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ALIEN Prequel: Prometheus - Filmforen.de - Seite 2

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ALIEN Prequel: Prometheus


61 Antworten in diesem Thema

#31 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 23. Dezember 2011, 00:59

Wenn sich Lindelof etwas Interessantes ausgedacht hat, interessiert mich das sehr. Habe aber sowieso eine Schwäche für das Weiterspinnen fiktiver Welten...

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#32 Tornhill

    Innocent Bystander

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Geschrieben 23. Dezember 2011, 14:57

Beitrag anzeigenbekay sagte am 23. Dezember 2011, 00:59:

...das Weiterspinnen fiktiver Welten...
Das ist ja das Problem dieser ganzen Unternehmung. Es wird nichts weitergesponnen, sondern lediglich versucht mysteriöse Ikonographie aus dem Alien-Universum zu erklären. Genausogut kann man dann auch ein Prequel zu Mario Bavas PLANET DER VAMPIRE inszenieren.
Für mich ist die Alien-Reihe mit Ripleys Rückkehr nach xx(x)-Jahren zurück auf die Erde am Ende von ALIEN - DIE WIEDERGEBURT abgeschlossen.
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"Time kills critics my dear." (Lisztomania)
"The movie never changes. It can't change. But everytime you see it, it seems different because you are different. You see different things." (12 Monkeys)

#33 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 23. Dezember 2011, 23:42

Man kann ein Prequel zu allem produzieren. Das spricht ja erst einmal nicht gegen das Prequel. Jeder Film ist erzählerisch ja nur ein Ausschnitt einer sehr viel größeren Welt, welche nur angedeutet wird. Klar, der Space Jockey in ALIEN ist gerade aufgrund seiner nicht aufgeklärten Herkunft, seines puren Daseins als mumifizierte Leiche ohne eigene Geschichte äußerst unheimlich. Nichtsdestotrotz hinterlässt er eine Lücke in dieser erzählten Welt, er hinterlässt Fragen über sein Herkommen. Einige mögen diese Fragen als atmosphärisches Bonmot akzeptieren und verstehen (was du wohl mit der "mysteriösen Ikonographie" meinst), andere machen sich Gedanken darüber und spinnen diese Geschichten im Kopf weiter. Da setzt ja dieses für mich so faszinierende Phänomen der Fan-Fiction ein: Das Ausfüllen von Lücken und ungeklärten Hintergründen eines diegetischen Universums, welches die Macher offengelassen haben. Was mir an Hollywoods Reboot-Remake-Prequel-Sequel-Welle ja besonders gefällt, das ist, dass sich viele Projekte eben wie vom Studio finanzierte Verfilmungen von Fan-Fiction anfühlen. Das gilt für PROMETHEUS und Lindelofs Ansatz, so wie er ihn bisher erklärt hat, besonders. Ich kann natürlich nicht leugnen, dass PROMETHEUS durch seine Geschichte wahrscheinlich das Mysteriöse des Space Jockeys (und wohl auch - so wie es munkelt - jenes der Herkunft der Aliens) aufklären und dadurch "mindern" wird. Auch wenn er wohl nicht als echter Teil der ALIEN-Reihe konzipiert ist und als eigenständiger Film funktionieren wird - jedenfalls nach dem, was man bisher lesen konnte. Aber: Ich habe halt ein Faible für ausgearbeitete und historische fiktive Universen...

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#34 DexterMorgan89

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Geschrieben 06. Januar 2012, 17:30

Soll ja schon ziemlich eigenständig werden...ich denke, dass er bei dieser Besetzung auf jeden Fall nicht viel verkehrt machen kann

#35 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 03. Februar 2012, 16:37

Prometheus Trailer in HD (german):

http://www.youtube.c...d&v=9cA2EITOEJM

Dt.Start: 09.August.2012
"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#36 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 03. Februar 2012, 16:56

Der Verleih hat sich natürlich mal wieder einen Bärendienst erwiesen: PROMETHEUS - DUNKLE ZEICHEN. Versaut ja auch die ganze Ästhetik des Trailers, weil jetzt noch die Buchstaben der zwei hinzugefügten Wörter in der ALIEN-Manier erscheinen müssen und somit vollkommen vom Bild ablenken.

