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Malick: The Tree of Life - Filmforen.de - Seite 3

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Malick: The Tree of Life


72 Antworten in diesem Thema

#61 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 26. Juni 2011, 00:08

Beitrag anzeigenJohannes sagte am 24. Juni 2011, 14:23:

ist ein Kinogang, am besten in ein Multiplex, vor allem für Filminteressierte, im Moment ein wichtiges, einzigartiges und unwiederbringbares Unterfangen.
Warum? :D Du nennst zwar Gründe - aber diese sind allerhöchstens insofern überzeugend, sich den Film überhaupt als "Cinephiler" (oder wat auch immer: Filminteressierter?) anzuschauen. Warum gerade im Kino? Und verstehe mich nicht falsch - ich will auch gern in ein chices Kino mit tollem Ton und Bild. Malick will ich mal dementsprechend zelebrieren, weil ich ihn grundsätzlich liebe, aber noch nicht auf großer Leinwand gesehen habe. Ich werde nur grantig, wenn jemand schief von der Seite angemacht wird, weil er dies nicht will (Stichwort "Hass" - verwundert mich sowieso, weswegen sich Menschen so anfangen zu hassen :doof: ). Jeder soll den Film so zu sich kommen lassen, wie er es will...

Beitrag anzeigenJohannes sagte am 24. Juni 2011, 14:23:

„Reailitätseindruck“ ist als Begriff völlig irreführend, da das, was er beschreibt, nichts mit der Hingabe, dem Verlorensein im Film zu tun hat, zumal du den Begriff „real“ im hiesigen Kontext definitorisch diffus verwendest.
Den Begriff hat nun mal Christian Metz in seinem wichtigen Text "Zum Realitätseindruck im Kino" aus dem Jahr 1965 geprägt. Wenn man vom Fach ist, wie ich, kann man also schwer darauf verzichten. "Real" meint in dieser Hinsicht - ich zitiere Metz, weil er so wunderbar schreibt: "Stärker als der Roman, das Theaterstück oder das Bild eines gegenständlich malenden Künstlers vermittelt uns der Film das Gefühl, direkt an einem gewissermaßen realen Ereignis teilzunehmen [...]. Der Film löst beim Zuschauer einen Prozeß der 'Partizipation' aus, der in gleicher Weise die Wahrnehmung und die Gefühle betrifft (man langweilt sich fast nie im Kino), der Film trifft von vornherein auf eine bestimmte Form von Illusionsbereitschaft (die offenbar nicht total ist, jedoch bedeutend stärker als irgendwo anders); der Film versteht es, sich an uns zu wenden mit dem Ton der Evidenz und mit der überzeugenden Art des 'Es ist so' [...]. Man kann von einer filmischen Form der Präsenz reden, die weitgehend glaubhaft wirkt. Dieser 'Schein der Realität', dieser so gewaltige Einfluß auf unsere Wahrnehmung bringen es fertig, die Massen anzuziehen, von denen sich nur ein kleiner Teil bewegen ließe, das neueste Theaterstück anzuschauen oder den neuesten Roman zu kaufen"


Der Kino-Krimi geht übrigens weiter: In Thüringen läuft der Film nun neben der "Höhle" in Weimar auch in zwei Kinos der Lichtspiele-Kette (Ilmenau und Meiningen). Projeziert wird er digital - hat irgendjemand Erfahrungen mit diesen Kinos?

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#62 Ubaldo Terzani

    Reader discretion is advised, lan

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Geschrieben 26. Juni 2011, 01:15

Hm, nun habe ich mich ja gar nicht gegen Kino ausgesprochen (wozu auch? Kino ist doch toll), sondern lediglich bemängelt dass bei Filmen, die mit vielen Kopien starten, die Qualität dieser Kopien oft arg zu wünschen übrig lässt und dass Multiplexe für gewöhnlich Leinwände haben, die zu groß für die Qualität dieser Kopien sind. Bei diesen ganzen "Blockbustern" wäre digitale Projektion m. E. besser, aber digital gibt es in meiner Stadt fast nur bei 3D-Filmen.

