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See you at the movies

Howie's Filmeindrücke

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Filme 2014 - Teil 4


KVINDEN I BURET (ERBARMEN) (Mikkel Norgaard, DK/ D/ S 2013)

Skandinavischer Police Procedural. Einigermaßen spannend, aber gegen Ende auch mit einigen Genre-Klischees. Punktet vor allem durch das Duo Kaas/ Fares. Nächster Teil wird geschaut. 7/ 10


UNNA-TRILOGIE

BANG BOOM BANG (Peter Thorwarth, D 1999)

DER(!) Ruhrpott-Klassiker. 8.5/ 10

WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT (Peter Thorwarth, D 2002)

Sympathisch. Kleinerer Figurenkosmos als in BBB, was mehr Raum zur Charakterisierung bietet. Bei den ernsten Tönen versagt der Film, wie Thorwarths Selbstbesetzung zum in die Tonne kloppn is. Ich vermute: Der wollte einfach nur der Lara an die Wäsche! 6/ 10

GOLDENE ZEITEN (Peter Thorwarth, D 2004)

Selbige hatte Thorwarth bereits hinter sich. Ein episches Werk voller Unsympathen wodurch Thorwarth seine vorherigen Filme konterkariert. Gefiel mir damals wie heute wenig. 5/ 10



ERASER (Chuck Russell, USA 1996)

Entstanden zur Zeit als Arnies Stern bereits zu sinken begann stellt der Film heute doch ein wohliges Kontrastprogramm zum für mich beinahe unerträglich gewordenem modernen Actionkino dar. Genrehelden der 80er/ 90er gibt es einfach nicht mehr. 6/ 10


THE PARTY (DER PARTYSCHRECK) (Blake Edwards, USA 1967)

Einer der lustigsten Filme aller Zeiten als Bindeglied zwischen Old und New Hollywood. Sellers beste Rolle! 8.5/ 10


CHINATOWN (Roman Polanski, USA 1974)

Hat drei Sichtungen gebraucht. Jetzt stimme ich zu: der Film kann was! Auch wenn ich mit Dunaway nie warm werde(n werde) ist das großes Darstellerkino wobei sich Jack in die Riege der unfähigen Private Eyes der 70er einreiht. 7/ 10


THE ASPHALT JUNGLE (DER ASHPHALT DSCHUNGEL) (John Huston, USA 1950)

Die Mutter aller Heist Movies. 8.5/ 10


TWILIGHT (IM ZWIELICHT) (Robert Benton, USA 1998)

Der Versuch eine Hommage an die Dekonstruktion des Private Eyes der 70er scheitert an einer miserablen Regie. Schade um Newman und Hackman. 4/ 10


LA BATTAGLIA DI ALGERI (SCHLACHT UM ALGIER) (Gillo Pontecorvo, I/ ALG 1966)

Dokumentarische Bestandsaufnahme des Aufstandes gegen eine Kolonialmacht. Kühl und distanziert. Habe keinen Zugang gefunden. 4/ 10


COPS AND ROBBERS (TREFFPUNKT CENTRAL PARK) (Aram Avakian USA 1973)

Kleines sympathisches Heist-Movie, das den Spirit der 70er lebt. John P. Ryan als MVT! 7.5/ 10


A SERIOUS MAN (Joel & Ethan Coen, USA 2009)

Der Abschluss der "Troubled Man Trilogy" befasst sich mit der Midlife Crisis. Tragikkomisch wie sonst was. 8/ 10


UNDER FIRE (Roger Spottiswoode, USA 1983)

Politthriller im Geiste Costa-Gavras. Zunehmend spannend. 7/ 10


MIRACLE MILE (DIE NACHT DER ENTSCHEIDUNG) (Steve De Jarnatt, USA 1988)

Der ultimative Pre-Apocalypse-Film. Nahegehend durch seine glaubhaften romantischen Elemente auch wenn Mare Winningham am weitesten von meiner Definiton der attraktiven Frau weg ist. Das Ende ist trotz Kenntnis des Ausgangs immer noch der Wahnsinn. 8.5/ 10


THE LONG GOODBYE (DER TOD KENNT KEINE WIEDERKEHR) (Robert Altman, USA 1973)

Elliot Gould als Philip Marlowe-Parodie. Herrlich. Er kann nicht mal seiner Katze etwas vormachen. 8.5/ 10


THE ESCAPIST (Rupert Wyatt, UK/ IRE 2008)

Knastfilm, dessen Erzählstruktur im Verbund mit der Doppeldeutigkeit seines Titels ihn aus dem Genre herausragen lässt. Und (!): Brian Cox is the shit! 7.5/ 10


KENNY (Clayton Jacobson, AUS 2006)

Kenny, der Scheißhausklempner im Pantheon der sympathischsten Filmfiguren aller Zeiten. Liebenswürdig hoch zehn. Kein Scheiß! 8.5/ 10


SIN YAN (THE STOOL PIGEON) (Dante Lam, HK 2010)

Schnell geschaut bevor die BD vollends verrottet. :( Die Undercovercop-Geschichte ist eine von HKs liebsten wie mir scheint. Solide. Nick Cheung ewig verlässlich. 6.5/ 10


THE BIG HIT (Kirk Wong, USA 1998)

Überraschend intelligente Actionpersiflage mit einem putzigen Marky Mark. 6/ 10


LETHAL FORCE (Alvin Ecarma, USA 2001)

Trash, der sich als solchen sieht. Funktioniert wunderbar. 6/ 10


BO CHI TU WAH (CONNECTED) (Benny Chan, CHI/ HK 2008)

Remake des US-Films CELLULAR und wahrscheinich um Längen besser, denn CONNECTED war DIE Überraschung des Monats! Plotmäßig eine irrsinnige Ausgangslage, aber spannend wie Sau und mit sehr ordentlichen Actioneinlagen. Louis Koo ist als Everyman idealbesetzt. 8/ 10


O'HORTEN (Bent Hamer, N/ D/ F/ DK 2007)

Ruuuuhige skandinvaische Filmperle um einen pensionierten Lokführer. Melancholisch und grotesk-humorig. 8/ 10


SIT YAN FUNG WAN (ABGEHÖRT) (Felix Chong, Alan Mak, HK/ SI /CHI 2008)

Abhörthriller mit obligatorischen dramatischen Elementen, die von den guten Darstellern geschultert werden. Ordentlich. 6.5/ 10


MANIAC COP-TRILOGIE

MANIC COP (William Lustig, USA 1988)

Robert Z'Dar als Frankenstein-Cop. Als New York noch dreckig war. Tolles Titelthema. Gute Besetzung. Besser als erwartet. 5.5/ 10


MANIAC COP 2 (Wiliam Lustig, USA 1990)

Etwas besser als die Origin-Story, da hier weniger erklärt werden muss und dadurch an Rasanz gewonnen wird. Die Flashbacks nerven. Robert Davi mal als Held. Gute Stunts! 5.5/ 10