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#37 Soilworker

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Geschrieben 03. Februar 2012, 21:24

Dieses Anfügen von erklärenden Zusätzen im Titel ist ohnehin eine Unart. Und ich glaube, eine ziemlich deutsche Unart.

#38 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 04. Februar 2012, 00:28

In dem Fall weiß ich auch gar nicht, was das soll. Andere Titelanfügungen sind zwar auch Missgeburten, aber ich verstehe ja noch den rationalen Impuls dahinter. (Konkret: Die Angst des Verleihers vor der Dummheit des Kunden.) Aber "Dunkle Zeichen"? Soll das ein Hinweis auf den Prequel-Charakter sein? Wie steht das in Zusammenhang mit den mythologischen Hintergrund des eigentlichen Titels? (Mit dem sich die Deutschen dank Goethes Hymne ja wohl doch ganz gut, vielleicht besser als die Amis auskennen müssten...)

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#39 Antoine Doinel

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Geschrieben 06. Februar 2012, 14:51

Beitrag anzeigenSoilworker sagte am 03. Februar 2012, 21:24:

Dieses Anfügen von erklärenden Zusätzen im Titel ist ohnehin eine Unart. Und ich glaube, eine ziemlich deutsche Unart.

Ich habe mich hier schon öfters aufgeregt, dass deutsche Titel oft trottelhaft sind. Meist versuchen sie einen Film zu trivialisieren. Meines Erachtens liegt das daran, dass Deutschland keine Filmkultur hat, bzw. hier Film nachwievor nicht als ernsthafte Kunstform wahrgenommen wird. Vielleicht trägt da auch ein Adorno eine gewisse Mitschuld.(strikte Trennung zwischen Hochkultur und der minderwertigen, autorenlosen, von Kulturindustrien produzierten Trivialkultur)

Alien finde ich super, ob mich dieser neue Film interessiert, kann ich noch nicht sagen. Der Trailer ist nicht dazu angetan, mein Interesse daran zu wecken.

Bearbeitet von Antoine Doinel, 06. Februar 2012, 14:54.


#40 Der Außenseiter

    jetzt auch in Farbe

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Geschrieben 06. Februar 2012, 15:40

Dass wir hier in Deutschland ein "Problem" mit dem Medium/der Kunstform Film haben, sehe ich auch so, aber das hat wohl weniger mit Adorno zu tun (der als Sozialforscher ja auch eher Bestandsaufnahmen gemacht hat), als mehr mit dem Umgang in Deutschland von Kunst an sich. Das fängt schon mit einer Institution wie der Verwertungsgesellschaft an, die vor mehr als Hundert Jahren ihre Unterteilung in U und E für Musik vollzogen hat, oder lässt sich an den Titelzusätzen erkennen, die bei Filmen schon in den 1910ern und 1920ern gemacht wurden (übrigens nicht nur in Deutschland). Die Frage wäre mehr, wozu solche Zusätze im Konkreten dienen, aus welcher Gesinnung sie entstammen - kulturhistorisch, sozial, marktwirtschaftlich, psychisch - und wie bzw. ob sie wahrgenommen werden, ob es da (trans-)kulturelle oder nationale Eigenheiten gibt usw.

"Der Unterschied zwischen dem Kino damals und heute ist, dass man heute die Kackwurst zeigt."


#41 Draco

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Geschrieben 23. Februar 2012, 09:27

Hallo zusammen! Also ich muss sagen, dass ich mich, nachdem ich den Trailer gesehen hab, schon sehr auf den Film freue. Schon im Trailer kommt für mich dieses unvergleichliche "Alien-Feeling" auf. Ich glaube das Ridley Scott uns mal endlich wieder einen guten Science-Ficition Horror-Streifen bieten wird.

#42 Bastro

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Geschrieben 18. März 2012, 11:36

Beitrag anzeigenDer Außenseiter sagte am 06. Februar 2012, 15:40:

Die Frage wäre mehr, wozu solche Zusätze im Konkreten dienen, aus welcher Gesinnung sie entstammen - kulturhistorisch, sozial, marktwirtschaftlich, psychisch - und wie bzw. ob sie wahrgenommen werden, ob es da (trans-)kulturelle oder nationale Eigenheiten gibt usw.
Das wäre in der Tat ein interessanter Aspekt. Ich vermute allerdings, dass wir trotz der kulturpessimistischen These Antoine Doinels "heutzutage" mehr englischsprachige Originaltitel, bzw. internationale Titel haben, "als früher". Und dass diese Prozesse rein marktwirtschaftliche Entscheidungen sind (besonders markant: wenn ein englischer Film (mit ebensolchem Titel) für die deutsche VÖ einen eigenen, neuen englischen Titel erhält). Ob es dahingehend schon irgendwelche Untersuchungen gibt?

