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#1
Geschrieben 27. Dezember 2009, 19:24
#2
Geschrieben 27. Dezember 2009, 21:28
#3
Geschrieben 27. Dezember 2009, 21:59

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#4
Geschrieben 27. Dezember 2009, 22:44
bekay sagte am 27. Dezember 2009, 21:59:
#5
Geschrieben 27. Dezember 2009, 22:58
Und da du eben die (angedeutete) Sex-Szene ansprichst: Nein, die war doch gerade gut! Denn das wiederum war dann doch ein faszinierender Aspekt am Film: Die Körperlichkeit der Pixelwesen war wirklich überwältigend. Die Muskeln, die Ärsche, die Haut - zum Anbeißen ... aber auch das wiederum ist nur auf der Seite der Effekte zu verbuchen.

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#6
Geschrieben 27. Dezember 2009, 23:17
bekay sagte am 27. Dezember 2009, 22:58:
Nun, das hatte sich bei mir schon bei diversen FLUCH DER KARIBIK, TRANSFORMERS oder Superhelden-Fortsetzungen eingestellt.
AVATAR sehe ich da eher als riskantes Experiment eines ernstzunehmenden Science-Fiction-Filmregisseurs, der von einem großen Studio unterstützt wird. Wenn man Quatsch wie TRUE LIES oder TITANIC einmal außen vorlässt, hat Cameron mit Sachen wie THE ABYSS, THE TERMINATOR und ALIENS einen mehr als unzweifelhaften Ruf aufgebaut.
#7
Geschrieben 28. Dezember 2009, 00:10
Dieser Beitrag wurde von Puni bearbeitet: 28. Dezember 2009, 00:12
#8
Geschrieben 28. Dezember 2009, 07:12
bekay sagte am 27. Dezember 2009, 21:59:
Na, das Drehbuch ist 12 Jahre alt (oder älter) - das sieht man ja schon an den aufgewärmten Gadgets und Ideen auch "Aliens", die im Film auftauchen. Nach einer viertel Stunde war mir eigentlich schon klar, dass ich es mit einer Variation der immer gleichen "Edle Wilde lehren imperialistische Wilde was Humanität ist"-Geschichte zu tun habe. Ich habe mich dann auf das Rätselraten eingelassen, welche Quellen Cameron für seine Alien-Ethnologie verwandt hat und war eigentlich ganz positiv angetan von dem Mixup.
Auch das 3D-Konzept ging imho gut auf, weil es jegliche spektakuläre Effekte hat vermissen lassen. Ich musste zwischen drin immer mal wieder über die Brille hinweg schauen, um mir zu versichern, dass das Bild wirklich "anders" ist. Dass sich da so schnell eine "optische Selbstverständlichkeit" einstellt, finde ich eigentlich positiv, weil es zeigt, dass Cameron es geschafft hat, die Technik in den Kanon der "unsichtbare Inszenierungen" einzureihen. Jetzt müsste nur noch eine eigene Bildsprache und -dramaturgie entwickelt werden.
#9
Geschrieben 28. Dezember 2009, 11:19
#10
Geschrieben 28. Dezember 2009, 11:37
Hick sagte am 28. Dezember 2009, 07:12:
Ich halte ja dekonstruktive Sichtweisen und Interpretationen in Ehren, aber für mich muss der Film auch Signale geben, die eine solche Vorgehensweise rechtfertigen. Avatar gibt aber von Anfang an vor, großes & episches Erzählkino zu sein - und also denk ich zuerst einmal auf dieser Ebene mit und gegen ihn. Schon allein der konfuse Anfang, der ein Voice-Over aus einer den ganzen Film über nicht näher spezifizierten Zukunft, Bilder der Vergangenheit auf der Erde und der gegenwärtigen Ankunft auf Pandora mischt, zeigt, wie schnell Cameron einfachste Erzählmittel aus der Hand gleiten. Überhaupt eine äußerst unsorgfältige Anwendung des Voice-Overs: Cameron lässt ihn wohl sprechen, wenn er nicht anders weiß, Informationen dem Zuschauer mitzuteilen. Das ist demzufolge vollkommen unregelmäßig und ohne tieferen Sinn. Es scheint, als ob das Voice-Over nicht im Dienste der Geschichte, sondern im Dienste eines verwirrten und überforderten Regisseurs steht. Klar, Cameron hatte genug zu tun, Effekte aus seinen Computern zu prügeln. Aber vielleicht hast du recht: Dann ist es gerade dieses kolossale Scheitern des Geschichenerzählers Cameron, welches zur dekonstruktiven Sicht einlädt.
Jedoch besonders wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang zu sein - davon kann man sich z.B. bei Cinefacts überzeugen - dass der Film eben überwiegend als emotionales Erzählkino, welches offenbar funktioniert (

