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Kitanos Regenschirme? Hä? - Filmforen.de

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Kitanos Regenschirme? Hä?


361 Antworten in diesem Thema

#1 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 19. April 2007, 12:30

Ja, also hier könnt ihr mir die Breitseite geben, oder auch das Köpfchen streicheln...

legt los!

#2 Puni

    wird ständig genexted

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Geschrieben 19. April 2007, 12:35

Herzlich Willkommen! :)

#3 Cine-Phil

    Speckiger Latino, der in Tijuana Wunderkerzen verkauft

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Geschrieben 19. April 2007, 12:52

Von mir auch! :cheers:

#4 axe

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Geschrieben 19. April 2007, 15:21

Hallo :)

#5 Sabotage

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Geschrieben 19. April 2007, 15:21

Hallo :)

Die Wertung für GO gefällt mir zwar nicht so ganz aber trotzdem: Herzlich Willkommen !!! :D

#6 Ryo Hazuki

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Geschrieben 19. April 2007, 20:30

Hallo :)

Da hast du dein FTB ja gleich mal mit einem meiner Lieblingsfilme begonnen. B)
Laugh and the world laughs with you; weep and you weep alone.
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Kommentarthread

#7 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 20. April 2007, 00:36

danke für die nette begrüßung!

@sabotage: ich find den film schon super, nur die frage:was macht identität eigentlich aus? und was hat meine herkunft damit zu tun - wird im film zwar gestellt, aber eigentlichauch nicht näher ausgeführt.

ansonsten hat der film sehr viele schöne kleine stellen: z.B. wenn er mit dem polizisten auf der brücke sitzt, und sich da zwei verlorene treffen, die immer die falschen am ort sind ( der polizist spricht ja davon, daß er eigentl. nichts davon hat, was einen polizisten ausmacht),

oder auch beim boxkampf mit dem vater, wenn der klamaukige taxifahrer rumspringt als ringrichter.

das ist schon so richtig geil und liebenswert.

wenn er aber zum schluß das mädel trifft, und dann rumbrüllt "wie ein löwe", dann find ich das overacted und nicht so richtig glaubwürdig....

#8 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 20. April 2007, 00:37

@ ryo: jau, so muß es sein!

#9 Hagen

    Señor Member

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Geschrieben 20. April 2007, 20:38

Gleich im ersten Post "Vengeance is Mine" erwähnen... das mag ich!
Willkommen im Forum.

#10 Sabotage

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Geschrieben 21. April 2007, 09:37

Beitrag anzeigenBastro sagte am 20.04.2007, 01:36:

danke für die nette begrüßung!

@sabotage: ich find den film schon super, nur die frage:was macht identität eigentlich aus? und was hat meine herkunft damit zu tun - wird im film zwar gestellt, aber eigentlichauch nicht näher ausgeführt.

ansonsten hat der film sehr viele schöne kleine stellen: z.B. wenn er mit dem polizisten auf der brücke sitzt, und sich da zwei verlorene treffen, die immer die falschen am ort sind ( der polizist spricht ja davon, daß er eigentl. nichts davon hat, was einen polizisten ausmacht),

oder auch beim boxkampf mit dem vater, wenn der klamaukige taxifahrer rumspringt als ringrichter.

das ist schon so richtig geil und liebenswert.

wenn er aber zum schluß das mädel trifft, und dann rumbrüllt "wie ein löwe", dann find ich das overacted und nicht so richtig glaubwürdig....


Hi,

Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll :D, also ich finde "Go" eigentlich perfekt wie er ist. Er schlägt einige kritische Töne an und unterhält dabei eigentlich durchgehend perfekt, für mich stimmt die Mischung . Hat mich eigentlich nie gestört das er in einigen Bereichen nicht näher ins Detail geht und sich dafür stärker auf andere Dinge konzentriert.
Aber das ist wie immer Ansichtssache und dir gefällt er ja auch gut, also ist alles ok :D.

Finde die Szene am Ende aber toll :D...

#11 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 03. Mai 2007, 13:08

Coppolas "Dracula":
Dem Film im Zusammenhang mit der Vorlage ungebührliche Freiheiten zu unterstellen, das kann ich so stehenlassen, aber seine (vollkommen bewusst artifizielle) Bildsprache als platt zu bezeichnen, das finde ich ein bisschen ungehobelt. Diese Verfilmung war zu ihrer Zeit, in ihrem Entstehungsrahmen und von diesem Regisseur das Beste, was Stokers Buch passieren konnte (und ist es in ihrer Nachhaltigkeit auch heute noch - ebenso wie die Murnau / Browning / Fisher / Franco / Badham / Herzog - Variationen natürlich).