Dann noch eine zweite Sache: gibt es im Filmgeschäft Regisseure (bzw. Rechteinhaber von Filmen), die auch beim Verkauf des Films auf die Beibehaltung des Originaltitels bestehen (Titel als Teil des Kunstwerks)?

#43 Bob

    social assassin

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Geschrieben 18. März 2012, 15:41

Beitrag anzeigenBastro sagte am 18. März 2012, 11:36:

(Titel als Teil des Kunstwerks)?
Dazu fällt mir spontan ein, dass Brad Pitt in seinem Vertrag zu The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford darauf bestanden hat, dass der Titel des Films nicht geändert werden darf.

Was ich hier aber nicht ganz verstehe, wie man auf der einen Seite Synchro (gelinde gesagt:) toleriert, aber sich dann über die Veränderung von Filmtiteln echauffieren kann. Das steht doch in gar keiner Relation zueinander, was die Veränderung des Originals betrifft.

#44 Bastro

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Geschrieben 18. März 2012, 16:16

Beitrag anzeigenBob sagte am 18. März 2012, 15:41:

Dazu fällt mir spontan ein, dass Brad Pitt in seinem Vertrag zu The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford darauf bestanden hat, dass der Titel des Films nicht geändert werden darf.
Ah, interessant. So hat sich also der schöne Titel erhalten.


Zitat

Was ich hier aber nicht ganz verstehe, wie man auf der einen Seite Synchro (gelinde gesagt:) toleriert, aber sich dann über die Veränderung von Filmtiteln echauffieren kann. Das steht doch in gar keiner Relation zueinander, was die Veränderung des Originals betrifft.
Meinst du mich persönlich? Ich bin ziemlich überzeugter O-Ton-Gucker, der anderen die Wahl der Audio-Spur nicht zum Vowurf macht. Klassiker etwa schaue ich auch gerne mal in der Synchro, oder "Trash"delikatessen.

Von Echauffieren kann allerdings keine Rede sein. Wie kommst du darauf? :haeh:

#45 Bob

    social assassin

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Geschrieben 18. März 2012, 16:39

Ich meinte damit eher unseren Chef. *duck*

#46 bekay

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Geschrieben 18. März 2012, 22:31

Beitrag anzeigenBob sagte am 18. März 2012, 15:41:

Was ich hier aber nicht ganz verstehe, wie man auf der einen Seite Synchro (gelinde gesagt:) toleriert, aber sich dann über die Veränderung von Filmtiteln echauffieren kann. Das steht doch in gar keiner Relation zueinander, was die Veränderung des Originals betrifft.

Die Relation ist ziemlich eindeutig und auch ganz einfach. Eine gute Synchro ist der originalgetreuen Übersetzung verpflichtet - soweit dies eben unter den Bedingungen von veränderten Stimmen, kulturellen Kontexten und versuchter Lippensynchronität möglich ist. Eine gute Titelübersetzung sollte genauso originalgetreu sein. Ganz logisch, dass Hinzufügungen und Titel, die keine Übersetzungen des Originaltitels darstellen, vollkommen unbrauchbar sind. Ähnliches gilt für die Synchro. (Von Sonderfällen á la Rainer Brandt abgesehen...)

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#47 Bob

    social assassin

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Geschrieben 19. März 2012, 04:36

Ich bin selbst schuld, dass ich überhaupt nachgehakt habe. Das war's von meiner Seite aus. Kein Bock mehr.