MANIAC COP 3: BADGE OF SILENCE (Alan Smithee, USA 1993)

Die Unruhen hinter den Kulissen sind offensichtlich. Schwacher Abschluss, der sich dem Voodoo-Thema, das Hollywood Ende der 80er beherrschte, hingibt. Die feurigen Stunts im Finale sind der schiere Wahnsinn. 3.5/ 10


LA MAISON SOUS LES ARBRES (DAS HAUS UNTER DEN BÄUMEN) (René Clement, FRA/ I 1971)

Leidlich spannender Psycho-Drama-Thriller. Clement ist NICHT Hitchcock, auch wenn er es versucht. Frank Langella ist hier noch jung und Dunaway die Unmutter des Jahres. 4.5/ 10


BLINKENDE LYGTER (FLICKERING LIGHTS) (Anders Thomas Jensen, DK/ S 2000)

Gaunerkomödie unter der Regie von Drehbuch-Ass Jensen, bei der alles passt und ich meine ehemaligen Vorbehalte gegen backstories der Charaktere über Bord geworfen habe. 8/ 10


THE BELIEVERS (DAS RITUAL) (John Schlesinger, USA 1987)

Der Film, der die Voodoo-Euphorie bei Hollywoods Autoren wohl losgetreten hat. Sheen ist super, aber der Film trotz Traumstart nicht. Sehr träge das Ganze. Höhepunkt ist Helen Shavers Mount St. Helens T-Shirt. Selbstironie oder Narzismus? 5/ 10


BORGMAN (Alex van Warmedam, NL/ BL/ DK 2014)

Die holländische Version von KYNODONTAS. Sogar besser! Lässt viel Raum für Interpretation und sieht super aus. Humor dunkelschwarz! Bei der Teddy-Rede bin ich fast vom Sessel gekippt. 8/ 10


ENEMY (Denis Villeneuve, CA/ SPA 2013)

Sehr atmosphärischer Doppelgänger-Thriller. Beschwört das Paranoiakino der 70er herauf. Hallt enorm nach. 8/ 10


THE MAN WHO HAUNTED HIMSELF (EIN MANN JAGT SICH SELBST) (Basil Dearden, UK 1970)

Na klar! Ein Doppel ( :immo: ) Feature nach ENEMY. Roger Moore scheint einen Doppelgänger zu haben. Die Auflösung ist genial. Moore darf hier mal schauspielern und überzeugt. J&B ist auch dabei. Sowie einige exploitative Züge. Feine Kost! 7.5/ 10


REMBRANDT (STEALING REMBRANDT) (Jannik Johansen, DK/ UK 2003)

Gaunerdramödie, deren Elemente Johansen selten geschickt austariert. Auch kann die Besetzung nicht überzeugen. Einer sieht aus wie Lukas Podolski und spielt auch so. Das fehlen des O-Tons half mir auch nicht weiter. Gefiel mir früher besser. 5/ 10


VRATNE LAHVÉ (LEERGUT) (Jan Sverak, CZ/ UK/ DK 2007)

Sveraks inszeniert seinen Vater als entnervten Lehrer, der seinen Schülern gern mal den Schwamm überm Kopp auswringt (gute Idee finde ich! - nur schwer umsetzbar :D ) und schließlich kündigt, um daheim seiner Gattin auf die Nerven zu gehen. Oder umgekehrt. Bei Job(ver)suche(n) landet er schließlich im Supermarkt bei der Leergutannahme, wo er seinen vorläufigen Frieden findet. Ich mag Sveraks Humor, der zwischen derb und liebenswürdig pendelt. Wie in KOLJA zeigt er seinen Vater als Schürzenjäger. Ob da was dran ist :D Und Prag liegt ihm sicherlich am Herzen. Das sieht man im wahrsten Sinne des Wortes. :love: 8.5/ 10


BIKUR HA-TIZMORET (DIE BAND VON NEBENAN) (Eran Kolirin, ISR/ USA/ FRA 2007)

Liebevoller Kulturclash ergibt sich aus der Begegnung eines Alexandrianischen Polizeiorchesters das fälschlicherweise in einem israelischen Kaff landet mit den Einheimischen. Sprachbarrieren werden in gebrochenem Englisch oder mit Händen und Füßen überwunden und grundsätzlich ist man sich ohenhin einig, wie einige Lebensweisheiten beweisen. 8/ 10


NORD (Rune Denstad Langlo, NOR 2009)

Road Movie durch die weiten norwegischen Schneelandschaften. Der depressive Spritjäger (Sprit ist norwegisch für Schnaps, was ich sehr lustig finde) Jomar trifft dabei so einige skurrile Personen und gerät in selbige Situationen. Dies erzählt Langlo auf die gewohnt skandinavische ruhige Art mit einem ordentlich Schuss Humor. 8.5/ 10


TWIN PEAKS - SEASON 1 (David Lynch u. a., USA 1990)

Zwar blöd, dass ich die Auflösung schon kenne, aber rd. 10 Jahre nach Kauf der Staffelboxen jetzt endlich mal angefangen. Die zahlreichen grotesken Situationen, sowie die durch durchweg überzeichneten Figuren, die auch nur schwarz oder weiß sind und erst durch die Entschlüsselung des Charakters Laura Palmer parallel zu ihr an Grautönen gewinnen machen den Reiz der Serie aus und verleihen ihr das Außergewöhnliche. Lieblingscharakter natürlich Agent Cooper, der sich wie kein anderer über Kaffee und Donuts freut. 8/ 10


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Top 100 Lieblingsfilme (76-100)


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Top 100 Lieblingsfilme (51-75)


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Top 100 Lieblingsfilme (26-50)


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Top 100 Lieblingsfilme (1-25)


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Filme 2014 - Teil 3


GONG WOO (BLOOD BROTHERS) (Ching-Po Wong, HK 2004)

Sehr enttäuschend. Stilistisch völlig überladen, Andy Lau verschenkt. 3.5


SCHOOLGIRLS IN PERIL-TRILOGY:

COSA AVETE FATTO A SOLANGE (DAS GEHEIMNIS DER GRÜNEN STECKNADEL) (Massimo Dallamano, ITA/D 1972)

Perfekte Mixtur aus Giallo, Poliziotto und Police Procedural. Kernige Ermittler, heiße Schnitten und Charakterköpfe en masse in den Nebenrollen. Wunderbar fotografiert, aber auch wunderbar sleazig. Großes Plus auch das hohe pacing, so dass durchweg Spannung aufkommt. Die restaurierte Version auf der Italo-DVD ist auch großartig, wenn nur der Ton besser wäre... 9/ 10


LA POLIZIA CHIEDE AIUTO (DER TOD TRÄGT SCHWARZES LEDER) (Massimo Dallamano, ITA 1974)

