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Wir haben abgebrochen! - Filmforen.de

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Wir haben abgebrochen!


429 Antworten in diesem Thema

#1 Bastro

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Geschrieben 22. Mai 2008, 19:49

Filme schauen macht nicht immer Spaß! Diese Erfahrung hat wohl jeder schon einmal gemacht, und manchmal hat man auch einen abgebrochen. Mit Wut im Bauch, einfach nur genervt, tödlich gelangweilt, oder weil sich das narrative Konzept zu sehr am Inhalt reibt. Hier könnt ihr Eure Abbrüche dokumentieren, gerne mit einer kleinen Erläuterung, damit auch alle was davon haben. Das Argument ‚Müdigkeit’ möchte ich allerdings weitestgehend ausschließen, denn ob man den Tag über hart malocht, oder schon sechs Stunden an seiner Playstation rumgespielt hat- da kann der Film nix für! Also: laßt es raus!

#2 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 22. Mai 2008, 19:53

Der große Verhau (1971) von Alexander Kluge. Diesen Film habe ich sogar schon zwei mal abgebrochen. Eine Odyssee der besonden Art, liebevoll gemacht und animiert. Aber leider verstehe ich ihn überhaupt nicht (selbst mit Inhaltsangabe). Außerdem ist er enorm spröde. Das stehe ich nicht durch, das ist mir zu abstrakt.

#3 moodswing

    Albert Emanuel Voglers Adjutant

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Geschrieben 22. Mai 2008, 20:53

Ich breche höchst selten ab, habe aber seinerzeit mal Bride of Chucky abgebrochen, weil der so monströs schlecht war. Wird aber nochmal nachgeholt. Bei der diesjährigen Berlinale verlies ich Night and Day, weil man nach spätestens 1 1/2 Stunden sah, dass sich der Film auch in der Reststunde nur um sich selber drehen würde.

Ein besonderes Abbrucherlebnis war auch jeden Fall Szenen einer Ehe. Grund: Wir haben den mit einer Meute von 7 Leuten gesehen. Vergossene Rotweinflecken und das unspektakulär-redselige Treiben auf dem Bildschirm verwüsteten dann zusehends die Atmosphäre bis keiner mehr Bock hatte sich auch Bergmannsche Trübsal-Bläserei einzulassen. Dabei haben ein Kollege und ich uns so gefreut den mal unseren Leuten zu zeigen. :))

#4 Moscher

    trinkt Kaffee

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Geschrieben 22. Mai 2008, 21:31

Uh, abgebrochen habe ich schon eine ganze Menge. Häufig allerdings verbunden mit der von Bastro angeprangerten Müdigkeit oder generellem Überdruss bei Filmfesten. Allerdings kommt das gerne mal zusammen, wenn man mit den falschen Erwartungen an einige Filme heran geht. Zuletzt bei mir beispielsweise bei Verfluchtes Amsterdam. Da habe ich einen spannenden und kurzweiligen Film erwartet und dann wollte da irgendwie so gar nichts passieren.
"I love zombie movies to death, but the main reason I am making a zombie movie right now is because it is pretty easy to write a script for. I want to start making more Tarantino style movies soon." (IMDB-User)

"My positive role model is to win the fight and to come out the hero." (Fred Williamson)

#5 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 22. Mai 2008, 22:55

ich habe - glaube ich - noch nie abgebrochen. jedenfalls nicht willentlich, schlaf wird ja nicht zählen. und ich habe es in zukunft eigentlich auch nicht vor. irgendwie ist mir nichts zu schlecht, um aufzuhören... man ist ja immer um eine erfahrung reicher und die bevorzuge ich lieber komplett. und einen film anhand des abbrechens, als indiz oder gar beweis, als schlecht zu bewerten, kann natürlich nicht gelten. ein film ist erst nach dem abspann fertig und auch erst ab diesem zeitpunkt (es könnte ja ein befreiender sein) wild, auf das man eine meinung schießen kann. freue mich aber auf die fred-beiträge. :cheers:

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#6 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 23. Mai 2008, 07:03

Beitrag anzeigenBastro sagte am 22.05.2008, 20:53:

Der große Verhau (1971) von Alexander Kluge. Diesen Film habe ich sogar schon zwei mal abgebrochen. Eine Odyssee der besonden Art, liebevoll gemacht und animiert. Aber leider verstehe ich ihn überhaupt nicht (selbst mit Inhaltsangabe). Außerdem ist er enorm spröde. Das stehe ich nicht durch, das ist mir zu abstrakt.
Oh, gerade auf den freue ich mich besonders. Na, mal schauen.

