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Herr Settembrini schaltet das Licht an

Oberlehrerhafte Ergüsse eines selbsternannten Filmpädagogen




Foto

G.O.R.A. - A Space Movie



Arif ist Teppichhändler und versucht außerdem noch, gefälschte Fotos von UFOs an den Mann zu bringen, findet aber niemanden, der auf seine Schwindeleien hereinfällt. Da passiert es ihm, daß er von echten Außerirdischen entführt und zum Planeten Gora gebracht wird, eine Katastrophe verhindert und sich in die Tochter des Herrschers verliebt, deren wirklicher Vater aber, wie sich herausstellt, auch von der Erde stammt...
Science-Fiction-Parodien und -komödien hat es ja schon so einige gegeben, aber solche aus der Türkei bekommt man doch eher selten zu sehen. Da hier aber vor allem (wenn auch oft überdeutlich) auf Filme wie "Das fünfte Element", "Matrix" oder "Star Wars" angespielt wird, gibt es auch für den vom westlichen Kino geprägten Zuschauer durchaus amüsante Momente. Insgesamt ist G.O.R.A. aber von sehr schwankender Qualität: manche Gags sind gelungen, und zudem besitzt der Film einen etwas trashigen Charme, auf der anderen Seite gibt es aber auch so einige Plattheiten und immer wieder Leerlauf. Für eine Komödie ist der Film letztlich nicht temporeich genug, und die Story trägt auch keine Laufzeit von knapp über zwei Stunden, so daß G.O.R.A. alles in allem zwar eine ungewohnte Filmerfahrung bietet, nüchtern betrachtet aber doch bestenfalls Mittelmaß ist.




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