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Camelback Cinema

Tommy The Cats filmische Sternstunden




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NEW YORK STORIES (Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Woody Allen, 1989)



Wenn sich 3 große New Yorker Regisseure zusammentun, um einen Film über ihre Stadt zu machen, sind die Erwartungen sehr hoch. Das Ergebnis fällt letztlich ernüchternd aus. Scorseses Geschichte um den Maler Lionel Dobie ist noch die beste und kann mit beeindruckenden Bildern aufwarten. Zudem ist sie hochkarätig besetzt. Allerdings spielt sie sich fast vollständig innerhalb von Gebäuden ab, so dass der Bezug zu New York in erster Linie über die Einbindung der New Yorker Kunstszene, deren Teil Dobie ist, erfolgt. Coppolas Beitrag ist so schlecht, dass man kaum glauben mag, dass er etwas damit zu tun hat. Es braucht schon eine gehörige Portion Leidensfähigkeit, um dieses Stuss bis zum Ende zu ertragen. Woody Allens visuelle Verarbeitung des Ödipus-Komplexes ist originell und recht witzig, krankt aber an der dürftigen Umsetzung. Aus der Idee hätte man mehr machen können. Unter dem Strich nicht mehr als eine Ansammlung belangloser Geschichten, auf die man gut hätte verzichten können.

Martin Scorsese Francis Ford Coppola



Filmtagebuch von...

Tommy The Cat
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