Abgebrochen habe ich viele Filme. Ich kann mich an einen Fall aus den 80ern erinnern, wo ich aus Wut aus dem Kino gegangen bin: Shocker von Wes Craven. Heute ist es wohl eher so, dass ich Filme nicht bewusst abbreche, sondern mir vornehme, sie irgendwann anders zuende zu gucken und es dann mangels Interesse doch nicht tue. Ein Beispiel wäre hier Frida, ein jüngere das Remake von Day of the Dead.

#7 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 23. Mai 2008, 07:06

Beitrag anzeigenmoodswing sagte am 22.05.2008, 21:53:

Ein besonderes Abbrucherlebnis war auch jeden Fall Szenen einer Ehe. Grund: Wir haben den mit einer Meute von 7 Leuten gesehen. Vergossene Rotweinflecken und das unspektakulär-redselige Treiben auf dem Bildschirm verwüsteten dann zusehends die Atmosphäre bis keiner mehr Bock hatte sich auch Bergmannsche Trübsal-Bläserei einzulassen. Dabei haben ein Kollege und ich uns so gefreut den mal unseren Leuten zu zeigen. :))
Das war auch extrem blauäugig von ihm. Ich habe den Film schon zwei Mal gesehen, aber jeweils allein oder mit meiner Frau. Das ist doch kein Film, zu dem man einen netten Filmabend veranstaltet. Das verbietet doch bereits die Länge und die Kenntnis des Regisseurs! Sechsstundenschwarten wie The Stand habe ich schon problemlos vor Gruppen vorgeführt, aber bei Bergman würde ich mich das wahrscheinlich nicht mal mit normal langen immer trauen.

#8 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 23. Mai 2008, 07:07

Beitrag anzeigenbekay sagte am 22.05.2008, 23:55:

und einen film anhand des abbrechens, als indiz oder gar beweis, als schlecht zu bewerten, kann natürlich nicht gelten.
Das sehe ich exakt auch so. Einen abgebrochenen Film würde ich daher weder kritisieren noch in meinem Tagebuch erwähnen. Meinen Ärger bis zum Abbruch kommunizieren tue ich hin und wieder aber schon.

#9 Funk_Dogg

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Geschrieben 23. Mai 2008, 07:49

Beim diesjährigen FFF kommen bestimmt wieder ein paar Abgebrochene dazu. Auf DVD passiert es mir selten, dass ich mich bewusst dazu entscheide, einen Film abzubrechen: Da warte ich dann lieder den richtigen Zeitpunkt für eine Wieder- bzw. Neuaufnahme ab. Bei der Menge von Filmen beim FFF macht es aber keinen Sinn, sich einen Film zu Ende anzugucken, auf den man einfach keine Lust hat. Da muss ich bekay dann auch widersprechen: Nein, es gibt durchaus Filme, die einen definitiv nicht bereichern, auch nicht ums Erlebenis.

Um aber wenigstens einen Film zu nennen, mit dem ich massive Probleme hatte und etliche Anläufe brauchte, bis ich ihn zu Ende gesehen habe: FELLINIS SATYRICON, was aber auch an der britischen DVD lag, die mit mäßiger Synchro und ebensolchen Untertiteln gesegnet ist.

