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One Night Stands und wahre Liebe





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THE WALKING DEAD - STAFFEL 1



THE WALKING DEAD - STAFFEL 1 THE WALKING DEAD - STAFFEL 1 (Pay-TV: Fox, Deutschland)
(OT: The Walking Dead: Season 1 | USA 2010 | Idee: Frank Darabont)


Infos zur Serie:
IMDB
OFDB


Als Police Officer Rick Grimes (Andrew Lincoln) im Krankenhaus aufwacht, muss er feststellen, dass die ganze Stadt von Untoten bevölkert zu sein scheint und außer ihm offensichtlich so gut wie keine Überlebenden mehr existieren. Verzweifelt macht sich Rick auf die Suche nach seiner Frau (Sarah Wayne Callies) und seinem Sohn (Chandler Riggs) und trifft dabei auf weitere Überlebende…

Da man das "Sky Welt"-Paket zum Fußball-Abo ja aufgezwungen bekommt, muss man es wenigstens ab und zu mal nutzen (der Heimatkanal lässt grüßen). Auf dem Fox Channel kam die erste, gerade mal sechs Episoden umfassende Staffel von The Walking Dead - hätte ich allerdings gewusst, was mich erwartet, hätte ich mit dem Ansehen erst gar nicht begonnen. Zum einen stand - zumindest über Satellit - der O-Ton nicht zur Verfügung, zum anderen wurden die sechs Episoden - trotz Altersfreigabehinweis und Pineingabepflicht - für das erwachsene Publikum munter verstümmelt. Wohl übelst geschnitten und mit gar grausiger Synchronisation versehen, hab ich mir dann doch alle sechs Folgen angetan - nach dem Piloten wollte ich halt einfach wissen, wie es weitergeht - und muss zugeben, dass The Walking Dead in der ungekürzten Variante und im O-Ton sicher ein echtes Serien-Highlight werden könnte. Die Atmosphäre ist bedrückend und bedrohlich, die Zombies sehen verdammt creepy aus, die Effekte scheinen richtig gut gelungen zu sein (sofern man das anhand der wenigen Härten, die zumindest ansatzweise noch vorhanden waren, überhaupt beurteilen kann) und über fehlende Charakterentwicklung kann man sich wahrlich auch nicht beklagen (wahrscheinlich sprechen die im Original auch nicht ständig so lustlos und monoton vor sich hin). Freue mich schon auf eine hoffentlich bald erfolgende VÖ auf Blu-ray und werde mir die Staffel dann noch mal unter besseren Bedingungen zu Gemüte führen.

TRAILER:


Frank Darabont Norman Reedus 2010er Dystopie Zombie



Kannst dir ja die lange Wartezeit auf Staffel 2 (Winter 2011) mit dem Lesen des tollen Comics vertrösten. Musst auch keine Angst vor Spoilern haben, da die Verfilmung nach dem Start einen eigenen Weg eingeschlagen ist. Befinde die TV-Serie soweit bis auf ein paar sehr gelungene Sequenzen und Einfällen leider nur für mittelmäßig. :(
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Danke für den Tipp, aber Comics interessieren mich nicht wirklich. Aber die Serie nur Mittelmaß? Kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Die sechs Folgen haben mir - trotz der miesen Synchro und den Schnitten - schon ziemlich gut gefallen, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass Serien IMHO sowieso immer erst einige Folgen benötigen, bis man sich richtig reinfindet und mit den Charakteren mitfiebern kann. Das ging bei THE WALKING DEAD eigentlich relativ schnell.
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Ich muss gestehen, dass ich schon mit einer riesigen Erwartungshaltung an die Serie gegangen bin - hätte man hier sorgfältig alles nach Vorlage umgesetzt, wäre wohl der beste Zombie-Zyklus seit Night, Dawn, Day entstanden. Aber so eine krampfhafte Abstotterung der Vorlage muss ja gar nicht sein und ganz pauschal bin ich auch eher für eine eigene Interpretation zu gewinnen, als einem Reenactment beiwohnen zu müssen. Die Änderungen und eigene Ideen haben mir soweit auch gefallen, selbst dieser LOSTige Sci-Fi-Touch der finalen Folge. Enttäuscht bin ich viel mehr von den Dramaturgien der einzelnen Folgen. Das mit den Latinos im Krankenhaus empfand ich schon als großen Kappes (noch unglücklicher, dass genau jene Folge auch noch von Kirkman - dem Autor des Comics - selbst geschrieben wurde), aber diese künstliche und zutiefst grundlose Spannungserzeugung wurde dann nochmals in der letzten Folge getoppt. Ich meine dieses Einschließen samt Countdown, und dann muss dieser One-Shot-Character durch Auseinandersetzung therapiert werden, was sowieso scheißegal ist, da die Figur nicht mehr auftauchen wird, und dann im letzten Moment natürlich noch die Rettung und BUM! - das stinkt doch alles nach 90er TV-Kost und selbst damals war das eher in den schwächeren Folgen einer Outer Limits zu finden.

Gerade dann noch mit Darabont als Schirmherr, der mit The Mist schon ein ähnliches Szenario überaus gelungen und eindrucksvoll inszenieren konnte, fällt diese lasche Kost schon unangenehm auf. Um fair zu bleiben, die restlichen Aspekte der Serie (mal abgesehen von viel zu schnellen Zombies) konnten mich überzeugen, angefangen bei den Effekten und Masken, bis hin zum Tondesign (knallt manchmal wie in einem Michael Mann :D ).

Falls du entgegen deines generellen Desinteresses an Comics doch mal einen Blick hinein werfen willst, die erste Ausgabe gibt es online und legal zu betrachten:

http://www.imagecomi..._001&page=cover
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