Bei der dritten Sichtung hat es "Klick" gemacht. Fast so gut wie SOLANGE, dafür noch mehr Procedural mit Cassinelli, den ich mehr und mehr zu schätzen weiß. Adorfs Szenen aber stechen alles aus. Himmel, was für Emotionen... ansonsten geiler Score, rasante Verfolgungsjagden, derbe Goreeffekte und auch mal eine Frauenrolle, die nicht blank ziehen oder ins Gras beißen muss, sondern sich in der korrupten Welt von Machtmännern behaupten darf. 8.5/ 10


ENIGMA ROSSO (ORGIE DES TODES) (Alberto Negrin, ITA/ SPA 1978)

Fällt zu den ersten beiden Filmen gewaltig ab. Man merkt, dass Dallamano fehlt - er hätte wahrscheinlich etwas wesentlich besseres, v. a. kohärenteres abgeliefert. Der Plot schlängelt ziellos umher, um am Ende fast beiläufig eine hanebüchene Auflösung zu präsentieren. Der finale "Twist" setzt dann nochmal einen drauf. Unterhaltsam ist der Film nur durch seine komischen Momente. Diese schlagen aber auch voll ein: das Achterbahnverhör mit Fabio Testi und dem Art Garfunkel-Double has to be seen to be believed, der pure Wahnsinn! Der Versuch, Testis Figur ein wenig Tiefe in Form seiner "zerrütteten" Ehe zu geben, verkommt zur Parodie - denn die Gattin benötigt zur Befriedigung geklauten Tee. Lustig auch, wenn Testi mit ner fetten Katze auf der Schulter in der Küche zugange ist. Bonuspunkte gibts letztendlich für eine sehr fein gewählte Damenbesetzung, die natürlich ihre Duschszenen bekommt. 6/ 10

Anmerkung: Ich würde übrigens auch ...A TUTTE LE AUTO DELLA POLIZIA... (CALLING ALL POLICE CARS) von Mario Caiano in die Reihe mit aufnehmen. Mit dem hat Dallamano zwar nichts zu tun, er passt thematisch aber sehr gut zu den Filmen.


UNDER SUSPICION (MÖRDERISCHES SPIEL) (Stephen Hopkins, USA/ FRA 2000)

Leider erst im Nachhinein erfahren, dass dies ein Remake des Lino Ventura-Films DAS VERHÖR ist, den ich gern zuerst gesehen hätte. Die US-Version hat aber sehr gefallen. Gene Hackman ist mittlerweile einer der Darsteller, mit dem ich (fast) alle gucke. Die Geschichte eines Verhörs, das weniger Kammerspiel darstellt, sondern mehr durch Flashbacks gekennzeichnet ist und auf Spannungen zwischen den Beteiligten (Thomas Jane als klarer MVT des Films) sowie immer wieder neue Plotenthüllungen setzt. Dadurch fesselt der Film, dessen Setting zwar wenig subtil die Psyche und Physis der Protagonisten symbolisieren soll, aber einen feinen Abschluss wählt, der auch noch etwas Nachhall gewährt. 7/ 10


LA ORCA (Eriprando Visconti, ITA 1976)

Neo-Realism meets Sleaze. Bei aller löblichen Gesellschaftskritik mit konsequentem Finale: die Niehaus anderthalb Stunden (halb)nackig zu bewundern, ist die Hauptattraktion des Films! 7/ 10


AUTOSTOP ROSSO SANGUE (WENN DU KREPIERST LEBE ICH) (Pasquale Festa Campanile, ITA 1977)

Nicht mehr so begeisternd wie die Erstsichtung, was wohl am fehlenden Überraschungseffekt von Neros character-arc liegt. Als Exploitation-Road Movie aber sehr unterhaltsam. David Hess ist passend zu seiner Rolle absolut schauderhaft - seine Sexszene mit Corinne Clery ist richtig abstoßend :angst: und die von Franco Nero durch gehöriges overacting gekennzeichnet. :muhaha: 7/ 10


CANI ARRABBIATI (RABID DOGS) (Mario Bava, ITA 1974)

Passt sehr gut zu Campaniles Film - quasi als Terror Road Movie-Doppelpack, nur dass hier die Klaustrophobie des Fahrzeugs nicht nur durch die höhere Anzahl an Fahrgästen sondern auch durch weitaus wahnsinnigere Manierismen vom langen George und Don Backy an Intensität potenziert wird. Zudem strömt der Schweiß hier wirklich kübelweise! Da können selbst die Italo-Western nicht mehr mithalten. Für einen Film, der nur als eine Art Rohfassung vorlag ist das Endprodukt erstaunlich gut ausgefallen und auch bei Kenntnis des genialen Schlussgags haut dieser immer noch voll rein. 8/ 10


MILANO VIOLENTA (DIE LETZTE RECHNUNG SCHREIBT DER TOD) (Mario Caiano, ITA 1976)

Claudio Cassinelli mal als Bösewicht. Als ein Raubzug schief geht, gerät er mit seinen eigenen Leuten in Zwistigkeiten. Dadurch ist die Aktivität des Polizeiapparats nur nebensächlich wodurch sich der Film vom gängigen Poliziotto etwas abhebt. Recht spannend und gut gespielt von den üblichen Verdächtigen des Genres. Da weiß man was man bekommt. Solide. 6.5/ 10


SI PUÒ ESSERE PIÙ BASTARDI DELL'ISPETTORE CLIFF? (SUPERBITCH aka MAFIA JUNCTION) (Massimo Dallamano, ITA/ UK 1973)

Ivan Rassimov spielt YOJIMBO in Englands Unterwelt. Allerdings ist er (wie immer) so unsympathisch und in seinem Handeln rücksichtslos, dass er sich nicht von den fiesen Leuten der konkurrierenden Banden unterscheidet, wodurch sich beim Zuschauer schnell eine Gleichgültigkeit ergibt. Der plot wird auch nicht besonders spannend erzählt, so dass dieser Dallamano eine einzige Enttäuschung bleibt. 3.5/ 10


L'UCCELLO DALLE PIUME DI CRISTALLO (DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN HANDSCHUHE) (Dario Argento, ITA 1970)

Argentos erster Giallo ist auch gleich mein liebster. Ein Genre, mit dem ich wenig anfangen kann, da es wie der Slasher-Film allein auf spannungsarmes Rumgemorde aus ist. Hier erzeugt Argento dann aber doch einige Spannungsmomente und ganz groß Vittorio Storaros Fotografie, die den Film zum Hochglanzprodukt hievt. Der Sleazefaktor ist noch sehr niedrig gehalten, der Plot macht durchaus Sinn und auch wenn Tony Musante ein blasser Leading Man ist, reißen das Enrico Maria Salerno (mit dem dünnsten Schnäuzer der Filmgeschichte) und Mario Adorf als "Katzenfreund" wieder raus. Schön auch die Auflösung des Da-war-doch-was, die der Proganist gemeinsam mit dem Zuschauer über die volle Distanz mit sich rumgeschleppt hat. 7/ 10


GIORNATA NERA PER L'ARIETE (EIN SCHWARZER TAG FÜR DEN WIDDER) (Luigi Bazzoni, ITA 1971)

