewichen bin- und keine sorge, dass werde ich auch weiterhin tun ;)

das mit city of god freut mich allerdings :)

#9 Immo

    zombie

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Geschrieben 06. März 2003, 16:17

Ja, lass' Dich nicht aufhalten - so war mein Posting ja auch nicht gemeint.


Aber nun wieder zurück zum eigentlichen Thema... Kino, 6. März - anyone?

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#10 kørken

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Geschrieben 06. März 2003, 20:49

1. Solaris - weil ich den Tarkovskij Film für gnadenlos überschätzt halte und es dem Thema eigentlich nur gut tun kann wenn dieser Metaphysik-Nonsens rausfällt. Werde versuchen das Buch bis Dienstag gelesen zu haben :P
2. Martha..Martha - weil Sandra Veysset schon in GIBT ES ZU WEIHNACHTEN SCHNEE bewiesen hat, dass Einfachheit Trumpf ist.

3. FRIDA + Co interessieren mich nicht die Bohne

#11 kørken

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Geschrieben 06. März 2003, 21:04

Da man in Dortmund ja immer ein wenig auf die kopienschwachen Filme warten muss, wird es bei mir diese Woche wohl THE DANCER UPSTAIRS und SOLARIS geben..eventuell auch noch ABOUT SCHMIDT.

#12 kørken

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Geschrieben 06. März 2003, 21:35

http://forum.dvd-inside.de/showthread.php?...&threadid=52173 :-E

#13 knoerer

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Geschrieben 07. März 2003, 08:47

Martha...Martha ist grandios. Noch viel trauriger als "Weihnachten...Schnee" (tippfaul heute morgen). Und rätselhafter. )Auch der "Victor"zwischendrin, offiziell in Deutschland, glaube ich, gar nicht am Start, war sehr schön.)

(Jump-Cut-Kritik zu Martha)

#14 Seberg

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Geschrieben 08. März 2003, 09:58

4. ich warte vor allem auf diesen: http://www.city-of-god.de/ obwohl ich durch die kritik eines prolligen idioten namens pavlovic, welcher schuld daran ist, dass ich mir so schnell keine steadycam mehr kaufen werde, darauf aufmerksam wurde.


Hallo Ippolit ,

Warum ist denn der MilanPavlovic ein prolliger Idiot ?!
Weil er den Krausser vorgeführt hat ?! Das hat der doch selber besorgt, oder hast Du Dich über das selten dämliche Cannes-Tgb. geärgert, besonders über die Briefe aus Cannes an den Waisen-
jungen in Afrika, so wie es mir angesichts dieser blasierten Idiotie
ergangen ist ?!
Ich frage deshalb nach, weil Du im Inside Forum noch das Magazin
dafür gerühmt hast, wie es versucht den Begriff FILMKRITIK auf
eine andere Art zu definieren. Ich muss Dir ehrlich sagen, dass ich
ein Heft , was AMELIE abfeiert, wie es vor einem Jahr geschah,
oder den Herausgeber(Pavlovic) der Spielberg für einen wichtigen
Künstler(besonders PRIVATERYAN und SCHINDLERSLIST)hält, oder das der ignorante, eitle und auch eingebildete (worauf nur ??!!)
Tykwer in einem '30seitigen' Gespräch über den Film der 90er
seiner beschränkten Auffassung von KINO überhaupt frönen darf,
schon immer mit der bekannten Prise Salz genossen habe.
Dennoch halte ich das STEADYCAM für lesenswert, selbst die Texte
des Herausgebers, wenn er sich auch im letzten Heft übernommen
hat, die von Tykwer ( siehe Erguss zu der EXORCIST ) sind für alle
Zeit ausgenommen!

Also, ich hoffe Du erklärst es mir.


P.S. Ich finde VIVALAMUERTE erschreckend , klar, vor allem ent-
täuschend, öde und absolut talentfrei.
Nicht eine Spur, oder ein Hauch des manisch, inspirierten,in-
telligenten,den Kopf befreienden Kino von JODOROWSKY.
" ... von den Werten, die Ihr unvergütet schafft, die Mittel abgezweigt
werden, mit denen man euch überflüssig macht, Genossen,
wie wollt Ihr das länger verwinden ??!! "

#15 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 08. März 2003, 11:46

Warum ist denn der MilanPavlovic ein prolliger Idiot ?!