#48 bekay

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Geschrieben 19. März 2012, 10:37

Jetzt wird man für die ernsthafte Antwort auf eine Verwunderung auch noch mit Liebesentzug bestraft... :(

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#49 bekay

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Geschrieben 19. März 2012, 19:20

Um vielleicht trotzdem noch einmal auf das Echauffieren über die blödsinnige Titelübersetzung zu kommen: Auch wenn ich die Synchro grundsätzlich als Modus der Übersetzung eines Filmwerkes und auch als Rezeptionsmöglichkeit von Filmen akzeptiere, bin auch ich größtenteils überzeigter O-Ton-Gucker. Ich denke schon, dass man gleichzeitig Synchros verteidigen und sich über entstellende Titelübertragungen aufregen kann. Denn beide sollten sich einer sinngemäßen und korrekten Übersetzung verschreiben. Das kann man also schon in Relation setzen. Ich weiß natürlich, dass du schon allein die Veränderungen der Stimmen als einen viel zu großen Einschnitt empfindest. Aber wenn man mal davon absieht, wie ich das mache, so kann man ja trotzdem erwarten, dass eine Synchro Inhalte nicht verdreht und nicht irgendwelche Sätze oder Aussagen im Gegensatz zum Original hinzufügt oder vom Original entfernt. Denn dann würde ich mich auch echauffieren, eben wir beim Titel...

Aber jetzt mal wieder zum Film, der ja in den letzten Tagen mit einigen schönen Trailern beworben wurde:

Eine WonderCom Promo, die wohl auch eine Preview des Trailers sein sollte - auch egal, wunderbar unerzählerisch und ein Schnitt, der sich nur an der Musik orientiert - man sieht viel Erahnungsvolles und weiß nichts Genaues:



Der US-Trailer wartet genauso mit einer tollen rhythmischen Montage auf:



Der internationale Trailer, auf welchem auch der deutsche basiert, betont hingegen eher narrative Aspekte und wirkt so mehr altbacken:


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#50 wowie

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Geschrieben 19. März 2012, 20:18

Die Bilder sind jedenfalls traumhaft, wollen wir hoffen das die handlung nicht zu stark hinterher hinkt!
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#51 Cinematic Bear

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Geschrieben 05. April 2012, 19:32

Also nachdem ich die Trailer gerade nochmal gesehen habe muss ich sagen, dass ich schon richtig heiß auf den Film bin.
Und da ich, was das "Alien-Universum" angeht, auch schon so manche Enttäuschung hinnehmen musste, glaube ich kann der Film vielleicht sogar einer der Besseren aus der Reihe werden.
(Zumindest habe ich die Hoffnung! :) )

#52 Johannes

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Geschrieben 06. April 2012, 01:16

hoffentlich ist der film nicht voll mit diesen nervigen hans zimmer-klangwänden. die kleben nämlich am prometheus-trailer (und den ganzen anderen inceptionesken trailern) wie ein billiger anzug. naja, man braucht sich eh nicht viel von prometheus erhoffen, gute ridley scott-filme waren bisher immer glücksfälle. ich denke mal, er wird so gut wie avatar, also schlecht.

#53 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 16. April 2012, 18:25

"Prometheus - Dunkle Zeichen": Ridley Scotts zweistündiger Director's Cut kommt ins Kino
1St59Min.OhneAbspann
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#54 Keitel

    Gestern war Gestern – Heute beginnt die Zukunft!

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Geschrieben 27. April 2012, 11:33

Prometheus - Neuer deutscher Trailer:


"Halt! Wer trabt so spät durch Nacht und Wind ?" - "Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht. Seitdem heissen sie Angelsachsen!" - "Ich bin der König aller Angler!"

#55 bekay

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Geschrieben 05. Juni 2012, 22:16

Nach diesem Papier- und Legetrickfilmremake des Trailers - erst recht! :love:


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#56 wowie

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Geschrieben 06. Juni 2012, 22:19

^^ Viel zu geil!!!!
Allerdings sitz ich auch schon (und imer noch) seit 10Uhr auf der Arbeit .... ich kack voll ab.

So thanks a lot for this little gem!!!!
Habs gleich geforwarded!!
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#57 wowie

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Geschrieben 21. August 2012, 18:09

Also, mal zur Sache Leute.
War gerade noch ein zweites mal im Film (hab grad Urlaub btw).