#12 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 03. Mai 2007, 15:01

@funxton: Hm,... also die Psychologisierung der Figur Draculas, daß er nämlich zu dem geworden ist, was er ist, weil ihm ein Unrecht geschehen ist, das finde ich nicht "das beste was Stokers Buch passieren konnte". Dadurch wird ihm nämlich der "unbegreifliche" (wo kommt das "Böse" her?) Schrecken genommen. Ähnlich wie im TCM-Prequel. Und wer ist schuld? Die Türken... naja. Find ich nicht so gut.

#13 Funxton

    Avanti, Popolo

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Geschrieben 03. Mai 2007, 18:06

Beitrag anzeigenBastro sagte am 03.05.2007, 16:01:

@funxton: Hm,... also die Psychologisierung der Figur Draculas, daß er nämlich zu dem geworden ist, was er ist, weil ihm ein Unrecht geschehen ist, das finde ich nicht "das beste was Stokers Buch passieren konnte". Dadurch wird ihm nämlich der "unbegreifliche" (wo kommt das "Böse" her?) Schrecken genommen. Ähnlich wie im TCM-Prequel. Und wer ist schuld? Die Türken... naja. Find ich nicht so gut.

Wie gesagt, inhaltliche Händel/Modifikationen und ihr Effekt stehen außer Frage ;)

#14 Paradoxon

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Geschrieben 03. Mai 2007, 19:02

Beitrag anzeigenBastro sagte am 02.05.2007, 22:57:

....Esoteriker-Fraktion vom Allerweltskino
Ich versteh nicht so ganz, was/wen du damit meinst. Könntest du das mal näher definieren?

#15 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 03. Mai 2007, 23:35

Beitrag anzeigenVodo sagte am 03.05.2007, 20:02:

Beitrag anzeigenBastro sagte am 02.05.2007, 22:57:

....Esoteriker-Fraktion vom Allerweltskino
Ich versteh nicht so ganz, was/wen du damit meinst. Könntest du das mal näher definieren?
Hi Vodo, damit meine ich die Sorte Kinogänger, die sich bevorzugt im Programmkino Ethno-/Eso-/und Kino "aus aller Welt" angucken. (spontan fällt mir da sowas wie Samsara ein, Filme über Bergdörfer in Tibet, Indien oder Afrika usw...weinende Kamele vielleicht oder eben :
Frühling Sommer Herbst Winter und Frühling.
nicht weil der Film in obige Kategorie fallen würde, sondern weil die Vermarktung in diese Richtung in Deutschland lief. Bin Jip geht da gerade noch durch, aber das komplette Frühwerk, das spröde, gewalttätig und moralisch problematisch ist, wird ausgeblendet, bzw. gar nicht erst "eingeblendet", respektive für das Programmkino verfügbar gemacht.

Meine Kritik geht also dahin, dass unbequeme Teile aus Kims Schaffen ausgeblendet werden, zugunsten einer esoterisch/buddhistisch angehauchten Ostasieneuphorie.

Das ist vielleicht etwas provokant, aber address unknown, bad guy, birdcage inn usw. sind halt auch von ihm.

Bearbeitet von deadpointer, 03. Mai 2007, 23:36.


#16 The Critic

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Geschrieben 05. Mai 2007, 13:29

Bastro, verstehe nicht ganz, welche Parallelen Du zwischen Code 46 und Sunshine siehst. Bin auch immer wieder verwundert, daß der Schwenk in der Zielgeraden Boyles Film angelastet wird. Finde den Genrewechsel vollkommen unerheblich, weil Boyle mit seinem Film nicht nur Motive aus Alien, sondern auch aus 2001 aufgreift und wie ebenjener an einer Aufhebung der Narration interessiert ist, um sich der Natur des Menschseins zu widmen.

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#17 Paradoxon

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Geschrieben 05. Mai 2007, 16:17

Beitrag anzeigenBastro sagte am 04.05.2007, 00:35:

Beitrag anzeigenVodo sagte am 03.05.2007, 20:02:

Beitrag anzeigenBastro sagte am 02.05.2007, 22:57:

....Esoteriker-Fraktion vom Allerweltskino
Ich versteh nicht so ganz, was/wen du damit meinst. Könntest du das mal näher definieren?
Hi Vodo, damit meine ich die Sorte Kinogänger, die sich bevorzugt im Programmkino Ethno-/Eso-/und Kino "aus aller Welt" angucken. (spontan fällt mir da sowas wie Samsara ein, Filme über Bergdörfer in Tibet, Indien oder Afrika usw...weinende Kamele vielleicht oder eben :
Frühling Sommer Herbst Winter und Frühling.
nicht weil der Film in obige Kategorie fallen würde, sondern weil die Vermarktung in diese Richtung in Deutschland lief. Bin Jip geht da gerade noch durch, aber das komplette Frühwerk, das spröde, gewalttätig und moralisch problematisch ist, wird ausgeblendet, bzw. gar nicht erst "eingeblendet", respektive für das Programmkino verfügbar gemacht.

