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HOSTEL 2 - Filmforen.de - Seite 3

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HOSTEL 2


126 Antworten in diesem Thema

#61 Gargi

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Geschrieben 12. Juni 2007, 13:08

Das meinte ich ja: Ficken und gefickt werden! Deswegen dürfen die Burschen auch nicht wirklich sympathisch sein. Identifikationsfiguren gibt es da eh finde ich nicht. Nur Leute die man vielleicht weniger mies findet :)

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#62 Funk_Dogg

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Geschrieben 12. Juni 2007, 13:27

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 14:05:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 13:53:

Ich schätze, die Vorgeschichte SOLL großes Nervpotenzial besitzen. Das Radikale an Roths Film sind ja weniger seine Gewaltszenen, die - Planis Oldschool-Vergleich sagt es ja - man eben aus älteren Filmen kennt, sondern dass er einen mit kreuzunsympathischen Protagonisten beutelt und das nicht, wie in zahlreichen Slashern aus darstellerischem und dramaturgischem Unvermögen heraus, sondern mit voller Absicht.

Und von HOSTEL eine intellektuell hochstehende Abhandlung zum Imperialismus und wohlformulierte Globalisierungskritik zu erwarten, ist wohl eh etwas zu hoch gegriffen. Damit tut man dem Film sicherlich keinen Gefallen.
Ich sehe da keine "Radikalität", allein schon, weil ich nicht sagen würde, dass die Reisenden unsympathisch dargestellt sind. Das Ärgerliche an der Einführung in Amsterdam ist die Plumpheit, mit der zur Reise übergeleitet wird. "Fahr mal nen paar tausend Kilometer, da kannste umsonst ficken". Und das in Amsterdam. Da sitzt die Radikalität eher in dem hahnebüchenen bis dümmlichen story-Konstrukt. Wenn er möchte, dass sich der Zuschauer über die Dummheit des plots aufregt, hat ers quasi geschafft, zumindest bei mir, aber ich sehe darin keinelei Funktion, die den Film irgendwie aufwerten könnte :P
Ob man dem Film einen Gefallen tun möchte, wenn man eine gewisse kritische Aussage darin sehen möchte, halte ich für unerheblich. Er gibt das eben her. Ohne diesen Ansatz erschiene er ja noch hohler und sinnloser. Dann hätte Roth sich zum Filmen nicht gen Osten aufmachen müssen, jedes Dorf und jedes Wäldchen zwischen New York und Los Angeles hätte es da auch getan.

Naja, ich halte es schon für ungewöhnlich, wenn einem innerhalb des Horrrogenres solche Unsympathen als Identifikationsangebot dargereicht werden und das völlig beabsichtig.

Ich kenne Eli Roth nicht (wahrscheinlich ebenso wenig wie du) und habe keine Ahnung, ob er dumm ist oder nicht. Was ich von ihm mitbekommen habe (etwa in der Doku auf der DVD), lässt durchaus den Schluss zu, dass er selbst ein bisschen naiv ist, aber ich habe auch schon anderes über ihn gehört. Letztlich reine Spekulation, inwiefern etwas in HOSTEL beabsichtigt ist oder nicht. Die Dummheit, die du monierst kann man jedenfalls mit etwas mehr Wohlwollen auch den Protagonisten statt den Machern unterstellen - und schwuppdiwupp macht das alles schon wieder Sinn.

Ferner wollte ich nicht sagen, der Film gebe den Subtext nicht her, im Gegenteil, ich sehe das ja genauso. Nur erwarte ich nicht, dass er dieses Thema in einer Weise behandelt, die ihn zur Speerspitze der Intellektuellenbewegung werden lässt.

#63 zora f.

    mrs.ari

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Geschrieben 12. Juni 2007, 13:31

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 14:05:

Und das in Amsterdam.


...in amsterdam kannste aber auch nicht unbedingt umsonst ficken...?
ich glaube, da scheiden sich geister einfach an der zuschreibung: sind die protagonisten blöd - mit absicht blöd dargestellt - oder ist die story blöd - also unfreiwillig seicht. so, wie ich amerikanische touristen in amsterdam erlebt habe, neige ich eher zu ersterer interpretation.

#64 Jodo

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Geschrieben 12. Juni 2007, 13:44

Ja, die Reisenden handeln, wenn ich eure Argumentation aufgreife, auch später nicht immer sehr helle. Wie es um Roth selbst bestellt ist habe ich mich noch garnicht gefragt, ist bei mir also nicht in die Bewertung eingeflossen. Das Verhalten der Leute ist, für mein Empfinden, derart off the wall, dass, sei es absichtlich als Charakteristikum so angelegt, dies die Figuren weniger zu Unsympathen, eher zu lächerlichen Comic-Charakteren machen würde, was sich imho nicht gut in die sonst doch eher ernste Stimmung einfügt. Natürlich sind die Feierköppe (auch so entlastet) nicht die Krone der intelligentia, aber in meinen Augen spricht eher mehr dafür, dass das Skript ncht besonders dolle ist.
Eine wie auch immer ausgefeilte Kritik erwarte ich prinzipiell erstmal von keinem Film. Aber so inkonsequent, wie Roth das anlegt, ist auch das eher belustigend.
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#65 Jodo

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Geschrieben 12. Juni 2007, 13:56

Beitrag anzeigenzora f. sagte am 12.06.2007, 14:31:

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 14:05:

Und das in Amsterdam.


...in amsterdam kannste aber auch nicht unbedingt umsonst ficken...?
ich glaube, da scheiden sich geister einfach an der zuschreibung: sind die protagonisten blöd - mit absicht blöd dargestellt - oder ist die story blöd - also unfreiwillig seicht. so, wie ich amerikanische touristen in amsterdam erlebt habe, neige ich eher zu ersterer interpretation.
So 'institutionalisiert' bzw. schon quasi folkloristisch verkauft wohl eher nicht, aber selbst hier im kleinen Bielefeld gibts schon genügend Abschlepp-Kneipen oder -Discos, da liege ich bestimmt nicht falsch, wenn ich der drogengeschwängerten Amsterdamer Party-Szene noch eine kleine Steigerung zutraue :)
Ja, der Knackpunkt ist sicherlich einer, der die eine oder andere Unzulänglichkeit rationalisieren könnte, was für mich allerdings den Gesamteindruck nicht schwerwiegend ändern würde. Im Kontext des kritischen Subtextes ist dann die alleinige Darstellung von Dummbeuteln, Herrenmenschen und kurzhirnigen Selbstjustizlern, die sich foltern und killen, gänzlich unproduktiv.
-
btw. ich hab gestern deine FTB-Einträge zu den Musterknaben gelesen [teile ich vollkommen :)], gibts da nicht irgendwo schon einen dritten?