PS: BRIDE OF CHUCKY ist nicht grottenschlecht, sondern absolut famos. :doc:

#10 Bastro

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Geschrieben 23. Mai 2008, 08:11

Beitrag anzeigenmaX sagte am 23.05.2008, 08:07:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 22.05.2008, 23:55:

und einen film anhand des abbrechens, als indiz oder gar beweis, als schlecht zu bewerten, kann natürlich nicht gelten.
Das sehe ich exakt auch so. Einen abgebrochenen Film würde ich daher weder kritisieren noch in meinem Tagebuch erwähnen. Meinen Ärger bis zum Abbruch kommunizieren tue ich hin und wieder aber schon.
Da stimme ich voll zu. Ich hoffe auch nicht, den Eindruck erweckt zu haben, die "Schuld" auf den Film schieben zu wollen. Mir ging es bei der Frederöffnung auch eher um das "Reden über sich selbst", das häufig in den TBs angeprangert wird, also im Sinne eines Treffens der (hier eben nicht: Anonymen) Abbrecher. Und hatte gehofft, daß sich über das Kommunizieren von Problemen mit Filmen neue Diskussionsgrundlagen bieten (wodurch man wieder zum Film zurückfände). Oder auch, daß das einfach mal lustig wird. Ich könnte mir schon vorstellen, daß das, was der eine in den Schrein stellt, den anderen zum Abbruch bewegt.

Bearbeitet von Bastro, 23. Mai 2008, 08:58.


#11 bekay

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Geschrieben 23. Mai 2008, 08:46

Beitrag anzeigenBastro sagte am 23.05.2008, 09:11:

Beitrag anzeigenmaX sagte am 23.05.2008, 08:07:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 22.05.2008, 23:55:

und einen film anhand des abbrechens, als indiz oder gar beweis, als schlecht zu bewerten, kann natürlich nicht gelten.
Das sehe ich exakt auch so. Einen abgebrochenen Film würde ich daher weder kritisieren noch in meinem Tagebuch erwähnen. Meinen Ärger bis zum Abbruch kommunizieren tue ich hin und wieder aber schon.
Da stimme ich voll zu. Ich hoffe auch nicht, den Eindruck erweckt zu haben, die "Schuld" auf den Film schieben zu wollen.

keinesfalls. wollte es nur grundsätzlich bemerken. finde den fred auch gerade deswegen interessant - weil, das, was andere abbrechen, könnte ein lohnender film sein, von der erlebnis-seite her betrachtet :D

@funk: du musst mir gar nicht widersprechen, da geht es eher um auseinanderbrechende erfahrungsbereiche. ich bin noch nie in die (richtige) verlegenheit eines film-marathons/-festivals gekommen. das ist mir wahrscheinlich auch gerade deswegen so fremd, weil ich da durchaus die möglichkeit zum abbrechen (ein)sehe. und ich das eigentlich gar nicht will.

also, ich wollte niemanden seine abbrüche und den entsprechenden ärger oder die freude darüber madig machen. nur wollte ich eben meinen, es solle nicht zu sehr auf den film projeziert werden. aber das verseht sich sich (hier) ja von selbst! :)

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#12 Smergo

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Geschrieben 23. Mai 2008, 10:27

'Willkommen im Tollhaus' hab ich abgebrochen. Wenn ich weiter geschaut hätte, hätt ich wohl den Fernseher eingeschlagen.

#13 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 23. Mai 2008, 10:30

Beitrag anzeigenmaX sagte am 23.05.2008, 08:03:

Heute ist es wohl eher so, dass ich Filme nicht bewusst abbreche, sondern mir vornehme, sie irgendwann anders zuende zu gucken und es dann mangels Interesse doch nicht tue. Ein Beispiel wäre hier Frida, ein jüngere das Remake von Day of the Dead.

Mir geht's genauso. Zuletzt war das bei "The Defender" der Fall, den ich in völlig unpassender Gemütslage angefangen hatte zu schauen. War aus der Videothek und musste auch irgendwann wieder dorthin zurück. Ein Vermögen an Leihgebühren mochte ich dafür dann doch nicht zahlen ...

Wie man "Frida" abbrechen kann, kann ich widerum gar nicht verstehen :unsure:

Bearbeitet von Funxton, 23. Mai 2008, 10:38.


#14 Hick

    mit extrem hoher Leistungsfähigkeit

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Geschrieben 23. Mai 2008, 10:34

Müdigkeit ...

