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Dogville - Lars von Trier - Filmforen.de - Seite 3

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Dogville - Lars von Trier


86 Antworten in diesem Thema

#61 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 04. Juni 2004, 19:16

opagraui sagte am 04.06.2004, 19:03:

was der erzähler labert, ist meines erachtens nach völlig unwichtig.
der hat bei mir als mittel der distanzierung wunderbar funktioniert - und auch, dass er das ende des dorfes -hoffentlich weis ich das noch richtig :P -unkommentiert lässt.

#62 Opagraui

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Geschrieben 04. Juni 2004, 19:20

ich finde so eine meinung einfach schrecklich. schlecht ist die vielleicht nicht, aber böse :D.
die inszenierung kann doch nur den zweck haben das ganze artifiziell wirken zu lassen und auch ansonsten ist der film darauf aus, eine großtmögliche distanz aufzubauen. das hat aber bei den meisten zuschauern überhaupt nicht geklappt (siehe z.b. howie).
deswegen kann die reflexion überhaupt nicht kritisch sein und die ganze formale gestaltung ist für den eimer, da sie nur noch selbstzweckhaft wirkt, mit anderen worten: ein anderes mittel für trier innovativ zu sein

Bearbeitet von opagraui, 04. Juni 2004, 19:21.


#63 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 04. Juni 2004, 20:51

opagraui sagte am 04.06.2004, 19:20:

die inszenierung kann doch nur den zweck haben das ganze artifiziell wirken zu lassen und auch ansonsten ist der film darauf aus, eine großtmögliche distanz aufzubauen. das hat aber bei den meisten zuschauern überhaupt nicht geklappt (siehe z.b. howie).
deswegen kann die reflexion überhaupt nicht kritisch sein und die ganze formale gestaltung ist für den eimer, da sie nur noch selbstzweckhaft wirkt, mit anderen worten: ein anderes mittel für trier innovativ zu sein
du gehst gar nicht ein, auf das was ich sage.

warum soll sie denn nur diesen zweck haben können? und warum soll keine kritische reflektion möglich sein? und was hat das mit von triers meinung zu tun? du unterstellt die ganze zeit irgendwelche anliegen, ohne das zu begründen.

wie gesagt: transparenz scheint mir das wichtigste zu sein. es geht um die menschen dort, nicht um die raumgestaltung, deshalb seziert er sie aus der "wirklichkeit" und packt sie in eine art reagenzglas um die reaktion besser betrachten zu können.

#64 Opagraui

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Geschrieben 04. Juni 2004, 21:34

weil eine kritische reflexion äußerst schwer fällt, wenn man mit den protagonisten mitleidet (zumindest schwerer und bei der ersten sichtung). und deswegen finde ich, dass trier versagt hat, da dieses mitleid genau dem entgegenläuft, was er versucht beim zuschauer zu erreichen. natürlich will er das ganze transparent machen und so den blick des zuschauers schärfen, aber andererseits manipuliert er den zuschauer, wenn er derart mitleid erregt und zieht ihn auf die seite grace, was das ende beinahe verständlich macht und es rechtfertigt. da hat das erschießen des babys überhaupt nichts zu sagen, da grace es nicht angeordnet hat (oder täusche ich mich da?) und der kommentator liefert nur eine mögliche interpretation (verwirrten geist).

zu dem abstrahierten raum: das ist auch wieder so ambivalent. einerseits ist der ort nicht existent (im wirklichen leben), andererseits läßt trier keine zweifel, dass wir uns in amerika befinden.

Bearbeitet von opagraui, 04. Juni 2004, 21:38.


#65 StephenDedalus

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Geschrieben 04. Juni 2004, 22:32

opagraui sagte am 04.06.2004, 21:34:

da grace es nicht angeordnet hat (oder täusche ich mich da?)
das ordnet sie ganz explizit an, weil es ihre rache für die prozellanfiguren sein soll; und die identifikation mit grace sollte den zuschauer ja spätestens dann verwirren, wenn sie porzellanfiguren gegen babys aufwiegt.

und wer sagt denn, dass von trier unbedingt distanz und kalte reflektion vom zuschauer haben wollte (abgesehen davon, dass mir das auch egal wäre, was er will) - die sympathie zu grace und das "eigentlich hat sie ja recht" ist ja gerade das, was den film so schwer verdaulich macht; selbst wenn man mit ihr einverstanden ist, muss man das vor sich erst einmal rechtfertigen können - erst recht angesichts dieser credits, die nämlich auch funktionieren als: "okay, ihr gebt grace recht? wollt ihr die auch alle tot sehen?" (so ging es mir nämlich.)