Franco Nero als abgehalfteter Reporter, der einen Giallo im Alleingang aufklärt. Das ist leider einigermaßen öde, wie die Identität des Mörders auch ziemlich abstrus erscheint. Allein Vittorio Storaros Bilder machen diesen Film sehenswert. Diese sind zum Teil atemberaubend. 5.5/ 10


SCANNERS (David Cronenberg, CAN 1981)

Berühmt für seine Kopfplatzszene, die den frühen Höhepunkt des Films markiert. Ansonsten ein sehr zurückhaltender SciFi-Thriller, der sehr unter dem blassen Hauptdarsteller leidet. Auch fehlt es dem Film etwas an Zug wie ich finde. Wie es sich für einen Cronenberg gehört überzeugen die Effekte, auch im spektakulären Finale. Und Michael Ironsides Grimassen sind auch richtig gut. :D 6/ 10


FUNG BOU (FIRESTORM) (Alan Yuen, HK/ CH 2013)

Sehr solider HK-Actioner bei dem sich Andy Lau und Ka Tung Lam (endlich mal in einer Hauptrolle) als charismatische Antagonisten gegenüber stehen. Yuen bewegt seinen Film zunehmend in eine Grauzone und schließt mit einem wahren Feuerwerk ab, das etwas weniger CGI vertragen hätte. 7/ 10


THE LINCOLN LAWYER (DER MANDANT) (Brad Furman, USA 2011)

Auch wenn der Gerichtssthrillerplot am Ende ein paar Haken zu viel schlägt steht unter dem Strich ein unterhaltsames, spannendes Filmchen mit einem Spidsenensemble, das McConaughey erwartungsgemäß überragt. Sein schmieriger Anwalt führt zunächst zum diebischen Grinsen und bleibt glaubhaft, wenn der Film später Empathie für ihn erweckt. Sehenswert! 7/ 10


NICHT MEIN TAG (Peter Thorwarth, D 2014)

Ganze fuffzehn Jahre nach dem Ruhrpottklassiker BBB findet Peter Thorwarth endlich wieder zu seiner Form zurück und inszeniert ein rasantes Road Movie, vollgestopft mit liebenswerten schrulligen Charakteren und der Marschroute anything goes. In der Figur des spießigen Bankers mag sich der Regisseur vielleicht selbst wiederfinden, denn er hat auch endlich wieder die (Film)sau rausgelassen. So is dat richtich! 7.5/ 10


IL CINICO, L'INFANE, IL VIOLENTO (DIE GEWALT BIN ICH) (Umberto Lenzi, ITA 1977)

Milian. Saxon. Merli. Uff. Das ist fast schon zuviel Kerl für einen Poliziotto und so kommt vor allem Saxon dann leider auch zu kurz, darf aber wenigstens seine Fähigkeiten am Golfschläger demonstieren. Milian gibt sich erstaunlich zurückhaltend, grimassiert nicht, kaut aber fein seine Glimmstengel und hat einen famosen Krankenhausbesuch mit einem Orangenwurf, bei dem ich mich erstmal selbst weggeschmissen habe. Im Gedächtnis bleibt auch Merlis Brustteppich, die RIFIFI-Parodie und die arme Gabriella Lepori, die ständig ihre Fresse in diverse Männerfäuste halten muss. 6/ 10


DEADLY PREY (TÖDLICHE BEUTE) (David A. Prior, USA 1987)

C-Film-Kracher, der defintiv so schlecht ist, dass er fast schon wieder gut ist. Mullets, Tough Tits, Bad Dialogue. Sowas nennt man wohl ggtmc-Gold, auch wenn er nicht in meinen Pantheon Einzug erhält. Dafür ist der Film trotz seiner kompakten Laufzeit nicht kurzweilig genug. Mike Daaaaaaaaaaaaaaaanton-Darsteller Ted Prior ist aber putzig. Als Rambo-Imitat meuchelt er im Wald seine Gegner nieder und "versteckt" sich dabei immer so geschickt, dass diese ihn nicht bzw. zu spät bemerken. Unglaublich der finale Fight, bei dem Prior seinem vermeintlichen Endgegener den Arm abtrennt, um diesen dann als Totschläger zu missbrauchen. Für sowas hatten die A und B-Produkte der 80s nicht die Eier. 5/ 10


YAU DOH LUNG FU BONG (THROW DOWN) (Johnnie To, HK/ CH 2004)

Schade. Der erste wirklich schlechte Johnnie To-Film. Was bei 14 Sichtungen dann aber noch ne richtig gute Quote ist. Hier krankt es an der Glaubwürdigkeit der Figuren, die allesamt überzogen wirken und in ernsteren Momenten nicht funktionieren. 3.5/ 10


ONE TOUGH BASTARD (Kurt Wimmer, USA 1996)

Brian "The Boz" Bosworth ist nach STONE COLD leider nie richtig groß rausgekommen und hat hier sogar seinen Mullet getrimmt. Dafür verfügt sein Widersacher Bruce Payne über eine wahre Mähne plus doppeltem Nasenring (nicht nur deshalb erinnerte er mich ständig an Sinn Sage :unsure: ). Dass dieser dann ein richtiger (und korrupter) FBI-Agent sein soll lässt Hoffnung für zukünftige Bewerber, die es nicht so mit der bürgerlichen Garderobe haben. Gleich zu Beginn kommt es zu einem Brüllermoment, als Boz über die Rocky Mountains (?) hüpft und seine Tochter dabei die Zeit stoppt (dass Kinderdarsteller auf Bergspitzen arbeiten dürfen spricht für den Willen dieses Werks!). Anschließend bewundern beide einen Baby-Käfer. Und danach wird das Kind dann auch schon bald das Grasbeißen beigebracht, damit der Herr Papa endlich auf Rachefeldzug gehen darf. Zwar gibt es amüsante Szenen wie die beschriebene, aber alles in allem nimmt der Film sich einfach zu ernst und hätte gerne auf den Subplot mit dem armen "Ghettokid" verzichten können, zumal dessen Darsteller die Wiedereinführung der Tracht Prügel legitimiert. Only for Boz-Completists. 3/ 10


L'UOMO DELLA STRADA FA GIUSIZIA (MANHUNT IN THE CITY) (Umberto Lenzi, ITA 1975)

Parallelen zu obigem Film: wieder wird die Tochter eines guten Bürgers abgeknallt. Diesmal wird dieser von Henry Silva verkörpert, der kurz vor deren Ableben noch ein Plüschtier (?) für sie kaufen gegangen war. Natürlich ist die Polizei unfähig, so dass Silva nach vielem hin und her beschließt sich einer Vigilantentruppe anzuschließen, um die Sache selbst in die Faust zu nehmen. Das Thema ist nicht neu. Vor allem nicht im Italofilm der 70er, aber Silva mal als Guten zu sehen, der sogar dann und wann mal zu lächeln versucht, das hat schon was sowie Lenzi seinen Film auch überraschend intelligent abschließt. Köstlich übrigens die Szene zu Beginn, die Silva bei seiner Arbeit auf der Baustelle zeigt, wo er angeheitert zu einigen Explosionen mit dem Whiskeyfläschchen anstößt. 6/ 10