Gleich nach zehn minuten, die ersten fünf haben wir revoltiert weil der arsch vergessen hatte den 3D schalter umzulegen, kam mir auch schon die erste Offenbarung.
So ziemlich jede Schwachsinnigkeit ist gewollt in diesem film (gewagte These). Wenn man bedenkt, das die anderen Alien filme ja außerhalb der öffentlichen, geregelten Gesellschaft spielen, und mal etwas relativiert, dann bemerkt man vielleicht, das schon immer eine gesunde Portion Dilletantismus (moderner Stil der momentan ja fast schon wieder out ist) dabei gewesen ist, welcher die Handlung mitkatalysierte. Was auch rückblickend sehr schön von Jeunet im vierten Teil verarbeitet wurde.
Viele Leute haben echt keine Vorstellung manchmal, wie beschissen (ineffizient/impulsiv) es in einer menschlichen Organisation zugeht. So ist unsere vermeintliche Heldin ja fast ne geleuterte Anti-Heldin am Schluss.
Wobei der positiv leitende Agnostizismus ja von ihr durchgesetzt wird mit der Frage:
"Und wer hat sie erschaffen?"
Somit eigentlich eine der unsympathischsten Heldinnen in allen Alien Filmen. Und ich denk das war gewollt.
Denn nur dieser GLÄUBIGE Schwachsinn gepaart mit der egozentrischen Position, seinen Schöpfer zu begegnen, unendlich zu leben, egal was es koste, und das alles unter Todeszwang - da kann nur Schwachsinn und grundlegender Konflikt bei rauskommen.
Was am Ende eben zu der Katastrophe führt, wie wir sie jetzt haben.

Ist 2001 ein ideales Kunstwerk, versucht man hier schon so real wie möglich zu sein.
Das ist ganz entscheidend find ich. Ganz besonders was die atmo angeht. Die geht natürlich bei zu viel realismus-anspruch flöten. (Stichwort: Dark Knight Rises)
Die Fortsetzungen eignen sich aber auch bestimmt sehr gut für mehr atmo.
Wobei hier (in teil 1) eine gewisse Helligkeit aufgrund der Forschungsreise sinnvoll ist.

Haben wir gerade auch das Genre "future-fiction" entworfen.
Somit ist jeder film, der auch nur die geringste unwissenschaftlichkeit aufweist, nicht mehr als sci-fi zu betrachten, sondern als fu-fi ;)
(btw in meinere Film-Kategorisierung gibt es eigentlich kein sci-fi, das läuft bei mir unter fantasy)

Ich versuch hier teilweise schon den Film irgendwo schön zu reden, aber das nur unter der Prämisse der analytischen Wertschöpfung ;)


Naja.
Sehr gut aufgefallen ist mir der enorm dezente Einsatz von allem. Super gut!!!
Sowie sind auch alle Dialoge sehr gut und beschränkt aufs nötigste. Die synchro von Vickers (baby!!!!) ist phenomenal gut!
Die Körperästhetik ist auch super!!!!
Die Musik ist auch sehr gut!
Die Verbindungen zu den anderen Alien teilen ist auch hervorragend!!
Werd mir gleich heut Abend nochmal den ersten Teil geben (episode 2).
Die psychologie ist auch super (David Vater "schwester")
"Nicht jeder will seine Eltern tot sehen."
So ist die gesamte Handlung auch nicht popularistisch auf die Nase gebunden, sondern es gibt jede menge worüber man nachdenken kann ...

Es wurden mindesten 5 "Leute" mit dem "Alien"-virus infiziert.
Der Biologe
Der Geologe
Charlie
Elle (Shaw) (nicht richtig infiziert)
Der Konstrukteur

Wobei der Biologe ja nicht als Wirt fungiert hat, oder?
Was war da nochmal los?
Der Geologe ja auch nicht, er ist selbst mutiert.
Genauso wie Charlie.

Das eigentliche, uns bekannte Alien, kam auch erst zu Stande, als es am ende aus dem Konstrukteur raus kam. Oder?
Als Mischung des "Alienmutagens" mit der menschlichen und der des Konstrukteurs?

Dennoch sieht man ja in der "Grabkammer" schon ein Wandemblem, das ein Alien zu zeigen scheint.
Und was ist der grüne Stein?

Das "Mutagen" könnte eine Waffe sein oder aber auch ein vitaler Evolutionsbeschleuniger.
Zusammen mit der richtigen biologischen und soziologischen Kultivierung, kann wohl möglich was viel humaneres entstehen als das Alien.

