Zum Inhalt wechseln


One Night Stands und wahre Liebe





Foto

LEBEN UND STERBEN IN L.A.



LEBEN UND STERBEN IN L.A. LEBEN UND STERBEN IN L.A. (DVD: MGM, Deutschland)
(OT: To Live and Die in L.A. | USA 1985 | Regie: William Friedkin)


Infos zum Film:
IMDB
OFDB


Nachdem sein Partner kurz vor der Pensionierung eiskalt getötet wurde, versucht Detective Richard Chance (William Petersen) den Verantwortlichen - den skrupellosen Geldfälscher Rick Masters (Willem Dafoe) - um jeden Preis zur Strecke zu bringen...

Mit Leben und sterben in L.A. hat William Friedkin in meinen Augen einen der besten - vielleicht sogar den besten - Actionthriller der 80er Jahre gedreht. In Jugendzeiten konnte ich den Streifen - ähnlich wie Manns Manhunter - trotz zahlreicher Sichtungen zwar nie so richtig lieb gewinnen, im Verlauf der Jahre ist Friedkins Film aber immer mehr gewachsen und mittlerweile möchte ich diesen Streifen einfach nicht mehr missen. Während mir die Inszenierung anfangs immer zu bedächtig und unterkühlt erschien - klar, Filme wie Invasion USA galten damals als Maßstab - sehe ich den Film mittlerweile in einem ganz anderen Licht. Gerade diese Unterkühltheit, diese Hoffnungslosigkeit, dieses fast vollkommene Fehlen von Identifikationsfiguren sind die großen Stärken des Films. Darüber hinaus ist Leben und sterben in L.A. verdammt spannend geraten und auch über fehlende Action kann man sich wahrlich nicht beschweren. Und William Petersen und Willem Dafoe sind ja wohl einfach nur großartig in ihren Rollen. Klasse!

TRAILER:


John Turturro Willem Dafoe William Petersen William Friedkin Steve James 1980er car chase female nudity Rache Los Angeles



Es freut mich, dass du den Film so positiv siehst. Wenngleich der Film nicht meinen typischen filmischen Geschmack trifft, zählt der trotzdem zu den stärksten Filmen meiner Meinung nach. Vor allem gefällt mir die Verunsicherung, die William Friedkin beim Publikum damit hervorruft - ob gewollt oder nicht - dass er dem Film anfangs scheinbar den typischen Beverly Hills cop-Touch gibt und den Filmfan dann geradezu in den Abgrund reißt mit seiner ziemlich harten und irgendwo auch sich traurig entwickelnden Story.
Und was die Autojagd angeht, ich denke, das ist so ziemlich das beste, was es in den 80ern zu sehen gab trotz völligen Fehlen von Explosionen oder Effekten, die Beklemmung und die Musik, alles passt perfekt zusammen und die Kameraführung hat fast was von Achterbahnfahrt.

Du kannst dir auch gerne meine Kritik in meinem FTB mal durchlesen. Freue mich immer, wenn jemand was positives zu dem Film schreibt, denn ich finde, er ist für seine Qualität fast zu unbekannt und sträflich unterschätzt, mich hat er jedenfalls deutlich mehr geflasht als "French Connection"
  • Melden
Oh, da hast Du ja einen relativ alten Beitrag von mir zu Tage gefördert. Ja, TO LIVE AND DIE IN L.A. ist einer meiner ganz großen Lieblinge und wächst irgendwie mit jedem Sehen weiter. Den BEVERLY HILLS COP-Touch zu Beginn kann ich zwar jetzt nicht unbedingt bestätigen - dafür hab ich das Murphy-Vehikel einfach viel zu lange nicht mehr gesehen (könnte ich auch mal wieder auffrischen), aber ansonsten scheinen wir den Film ja ähnlich positiv zu sehen. :)
  • Melden
der BHC-Touch kommt bei mir durch den anfangs eher peppigen Score und die zwar harte, aber ironische Szene mit dem Bombenleger.
  • Melden

Filmtagebuch von...

Splatter-Fanatic
  • Senior-Member
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 1.580 Beiträge

Letzte Besucher

Aktuelle Besucher

Mitglieder: 0, Gäste: 4, unsichtbare Mitglieder: 0

Filmtagebuch durchsuchen