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One Night Stands und wahre Liebe





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JUNEBUG



JUNEBUG JUNEBUG (DVD: Kinowelt/Arthaus, Deutschland)
(OT: Junebug | USA 2005 | Regie: Phil Morrison)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


In JUNEBUG trifft die frisch verheiratete Madeleine (Embeth Davidtz), eine in Chicago lebende, weltoffene Kunsthändlerin, anlässlich einer Geschäftsreise in ein kleines Südstaatenkaff in North Carolina zum ersten Mal auf die Eltern ihres Ehemannes. Zwischen der Großstädterin und den streng gläubigen Südstaatlern kommt es zum regelrechten "Culture Clash".
JUNEBUG ist exakt das, was man sich gemeinhin unter typischem Independent-Kino so vorstellen dürfte. Regisseur Phil Morrison bemüht sich um eine möglichst glaubwürdige Zeichnung seiner Charaktere (was auch dazu führt, dass das eine oder andere Klischee einfach nicht vermieden werden kann), präsentiert tragische Wendungen ebenso wie komische Situationen und bastelt daraus einen Film, den man im besten Falle als "nett" und im schlechtesten Falle als "langweilig" bezeichnen kann. JUNEBUG fehlt es an echten Konflikten, die Protagonisten bleiben einem als Zuschauer praktisch allesamt fremd und wäre da nicht Amy Adams in der Rolle der leicht naiven und hochschwangeren Ashley (für die sie auch eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin einheimsein konnte), JUNEBUG würde ohne größere Höhepunkte bis zum Abspann einfach so vor sich hinplätschern. Bevor JUNEBUG zum Ende hin dann vollkommen die Luft auszugehen droht, zieht Morrison die Reißleine und löst das Familientreffen und somit auch seinen Film recht unspektakulär in Wohlgefallen auf. Klappe, Ende, aus.
Ein Film, von dem ich mir persönlich deutlich mehr versprochen hatte.

TRAILER:


Phil Morrison 2000er Oscar Nominee



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