Und,
was ist der Bezug zur Anfangsszene?
So kam es mir doch vor, das der Konstrukteur vom Anfang, ein etwas anderer typ war, als der am Ende.
War der am Ende doch recht verschmolzen mit diesem panzerähnlichen Ding das er trug. Setzten am Hals schon irgendwelche Kiemen an - die hatte der andere nicht.

Achso ja, nochmal zur Rollenverteilung. Welche ich recht gelungen fand. Die Mission kann nur scheitern, wenn man keine einzige professionelle Person an Bord hat. Chaos sei dank war der Captain noch zu gebrauchen, sonst wär hier ja schon der Kampf vorbei. Intuitiv guter sozialer Ur-Typ mit viel Erfahrung, oder auch Gen X Seeman.
Unsrere ambivalente Heldin-Wissenschaftlerin, verkörpert so ne Mischung aus blindem Glauben und Agnsotizismus (professionellem Std), wobei die negative Seite etwas dominiert am Anfang und am Ende (besonders ab ihrer grandios inszenierten Selbstentbindung, welche die Defibrillator szene aus Casino Royal topt!!) immer mehr aufgelöst wird. Sehr potenter Dialog über Glauben den Scott hier mit dem Zuschauer aufbaut, find ich.
Und Miss Vickers ist die asoziale, desinteressierte Note (der Sicherheitsdienst hat sich ja recht schnell verabschiedet), das egozentrisch beschränkte Bild des feigen Menschen der nur um seine Sicherheit besorgt ist (unter anderem).
Entsprungen aus ihrem Vater (und anhängender Art von Kultur), der ist konkretes asoziales (verantwortungsloses) Interesse, Dummheit und Gier.

Davids Rolle war sehr gut inszeniert (vollkommen und unausgesprochen amoralisiert durch seine asozialen Schöpfer), auch das er die Szene hat, wo er den Raum mit den Schlafkammern aktiviert. Sehr bedeutungschwanger, und dazu die Musik. Sehr schön!

Bin mal sehr gespannt wie es mit unserm David weitergeht und was unsere leicht geläuterte Heldin noch so treibt. Ich hoffe ja mal, das der Planet noch weiter auftauchen wird!!
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#58 wowie

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Geschrieben 22. August 2012, 10:42

Mir sind gestern Abend zu teil 1 (episode ... ähhh 5) noch drei erwähnenswerte Unterschiede aufgefallen.
Erstens, das Konstrukteursschiff war nicht in der genau exakten Position wie am ende von Prometheus.
2 Beim Jockey waren keine Hyperschlafkammern zu sehen.
3. Wie kommen die ganzen Eier und das blaue Licht da hin?

Ich geh mal davon aus, dass das in Prometheus einfach ignoriert wurde und das es nicht noch aufgeklärt werden wird. Ob absichtlich oder nicht.
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#59 wowie

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Geschrieben 23. August 2012, 09:29

Hier nochmal zwei Artikel

http://www.zeit.de/2...us-Ridley-Scott
Thomas Assheuer
Fängt eigentlich ganz gut an, aber gleitet dann total ab. Und die hälfte der Annahmen ist unvollständig.

http://www.patheos.c...blical-project/
(BEWARE OF RELIGIOUS INDOCTRINATION)

Ich finde die zwei artikel zeigen nochmal wie weit voraus Ridley eigentlich ist.
Wo das Böse herkommt??
Aus dem menschlichen Diletantismus!!! Seine Unfähigkeit multiple-sense functions zu produzieren.
Unfähig ware demokratie zu leben - irgendeine soziale kooperation effizient zu produzieren.
Wobei hier natürlich das stichwort "mehr oder weniger" ist.

Genau deswegen sag ich hat der Schwachsinn, die Unfähigkeit der Rollen Programm.
ES: You think Milton got it right?
RS: I don’t think so literally, but it seems analogous sometimes. The only guy in Paradise Lost having a good time is that son-of-a-bitch dark angel.
ES: My favorite part of Prometheus is when a battered and bloody Noomi Rapace reaches for her crucifix necklace, and the decapitated robot head says to her, “Even after all this, you still believe.” In that scene, are you Noomi or the robot head?
RS: That’s hard to say. [Long pause] I do despair. That’s a heavy word, but picking up a newspaper every day, how can you not despair at what’s happening in the world, and how we’re represented as human beings? The disappointments and corruption are dismaying at every level. And the biggest source of evil is of course religion.