#15 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 23. Mai 2008, 10:38

Na schön :D

#16 Puni

    wird ständig genexted

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Geschrieben 23. Mai 2008, 14:12

WELCOME TO DONGMAGKOL bereits vor Monaten abgebrochen wegen Müdigkeit. Dito 2001... :funky:

Ach ja, neulich auch FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS - dieses Mal war es aber die Müdigkeit des Gastgebers...

#17 moodswing

    Albert Emanuel Voglers Adjutant

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Geschrieben 23. Mai 2008, 19:42

Beitrag anzeigenmaX sagte am 23.05.2008, 08:06:

Beitrag anzeigenmoodswing sagte am 22.05.2008, 21:53:

Ein besonderes Abbrucherlebnis war auch jeden Fall Szenen einer Ehe. Grund: Wir haben den mit einer Meute von 7 Leuten gesehen. Vergossene Rotweinflecken und das unspektakulär-redselige Treiben auf dem Bildschirm verwüsteten dann zusehends die Atmosphäre bis keiner mehr Bock hatte sich auch Bergmannsche Trübsal-Bläserei einzulassen. Dabei haben ein Kollege und ich uns so gefreut den mal unseren Leuten zu zeigen. :))
Das war auch extrem blauäugig von ihm. Ich habe den Film schon zwei Mal gesehen, aber jeweils allein oder mit meiner Frau. Das ist doch kein Film, zu dem man einen netten Filmabend veranstaltet. Das verbietet doch bereits die Länge und die Kenntnis des Regisseurs! Sechsstundenschwarten wie The Stand habe ich schon problemlos vor Gruppen vorgeführt, aber bei Bergman würde ich mich das wahrscheinlich nicht mal mit normal langen immer trauen.
Es war praktisch vorher klar, dass das nichts wird. Damals sorgte eine gewisse Bergman-Euphorie für die Entscheidung, aber letztlich kann es kaum ernst gemeint gewesen sein. Das ist doch angesichts dessen, was man über den Film schon ohne ihn gesehen zu haben weiß, recht klar. Die ganze Sache gereicht eben heute nur für eine nette Anekdote.

#18 moodswing

    Albert Emanuel Voglers Adjutant

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Geschrieben 23. Mai 2008, 19:45

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 23.05.2008, 08:49:

Beim diesjährigen FFF kommen bestimmt wieder ein paar Abgebrochene dazu. Auf DVD passiert es mir selten, dass ich mich bewusst dazu entscheide, einen Film abzubrechen: Da warte ich dann lieder den richtigen Zeitpunkt für eine Wieder- bzw. Neuaufnahme ab. Bei der Menge von Filmen beim FFF macht es aber keinen Sinn, sich einen Film zu Ende anzugucken, auf den man einfach keine Lust hat. Da muss ich bekay dann auch widersprechen: Nein, es gibt durchaus Filme, die einen definitiv nicht bereichern, auch nicht ums Erlebenis.

Um aber wenigstens einen Film zu nennen, mit dem ich massive Probleme hatte und etliche Anläufe brauchte, bis ich ihn zu Ende gesehen habe: FELLINIS SATYRICON, was aber auch an der britischen DVD lag, die mit mäßiger Synchro und ebensolchen Untertiteln gesegnet ist.

PS: BRIDE OF CHUCKY ist nicht grottenschlecht, sondern absolut famos. :doc:
Stimmt, "Satyricon" habe ich auch abgebrochen. Und bei Filmfesten kommt das auch schon mal vor.

Zu BOC: Ist wie gesagt 10 Jahre her (sprich tiefstes Teen-Alter) und ich werde mich zum gegebenen Zeitpunkt nochmal selbst heran machen, da ich die Meinung inzwischen häufiger gehört habe.