Gehe ich hingegen in das (neue, komfortable) Arthouse-Kino meiner Stadt, ist das Filmerlebnis bei 35mm-Filmen oftmals toll. Aber da laufen halt Filme die nicht zu Tode kopiert wurden, und die Säle und Leinwände sind ordentlich proportioniert.
In diesem tollen Kino läuft übrigens auch "Tree of Life", der mir aber mit 138 Minuten schlicht zu lang ist für nen Kinobesuch. Nur deshalb will ich Malicks Film nicht im Kino sehen. Ich könnte "Tree of Life" nicht genießen, ihm icht gerecht werden, und ich hätte das Gefühl mir den Arsch platt zu sitzen. 138 Minuten ohne Pause = no go bei Dingen, die mir Spaß machen sollen (selbst in meiner geliebten Oper ist in kürzeren Abständen ne Pause - außer vielleicht bei Wagner, aber der geht mir eh am Arsch vorbei).

Deshalb schau ich den 138 minütigen "Tree of Life" lieber später auf Blu Ray, denn zuhause kann ich rauchen so viel ich will, und notfalls kann ich jederzeit "Pause" drücken, wenn ich pissen gehen muss oder mir die Beine vertreten oder ein Bier holen will, ohne dadurch auch nur eine Minute des Film zu verpassen. So einfach ist das.

Bearbeitet von TEPCO-Aktionär, 26. Juni 2011, 01:26.


#63 Bob

    social assassin

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Geschrieben 26. Juni 2011, 12:31

Warum warst du noch nicht in der Höhle, bekay? Mach es doch nicht so spannend! :happy:

#64 Johannes

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Geschrieben 26. Juni 2011, 13:03

bekay

Zitat

Warum? Du nennst zwar Gründe - aber diese sind allerhöchstens insofern überzeugend, sich den Film überhaupt als "Cinephiler" (oder wat auch immer: Filminteressierter?) anzuschauen. Warum gerade im Kino?
Wenn du meine Beiträge nicht liest, können wir uns die Diskussion sparen.

Zitat

Ich werde nur grantig, wenn jemand schief von der Seite angemacht wird, weil er dies nicht will (Stichwort "Hass" - verwundert mich sowieso, weswegen sich Menschen so anfangen zu hassen). Jeder soll den Film so zu sich kommen lassen, wie er es will...
Ich dachte, das sei bereits geklärt.

Zitat

Den Begriff hat nun mal Christian Metz in seinem wichtigen Text "Zum Realitätseindruck im Kino" aus dem Jahr 1965 geprägt. Wenn man vom Fach ist, wie ich, kann man also schwer darauf verzichten.
Höhö! Weil Metz das geschrieben hat, muss es natürlich wahr sein. Und ist man “vom Fach“ (wie ich auch) hat man keine andere Wahl als ihm zuzustimmen. Herrje...
Anstatt selbst zum Verteidiger deiner Sache zu werden, überträgst du sie auf jemand anderen. Das überzeugt mich nicht, zumal zitierter Abschnitt meine Einwände nicht widerlegt.




TEPCO-Aktionär

Zitat

Deshalb schau ich den 138 minütigen "Tree of Life" lieber später auf Blu Ray, denn zuhause kann ich rauchen so viel ich will, und notfalls kann ich jederzeit "Pause" drücken, wenn ich pissen gehen muss oder mir die Beine vertreten oder ein Bier holen will, ohne dadurch auch nur eine Minute des Film zu verpassen. So einfach ist das.
Du möchtest ein Kunstwerk also jederzeit für niedere Gelüste unterbrechen können, na gut. Bist du einer von diesen Leuten, die vorm Kino noch tausend Liter irgendwas trinken, und sich im Kino dann ärgern?

Bearbeitet von Johannes, 26. Juni 2011, 13:04.


#65 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 27. Juni 2011, 15:21

Beitrag anzeigenBob sagte am 26. Juni 2011, 12:31:

Warum warst du noch nicht in der Höhle, bekay? Mach es doch nicht so spannend! :happy:
Weil sie mir dem Film nicht passend erschien. Als Erlebnis jenseits des Films bestimmt lohnend, aber nicht, um sich auf den Film selbst ganz und gar einzulassen. Was ich aber wollte. Ich war gestern in Ilmenau und habe ihn dort in einer wunderschönen digitalen Projektion gesehen - von der Klarheit, Brillianz und Helligkeit des Bildes hat das alles überstiegen, was ich so jemals im Erfuter Multiplex an verwaschenem Mist erleben musste. (Ein eher inhaltliche Auseinandersetzung von mir gibt es hier.) Und zur digitalen Projektion allgemein hier ein lesenswerter Artikel!