Meine Kritik geht also dahin, dass unbequeme Teile aus Kims Schaffen ausgeblendet werden, zugunsten einer esoterisch/buddhistisch angehauchten Ostasieneuphorie.

Das ist vielleicht etwas provokant, aber address unknown, bad guy, birdcage inn usw. sind halt auch von ihm.
Alles klar :)

#18 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 05. Mai 2007, 16:52

@the critic: die parallele zu code 46 sehe ich in der verwendung eines elegischen sounddesigns. dadurch wird der Eindruck der melancholie, der einsamkeit, des verlorenseins (was ja in beiden filmen ein zentrales thema ist) verstärkt.

zur "aufhebung der narration": die anspielungen /zitate von alien bis zu 2001 sind für mich auch vollkommen ok. der genrewechsel, den ich ungut finde, ist aber ein schwenk zum horror/slasher-film, marke freddy krüger (und erst diese dämonische synchro-stimme!). und da geht es ihm doch gerade NICHT mehr (nur) um den menschen, sondern vor allem um actionschauwerte.

#19 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 07. Mai 2007, 12:22

Beitrag anzeigenBastro sagte am 05.05.2007, 17:52:

der genrewechsel, den ich ungut finde, ist aber ein schwenk zum horror/slasher-film... und da geht es ihm doch gerade NICHT mehr (nur) um den menschen, sondern vor allem um actionschauwerte.

Genau das wage ich zu bezweifeln. Wie in 28 days later sind die Figuren und Handlungsstränge exemplarisch, ohne in Abstraktion zu verfallen. Dabei forciert Boyle auch in Sunshine stufenweise die Erzählung. Je weiter sich die Besatzung der Ikarus II der Sonne nähert, je weiter sie in den physikalisch undefinierten Grenzbereich vordringt, desto archaischer werden die Konflikte ausgetragen. Nichts mehr zu sehen von den altruistischen Helden, die sonst das Weltenrettungskino beherrschen, nur noch bibbernde, sich an ihr bißchen Leben klammernde Menschen, die sich in ihrer Not auch gerne mal als gottgleich imaginieren.

Wenn man wie ich einen Hang zum Kruden hat, kann man gerne den Film auch als Aufhebung der Genrekonventionen am Rande des Ereignishorizontes betrachten.

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#20 Sabotage

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Geschrieben 09. Mai 2007, 09:55

Boiling Point



:eek: Da wirds aber für mich mal Zeit den auch mal wieder zu schauen!!

Hab den auch schon seit Jahren nicht mehr gesehen, habe ihn auch nur als "ganz gut" in Erinnerung. Ich denke mal da geht noch was :D..

#21 molotto

    Weiße Haut auf schwarzem Markt

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Geschrieben 09. Mai 2007, 10:34

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 07.05.2007, 13:22:

Beitrag anzeigenBastro sagte am 05.05.2007, 17:52:

der genrewechsel, den ich ungut finde, ist aber ein schwenk zum horror/slasher-film... und da geht es ihm doch gerade NICHT mehr (nur) um den menschen, sondern vor allem um actionschauwerte.

Genau das wage ich zu bezweifeln. Wie in 28 days later sind die Figuren und Handlungsstränge exemplarisch, ohne in Abstraktion zu verfallen. Dabei forciert Boyle auch in Sunshine stufenweise die Erzählung. Je weiter sich die Besatzung der Ikarus II der Sonne nähert, je weiter sie in den physikalisch undefinierten Grenzbereich vordringt, desto archaischer werden die Konflikte ausgetragen. Nichts mehr zu sehen von den altruistischen Helden, die sonst das Weltenrettungskino beherrschen, nur noch bibbernde, sich an ihr bißchen Leben klammernde Menschen, die sich in ihrer Not auch gerne mal als gottgleich imaginieren.

Wenn man wie ich einen Hang zum Kruden hat, kann man gerne den Film auch als Aufhebung der Genrekonventionen am Rande des Ereignishorizontes betrachten.

Klingt gut. Und ja: Überredet. Werde mir SUNSHINE mal anschauen, sobald ich ihn zu fassen kriege. Stelle mich aber in leichter Abwandlung deiner Worte auf die Aufhebung der Genrekonventionen am Rande des Erwartungshorizontes ein. Mal gucken, ob es damit was wird. Bin gespannt.