Hallo Cimino

In diesem teil seines cannes berichtes stellt er sich als stammtisch idioten, george lucas-sklaven und regionalpatrioten blos:

“Der attacke der klonkrieger keinen wirklich guten film (er ist ok, aber mindestens eine galaxie entfernt von the empire strikes back) (...)Gestern abend, als wir uns in einer französischen sportsbar trafen (...) natürlich wäre das in den beiden letzten jahren nicht möglich gewesen, weil die filmkritiker-szene überflutet ist mit anhängern von bayern münchen. Aber erstens oberbayer(...)und zweitens waren die blöden bayern(...)wenns hart auf hart kommt versagen die pillenkicker des werksclubs.”

Folgende bemerkung über woody allen:

“besonders die eklige tendenz von allen, sich hübsche junge schauspielerinnen zu fischen, die er küssen und von denen er sich anhimmeln lassen kann, sorgte für allgemeine übelkeitsanfälle.”

Ist angesichts seiner heiligsprechung von roman polanski nicht nur verwerflich, sondern auch total verlogen.

Und wenn du mir jetzt noch sagst, dass er als herausgeber an diesem grauenhaften, rassistischen wm-bericht schuld ist, habe ich noch einen grund mehr, diesen menschen zu verachten.

Da scheinen wir anderer meinung zu sein, doch der liebesbrief an amelie hat mich damals sehr berührt, vor allem weil er das feeling des films zu vermitteln weis...ich halte die klassische inhaltsangabe bzw. personenbeschreibung für ein ungenügendes mittel um einen film zu beschreiben. filme erzählen nicht, sondern fangen momente ein. in besagtem liebesbrief an amelie oder der royal tenenbaums kritik ist es, meiner meinung nach gelungen, etwas von diesen momenten zu vermitteln. ob die verwandlung von filmkritikern in dichter ein zukunftsträchtiges modell ist, will ich mal in frage stellen, aber der normale zuschauer könnte damit wohl mehr anfangen, als mit der klassischen deutschen filmkritik. in amerika zumindest, scheint kurzprosa in der filmkritik gefragt zu sein: http://www.suntimes.com/ebert/ebert_review.../08/080301.html

PS: tykwer darf sich wegen mir gerne blossstellen, den mist zu lesen ist allemal amüsanter als seine filme anzuschauen ;)

#16 Immo

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Geschrieben 08. März 2003, 11:53

...kleiner Hinweis: wir haben ein QUOTE-Funktion, das macht alles ein wenig übersichtlicher! ;) :)

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#17 Seberg

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Geschrieben 08. März 2003, 12:45

Hallo Ippolit,

Erst einmal Danke für die rasche, ausführliche Antwort.

Ja, klare Angelegenheit, AMELIE finde ich SCHEISSE !!!

Der Beitrag in besagtem Heft ist lächerlich und verkörpert viel von dem
was ich überhaupt nicht ab kann, am meisten: KITSCH ! Er ist, in meinen Augen,
auch nicht allzu originell geschrieben und zeugt nur von der Phantasie-
losigkeit des Verfassers. Geschenkt !

Den TENENBAUM Text mag ich dagegen sehr, wie überhaupt bisher alles von Thomas Schultze
( das einzige, was ich ich ihm übel nehme ist, dass er AMELIE zusammen mit AUDITION listet, sei's drum ).

Deinen Zorn angesichts des WM-Textes, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, es sind unglaublich schöne
Spitzen drin, die nie in der SZ abgedruckt wurden, gegenüber Meyer-Vorfelder und dem DFB. In der Zeit
wurde der Text dort gekürzt im Sportteil abgedruckt. Phillip Selldorf ist genau wie Milan Pavlovic, Redakteur bei
der SZ, Ressort Sport.
Dass Du da Rassismus findest wundert mich sehr, ein wenig übertrieben, aber bitte schön.

So viel Aufregung wegen ein klein wenig Ironie gegenüber Woody Allen ??!!

Schade eigentlich, dass Du Dich nicht ereifern kannst bezüglich der Dummheit eines deutschen, wohl-
situierten Journalisten, der einen Film mit JACKNICHOLSON sieht, und einen französischen 'Schocker',
beides auf eine alles andere als intelligente Art und Weise in seinem sehr gelangweiltem Tagebuch verwurstet
dies für unglaublich originell hält. Ich finde er hat sich genug geoutet, dass er glaubt, ein Waisenjunge
in Afrika hätte Interesse an dem verblasenen Geschehen an der COTEDAZUR.
Das ist etwas, was mich total ankotzt, genau, wie dieses lächerliche Plakat zum 11.9.2001 in eben dem
Rückblick zu diesem Jahr und auch typisch für den Hollywoodphilen KitschKopf Pavlovic.