Beitrag anzeigenJohannes sagte am 26. Juni 2011, 13:03:

bekay

Zitat

Warum? Du nennst zwar Gründe - aber diese sind allerhöchstens insofern überzeugend, sich den Film überhaupt als "Cinephiler" (oder wat auch immer: Filminteressierter?) anzuschauen. Warum gerade im Kino?
Wenn du meine Beiträge nicht liest, können wir uns die Diskussion sparen.
Gebe ich postwendend zurück. :D Ich habe doch klargemacht, deinen Beitrag gelesen zu haben. Nur: Deine genannten Gründe (derer es drei gibt: "wo Für- und Gegensprecher hochpassioniert für ihre Seite wettern, wo Leute angesichts großer filmkünstlerischer Anmut, haareraufender Lächerlichkeit oder stirnrunzelnder Langeweile zu völlig konträren Reaktionen gelangen, und nicht zuletzt, da der neue Film eines großen Regisseurs vom Format eines Tarkowskij, Dreyer oder Ozu der breiten Öffentlichkeit vorgeführt wird") verpflichten doch nicht auf die Art und Weise, wie man einen Film zu sehen hat. Allerhöchstens, dass man ihn zu sehen hat. Warum gerade im Kino? frage ich also noch einmal.

Beitrag anzeigenJohannes sagte am 26. Juni 2011, 13:03:

Zitat

Den Begriff hat nun mal Christian Metz in seinem wichtigen Text "Zum Realitätseindruck im Kino" aus dem Jahr 1965 geprägt. Wenn man vom Fach ist, wie ich, kann man also schwer darauf verzichten.
Höhö! Weil Metz das geschrieben hat, muss es natürlich wahr sein. Und ist man “vom Fach“ (wie ich auch) hat man keine andere Wahl als ihm zuzustimmen. Herrje...
Anstatt selbst zum Verteidiger deiner Sache zu werden, überträgst du sie auf jemand anderen. Das überzeugt mich nicht, zumal zitierter Abschnitt meine Einwände nicht widerlegt.
Ich verweise nur auf den Status des Begriffs als durchaus nutzbaren terminus technicus, der äußerst griffig und verständlich von Metz definiert wurde. Und in dieser Definition finden sich einige sehr starke Berührungspunkte mit dem Begriff der Immersion. Zu meinen, der Begriff "Realität" sei sowieso viel zu schwammig und vieldeutig, ist ja jetzt auch keine Diskussionskultur jenseits des Totschlagarguments - so kann man immer alles zerpflücken, "weil Wörter sind ja sowieso [beliebiges negatives Attribut einsetzen]". Aber gerne bemühe ich mich um eine Präzisierung: Realitätseindruck meint in dieser Hinsicht natürlich nicht die Verwechselung des Films mit unserer alltäglichen Wahrnehmung von und Korrespondenz mit der aüßerlichen Welt (welches eine Bedeutung von Realität wäre). Die Realität, von der der Filmzuschauer (bei Metz ist es noch der Kinogänger) einen so authentischen Eindruck bekommt, ist eine fiktiv-virtuelle. Wobei sich auch das wieder mit dem Begriff der Immersion schenidet. (Ich verweise mal wieder auf einen anderen Text, man verzeihe es mir. Es geht nicht darum, Autorität durchzusetzen, sondern mögliche Perspektiven aufzuzeigen.)

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#66 bekay

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Geschrieben 27. Juni 2011, 15:25

Beitrag anzeigenJohannes sagte am 26. Juni 2011, 13:03:

TEPCO-Aktionär

Zitat

Deshalb schau ich den 138 minütigen "Tree of Life" lieber später auf Blu Ray, denn zuhause kann ich rauchen so viel ich will, und notfalls kann ich jederzeit "Pause" drücken, wenn ich pissen gehen muss oder mir die Beine vertreten oder ein Bier holen will, ohne dadurch auch nur eine Minute des Film zu verpassen. So einfach ist das.
Du möchtest ein Kunstwerk also jederzeit für niedere Gelüste unterbrechen können, na gut.
Film ist also ein höheres Gelüst? Glaub ich nicht. :D

Ich für meinen Teil würde von solchen Pausen auch eher abgelenkt und meide sie, wenn es geht. Gestern in TREE OF LIFE musste ich während der letzten Stunde leider auch Pipi. Aber Malick war ganz gut im Vergessen-Lassen...