THATS THE SHIT!!!!

Streiten sich die Kritiker über die Dummheit der Masse, wollen aber filme die kein Mensch versteht.
Will man einerseits subtile Handlungsprozesse, oder alles ausformuliert haben was man agnostischer weise eben nicht ausformulieren kann?
SInd die Dialoge jetzt knapp und symbolisch oder doch erklärungsseelig?

Ich denk das hier viel Kritiker falsch liegen. prometheus ist sowohl symbolträchtig (abstrakt metaphysisch) als auch handlungstechnisch nicht oberflächlich (außer man will es so sehen), hat einen einfachen Zugang, unterhält, ist sehr gut gemacht (Bilder, Ton, Schauspiel) --- wieso soll das nicht zusammen gehen??
Es ist nicht immer alles so wie es auf den ersten oder zweiten blick scheint .... Prometheus generiert hier eine fusion von werten die sehr gut ist.
Es ist kein superkrasses Kunstwerk wie 2001.
Aber dennoch es ist es ein herausragender Film.
Es ist enorm schade das das nicht gewürdigt werden und genau analysiert werden kann.
"ne, es sind nur gute Bilder der rest ist kacke. keine zeit mich weiter damit zu beschäftigen. Da leh's ich lieber ein sachbuch."
Dabei haben manche Liedtexte oder Filmdialoge und bedeutungen viel mehr zu sagen und viel intensiver als die meisten politischen reden oder Berater und Therapeuten heutzutage oder irgendwelche Sachbücher die schon immer zu mehr als 80% schwachsinn beinhalten. Und das schlimmste, sind besser als viele kleinkarierte und ideel kastrierte Philosophieessays (obwohl hier ja oft die masse spricht und man das nicht überbewerten sollte, es wär auch schwachsinnig anzunehmen, das die Aufklärung in den letzten 200 jahren mit dem Bevölkerungswachstum schritt halten konnte).
Es wird ja besser, aber dh nicht das wir manche Kategorien so absolut abstrafen dürfen.
Viel zu viel Erwartung und viel zu viel negative Intensivität in der kritik!!!
Dark Knight Rises leidet teilwesie auch darunter!!

Man sollte Filmen viel mehr Aufmerksamkeit schenken, haben sie doch einen erheblichen und viel stärkeren Einfluss auf die Gesellschaft als irgendwelche Sachbücher die nur wenige lesen. Und gerade die Erziehung des Mainstreams ist doch sinn der Gegenkultur. Dabei sind manche Kunstwerke eben beides, und das ist auch gut so. Jeunet, Gondry und Wes Anderson gehören zu den Meistern dieser Perspektive.
So wie viele populäre Geister die die Massen beeinflusst haben und zu Klassikern wurden.

So muss man den Regisseuren (allen Filmschaffenden und allen Menschen überhaupt) auch einen gewissen Diletantismus zugestehen - der aber immer relativ zu sehen ist - denn wir alle geben unser bestes (je nachdem auf welchen "sense" sich grad konzentriert wird).
Sokrates bekanntester spruch ist immer noch für viele nicht bewusst

Ein Film geht auch leider nur ne bestimmte Zeit. Leider beschränken sich dann halt viele und kastrieren sich selbst, mit der Hoffnung, der Zuschauer wird schlau sein, gewisse Möglichkeiten selbst zu erahnen.
Einerseits fordern wir es, sind dann aber auf Grund der Vielfalt des Inhalts mittlerweile schon unfähig die Komplexität der Stränge vollends wahrzunehmen.
Es ist schade das die Leute nicht mehr 4 std epos machen,das wird langsam überfällig, es gibt soviel zu sagen.
Bei Prometheus spielt sich unheimlich viel außerhalb des frames ab und viele Kritiker sehen nur das was im frame liegt.

Ich hoffe der nächste teil wird alle eines besseren belehren!

!!!!GET AWAY FROM THOSE BLIND ABSOLUT IDEALISM!!!!

Wenn es eins gibt das wir alle am besten wissen sollten, dann das wir alle keine Ahnung haben!!!
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#60 wowie

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Geschrieben 23. August 2012, 16:41

http://www.critic.de...rometheus-3351/

http://lescahiersdun.../03/prometheus/
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