Dennoch, ich halte ich ihn für naiv und weltfremd, das sieht man an seinen cineastischen Vorlieben jedes Jahr,
aber nicht für verlogen. Ich wundere mich, dass Du den WM-Text überhaupt gelesen hast, war Fussball nicht
die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln ??!!

Na ja, Tykwer , der ewige Budenzauber ohne Seele .......................
" ... von den Werten, die Ihr unvergütet schafft, die Mittel abgezweigt
werden, mit denen man euch überflüssig macht, Genossen,
wie wollt Ihr das länger verwinden ??!! "

#18 StephenDedalus

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Geschrieben 08. März 2003, 15:03

Hallo Cimino


da ich mich nicht ein weiteres mal durch den ganzen text quälen wollte, fehlen in meiner aufzählung einige punkte...wie der unsinn über irreversible, wobei ich von den deutschen kritikern (mit einer ausnahme) nichts anderes erwartet habe und das geschwätz über david lynch, womit er sich auf eine stufe mit frank trebbin legte.

meine meinung über menschen, die sich mit fussball oder sport im allgemeinen beschäftigen, den sportteil lesen, bier trinken, sich in sportbars zum saufen treffen und über den ganzen mist auch noch einen artikel schreiben, in dem sie einen filmschaffenden als eklig bezeichnen, behalte ich lieber für mich.

#19 StephenDedalus

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Geschrieben 08. März 2003, 15:13

Immo sagte am 06.03.2003, 16:17:

Aber nun wieder zurück zum eigentlichen Thema... Kino, 6. März - anyone?
meine meinung zu frida findet sich im filmtagebuch...es bleibt der ärger über salmas an einen belanglosen film vergeudete leidenschaft :(

#20 Immo

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Geschrieben 08. März 2003, 20:30

Ippolit sagte am 08.03.2003, 14:13:

Immo sagte am 06.03.2003, 16:17:

Aber nun wieder zurück zum eigentlichen Thema... Kino, 6. März - anyone?
meine meinung zu frida findet sich im filmtagebuch...es bleibt der ärger über salmas an einen belanglosen film vergeudete leidenschaft :(
Vielleicht bin ich zu nachsichtig, vielleicht lasse ich mich einfach zu leicht begeistern, vielleicht bin ich auch einfach anspruchslos, aber mir hat FRIDA (ich komme gerade aus dem Kino) wirklich gut gefallen. Kein "Lieblingsfilm", vielleicht auch nicht notgedrungen einer der ganz wichtigen Filme des Jahres, beileibe wohl auch kein "soon-to-be"-Klassiker, einfach nur ein schön anzusehender Film über das Leben, die Liebe, die Leidenschaft. Also über Kunst - ganz klar! :)

Immerhin: uns kamen im gleichen Moment Tränen in die Augen. :)

Und dass der Film die Bilder als Lebensquell nicht thematisiere, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Immer wieder rücken doch die eigentümlichen "Bild/Film-verschiebungen" in die Inszenierung, unterbrechen den "innerfilmischen Realismus" und brechen Fridas Schicksal in der Kunst. Ich denke schon, dass diese "Filmornamente" von jener tiefen Verwurzelung Fridas in der Kunst erzählen (zumindest erzählte es das für mich :) ).

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#21 StephenDedalus

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Geschrieben 08. März 2003, 20:49

Immo sagte am 08.03.2003, 20:30:

Und dass der Film die Bilder als Lebensquell nicht thematisiere, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Immer wieder rücken doch die eigentümlichen "Bild/Film-verschiebungen" in die Inszenierung, unterbrechen den "innerfilmischen Realismus" und brechen Fridas Schicksal in der Kunst. Ich denke schon, dass diese "Filmornamente" von jener tiefen Verwurzelung Fridas in der Kunst erzählen (zumindest erzählte es das für mich :) ).
es gibt wirklich wundervolle, "malerische" szenen wie z.b. den unfall, bei dem frida im goldstaub unter oder während der letzten szene in flammen aufgeht.
allerdings ist z.b. die king kong bzw. new york sequenz ziemlich daneben.

was mich störte, war der hermann hesse-effekt: julie taymor versucht, mit hilfe einer aufgeplusterten, vom stilwillen geprägten bildsprache von eigentlich schrecklichen dingen zu erzählen. gerade die szenen in paris und new york vernachlässigen frida, zugunsten der opulenten bilderpracht. anstelle ihrer bilder rückt der fette, saufende ehemann mit seiner aufgesetzten show in den mittelpunkt.