Bearbeitet von Jodo, 12. Juni 2007, 14:00.

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#66 Funk_Dogg

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Geschrieben 12. Juni 2007, 14:10

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 14:44:

Ja, die Reisenden handeln, wenn ich eure Argumentation aufgreife, auch später nicht immer sehr helle. Wie es um Roth selbst bestellt ist habe ich mich noch garnicht gefragt, ist bei mir also nicht in die Bewertung eingeflossen. Das Verhalten der Leute ist, für mein Empfinden, derart off the wall, dass, sei es absichtlich als Charakteristikum so angelegt, dies die Figuren weniger zu Unsympathen, eher zu lächerlichen Comic-Charakteren machen würde, was sich imho nicht gut in die sonst doch eher ernste Stimmung einfügt. Natürlich sind die Feierköppe (auch so entlastet) nicht die Krone der intelligentia, aber in meinen Augen spricht eher mehr dafür, dass das Skript ncht besonders dolle ist.
Eine wie auch immer ausgefeilte Kritik erwarte ich prinzipiell erstmal von keinem Film. Aber so inkonsequent, wie Roth das anlegt, ist auch das eher belustigend.

Ok. Aber das ist es ja gerade: HOSTEL ist eben AUCH und nicht erst in letzter Instanz ein Nerdfilm und als solcher dann auch mit den üblichen Blödheiten ausgestattet. Aber gerade das macht ihn ja so interessant: Dass er diese Blödheiten für sich (und gegen seine Protagonisten) arbeiten lässt.

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 14:56:

btw. ich hab gestern deine FTB-Einträge zu den Musterknaben gelesen [teile ich vollkommen :)], gibts da nicht irgendwo schon einen dritten?

Wenn ich mal antworten darf: Ja, aber laut Funx ist der noch schwächr als Teil 2.

#67 djmacbest

    lässt sich doch nicht öffentlich als Satire beschimpfen!

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Geschrieben 12. Juni 2007, 15:01

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 11:31:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 12.06.2007, 11:25:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 11:18:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 12.06.2007, 10:58:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 10:54:

Ich glaube, ich muss eine HOSTEL-Army aufmachen ... :mad:

was willst du denn jetzt? steh halt nicht so auf folter-filme. da ich hostel nicht gesehen und explizit nichts über ihn gesagt habe, könntest du mich ja aus dem krieg raushalten ;)

Keine Sorge, ist eh nur Spaß. Aber wenn du rausgehalten werden willst, warum äußerst du dich denn dann überhaupt zum Film? Selber ;)

ich hab mich ja gar nicht zum film geäußert, sondern zu der bemerkung, man müsse etwas gucken, um mitreden zu können. so. und darauf kam auch gleich deine kriegserklärung :shoot: und die wollte ich nur von mir fernhalten - ob spaß oda nich :el_schwitzo:

Du siehst das zu eng: Ich führe ja einen reinen Verteidigungs- und keinen Angriffskrieg. :gorleben:

Im Ernst: Ich finde es erstaunlich, wie viel Hass über diesen Film ausgeschüttet wird. Ihn einfach egal zu finden, scheint nicht möglich zu sein, man muss möglichst deftig über HOSTEL abhetzen (unter "letzter Scheißdreck" scheint es ja nicht zu gehen) und den Regisseur auch noch als Idioten diffamieren. Das wurmt mich einfach, weil ich mich da gleich mit beleidigt fühle. :(

Doch, den Film selbst kann ich egal finden, aber so ein genereller Hype löst halt in mir meist eine Trotzreaktion aus, gleiches Problem hab ich mit SIN CITY. :(

#68 djmacbest

    lässt sich doch nicht öffentlich als Satire beschimpfen!

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Geschrieben 12. Juni 2007, 15:04

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 12:51:

Beitrag anzeigenmaX sagte am 12.06.2007, 12:08:

Ich glaube ja, dass Hostel ein sehr guter Film ist, weil er so spaltet. Da muss etwas drin sein, was solche Extrempositionen verurschacht. Ich kann mir auch vorstellen was ...
Für mich sind die Foltersequenzen das einzig Erträgliche an dem Film. Die Vorgeschichte in Amsterdam hat großes Nervpotential, die Geschichte in der Jugendendherberge birst vor dümmlichen und nicht im entferntesten realistischen Elementen (die Spaltung der Gruppe trotz allseits vorhandener Kommunikationsmöglichkeiten) und als Sahnehäubchen die aufgesetzte Kritik, dass an manchen Plätzen das Menschenleben billig ist. Ungefähr so preiswert, wie es sich an manchen Plätzen filmen lässt B)
Da bleibt nur der konkrete menschenfeindliche und faschistoide Handlungsstrang, der zumindest in Optik und Atmosphäre halbwegs gelungen ist.
Die keinerlei Probleme lösende Selbstjustiz am Ende ist dann die Cocktailkirsche auf dem Sahnehäubchen :)

ja, das würde ich jetzt mal ähnlich unterschreiben. Schlimm finde ich die häufige Ansicht, dass dieser Kontrast zwischen Teenie-Trash und Folter-Horror ( © BILD) so toll gelungen sei.