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#22 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 09. Mai 2007, 19:12

@ the critic: hinsichtlich 28 days later finde ich deinen gedanken interessant und plausibel. so würde sich auch die szene, die mich bisher am meisten gestört hatte (die soldaten in der villa) befriedigend erklären lassen: hier wird auch gebibbert und geklammert, und der rückfall auf archaische strukturen scheint einzig noch zu funktionieren (besonders archaisch: das frauenopfer).
funktioniert das auch bei Sunshine? wenn mit einem paukenschlag der actionhöhepunkt gesetzt wird? und krasser blood+gore den raum einnehmen? muß so eine armszene gezeigt werden? auch wenn die bestie sich für gott hält? wieso überhaupt für gott? ist das noch eine gültige kategorie?

deine idee find ich sehr plausibel, aber diese schlußszene bleibt für mich am "rande des toleranzhorizonts".



@ sabotage: jawoll! gib ihm noch ne chance. ich war wirklich hin und weg.

#23 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 09. Mai 2007, 20:01

Beitrag anzeigenmolotto sagte am 09.05.2007, 11:34:

Klingt gut. Und ja: Überredet. Werde mir SUNSHINE mal anschauen, sobald ich ihn zu fassen kriege. Stelle mich aber in leichter Abwandlung deiner Worte auf die Aufhebung der Genrekonventionen am Rande des Erwartungshorizontes ein. Mal gucken, ob es damit was wird. Bin gespannt.

Au wacka. Würde vermuten, daß Dir der Film nicht so zusagt. Aber wer weiß, lebt er doch vor allem davon, was man hinter den Bildern entdecken kann.
Wenn, dann aber auf jeden Fall auf großer Leinwand. Vermute mal auf heimischen Anlagen wirken die Bilder nicht so gigantös. Und der Mensch daneben nicht so winzig.

Spoiler

Bastro,

so wie sich die Beziehungen zwischen den Menschen auf der Ikarus auflösen, untereinander, aber auch zu den Zurückgelassenen auf der Erde, so löst sich auch das Selbstbild der Menschen auf. Bei dem Captain der Ikarus I findet eine Entgrenzung seines Selbstbildes statt, er kann nicht mehr zwischen dem eigenen Charakter und dem Auftrag unterscheiden. Ich kann alle Menschen der Welt retten oder vernichten, mit einem Knopfdruck. Just like that. Wer, wenn nicht Gott, könnte das. Und dann kommt da so eine mickrige Erdenwurmmannschaft und ficht meine Autorität an. Ergo Satans Gesinde. Mindestens.

Fand den Plot um die Ikarus I noch aus einem anderen Grund sehr ansprechend. Matt schälen sich die Gegenstände aus der Dunkelheit, Schlagschatten umwabern die Menschen, düsteren Gespenstern gleich. Und dann dieser alles erdrückende Nebel aus langsam herabsinkenden Staubteilchen. Als dann jemand sagte: "Das sind Hautschuppen der Crew." dachte ich, wow, hier verarbeitet jemand aber ansprechend, weil unaufdringlich das Trauma des WTC-Einsturzes. Als dann später der Captain auftauchte, fand ich das rundherum überzeugend. Ja, genauso sehe ich das auch. Ein abartiger religiöser Wahn, wenn jemand sich einbildet, die Welt als Geisel für seine persönlichen Überzeugungen nehmen zu können.

Aber kann auch verstehen, wenn einem der Schwenk nicht zusagt. So hundertpro gefiel mir Sunshine auch nicht. Ich fühlte mich danach, als hätte ich tausend Tonnen Trüffel gegessen. Man ist schon pappesatt, doch es fehlen einfach ein paar grundlegende Nährstoffe.

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#24 Sabotage

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Geschrieben 10. Mai 2007, 11:21

Confession Of Pain


Also ich seh das nicht ganz so wie du, finde der Film besitzt viel mehr Emotionalität als bspw. "Infernal Affairs". Das wundert mich eigenlich immer, ich mag z.B. "Infernal Affairs" auch aber für mich bietet der emotional nicht viel. Er macht mir Spass wegen der tollen Schauspieler und er geilen Inszenierung und seiner Optik, aber am Ende bleibt irgendwie auch nur ein gelackter(viel mehr als Confession Of Pain), "perfekter" aber emotional nicht besonders packender Film.

Ich persönlich würde deinen letzten Satz halt eher für "Infernal Affairs" benutzen. Der hat vor allem Darsteller und formale Dinge auf der Haben-Seite aber den Rest eher nicht.

