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One Night Stands und wahre Liebe





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TEXAS CHAINSAW MASSACRE: DIE RÜCKKEHR



TEXAS CHAINSAW MASSACRE: DIE RÜCKKEHR TEXAS CHAINSAW MASSACRE: DIE RÜCKKEHR (DVD: Columbia TriStar, Deutschland)
(OT: The Return of the Texas Chainsaw Massacre | USA 1994 | Regie: Kim Henkel)

Infos zum Film:
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OFDB


Nach ihrem Abschlussball kommt eine Gruppe von Teenagern (u.a. Renée Zellweger) mit ihrem Auto von der Straße ab und landet in den Händen des Verrückten Vilmer Slaughter (Matthew McConaughey) und dessen Familie…

Schon irgendwie interessant zu sehen, welche Wandlungen die Reihe rund um Leatherface seit dem Auftaktfilm im Jahr 1974 durchgemacht hat. Hoopers Original noch ein Meisterwerk des Terrorkinos, seine eigene Fortsetzung dann eine überdrehte Groteske und Teil 3 von Regisseur Jeff Burr aus dem Jahr 1990 schließlich ein lupenreiner Slasher. Der nun von mir gesichtete vierte Film aus dem Jahr 1994 versucht irgendwie alles gleichzeitig zu sein und scheitert dabei auf ganzer Linie. Es tut schon fast weh, zu sehen, was Regisseur und Drehbuchautor Kim Henkel - übrigens auch für das Drehbuch von Hoopers grandiosem Original verantwortlich - mit Texas Chainsaw Massacre: Die Rückkehr aus der Reihe gemacht hat. Der Film ist, ähnlich wie der direkte Vorgänger, im Grunde ein typischer Slasher, in den jedoch komplett überdrehte Sequenzen eingearbeitet wurden, die zum einen komisch wie der 2. Teil sein wollen und zum anderen wohl eine Verbindung zum Terrorkino des Auftaktfilms herstellen sollen. Leatherface - in den Vorgängern noch bedrohlich wie Hölle - wird von Henkel zur kettensägeschwingenden Witzfigur degradiert und auch das Set Design - in den ersten beiden Filmen noch eine große Stärke, im direkten Vorgänger schon deutlich schwächer ausgefallen - ist eine einzige Enttäuschung; das Farmhaus der verrückten Familie wirkt nicht bedrohlich, sondern eher wie eine unaufgeräumte Rumpelkammer. Aber es gibt auch Licht im Dunkel, vereinzelte Sequenzen sind auch in Texas Chainsaw Massacre: Die Rückkehr richtig gut gelungen und retten den Film davor, ein komplettes Ärgernis zu sein. Herrlich beispielsweise die Szene, in der Leatherface hinter dem ersten, weiblichen Opfer auf der Veranda auftaucht. Und auch die Besetzung der beiden Hauptrollen mit zwei mittlerweile gestandenen Hollywood-Stars ist ein kleines Schmankerl. Ist doch immer wieder nett zu sehen, mit welchen Filmen heutige Spitzenverdiener einst ihre Karriere starteten. Als "Final Girl" wurde Renée Zellweger besetzt und Matthew McConaughey spielt den innerhalb der Killerfamilie tonangebenden Vilmer Slaughter.

TRAILER:


Kim Henkel Renée Zellweger Matthew McConaughey 1990er female nudity Sequel Slasher



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