Bearbeitet von Ippolit, 04. Juni 2004, 22:33.


#66 Opagraui

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Geschrieben 04. Juni 2004, 22:42

mir ist das auch egal, was trier will, ich wollte nur aufzeigen, dass ich den inhalt des films und die form des films als völlig unpassend empfinde.
langsam kommen mir jedoch so einige zweifel, ob sich das ganze nicht doch vereinbaren läßt. die credits hab ich allerdings nicht direkt nach dem film gesehen, sondern erst später (als ich erfahren hab, dass da noch etwas kommt). ich verstehe aber, was du meinst. jetzt könnte man aber wieder andersherum argumentieren und sagen, dass der film vor dem abspann normaler inszeniert sicherlich mehr mitleid geliefert hätte als in diesem fall und dann die credits erst ihre wirkliche wirkung entfaltet hätten (die ist nämlich von enormer kraft und hier geht das auch voll auf, was er vorher vorhat, die musik macht das ganze derart abstraktl, dass es zum nachdenken anregt). auch finde ich überhaupt nicht, dass er die einzelnen charakter besonders gut durchleuchtet, letzten endes ist die wandlung der charaktere ja derart plötzlich und dieser lichtwechsel legt ja auch die vermutung nahe, dass da irgendjemand so etwas wie ein experiment betreibt (wobei das ja wieder die inszenierung rechtfertigen würde). hiergegen spricht wieder diese amerikafixierung, die dem film ja auch häufig vorgeworfen wurde. der film bietet jedoch einiges an diskussionspotenzial, das muss man, egal wie man zu dem werk steht, zugeben

edit: ich gehe lieber, denn nachtmahr schreibt hier gerade einen beitrag und hat dogville unter seinen lieblingsfilmen :angst: :angst:

Bearbeitet von opagraui, 04. Juni 2004, 22:54.


#67 Nachtmahr

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Geschrieben 04. Juni 2004, 22:55

Hallo!

Es ist schon komisch, aber ich habe Graces gesellschaftliche Positionierung und deren Schlussfolgerungen in Bezug auf Eigenverantwortung auch eher diametral zum vorherrschenden Tenor wahrgenommen.
Ein einleuchtendes "Dogville"-Resümee kam für mich, vielleicht unter dubiosen medialen Umständen, von Herrn Michel Friedman. In einer Talkshow meinte dieser, der Film sage ihm vor allem anderen, dass es "das Schlimmste und Hilfloseste ist, sich anzupassen".
Wir haben es also weniger mit einer in letzter Zeit arg strapazierten Typologie der archaischen Rache zu tun, als vielmehr mit einer bestechenden Analyse des post-postmodernen Amoklaufs.

Bearbeitet von Nachtmahr, 04. Juni 2004, 23:15.

"I think that's one great function of music and art and communicating through this abstract symbolism, is just that it can ring really true. It can soften the blow of living."
(Conor Oberst)

#68 Opagraui

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Geschrieben 04. Juni 2004, 22:59

welcher tenor herrscht den vor (:D)?

herzlich willkommen übrigens!

Bearbeitet von opagraui, 04. Juni 2004, 23:00.


#69 StephenDedalus

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Geschrieben 04. Juni 2004, 23:04

Nachtmahr sagte am 04.06.2004, 22:55:

Wir haben es also weniger mit einer in letzter Zeit arg strapazierten Typologie der archaischen Rache zutun, als vielmehr mit einer bestechenden Analyse des post-postmodernen Amoklaufs.
wäre schön, wenn du das noch etwas ausführlicher beschreiben könntest :)
meine ausgangsidee ist die folgende:
ich sehe in grace eine art jesus figur, ganz ähnlich des fürsten myschkin in dostojewskijs idioten; nur weigert sie sich ihren weg zu ende zu gehen; die begegnung mit dem vater -die einzige szene, die in einem geschlossenen raum spielt- sehe ich als die begegnung mit einem äquivalent zum gott vater, der sie noch einmal fragt "willst du wirklich für diese dort sterben?"