Ich weiß das hört sich ein wenig wiedersprüchlich an, aber ich finde trotzdem das "Infernal Affairs" am Ende des Tages, wenn man alles gegeneinander aufgewogen hat, die bessere Figur macht aber etwas sympathischer ist mir dennoch "Confession Of Pain".


Das ist jetzt nicht auf dein Reviews bezogen, ich habe letztens auch einige Reviews zu "Confession Of Pain" gelesen die "zu wenig Action" bemängeln. Also bitte, wo war denn da bei "Infernal Affairs" die große Action?? Da nehmen sich beide Filme nicht viel. Eigentlich ists mir egal, aber sowas stößt mir dann schon manchmal sauer auf. Wollts nur mal gesagt haben, hat jetzt nichts mit dir zu tun :).


ps: hab mir übrigens gestern abend "Boiling Point" angesehen. Werde nachher vielleicht noch was drüber schreiben, wird aber nicht ganz einfach :D...

Bearbeitet von Sabotage, 10. Mai 2007, 11:24.


#25 Bastro

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Geschrieben 10. Mai 2007, 23:18

@ sabotage: kann ja auch gut sein, daß du den infernal a. für den gelungeneren film hälst, aber das herz schlägt halt wie es will... das ist ja auch das schöne daran!

zur emotion: also infernal a. hat für mich viel mehr emotionalen gehalt, da mir die figuren plausibler und sympathischer sind.
ich denke da vor allem an den dicken eric tsang.

takeshi kaneshiro z.B. nehme ich es einfach nicht ab, seit 3 jahren zu saufen, und dann immer noch wie ein cover-boy auszusehen. da scheint mir das leid nur "behauptet", der film zeigt es mir aber nicht.

#26 Sabotage

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Geschrieben 11. Mai 2007, 11:29

Beitrag anzeigenBastro sagte am 11.05.2007, 00:18:

@ sabotage: kann ja auch gut sein, daß du den infernal a. für den gelungeneren film hälst, aber das herz schlägt halt wie es will... das ist ja auch das schöne daran!

zur emotion: also infernal a. hat für mich viel mehr emotionalen gehalt, da mir die figuren plausibler und sympathischer sind.
ich denke da vor allem an den dicken eric tsang.

takeshi kaneshiro z.B. nehme ich es einfach nicht ab, seit 3 jahren zu saufen, und dann immer noch wie ein cover-boy auszusehen. da scheint mir das leid nur "behauptet", der film zeigt es mir aber nicht.



Hi,

Das mit Coverboy hast du gut gesagt :D!

Ja da ist schon was dran, so 100%tig glaubwürdig ist das nicht.
Aber wie du schon gesagt hast, das Herz schlägt wie es will !

#27 I come in Peace!

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Geschrieben 30. Mai 2007, 23:17

ELIZABETH ist ein stinklangweiliger Scheißfilm.
"Die Zukunft ist ungewiss, unklar und trüb."

Mein Filmtagebuch / Kritik an meinem Filmtagebuch

#28 Bastro

    * peng *

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Geschrieben 30. Mai 2007, 23:31

Beitrag anzeigenI come in Peace! sagte am 31.05.2007, 00:17:

ELIZABETH ist ein stinklangweiliger Scheißfilm.
:D

#29 I come in Peace!

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Geschrieben 04. Juni 2007, 21:35

Ich traue mich bis heute nicht, SANJURO zu gucken, da ich YOJIMBO als unfassbar langweilig empfand. Aber Deine Kritik hat mich a bisserl neugierig gemacht ...

Bearbeitet von I come in Peace!, 04. Juni 2007, 21:36.

"Die Zukunft ist ungewiss, unklar und trüb."

Mein Filmtagebuch / Kritik an meinem Filmtagebuch

#30 Howie Munson

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Geschrieben 17. Juni 2007, 11:33

Zitat

Nervtötend war mal wieder das Publikum, das die ganze Zeit über sehr unruhig war, und zwei Gören hinter mir unterhielten sich ausführlichst. Da half nur ein Wegsetzen, der Ärger aber bleibt. Von großen Multiplex-Kinos hab ich jetzt so die Schnauze voll, ich geh da nicht mehr hin. Aber vielleicht bin ja auch ich dort fehl am Platz, möglicherweise geht man in's Kino, um sich zu unterhalten...

Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Gehe deshalb auch so gut wie gar nicht mehr ins Kino. Wenn du die Möglichkeit der OV hast und dich darauf einlassen möchtest, stößt du da aber auf ein ruhiges Publikum; zumindest ist das meine Erfahrung. :)





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