(und, sorry, ich lese grade den Thread stückchenweise nach... Bin für ein Abspalten/Mergen der Diskussion, nebenbei)

#69 Funk_Dogg

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Geschrieben 12. Juni 2007, 15:05

Beitrag anzeigendjmacbest sagte am 12.06.2007, 16:01:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 11:31:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 12.06.2007, 11:25:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 11:18:

Beitrag anzeigenbekay sagte am 12.06.2007, 10:58:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 10:54:

Ich glaube, ich muss eine HOSTEL-Army aufmachen ... :mad:

was willst du denn jetzt? steh halt nicht so auf folter-filme. da ich hostel nicht gesehen und explizit nichts über ihn gesagt habe, könntest du mich ja aus dem krieg raushalten ;)

Keine Sorge, ist eh nur Spaß. Aber wenn du rausgehalten werden willst, warum äußerst du dich denn dann überhaupt zum Film? Selber ;)

ich hab mich ja gar nicht zum film geäußert, sondern zu der bemerkung, man müsse etwas gucken, um mitreden zu können. so. und darauf kam auch gleich deine kriegserklärung :shoot: und die wollte ich nur von mir fernhalten - ob spaß oda nich :el_schwitzo:

Du siehst das zu eng: Ich führe ja einen reinen Verteidigungs- und keinen Angriffskrieg. :gorleben:

Im Ernst: Ich finde es erstaunlich, wie viel Hass über diesen Film ausgeschüttet wird. Ihn einfach egal zu finden, scheint nicht möglich zu sein, man muss möglichst deftig über HOSTEL abhetzen (unter "letzter Scheißdreck" scheint es ja nicht zu gehen) und den Regisseur auch noch als Idioten diffamieren. Das wurmt mich einfach, weil ich mich da gleich mit beleidigt fühle. :(

Doch, den Film selbst kann ich egal finden, aber so ein genereller Hype löst halt in mir meist eine Trotzreaktion aus, gleiches Problem hab ich mit SIN CITY. :(

Kann ich schon nachvollziehen, nur kann ich bei den genannten Beispielen kaum sagen, in welche Richtung da der Hype ging. Die negativen Reaktionen waren ja kaum weniger lautstark und zahlreich als die positiven ... Und nur aus Trotz auf etwas einprügeln, ist doch auch ziemlich infantil und unkonstruktiv, oder? ;)

#70 Funk_Dogg

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Geschrieben 12. Juni 2007, 15:17

Beitrag anzeigendjmacbest sagte am 12.06.2007, 16:12:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 12.06.2007, 16:05:

Kann ich schon nachvollziehen, nur kann ich bei den genannten Beispielen kaum sagen, in welche Richtung da der Hype ging. Die negativen Reaktionen waren ja kaum weniger lautstark und zahlreich als die positiven ... Und nur aus Trotz auf etwas einprügeln, ist doch auch ziemlich infantil und unkonstruktiv, oder? ;)

Das mag bei HOSTEL stimmen, aber SIN CITY wurde ja schon überwiegend gefeiert.

Ja, vorab schon, aber nachdem er dann gelaufen war, drehte sich das Blatt doch relativ schnell: Es wurde umso härter drauf eingedroschen.

Aber gut, Geschmäcker sind halt - Vorsicht: Floskelalarm! - verschieden. :)

#71 Hick

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Geschrieben 12. Juni 2007, 16:21

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 12:51:

Beitrag anzeigenmaX sagte am 12.06.2007, 12:08:

Ich glaube ja, dass Hostel ein sehr guter Film ist, weil er so spaltet. Da muss etwas drin sein, was solche Extrempositionen verurschacht. Ich kann mir auch vorstellen was ...
Für mich sind die Foltersequenzen das einzig Erträgliche an dem Film. Die Vorgeschichte in Amsterdam hat großes Nervpotential, die Geschichte in der Jugendendherberge birst vor dümmlichen und nicht im entferntesten realistischen Elementen (die Spaltung der Gruppe trotz allseits vorhandener Kommunikationsmöglichkeiten) und als Sahnehäubchen die aufgesetzte Kritik, dass an manchen Plätzen das Menschenleben billig ist. Ungefähr so preiswert, wie es sich an manchen Plätzen filmen lässt B)
Da bleibt nur der konkrete menschenfeindliche und faschistoide Handlungsstrang, der zumindest in Optik und Atmosphäre halbwegs gelungen ist.
Die keinerlei Probleme lösende Selbstjustiz am Ende ist dann die Cocktailkirsche auf dem Sahnehäubchen :)
Genau das, was du aufführst, ist, was ich meine. Für mich war das alles so derartig konfliktträchtig, dass ich gar nicht in der Lage war, das nicht als Ironie wahrzunehmen. Der Film beginnt als _der_ dumme Teensexfilm, reiht ein Klischee an das nächste und führt alle und alles in die totale Destruktion, um dann als _der_ Selbstjustizfilm zu enden. Nach Realismus frage ich bei Spielfilmen ja ohnehin nie - aber gerade das in Hostel verhandelte Bild von "wilden Osten" "where life is cheap" kam mir so grotesk überzeichnet vor, dass ich es als reine Reaktion auf die kursierenden Klischees über die moralische und kulturelle Lage "dort" gesehen habe.

Meines Erachtens polarisiert der Film auch deshalb so stark, weil man sich mit seinen Sehgewohnheiten an ihn ransetzt und dann ständig in den Arsch getreten wird. Das fängt an bei den subtilen patriarchalen Allmachtsfantasien, gekoppelt mit dem Bild des rechen Westlers, der sich diese ganzen "Ost-Tussis" kaufen kann und endet darin, dass genau dieses perverse kulturchauvinistische Denken seine Übersteigerung in der Folterfarm erfährt, wo dem West-Boy mit den dicken Eiern kurz bevor er in die Maschine geworfen wird, auch noch klar gemacht wird, dass er die ganze Zeit die Nutte war. Die Selbstjustiz, mit der er sich dann daraus befreit, hat ja etwas sehr Zwiespältiges: Er entkommt nicht nur zu einem hohen Preis, sondern hat letztlich gegen die Struktur, die ihn entmenschlicht hat, nichts erreichen können.