#70 StephenDedalus

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Geschrieben 04. Juni 2004, 23:08

opagraui sagte am 04.06.2004, 22:42:

jetzt könnte man aber wieder andersherum argumentieren und sagen, dass der film vor dem abspann normaler inszeniert sicherlich mehr mitleid geliefert hätte als in diesem fall und dann die credits erst ihre wirkliche wirkung entfaltet hätten.
diese art der spekulation halte ich allerdings für wenig fruchtbar, der film liegt nunmal in dieser form vor und so müssen wir uns damit auseinandersetzen.
was du anfängst ist ungefähr so, als würden wir darüber sprechen, was wäre, wenn die mona lisa ein karlheinz lisa sei ;)

Bearbeitet von Ippolit, 04. Juni 2004, 23:09.


#71 Opagraui

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Geschrieben 05. Juni 2004, 10:12

das sehe ich völlig anders. natürlich muss man sich mit dem beschäftigen, was vorliegt, allerdings können derartige "spekulationen" äußerst fruchtbar sein. zumindest wenn man den film kritisch unter die lupe nimmt und auf diese art und weise mögliches mit dem endprodukt vergleicht. die paradigmatische auswahl des regisseurs kann ja durchaus in frage gestellt werden, in dem der zuschauer selbst überlegt, wie er dies oder jenes gefilmt hätte. man sagt doch nicht: "diese szene ist schlecht gefilmt", ohne dass man im geiste andere konstellationen und ideen durchgearbeitet hat. zumindest stellt diese art der reflexion eine möglichkeit dar und ist somit ganz und gar nicht unfruchtbar und unnütz.

Bearbeitet von opagraui, 05. Juni 2004, 10:14.


#72 Oskar

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Geschrieben 26. Juli 2004, 01:56

zitat von trier:

"meine theorie ist, dass man sehr schnell verdrängt, dass nicht wirklich häuser oder sonst was zu sehen sind. man muss die stadt vor dem geistigen auge selbst erfinden. noch wichtiger ist, dass man sich stärker auf die figuren konzentriert. die häuser sind deshalb nicht da, damit man nicht von ihnen abgelenkt werden kann."

also ich persönlich habe mich bis zum bitteren ende an den nicht vorhandenen häusern, bäumen und sonstingen dingen, die ich laut trier vor meinem geistigen auge hätte erfinden sollen, gestört. somit ist seine theorie an mir schon mal gescheitert. aber das ist ja auch nicht weiter verwundernswert, handelt es sich bei "dogville" doch um einen film. und von einem film erwarte ich nun mal, dass er nicht auf einer theaterbühne spielt, sondern die möglichkeiten einer wirklichen location oder eines sets nutzt (außerdem vermochte mich die lahme handlung nie wirklich zu involvieren, weshalb mich andauernd die theaterbühne nervte, was wiederum eine ausschließliche konzentration meinerseits auf die figuren verhinderte, aber das ist ja alles subjektiv und gehört deshalb nicht hierher). der große schwachpunkt von "dogville" ist, dass er mir das spezielle und einzigartige eines filmerlebnisses vorenthält und keine überzeugenden gründe für dieses manko vorweisen kann. somit ist er alles andere als ein beitrag zum fortschritt des kinos. nein, er ist in seiner theaterhaften reduktion reaktionär und daher ein rückschritt, der hoffentlich keine nachahmer findet!

Bearbeitet von Oskar, 26. Juli 2004, 02:08.


#73 Prof K

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Geschrieben 26. Juli 2004, 10:16

Zitat

also ich persönlich habe mich bis zum bitteren ende an den nicht vorhandenen häusern, bäumen und sonstingen dingen, die ich laut trier vor meinem geistigen auge hätte erfinden sollen, gestört. somit ist seine theorie an mir schon mal gescheitert. aber das ist ja auch nicht weiter verwundernswert, handelt es sich bei "dogville" doch um einen film. und von einem film erwarte ich nun mal, dass er nicht auf einer theaterbühne spielt, sondern die möglichkeiten einer wirklichen location oder eines sets nutzt

Seitwann erwartest du von Filmen etwas (wenn ich mich recht erinnere hast du mir das erst neulich mal vorgeworfen...)