#19 Howie Munson

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Geschrieben 23. Mai 2008, 21:31

FRIDA hab ich damals auch abgebrochen... fehlte mir der Bezug zur Person und wenn das nicht da ist in einem Biopic, dann wird's halt nix...

ansonsten isses lang her... mal seh'n... SPECIAL EFFECTS von Larry Cohen, WITCHERY mit David Hasselhoff und vor Ewigkeiten den TANZ DER VAMPIRE und Rekordhalter war der MANITUSCHUH... hab's glaub ich viernhalb Minuten ausgehalten.

#20 Hick

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Geschrieben 23. Mai 2008, 22:23

Ich bin wer-weiß-wie-oft bei Wenders' "Der Stand der Dinge" und "Der amerikanische Freund" eingeschlafen. Ersteren habe ich mittlerweile mal zu Ende geschafft. Zweiteren würde ich aber nur noch reinlegen, wenn ich mal nicht müde werde.

#21 Funk_Dogg

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Geschrieben 23. Mai 2008, 23:17

Beitrag anzeigenbekay sagte am 23.05.2008, 09:46:

@funk: du musst mir gar nicht widersprechen, da geht es eher um auseinanderbrechende erfahrungsbereiche. ich bin noch nie in die (richtige) verlegenheit eines film-marathons/-festivals gekommen. das ist mir wahrscheinlich auch gerade deswegen so fremd, weil ich da durchaus die möglichkeit zum abbrechen (ein)sehe. und ich das eigentlich gar nicht will.

Ja, wenn man zur Zwanghaftigkeit neigt wie ich, ist das Abbrechen manchmal die letzte Möglichkeit, irgendwie noch die Kontrolle zu behalten oder vielmehr sie wiederzugewinnen. :rolleyes:

Aber wenn du, wie du sagst, (fast) nie Filme abbrichst, ist das – so würde ich mal vermuten – ja auch auf einen gewissen Aussortierungsprozess, der vorher (vielleicht auch unbewusst) abläuft, zurückzuführen. Mir geht es bei meinen DVD-Sichtungen ja ähnlich: Wenn ich mir einen Film kaufe, dann weiß ich ja meist zumindest ungefähr, was mich erwartet, bzw. kann mich auf meinen Geschmack und gesunden Menschenverstand verlassen, der mich vor allzu großen Fehlgriffen schützt. Das ist bei der Festivalsituation eben anders, wo man sich den Film ja nicht immer aussuchen kann oder ihn eben im falschen Moment sieht.

(Wollte mit diesen Ausführungennur das Abbrechen als letzte Möglichkeit des Zuschauers legitimieren, anstatt es so ganz dem Ruch der Bornierthiert zu überantworten.)

#22 Groucho Marx

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Geschrieben 23. Mai 2008, 23:23

Als Teenager hatte ich mit einem Freund BLOODSUCKING FREAKS abgebrochen, weil wir das Gekreische und die Misogynie nicht mehr ertragen konnten. Damals kannten wir uns allerdings auch noch nicht so im Genre aus. Auch den schwarzen Humor haben wir offenbar nicht als solchen erkannt.

#23 A Tramp

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Geschrieben 24. Mai 2008, 00:00

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 24.05.2008, 00:17:

Mir geht es bei meinen DVD-Sichtungen ja ähnlich: Wenn ich mir einen Film kaufe, dann weiß ich ja meist zumindest ungefähr, was mich erwartet, bzw. kann mich auf meinen Geschmack und gesunden Menschenverstand verlassen, der mich vor allzu großen Fehlgriffen schützt. Das ist bei der Festivalsituation eben anders, wo man sich den Film ja nicht immer aussuchen kann oder ihn eben im falschen Moment sieht.
Das sehe ich bzw. geht mir genauso. Meine gekauften DVDs werden so gut wie nie abgebrochen. Manchmal dauert die Filmauswahl eine Weile, da können schon mal ein paar Scheiben in und aus dem Player wandern, ehe der "richtige" Film gefunden ist. Das würde ich aber nicht als Abbruch in dem Sinne verbuchen, den ich in diesem Zusammenhang verstanden habe, betrifft außerdem meist Filme, die ich schon kenne.
Im Fernsehen kann ich mich an ein paar Filme erinnern, die ich aus anderen Gründen als Müdigkeit abgebrochen habe. "Be Cool" ging mir mit jeder Minute mehr auf die Nerven, dass ich schnell abgeschaltet habe. Worum es ging, weiß ich nicht, hat mich aber auch nicht mehr interessiert. Gleiches gilt für "Sexy Beast", bei dem mir die Sprüche, insbesondere von Ben Kingsley, die Lust am Film genommen haben. Ziemlich unspektakulär...