#22 Immo

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Geschrieben 11. März 2003, 13:16

Zitat

es gibt wirklich wundervolle, "malerische" szenen wie z.b. den unfall, bei dem frida im goldstaub unter oder während der letzten szene in flammen aufgeht.
allerdings ist z.b. die king kong bzw. new york sequenz ziemlich daneben.

Ja, die "malerischen" Sequenzen waren wunderbar, vor allem gefielen mir aber auch jene besonders gut, die jenseits der Erzählebene die Bilder von Frida "laufen" liesen, in denen eben der direkte Bezug "persönliches Schicksal / Kunst" vermittelt wurde.

Das die New-York- und King-Kong-Szenen einen gewissen Bruch darstellen, gebe ich gerne zu. Allerdings stellten diese Kapitel ja auch weitgehende Einschnitte in Fridas Biographie dar - warum also nicht auch ästhetische Brüche im Filmverlauf wagen? Im Gegensatz zu Taymours TITUS war das ja noch harmlos! :D

Zitat

was mich störte, war der hermann hesse-effekt: julie taymor versucht, mit hilfe einer aufgeplusterten, vom stilwillen geprägten bildsprache von eigentlich schrecklichen dingen zu erzählen. gerade die szenen in paris und new york vernachlässigen frida, zugunsten der opulenten bilderpracht. anstelle ihrer bilder rückt der fette, saufende ehemann mit seiner aufgesetzten show in den mittelpunkt.

Aber was ist daran so störend? Ich halte es für konsequent! Natürlich sind die Dinge, die Frida passieren, schrecklich, andererseits aber sind es doch auch gerade jene Erfahrungen, die ihre Kunst erst ermöglichten - das ganze ist also durchaus zweischneidig, der Film ist sich dessen bewusst und treibt das auf die Spitze, was, unterm Strich, eine respektvollere Annäherung an die historische Begebenheit darstellt! Das ist unumwunden schrecklich, was passiert, andererseits ist dieses Leid eben auch Antriebsmotor für ein paar ganz wunderbare Bilder und eben auch für diesen Film gewesen. Ein Film, der bewusst den Dualismus sucht, um diesen Dualismus auszudrücken!

Das mit Paris und New York stimmt schon, hier kommen aber meiner meinung nach die typischen Schwächen des "Bio-Pics" zu tragen: weil diese Episoden in ihrem Leben stattgefunden haben, müssen sie eben auch in den Film, mit der Gefahr, dass man eben ins Anekdotenhafte abschweift und den großen Rahmen etwas aus den Augen verliert. Das mit dem "fetten, saufenden Ehemann" (säuft Frida etwa nicht? ;) ) finde ich im übrigen gar nicht mal so wild, da Diego in der Tat, nicht nur von seiner Erscheinung her, viel Platz für sich beansprucht. Gerade auch was das Künstlerische betrifft, stand Frida ja ziemlich unter seinem Schatten.

Grüße,
IMMO

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#23 Immo

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Geschrieben 12. März 2003, 00:31

So, heute abend nochmal SOLARIS gesehen. Das CUBIX am Alexanderplatz ist nicht nur ein Scheißkino mit einer Scheißinnenarchitektur, es hat auch Scheißpersonal, Scheißpublikum und Scheißkopien! Soviel erstmal dazu! :D

Der Film an sich gefiel beim zweiten Mal sogar noch besser als beim ersten Mal! Auch wenn's bereits oft geschrieben wurde, aber wer sich diesen Film stets unter Vergleich mit der vorherigen Adaption ansieht, der bringt sich selbst um eine melancholische, zarte Meditation über die Liebe, deren Tiefe erst in der Ausformulierung der ästhetischen Reize durch den Betrachter für den selben (er)fassbar wird. Vorgekaut wird wenig, das meiste wird nur angedeutet, lässt man sich von der Ästhetik, der Musik, der enigmatischen Solaris hypnotisieren, in den Film hinein transportieren, dann bekommt man eine leichte Ahnung von den Prozessen, die in Kelvin arbeiten. Dass sich diese Dimensionen dem stets vergleichenden Zuschauer nicht erschließen, wundert nicht im geringsten.