Zitat

(außerdem vermochte mich die lahme handlung nie wirklich zu involvieren, weshalb mich andauernd die theaterbühne nervte, was wiederum eine ausschließliche konzentration meinerseits auf die figuren verhinderte, aber das ist ja alles subjektiv und gehört deshalb nicht hierher).

Lahme Handlung? Die Geschchte anisch mag ja vielleicht nicht umbedingt originell sein aber Von Triers Aussage die er durch diese Erzielt ist schlichtweg Beachtenswert, nur leider scheint dir diese wie so vieles Andere auch komplett entgangen zu sein.

Zitat

der große schwachpunkt von "dogville" ist, dass er mir das spezielle und einzigartige eines filmerlebnisses vorenthält und keine überzeugenden gründe für dieses manko vorweisen kann.

Welches Manko?

Zitat

somit ist er alles andere als ein beitrag zum fortschritt des kinos. nein, er ist in seiner theaterhaften reduktion reaktionär und daher ein rückschritt, der hoffentlich keine nachahmer findet!

Hier muss ich dir zustimmen (nicht zum Rückschritt) ich hoffe das "Dogville" als einzigartiger Beitrag zum Kino bestehen wird und niemand diese Art der Inszinierung in dieser Form kopiert (als Stilmittel könnte ichs mir hingegen durchaus vorstellen).

Du scheinst in letzter Zeit nicht gerade leicht zugänglich für filmische Aussagen, Bildsprache etc. zu sein deshalb empfehl ich dir drigend "Dogville" nochmal zu schaun (unvoreingenommen!!!)

Bearbeitet von Prof K, 26. Juli 2004, 10:19.

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"Up to now -- since shortly after the Bolshevik Revolution -- most movie makers have been assuming that they know how to make movies. Just like a bad writer doesn't ask himself if he's really capable of writing a novel -- he thinks he knows. If movie makers were building airplanes, there would be an accident every time one took off. But in the movies, these accidents are called Oscars." - Jean-Luc Godard

#74 Oskar

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Geschrieben 26. Juli 2004, 10:43

Prof K sagte am 26.07.2004, 11:16:

Seitwann erwartest du von Filmen etwas (wenn ich mich recht erinnere hast du mir das erst neulich mal vorgeworfen...)
hm, hast recht. so, wie ich es ausgedrückt habe, bin ich in meine eigene falle getappt. was ich eigentlich damit sagen wollte: trier verzichtet auf alls das, was einen film erst sehenswert für mich macht und quält mich mit drei stunden theater, obwohl ich ja eigentlich nicht ins theater gegangen bin, sondern mich auf einen interessanten filmabend auf meiner couch gefreut habe.

Zitat

Lahme Handlung? Die Geschchte anisch mag ja vielleicht nicht umbedingt originell sein aber Von Triers Aussage die er durch diese Erzielt ist schlichtweg Beachtenswert, nur leider scheint dir diese wie so vieles Andere auch komplett entgangen zu sein.

wie lautet denn die aussage? soweit ich das überblicken konnte, missbraucht er die gesamte handlung am ende als vehikel für seine antiamerikansichen plattitüden, was durch die unmissverständliche bilderserie in den end credits und deren musikalische untermalung (david bowies "young americans", hm - glaube kaum, dass der titel zufall ist) akzentuiert wird.

Zitat

Zitat

der große schwachpunkt von "dogville" ist, dass er mir das spezielle und einzigartige eines filmerlebnisses vorenthält und keine überzeugenden gründe für dieses manko vorweisen kann.

Welches Manko?

das ich im satz über deiner frage moniere. :)

Zitat

Du scheinst in letzter Zeit nicht gerade leicht zugänglich für filmische Aussagen, Bildsprache etc. zu sein deshalb empfehl ich dir drigend "Dogville" nochmal zu schaun (unvoreingenommen!!!)

mein ausbruch mag etwas polemisch ausgefallen sein, aber ob du's mir glaubst oder nicht: ich war während der sichtung so unvoreingenommen wie's nur geht. was mich aus der fassung bringt, ist von triers puritanisches und reaktionäres gehabe.