THE SILENT PARTNER (DEIN PARTNER IST DER TOD) (Daryl Duke, CAN 1978)

Sleaziger Neo Noir, bei dem Elliott Gould mal wieder die Ruhe weg hat. Auch der schlangenartige Christopher Plummer vermag dies nicht zu ändern. Das Thema des Lug und Betrugs spannt Regisseur Duke über alle seine Charaktere und zeichnet ein trauriges Gesellschaftsbild, das er zynisch abschließt, indem er Plummer in Frauenkleidern abservieren lässt. Interpretationen erlaubt... ;) 7.5/ 10


THE WHITE STORM (Benny Chan, HK/ CH 2013)

Da versucht Chan ganz deutlich, das Men-on-a-Mission-Kino Johnnie Tos zu kopieren, was ihm so einigermaßen gelingt. Das Darstellertrio Louis Koo, Ching Wan Lau und Nick Cheungüberzeugt gewohnt, muss aber mit einigen sehr abenteuerlichen plot twists kämpfen. Wenn es in diesem Undercover-Actionthriller kracht, dann gewaltig. Allein das zu sehr auf Pathos schielende Finale hätte diesbezüglich etwas Zurückhaltung vertragen können. 7/ 10


LUNG FU FONG WAN (COVER HARD 2) (Ringo Lam, HK 1987)

Bevorzugte ich früher eher die Woo-Action-Filme mit Chow-Yun Fat sind mir jetzt solche wie CITY ON FIRE lieber - da ist die Action besser dosiert (hier in Form von 2 fehlgeschlagenen Heists mit anschließendem Bleigewitter sowie einer rasanten Verfolgungsjagd zu Fuß!). Bei allen Albernheiten, die in der Charaktersierung von Fats Figur einfließen reichen aber schon ein paar wenige Szene um seine Verbindung zu Danny Lees Figur glaubwürdig und emotional wirken zu lassen. Da kann sich Chow Yun Fat auf sein Charisma verlassen. Ganz groß der "Mexican Stand Off" am Ende. 7/ 10


THE IN-LAWS (ZWEI IN TEUFELS KÜCHE) (Arthur Hiller, USA 1979)

Eine von zahlreichen US-Buddy-Movies der 70er, die alle Elemente dieser Dekade ausschöpfen, die mir an ihr so zusagen. Das wichtigste ist dabei immer die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, hier von Peter Falk und Alan Arkin verkörpert. Beide haben gutes Timing und spielen sich Bälle hin und her. Als Quasi-Sequel zu FREEBIE AND THE BEAN legt Arkin seine Rolle ähnlich an: stoisch mit dem Hang zu gelegentlichen Vulkanausbrüchen. Falk als gestresster Vater der Braut ergänzt dies durch Redseligkeit und Charme - ein bisschen Columbo steckt dann doch drin. 7/ 10


THE 'BURBS (MEINE TEUFLISCHEN NACHBARN) (Joe Dante, USA 1989)

Anlässlich der wunderbaren Blu Ray-VÖ von Arrow wieder angeschaut und bestätigt: Komödiengold. Dank HD fielen mir übrigens erstmals zwei Gags auf, die ich sonst immer übersehen hatte :muhaha: (Fahnenmast und Hundefutter). Neue Erkenntnisse gabs sonst keine. Lieblingsszene wie immer das Kaffetrinken bei den Klopeks (Is that Slavic?) mit Sardinenimbiss :muhaha:
Kurze BD Review: Bild super, Ton auch. Die einstündige Doku liefert viele Hintergründe, die mir nicht nicht bekannt waren. Den Workprint des Films kann man sich schenken, da die Disc einen direkten Vergleich zwischen diesem und dem Kinocut liefert - da gabs dann aber schon einige Abweichungen, so ist Kevin McCarthy leider rausgeschnitten worden. Den AK hab ich noch nicht gehört. 9/ 10


FREEBIE AND THE BEAN (DER SUPERSCHNÜFFLER) (Richard Rush, USA 1974)

Absolutes Anarchokino der 70er, das die Mechanismen des Copfilms auf den Kopf stellt: die Ermittler sind rassistische Vollidioten mit Tendenz zu Gewaltausbrüchen, deren Vorgesetzte korrupt und die Gangster friedliche Rentner, die den Hund Gassi führen. Rush überzeichnet alle seine zahlreichen Actionszenen ins Maßlose (Höhepunkt der Wagen in der Hauswand (3. Etage!)) und siedelt sein Finale während des Großereignisses des Jahres - dem Superbowl - an. Eine derartige Dekonstruktion eines Genres habe ich noch nicht erlebt - gleich zu Beginn zeigt Rush die Ermittlungsarbeit in Form von Mülltonnen im Kofferraum, deren Inhalt dann seziert wird, in der Hoffnung auf irgendein Beweisstück. Das ist meistens sehr komisch, aber mit fast 2 Stunden Laufzeit deutlich zu lang. Ich weiß nicht, was der Film gekostet hat, aber die Blechlawinen hätte man sicherlich etwas trimmen können, wirken sie auf Dauer doch ein wenig ermüdend. James Caan und Alan Arkin als Duo funktionieren sehr gut und haben ihre beste Szene im Büro von Alex Rocco ("sit down" :muhaha: ). 7/ 10


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SLITHER (SCHLEUDERPARTIE) (Howard Zieff, USA 1973)


Ein Ex-Knacki (James Caan), ein Small-Time Bandleader (Peter Boyle), seine Frau und eine Hippie (Sally Kellerman) suchen nach einer sieben Jahre alten Raubbeute, die bei einem gewissen Vincent Palmer untergebracht ist. Dabei werden sie von mysteriösen schwarzen Vans verfolgt. Es entsteht ein Road Trip quer durch Kalifornien, der über Campingplätze, Bingohallen, Waschsalons und letztendlich zu einem Gemüsestand in der Walachei führt...