Ich hab das alles auch so ähnlich in meiner Kritik zu dem Film geschrieben: http://www.f-lm.de/?p=594

#72 Jodo

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Geschrieben 12. Juni 2007, 19:05

Beitrag anzeigenmaX sagte am 12.06.2007, 17:21:

Genau das, was du aufführst, ist, was ich meine.
Das dachte ich mir schon so halbwegs, deshalb hab ich für meine Meinung auch dein posting zitiert ;)

Beitrag anzeigenmaX sagte am 12.06.2007, 17:21:

Für mich war das alles so derartig konfliktträchtig, dass ich gar nicht in der Lage war, das nicht als Ironie wahrzunehmen. Der Film beginnt als _der_ dumme Teensexfilm, reiht ein Klischee an das nächste und führt alle und alles in die totale Destruktion, um dann als _der_ Selbstjustizfilm zu enden. Nach Realismus frage ich bei Spielfilmen ja ohnehin nie - aber gerade das in Hostel verhandelte Bild von "wilden Osten" "where life is cheap" kam mir so grotesk überzeichnet vor, dass ich es als reine Reaktion auf die kursierenden Klischees über die moralische und kulturelle Lage "dort" gesehen habe.
Um da eine 'groteske Überzeichnung' der Situation festzustellen, müsste man als Vergleich eine realistische Zeichnung zur Hand haben, die fehlt mir natürlich. Was ich im Film gesehen habe ist unterm Strich ordinär organisiertes "Organisiertes Verbrechen". Extrem in ihrer Zeichnung sind die Folterknechte, aber zwecks Wirkung auf den Zuschauer hätte ich mir das auch garnicht anders vorstellen können.

Beitrag anzeigenmaX sagte am 12.06.2007, 17:21:

Meines Erachtens polarisiert der Film auch deshalb so stark, weil man sich mit seinen Sehgewohnheiten an ihn ransetzt und dann ständig in den Arsch getreten wird. Das fängt an bei den subtilen patriarchalen Allmachtsfantasien, gekoppelt mit dem Bild des rechen Westlers, der sich diese ganzen "Ost-Tussis" kaufen kann und endet darin, dass genau dieses perverse kulturchauvinistische Denken seine Übersteigerung in der Folterfarm erfährt, wo dem West-Boy mit den dicken Eiern kurz bevor er in die Maschine geworfen wird, auch noch klar gemacht wird, dass er die ganze Zeit die Nutte war. Die Selbstjustiz, mit der er sich dann daraus befreit, hat ja etwas sehr Zwiespältiges: Er entkommt nicht nur zu einem hohen Preis, sondern hat letztlich gegen die Struktur, die ihn entmenschlicht hat, nichts erreichen können.
Kann man so sehen, scheint eine logische Kette. Ich habe mich allerdings keine Minute lang in meinen Sehgewohnheiten irritiert gefühlt. Ich werte das, was ich gesehen habe, nur anders. Dinge wie der schlussendliche Rollentausch der Reisenden ist ja jetzt auch nicht sonders subtil dargestellt, das bekommst du ja mit der Zaunlatte. Ich bin allerdings beim Argument des Kulturchauvinismus nicht ganz in dieser Kette. Der Charakter der Reisenden ist auf Erlebnis ausgerichtet, die wollen "nur spielen ficken". Die hättest du auch nach Ostfriesland oder nach Grönland schicken können. Sie hätten ihre Reise und das Abenteuer gehabt. Ich habe die Gruppe (später auch bewusst) zu keiner Zeit als Kulturchauvinisten wahrgenommen, bei deren Abmurksen "der Spieß umgedreht" wird. Ihre Reise beginnen sie auch nicht aus dem Grund, sich irgendwo Frauen kaufen zu können. Im Gegenteil. Nutten hätten sie in Amsterdam reichlich gehabt. Ich denke, das Bild des reichen Westlers, der im Osten auf Einkaufstour geht und Frauen als sein potentiell erwerbbares Eigentum betrachtet, ist ein zu Unrecht den Reisenden übergestülptes Klischee und trifft als Charakterisierung nur auf die Folterknechte zu.
"Nichts gegen die Struktur erreichen können" ist bei diesem Ende die falsche Formulierung. Er ist, wenn ich das recht erinnere, ja zum Schluss auf einem deutschen Bahnhof und hat alle Möglichkeiten, den alten Sack bei den Behörden festzunageln. Er weiß schließlich, wo das alles passiert ist. Den Mord als einzigen Ausweg zu sehen würde bedeuten, dass die Konspiration praktisch schon jedwede Behörde in allen möglichen Ländern unterwandert hat und das müsste selbst für dich, der du bei mangelhaftem Realismus schon schmerzfrei reagierst, ein Happen zuviel sein :) Folglich erwirkt der letzte Überlebende gegen die Struktur nichts, weil er - mal wieder - zu blöd ist, das Richtige zu tun. Funkk & Zora würden sagen, dass das dann am so festgeschriebenen Charakter der Figur liegt, ich würde hingegen sagen, dass das ein Zugeständnis sowohl an die Rachephantasie des Protagonisten als auch die des Zuschauers ist. Wenn so ein Film mit dem Gang aufs Polizeipräsidium endet anstatt mit einem letzten dramatischen Ausrufezeichen, ist das irgendwie mau.
Unterm Strich bricht bei mir deine Gedankenkette an der Stelle, an der die Truppe als eine Art sanfte Variante der Folterknechte erscheint. Ich halte sie hier für harmloser und unbedarfter. Was zur Folge hat, dass ich auch den "umgedrehten Spieß" nicht sehe, dafür nur eine Organisation, die Touristen einfängt, die teilweise durch abenteuerliche Versprechen dorthin gelockt werden. Was auch heißt, dass die Folterknechte ihre Beschaffer einzig fürs Beschaffen bezahlen und nicht dafür, dass sie sich ihren Hang zur Bestrafung von vermeintlichen Kulturchauvis zunutze machen. Dann müssten sie die Herrenmenschen killen und denen eventuell noch ihr Geld klauen.
Es kann natürlich sein, dass ich bei der damaligen Sichtung, die schon was her ist, Details übersehen habe, die deine Gedanken unmissverständlich stützen. Aber ich habe das momentan etwas flacher in Erinnerung.

Bearbeitet von Jodo, 12. Juni 2007, 19:11.

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#73 djmacbest

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Geschrieben 12. Juni 2007, 19:39

so, die ganze diskussion hier hat mich wuschig gemacht und ich hab mir doch HOSTEL 2 angeschaut...

Hier fand ich das detaillierte Eingehen auf zwei der Kunden eine schwerst reizvolle Idee, das muss ich dem Film lassen. Schade nur, dass dann aus dem vermeintlich schöner gezeichneten nur der Klischee-Psycho wurde, während der Burgi-Charakter schlussendlich sogar ganz plausibel aufgelöst wurde. Ansonsten is datt Ding immerhin weniger nervig als Teil 1, und vollkommen unspannend. Der Schluss ist dann lediglich noch ein kurzer Gipfel der Peinlichkeit.