#75 Opagraui

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Geschrieben 26. Juli 2004, 10:51

jetzt fass das theaterhafte an dogville bitte noch einmal zusammen. ich erkenne da nämlich überhaupt nichts theaterhaftes. das spiel der akteure ist keinesfalls theatral überzogen, die bühne ist viel zu groß als das eine theateraufführung auch nur möglich wäre, trier benutzt schnitt, kamera und beleuchtung äußerst filmisch. man kann dogville viel vorwerfen, aber nicht, dass der film theater sei. sorry, das ist kappes

#76 Immo

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:17

Zitat

ich war während der sichtung so unvoreingenommen wie's nur geht. was mich aus der fassung bringt, ist von triers puritanisches und reaktionäres gehabe.

Ich verstehe nicht, wo der Film puritanisch ist. Es ist vielleicht abstrakt und eigenwillig. Als puritanisch möchte ich den Film aber in keiner Weise bezeichnen. Es ist ja nicht so, dass er sich auf vergangene Formen des Kinos beruft (auch in den frühesten Kinotagen war das Kino, das vor allem bei Méliès eben oft nach "Bühnenfilm" aussah, anders)., ganz im gegenteil: Ungeachtet der Tatsache, ob das Konzept "gut" oder "schlecht" ist - einen solchen Film hat es bislang, nach meinen Kenntnissen, nicht gegeben. Natürlich ist das sperrig, aber der Film ist, auf rein filmischer Ebene, eben nicht unfilmisch, er ist nicht aufs Theater reduziert, er ist somit nicht puritanisch und vor allem nicht im Sinne einer Kinotradition reaktionär (politisch mag das anders aussehen). Das ist, mir Verlaub, Quatsch.

Und mal ganz ehrlich: Meinst Du nicht, dass Du Dich zumindest ein wenig lächerlich machst, wenn Du einem Film, bloß weil er Dir ein paar Pappwände, die Du irgendwie lieb gewonnen zu haben scheinst, vorenthält, mit einem derartigen Furor begegnest? SInd denn "Wände" wirklich schon ein Zeichen für "puritanisches" oder "nicht puritanisches" Kino? Du scheinst Dich ja mit allen Händen und Füßen dagegen zu spreizen, schon alleine das macht den Film meines Erachtens interessant und wichtig. Wo eine Form derartige Reaktionen hervorruft, geschieht etwas. Das hast Du mit den entsetzten Leuten aus der Getting-Any-Vorstellung gemein.

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#77 Prof K

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:17

Zitat

hm, hast recht. so, wie ich es ausgedrückt habe, bin ich in meine eigene falle getappt. was ich eigentlich damit sagen wollte: trier verzichtet auf alls das, was einen film erst sehenswert für mich macht und quält mich mit drei stunden theater, obwohl ich ja eigentlich nicht ins theater gegangen bin, sondern mich auf einen interessanten filmabend auf meiner couch gefreut habe.

Das ist kein Theater!!! Für Theater hättest du erstmal ins Theater gehen müssen...

Zitat

wie lautet denn die aussage? soweit ich das überblicken konnte, missbraucht er die gesamte handlung am ende als vehikel für seine antiamerikansichen plattitüden, was durch die unmissverständliche bilderserie in den end credits und deren musikalische untermalung (david bowies "young americans", hm - glaube kaum, dass der titel zufall ist) akzentuiert wird.

anti-amerikanisch? Der Film ist ein Aufruf gegen Unterdrückung, Voreingenommenheit und Ausnutzung Ausgelieferter/Wehrloser Menschen/Völker.

Zitat

das ich im satz über deiner frage moniere. :)

Sorry, ich kann da aber nichts erkenen außer das du ihm vorwirfst Theater zu sein (was ja nicht stimmt! und somit keinen Makel darstellen kann) Siehe auch opagrauis Eintrag...