Dass der Forschungszweig der Solaristik nicht ausformuliert wird - angeblich ja ein großes Manko - ist in der Logik des Filmes nur konsequent und seiner Wirkungsweise dienlich. So funktioniert der Planet, auch in seiner ästhetischen Darstellung, vor allem als enigmatisches Symbol des Begehrens und Wünschens. Alles in allem faszinierend und überaus autonom - wer sich dieses Erlebnis bornierterweise selber madig redet, hat mein Mitleid. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass der Film der Annäherung Tarkowskijs an manchen Stellen sogar überlegen ist.

"Jehova, Jehova!"

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#24 StephenDedalus

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Geschrieben 12. März 2003, 00:41

den trailer fand' ich zwar kacke, aber vielleicht sollte ich ihn mir angesichts solcher lobeshymnen doch mal anschauen...gibt's denn wenigstens ein paar hübsche, kilometerhohe cgi-ozean-gebilde zu bestaunen, oder die die dicke, nackte afroamerikanerin, welche uns tarkovskij vorenthalten hat? :P

#25 Immo

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Geschrieben 12. März 2003, 00:56

Ja, die kilometerhohen Gebilde gibt es, perspektivisch bedingt allerdings nicht "im Detail" sondern in der Totalen vom der Raumstation aus. Eine dicke Afroamerikanerin gibt es im Film auch, aber nicht jene aus dem Buch und auch nicht nackt! :D

Ja, probier es einfach aus, seh' ihn als autonomes Kunstwerk an und er wird - hoffentlich ;) - funktionieren. :)

Cheers,
IMMO

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#26 kørken

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Geschrieben 12. März 2003, 00:59

Immo sagte am 11.03.2003, 23:31:

Dass der Forschungszweig der Solaristik nicht ausformuliert wird - angeblich ja ein großes Manko - ist in der Logik des Filmes nur konsequent und seiner Wirkungsweise dienlich. So funktioniert der Planet, auch in seiner ästhetischen Darstellung, vor allem als enigmatisches Symbol des Begehrens und Wünschens. Alles in allem faszinierend und überaus autonom - wer sich dieses Erlebnis bornierterweise selber madig redet, hat mein Mitleid.
Ich stimme dir zu :)

Den Film konnte mir noch nicht einmal diese penetrante Geräuschkulisse des Dortmunder Cinestarpublikums madig machen.Es war zwar ziemlich leer, aber einen Lärm haben diese Oberasis gemacht, dass es jedem Fussballstadion zur Ehre gereicht hätte. :shoot:
Einige waren immerhin so zuvorkommend den Saal nach der Hälfte des Films zu verlassen.
Besides, die Synchro war - und das lässt sich auch feststellen ohne die Originalfassung gesehen zu haben - eine einzige Frechheit.Ich sag nur : "Wie dem auch sei" :wall:

#27 kørken

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Geschrieben 12. März 2003, 01:09

Thema Vergleiche:
Gerade die Leute die meinen, in diesem Falle besondere Unterscheidungen hinsichtlich der Produktionsbedingungen und -umständen von Filmwerken zu machen sind es ja, die einen verdinglichten Begriff der Kulturindustrie pflegen und ihr erst recht auf den Leim gehen.

#28 Immo

    zombie

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Geschrieben 12. März 2003, 01:12

Sof' Boy sagte am 11.03.2003, 23:59:

Zitat



Besides, die Synchro war - und das lässt sich auch feststellen ohne die  Originalfassung gesehen zu haben - eine einzige Frechheit.Ich sag nur : "Wie dem auch sei" :wall:
Da gebe ich Dir vollkommen recht - die Stimmen wirken ungemein lustlos, sind unpassend ausgewählt und stellenweise wurde das ganze haarsträubend übersetzt. Zum Glück habe ich den Film das erste Mal OmU sehen können! :)

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#29 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 12. März 2003, 01:18

Immo sagte am 12.03.2003, 00:56:

Ja, die kilometerhohen Gebilde gibt es, perspektivisch bedingt allerdings nicht "im Detail" sondern in der Totalen vom der Raumstation aus.
schade, dass war eigentlich der für mich interessanteste aspekt des romans- der ozean als fortwährend kunstschaffendes wesen. eine interaktive bibliothek von babel, die statt büchern skulpturen enthält...

naja, *alsautonomeskunstwerkbetrachtentu* :D

#30 Immo

    zombie

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Geschrieben 12. März 2003, 01:57

Ach so, Du meinst diese "ozeanischen Manifestationen" auf der Oberfläche - nein, die gibt es nicht zu sehen, ich dachte Du meintest ganz allgemein "Oberflächenaktivität". Das ist aber auch, in der Logik des Filmes, besser so! :)

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