Naja, im Großen und Ganzen bin ich weit weniger entsetzt als von DEATH PROOF heute vormittag...

#74 Hick

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Geschrieben 13. Juni 2007, 06:55

Beitrag anzeigenJodo sagte am 12.06.2007, 20:05:

Ich bin allerdings beim Argument des Kulturchauvinismus nicht ganz in dieser Kette. Der Charakter der Reisenden ist auf Erlebnis ausgerichtet, die wollen "nur spielen ficken". Die hättest du auch nach Ostfriesland oder nach Grönland schicken können. Sie hätten ihre Reise und das Abenteuer gehabt. Ich habe die Gruppe (später auch bewusst) zu keiner Zeit als Kulturchauvinisten wahrgenommen, bei deren Abmurksen "der Spieß umgedreht" wird. Ihre Reise beginnen sie auch nicht aus dem Grund, sich irgendwo Frauen kaufen zu können. Im Gegenteil. Nutten hätten sie in Amsterdam reichlich gehabt. Ich denke, das Bild des reichen Westlers, der im Osten auf Einkaufstour geht und Frauen als sein potentiell erwerbbares Eigentum betrachtet, ist ein zu Unrecht den Reisenden übergestülptes Klischee und trifft als Charakterisierung nur auf die Folterknechte zu.
Du guckst zu wenig Videorama-Produktionen. :D Um auf der Ebene des im Film verhandelten Klischees zu bleiben: "Die Nutten" sind grundsätzlich osteuropäisch. Nur dort, sind schöne junge Frauen arm genug, dass sie es mit jedem Westler treiben müssen. Wenn man das nicht so sieht - klar -, dann funktioniert meine Lesart gar nicht. Dass an dieser Hegemonial-Struktur doch aber offensichtlich etwas dran sein muss, scheinen mir weitere Produktionen dieser Art (Severance, Ils, ..) zu bestätigen.

Zitat

"Nichts gegen die Struktur erreichen können" ist bei diesem Ende die falsche Formulierung. Er ist, wenn ich das recht erinnere, ja zum Schluss auf einem deutschen Bahnhof und hat alle Möglichkeiten, den alten Sack bei den Behörden festzunageln. Er weiß schließlich, wo das alles passiert ist. Den Mord als einzigen Ausweg zu sehen würde bedeuten, dass die Konspiration praktisch schon jedwede Behörde in allen möglichen Ländern unterwandert hat und das müsste selbst für dich, der du bei mangelhaftem Realismus schon schmerzfrei reagierst, ein Happen zuviel sein :) Folglich erwirkt der letzte Überlebende gegen die Struktur nichts, weil er - mal wieder - zu blöd ist, das Richtige zu tun. Funkk & Zora würden sagen, dass das dann am so festgeschriebenen Charakter der Figur liegt, ich würde hingegen sagen, dass das ein Zugeständnis sowohl an die Rachephantasie des Protagonisten als auch die des Zuschauers ist. Wenn so ein Film mit dem Gang aufs Polizeipräsidium endet anstatt mit einem letzten dramatischen Ausrufezeichen, ist das irgendwie mau.
Genau. Du darfst bei allen Fragen nach dem "Was wäre wenn" nicht vergessen, dass es eben ein Horrorfilm ist, mit dem wir es hier zu tun haben. Ein derart antiklimaktisches Ende würde nicht nur nicht in dieses Genre passen, sondern schlicht auch die Affekt-Bilanz des Zuschauers (die in Hostel imho. den wichtigsten Teil der Erwarungshaltung ausmacht) mit Füßen treten. Die Vorgabe hat also sein müssen: Wie können wir ein Ende zu einem solchen Film drehen, dass dem Genre gerecht wird. Und da war für mich die Szene in der Bahnhofstoilette sehr passend, weil sie nicht nur zeigt, dass der Rächer längst ein Bestandteil jenes Systems ist, dem er entkommen zu sein glaubt, sondern auch, weil darin gleichzeitig vorgeführt wird, wie solche Revenge-Flics funktionieren - bzw. welches grundsätzliche moralische Dilemma sie verschweigen. Diese Struktur zieht sich von Death Whish über I spit on your Grave bis Hostel und lautet: Wenn das System (aus Kapital, Patriarchat und Chauvinismus) selbst solche Organisationen und Strukturen hervorbringt, dann kann man durch das Bekämpfen der Protagonisten nichts ändern. Wie wäre denn deine Version des Films weiter gegangen? Man hätte die Folter-Fabrik ausgehoben und dann wäre das Problem damit aus der Welt? Doch wohl auch nur symptomatisch.

#75 djmacbest

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Geschrieben 13. Juni 2007, 09:32

ICQ-Transkript zwischen maX und mir:

Zitat

[10:02] Max.Renn: wie war HOSTEL 2 denn?
[10:02] djmacbest: ich weiß es nicht
[10:03] Max.Renn: wus?
[10:03] djmacbest: der und die diskussion über teil 1 hat mich meinen standpunkt etwas überdenken lassen.
[10:03] Max.Renn: oh
[10:03] djmacbest: der hat schon wieder ein paar sehr clevere ideen
[10:03] djmacbest: aber er ist halt andererseits so himmelschreiend geeky und albern, dass es genauso nervt
[10:04] djmacbest: es hängt letztlich wirklich daran, ob ich roth unterstelle, dass er dumm oder besonders schlau ist.
[10:04] djmacbest: weil so 100prozentig ironisch wie du kann ich die filme einfach nicht lesen.
[10:04] djmacbest: dafür sind die teilweise einfach zu prollig, sowohl auf der humor- wie auch auf der gore-ebene.
[10:04] Max.Renn: das problem hatte ich beim ersten permanent
[10:05] Max.Renn: ich hab mich dann - auch angesichts von "cabin fever" - für "schlau" entschieden
[10:05] djmacbest: gleiches problem bei dem
[10:05] djmacbest: jaein
[10:06] djmacbest: ich habe inzwischen das gefühl, dass diese ganzen rache-plots usw sehr sorgfältig austariert und kalkuliert sind, auch angesichts des zweiten teils
[10:06] Max.Renn: es ist aber auch ne ziemlich individuelle sache. ich komme emotional schwer klar mit folter und der verbindung von sexualität und gewalt. das hat mich erst auf die idee gebracht, dass da mit ganz bestimmten sozio- und psychogenen mustern gespielt wird
[10:07] djmacbest: (hier kauft sich nämlich am schluss eines der opfer, was stinkreich ist, einfach frei, überbietet ihren peiniger. "but you have to fulfill the contract, everyone who comes here must kill." - also bringt sie ihren folterer um, bezahlt dafür und lässt sich das tattoo in den rücken stechen.
[10:07] Max.Renn: sehr konsequent!
[10:08] djmacbest: das ist schon ne ziemlich feine auflösung, finde ich
[10:08] djmacbest: und bestätigt deine these ja auch sehr
[10:08] Max.Renn: bleibt genau innerhalb der von mir unterstellten logik
[10:08] djmacbest: von daher gehe ich schon davon aus, dass roth in dieser hinsicht clever kalkuliert
[10:09] djmacbest: auf der anderen seite kann ich aber nicht sehen, wo er kulturchauvinismus entlarvt - im gegenteil finde ich, dass er jenen selbst ziemlich betreibt. das meinte ich mit prollig.
[10:09] djmacbest: die prolligen szenen finde ich nämlich so gar nicht ironisch, das kaufe ich ihm nicht ab.
[10:09] Max.Renn: naja, aber so funktioniert ironie doch: entlarvung durch affirmative übertreibung
[10:09] Max.Renn: bzw. übertriebene affirmation
[10:09] djmacbest: yeah, i'm not buying it.
[10:10] Max.Renn: gerade wenn man sich besonders an solchen szenen stößt, können sie doch nicht so ernst gemeint sein, wenn der rest des films viel subtiler wirkt
[10:10] djmacbest: das ist zu ausführlich, und auch zu liebevoll, finde ich. da hat 2 auch schon wieder ein paar solcher szenen. und eben dann so richtig ätzende geek-referenzen: deodato mit einem gastauftritt als kannibalistischer folterer, zB
[10:10] Max.Renn: ok, das muss ich mir ansehen, bevor ich dazu was sagen kann.
[10:14] djmacbest: der film konzentriert sich nur zur hälfte auf die gefolterten mädels, zur anderen hälfte auf zwei folterer aus amerika
[10:14] Max.Renn: folterer aus amerika. fein.!
[10:15] djmacbest: das ist stellenweise sehr intensiv gelungen: für den einen ist das eine besondere art des management-seminars, er freut sich wie ein schnitzel, hält das für sehr persönlichkeitsbildend und ist überhaupt ganz überzeugt, dass das ne großartige sache ist.
[10:16] djmacbest: der andere dagegen zaudert und zögert und zweifelt, und als er dann im folterraum steht, betrachtet er voller abscheu die ganzen bereitgestellten werkzeuge, immer nicht sicher, ob er davon jetzt eines auswählen soll oder nicht.
[10:18] djmacbest: eine sehr intensive szene in meinen augen. dann lässt er das mädel frei, kippt aber ganz plötzlich um und mutiert zu einem beschissen-peinlichen klischee-psychopathen.
[10:18] Max.Renn: das klingt ja wirklich wie eine frischzellenkur für das motiv
[10:19] djmacbest: eine andere kritik attestiert dieser wendung besondere großartigkeit, weil sie so unvorhersehbar sei. in meinen augen war das gegenteil der fall. mir war die ganze zeit klar - man kennt den roth ja inzwischen - dass genau das passieren würde, weil roth einfach immer das sture gegenteil des zu erwartenden macht.
[10:19] djmacbest: jaein, wieder
[10:19] Max.Renn: wenn er stur das gegenteil des erwarteten macht, dann kann man das ja auch erwarten
[10:20] djmacbest: der andere, der erst so überzeugt war, fuchtelt ein wenig mit einer kreissäge vor dem gesicht seines mädels herum, *ratsch*, plötzlich rein, sie lebt noch, er ist ziemlich angewidert, will nicht mehr weitermachen, haut ab, wird von den betreibern umgebracht. diese auflösung hat mir gefallen, obwohl sie mir genauso klar war. bei dem anderen dagegen wurde gar kein grund für das plötzliche umkippen geliefert, gar keiner.
[10:21] djmacbest: ja, natürlich. dass ich das antizipieren konnte, werfe ich dem film auch nicht vor, gar nicht.
[10:21] djmacbest: aber ich fand das eben trotzdem eine ziemlich doofe idee, ohne das jetzt näher begründen zu können. immerhin fällt mir keine plausible begründung ein, warum das eine besonders gute idee sein soll.
[10:22] Max.Renn: du hattest doch mit "psychpathisch" doch aber schon einen möglichen grund geliefert. ich meine: niemand, der gesund ist, geht in eine solche foltermühle
[10:23] djmacbest: er ist ja von dem anderen überredet worden, der hat auch für ihn bezahlt.
[10:24] Max.Renn: danni st das ja noch klarer
[10:24] Max.Renn: das ist wie bei der ewigen "jungfrau", der von seinen kumpels in den puff eingeladen wird und dann keinen hoch bekommt
[10:25] Max.Renn: die analogie zwischen (zwangs)prostitution und der im film dargestellten foltermühle wäre zu untersuchen
[10:28] djmacbest: hmmnaja
[10:29] djmacbest: das ist mir dann eben auf der anderen seite wieder zu wenig subtil


#76 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 13. Juni 2007, 09:50

Fein, das.

Den Vorwurf, Roth wäre zu unsubtil in der Ausgestaltung seiner Subtexte, hört man desöfteren. Allerdings kann das dann so holzhammermäßig auch wiederum nicht sein, da doch ein erklecklicher Anteil der Zuschauer es negiert, überhaupt irgendeinen Subtext darin zu finden, und Roths Filme auf Matsch'nFun zu reduzieren versucht.

dj, was war denn an Death proof so erschröcklich?

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#77 molotto

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Geschrieben 13. Juni 2007, 10:05

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 13.06.2007, 10:50:

dj, was war denn an Death proof so erschröcklich?

