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One Night Stands und wahre Liebe





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FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS



FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS (DVD: BMG/UFA, Deutschland)
(OT: Fear and Loathing in Las Vegas | USA 1998 | Regie: Terry Gilliam)

Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Gemeinsam mit seinem Anwalt Dr. Gonzo (Benicio Del Toro) rast der Journalist Raoul Duke (Johnny Depp) in einem mit Drogen vollgestopften Cabrio Richtung Las Vegas um dort von einem Motorradrennen durch die Wüste zu berichten...

So, nun habe ich auch endlich diese filmische Bildungslücke geschlossen. Wurde auch höchste Zeit. Fear and Loathing in Las Vegas von Regisseur Terry Gilliam ist wohl genau das, was man gemeinhin als Kultfilm bezeichnet. Und es ist ein Film, der mich als Zuschauer doch recht plan- und ratlos zurückgelassen hat. Ein Film, der die normalen Sehgewohnheiten des Zuschauers regelrecht bombardiert, ein visualisierter Drogentrip mit einem grandiosen Johnny Depp und einem nicht minder großartigen Benicio Del Toro in den Hauptrollen, einem einfach nur hammermäßigen Soundtrack und kurzen Gastauftritten von Stars wie Cameron Diaz, Tobey Maguire, Ellen Barkin, Gary Busey, Christina Ricci und Harry Dean Stanton. Fear and Loathing in Las Vegas walzt richtiggehend über sein Publikum hinweg und fordert es wie es nur wenige Filme der jüngeren Vergangenheit tun. Zur einfachen Unterhaltung, zum Abschalten auf der heimischen Couch ist dieser Streifen hier denkbar schlecht geeignet. Mir persönlich war es spätestens im letzten Drittel fast zu viel des Guten und ich fühlte mich regelrecht überfordert von diesem faszinierenden Stück Zelluloid. Film gewordener Wahnsinn - im wahrsten Sinne des Wortes! Mehr fällt mir zu dem Streifen einfach nicht ein. Vielleicht sollte ich Fear and Loathing in Las Vegas beim nächsten Mal im leicht angetrunkenen Zustand genießen. Kann mir vorstellen, dass er dann seine visuelle Kraft noch viel mehr entfalten kann.

TRAILER:


Terry Gilliam Johnny Depp Benicio Del Toro Tobey Maguire Ellen Barkin Cameron Diaz Christina Ricci 1990er Las Vegas 70er Jahre Drugsploitation



Der Realismus / Psychedelismus des Filmes hat mich mal dazu animiert ihn nachzuspielen. Ich war so übergebügelt von seiner Wahrhaftigkeit, dass ich mir nahezu alles besorgt habe, was er so anführt (natürlich kein Adrenochrom). Es war das erste Mal, dass ich dachte, ich kehre nicht mehr zurück. Mein damaliger WG-Kumpel und ein Freund von ihm wurden mit reingezogen. Am dritten Tag, wir hatten inzwischen mehrere Fernseher in Konferenz geschaltet (u.a. Otto-Shows, 2001 - ODYSEE IM WELTRAUM, MONTANA SACRE, Videoinstallationen und natürlich FALILV), es lief nur noch psychedelische Experience à la Tangerine Dream, Klaus Schulze, Psy-Trance, Ambient. Spirit etc., konnte ich nur durch einen Freund mit Schamanen-Erfahrung zurückgeholt werden. Sonst würde ich heute wohl in der Klapsmühle hocken. Gilliams Film ist eine Offenbarung!
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Ich hab ihn tatsächlich erst jetzt zum ersten Mal gesehen und obwohl das nun schon wieder fast eine Woche her ist (bin mit den Einträgen wie immer etwas hinterher) beschäftigt er mich noch immer. Der hat mich regelrecht weggebeamt - und das im komplett nüchternen Zustand.
Kann mir eine Erfahrung, wie Du sie gemacht hast, nur schwer vorstellen. Bier ist und war bis jetzt die einzige Droge, die ich je zu mir genommen habe und selbst die nur in Maßen. :)
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Der hat mich regelrecht weggebeamt - und das im komplett nüchternen Zustand.

Es ist wirklich toll, was Film zu leisten vermag. :)
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vor allen dingen zum torkelnden, entschleunigt sich erwehrenden besuch des surrealen jahrmarktszirkus´ meinte mein bruder nur mit bebenden nüstern - ehrfürchtig fürchtend, mit einem schrecken im nacken verständnisvoll lächelnd - dass dem sich tatsächlich so anfühle wie durch besagte bilder evoziert....
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Natürlich... dein Bruder... ;) :D
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