SLITHER ist ein 70er Filmjuwel, auf das ich rein zufällig gestoßen bin und im Nachhinein fehlt es mir an Verständnis wieso dieser Streifen so unbekannt ist. Von seiner Tonart erinnert er sehr stark an das Kino der Coen-Brüder - es kommt zu zahlreichen abstrus-witzigen Situationen, die die Figuren knochentrocken ausspielen. Hier regiert der berühmte Slogan anything goes. Zieff verbindet die US-amerikanischen Epochen des "American Dreams", des "Gutbürgertums" und des "free spirits" der frühen 70er Jahre - jeweils symbolisiert durch die vier Hauptfiguren, die sich einer undurchsichtigen "Bedrohung" gegenübersehen (der schwarze Mann in Form der Vans), was wiederum an die Paranoiaepoche der 50er erinnert. So entsteht eine Art Zeitreise, die SLITHER zu einem Erlebniskino zusammenführt, das gleichermaßen parodistisch wie liebevoll ausfällt. Es ist weniger das große Ganze, was wichtig ist, denn die vielen kleinen Episödchen, die sich auf der Reise zutragen. Der Weg ist das Ziel. Und dieser Weg ist beste Unterhaltung mit großer Nachhaltigkeit. Für mich neben dem zwei Jahre zuvor entstandenen VANISHING POINT vielleicht das ausdruckstärkste Werk der early seventies. Ich bin hin und weg. :love:

Eingefügtes Bild

Hände bitte oben lassen. :D

Make-or-Break-Scene: James Caans erste Begegnung mit Peter Boyle, die zu der witzigsten Schlägerei der Filmgeschichte führt :muhaha:

MVT: Das Drehbuch von W. D. Richter.

Score: 8.5/ 10

Final Thoughts: Ein Film der Hoffnung macht, dass trotz vieler vieler Filmsichtungen noch mehr Schätze da draußen sind. Es gilt nur, sie auszugraben.


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Filme 2014 - Teil 2 (Kurzkritiken)


NAPOLI SPARA! (DIE KILLERMEUTE) (ITA, 1977, Mario Caiano)

Leonard Mann jagt Henry Silva - dies wird in einem stark episodenhaft wirkenden Reißer erzählt, der viele bekannte Gesichter des Genres präsentiert und nix für Zartbesaitete ist (Höhepunkt die Kastration des Kinderschänders). EIn Kind schändet aber auch den Unterhaltungsfaktor des Films: im Tomas Milian-Kostüm (inklusive Behinderung!) nervt ein Bengel, der dann wenigstens am Ende das bekommt, was er verdient.

5/ 10
Make or Break Scene: Lynchjustiz im Stadtpark
MVT: Henry Silva


BLASTFIGHTER (ITA/ FRA, 1984, Lamberto Bava)

Rambo meets Deliverance im Italo-US-Rip Off-Kostüm. Immerhin wurde auch wenigstens in den Staaten gedreht - die Naturkulisse beeindruckt! Weniger beeindruckend Michael Sopkiw als Schnauzbartträger mit Superwumme, die er aber partout nicht benutzen will, weil er nach Knasturlaub gewaltfrei leben möchte. So müssen ihn Italo-Rednecks schon sehr lange triezen bis er am Ende dann endlich alle(s) niedermäht. Der lange George (Eastman) spielt auch mit und gar nicht mal schlecht. Kritikpunkt: Bava wartet viel zu lange, bis der titelgebende Blastfighter in Aktion tritt.

6/ 10
Make or Break Scene: Natürlich wenn die Wumme, die aus einer Art Yps-Heft für Erwachsene stammen könnte, zum Einsatz kommt
MVT: Die Location


DIE KATZE (D, 1988, Dominik Graf)

Genrekino aus Deutschland - äußerst spannend und sehr gut besetzt, wenn man von Frau Landgrebe mal absieht. Götz George schwitzt sich einen Wolf, ist aber trotzdem cool wie sonstwas. Bankraubfilme sind ohnehin mein Ding, muss dazu mal ne Liste machen. Schöner Schluss auch und putzig, wie Hoenig und Richter den Titelsong plärren.

7/ 10
Make or Break Scene: Georges letzter Auftritt
MVT: Der gradlinige plot


RAW DEAL (DER CITY HAI) (USA, 1986, John Irvin)

Arnie als Undercover-Cop Kaminski mit Gelfrisur. Habe ich zuletzt wohl vor 20 Jahren gesehen und so wars wie ne Erstsichtung. Schwarzenegger ist darstellerisch völlig überfordert, was aber großen Unterhaltungswert besitzt, wie der Film überhaupt ordentlicher ausgefallen ist, als erhofft. Dazu tragen auch die dramaturgischen Spitzen bei: Arnies entfremdete Ehefrau, die erst einen Scheissekuchen backt, um ihrem Gatten ihre Unzufriedenheit zu demonstrieren, am Ende aber (ohne weitere screentime) glückselig geworden ist oder das beherzte Anfeuern Arnies seines gebehinderten Chefs, der dann auch ein paar Schrittchen schafft. Genial und ebenfalls sehr erheiternd auch die Combo John Davi und Schwarzenegger, die sich ständig kebbeln dürfen.

6/ 10
Make or Break Scene: Eheprobleme im Hause Kaminski
MVT: Die Chemie zwischen Davi und Schwarzenegger


NON-STOP (USA/ FRA/ UK/ CAN 2014, Jaume Collet-Serra)

Liam Neeson ist inzwischen ja der Actionstar Nummer 1 - und mit 62 Jahren sehr überzeugend. Ihm nimmt man die in den Feuerpausen notwendigen dramatischen Momente ab und sympathisch isser auch noch. So ist er immer das Beste an seinen Filmen, die ich dann auch nur wegen ihm schaue (TAKEN, UNKNOWN, THE GREY etcpp.). Auch NON-STOP ist kein besonders guter Film, da er alles auf eine Karte setzt, die einer Zweitsichtung nicht standhalten kann. Ein Schauplatz und die Frage - wer ist der Täter, der Neeson im Flug erpresst und stündlich einen Passagier abmurkst? So ist der Film weniger Actionspektakel denn Thriller, der viele falschen Fährten legt und es erst zum Schluss krachen lässt. Zum einmal schauen geeignet, zu mehr leider nicht.

6/ 10
Make or Break Scene: Offensichtlich die Auflösung.
MVT: Neeson.


MOON TO (PROTÉGÉ) (HK, 2007, Derek Yee)

Das Gegenstück zu Johnnie To's exzellentem DRUG WAR - beide verfolgen zwar eine Undercoveroperation, doch während Tos Film als Procedural mit Action/Suspense am Fließband daherkommt, widmet sich Yee mehr den Auswirkungen des Drogenhandels, indem er Einzelschicksale beleuchtet . Dabei geht er sehr drastisch zu Werke, so dass - wie DRUG WAR - eine Art Anti-Drogen-Propaganda herauskommt - dagegen ist auch nichts einzuwenden. Daniel Wu gibt hier den Undercovercop, der das Vertrauen des Kartellchefs (Andy Lau) erlangt hat und ihn auffliegen lassen soll. Auch hier nimmt sich der Film viel Zeit für intime Momente und füllt seine Figuren aus, um Anteilnahme zu generieren. Louis Koo taucht auch ab und zu als Junkie auf, dabei jedoch stark an der Grenze zur Parodie wandelnd. Ansonsten ist der Film spannend erzählt und gut gespielt, was über die zuweilen etwas überdramatischen Momente hinwegsehen lässt.