Das würde mich auch mal interessieren. Fand den - zumindest in der kurzen Version - eigentlich ziemlich gelungen und vor allem Konsequent in der Umsetzung dessen, was als große Überschrift des Doubles auf dem Zettel stand.

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#78 djmacbest

    lässt sich doch nicht öffentlich als Satire beschimpfen!

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Geschrieben 13. Juni 2007, 10:13

falscher thread, aber kurz: ich schätze, dass genau diese lange version das problem war. dem ding merkt man einfach an, dass es ursrpünglich mal auf 60 bzw. später 90 minuten konzeptioniert war, sich tarantino aber schwer selbstverliebt dann von so vielem langweiligen gedöns nicht trennen wollte. ich habe mich jedenfalls königlich gelangweilt. :(

#79 Jodo

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Geschrieben 13. Juni 2007, 12:41

Beitrag anzeigenmaX sagte am 13.06.2007, 07:55:

[...]Wie wäre denn deine Version des Films weiter gegangen? Man hätte die Folter-Fabrik ausgehoben und dann wäre das Problem damit aus der Welt? Doch wohl auch nur symptomatisch.
Gut, habe ich jetzt die Aufgabe, einen mir in dieser Form nicht zusagenden Film anständig zu beenden :P
Erste Möglichkeit: du trittst dem Publikum nochmal kräftig in den Sehgewohneits-Arsch, in dem du konsequent die Erwartung unbedient lässt. Wenn der alte Sack bspw. den letzten Überlebenden sieht und killt wäre das eine schöne deprimierende Schlusspointe, die womöglich den einen oder anderen Zuschauer mit heiligem Zorn erfüllt und das Wirken des Prinzips des Bösen nachhaltiger in Erinnerung hält. Da hätten wir die Möglichkeit eines Kilmax, der nicht befriedigt.
Etwas befriedigender wäre es, wenn zum Schluss die Situation kreiert wird, in der der Bösewicht ans behördliche Messer geliefert werden soll, dies jedoch aus dem Ruder läuft und der Tod des Bösen praktisch einen Unfall in der Kampfhandlung darstellt. Das wäre so das moralische Alibi-Mäntelchen. Oder konsequent auf einen Klimax verzichten, indem der Bösewicht entweder entkommt oder weggeknastet wird.
Dass mit dem Ende, egal, wie es ausfällt, das kulturchauvinistische Prinzip nicht aufgelöst oder eliminiert wird, ist klar, sowas kann ein Film nicht leisten. Wesentlich ist, in welche Richtung er tritt. Die Frage, wie ich das beendet hätte, ist so natürlich nicht befriedigend beantwortet, weil ich natürlich auch das Davor etwas umbauen täte B)
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"Man sage doch nicht, daß der real existierende Sozialismus für die unauffällige Vorbereitung eines vollkommen andern nichts abwerfe! Auch die Schlange, die man steht, kann zum Baum der Erkenntnis verführen."
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#80 Funk_Dogg

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Geschrieben 13. Juni 2007, 15:33

Ich weiß nicht, ob ich das Finale von HOSTEL "befriedigend" finde, weil das moralische Dilemma, in dem sich der "Held" befindet dafür doch viel zu sehr in den Vordergrund tritt. Allein, dass er den Folterer in einer Toilettenkabine umbringt, nimmt der ganzen Racheaktion doch einiges von ihrem möglichen heldenhaften Glanz. Der "Ja, mach ihn fertig, den Punk!"-Effekt, der sich bei anderen Rachethrillern einstellt, blieb bei HOSTEL für mich jedenfalls völlig aus. Vielmehr endet der Film in einer totalen Zwickmühle, im moralischen Nirvana ...

Übrigens möchte ich hier noch kurz auf einen weiteren HOSTEL 2-Verriss hinweisen, auf den ich via Immos Blog aufmerksam gemacht wurde. Und weil Immo in dieselbe Kerbe haut, die mich gestern schon so auf die Palme gebracht hatte, habe ich ihm hier gleich einen Kommentar hinterlassen ... :D

#81 evoken

    a dick

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Geschrieben 13. Juni 2007, 22:31

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

#82 Funk_Dogg

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Geschrieben 14. Juni 2007, 07:31

Beitrag anzeigenevoken sagte am 13.06.2007, 23:31:

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

Mir egal. Ich freu mich drauf. Und Sternchen-Bewertungen und Schulnoten im Internet haben mich eh noch nie interessiert. Wenn man danach gehen würde, würde man eine Menge verpassen ... und eine Menge Schrott sehen müssen.

#83 Funk_Dogg

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Geschrieben 14. Juni 2007, 07:37

Und noch ein Verriss: SpOn :gaehn:

#84 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 14. Juni 2007, 07:55

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 14.06.2007, 08:31:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 13.06.2007, 23:31:

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

Mir egal. Ich freu mich drauf. Und Sternchen-Bewertungen und Schulnoten im Internet haben mich eh noch nie interessiert. Wenn man danach gehen würde, würde man eine Menge verpassen ... und eine Menge Schrott sehen müssen.

:cheers: Sehe ich genauso. Bin nach den letzten Wasserstandsmeldungen aus meinem Umfeld auch voller Vorfreude.

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#85 evoken

    a dick

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Geschrieben 14. Juni 2007, 14:54

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 14.06.2007, 08:55:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 14.06.2007, 08:31:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 13.06.2007, 23:31:

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

Mir egal. Ich freu mich drauf. Und Sternchen-Bewertungen und Schulnoten im Internet haben mich eh noch nie interessiert. Wenn man danach gehen würde, würde man eine Menge verpassen ... und eine Menge Schrott sehen müssen.

:cheers: Sehe ich genauso. Bin nach den letzten Wasserstandsmeldungen aus meinem Umfeld auch voller Vorfreude.

Von mir aus kann man sich auch über einen doofen Film freuen. Aber bitte nicht so tun, als wäre das irgendwas besonderes und müsste vor Ignoranten verteidigt werden. Das wäre dann doch unangebracht...