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#67 bekay

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Geschrieben 27. Juni 2011, 15:33

Ach ja, zum Thema Wirtschaftlichkeit und Malick-Filme: http://www.awardsdai...of-cooperation/ :blink:

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#68 Bob

    social assassin

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Geschrieben 27. Juni 2011, 15:43

Beitrag anzeigenbekay sagte am 27. Juni 2011, 15:25:

Gestern in TREE OF LIFE musste ich während der letzten Stunde leider auch Pipi. Aber Malick war ganz gut im Vergessen-Lassen...
Hast es also einfach laufen lassen? :D

#69 bekay

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Geschrieben 27. Juni 2011, 16:56

:tornhau:

Gegen eine mit Urin getränkte Jeans käme selbst Malick nicht an, befürchte ich...

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#70 bekay

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Geschrieben 27. Juni 2011, 19:34

Eine der beeindruckendsten Szenen übrigens:



:love:

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#71 Johannes

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Geschrieben 28. Juni 2011, 03:23

Nun verleite die Menschen doch nicht auch noch zum Youtube-Kucken!


Zitat

Warum gerade im Kino? frage ich also noch einmal.
Aufgrund der Kinosituation, aber das steht alles in meinem Beitrag...

Zitat

Zu meinen, der Begriff "Realität" sei sowieso viel zu schwammig und vieldeutig, ist ja jetzt auch keine Diskussionskultur jenseits des Totschlagarguments - so kann man immer alles zerpflücken, "weil Wörter sind ja sowieso [beliebiges negatives Attribut einsetzen]".
Ich habe nicht gesagt, der Begriff sei zu schwammig, sondern dass du ihn schwammig verwendest (was ja nun aus der Welt ist, auch wenn mich deine Konkretisierung nicht überzeugt, aber egal).

#72 bekay

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Geschrieben 28. Juni 2011, 07:37

Ja, die Kinossituation sei eine riskante Situation, schriebst du - absolut richtig und eine lohnenswerte Aussage: Und doch eigentlich noch ein Grund weniger, um eines Films willen ins Kino zu gehen? Wo könnte man sich besser auf den Film konzentrieren als im sicheren Ort Heimkino? Denn am Ende könnte der "neue Film eines großen Regisseurs vom Format eines Tarkowskij, Dreyer oder Ozu" vom Nachofresser neben dir bestimmt werden. Gut, die Wahrscheinlichkeit ist gering bei THE TREE OF LIFE. Aber das Risiko ist da... Ich hatte nur ein Ehepaar, welches ab und zu tuschelnd die Sofort-Exegese einiger Szenen wagte. Und eben meine Blase, die sich meldetet. Und die obligatorischen Kopfschmerzen, die fast immer nach dem Kinogang bekomme. Leider sind das keine Risiken, die ich am Kino liebe.

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#73 bekay

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Geschrieben 26. Juli 2011, 13:11

Es braucht wohl jemand mit christlichen Wissen, um dem Film diesen christlichen Interpretationsgewaltakt anzutun, wie es Christina Striewski auf Perlentaucher.de getan hat. Zum Glück besitze ich ein solches nicht, insofern mich diese Deutungen auch recht wenig interessieren bzw. der Film sich mir so nicht erschließt. Aber genau da liegt das Problem nämlich, muss ich mich belehren lassen, ich bin bereits der christlich-faschistischen Propaganda verfallen: "Dass Malicks Botschaft nicht verfängt und seine Erhabenheitsgesten ins Leere gehen, weil es uns Heiden inzwischen offenbar an der christlichen Vor­bildung mangelt, die nötig wäre, sie zu verstehen, wäre so gesehen von fast tröstlicher Ironie, schriebe man damit nicht zugleich Kritik überhaupt ab. Zu deren wichtigsten Aufgaben zählt es nämlich, Kunst vor der Indienst­nahme für Propagandazwecke zu schützen." Der materialistische Aspekt des Films, der für mich eben gerade recht unvermittelt und nicht versöhnt neben dem spirituellen steht, wird sehr von der Kritik heruntergespielt bzw. unerwähnt gelassen.

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