Zitat

mein ausbruch mag etwas polemisch ausgefallen sein, aber ob du's mir glaubst oder nicht: ich war während der sichtung so unvoreingenommen wie's nur geht. was mich aus der fassung bringt, ist von triers puritanisches und reaktionäres gehabe.

Kann sein dass ich das jetzt falsch interpretiert habe aber es laß sich vorallem im Tagesfred (schlechter als Spielberg) so als hättest du den Film ungefähr unter folgenden Vorraussetzungen gesehen: "Von Trier ist ein Penner, ich mochte noch keinen seiner Filme und ich werde auch Diesen sichernicht mögen, will aber trotzdem wissen mit was für einem Schund er den jetzt die armen Leute über drei Stunden quälen möchte..."
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"Up to now -- since shortly after the Bolshevik Revolution -- most movie makers have been assuming that they know how to make movies. Just like a bad writer doesn't ask himself if he's really capable of writing a novel -- he thinks he knows. If movie makers were building airplanes, there would be an accident every time one took off. But in the movies, these accidents are called Oscars." - Jean-Luc Godard

#78 Immo

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:20

Sinngemäßes Zitat Romuald Karmakar zu den Vorwürfen gegen seinen Film Die Nacht singt ihre Lieder: "Und wenn sie das Filmische an meinem Film nicht erkennen können, dann haben Sie keine Ahnung vom Theater!"

So kann man das in etwa, nach den ganzen Diskussionen in den letzten zwei Tagen, wohl stehenlassen. ;)

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#79 Oskar

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:38

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigungen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...

Bearbeitet von Oskar, 26. Juli 2004, 11:43.


#80 Prof K

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:43

Oskar sagte am 26.07.2004, 12:38:

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigunen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...
Was soll dass denn jetzt bitte?
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"Up to now -- since shortly after the Bolshevik Revolution -- most movie makers have been assuming that they know how to make movies. Just like a bad writer doesn't ask himself if he's really capable of writing a novel -- he thinks he knows. If movie makers were building airplanes, there would be an accident every time one took off. But in the movies, these accidents are called Oscars." - Jean-Luc Godard

#81 Oskar

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:44

Prof K sagte am 26.07.2004, 12:43:

Oskar sagte am 26.07.2004, 12:38:

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigunen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...
Was soll dass denn jetzt bitte?
keine ahnung. bin wohl nicht objektiv genug, um auch außerhalb meines tagebuches mitdiskutieren zu können.

#82 Immo

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:44

Oskar sagte am 26.07.2004, 12:38:

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigunen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...
Lieber Oskar,

Dein erster Satz ist leider nur ein Indiz dafür, dass Du Dich dieser Diskussion nicht gestellt hast. Ich habe in keinem Moment was von "Meisterwerk" oder sonstwas geschrieben, auch die anderen nicht und ich habe sogar (im Laufe dieser Diskussion, die ja schon vorher begann) stetig darauf hingewiesen, dass es eben nicht um die Güte des Films geht, sondern um seine Mittel und wie die einzuordnen sind. Begriffe wie "Meisterwerk" oder ähnliches sind da vollkommen fehl am Platz. Ich dachte eigentlich, dass Du in Kategorien jenseits davon zu denken in der Lage bist.

Desweiteren habe ich Dich nicht beleidigt.

Wenn Du Offensichtliches nicht wiederholen willst, soll mir das recht sein. Verweise aber darauf, dass auch Du Dich ständig im Kreise drehst und "uns" dazu nötigst, Offensichtliches in einem fort zu wiederholen. Ich finde Deinen Hinweis darauf entsprechend eitel und anmaßend, zumal es keineswegs so offensichtlich ist, was Du mit "puritanisch" und "reaktionär" meinst, zumal ich genau darauf ja auch argumentativ eingegangen bin. Dass Du das einfach wegstreichst und noch nicht mal wahrnimmst, empfinde ich als ebenso eitel und anmaßend.

Von mir war das das letzte Posting in diesem Zusammenhang. Ich bin etwas enttäuscht.