Dass sich ausgerechnet in diesem Forum die Roth-Fans nur so tummeln, hätte ich übrigens nie vermutet. :rolleyes:

#86 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 14. Juni 2007, 15:02

immo und ekko sind auch ganz dagegen :P

#87 Funk_Dogg

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Geschrieben 14. Juni 2007, 15:11

Beitrag anzeigenevoken sagte am 14.06.2007, 15:54:

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 14.06.2007, 08:55:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 14.06.2007, 08:31:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 13.06.2007, 23:31:

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

Mir egal. Ich freu mich drauf. Und Sternchen-Bewertungen und Schulnoten im Internet haben mich eh noch nie interessiert. Wenn man danach gehen würde, würde man eine Menge verpassen ... und eine Menge Schrott sehen müssen.

:cheers: Sehe ich genauso. Bin nach den letzten Wasserstandsmeldungen aus meinem Umfeld auch voller Vorfreude.

Von mir aus kann man sich auch über einen doofen Film freuen. Aber bitte nicht so tun, als wäre das irgendwas besonderes und müsste vor Ignoranten verteidigt werden. Das wäre dann doch unangebracht...

Dass sich ausgerechnet in diesem Forum die Roth-Fans nur so tummeln, hätte ich übrigens nie vermutet. :rolleyes:

Wo tue ich das? Erstens halte ich HOSTEL ja gerade nicht für doof - darum geht es in der Diskussion doch die ganze Zeit -, zweitens verteidige ich den Film nicht, sondern äußere nur meinen Unmut darüber, dass sich alle meinen, an diesem Film abarbeiten und in der Ablehnung ihr Cineastentum oder was-weiß-ich unter Beweis stellen zu müssen. Ich unterstelle den Kritikern ja auch nicht, dass sie das Scheiße-Sein von HOSTEL gegenüber seinen Fürsprechern verteidigen.

Wenn der Film den Lärm nicht wert ist, wie sie meinen (zu diesem Schluss kommen ja nahezu alle, die sich über ihn auslassen), dann könnten sie ihn ja auch einfach ignorieren. Über RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL 2 habe ich ja auch keine Verriss geschrieben. BTW finde ich Verrisse stinklangweilig, weil sie in 99 % der Fälle zu nix anderem dienen als das Ego des Verfassers zu streicheln. Abschreckende Wirkung haben sie jedenfalls nicht.

Beitrag anzeigenStephenDedalus sagte am 14.06.2007, 16:02:

immo und ekko sind auch ganz dagegen :P

Ich weiß, siehe hier:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 13.06.2007, 16:33:

Übrigens möchte ich hier noch kurz auf einen weiteren HOSTEL 2-Verriss hinweisen, auf den ich via Immos Blog aufmerksam gemacht wurde. Und weil Immo in dieselbe Kerbe haut, die mich gestern schon so auf die Palme gebracht hatte, habe ich ihm hier gleich einen Kommentar hinterlassen ... :D


#88 StephenDedalus

    liebt solche Hautschmiere

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Geschrieben 14. Juni 2007, 15:15

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 14.06.2007, 16:11:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 14.06.2007, 15:54:

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 14.06.2007, 08:55:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 14.06.2007, 08:31:

Beitrag anzeigenevoken sagte am 13.06.2007, 23:31:

Beradinelli gibt 1,5 Sternchen.

Die Rotten-Tomatoes-Cream-of-the-Crop-Wertung steht bei 40%.

Das Ding ist es nicht wert, Funkk.

Mir egal. Ich freu mich drauf. Und Sternchen-Bewertungen und Schulnoten im Internet haben mich eh noch nie interessiert. Wenn man danach gehen würde, würde man eine Menge verpassen ... und eine Menge Schrott sehen müssen.

:cheers: Sehe ich genauso. Bin nach den letzten Wasserstandsmeldungen aus meinem Umfeld auch voller Vorfreude.

Von mir aus kann man sich auch über einen doofen Film freuen. Aber bitte nicht so tun, als wäre das irgendwas besonderes und müsste vor Ignoranten verteidigt werden. Das wäre dann doch unangebracht...

Dass sich ausgerechnet in diesem Forum die Roth-Fans nur so tummeln, hätte ich übrigens nie vermutet. :rolleyes:

Wo tue ich das? Erstens halte ich HOSTEL ja gerade nicht für doof - darum geht es in der Diskussion doch die ganze Zeit -, zweitens verteidige ich den Film nicht, sondern äußere nur meinen Unmut darüber, dass sich alle meinen, an diesem Film abarbeiten und in der Ablehnung ihr Cineastentum oder was-weiß-ich unter Beweis stellen zu müssen. Ich unterstelle den Kritikern ja auch nicht, dass sie das Scheiße-Sein von HOSTEL gegenüber seinen Fürsprechern verteidigen.

Wenn der Film den Lärm nicht wert ist, wie sie meinen (zu diesem Schluss kommen ja nahezu alle, die sich über ihn auslassen), dann könnten sie ihn ja auch einfach ignorieren. Über RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL 2 habe ich ja auch keine Verriss geschrieben. BTW finde ich Verrisse stinklangweilig, weil sie in 99 % der Fälle zu nix anderem dienen als das Ego des Verfassers zu streicheln. Abschreckende Wirkung haben sie jedenfalls nicht.

Beitrag anzeigenStephenDedalus sagte am 14.06.2007, 16:02:

immo und ekko sind auch ganz dagegen :P

Ich weiß, siehe hier:

Beitrag anzeigenFunk_Dogg sagte am 13.06.2007, 16:33:

Übrigens möchte ich hier noch kurz auf einen weiteren HOSTEL 2-Verriss hinweisen, auf den ich via Immos Blog aufmerksam gemacht wurde. Und weil Immo in dieselbe Kerbe haut, die mich gestern schon so auf die Palme gebracht hatte, habe ich ihm hier gleich einen Kommentar hinterlassen ... :D

lagerdenker, du.

#89 Funk_Dogg

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Geschrieben 14. Juni 2007, 15:22

Beitrag anzeigenStephenDedalus sagte am 14.06.2007, 16:15:

lagerdenker, du.

:muhaha: Jaja, solchem Lagerdenken ist gerade der Immo natürlich völlig abhold.

#90 The Critic

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Geschrieben 14. Juni 2007, 15:29

... das alte Knoerer-Groupie. :)

Bearbeitet von The Critic, 14. Juni 2007, 15:31.

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