6.5/ 10
Make or Break Scene: Die Razzia des Drogenlabors - eine Wahnsinnssequenz
MVT: Andy Lau - vllt. der beste HK-Schauspieler zur Zeit


HON ZIN (COLD WAR) (HK, 2012, Lok Man Leung, Kim-ching Luk)

Die Entführung einer Polizeieinheit untergräbt den Anspruch Hong Kongs Regierung als sicherste Stadt der Welt zu gelten und entfacht einen internen Machtkampf im Polizeiapparat zwischen Tony Leung Ka Fai und Aaron Kwok. COLD WAR ist ein astreiner Thriller, der nach und nach die Hintergründe eines Komplotts aufdeckt, ohne dem Zuschauer einen Wissensvorsprung zu gönnen. Die Actionszenen reißen mit, Kwok muss ich mir für weitere HK-Filmsichtungen vormerken.

7.5/ 10
Make or Break Scene: Die Folgen der missglückten Geldübergabe, die in einem Shootout auf offener Straße enden
MVT: Die pace des Films


RICCO (DER CLAN DER KILLER) (ITA/ SPA 1973, Tulio Demicheli)

Bislang der sleazigste 70er Euro Crime-Streifen, den ich kenne (und ich habe zuletzt doch so einiges gesehen :D ) - schon in den ersten zehn Minuten gibt's einen Shoot Out samt Hirnrausschuss (in Nahaufnahme), blanke Brüste und J & B! Dann taucht Chris Mitchum auf, der ausschaut, als sei er im falschen Film - mit Günter Netzer-Frisur und kindlich-strahlend - erscheint er wie ein Fremdkörper in einer Welt, die nur Gewalt, Habgier, Sex und Falschheit kennt. In einer der ersten Szenen trifft Ricco (Mitchum) seine Schwester plus Schwager (die 90% des Films mit Vögeln beschäftigt sind) an deren Tanke und dann kugeln die drei vor Freude irgendwann debil grinsend gemeinsam umschlungen über die Straße. Unglaublich. Mitchum beweist dann auch schnell, dass er doch im richtigen Film ist: bei einer Prügelei zeigt er Karatefähigkeiten und Barbara Bouchet (hier absolut unverschämt sexisitisch mit unzähligen TNA-Zooms eingeführt) hat er auch schnell in der Kiste. Antagonist Arthur Kennedy ist so fies wie Silva und Milian zusammen: im Säurepool landen die, die er nicht mag (wovon es zunehmend mehr gibt) und als sein Henchman seine "Frau" durchnimmt, nimmt er ihm das Gemächt, stopft es in dessen Maul und schickt ihn dann ins Säurebad (natürlich wird dies alles explizit gezeigt). Dagegen fällt das Finale dann leider etwas ab, wobei es immerhin ein überraschend düsteres Ende aufbietet, das im Endeffekt aber nur konsequent ist und dem Film gar ein wenig Anspruch verleiht.

7.5/ 10
Make or Break Scene: Bouchets Motorhaubentanz
MVT: Der Sleazefaktor.


SHOWDOWN IN LITTLE TOKYO (USA 1991, Mark L. Lester)

Als das Actionkino mit dem starken Mann in den letzten Zügen lag, haute Genrefachmann Lester nochmal diesen Kracher raus, der mit 75 Minuten Laufzeit kaum als Spielfilm durchgeht, sich dadurch aber auch aufs Wesentliche konzentrieren kann: Action. Davon gibt es dann auch reichlich und Dolph Lundgren überzeugt als obercooler Cop. Mit etxremstbreiten Schultern, die er unter eine extremstfeschen Lederjacke spazieren trägt haut er alles um sich herum kurz und klein. Selbst einen Brustdurchschuss und Samuraischwertschnitte quer über den Torso können ihn nicht stoppen. Nun ist der Film aber keine One Man Show, sondern mehr ein Buddy Movie. Mit Brandon Lee wurde dem schwedischen Schrank ein Sidekick zur Seite gestellt, der für höchsten Unterhaltungswert sorgt, weil er a) die homoerotische Tendenz dieses Subgenres persifliert ("You have the biggest dick I've ever seen on a man" sagt er einmal zu ihm) und b ) so unterirdisch schlecht spielt, dass seine dummen Sprüche schon wieder zu Schenkelklopfern werden. Tia Carrere als Action B-Film-Ikone der 90er (womit sie Vanity ablöste) taucht hier auch auf (inklusive fehlbesetztem Body Double) und muss mit ansehen, wie der Standard-Asiaten-Bad Guy der 80s/ 90s (Name entfallen, aber wer ihn einmal gesehen habe, wird ihn nicht vergessen) ihre Freundin enthauptet. So geizt Lester auch nicht an Brutalitäten, die schon COMMANDO-Qualitäten besitzen.

6/ 10
Make or Break Scene: Dolph macht es wie Action Jackson - als er überfahren werden soll, hüpft er einfach über das Gefährt
MVT: Lundgren, was für eine Kante


POSSESSED BY THE NIGHT (GEIßEL DER LUST) (USA, 1994, Fred Olen Ray)

Ein Film aus der 90s Direct-to-Video-B-Erotikthriller-Sparte, den ich auch nur wegen der Aufnahme in SilvaandGolds Jubiläumsausgabe geschaut habe (wofür es sich dann bei allem Frust gelohnt hat). Wenn Shannon Tweed als Hauptrolle verkauft wird, sie aber erst in der zweiten Hälfte auftaucht, sagt das einiges über den Rest der Cast aus. Immerhin spielt Chad - Filius vom Steve - McQueen mit und - leider nur für fünf Minuten - Henry Silva, der hier seine Liebe zu Bimbos hinausposaunt - herrlich. Der "plot" dreht sich um ein Einmachglas, in dem sich eine Kreatur in Form eines einäugigen großen Kothaufens befindet. Ein Schriftsteller (Ted Prior) erwirbt es zur Inspiration in einem Chinatown-Shop, stellt es auf seinen Schreibtisch, wo es für böse Taten der Hausbewohner sorgt, die in Mord- und Totschlag enden. Dazwischen passiert nicht viel - es kommt zu nicht enden wollenden Softsexszenen, Shannon Tweed macht viel Aerobic und ein Nebenplot um einen Geldeintreiber (McQueen) sowie den Verleger des Autors (Hey, it's Frank Sivero from GOODFELLAS!) macht keinen Sinn. Selbst als unfreiwillig komisches Filmchen taugt POSSESSED BY THE NIGHT nicht, so dass ich gerne den alten Spruch des Filmdienstes zitiere: Wir raten ab.

2/ 10
Make or Break Scene: Leider Break - zu Beginn schon eine gefühlt zehnminütige Softsexszene zwischen Prior und CONANS Sandahl Bergman :gaehn:
MVT: Henry Silva - sorgte für immerhin einen Hauch von Unterhaltung


EXIT (S 2006, Peter Lindmark)

Moderner Euro Crime aus Schweden mit dem ewig verlässlichen Mads Mikkelsen als unschuldig Gejagter. Sehr spannend und am Ende mit einer bitterbösen Überraschung aufwartend. Empfehlenswert!