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#83 StephenDedalus

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:52

Oskar sagte am 26.07.2004, 11:38:

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigungen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...
für dich erschöpft sich der unterschied von theater und film darin, dass eines in einem geschlossenen raum stattfindet, während das andere über wechselnde schauplätze im freien verfügt. desweiteren betrachtest du den film als eine art weiterentwicklung des theaters, weshalb du eine rückkehr in den geschlossenen raum als reaktionär betrachtest.

wenn du diesen standpunkt einmal kritisch hinterfragst, wirst du feststellen müssen, dass diese sicht äußerst beschränkt und nicht der wirklichkeit der beiden medien entsprechend ist.

#84 Opagraui

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Geschrieben 26. Juli 2004, 11:59

um nochmal etwas zu betonen, was ich schon, glaube ich zumindest, einmal erwähnt habe: selbst wenn ich in diskussionen etwas ausfallend werde, darf das ganze keinesfalls als persönliche beleidigung aufgefasst werden (wie denn auch? ich kenne ja niemanden von euch "persönlich"), sondern immer nur als auf die in der diskussion erörterten thesen oder was weiß ich gerichtet

Bearbeitet von opagraui, 26. Juli 2004, 12:00.


#85 Prof K

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Geschrieben 26. Juli 2004, 12:06

Oskar sagte am 26.07.2004, 12:44:

Prof K sagte am 26.07.2004, 12:43:

Oskar sagte am 26.07.2004, 12:38:

ja, ein paar close-ups und schnitte und fertig ist das meisterwerk für's neue jahrtausend. :doof: dogville ist doch wirklich nicht viel mehr als ein mit spartanischsten mitteln inszeniertes und abgefilmtes theaterstück. insofern hat von trier sein ziel erreicht: "ich wurde davon inspiriert, dass ich theateraufführungen im fernsehen vermisse. das war sehr beliebt, als ich jung war."

weshalb ich den film für puritanisch und reaktionär halte, habe ich doch eigentlich unmissverständlich dargelegt. hab auch keinen bock, offensichtlichstes noch mal zu wiederholen. die beleidigunen könnt ihr euch somit auch für das nächste grindhouse-bashing aufsparen...
Was soll dass denn jetzt bitte?
keine ahnung. bin wohl nicht objektiv genug, um auch außerhalb meines tagebuches mitdiskutieren zu können.
Red doch keinen Stuss ;) Ich weiß dass du das kannst und du weißt das auch :)
Wenn dich der Film so gelangweilt hat warum hast du denn dann nicht einfach ausgeschalten? Irgendwas muss er dir ja dann doch gegeben haben...
Ich will mich mit dir auch nicht wegen solcher Banalitäten streiten, ich finds nur ungehäuer schade das du die letzten Tage irgendwie recht gereizt und polemisch daher kommst (vielleicht liegts am Stress / RL-Probleme, was weiß ich?)
Und wie Immo schon schrieb hat hier niemand gesagt "Dogville" sei ein Meisterwerk etc. pp. wir haben lediglich versucht dir dessen Aussage und Form näher zu bringen, was du dann daraus machst bleibt dann natürlich weiterhin dir überlassen.

Denk vielleicht nochmal drüber nach was du hier so von dir gegeben hast (und vorallem deine Antworten / Reaktionen auf die Postings der Anderen) und komm dann selber zum Urteil ob du alles richtig gemacht hast, niemand wollte oder will dich hier beleidigen oder geistig einschränken / umstimmen!

Und immer drann denken: "Es geht nur um einen dummen Film" :)
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"Up to now -- since shortly after the Bolshevik Revolution -- most movie makers have been assuming that they know how to make movies. Just like a bad writer doesn't ask himself if he's really capable of writing a novel -- he thinks he knows. If movie makers were building airplanes, there would be an accident every time one took off. But in the movies, these accidents are called Oscars." - Jean-Luc Godard

#86 StephenDedalus

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Geschrieben 29. Juli 2004, 10:09

http://www.horschamp...n/dogville.html

#87 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 30. Dezember 2005, 07:23

On the Nature of Dogs, the Right of Grace, Forgiveness and Hospitality: Derrida, Kant, and Lars Von Trier's Dogville:
http://www.sensesofc...6/dogville.html

The Surrealist Recontextualisation of Farm Security Administration Photos in Dogville:
http://www.sensesofcinema.com/contents/05/...min_photos.html





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