#24 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 24. Mai 2008, 01:05

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 24.05.2008, 00:17:

Aber wenn du, wie du sagst, (fast) nie Filme abbrichst, ist das – so würde ich mal vermuten – ja auch auf einen gewissen Aussortierungsprozess, der vorher (vielleicht auch unbewusst) abläuft, zurückzuführen.

das stimmt sogar. das ist gar nicht unbewusst, das ist sehr bewusst. und manchen abend gab es bei mir einen abbruch der anderen art - freilich auf einer vollkommen verschiedenen ebene als der hier verhandelten: die kapitulation vor der auswahl. das nicht-entscheiden-können. aber ich war natürlich auch schon oft genug in situationen, in denen ich zu etwas filmischem gezwungen wurde, so ist es nicht :D

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#25 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 24. Mai 2008, 03:07

Forrest Gump, wegen seiner nervtötenden Gutartigkeit und
Matrix 2 (oder wie der heißt), weil ich mir wie im Plastikspielzeugland vorgekommen bin.

Selbstgekaufte Filme breche ich aber eigentlich nie ab, weil ich ja ungefähr weiß, was ich mag. bekay: das nicht-entscheiden-können kann ganz einfach überwunden werden: einfach was einlegen, denn ein guter Film packt dich immer, auch wenn du darauf nicht explizit Lust gehabt hast. Schwierig wird's nur, wenn man sich nicht entscheiden kann, weil man eigentlich gar keinen Film sehen will,.. aber dann kann man ja ein Buch lesen (nur welches?).

#26 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 24. Mai 2008, 07:29

Hätte gestern fast "Fried Green Tomatoes" abgebrochen, habe mich aber nicht unterkriegen lassen :ippo:

#27 Hick

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Geschrieben 24. Mai 2008, 08:04

Und ich habe wacker "Die zwei Leben der Veronika" durchgestanden, obwohl ich ein halbes Dutzend Blockierungen im Rücken und die schlimmsten Heuschnupfensymptome seit Jahren habe ... Wir brauchen einen neuen Thread: "Ich habe durchgehalten!" :bart:

#28 Schischa

    Sons of Anarchy Prospect

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Geschrieben 24. Mai 2008, 10:49

Zitat

Wir haben abgebrochen!

Zählen hierzu auch die vielen Besuche des Sandmännchens? Dann wäre die Liste bei mir erschreckend lang :nocomment:

#29 molotto

    Weiße Haut auf schwarzem Markt

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Geschrieben 24. Mai 2008, 10:53

SATYRICON habe ich zweimal recht kurz hintereinander mit wachsender Begeisterung gesehen, obwohl ich zugeben, dass der Streifen in der Mitte schon mal ordentlich durchhängt.

Beitrag anzeigenGroucho Marx sagte am 24.05.2008, 00:23:

Als Teenager hatte ich mit einem Freund BLOODSUCKING FREAKS abgebrochen, weil wir das Gekreische und die Misogynie nicht mehr ertragen konnten. Damals kannten wir uns allerdings auch noch nicht so im Genre aus. Auch den schwarzen Humor haben wir offenbar nicht als solchen erkannt.

:muhaha:

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#30 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 24. Mai 2008, 12:58

Beitrag anzeigenSchischa sagte am 24.05.2008, 11:49:

Zitat

Wir haben abgebrochen!

Zählen hierzu auch die vielen Besuche des Sandmännchens? Dann wäre die Liste bei mir erschreckend lang :nocomment:
Eher nicht, es sei denn, der Film war dermaßen dröge, daß das die Ursache war. Mir schwebte schon sowas wie ein 'Abbrechen als bewußte Tat im Vollbesitz der geistigen Kräfte' vor.





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