7/ 10
Make or Break Scene: Die finale Erkenntnis
MVT: Mads Mikkelsen


DYUT MEG GAM (LIFE WITHOUT PRINCIPLE) (HK, 2011, Johnnie To)

Mein inzwischen 13. To-Film und bis auf den durchschnittlichen FULLTIME KILLER haben alle gefallen bis begeistert, so dass der Mann meine persönliche Entdeckung des Filmjahres 2014 markiert. Auch wenn er defintiv am besten im Crime Genre aufgehoben ist, erweist er sich als vielseitig interessierter Regisseur, der hier einen Film zur Weltwirtschaftskrise liefert und dabei ein düsteres Gesellschaftsbild zeichnet, indem er direkt Betroffene aus verschiedenen Schichten begleitet und ihre Schicksale in drei Handlungssträngen zusammenführt. Ching Wan Lau (immer eine Bank, um mal beim Topos des Films zu bleiben :immo: ) gibt die interessanteste Figur des Films, da sie im korrumpierten sozialen Umfeld noch am ehesten das titelgebende Lebensprinzip bewahrt. Insgesamt nicht der große Wurf, da es doch zu ein paar Längen kommt und ich mir die Erzählstruktur ein wenig innovativer gewünscht hätte, doch sehenswert ist auch dieser To-Film in jedem Fall.

6.5/ 10
Make or Break Scene: Das Vertragsgepräch in der Bankfiliale, das die Essenz des Films perfekt auf den Punkt bringt
MVT: Ching Wan Lau


YI NGOI (ACCIDENT) (HK; 2009, Pou-Soi Cheang)

Perfide: ein Team von Auftragskillern erledigt ihren Job in Form von perfekt durchgeplanten "Unfällen". Als eine dieser Operationen mit einem tödlichen Unfall für ein Teammitglied endet, wittert Teamchef Louis Koo eine Verschwörung... ACCIDENT erinnert oft an Coppolas THE CONVERSATION. So ist Koos Figur ähnlich emotionslos wie Harry Kaul und ganz auf seine technischen Fähigkeit, die seiner Profession dienen, fokussiert. Ein Mann der Tat, der keine Abweichungen duldet. Die wachsende Paranoia der Hauptfigur verbindet Regisseur Cheang mit einem spannenden plot, da er wie Coppola dem Zuschauer nur Fragmente der Wahrheit zukommen lässt und eine dichte Atmosphäre des Unbehagens kreiert, die in einem düsteren Finale kulminiert.

7.5/ 10
Make or Break Scene: Die "Auflösung" und ihre Folgen
MVT: Regisseur Cheang, der eine gelungene Hommage an das 70er Paranoiakino liefert


Foto

Filme 2014


Top of the Lake 7
Heat 10
To live and die in L. A. 9
GoodFellas 8
The Gambler 7
Hannibal 4
The Insider 10
A Simple Plan 7
Nebraska 7
Her 5
Duel 9.5
Stoker 6.5
Changing Lanes 6.5
New World 7.5
The Runaway Jury 6.5
28 Days later 7
Inglourious Basterds 9
Pulp Fiction 8.5
Reservoir Dogs 8.5
Election 6.5
Election 2 7
All is lost 6
Get Carter 8
The Keep 4
Oldboy 6
Howling 6
The Hobbit: An unexpected Journey 8
Donnie Darko 8.5
The Hobbit: The Desolation of Smaug 7
The Swimmer 8
Secret Reunion 7
Der Killer von Wien 6
Don't torture a Duckling 6
Ali 6
Oasis of Fear 6
Narc 6.5
You kill me 4
The Suspicious Death of a Minor 5
Drug War 8.5
Confession of Murder 7
Sorcerer 8
Mark il Poliziotto 5.5
Exiled 8
Le Salaire de la peur 8.5
Mark il Poliziotto spara per primo 6
Four of the Apocalypse 5.5
PTU 7.5
The Mission 7.5
Vengeance 9
Breaking News 6
Running out of Time 7
Mad Detective 6
Flash Point 7
Fulltime Killer 5
Triangle 6
A Hero never dies 6
Special Silencers 3
American Hunter 6
Special ID 6
Spartan 7
Gang War in Milan 5
Games 4
Sherlock 1.1 7.5
Heist 7
Remo Williams 7
Sonderkommando ins Jenseits 4.5
Motorway 6
Sherlock 1.2 7
Infernal Affairs 8
The Departed 7.5
Pretty Poison 4
The Drowning Pool 7
Sherlock 1.3 7.5
Die blutigen Spiele der Reichen 6.5
Sherlock 2.1 7
Stray Dog 7
Theo gegen den Rest der Welt 7
Soldiers in the Army of God 4
21 Jump Street 6
True Detective 9
The Great Kidnapping 6
The Spanish Prisoner 7.5
Sherlock 2.2 7
Blood and Diamonds 6
Sherlock 2.3 8
Sherlock 3.1 7
Homicide 7
Dallas Buyers Club 5
Oleanna 7


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SOMETIMES A GREAT NOTION (SIE MÖCHTEN GIGANTEN SEIN) (Paul Newman, USA 1971)


Familienunternehmen Stamper, das groß in der Holzproduktion ist, erlebt sukzessive Ablehnung der örtlichen Bewohner, da es sich nicht an einem Streik beteiligen mag. Never give an inch - dieses Familienmotto wird speziell von Patriarch Henry (Henry Fonda) bis aufs Äußerste gelebt. Gestützt wird er dabei von Sohnemännern Richard Jaeckel und Paul Newman. Bald sieht er sich zudem mit der Rückkehr seines Sohnes konfrontiert, der nicht vollends hinter den Familienidealen steht. Die Dinge nehmen ihren Lauf...

Allerdings nicht so, wie es bei diesem Stoff zu erwarten wäre. So kommt es zwar zu dramatischen Ereignissen, die am Ende vielleicht auch zu großes Ausmaß annehmen, doch überrascht der Film speziell durch die Figur des "verlorenen Sohnes", der nicht als dramaturgisches Werkzeug benutzt wird, die Familie(nstrukturen) (auf) zu brechen. Im finalen Akt nimmt er eine bedeutende Rolle ein, die dann auch die Message des Films umkehrt. Getragen von wunderbaren Darstellern berührt SOMETIMES A GREAT NOTION und umschifft Klischees wie Rührseligkeit. In meiner nun schon fast ein Jahr umfassenden Newman-Schau ist dies seine erste Regiearbeit und auch wenn er diese erst im Laufe der Dreharbeiten übernommen hat, fällt sie beeindruckend aus.

Make-or-Break-Scene: Die Holzfallarbeiten - faszinierende Bilder vor schöner Naturkulisse, die Symbolik und Metaphorik schüren.

MVT: Das Darstellerensemble, die die hochdramatischen Szenen gekonnt zu händeln wissen.

Score: 7/ 10

Final Thoughts: Bei Newman bleibe ich am Ball.





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