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#11
Geschrieben 28. Dezember 2009, 11:46
Ich kann mich aber in Wirklichkeit gar nicht erinnern, dass da überhaupt ein Voice-Over war ... was natürlich nicht heißt, dass da keines war.
Dass "Avatar" als emotionsgeladenes Erzählkino funktioniert, glaube ich - anhand der monomythischen Erzählung - sehr gern. Die haut ja schon seit Homers Odyssee regelmäßig die Rezipienten von ihren Hockern.
#12
Geschrieben 28. Dezember 2009, 11:58

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#13
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:10
Hick sagte am 28. Dezember 2009, 11:46:
Ein schwacher Versuch!
Die Frage ist ja, ob diese sogenannte "monomythische Erzählung" nur aufgrund ihres Inhaltes, also des Erzählstoffes, so eine Faszination auf den Menschen ausübt - oder ob es nicht viel mehr eine gewisse Vortragsweise ist, die den Menschen fesselt. Die monomythischen Erzählungen müssen ja immer wieder neu - in zeitgemäßen Formen (Sprachstil, Medien etc.) - erzählt werden, um zu funktionieren. Und meine Kritik baut ja nur auf dem Wie auf. Camerons Erzählform ist schockierend öde.

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#14
#15
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:30

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#16
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:33
#17
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:35
Hick sagte am 28. Dezember 2009, 12:29:
Ich könnte es auch objektiver formulieren: Camerons Erzählform ist so stereotyp, dass jede Erzählwendung von jemanden, der auch nur 5 Hollywood-Filme gesehen hat, vorausgesehen werden kann. Und solcherlei offensichtliche Orakeleien zu ermöglichen, das ist doch schlechter (Erzähl-)Stil, oder? Dass ein Genre auch vom Wissen seiner Zuschauer um die Struktur lebt, ist klar: Aber eben nicht nur davon...
Hick sagte am 28. Dezember 2009, 12:33:

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#18
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:39
#19
Geschrieben 28. Dezember 2009, 12:49

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#20
Geschrieben 28. Dezember 2009, 14:53
#21
Geschrieben 28. Dezember 2009, 19:14
Hick sagte am 28. December 2009, 12:39:
Hätte für mich sogar funktioniert, wenn das Abgespule an konventionellen US-Mustern nicht noch so dermaßen fade ausgefallen wäre. Da haben ja komplette Zwischenschritte gefehlt, die man sich nach Schema F dazu denken musste, z.B. die Wandlung von Rodriguez' Charakter. Vielleicht hat es sogar alle Charaktere betroffen. Verstehe in dem Bezug auch nicht mehr, wie man von "Erzählkino" sprechen kann. Das war doch eher schlecht nacherzählt.
bekay sagte am 28. December 2009, 12:39:
Das wäre dann endgültig der perfekte Kiffer-Film. Ich wär' dabei.
Dieser Beitrag wurde von Bob bearbeitet: 28. Dezember 2009, 19:15
#22
Geschrieben 04. Januar 2010, 07:19
#23
Geschrieben 11. Januar 2010, 08:05
#24
Geschrieben 11. Januar 2010, 10:30

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#25
Geschrieben 11. Januar 2010, 14:05
bekay sagte am 11. January 2010, 10:30:
Und ignorieren damit natürlich auch vollkommen den Fakt, dass viele gar nicht die 3D-Version schauen... Mich würde aber tatsächlich mal interessieren zu welchem Anteil die 3D-Version besucht wurde.
Hier noch ein interessanter Artikel um den Aspect Ratio bei 3D und Avatar: http://www.slashfilm...-aspect-ratios/
#26
Geschrieben 23. Januar 2010, 17:59

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#28
Geschrieben 27. Januar 2010, 07:17
#29
Geschrieben 05. Februar 2010, 00:04
Tut mir leid, aber die Drei reden teilweise einen unqualitativen und falschen Stuss.

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#30
Geschrieben 05. Februar 2010, 00:24

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